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Autor Thema: Wie das aktive Interesse des KV wecken?  (Gelesen 126507 mal)
mahjoko
_mahjoko
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 452


« am: 25. März 2011, 17:13:25 »

Hallo ins Rund,


bin noch ganz neu bei euch, und bin sehr angetan von den engagierten Vätern!!! Das hört sich ganz anders an, als das, was ich sonst häufig von AE Müttern höre, sehe und erlebe.

Mein KV ist ziemlich unengagiert, was die Kinder betrifft. Es vergehen öfter vier bis sechs Wochen, bis er mal Zeit hat, die Kinder zu sehen. Prioritätenfrage, Hobbys und Freunde gehen vor.
Es gibt keinen von uns geregelten Umgang, weil er sich nicht festlegen möchte! 
Eine von mir initiierte Beratung bei einer öffentlichen Erziehungsberatung der Jugendhilfe hat er abgelehnt, einen Gegenvorschlag angesprochen und dann verworfen. So war ich alleine bei der Beratung, die ja mehr oder weniger "nur" moderiert, und nicht vornehmlich Ratschläge gibt. Jugendamt etc. habe ich noch nicht in Anspruch genommen, da möchte ich eigentlich keine Akten stapeln.

Es ist vermutlich egal, welche Regelung wo und mit wem festlegt, was den Umgang bei uns betrifft. Der KV wird sich nicht dran halten, weil es schlicht nicht seine Priorität ist. Obwohl er das Gegenteil behauptet. Aber: Er sucht sich extrem kurzfristig einen anderen Tag aus, kommt drei Stunden später oder eher oder kann kurzfristig nicht. Kurzfristig heißt: Fünf Minuten nach Umgangsbeginn etwa kommt ein Anruf. Oder eine Stunde später, oder einen Tag später. Wie´s halt passt. (Kann auch ihn anrufen, aber das ändert nichts an den Fakten.)

Solange er sich nicht von sich aus interessiert, sondern nur Arbeit, Last und ich weiß nicht was in den Kindern sieht, nutzen alle Absprachen nichts, glaube ich.
Wie könnte ich/könnten wir aktives Eigeninteresse bei ihm wecken? Die Kinder sind ja gerne mit ihm. Ich habe bsp. alle (!), KV und Kinder, mit Handys ausgestattet, damit sie kostenlos untereinander telefonieren können, ohne über mich gehen zu müssen. Er nutzt es gar nicht, die Kinder rufen ihn ab und zu an. 

- Generell sieht er sich schon als großartigen und vielgestressten Familienvater und stellt sich wohl auch überall so vor. ("Habe viel zu tun, bin Familienvater, habe mehrere Kinder, muss meine Familie versorgen, nehme gerade eine große Belastung auf mich, langwierige Fortbildung, etc. ...") Das ist seine Selbstwahrnehmung, die nicht ganz mit der Realität übereinstimmt. -   


Any ideas?


Ich dank euch schonmal für Männergedanken, denn: Bin auch in Frauenforen unterwegs, und da geht es einfach nicht vorwärts, weil alle im gleichen Saft schmoren ... ;)

Lieben Gruß, mahjoko  :-)
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LG - Life´s good, meistens!  ;)
wedi-
_wedi
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Beiträge: 2.589


« Antwort #1 am: 25. März 2011, 20:09:36 »

Hi mahjoko

Schwierig.
Hier findest du eher Väter, die darum betteln müssen mehr oder überhaupt Umgang mit ihren Kindern zu haben.
Eine starre Regelung kannst du wahrscheinlich nur übers Gericht erreichen, wenn er dem dann nachkommt?!
Mehr weiss ich leider nicht dazu.
Gruss Wedi
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mahjoko
_mahjoko
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 452


« Antwort #2 am: 25. März 2011, 22:24:22 »

Hallo Wedi,
danke für deine Ansicht!!

