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Autor Thema: Wie das aktive Interesse des KV wecken?  (Gelesen 126270 mal)
TotoHH
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« Antwort #350 am: 27. August 2015, 08:50:36 »

Für mich ist sein Gebahren unlogisch.
Uneingeschränkt ja! Mir fallen gar andere Adjektive ein! Aber ist gerade das von Dir erwähnte Bsp. mit dem Nachbarn wert sich darüber aufzuregen? Wenn er sie nach dem Umgang dort abgibt und der Nachbar sie entgegen nimmt, dann lass ihn doch. Wenn er sie dort abholen will, dann müssen sie halt dort sein. Sind sie das nicht und will KV wirklich Umgang, dann wird er schon die Tür weiter zu Dir ziehen... Vielleicht was palavern von wegen "Gleichberechtigung" - aber mal ehrlich: stört das?

Er braucht sie, um wieder irgendwo einen Bonus einzuheimsen und weil er sich "emotional" nicht auf einer Stufe mit mir fühlt, was ihn wurmt.
Du kennst wahrscheinlich meine Meinung dazu noch, dass es Dir recht egal sein sollte, wie KV sich anderswo präsentiert. Du kannst es eh nicht ändern. Und er wird emotional nie auf Deine Stufe kommen. Und ggü. den Kindern (und darum geht es doch!) mit so einem wie von Dir genannten Bsp sowieso nicht.

Für die Kinder wäre es vermutlich gut, wenn sie zu Hause die Befragung hätten. Dann könnten sie nämlich einfach in ihr Zimmer gehen, wenn es ihnen zu viel wird und sie keine Lust mehr haben auf die ganzen Sachen zu antworten. Dort fühlen sie sich evtl. auch sicher genug, um klar und deutlich zu ihrer Meinung zu stehen.
Wie schon geschrieben, würde ich die Sache mit JA nicht verkomplizieren. Gerade wo Du ja sehr starken Wert drauf legst, wie was von KV nach außen wahrgenommen wird, würde ich hier keine Angriffsfläche bieten was Deine Mitwirkung betrifft. Und den Einwand von AS finde ich sehr bedenkenswert. Aber klar: Es ist Deine Whg.

Gruß, toto
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mahjoko
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« Antwort #351 am: 27. August 2015, 09:02:06 »

Zu Toto wg Nachbarn:
Mmt liegt der im Sterben, was den KV "nicht interessiert und nur vorgeschoben ist, damit er nicht darf, was ich mir rausnehmene".

Er will auf jeden Fall seine Gleichberechtigung!
;-)

Edit: wg Bonus
Das geht schon um Geld und hat mir eine Betriebsprüfung eingebracht, die auch noch ins Haus steht.

« Letzte Änderung: 27. August 2015, 09:11:35 von mahjoko » Gespeichert

LG - Life´s good, meistens!  ;)
TotoHH
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« Antwort #352 am: 27. August 2015, 10:10:26 »

Er will auf jeden Fall seine Gleichberechtigung!
;-)
und das an diesem Bsp...
Der ist bescheuert... aber das wissen wir ja 

Edit: wg Bonus
Das geht schon um Geld und hat mir eine Betriebsprüfung eingebracht, die auch noch ins Haus steht.
Worum auch immer es da geht  erstaunt039 - aber auch hier musst Du nur sauber sein, was Deine Begründung betrifft. Was KV irgendwo irgendwie warum auch immer behauptet, sollte keine Auswirkungen auf sowas bei haben. Kann ich mir nur schwer vorstellen...

gruß, toto
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mahjoko
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« Antwort #353 am: 02. September 2015, 14:06:49 »

Echtes Interesse an den Kindern konnte ich nicht feststellen. Im Gegenteil, wie schlecht er sie darstellt, erschüttert mich!
Es steht ihnen nun frei, ein Gespräch mit dem JA zu führen. Wenn das passiert, sollen auch die Eltern nochmal reden aka zanken wie Kesselflicker.

