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vatersein.de - Forum 25. Mai 2012, 15:05:02 *
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Autor Thema: Wie das aktive Interesse des KV wecken?  (Gelesen 6508 mal)
Ingo30
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« Antwort #50 am: 10. Dezember 2011, 15:09:09 »

Hi Mahjoko,

Umgang findet an den zwischen Euch oder von einem Gericht festgelegten Umgangszeiten statt. Nimmt er diese Termine selbstverschuldet nicht wahr, ist das nicht Dein Problem. Die Umgänge können gerne ersetzt werden, aber auch dies geplant und nicht auf zu Ruf, nach dem Motto "jetzt hab ich Bock". So ist kein geregelter Umgang möglich. Du musst den guten Ex dann aber auch mal in seine Schranken weisen. Zu den Umgangszeiten kann er die Kinder abholen und es ist seine Verantwortung, den Umgang zu gestalten. Und normalerweise "sterben" Kinder auch nicht davon, wenn sie in öffentlichen Verkehrsmittel mal "lustige" Fussballfans sehen. Ich weiß auch nicht was für "Schutzmaßnahmen" der KV jetzt einnehmen soll, wenn er mit den Kids auf einem 4-Sitz in der Bahn sitzt. Ich habe jedenfalls noch nie Fussballfans gesehen, die sich auf Kinder gestürzt haben ;)  

Zitat
Bald werde ich aktiv den Umgang unterbinden, und ich nehme an, dass ich damit durch komme.


Das solltest Du allerdings wirklich mal angehen. Aber nicht zu den festgelegten Umgangszeiten. Die hälst Du natürlich selbstverständlich. Sollte der KV aber unentschuldigt nicht erscheinen gibt es dann erst zum nächsten regulären Umgangstermin wieder Umgang. Lässt Du dir allerdings weiter so auf der Nase rumtanzen, wird sich nichts daran ändern. Gruß Ingo
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mahjoko
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« Antwort #51 am: 11. Dezember 2011, 08:50:27 »

Hi Ingo,

es wird nie Umgangszeiten geben. Weil er sich nicht festlegen will.
Da brauche ich nicht mal ein Gericht. Das kostet mich, ihn wohl eher nicht, und "erfindet" irgendwelche Termine, die er sowieso nicht einhält.
Der will einfach nicht.
Das wäre ein dermaßenes Unterfangen ohne Aussicht auf Erfolg.

Wir hatten übrigens diesmal schon was vor, so dass das "heute oder morgen" ohnehin für ihn ins Wasser fiel. ;)

Das positivste am ganzen Quark ist noch, dass die Kinder nicht auf ihn warten müssen, sondern sich spontan freuen können, wenn es mal klappt. Weil es keine Termine gibt, die nicht eingehalten werden.


Zum Bahn-Thema: Die Kinder sind scheinbar sehr empfindlich, was Betrunkene angeht, und die "Fans" schlagen auch immer wieder mal deutlich über die Stränge. Ein Kind wurde schon mal von einem angegriffen, mittags, dem hängt es noch nach. Und der KV schützt anscheinend eher sich, als die Kinder.
Ich finde vor allem bedenklich, dass die Kinder lieber noch mich (oder jemanden anderes) dabei hätten, falls sie gemeinsam mit dem KV auf "wilde Burschen" treffen, weil sie sich mit ihm nicht sicher fühlen.

Zum Glück konnten sie da bei ihrem letzten Umgang positive Erfahrungen machen, denn trotz mehrerer brisanter Spiel-Paarungen an dem Wochenende ist es ihnen gelungen, alle "Fans" zeitlich zu umschiffen. Zufällig. Denn an die abgesprochenen Abhol- und Bringzeiten hatte sich der KV natürlich nicht gehalten. Natürlich ohne seine Verspätungen kund zu tun. Merken wir doch, dass er noch nicht da ist. ^^


However, schönen dritten Advent euch allen!   xmasBigGrin


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Ingo30
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« Antwort #52 am: 11. Dezember 2011, 11:25:23 »

Hi Mahjoko,

Zitat
es wird nie Umgangszeiten geben. Weil er sich nicht festlegen will.


na ja.. dazu gehören aber auch immer zei, oder? Einen der Dich herumkommandiert wie er will, und einen der das willfähig mit sich machen lässt. Und nein, dass ist auch nicht "im Sinne der Kinder".

Zitat
Der will einfach nicht.

Also scheinst Du noch genug Leidensfähigkeit zu haben. Okay.


Zitat
Das wäre ein dermaßenes Unterfangen ohne Aussicht auf Erfolg.


Na ja... also ist das geschlossen Halten einer Wohnungstür und die konkrete Ansage "Sorry, Dein Umgangszeit begann am Freitag 15 Uhr. Du hast Dich nicht an die Abholzeitenzeiten gehalten. Deiner nächster Umgang beginnt in 14 Tagen, Freitag um 15:00 Uhr. Sei bitte pünktlich. Ich wünsche Dir einen schönen Tag." schon zu viel? Dann scheint Dich dein Ex noch ganz schön gut im Griff zu haben...  

Zitat
Weil es keine Termine gibt, die nicht eingehalten werden.


Auch hier solltest Du überlegen, ob das Vorleben solcher Dinge für die Kinder postiv ist. Verlässlichkeit ist im regelfall besser als Beliebigkeit. Und ich glaube die "Freude" der Kinder wird sich mit zunehmenden Alter auch eher ins Gegenteil verkehren. Gruß Ingo
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mahjoko
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« Antwort #53 am: 11. Dezember 2011, 12:53:10 »

Ingo,

er will sich nicht so lange im Voraus festlegen!
14 Tage, hahahahaaa, dann wäre ich ja super froh!

Er hat wenige Male ca. 10 Tage im Voraus angekündigt, "Zeit zu haben".
Natürlich kam dann doch kurzfristig was dazwischen. Bei ihm!

Leidensfähig?
Was soll ich machen, außer finden, dass er den Kindern damit schadet und ich es nicht ändern kann.

Wenn ich mich aufrege, kriege ich Falten!  frosch  Pfui! Das ist er mir nicht wert!  narr 

Es ist sauschade, aber ich kann mich nicht durchsetzen.