Ich weiß schon, dass ihr hier genau die umgedrehten Probleme habt.
Weiß auch, dass selbst eine gerichtliche angeordnete starre Regelung nichts bringt, man kann ihn ja nicht zwingen und herbringen, bzw. zum Umgang hinschleppen. Und selbst wenn, wäre es nicht dem Kindeswohl dienlich.

Meinte, ich las mindestens einmal bei einem User, dass er sich mit der KM entzürnte, lange nicht ums Kind kümmerte, und dann doch noch eine Annäherung statt fand.
Kann ja sein, dass es mehreren so geht und sie was dazu sagen können. Wie kam das erste Interesse am Kind zustande, nachdem zunächst wohl die verfahrene Paarebene alle Kommunikation verhinderte?

Bis demnächst, mahjoko
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LG - Life´s good, meistens!  ;)
weserfrosch
Nicht wegzudenken
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Beiträge: 479


« Antwort #3 am: 25. März 2011, 22:44:24 »

Hejhej....
hier geht es ja nicht um das "Dürfen", sondern um das "Wollen". Wie auch schon in einem anderen Thread der Openerin festgestellt, scheint der KV eine besondere Eigenwahrnehmung zu haben. Und die wird - so scheint es mir - nicht durch Urteile, feste Regeln etc. zu ändern zu sein. Die Frage für mich ist eher, wie gehen die Kids damit um...wie alt sind sie ünberhaupt? Die Beziehung ist eh durch und die formale Abwicklung wohl nur noch ne Frage der Zeit....aber das Bemühen, mit den Kids ein zumindestens befriedigendes Vater-Kind-Verhältnis aufzubauen bzw. zu erhalten, kann eben nur einseitig nicht erfolgreich sein.
Hilft es vielleicht, ihm bestimmte Aufgaben bzgl. der Kids "verantwortlich" zuzuordnen, mit ihm zu vereinbaren? Z.B...."Du kannst doch MAthe so gut - kannst du nicht regelmäßig mit X üben?" So ein wenig bei der eignen Ehre packen aber vor allem, die Kids in den Vordergrund stellen. Bei den Lebensverhältnissen des KV wird sich ja ein Teil des Kinder-Vater-Treffens eher bei dir abspielen, oder?
Gut´s Nächtle...
Matthias
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Und immer immer wieder geht die Sonne auf.....
Mateusz74
Nicht wegzudenken
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 325


« Antwort #4 am: 25. März 2011, 22:44:39 »

Dein EX ist sogar zum Umgang verpflichtet. Aber wenn er nicht will kann ihn kein Gericht dieser Welt dazu zwingen. Ist leider so, zumindestens ist mir bisher kein Fall bekannt.

Vielleicht versuch es doch mal über das JA. Eventuell können die ihm ins Gewissen reden. Oder du schlägst ihm mal das Wechselmodell vor, eventuell fühlt er sich dann eher wie ein Vater.
Viele Väter und auch Kinder haben mit dem 14 tägigen Besuchsmodell Probleme eine emotionale Bindung zu ihren Kindern bzw. Elternteil aufzubauen und ziehen sich aus Frust zurück.

Ansonsten muss er schon selbst darauf kommen.
« Letzte Änderung: 25. März 2011, 22:46:28 von Mateusz74 » Gespeichert

Das was wir unseren Kindern antun, werden sie unserer Gesellschaft antun. (Judith S.Wallerstein)
mahjoko
_mahjoko
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« Antwort #5 am: 26. März 2011, 15:08:48 »

Hallo,

vielen Dank @weserfrosch und @midnightwish!