Die Kinder bestätigten meine Worte gegenüber dem JA. Kein Wunder, ich hatte 1 zu 1 übermittelt. Ich manipuliere nichts, noch nie! Des weiteren haben die Kinder eine klare Meinung und haben wohl vieles widerlegt, was der KV behauptet hat. Die MA hat gestaunt, wie sehr Eigenbild und Fremdbild/Realität beim KV auseinandergehen.
In der m.E. ziemlich ausgiebigen Befragung machte sich die Dame nun ein Bild und nimmt wohl auch das jüngste Kind (4.Kl.) für voll in allen Belangen. Die Kinder sollen Umgang haben, wenn sie mögen, zur Zeit wollen sie aber nicht. Eine Regelung sei nicht möglich, da sich der KV nicht dran hält (und eben wirklich nicht verhindert wird).

Natürlich kann er noch klagen. Erfolg mit abstrusen Absichten ist eh nicht garantiert.
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AnnaSophie
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« Antwort #354 am: 02. September 2015, 15:44:58 »

Hallo,

hat das Gespräch bei dir zu Hause stattgefunden?

Ist doch gut, dass die Kids sich klar positioniert haben und erklärt haben wie es wirklich war in den letzten Jahren.
Soll das Jugendamt doch mal ein Gespräch mit dem Vater führen und ihm erklären, warum die Kinder keine Lust mehr auf Umgang haben.
Gibt es ein Gesprächsprotokoll über das Gespräch mit den Kindern? Kannst du eine Kopie davon bekommen (falls der Vater Klage einreicht würde ich das ziemlich kommentarlos ans Gericht schicken und erklären das die KLage mutwillig ist)?


Sophie
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MontyPython
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« Antwort #355 am: 02. September 2015, 15:52:34 »

Natürlich kann er noch klagen.

Wie kann er etwas einklagen, was ihm seit Jahren von dir angeboten wird? Das ist schon irgendwie skurril... Bemüht er sich denn wenigstens jetzt um Umgang?
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mahjoko
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« Antwort #356 am: 03. September 2015, 08:01:03 »

Guten Morgen,
nein, Monty, um Umgang bemüht er sich nicht, er ist ja einfach nicht zu den Umgangsterminen gekommen und hat dann beim JA behauptet, ich sei Schuld.
Und nun haben die Kinder eben einen (vll. vorrübergehenden) Schlussstrich gezogen.
Stimmt aber wohl, dass er im Klagefall nicht wirklich Erfolg haben wird, wenn er wirklich skurrilerweise das einklagen wollen würde, was er bereits hat und nicht nutzt. 
;o)
Und nun glaubt ihm sogar nicht mal mehr das JA, dass ich eine Umgangsverweigerin bin.
Mal sehen, wo er als nächstes sein kleines-armes-Opfer-Zelt aufschlagen will.

Liebe AnnaSophie, noch gibt es kein schriftliches Protokoll, aber ich werde es im Streitfall anfordern. Oder am besten generell.
Die MA kam zu uns für die Befragung, war schon cool. Seit Jahren geht es um die Kinder, aber sie hatte sie noch gesehen und kannte sie gar nicht.
Das noch ausstehende Elterngespräch muss der KV tatsächlich mit MA alleine führen, denn wenn ich dabei bin, muss er sich irgendwie zwanghaft an mir abreagieren und kann sich gar nicht auf das Kindeswohl (findet er auch irgendwie total doof und überflüssig, rutschte ihm zwischen den Zeilen raus ...) einlassen.


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TotoHH
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« Antwort #357 am: 03. September 2015, 10:05:21 »

Moin.

Zitat
Und nun glaubt ihm sogar nicht mal mehr das JA, dass ich eine Umgangsverweigerin bin.
[...]
Die MA kam zu uns für die Befragung, war schon cool.
Na, dann lief das doch alles glatt!  thumbup
Gut, dass Du da "mitgespielt" hast... 