Er mag/kann/will nicht sagen: Jedes erste Wochenende, alle 14 Tage, keine/alle/hälftige Ferien etc. 
Er könne sich eben nicht festlegen und will spontan bleiben. Dann muss er die Tage nehmen, die übrig bleiben. Dass er nur die Hälfte bis zwei Drittel seiner Umgangswünsche umsetzen kann, scheint ihn noch nicht zu stören.
Es gibt halt Menschen, für die die Familie unter ´ferner liefen´ läuft.
Auch, wenn sie mündlich jedem das Gegenteil erzählen. Die Taten zählen da, meine ich.

Insgesamt darf ich wohl froh sein, dass er sich grundsätzlich überhaupt für die Kinder interessiert. Denn inzwischen meldet er sich ja freiwillig, wenn er Zeit hat. Anfangs habe ich immer hinterhertelefoniert und ihm die Kinder angepriesen wie Sauerbier.
Schnee von gestern.

Dass ihr Jungs hier so engagiert seid, ist wirklich, wirklich, wirklich Balsam auf meine Mutterseele!    schild_danke   Ein Ausgleich für das, was mir/uns vatermäßig im Alltag fehlt!

 weihnachtsmannwink


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Beppo
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Ich bin nicht Deutschland. Ich bin Griechenland.


« Antwort #54 am: 11. Dezember 2011, 13:08:56 »

Mahjoko, ich finde eine Einstellung richtig.
Bei dem Versuch, ihm ein ganz bestimmtes Verhalten anerziehen zu wollen, kann man sich nur aufreiben.

Wenn er sich an keine Regelmäßigkeit halten will, kannst du es nur so halten wie, mit jedem Spielkameraden, der spontan an der Tür klingelt.
Entweder, Junior hat dann zufällig Zeit und kann mit Spielen gehen oder er hat schon was vor und dann geht es eben nicht.

Allerhöchstens kann man noch überlegen, ob man Junior wirklich mit zum Schuhe mitnehmen will, oder er nicht doch besser mit Papa geht, aber das war es dann auch schon.

Wenn er Gewissheit haben möchte, dass der Umgang klappt, muss er ihn rechtzeitig ankündigen.

Alles Andere treibt dich in den Wahnsinn.
Lausebackesmama kann dir davon ein Lied singen.
« Letzte Änderung: 11. Dezember 2011, 18:32:02 von Beppo » Gespeichert

"Wer Kinder hat, wird bis auf die Haut ausgezogen!"
Meo-Micaela Hahne, Vorsitzende Richterin am BGH
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Nichtabsteiger 2011/12


« Antwort #55 am: 11. Dezember 2011, 18:26:06 »

Alles Andere treibt dich in den Wahnsinn.
Lausebackesmama kann dir davon ein Lied singen.

*SING*

Kann Beppos Worte nur unterstreichen.

Eine KM, die den Umgang boykottiert, hat die Hosen an und kann schalten und walten wie sie will.
Eine KM, die den Umgang für ihre Kinder wünscht, weil sie ihn wichtig für die Kinder findet, ist darauf angewiesen, dass der KV mitspielt.

Ich habe auch alle Verrenkungen durch in der Hoffnung, dass mein Sohn trotz Trennung den Vater nicht verliert.
Nach vier Jahren Heckmeck habe ich ihm kürzlich gesagt, weitere Umgangsanfragen kann er sich klemmen, wenn er welchen möchte, soll er mich auf Umgang verklagen. Passiert ist nüscht, was den Umgang betrifft.

Ich habe auch was meinen Sohn betrifft, alles durch. Ich habe Umgangsplanungen verheimlicht, damit er nicht enttäuscht ist, wenn es wieder schief geht. Ich habe ihm die Umgänge angekündigt, damit er merkt, ich lasse sie zweifelsfrei zu und es ist sein Vater, der es nicht gebacken bekommt. Mein Sohn hat seinen Vater (mit fünf!!) selber am Telefon gefaltet, weil er ihn wiederholt verar.scht hat.

Nix hat geholfen.

Mittlerweile findet kein Umgang mehr statt und ich habe den Eindruck, dass stabil KEIN Umgang für meinen Sohn besser auszuhalten ist, als dieser Wackelumgang, bei deren Ausfällen immer er der Gelackmeierte ist. Natürlich vermisst er seinen Papa trotzdem oft, aber Papa hat nicht mehr den hohen Sockel wie früher.

Man stelle sich einfach vor, man ist schwer verliebt und wenn man frisch aufgebrezelt vor der Haustür steht und darauf wartet abgeholt zu werden, kommt keiner. Und das passiert nicht nur einmal, sondern ganz oft. Und dann kommt so eine Ausrede wie "ich habe verschlafen" oder "ich war noch unterwegs". Man wird nicht angerufen, es wird nicht abgesagt, man merkt doch einfach, dass was dazwischen gekommen ist. Jedem "Liebhaber" würde man mit Anlauf einen Tritt in die Sitzfläche verpassen. Elternteile in solchem Stil verdienen nichts Anderes.

Für mich ist der Drops absolut gelutscht, ich trage ihm nichts mehr hinterher. Im Gegenteil, ich habe so lange das Silbertablett poliert und ihm hinterher geschleppt, dass auch ICH mir persönlich wünsche, er würde jetzt einfach in den Karpaten verschwinden. Das papalose Leben funktioniert hier jetzt einwandfrei und jedes Lebenszeichen, das er wohlgemerkt aus rein egoistischen Gründen von sich gibt (ich liebe und vermisse meinen Sohn sooo *Mondanheul*), reißt nur Wunden beim Zwerg auf. Aus der egozentrischen Sicht herauszutreten und sich zu fragen, was sein Verhalten vielleicht in seinem Sohn auslöst, dazu ist er bis heute nicht in der Lage.

LG LBM
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Der Sprung
über den eigenen Schatten
gelingt leichter,
wenn wir ihn für jemanden wagen,
der Licht in unser Leben bringt.