Wechselmodell kommt momentan nicht in Frage, er hat eine winzigste Einzimmerwohnung im Wohnheim. Und ich sage offen: Ich bin nicht bereit, ihm bei der Suche nach einer größeren Wohnung und deren Finanzierung behilflich zu sein. Abgesehen davon, wohnt er in einer anderen Stadt, so dass es mit Schule und Kiga nicht zu handhaben wäre.
Eigene Vater-Kind-Projekte im Sinne von Verantwortungsübertragung: Bsp. ein eigenes Tier. Er schlug vor, dass bei uns hier ein größeres Tier angeschafft wird. Allerdings ist klar, dass ich es bezahlen werde müssen, den Unterhalt finanzieren werde müssen und eine Unterbringung organisieren werde müssen. Ich mag aber solche Tiere nicht. Habe abgelehnt und stehe da wie ein Spielverderber, weil ich nein sage, wenn Papa solche Ideen anbringt.
Was er gut kann, ist Sport. Er will gerne, dass die Kinder diesen Sport auch ausüben. Aber es ist ihm nicht möglich, sie bsp. zum Training zu bringen, das müsste ich dann wieder. Ebenso, wie zu den Wettkämpfen. Kein Problem eigentlich, aber ich bin selbständig, habe Schulkinder, wohne ländlich, und versorge noch einen Pflegefall. Ich schaffe nicht noch Extratermine zu den bereits vorhandenen Hobbies der Kinder einzubauen.
Schule und Lernen ist ebenfalls kein möglicher Versuchspunkt, er hat eine andere Muttersprache, ist von Dyskalkulie betroffen usw. In keinem Fach wäre es mgl., dass er hilft, bzw. hat er bereits Ende Klasse 1 beim ersten Schulkind aufgegeben, da gelegentlich rein bzw. drüber zu gucken. Ist ihm zu schwierig.

Bei mir in der Wohnung gibt es keine Vater-Kind-Treffen mehr, weil das so abläuft, dass Papa auf dem Sofa sitzt (oder/und schläft), bis er wieder weg muss/will. Und die Kids im Kinderzimmer spielen. Das habe ich nach einigen Monaten untersagt.

Eigene Ehre: Hatte ich auch versucht, aber nach einiger Zeit ist das im Sande verlaufen. Er sollte den Kindern was beibringen, was nur er kann von uns beiden Eltern. Doch durch die seltenen und unregelmäßigen Treffen fiel das flach. Hatte das schon in der noch bestehenden Ehe versucht, da war sein Verhalten den Kindern gegenüber leider auch nicht wirklich interessierter.

Ich frage mich ebenfalls, was das langfristig bei den Kindern bewirkt in Weltanschauung und persönlicher Entwicklung.

Viele Grüße, mahjoko 
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LG - Life´s good, meistens!  ;)
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« Antwort #6 am: 26. März 2011, 17:02:24 »

Hallo Mahjoko,

es gibt einfach Elternteile, Mütter wie Väter, die kein Interesse an den Kindern haben. Die vielleicht wollen, dass die Kinder in ihrer Nähe sind, aber die damit anfallenden Arbeiten, Aufgaben, Herausforderungen Anderen überlassen. Wenn das so ist und dieser Elternteil nicht von selbst dafür sorgt, dass er diese Dinge auch übernimmt oder ein Interesse entwickelt, dann kann man es nicht erzwingen. Du kannst nur die Tür offen lassen, mit dem Bewusstsein, dass er vermutlich nie 50% der Elternschaft übernehmen wird, wie es richtig wäre.

Da Du das nicht ändern kannst, kannst Du nur versuchen, dass die Kinder "männlichen" Bezugspunkte im Leben haben. Ob das jetzt Opa, Onkel, Freunde, Erzieher sind, sie können einen Teil davon auffangen. Vielleicht gibt es auch irgendwann einen Partner an Deiner Seite, der ein paar Lücken füllen kann.

Nicht befriedigend, ich weiß....

LG LBM
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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
ghobuh
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« Antwort #7 am: 26. März 2011, 20:18:31 »

halo du.

ich kann dir leider nur sagen das es meiner meinung nach nichts bringen würde mit gewalt eine regelung zu finden.

der typ soll doch froh sein das er seine kinder sehen darf. andere würden sich freuen, so wie ich auch, aber wir müssen kämpfen und und wird nur steine in den weg gelegt.

ich habe immer gedacht das männer das stärkere geschlächt wäre, aber wurde jetzt eines anderen gelehrt

gruß
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« Antwort #8 am: 26. März 2011, 20:28:43 »

Äh, ich hatte doch gar nichts gesagt.