Zitat
noch gibt es kein schriftliches Protokoll, aber ich werde es im Streitfall anfordern. Oder am besten generell.
Also wenn Du glaubst,irgendwann mal ein Protokoll zu benötigen, dann fordere es jetzt freundlich an. Erst wenn es Differenzen über den Verlauf des Gesprächs mit dem JA gibt (was ja derzeit nicht danach ausschaut),  ist es zu spät. Sollte es kein Protokoll geben oder sollte irgendwas dagegen sprechen, dass Dir auszuhändigen (keine Ahnung, was in solchen Fällen deren internen Dokumentationsanforderungen sind), dann fertige schnell noch ein detailliertes Gedächtnisprotokoll an. Und das würde ich dann dem JA zur Kenntnis geben, damit liegt es in der Akte!

Zitat
Mal sehen, wo er als nächstes sein kleines-armes-Opfer-Zelt aufschlagen will.
[...]
Das noch ausstehende Elterngespräch muss der KV tatsächlich mit MA alleine führen

So sei es...

Gruß. toto
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mahjoko
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« Antwort #358 am: 05. Februar 2016, 18:49:33 »

Der Umgang fand ein gutes Jahr lang gar nicht statt, dann gab es auf Wunsch der Kinder (Ex wollte ja angeblich immer und wurde nur verhindert) wieder Umgang.
Ich freute mich.
Und zack, ein Termin fand statt, danach wieder nichts mehr. Ohne Begründung, ohne alles.


Da seine Amtspost auch ungeöffnet zurückgeht (schrieb ich im Unterhaltsthema) frage ich mich natürlich, ob er eigentlich zu Hause wohnt oder sich woanders aufhält.
Auf andere Schreiben von mir reagiert er auch nie. Nur als jetzt gegen Weihnachten der Umgang wieder aufgenommen wurde, kam er sofort.

Gna.

Greez, mahjoko
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« Antwort #359 am: 12. Mai 2016, 09:23:17 »

Läuft weiterhin nicht.
Bzw. ist es so, wenn der Vater Zeit hat, meldet er sich mittelfristig, das ist ca. 2 Tage vorher, und wenn die Kinder Zeit UND Lust haben, ergibt sich ein Treffen.
Sprich: aufgrund von "erfolgreichem" Privatleben (Freunde, Verwandte, Vereine) klappt es nicht. Denn da gibt es Termine, die stehen viele Wochen bis Monate vorher fest und klappen garantiert. Die Kinder schmeißen für den Wackelkandidaten nichts mehr um.
Der Vater findet natürlich weiterhin, dass er seine Kinder sehen können sollte, wann immer ihm danach ist, und dass es das letzte ist, dass er Termine absprechen soll.
Nun denn.
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« Antwort #360 am: 12. Mai 2016, 09:50:54 »

Hi Mahjoko,

Papa scheint es einfach nicht lernen zu wollen. Da gefällt mir deine Haltung im anderen Thread viel besser.

Glückwunsch zum beiderseitigen "Sieg".

Alles Gute,

Daniel
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„Wir alle aber warten auf den neuen Himmel und die neue Erde, die Gott uns zugesagt hat. Wir warten auf diese neue Welt, in der es endlich Gerechtigkeit gibt.“ (2. Petrus 3,13)
mahjoko
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« Antwort #361 am: 22. Mai 2016, 11:05:06 »

Wir hatten ein größeres Familienfest für eines der Kinder anstehen, auf das der KV seit zwei Jahren hingewiesen wurde.
Letztlich hat er nicht teilgenommen und sich nicht gemeldet. Angeblich war es ihm aber sehr wichtig.

Er hat sich inzwischen verbeten, Infos zu solchen Veranstaltungen (Klassenfahrten, Austausch, Kieferorthopäde etc.) zu bekommen. Er möchte nur Zeugnisse und ggf. Urkunden der Kinder.
Ich ahne, dass es was mit der Kostenbeteiligung zu tun hat.

Und er möchte nach wie vor die Kinder dann, wenn ihm danach ist. Sonst nicht. Und schon gar nicht, wenn ich einen Termin anbieten kann.
Naja. Dann sei es so bzw. bleibe es so.