(Ernst Ferstl)
mahjoko
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« Antwort #56 am: 22. Januar 2012, 18:23:57 »

Hi ihrs,

anlässlich der traurigen Schilderung eines Vaters, der "nu per Zufall" vom Tod seines Sohnes erfuhr, eigener Thread im Forum, den ich für meine Schilderung jetzt nicht benutzen will, möchte ich festhalten:

Der KV unserer Kinder interessiert sich ja nicht so für die Kinder. Von solch gravierenden Vorkommnissen würde ich ihn natürlich in Kenntnis setzen, falls ich dann irgendwelche Kontaktdaten von ihm habe. Das ist ja nicht immer der Fall.

Mir fiel auf/ein, dass sich eines der Kinder in gesellschaftlichen Kreisen bewegt, die den KV an sich sehr interessieren. Um da "rein zu kommen", würde er wahrscheinlich Interesse "heucheln" und sich ein, zwei, dreimal mit den Kindern treffen, bis er die Gelegenheit hat, "einmal dabei zu sein".
Er trifft seine eigenen Kinder aber so selten, dass er es gar nicht mitbekommt, was sie so in ihrer Freizeit treiben und wen sie kennen oder mit wem sie was unternehmen.
Damit er sich mit den Kindern trifft, werde ich es ihm aber auch nicht auf die Nase binden. Finde ich falsch den Kindern und ihren Freundschaften gegenüber, und so gehe ich generell nicht mit Menschen um.

Der KV weiß nicht, dass Schulwechsel anstehen, wie es gesundheitlich um die Kinder steht, wo sie schwach sind oder besonders stark. Dabei brüstet er sich extrem gerne mit den Stärken seiner Kinder, die sie natürlich nur von ihm haben. *lach*

Alles sehr bedauerlich, für die Kinder.
KV hat jetzt auch mal wieder sechs Wochen "keine Zeit", wie er in einem lapidaren Nebensatz auf Nachfrage erklärte, ebenfalls bedauerlich. Für die Kinder. (Weiterhin: Er nimmt sich die Zeit nicht, er müsste nur etwas organisieren.)

Und trotz allem, trotzdem ich ihm keine Infos mehr hinterhertrage, trotzdem er die Kinder so hängen lässt, trotzdem würde ich im absolut schlimmsten Fall selbstverständlich umgehend versuchen, ihn zu erreichen.

LG, mahjoko :-)
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ohngo
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« Antwort #57 am: 24. Januar 2012, 17:42:56 »

Als Verallgemeinerung,
Engagement zu Aufrechterhalten von eine Vater der das Kind wollte ist leicht. Sie müssen nichts dafür tun, nur vermeiden bestimmte Sachen zu tun. Wenn er schon verloren etwas von sein Engagement oder Anteil sein Vaterschaft verloren hat wird es schwieriger sein es wiederherzustellen, da sein Vatersein reduziert entsprechend mit sein Einfluss in der Erziehung. Es gibt noch viel dass du tun kannst um seine Interesse zu fördern. Es ist noch möglich, nur schwieriger und braucht größere Bereitschaft als vorher. --so glaube nicht an manche Aussagen dass du es nicht beeinflussen kannst!

Seine Erziehungsfähigkeit oder Motivation zu kritisieren, besonders vor anderen oder in einem Gerichtsverfahren, ist schädlich.

Gerichtsprozesse müssen nicht unbedingt schädlich sein, aber in der Praxis sind sie im allgemein, weil es eine Kontext von Streit und dann Angriffe schafft. Ein Gerichtsprozess auch nur um eine feste Umgangszeitregelung zu setzen wäre deswegen Risiko behaftet, besonders wenn ihr schon Gerichtsprozesse gehabt haben wo sie Kritik auf ihn geübt haben oder ihn geschmäht oder er es so empfindet.

Die erste Schritt seine Engagement zu Aufrechterhalten ist nicht sein Anteil an die Kindererziehung und sein Macht in der Kindeserziehung zu reduzieren. Sie sollten nicht alleinerziehende Mutter werden, sondern ihn eine halbe Anteil an die Kindeserziehung zustimmen und für den Zukunft unbedingt garantieren.

mahjoko> Eine von mir initiierte Beratung bei einer öffentlichen Erziehungsberatung der Jugendhilfe hat er abgelehnt, einen Gegenvorschlag angesprochen und dann verworfen.

Wenn du mit der Jugendhilfe besprochen hat vor ihn, ist dies für ihre Kooperation beziehungsweise sein Engagement Nachteilig. Es ist eine Zeichen dass du anderen gegen ihn verwendest. Vermeide dass andere Parteien ihn kontaktiere als Vertretung für dich. Wenn irgend eine Partei involviert wird, muss er selber erste Kontakt mit die Partei machen und um eine Gespräch bitten (außer er bittet dich es zu tun).

Mateusz74> Vielleicht versuch es doch mal über das JA.

Eine schlechte Idee aus vorgenannte Gründe.

Mateusz74> Oder du schlägst ihm mal das Wechselmodell vor, eventuell fühlt er sich dann eher wie ein Vater.

Eine gute Idee aus vorgenannte Gründe.

Wenn es für sein Vaterschaft nachteilige Sachen in der Vergangenheit gab, kannst du versuchen ihn zu überzeugen dass es künftig anders sein wird.

Du wirst nicht unbedingt alle seine echte Grunde und Wahrnehmungen von ihn hören wenn er vermeiden möchte von dir Angegriffen zu werden.

mahjoko> er hat eine winzigste Einzimmerwohnung im Wohnheim.

Du kannst ihn versprechen dass wenn er ein bisschen Platz für die Kinder hat, dass der Umgang nach Paritätsmodell ausgeübt werden dürfen. Vielleicht reizt ihn dass an eine Wohnung zu finden

mahjoko> Ich habe wieder keine aktuelle Meldeadresse des KV mehr, er scheint wohnungslos.

Vielleicht ist dies positiv und er eine größere Wohnung hat.

mahjoko> "langwierige Fortbildung"

Dass könnte ihn aber verhindern um eine mehr passende Wohnung zu kurzfristig zu kümmern.

mahjoko> Abgesehen davon, wohnt er in einer anderen Stadt, so dass es mit Schule und Kita nicht zu handhaben wäre.

Dann stehen deine Prioritäten im Wege.

weserfrosch> Du kannst doch MAthe so gut - kannst du nicht regelmäßig mit X üben?
mahjoko> Was er gut kann, ist Sport.