Aber gut, dann sag ich doch noch was. Meine Mädels sind auch mit einem vater geschlagen, der kein Interesse hat.

Das ist manchmal hart und bitter für sie. Da gibts viel Gesprächsbedarf, manchmal trösten, manchmal bremsen und manchmal die knallharte Ansage, das an ihnen nichts falsch ist, das es schlicht und einfach die Verantwortung ihres Vaters ist und nicht ihre.

Du kannst ihn nicht zum Interesse oder Umgang zwingen. Ich hatte ne Weile überlegt, ob ich eine Umgangsklage anstrengen, hab mich dann aber dagegen entschieden, weil ich denke, das es für die beiden schlimmer ist, zu wissen er muß und tut trotzdem nicht. Das ist etwas was du für eure Kinder abwägen mußt. Du kennst ihn und weißt wie die erfolgschancen sind, wenn er vom Gericht gezwungen wurde.

Aber wie LBM schon schrieb. Du und auch die Kinder müssen es derzeit so akzeptieren. Du kannst nur die Folgen auffangen und euren Kindern vermitteln ,das Papa jederzeit freien Zugang zu ihnen hat, wenn sie das auch wünschen.

LG Tina
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mahjoko
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« Antwort #9 am: 22. April 2011, 23:04:15 »

Hallo,

es hat sich seither nichts neues getan.
Einen Tag vor Ostern jetzt will der KV sich bald melden, ob er Ostern Zeit hat.  puzzled     - Da es heute Nacht nicht mehr sein wird, muss es dann ja morgen sein. Die Kinder hatten ihn vorhin angerufen, aber da wusste er noch nicht so genau, ob er Zeit hat. Irgendwann hatte er mal groß angekündigt, dass er bei diesen Fest uuuunbedingt die Kinder sehen will.

Also echt alles wie immer. Nur, dass ich jetzt versuche, an einen Tag keine Termine zu legen, damit er ne Chance kriegt. Hoffe, das ist dann auch der Tag, der ihm passt.
In den Ferien hat er natürlich keine Zeit für sie. Sobald wieder Schule ist, wird er sie aber liebend gerne vormittags mal auf ein Eis einladen o.ä. Und ist dann ernsthaft beleidigt, wenn ich erkläre, dass man in der Schule nicht "einfach so" fehlen kann. Dann behauptet er, ich würde ihm die Kinder entziehen. Zum Glück unternimmt er nichts deswegen. Was natürlich ohnehin aussichtslos wäre. Eh klar!  ;)

Man, man, man, verkehrte Welt! ;)

Liebe Grüße,  mahjoko
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« Antwort #10 am: 23. April 2011, 22:59:41 »

Ich würde alles geben wenn ich morgen mit meinem kleinen zusammen wäre!!!! cry_smile cry_smile cry_smile
anderen Vätern ist sowas egal...da muss die mutter hinterlaufen..unfassbar.
Sowas darf sich vater nennen...
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« Antwort #11 am: 25. April 2011, 10:38:52 »

Er hat sich besonnen und festgestellt, dass heute mal Familienzeit angesagt ist. Die Kids freuen sich riesig. Ausgestattet mit vielen guten Dingen von mir und meinem Wagen geht es los.
Die Überrumpelungstaktik zieht auch in unserem Fall, und so kriegt er schnell noch dies und das von mir, weil ich ja auch überzeugt bin, dass es besser für die Kinder ist. ER kann leider nicht vorplanen oder irgendwas besorgen etc.
Vermutlich geht´s zu seinen Verwandten, dort wird bissel geweint, wie böse ich bin.