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mahjoko
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« Antwort #362 am: 26. Juni 2016, 10:44:52 »

Ihr Lieben,

beim Umgang, bei dem es ja auch sehr auf die Rechte des Vaters ankommt, bin ich also nach wie vor gehalten, die Kinder dazu zu ermuntern blablupp.

In diesem Jahr sind also wieder die Umgänge bislang alle ausgefallen von KVs Seite durch Nichterscheinen, aber trotzdem verlangt er weiterhin Umgang. "Sehnsucht" und "Recht drauf" seien die Antriebsfedern, gibt er an. Er liebe die Kinder ja so.
Ich biete also Termine mit Frist zur Zusage an. Er reagiert nicht innerhalb der Frist und ich teile anschließend mit, was dann noch übrig bleibt von den möglichen Terminen und welche wir für uns verplanen.
Daraufhin kommt es eine Reaktion und es  passen ihm natürlich nur die, die nicht mehr frei sind. Die müssen es dann unbedingt sein.

Schön wäre eigentlich, es nähme irgendwann ein Ende. Was hat er denn davon, alle Jubeljahre einen Umgang wahrzunehmen und den Rest ausfallen zu lassen?
Es geht nach wie vor hier um etwa monatliche Begegnungen, denn da er sehr unzuverlässig ist, können wir das Theater nicht in kürzeren Abständen in unser Leben lassen. Er kommt ja meistens doch nicht, obwohl er viel und regelmäßig Umgang verlangt, wenn wir uns mal bei Gericht o.ä. treffen.

Er lehnt auch weiterhin ab, seine Kinder finanziell zu unterstützen, und wie bereits in einem Posting oben erwähnt, möchte er nicht mit Informationen zu kostenverursachenden Aktionen (Ausflüge, Vereine, Schulbücher, Kleidung, Reisen, ...) behelligt werden.

In meinen Augen ist sein Verhalten nicht mal mehr unwürdige Rosinenpickerei.
Das wirklich einzige, wo er Kontakt zu den Kindern wünscht, ist, wenn er sie bei anderen Menschen vorführen will. Um die Wohnungszubventionierung zu rechtfertigen, um sie der Tante aus Amerika zu zeigen, um seinen harten Alltag als alleinerziehender Vater zu belegen. (Ja, als solcher nimmt er sich wahr!)

Einfach crazy.

LG, mahjoko



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Bitumen
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« Antwort #363 am: 26. Juni 2016, 12:07:00 »

Es ist wirklich sehr schade, dass der KV keine Absprachen macht bzw einhält. Aber warum lässt Du hier auch nicht etwas los und erlaubst z.b einfach 'unabgesprochene' umgänge wenn es dem KV einfällt und es dann bei Dir passt und die Kinder wollen?

Du wirst ihn nie zu etwas zwingen können. Ich weiss jetzt nicht wie alt die Kinder sind, aber auch die werden irgendwann mal eine Planbarkeit vom Vater einfordern, schließlich wollen ja auch gemeine Unternehmungen oder vielleicht auch mal Urlaub geplant werden
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Beim Umgang mit PLS-Patienten gilt es immer zu berücksichtigen, dass Realität, Fakten und Logik in der Welt des Betroffenen keinerlei Bedeutung haben. Auch können die meisten PLS-Patienten nicht mit Kritik umgehen, das gilt für jede Form der Kritik, also gerade auch positive oder konstruktive Kritik
Ingo30
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« Antwort #364 am: 26. Juni 2016, 12:36:33 »

Moin Mahjoko,

ich glaub Deine Beträge werden sich auch in 10 Jahren nicht ändern, weil Du selbst auch immer noch nicht die richtigen Maßnahmen konsequent durchführst.
Aber man kann es noch 1000 Mal schreiben: Termin anbieten. Frist setzen zur Rückmeldung. Frist verstreicht. Umgang fällt aus, Zeit kann durch Euch verplant werden. Alle andere Kommunikation vom KV ist zu ignorieren und nicht von Belang.