Vielleicht hilft vorschlagen dass er selber Sport mit die Kinder spielt.

Lausebackesmama> Da Du das nicht ändern kannst, kannst Du nur versuchen, dass die Kinder "männlichen" Bezugspunkte im Leben haben.

Dass er wenig Interesse hat liegt nicht unbedingt auf eine schon vorgegebene Inklination. Wenn er davon erfährt dass die Kinder andere 'männlichen Bezugspunkte' haben, durfte dass nachteilig sein für sein eigene Interesse.

mahjoko> Wende mich nächste Woche an eine andere Kontaktperson beim JA, und würde mich über mehr Unterstützung dort freuen!

Schlechte Idee. Nachteilig für den Zweck.

Beppo> JA nur beraten oder bestenfalls drohen

Eben. Jede Drohung wäre den Ziel entgegen.

mahjoko> Sei schließlich sein Recht.  (Ja, ist es, weiß ich doch!)
mahjoko> Damit bin ich so aber nicht ganz glücklich = nicht einverstanden.

Wenn du nicht dieses Recht unbedingt anerkennst und entsprechend agierst, stehst du auf dem Schlauch. In Einzelfällen ihn zu widerstehen ist hinderlich.

Du hast wahrscheinlich mehr Einfluss auf sein Willen Vater zu sein als jede andere Person.

Wenn er zur Hälfte die Kinder betreut, wurde er eventuell auch zur Hälfte um die Fährte von die Kinder kümmern und musst du dann weniger Auto fahren.

mahjoko> Wo kann ich die Kinder alleine lassen, bis er kommt?

Wenn er kann, konnte er die Kinder von der Schule oder Kita abholen.
Wenn du ein dritte Partei verwenden möchtest, beachte die Empfehlungen bezüglich dritte Parteien.
Dann kannst du ein Thread in der Regionale Forum posten und fragen ob jemand die Übergabe freiwillig vermitteln wurdest.

mahjoko> Seine Vorstellung ist nämlich, dass wir wirklich hier zu Hause sitzen und warten, bis er erscheint.

Ich glaube der optimale Antwort ist:
"Du kannst jeder Zeit am Wochenende kommen und sie abholen, aber wir werden vielleicht nicht hier oder erreichbar sein wenn wir nicht einen bestimmten engen Zeitraum verabredet haben."

Der Vater sollte wissen dass er nicht durch seine Teilnahme in der Kindeserziehung von dich oder andere dritte Parteien verletzt wird und dass seiner Investition in die Kinder wird nicht künftig gefährdet mit Verlust am Anteil in der Erziehung.

Geldknappheit von der Vater scheint ein Hindernis zu sein für diesen Vater.

Rezept für Wiederaufbau an Beteiligung ein entfremdeter oder nicht engagierter Vater:

Erkenne sein Gleichberechtigung unbedingt und für Ewigkeit in Bezug auf die Kinder an. Sage dies zu ihn. Entschuldige dich für Fälle, falls es Fälle gibt, in der Vergangenheit wo sie dies nicht erkannt haben. Verspreche dass er dies in Zukunft auch hat. Zur dieser Berechtigung gehört Anspruch auf Hälfte Kinderbetreuung / Paritätsmodell. Drücke dass auch zu ihn aus.

Kritisiere seine Erziehung, Betreuung von oder Beziehung zu die Kinder, besonders vor anderen. Entschuldige dich für Fälle, falls es Fälle gibt, in der Vergangenheit wo sie dies gemacht haben. Verspreche dass du künftig dies nicht mehr machst. Bekunde zu die andere Parteien dass deine Kritik falsch war und er ganz in Ordnung ist.

Verwende dritte Parteien, wie zum Beispiel das Jugendamt oder Familiengericht, nicht gegen ihn in Bezug auf oder Zusammenhang mit die Kinder. Entschuldige dich für Fälle, falls es Fälle gibt, in der Vergangenheit wo sie dies gemacht haben. Verspreche dass du künftig dies nicht mehr machst. Ziehe solche Parteien nicht auf deine Seite in solche Fälle. Gehe zu die Parteien nicht auf Eigeninitiative zu in Zusammenhang mit ihn. Du kannst ihn aber fragen ob er zusammen mit dir zur Beratung oder Moderation gehen möchte und dann sollte er selber erste Kontakt mit der Partei erstellen.
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midnightwish
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« Antwort #58 am: 24. Januar 2012, 18:04:11 »

Hi ohngo,

ich habe keine Ahnung was du dem einzelnen nun sagen willst.

Aber nur als Hinweis mateusz ist männlich, nicht weiblich.

Und auch wenn du es dir nicht vorstellen kannst, es gibt tatsächlich Väter und auch Mütter die nicht gewillt sind sich um ihre Kinder zu kümmern oder es aus welchen Gründen auch imemr nicht können.

Ich z.B: wüßte ehtlich gesagt nicht wofür und aus welchem Grund ich mich bei einem mann entschuldigen sollte, der seit jahren den kontakt zu seinen kindern verweigert und nicht bereit ist Verwantwortung zu übernehmen, weil es eben nicht seine ehelichen kindern sind.

Mein letzter Versuch ihn zu einem Gespräch und zum Kontakt mit seinen Kindern zu bewegen endete mit einem RA-Brief in dem er sich jegliche Kontaktaufnahme, bis auf die halbjährlichen von ihm eingeforderten berichte und Zeugnisse, verbittet. Leider gibt es eben auch solche Väter

Gruß Tina
« Letzte Änderung: 24. Januar 2012, 18:06:34 von midnightwish » Gespeichert

Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
ohngo
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« Antwort #59 am: 24. Januar 2012, 20:58:36 »

Aber nur als Hinweis mateusz ist männlich, nicht weiblich.
Das hat ich schon bemerkt und weiss nicht warum du anders denken wurdest.
Der Nachricht hat ich an mahjoko gerichtet.

Und auch wenn du es dir nicht vorstellen kannst, es gibt ...
Ich konnte es mir schon vorstellen. Ich schrieb nicht für jede Variante, sondern für eine häufige wofür sie etwas erwirken konnte.