Naja, die Kinder sind happy, jedenfalls überwiegend. Weil der KV keinen Plan hat, was er mit den Kindern tun könnte, gibt es jedesmal ein Eventhopping, hier ein Stündchen, dort ein Stündchen. Das nervt die Kinder. Da der Umgang aber so selten vorkommt, gehen sie jedesmal wieder erfreut mit, um hinterher leicht angenervt zu sein. So gesehen ist der seltene Umgang für beide Seiten gut, Kinder und KV, denn alle zwei Wochen würden sie das sicher nicht mitmachen.
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« Antwort #12 am: 19. Mai 2011, 16:14:35 »

Fast geschafft, ich habe ihn fast überredet, dass er am Wochenende die Kinder sieht.
Er kann es heute oder morgen mitteilen. Ob überhaupt und dann wann.
Abgesehen davon, dass ich beide Tage arbeiten muss und gerne wüsste, wie ich die Kinderbetreuung organisiere, ist das doch ne Erfolgsmeldung!
Hätten wir auf sein Angebot gewartet, hätte es sicher noch einen Monat oder so gedauert. Solange er nichts von mir braucht, Unterschrift etc., meldet er sich nicht bei uns.

Das nur zur Erinnerung, dass es eben auch die Familien gibt, wo sich der Nicht-betreuende Elternteil gegen den Umgang sträubt!  ;)


LG, mahjoko 


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mahjoko
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« Antwort #13 am: 27. Mai 2011, 19:03:36 »

Es hatte dann doch nicht geklappt  Traurig

Nach einem ziemlichen Tief persönlich in der abgelaufenen Woche muss und möchte ich nochmal was versuchen. Und stelle fest, dass JA und Co. nicht nur männerfeindlich sind.

Ich (wir, Ex und ich) brauche halt Hilfe von Außen, sonst gibt es kein Gespräch mit meinem Ex, und ohne Gespräch kommt dieses elendige Prozedere um geregelten Umgang ja gar nicht in die Gänge. *soifz*

Fazit eines erneuten Gesprächs mit einer Nebenstelle vom JA hier: Ich muss dem Vater Zeit geben, soll ihn nicht überrollen mit meinen (unseren, Kinder und ich) Wünschen bezüglich des plötzlichen Umgangs, ...!! , und pädagogisch geschickt alles angehen. Wenn er blockt und zumacht, so wie bisher, hätte es ja keinen Sinn und man könnte nichts machen. Wenn er nicht will.
Das heißt für mich: Lassen Sie ihn doch in Ruhe, wenn er nicht will!

Nee, so kommen wir nicht weiter.

Das einfach als Info für alle Interessierten!
Wende mich nächste Woche an eine andere Kontaktperson beim JA, und würde mich über mehr Unterstützung dort freuen!

to be continued, mahjoko  
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Beppo
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KU ist wie Benzingeld für den Autodieb


« Antwort #14 am: 27. Mai 2011, 20:09:17 »

Hallo mahjoko,

in diesem Fall ist die Aussage des JA ja noch nicht mal gelogen.

Gegen einen unwilligen Umgangsvater hat das JA noch weniger Möglichkeiten als bei einer boykottierenden Mutter.

In beiden Fällen kann das JA nur beraten oder bestenfalls drohen nur sind die Drohungen gegen den Vater noch unwirksamer, da Gerichte dagegen noch weniger unternehmen als gegen Mütter.

Ich fürchte, dir bleibt nur das Reden.
Mit oder ohne Vermittlung durch dritte.

So bedauerlich das ist.

Gruss Beppo
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« Antwort #15 am: 06. Juni 2011, 14:34:35 »

Servus, Freunde,

ich denke, ich streck die Segel!

Es hat keinen Sinn, es hilft uns nicht, und ich möchte dem Herrn nicht der Poppes hinterhertragen.
Ich werde mich nicht mehr um regelmäßigen Umgang bemühen. (Ich muss ihn ja dazu zwingen und verhindere nichts, zu Erinnerung.)

Der Herr macht einen auf toter Mann und ist nicht zu erreichen.