Zitat
Er möchte nur Zeugnisse und ggf. Urkunden der Kinder.
Ich ahne, dass es was mit der Kostenbeteiligung zu tun hat.

Hier fordert der KV seine Mindestrechte nach BGB ein. Was ist daran verwerflich? Leg die Sachen auf einen Kopierer und schick sie ihm einmal jährlich. Kosten dafür: ein paar Blatt Papier, ein C5 Umschlag und 1,45 Euro in Briefmarken. Auch kein wirkliches Problem, oder?  Gruß Ingo
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oldie
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Bonnie 2


« Antwort #365 am: 26. Juni 2016, 13:20:47 »

Moin

Ich biete also Termine mit Frist zur Zusage an. Er reagiert nicht innerhalb der Frist und ich teile anschließend mit, was dann noch übrig bleibt von den möglichen Terminen und welche wir für uns verplanen.
Wie gestaltet sich denn so eine "Terminabsprache"? Kommt er auf Dich zu, möchte von Dir einen Termin zugesprochen bekommen, welchen Du festzulegen hast? Oder ist es so, dass Du ihm die Kinder hinterher trägst, dass Du es bist, welche Umgangstermine versucht zu organisieren?

Gruss oldie
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« Antwort #366 am: 26. Juni 2016, 13:51:35 »

Hallo Oldie,
Wie gestaltet sich denn so eine "Terminabsprache"? Kommt er auf Dich zu, möchte von Dir einen Termin zugesprochen bekommen, welchen Du festzulegen hast? Oder ist es so, dass Du ihm die Kinder hinterher trägst, dass Du es bist, welche Umgangstermine versucht zu organisieren?

Wenn ich Mahjokos Beiträge der letzten Jahren richtig verstanden habe, offenbar beides.

Vor Dritten - gern auch beim JA und vor Gericht - gibt er das Opfer einer Umgangsboykotteuse, der seine Kinder nur deshalb so selten sieht, weil die KM es regelmäßig vereitelt. Wenn er dort lauf genug gelärmt und Staub aufgewirbelt hat, zwingt er Mahjoko auf dem Papier eine neue "verbindliche" Umgangsregelung auf (die sie gefälligst zu organisieren hat) und die er anschließend mit bösartiger Regelmäßigkeit ignoriert. Ohne Publikum hält er Verabredungen nicht ein und meldet sich nur alle Jubeljahre mal - vorzugsweise, wenn es einem der Kinder oder der Mutter nicht passt, sodass er sich (passend zu seiner Lügengeschichte) eine kalkulierte Absage einfangen kann..

Scheint in letzter Zeit eine zunehmend beliebte Masche zu sein.

Nachdem die echten Opfer von Umgangsboykotteusen über die Jahre (und völlig zu Recht!!!) immer mehr mediale Aufmerksamkeit bekommen, erlebe ich in meinem Umfeld zunehmend "Trittbrettfahrer", die tatsächlich keinen Bock darauf haben, regelmäßig und verbindlich Umgang zu gestalten und den "Schwarzen Peter" dafür vor mitfühlenden Dritten (gern die Next, die Wohngeldstelle oder ARGE-Mitarbeiter) ganz unverfroren der Mutter ihreer Kinder zuschieben.

Früher konnte "Mann" noch offen Sagen, wenn man mit "Gedöns" (wozu auch der eigenen Nachwuchs zählt) nichts am Hut hatte.

Heute erntet "Mann" dafür (auch von anderen Vätern, von Frauen sowieso)  bestenfalls Befremden, schlimmstenfalls harsche Kritik. Also simuliert "Mann" nach der Trennung ernsthaftes Interesse am eigenen Nachwuchs, das allerdings jederzeit von wichtigeren Dingen (aktuell: Spieltermine bei der EM) überlagert werden kann.

Widerlich, diese Heuchelei. Über den Sozialbetrug (als Single eine X-Zimmer-Wohnung auf Staatskosten bekommt auch, wer regelmäßig Umgang und einen erfahrenen Anwalt hat) reden wir lieber gar nicht.