Ich z.B: wüßte ehtlich gesagt nicht wofür und aus welchem Grund ich mich bei einem mann entschuldigen sollte, der seit jahren den kontakt zu seinen kindern verweigert und nicht bereit ist Verwantwortung zu übernehmen, weil es eben nicht seine ehelichen kindern sind.
Über wessen Kinder schreibst du? Ich vermute jetzt, deine eigene.
Auf jeden Fall, der Antwort wäre:
Weil du den Ziehl hast wofür ich vorgeschlagen hat dass zu tun
Rezept für Wiederaufbau an Beteiligung ein entfremdeter oder nicht engagierter Vater:

und es Trefflich ist
Entschuldige dich für Fälle, falls es Fälle gibt
und dass du/man selbstverantwortlich bist und eigene Fehler einräumen kannst.

Mein letzter Versuch ihn zu einem Gespräch und zum Kontakt mit seinen Kindern zu bewegen endete mit einem RA-Brief in dem er sich jegliche Kontaktaufnahme, bis auf die halbjährlichen von ihm eingeforderten berichte und Zeugnisse, verbittet.

Kontakt zu den Vater war eine Voraussetzung für die Vorschläge wie schon verringerte Einsatz des Vaters zu erhöhen. Für dein Fall, wo du kein Kontakt hast und auch nicht schreiben darfst, finde ich auch keine andere Vorschläge. Sieht mir hoffnungslos aus.
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« Antwort #60 am: 07. Februar 2012, 23:38:04 »

Lieber Ohngo,

habe ganz herzlichen Dank für deine ausführlichen Zeilen!
Ich habe sie heute erst entdeckt.

Du hast wirklich formidable Ansichten, und wenn nicht schon so viel Zeit vergangen wäre, würde ich das eine oder andere sofort umsetzen. Ohne jetzt alles im Detail zu wiederholen.

Der Vater hat seit bald fünf Jahre kein Interesse an seinen Kindern bekundet. Dass er zu großen Anlässen auftaucht und den Superdaddy gibt, zähle ich nicht dazu. Er möchte die Kinder Weihachten sehen, und zwar in der Christmette, wo alle Leute sehen, wie toll er mit schicken Kindern daherkommt.

Er wird sicher zu bestimmten Anlässen wie Konfirmation oder Einschulung oder so etwas auftauchen, und zwar mit vorheriger einstündiger Ankündigung. Damit er sich ganz sicher sein kann, nicht noch wg. Kosten oder Organisation einer solchen Feier angesprochen zu werden, und das war´s.

Dritte Parteien: Ich habe mein Interesse signalisiert und er ja angeblich auch. Aber dann war es ihm nicht wichtig genug, und er ließ es bleiben.
ER hat offensichtlich kein gesteigertes Interesse, als Vater auch in die Pflicht genommen zu werden. Die Kinder auch dann zu betüddeln, wenn es keine Lorbeeren gibt. IMMER ALLES ZU ZAHLEN. (Er zahlt NULL!)
Er will nur frisch frisierte, wohl gekleidete Kinder für den großen Auftritt alle paar Monate. Und zwar von jetzt auf gleich.


Das letzte Mal meldete er sich vor einigen Wochen, er wolle in einer Stunde (!) die Kinder abholen, ich solle sie fertig machen.
Ich hatte sogar zugesagt, die Kinder hatten in den Tagen vorher Sehnsucht nach Daddy bekundet. Doch so spontan wollten die Kinder nicht, sie hatten sich diesen Abend ganz anders vorgestellt, und da gehörte nicht dazu, mal schnell für Papa, weil der er sich gerade in den Kopf gesetzt hatte, alles umzuwerfen.
Sie haben ihn schluchzend zurückgerufen, weil ich ihnen sagte, das müssen sie selbst tun. Mir würde es der KV ohnehin nicht glauben.

Bei uns gab es inzwischen wichtige Zeugnisse, weiterführende Schule. Das interessiert ihn auch nicht. Aber er hat sich gemeldet, weil er hörte, dass die Kinder schulfrei haben würden, dass er evtl. Zeit hätte, und wenn die Kinder wollten, könnte man ja sehen, ob es ein Treffen geben könnte.
Die Kinder wollten sich, und das für mich erstaunlicherweise, das erste Mal überhaupt nicht bei ihm melden. Wenn er ohnehin nur evtl. Zeit habe, dann wollten sie lieber ihre Zeit nach Laune verbringen, und nicht eingesperrt bei Papa ohne frische Luft.

Der nächste mögliche Treffpunkt ist nun in einigen Wochen. Dann sind es wieder Monate seit dem letzten Treffen.
Und: er wohnt weiterhin ziemlich in der Nähe! Nicht quer durch´s ganze Land. Das wäre nach wie vor kein großes Problem.

Meiner Meinung nach sieht ein Papa, der sich wirklich für seine Kinder interessiert, anders aus.

Und dennoch: Sobald ich erkenne, dass er es ernst meint, mache ich wieder alles mit. Dann will ich wieder an seine Terminabsprachen glauben.

ICH habe in der Zwischenzeit auch meinen Job verloren, nicht zuletzt, weil er uns ständig versetzt und wir auf seine Zusagen gebaut haben/ bzw. es HATTEN. Ich bin aber froher Hoffnung, dass ich allerschnellstens wieder einen neuen Job habe. Ohne ALG, ohne alles. Ohne Unterbrechung sogar.
ALLEINE geschafft. Trotz all der Widerstände gegen arbeitende Mütter. Die ich deutlich bei meinen Bewerbungen spüre.


Also echt, dieser sogenannte Vater hat sich in den letzten Jahren so extrem dünne gemacht, jetzt wieder locker mal acht Wochen.
Pfff.....
Keinen Pfilfferling gebe oder investiere ich im Moment dafür!!!


LG, mahjoko, die wirklich schätzt, dass du dich sooo damit auseinandergesetzt hast. ICH verstehe das, aber ER anscheinend nicht.