Momentan habe ich jedenfalls keine Kraft, mich mit unnötigem Stress zu befassen.

LG, mahjoko ;)
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« Antwort #16 am: 06. Juni 2011, 14:51:59 »

Moin.

Ich glaube, das ist eine richtige Entscheidung.

Wenn du ihm euer Kind zusehr hinterher trägst, wird er den Umgang umso geringer schätzen und evtl. sogar verweigern, um dich zu ärgern.

Bedauernde Grüsse
Beppo
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« Antwort #17 am: 06. Juni 2011, 17:52:53 »

Hallo Beppo,

es ist sogar mehr als ein Kind ;)

Dem KV ist das, glaub ich, ziemlich egal. Erpressen etc. Der ist überwiegend sehr mit sich alleine beschäftigt.

Unschön  ist natürlich, dass er trotzdem herumläuft und sich als treusorgender Vater darstellt, dem ich den Kontakt zu den Kindern und den Umgang verweigere. Aber er unternimmt bislang nichts. Und: Es ist absolut nur heiße Luft, die er von sich gibt.
Solange sich unsere Kreise nicht kreuzen, ist es mir egal.
Wenn ich mich rechtfertigen muss, warum ich das täte, fällt es mir schwer und ich muss schlucken. Natürlich ist er dann schnell widerlegt, aber dennoch, ein Kloß steckt zunächst im Hals.

Aber ich glaube, lieber alle paar Monate mal ein Kontakt mit ihm, als mich momentan freiwillig mit dem Thema zu beschäftigen.


Davon abgesehen ehrt es mich, dass er mir den Job alleine zutraut.
Er vertraut mir sein allerheiligstes, seine Kinder, bedenkenlos komplett an, und hat keine Sorge.
Nicht mal erkundigen braucht er sich nach ihrem Wohlergehen, so sicher ist sich meiner guten Fürsorge.

Obwohl es nicht zusammengehört, ist es auch schön, dass er mir alleine zutraut, für das vollumfängliche Wohl der Kinder alleine aufkommen zu können. Er sieht mich als starke Frau, die keine Almosen (Unterhalt) braucht.
Daher macht er jetzt erst mal sein Ding, und in einigen Jahren vielleicht, wenn er sich dessen vielleicht mal nicht mehr so sicher ist, und er vielleicht auch selbst schon alles hat, was für ihn zum Leben dazu gehört, dann kann er mal schauen, was er uns zukommen lassen möchte.
Aber da legt er sich mal noch nicht so fest.

Leute, was bin ich cool, dass mir dieser Job zugetraut wird.
Und: Ich erledige ihn supersupergut! ;)

Powergruß, mahjoko 
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mahjoko
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« Antwort #18 am: 04. August 2011, 13:28:10 »

Servus,
kleines update:
Plötzlich will der KV "sein Recht", nämlich Umgang, in barschem Ton, weil: Bald ist er weg. (In ca. 14 Tagen Huch)

Ich habe wieder keine aktuelle Meldeadresse des KV mehr, er scheint wohnungslos. Wann und wie lange er "weg" ist, weiß ich auch nicht. Es kann alles sein, von Auswandern bis Knast oder nur ein Umzug in eine andere Stadt.

Er schadet den Kindern nicht, denke ich, im grobenganzen. Er setzt sich in den paar Stunden Umgang, die er wahrnimmt, bei seinem Freund ins Wohnzimmer und lässt die Kinder in dessen Kinderzimmer spielen oder TV schauen, und es gibt Essen auf Kinderwunsch. Alles ok, denn dafür ist er ja ihr Held. Da habe ich wirklich nichts dagegen!
Sollte er bsp. nur innerhalb der Stadt umziehen, wird sich das vermutlich gar nicht ändern. Dann bleibt alles wie gehabt und das ist voll ok.

Aber was "weg" ist, sagt er mir nicht. Muss er wohl auch nicht.
Ist es jedoch verständlich, dass ich dann Sorge um die Kinder habe?