Da waren mir die alten Machos fast noch sympathischer, die offen damit kokettiert haben, dass sie von Kinderkram
a) keine Ahnung haben und
b) nichts wissen wollen.

Mit solchem Verhalten machen Typen wie Mahjokos Ex tatsächliche Opfer von Umgangsboykott unglaubwürdig und sich selbst - bei näherer Betrachtung - ebenfalls. Wo das soziale Umfeld auf "nähere Betrachtung" verzichtet, findet sich die unfreiwillig ganz alleinerziehende Mutter schnell im sozialen Abseits wieder. Oder in Gesellschaft von überzeugten Umgangsboykotteusen - die als "Freundinnen" auch so ihre Tücken haben.

Liebe Mahjoko, Ingos Tip ist nichts hinzuzufügen. Und trösten wird es dich auch nicht, dass du mit deinen Erfahrungen nicht allein dastehst.

LG Biggi   
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oldie
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Bonnie 2


« Antwort #367 am: 26. Juni 2016, 15:15:51 »

Moin Biggi62

Ich traue @mahjoko durchaus zu, (ohne zu pauschalisieren) selber zu antworten. Danke, aber Deine Meinung zur gegenwärtigen Situation war von mir nicht erfragt.

Gruss oldie
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« Antwort #368 am: 26. Juni 2016, 15:19:21 »

Danke Bitumen, Ingo, Toto und Biggi,
ich glaub Deine Beträge werden sich auch in 10 Jahren nicht ändern, weil Du selbst auch immer noch nicht die richtigen Maßnahmen konsequent durchführst.
Aber man kann es noch 1000 Mal schreiben: Termin anbieten. Frist setzen zur Rückmeldung. Frist verstreicht. Umgang fällt aus, Zeit kann durch Euch verplant werden. Alle andere Kommunikation vom KV ist zu ignorieren und nicht von Belang.
Genau so läuft es und trotzdem wagte ich anzumerken, dass ich das komisch finde bzw. nicht verstehe.
Es muss halt genau DIE Zeit sein, die ich NACH Fristverstreichung dann für uns verplant habe.

Es gibt hier verschiedene Konstellationen:
Wie gestaltet sich denn so eine "Terminabsprache"? Kommt er auf Dich zu, möchte von Dir einen Termin zugesprochen bekommen, welchen Du festzulegen hast? Oder ist es so, dass Du ihm die Kinder hinterher trägst, dass Du es bist, welche Umgangstermine versucht zu organisieren?
Er kündigt es im Idealfall zwei Tage vorher an, um es dann nicht zwangsweise auch einzuhalten. Daher canceln wir keine Termine mehr bei solch spontanen Wünschen; Meisterschaftsspiele, Konfa-Veranstaltungen oder Klassenfeste gehen vor.
Genauso oft steht er aber auch einfach mal nach Monaten vor der Tür und begehrt prompt Umgang.
Oder er bittet um Termine, die ich ihm mitteile, mit Frist!, bei denen er die Frist verstreichen lässt und dort wiederum dann erst pampig reagiert, wenn ich mitteile, was von den angebotenen Terminen noch übrig geblieben ist.

Die gerichtliche Umgangsregelung hat er vor Jahren nur 2 Termine lang eingehalten. Seitdem lief wieder gar nichts mehr.

Er mimt durchaus sehr gerne das Opfer. Dem Richter japperte er unlängst auch vor, dass ich ihm seine Rechte vorenthalte und er sich eben mit den Schulen der Kindern direkt in Verbindung setze, um wenigstens angemessen im Bilde zu sein. Furchtbar, diese Mahjoko-Ex, Herr Richter, alles muss man selbst machen, obwohl sie einen bedienen müsste! Immerhin ist es ein extrem anstrengendes Leben als Vater von Kindern!

Trotz seiner vorgeblich "engen Verbindung zur Schule" wusste er aber leider nicht, auf welche Schule die Kinder gehen. Sie gehen seit Jahren auf die gleiche ...

Damit stellt man sich doch total bloß?! Warum verhält man(n) sich so?