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« Antwort #61 am: 02. März 2012, 08:26:12 »

Moin moin,

update:
Der KV hatte schon einmal in diesem Jahr Zeit für seine Kinder. Holen/Bringen funktionierte mal wieder ... naja ...
Jetzt hat er sie nochmal bestellt (!) für´s Wochenende, weil er demnächst wieder wochenlang keine Zeit hat. (= sich keine mehr nimmt!)

Beim einzigen Kontakt in diesem Jahr hat er sich an keine Vereinbarungen gehalten (Faschingskostüm besorgen etc.), die dringend erledigt sein mussten bis zur Rückkehr.
Er hat sich extrem ungnädig über das Erscheinungsbild geäußert (wir tragen aus Kostengründen saubere und gebügelte Second-Hand-Klamotten) und vor den Kindern geäußert, dass er sich ihretwegen schämt! Zum wiederholten Mal! - Die Kinder sollen wie aus der Edelboutique aussehen, wenn er sie abholt, gefälligst! -
Er hat das einzige Paar Winterstiefel des einen Kindes in seiner Waschmaschine komplett ruiniert, und natürlich leistet er keinen materiellen oder finanziellen Ersatz. Viel schlimmer aber: Das Kind konnte ohne Schuhe nicht zur Schule bei dem Frost! Wie peinlich!

Ich möchte nicht jedes Mal den Hintern des Mannes retten, indem ich in aller Eile alles wieder in Ordnung bringe. Der letzte Kontakt war gespickt von Enttäuschungen.

Fragen von den Kindern beantwortet der KV nicht. Die Kinder erwarten von ihm nur, dass er ihnen einige gewünschte Süßigkeiten kauft, wenn sie bei ihm sind, und dass sie TV schauen und Computer spielen dürfen.
Alle Dinge, die Kinder beschäftigen, über die sie in ruhigen Minuten mit Eltern sprechen, allgemeine Themen, die werden nicht "besprochen". Der Vater sei überwiegen im Waschkeller, alleine beim Einkaufen oder koche konzentriert und könne jedenfalls nicht mit ihnen reden.

Vollständige Sätze in meine Richtung sind lediglich, dass er "In einer Stunde die Kinder will!", oder: "Ich habe Schulden, du bist Schuld, du musst das alles für mich bezahlen!". Dann herrscht wieder monatelang totale Funkstille.


Müssen Kinder zu einem Vater, der offen sagt, dass er sich schämt, weil sie nicht seinem Geschmack entsprechend gekleidet sind. (Er kleidet sie nicht ein und zahlt keinen Unterhalt.) Er bringt ihnen in wenigen Aussagen zudem bei, dass sie minderwertig sind.
(Manchmal holt er die Kinder trotzdem, alle zwei Monate ca., damit er sich Chancen wahrt, doch noch mal VON MIR Alimenten, Almosen, EU oder was auch immer zu bekommen.)

Da packste dir an den Kopf! ...

LG, mahjoko
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« Antwort #62 am: 26. März 2012, 09:34:56 »

Guten Morgen ,mahjoko


hab mir mal Deine Story durchgelesen und bin verblüfft, dass Du Dir solche Mühe machst.
Der KV scheint mir selbst ein Kind zu sein. Darf man fragen, in welchem Alter der ist?
Ich tippe mal im Kopf auf max. 25.

Ich bin der Meinung, dass Menschen die für sich selbst keine Verantwortung tragen können/wollen , genauso wenig bereit sind, es für andere zu sein.
In diesem Falle für die Kinder.

Du trägst die ganze Last der Erziehung alleine und er holt sie wie einen schön polierten Pokal aus dem Schrank zum herzeigen ...
Das ist ja schrecklich .

Deine Mühe in Ehren, aber wenn das alles so stimmt, was du beschreibst, lohnt sich die Mühe keineswegs.
Im Prinzip trägst du ihm ja alles hinterher...davon haben die Kinder auch nix.
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« Antwort #63 am: 26. März 2012, 11:01:00 »

Hallo Montevideo,

du hast dich altersmäßig nur um wenig verschätzt: Er ist hoch in den 40! ;)

Er ist der Vater der Kinder, und manchmal wollen sie ihn auch sehen. Jetzt sind Schulferien, und ich habe vorgeschlagen und er eingewilligt, dass die Kinder eine Woche zu ihm dürfen.
Bin gespannt wie ein Flitzebogen!   
(Wäre schon der zweite Kontakt seit Weihnachten! ... Und ich musste auch nur einmal fragen ... Glauben tue ich es erst, wenn sie alle nach der Woche wieder bei mir sind!   rofl2)

Das einzige, was es bringt, ist: Ich kann mit 100%-iger Sicherheit behaupten, keine Kindesverweigerin zu sein.
(Bin mir sehr sicher, dass das Argument auch wieder von Seite kommt. Kam schon öfter ...)

Sonnigen Tag wünsche ich dir und vielen Dank für deine Annmerkungen!!! Manchmal komme ich mir schon bekloppt vor und auch so unbeachtet! ;)

LG, mahjoko
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« Antwort #64 am: 26. März 2012, 17:59:14 »

Hallo Montevideo,

du hast dich altersmäßig nur um wenig verschätzt: Er ist hoch in den 40! ;)

Jetzt sind Schulferien, und ich habe vorgeschlagen und er eingewilligt, dass die Kinder eine Woche zu ihm dürfen.


LG, mahjoko

Deswegen ja meine Anmerkung "im Kopf.
Dein zweiter Satz sagt es ja schon.

DU hast den Vorschlag gemacht.
Er nicht.

Ich meine rauszuhören, dass der Mann total unselbstständig ist.
Nicht unbedingt ein Vorbild für die Kinder.
Eine Woche -wow- wird sicher hart für ihn.
Oder er lernt dazu, kann auch sein.
Vielleicht hat er ja dann Spass daran Papa zusein.

Also 19 von 20 Bekannten und Freunden in meiner Umgebung haben eher das Problem, dass die Frau dafür sorgt dass die Kinder ihren Papa nicht sehen können oder auch nicht wollen.
Gehirnwäsche in einer Endlosschleife über Jahre hinweg entfremden die Kinder total vom Vater.
Der braucht dann auch nur mal einen kleinen Fehler zu machen und schon bestätigt sich das Bild, das Mama über Jahre hinweg projeziert.

