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vatersein.de - Forum 25. Mai 2012, 15:05:47 *
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Autor Thema: Wann reagiert das Jugendamt eher,...  (Gelesen 1295 mal)
RomyH
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« am: 25. März 2011, 18:58:17 »

... wenn der Papa über Missstände berichtet, oder wenn das betroffene Kind dies selber tut?

Meine Lieben,

soweit ist es mittlerweile nun doch...die Tochter (13) will selbst gehen, weil sie es nicht mehr aushält, traut sich aber nicht so recht, weil sie Angst vor der KM hat. Mein LG würde auch das JA bemühen, meint aber, dass er sowieso keine Chance hat. Ich bin da eigentlich anderer Meinung, weiß aber nicht, was ich raten soll...

Eure Meinung?

Liebe Grüße
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Lausebackesmama
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Nichtabsteiger 2011/12


« Antwort #1 am: 25. März 2011, 19:06:28 »

Moin,

am besten würde ich finden, wenn das Kind mit einer neutralen Vertrauensperson (also weder Vater, noch Du) zum JA geht und dort berichtet und sagt, dass es zum Vater will.

LBM
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Der Sprung
über den eigenen Schatten
gelingt leichter,
wenn wir ihn für jemanden wagen,
der Licht in unser Leben bringt.

(Ernst Ferstl)
RomyH
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« Antwort #2 am: 25. März 2011, 19:08:16 »

sie will mit ihrer besten Freudin hin. Mein LG hat Angst, dass das Kind, nachdem es beim JA war, wieder so stark von der KM unter Druck gesetzt wird, wie schon im letzten Sommer, als die KM bereits meinem LG das Okay für einen Wechsel gegeben hatte...
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midnightwish
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« Antwort #3 am: 25. März 2011, 19:31:52 »

Hi Romy,

kann sie sich einer Lehrerin anvertrauen und ihr die Ängste betreff der KM sagen und sie bitten mit zum JA zu gehen?

Die beste Freundin ist zwar ne tolle Stütze, aber ich glaube hier ist adann auch eine 13-jährige Freundin schlicht und einfach überfordert. Wenn es ne feinfühlige Lehrerin gibt, dann nimmt sie sie vielleicht auch als moralische Sütze mit.

Gibt es an der Schule eine *oh man wie heißt die wieder bei uns*.... ich glaub bei uns heißt das sozialpädagogische Betreuung. Die hilft an der Schule meiner Kids bei Streitigkeitn innerhalb der Klasse, aber auch bei Problemen mit Lehrern und auch Eltern.

LG Tina
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Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
wedi-
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« Antwort #4 am: 25. März 2011, 19:46:44 »

Hi
*oh man wie heißt die wieder bei uns*
Bei uns heisst das ''Vertrauenslehrer'', die sind für die sozialpädagogische Betreuung zuständig.

Die Idee find ich gut.

Gruss Wedi
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midnightwish
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« Antwort #5 am: 25. März 2011, 20:14:20 »

Hi wedi,

ja die gibts bei uns auch. Aber seit letzem Jahr haben wir noch ne Sozialpädagogik-Tussi, die nur dafür angestellt wurde. Hat allerdings in der Klasse meiner Großen schon was bewirkt, als sie ein paar zusammgeschlossen haben und wegen einem anderen Schüler dort aufmarschiert sind.

Ich glaub das läuft im Rahme nder Gewalt- und Mobbing-Prävention.
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Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Mateusz74
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« Antwort #6 am: 25. März 2011, 22:54:14 »


Ich glaub das läuft im Rahme nder Gewalt- und Mobbing-Prävention.

Nicht nur. Solche Maßnahmen erfolgen mittlerweile auch wegen der hohen Scheidungsquote in vielen Schulklassen.
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Das was wir unseren Kindern antun, werden sie unserer Gesellschaft antun. (Judith S.Wallerstein)
nadda
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« Antwort #7 am: 26. März 2011, 07:02:59 »

Hi,

Außerdem werden immer mehr Sozialpädagogen eingesetzt um schwache Schüler zu stabilisieren und ihnen bessere Chancen beim Einstieg in das Berufsleben zu ermöglichen.

Prinzipiell finde ich es auch gut wenn sie selber hingeht, sich Hilfe durch eine Erwachsene Bezugsperson zu holen ist gut. Es erfordert Mut von ihr diesen Schritt zu tun, gerade wenn sie schon einmal von ihrer Mutter so massiv bequatscht wurde.

LG
Nadda



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RomyH
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« Antwort #8 am: 26. März 2011, 08:20:52 »

Hallo ihr Lieben,

in Berlin gibt es das überall an den ISS (Sozialpädagogen), aber in Thüringen, wo die Kleine lebt, gibt es das m.E.n. nicht.
So wie sie Kleine erzählt, hat sie keinen so guten Stand dort in der Schule, und die Lehrer sollen alles andere als feinfühlig sein. Eher im Gegenteil-so alleingelassen, wie sie zuhause ist, ist sie auch in der Schule. Wie gesagt: das höre ich von ihr, ich gehe aber davon aus, dass das so stimmt. Die Sachen, die sie erzählt, können nicht ausgedacht sein...