Er hat keine Gründe, die er anführt, warum der Umgang nicht stattfindet, wenn JA oder Gericht ihn fragen. Nur immer: "Mahjoko will nicht, dass ich die Kinder sehe."
Mahjoko hat alles (sie war beim JA, sie hat ein Gerichtsverfahren zur Regelung des Umgangs angestrengt und ist auf die Wünsche/Möglichkeiten des Ex eingegangen usw.) durch und somit im Reinen mit dem Thema, ein Problem habe ich nicht, @Ingo.
Aber die Denkweise, die dahinter steckt, interessiert mich schon. Ich würde mich doch schämen, hätte ich meine Kinder, an denen mir so liegt, so oft enttäuscht! Ins hinterste Eck würde ich mich vor Scham stellen. Mein letztes Hemd würde ich für meine Kinder geben, und niemals sagen: solange ich lebe, kriegen die keinen Pfennig von mir!
Es ist mir als Mahjoko einfach in keinster Weise nachvollziehbar.

Dieser Thread belegt, dass es nichts gibt, was es nicht gibt.
Ich hätte ja anhand aller möglichen Prophezeiiungen vermutet, dass inzwischen das Interesse des Vaters komplett nachgelassen hätte, aber wie erwähnt, er meldet sich in Abständen bzw. taucht in Abständen auf und wieder ab. Unberechenbar.

(Ja, er wohnt übrigens auch in so einer wg. Umgangs großen Wohnung, die quer subventioniert wird, sprich, die er nicht selbst zahlt.)

LG, mahjoko







« Letzte Änderung: 26. Juni 2016, 15:22:23 von mahjoko » Gespeichert

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« Antwort #369 am: 26. Juni 2016, 15:52:11 »

Moin

Was hält Dich davon ab, die Spielregeln zu ändern? Magst Du tanzen, wenn andere das fordern? Oder nicht doch lieber dann, wenn Dir danach ist? Es wird Zeit, dass Du Deinen Musikstil auflegst. M.M.

Aber die Denkweise, die dahinter steckt, interessiert mich schon. Ich würde mich doch schämen, hätte ich meine Kinder, an denen mir so liegt, so oft enttäuscht! Ins hinterste Eck würde ich mich vor Scham stellen. Mein letztes Hemd würde ich für meine Kinder geben, und niemals sagen: solange ich lebe, kriegen die keinen Pfennig von mir!
Es ist mir als Mahjoko einfach in keinster Weise nachvollziehbar.
Ich als Außenstehender und nach Deinen Beschreibungen würde eine Erklärung wie folgt geben:

1. Er braucht die Kinder nicht. Daraus stellt sich die Frage nach seinem Verständnis von Familie, von Liebe ganz allgemein - aber als Gegenstück auch so, wie Du es empfindest.
2. Er ist ein zuerst egozentrisch eingestellter Mensch mit einer Neigung zum Egoismus.
3. Es ist keine Denkweise bei ihm, sondern eine Einstellung, welche auch anderweitig sein Handeln (mit-)bestimmen müsste. Worte als An- oder Aussage bewirken wenig, dafür spielt er zu gerne mit ihnen. Sarkasmus und Zynismus dürften ihm vertraut sein.
4. Bezogen auf Pkt. 2 ist er sich bewusst, dass er unterschiedlichen Maßstab anlegt. Sprich, er ist unfair.
5. Vielleicht auch "nur" alles deshalb, weil Du mahjoko bist.

Gruss oldie
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« Antwort #370 am: 26. Juni 2016, 16:02:06 »

Hallo Mahjoko,

Du denkst zu viel und viel zu kompliziert.

Er ist ein Tagträumer, der wie die Grille im Sommer von Blume zu Blume fliegt und nichts für den Winter sammelt.
Sein Leben ist spontan.
Irgendwo hat das sicher auch mal den Reiz der Beziehung ausgemacht. Lebenstauglich ist das wenig, aber er kommt damit durchs Leben. Träume und Realität finden schwer zusammen.