Andersherum kenne ich kaum Väter, die in der Lage sind, sich gegen solche Mamas zu wehren und ihre Rechte wahrzunehmen.
Wie denn auch, wenn die Kinder 6-8 Jahre keinen oder nur wenig Kontakt zum Vater haben (und die storys ihrer Mütter in den Ohren)erledigt sich das von ganz alleine.
Schreckliche Vorstellung.

ich wünsche Dir viel Glück und dass die Kinder nicht zu kurz kommen.

lg,Monte
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« Antwort #65 am: 26. März 2012, 20:06:13 »

Mönsch, den Nick hatte ich falsch, entschuldige bitte, lieber MonteVideo!

Er ist sehr unselbständig. Aber für ihn läuft es ganz gut. Immerhin muss er jetzt sein Leben selbst auf die Reihe kriegen. Und das klappt offensichtlich. Selbst wenn es in der Form ist, dass er für alle Aufgaben jemanden findet, und sie für ihn übernommen werden. Sonst hätte er sich ausschließlich auf mich verlassen. Und nicht mal gelernt, verschiedene Helfer zu akquirieren.

Mit den Kindern wird es aber wohl nichts mehr werden.
Denn du hast Recht, ICH habe wg. Ferien gefragt auf Verlangen der Kinder, und ich weiß jetzt schon, dass es niemals nicht eine Woche wird. Oder er holt sie und parkt sie komplett bei Verwandten. Wäre für mich aber ok.

Ein Vorbild ist er nur negativ. Vermutlich lernen sie, wie man es nicht machen sollte/muss. ;)

Wenn ich meinen Ex und unsere Verhältnisse sehe, überzeugt mich nur die schiere Masse der Fälle hier bei Vatersein, dass es auch anderes gibt. Ehrlich gesagt kenne ich mehrere Mütter, die sich nichts sehnlicher wünschen, als ein wenig Papazeit für´s Kind. Aber Papa hat keine Zeit, weil bsp. das neue Auto poliert werden muss etc.

Ich danke dir sehr, sehr für deine Anmerkungen!
LG, mahjoko
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« Antwort #66 am: 27. März 2012, 17:29:56 »

Liebe mahjoko,

ich bin noch nicht lange in diesem Forum dabei. Als Vater einer Vierjährigen habe ich Rat und andere Meinungen eingeholt. Auf Anraten eines Mitglieds habe ich mir in eiliger Manier Deine Story zu Gemüte geführt. Natürlich auch daher, weil ich bestimmte Umstände aus der anderen, der KM-Perspektive erkennen wollte.

Kurz und gut: Das, was ich/wir, die Leser, im Fortlauf Deiner Beiträge an Informationen über den Vater Deiner Kinder erhalten  habe/n - Unzuverlässigkeit in Person, beschwert sich über Second-Hand-Ware, zahlt offensichtlich keine müde Kopeke, "Kinder/Familie rangieren unter ferner liefen" -, würde ich als ungerheuerlich bezeichnen.
Ich komme vom Staunen und Kopfschütteln nicht weg. Zumal Du noch Eltern versorgen musst und einer beruflichen Tätigkeit nachgehst. Ich sehe ein, dass ich wohl noch einige Erfahrungen machen muss.
Das Bild, das man sich beim Lesen vom Vater Deiner Kinder macht, schwankt zwischen Weihnachtsmann und erhabenem Bonbononkel. Die Mutter meines kleinen Krümelmonsters wäre ziemlich abgeklärt, wenn ich mich derartig aufführen und distinguieren würde wie Dein Ex. "Dann eben nicht, ganz einfach..."

Ich wünsche Dir viel Glück     
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« Antwort #67 am: 28. März 2012, 09:39:10 »

Lieber Superpapa,

Weihnachtsmann und Bonbononkel: ich denke, du hast es realistisch erfasst. ;-)

Nur, weil nach einiger Zeit die Kinder gerne wieder Kontakt möchten, weil nach zwei Monaten die Sehnsucht zu groß wird, gebe ich dem überhaupt noch nach. Für meinen Seelenfrieden wäre es anders besser.
Und ich habe keine Kraft und nicht den Willen, den Kindern einzuimpfen, dass sie nicht zu Papa könnten, weil ...
Vielleicht wird er ja dieses Jahr fertig mit dem Studium. Und könnte dann mal Unterhalt zahlen.

LG, mahjoko :-)
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« Antwort #68 am: 28. März 2012, 20:12:53 »

Hallo mahjoko,

wusste ich nicht, dass er noch "Studi" ist. Irgendwann wird er ja mal seinen Abschluss machen und dann nicht um Unterhalt herumkommen.
Dass Du mit Deiner Kraft am Ende bis, ist nachvollziehbar.
Ich glaube aber grundsätzlich, dass man den Kindern, die zu ihrem Vater natürlich Kontakt haben wollen, dies nicht verweigern sollte. Auch Beeinflussung und schlechtes Reden in Abwesenheit des Vaters oder der Mutter ist schlecht.
Früher oder später zieht das Kind sicher Bilanz. Dann bleibt hoffentlich das über, was man als Elternteil gegeben hat.

Gruß SP
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« Antwort #69 am: 29. März 2012, 13:08:31 »

Hi SP,

hoffe auch wirklich sehr auf seinen baldigen Abschluss! ;)
Den Einkommensauflistungen nach kann ich da allerdings für mehrere Kinder mit maximal 150 €/mtl. rechnen. Wenn´s denn kommt. Ich vermute, dass er kaum mehr als Selbstbehalt verdienen wird. Ich danke meinem Schöpfer auf Knien, dass ich (wir!) im Moment UHV bekomme!!!

Und bitte ihn momentan auch, dass ich schnell wieder gesund werde!

Liebe Grüße, mahjoko
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« Antwort #70 am: 29. März 2012, 19:19:48 »

Ich danke meinem Schöpfer auf Knien, dass ich (wir!) im Moment UHV bekomme!!!

Und bitte ihn momentan auch, dass ich schnell wieder gesund werde!

Liebe Grüße, mahjoko

Liebe Mahjoko,

es tut mir sehr leid zu lesen, dass du krank bist. Bitte pass gut auf dich auf.