LG, mahjoko

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« Antwort #19 am: 04. August 2011, 15:52:03 »

Hallo,

warum solltest du denn dann Sorge um die Kids haben wenn der KV "weg" ist?Huch   Für mich klingt das alles danach das er doch fast die ganze Zeit weg ist bis auf die paar Stunden aller Wochen. Ehrlich gesagt ziehe ich den Hut vor dir. Ich glaube ich hätte schon eher die Segel gestrichen und nur dann reagiert wenn Kinder bzw. KV nach Kontakt gefragt hätten.

Franzi die echt glücklich über ihren KV ist
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mahjoko
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« Antwort #20 am: 04. August 2011, 16:11:11 »

Hallo Franzi,

"weg" ist er "bald", und er will vorher unbedingt die Kinder sehen. Sei schließlich sein Recht.  (Ja, ist es, weiß ich doch!)
Damit bin ich so aber nicht ganz glücklich = nicht einverstanden.

LG, mahjoko

(Wie man an diesem Fall immer wieder sieht: Es geht auch andersrum als bei den meisten hier, und ich habe das Gefühl, ziemlich recht- und machtlos zu sein als Mutter!)
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nadda
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« Antwort #21 am: 04. August 2011, 16:28:56 »

Hi,

gibt es eigentlich einen Anspruch der Kinder darauf zu wissen wo ihr Vater erreichbar ist???

Das er dir nicht sagen muss was "weg" bedeutet seh ich ja noch ein, aber im Fall der Fälle muss er doch für dich und die Kinder erreichbar sein. Sonst droht dir doch Handlungsunfähigkeit?

LG
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« Antwort #22 am: 04. August 2011, 16:44:03 »

Nachtrag:
Seine Kommunikation läuft in diesem Fall vor allem über die Kinder, und dann auch mal direkt an mich. "Kinder, ich will euch sehen, sagt Mama Bescheid!"
Die Kinder sind ja nicht so "pingelig" wie die KM, also ich, und freuen sich und werden sich schon bei mir durchsetzen.
Und mir fallen in der Tat den Kindern gegenüber keine netten Argumente (außer der m.E. nicht kindgerechten Wahrheit) mehr ein, warum das so nicht geht. (Er macht das immer über die Kinder Traurig  , lernt er einfach nicht.)

@Nadda: Also ich wüsste gerne, was "weg" grob bedeutet. Wenn was ist, dann muss ich leider sagen: Tut mir leid, der KV ist "weg". Kann ich aber immerhin eidesstattlich versichern.

LG!
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Franzi73
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« Antwort #23 am: 04. August 2011, 16:51:34 »

Hallo,

naja - wenn er über die Kinder an dich ausrichten lässt antwortest du ihnen "Aber natürlich jederzeit gern. Er soll mich anrufen". Oder wenn du die Kids rauslassen willst (was ich persönlich besser finde) dann eine SMS mit dem ähnlichen Wortlaut. Ich hätte echt keinen Nerv für so ein Spiel. Du stellst jederzeit den Umgang sicher. Du versuchst sogar ihn einzuholen ...  vielleicht bekomme ich jetzt hier Ärger, aber ich würde das nicht machen.

LG Franzi
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Biggi62
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« Antwort #24 am: 04. August 2011, 20:19:54 »

Wenn du ihm euer Kind zusehr hinterher trägst, wird er den Umgang umso geringer schätzen und evtl. sogar verweigern, um dich zu ärgern.

Liebe Mahjoko,

hier spricht Beppo meiner Erfahrung nach ein großes Wort gelassen aus. Der Vater meiner Ältesten war 14 Jahre lang sehr konsequent Nicht-Vater.

Umso konsequenter, je mehr ich (= die ungeliebte (H)Exe) ihm seine heiligen Vaterpflichten und -rechte ans Herz gelegt habe.