Lass es einfach sein, es gibt weder den Menschen, noch die Frau, den Mann, die Mutter, den Vater, ... .
Warum bist Du  nicht so wie ich Dich will? Weil ich Ich bin.

VG Susi
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« Antwort #371 am: 26. Juni 2016, 16:09:39 »

Hallo Mahjoko,

ich glaube, das ist so ein Frauen-Ding, alles verstehen zu müssen. Du wirst aber wohl keine befriedigende Antwort bekommen.

Er wird sich meiner Einschätzung nach mit diesem Verhalten selbst betrügen und sich selbst ganz großes Kino machen, weil er sich weigert sich selbst als das wahrzunehmen, was er ist. Ein Versager auf ganzer Linie.

Da man sich das nicht eingestehen kann und will, schiebt man die Schuld auf Andere. In dem Fall dich. Und das funktioniert auch, bis du aus dem Spiel aussteigst und aufhörst eine Restangst mit dir herum zu tragen, dass er dir tatsächlich etwas "kann".

Diesen Typ Mensch findest du überall: der Arbeitnehmer, der keinen Job behält, weil der Chef böse ist oder schwierige Dinge verlangt. Oder der Steuerpflichtige, der aufs böse Amt schimpft, weil sie ihm nach Schätzungen, Mahnungen, Vollstreckungsankündigungen das Konto dicht gemacht und irgendwann das Gewerbe untersagt haben.

Das sind alles Opfer, die niiiemals ihre Situation selbst ausgelöst haben.

Ich würde keinen Schritt mehr auf ihn zu gehen und er würde nur noch Sarkasmus von mir ernten: "du armer Kerl, du hast es wirklich schwer  troest2 "

Ich würde ihm kommentarlos die Zeugnisse per Mail schicken und ihn ansonsten abtropfen lassen.

LG LBM
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dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
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« Antwort #372 am: 26. Juni 2016, 16:48:34 »

Ich würde keinen Schritt mehr auf ihn zu gehen und er würde nur noch Sarkasmus von mir ernten: "du armer Kerl, du hast es wirklich schwer  troest2 "

Ich würde ihm kommentarlos die Zeugnisse per Mail schicken und ihn ansonsten abtropfen lassen.

... und was Umgang betrifft: wenn er sich auf Vorschläge nicht zurück meldet, dann ist halt erst mal kein Umgang bestätigt. Wer fordert von Dir denn dann nochmal eine Rückmeldung?? Ich habs hier schon mehrfach geschrieben: wenn er denn dann kfr und spontan mal anfragt, dann schaut ihr schnell in Eure Kalender und werdet feststellen, obs passt oder nicht oder passend gemacht werden kann...

und dann geht das Leben weiter...

und ansonsten lässt du ihn palavern. so what?!

Toto
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« Antwort #373 am: 26. Juni 2016, 18:30:58 »

Es scheint nur um mahjoko und ihren ex gehen....Was ist mit den kindern, wollen die den KV sehen, waß sagen sie, wenn der KV wieder und wieder die Umgänge ausfallen lässt....

Irgendwie liegt der Schwerpunkt hier auf den falschen Personen
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Beim Umgang mit PLS-Patienten gilt es immer zu berücksichtigen, dass Realität, Fakten und Logik in der Welt des Betroffenen keinerlei Bedeutung haben. Auch können die meisten PLS-Patienten nicht mit Kritik umgehen, das gilt für jede Form der Kritik, also gerade auch positive oder konstruktive Kritik
Mrs_Mima
Gast
« Antwort #374 am: 26. Juni 2016, 20:02:32 »

@Bitumen...

und was nützt es, wenn die Kinder den Vater sehen wollen und er nicht kommt? Oder sie ihn nicht sehen wollen und er nicht kommt?

Was wäre anders, würde in mahjokos stehen "die Kinder verzehren sich nach KV" oder eben das sie das nicht tun?

Eine Person verweigert sich im vorliegenden Fall.


Fakt.

Allerdings: sollten die kids keinen Bedarf nach Umgang haben würde ich an dieser Front auch nix mehr anbieten.

Mima
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