Für Eltern im Allgemeinen - und für alleinverantwortliche, verlassene oder verwitwete Eltern im Besonderen - gilt: Aus einem leeren Brunnen kann niemand schöpfen.

Er-SCHÖPF-ung und Krankheit sind häufig Anzeichen dafür, dass man selbst nicht genug darauf geachtet hat, seine Reserven rechtzeitig aufzufüllen. Wenn deine Krankheit nun ein Innehalten erzwingt, wünsche ich dir von Herzen, dass du dir die Zeit gönnst, nicht nur zu genesen, sondern auch beherzigst, was Fischkopf hier an Karma geschrieben hat:

Es ist daher meine Aufgabe, irgendwie mental gesund zu bleiben, mich auch um mich zu kümmern, damit die Kinder nachhaltig einen leiblichen Papa haben, der adäquat mit ihnen umgehen und leben kann

Das ist nicht nur für Umgangsväter, sondern für alle Eltern - mit oder ohne Partner, mit oder ohne Job, mit oder ohne gesundheitliche Einschränkungen oder chronische Krankheiten - ein überaus wertvoller Hinweis. "Danke!" @Fischkopf.

Wenn Menschen mit geringeren Belastungen dir oder mir oder anderen Eltern einreden wollen, dass nur "Rabenmütter oder -väter" ihre Erholung, ihre Freizeit und ihr Wohlbefinden ernst nehmen, zeigt dies nur, dass sie vom Leben mit Kindern keine Ahnung haben. 

Meine besten Wünsche begleiten deine Kinder und dich, liebe Mahjoko.

Herzlichst
Biggi
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es ist nicht genug zu wollen, man muß auch tun.
(J. W. von Goethe)
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« Antwort #71 am: 30. März 2012, 18:01:05 »

Danke, Biggi!!!

Sehr wichtig und sehr wahr!

DANKE!!!
mahjoko
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« Antwort #72 am: 31. März 2012, 15:25:08 »

Hallo,

noch glaube ich dran: Nächste Woche gehen die Kinder einige Tage zu Papa. Wie schön! Zwar keine ganze Woche, aber wenigstens zwei, evtl. drei Tage.
Das ist keine Vorschau auf die Zukunft, keine Wiedergutmachung für versäumte Umgänge, aber wenn´s wirklich klappt, einfach schön.
Bin ich einfach mal zuversichtlich. 

LG, mahjoko
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« Antwort #73 am: 05. April 2012, 19:32:22 »

Ihr glaubt es nicht, ich habe gehofft:
Er hat die Kinder schlussendlich abgeholt! Für sage und schreibe und zwei Tage! Exklusive Ostern. Ich bekam noch sehr spontan zwei Tage diese Woche geschenkt, in denen ich Betreuung organisieren musste. Von jetzt auf gleich!

Beim Kontakt hat er mich wieder beleidigt und mir Vorwürfe gemacht. Sonst kein Wort, natürlich nicht mal "Guten Tag!"
- Wenn er mal anruft, rotzt und keucht er in den Hörer, damit ich sofort weiß, dass er schwer krank ist. (Er ist mgl. erkältet, aber in so einem Fall schneuze ich mich, bevor ich ein Telefonat beginne ...) -

Ich möchte jetzt, weil ich persönlich mein absolutes Limit erreicht habe und bereits in Behandlung bin, mit diesem Mann jeden Kontakt vermeiden. Der ist so energieraubend und belastend, einfach widerlich!

Er musste ein Kind nachholen, ich brachte zur Bahn, dabei wäre ein anderes am liebsten aus dem Zug zurück zu mir gesprungen.

Wie schnell kann es gehen, dass ich einen Umgangspfleger o.ä. "installiert" habe?
Am besten über JA oder Anwalt?
Oder wirklich einfach die Kinder nicht mehr hingeben, eines wollte partout nicht, ich zwang es aber! Traurig Man merkt, dass das mittlere auch langsam nicht mehr will, und das jüngste ist noch happy mit Bonbononkel.


Angeblich besteht der Vater auf 14-tägigen Umgang. Seit Weihnachten hat er jetzt das erste mal alle Kinder, weil ER keine Zeit hatte! Für mich ist es kein relevantes Umgangsangebot, wenn er die Kinder vormittags aus der Schule holen will.  crash
Den Umgang soll er haben. Aber regelmäßig. Und ich werde NICHT MEHR mit ihm verhandeln.
Ich habe nämlich keine Kraft mehr für den Alltag im Moment, und daran arbeite ich. Aber sicher nicht daran, mit so einem #meep auszukommen. Lernt man sowieso nirgends.

Also: Wie kann ich am schnellsten die Umgangsverhandlungen mit diesem sperrigen KV "auslagern"?

Liebe Grüße, mahjoko
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brille007
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« Antwort #74 am: 05. April 2012, 19:44:03 »

Moin mahjoko,

Also: Wie kann ich am schnellsten die Umgangsverhandlungen mit diesem sperrigen KV "auslagern"?
bevor Du Dich auf einer neuen Baustelle verrennst: Vergiss es. Man kann niemanden zum Umgang zwingen. Das kann auch kein aussenstehender Dritter für Dich richten - wie auch? Dachtest Du, die Polizei schleift ihn in Handschellen zum Kindesumgang?

Ich an Deiner Stelle würde den Spiess umdrehen: Mit der einmaligen und dokumentierbaren Ansage, dass solange KEIN Umgang mehr stattfindet, bis er verlässlich geplant und durchgeführt wird. Dann hast Du die Chance (versteh das bitte wirklich so!), dass Dein Ex eine Umgangsklage gegen Dich "Boykotteuse" anstrengt - und dann muss er einem Schwarzkittel erklären, wie er sich das Ganze vorstellt, bevor es auf "amtliches Papier" geschrieben wird. Und dann gibt es auch keine Dauer-Ausnahmen mehr wegen "keine Zeit" oder "Schnupfen"; genauso wenig wie Spontan-Umgänge "weil ich das jetzt gerade so will".

Manchmal hilft es, dem anderen nicht mehr fortlaufend hinterherzulaufen, sondern einfach in der eigenen Höhle sitzenzubleiben und zu warten.

Grüssles
Martin
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