Ich habe gestern abend mit der Erzieherin, mit der ich zusammenarbeite, telefoniert und sie gefragt, was sie meint...sie meinte letztlich wie ihr: selber gehen wäre das Beste. Wenn die Kleine das nicht schafft, weil sie sich nicht traut, dann ist die Not noch nicht groß genug. Denn letztlich würden die am schlimmsten vernachlässigten Kinder die sein, die ihre Mutter am meisten lieben und sie decken.

LG
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RomyH
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« Antwort #9 am: 13. April 2011, 16:54:43 »

Hallo,
ich muss das nochmal aufgreifen. Sie berichtete gestern, dass sie morgen gehen will. Sie hielte es einfach nicht mehr aus.

Irgendwie beschleicht mich ein ganz schlechtes Gefühl: Was ist, wenn sie nicht angehört wird? Was, wenn das JA sagt, das seien alles keine Gründe, die sie vorzubringen hat? Was, wenn sie ihr nicht glauben? Was, wenn sie gleich ihre Mutter dazu rufen, damit die mitredet? Das wäre für sie das schlimmste, sie vertraut ihrer Mutter nicht und hat auch Angst vor ihr.

Ich traue denen in dieser Stadt ALLES zu. Hatten wir ja schonmal. Nur eine umsichtige Richterin war schlau genug. Wie können wir ihr dann helfen, wenn dieser mutige Schritt nur noch alles schlimmer macht? Was kann im allerschlimmsten Fall die Konsequenz für sie und iuns sein?

LG Romy
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Beppo
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« Antwort #10 am: 13. April 2011, 17:03:35 »

Moin.

Vielleicht, indem ihr gemeinsam hin geht, sie aber alleine mit ihr sprechen lasst.

Dann könnt ihr zum einen zeigen, dass ihr keinen Druck ausübt und ihr zum Anderen beistehen, wenn es darauf ankommt.

Gruss Beppo
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RomyH
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« Antwort #11 am: 13. April 2011, 17:05:21 »

wir können nicht mitgehen (350 km entfernt). In der Vergangenheit haben wir immer die Arschkarte gezogen, wenn wir zum Wohle des Kindes das JA eingeschaltet haben--> selbst schuld, Umgangsboykott etc....
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Beppo
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« Antwort #12 am: 13. April 2011, 17:13:12 »

Geht's vielleicht doch?

Könnte wichtig sein!
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RomyH
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« Antwort #13 am: 13. April 2011, 17:14:54 »

nein, leider wirklich nicht...
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Beppo
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« Antwort #14 am: 13. April 2011, 17:19:50 »

Bei den Befürchtungen, die du genannt hast, fällt mir nur wenig ein, was mir wichtiger wäre.

Man könnte ja auch krank werden.
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« Antwort #15 am: 13. April 2011, 17:23:20 »

Das ist es ja: mein LG, der Papa IST richtig krank (Virusgrippe) und liegt im Fieberdelirium. Und ich hab den Kleinen zu versorgen und darf nicht so einfach auf Arbeit fehlen.

Wir würden gern dabei sein, das ist keine Frage. Meie Frage zielte auch darauf ab: Was, wenn das Kind in den Brunnen gfallen ist, wie weiter verfahren (eurer Erfahrung nach)?

LG
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« Antwort #16 am: 13. April 2011, 17:31:12 »

Dann soll sie so lange und warten, bis LG wieder auf den Füßen ist und dann begleitet er sie!

LBM
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« Antwort #17 am: 13. April 2011, 17:33:32 »

Aber weiter oben hattet ihr geraten, es sei besser mit einer neutralen Person dort vorzusprechen.
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Beppo
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« Antwort #18 am: 13. April 2011, 17:37:55 »

Gibt es denn diese neutrale Person?
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« Antwort #19 am: 13. April 2011, 17:39:07 »

Die beste Freundin der Tochter geht mit.
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« Antwort #20 am: 13. April 2011, 17:47:14 »

Das halte ich auch nach wie vor für besser. Aber wenn die Angst auf der einen oder anderen Seite zu groß ist, dass was schief geht, dann wäre es vielleicht doch zu überlegen.

LBM
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RomyH
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« Antwort #21 am: 13. April 2011, 17:56:03 »

Sie hat einen starken Willen. Die Angst liegt bei mir. Aber mein LG hat gesagt: Wenn sie keinen Erfolg hat, dann startet er durch. Irgendwer muss sich der Sache ja annehmen.

Liebe Grüße
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ginnie
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« Antwort #22 am: 13. April 2011, 19:21:32 »

Hallo

nur mal so eine Idee, wie sind denn die Eltern der besten Freundin drauf? Würden die evtl. mitkommen? Ich weiß nicht, so eine wichtige Sache sollte man nicht übers Knie brechen, und auch nicht zwei 13-jährigen Mädels allein überlassen. Wer weiß ob die überhaupt vorsprechen dürfen oder gleich wieder weggeschickt werden.
Oder sie geht da hin, und es geht alles nach hinten los...

besser wäre doch ein strategisches Vorgehen, auf ein paar Tage/Wochen kommts doch nicht an, wenn das Ergebnis dafür stimmt...das müsste der Tochter doch auch einleuchten?

ligr ginnie
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Durch Nachsicht setzt man der Gewalt kein Ende: damit bestärkt man die Gegner nur in der Gewissheit, sie hätten es mit einem Schwächling zu tun, der leicht zu bezwingen ist
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