Irgendwann hat ein lebenserfahrener, älterer Mann mir gesagt, dass ich als Ex mit meinen ständigen Erwartungen, Erinnerungen und Ermahnungen den Wunsch des Vaters nach Umgang eher verhindern als erwirken könne.

Von allen Menschen dieser Erde sei gerade ich die Aller-, Aller-, Allerletzte, die an diesem (oder an irgendeinem anderen) Punkt Einfluss auf sein Verhalten nehmen könne. Das sei Versagen meinerseits, sondern liege in der Natur unserer Nicht-Beziehung als Nicht-mehr-Liebes-und-Ehepaar. 

Das so zu hören fand ich erst einmal hart.

Mit ein wenig Abstand klang es jedoch absolut nachvollziehbar.

Schon in einer schwierigen Beziehung ist der Einfluss des/der Anderen auf das Verhalten des/der Partner/in äußerst gering.

Nach dem endgültigen Scheitern einer Beziehung ist in dieser Hinsicht endgültig "der Ofen aus".

Nachdem ich diesen guten Rat wirklich verinnerlicht hatte, habe ich mich aus der Beziehung meiner Ältesten und ihres Vaters endgültig herausgehalten. Auf ihre Fragen, warum ihr Vater dieses tut und jenes lässt, antworte ich seitdem gebetsmühlenartig, freundlich und entspannt: "Ich weiß es nicht." bzw. "Das kann nur dein Vater dir beantworten."

Etwa so, wie man im Urlaub in einem fremden Land ganz offen dazu steht, dass viele Verhaltensweisen und Äußerungen der Einheimischen bestimmt einen tieferen Sinn haben. Dass man selbst als Urlauberin aber zuwenig über dieses fremde Land wisse, um in jedem Fall sagen zu können, warum man dort dieses tut und jenes lässt. Ganz entspannt und ohne Schuldgefühle. Weil man so etwas ja nun wirklich nicht wissen kann.     

Wenige Monate, nachdem ich meinen Druck auf den Ex abgebaut hatte, fand die ganz natürliche Sehnsucht zwischen Vater und Tochter kreative und für die beiden passende Wege, sich in Treffen, Telefonaten und Mails auszudrücken.

Mittlerweile verstehen die Beiden sich so gut, dass auch mein Groll gegen den "Idioten", der meine unschuldige Süße jahrelang "sträflich" vernachlässigt hat, allmählich geringer wird. Neulich hat der KV die Worte, die ich oben in Anführungszeichen gesetzt habe, sogar selbst benutzt und sein Bedauern darüber ausdrücken können, wieviel er durch seinen Trotz versäumt hat. In diesem Gespräch konnte ich ihm auch Abbitte leisten, dass ich mit meinem unnachgiebigen Druck seinen Trotz jahrelang genährt habe. Ein solch offenes und aufrichtiges Gespräch wäre ohne die Intervention des älteren Mannes - einer Zufallsbekanntschaft auf einer kurzen Reise - noch vor zwei Jahren für uns beide und unser Kind unvorstellbar gewesen.

Liebe Mahjoko, ich kann mir gut vorstellen, dass gerade die kompetente Art und Weise wie du offenbar dein Leben und das deiner Kinder meisterst, für den Vater deiner Kinder eine ständige Provokation darstellt. Sodass ihm jede Gelegenheit recht ist, dir irgendwie an die Karre zu fahren. Je mehr du ihm zeigst, dass sein Desinteresse an euren Kindern dich schmerzt, desto größer ist die Versuchung für ihn, dir an diesem Punkt immer wieder seine Macht über dein Wohlergehen und deine Machtlosigkeit über sein Verhalten zu zeigen.

LG von Neuling Biggi,
 
die in ihrem bewegten Leben sowohl als (H)Ex wie als Next diese Dramen in jeder vorstellbaren Rolle mit bzw. ohne Väter erlebt hat.
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Es ist nicht genug, zu wissen, man muß auch anwenden;
es ist nicht genug zu wollen, man muß auch tun.
(J. W. von Goethe)
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