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vatersein.de - Forum 25. Mai 2012, 14:39:09 *
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Autor Thema: Verfahrensbeistand  (Gelesen 1667 mal)
Burzel
Rege dabei
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Beiträge: 177


« am: 10. März 2011, 21:03:14 »

Hallo Leute!

Nun ist es soweit und es wurde eine Verfahrensbeiständin bewilligt. Es gab auch schon ein Gesprächstermin. KM, KV und der Kleine haben was sagen können.

Ich hab nur mal ne kurze Frage. Wie ist so ein Verfahrensbeistand drauf. Die meines Freundes war wohl sehr nett und verständnisvoll, also eher "Kumpelhaft" und auf "einer Wellenlänge". Aber ist das wirklich echt, oder versuchen diese so mehr herauszufinden.

Nun nachdem die Gespräche gelaufen sind, kam prommt die Verlegung des Gerichtstermins. Statt kommende Woche erst ein Monat später. Ist das so IO? Was kann es da für Gründe geben?

Vielen Dank für eure Antworten!

MfG Burzel
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staengler
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Beiträge: 2.791


entsorgter Vater nach DIN 0815 dt. Familienrecht


« Antwort #1 am: 11. März 2011, 07:55:24 »

Zitat
Wie ist so ein Verfahrensbeistand drauf
Du wirst es erleben...

Wir kennen die Dame nicht und wissen deshalb in keinster Weise, wie sie "drauf" ist.
Genauso wenig können wir deshalb einscätzen, ob Freundlichkeit nur gespielt oder vordergründige Freundlichkeit ist, um an mehr Info`s zu kommen.

die Verlegung des Termines könnte aber meiner Meinung nach durchaus damit zu tun haben, der Dame mehr Zeit zu geben.

Zeig Dich einfach offen und gesprächsbereit. Das Ganze natürlich immer im Interesse des Kindes.

Gruß, Michael
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sol lucet omnibus - die Sonne scheint für alle
Burzel
Rege dabei
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 177


« Antwort #2 am: 14. März 2011, 20:46:50 »

Die VP hat meinem Freund "geraten" nach der Umgangsregelung gleich einen Sorgerechtsantrag (mit neuem Aktenzeichen) hinterher zu schieben. Auch so, arbeitet sie wohl gern mit dem verhandelten Richter zusammen.

KM´s Anwalt hat das Verfahren auf Antrag verlegen lassen. usw. ...

Was fragt so ein VP ein kleines Kind von 4 Jahren? Die Eltern haben die Entstehungs-/Trennungsgeschichte berichten sollen. Also zumindest mein Freund, aber ich denke, wenn sie es von ihm wissen will, dann auch von der KM.
Kann so eine VP auch ohne Zustimmung des alleine Sorgeberechtigten mit der Kita und der Mediatorin sprechen, oder braucht sie da das Einverständnis der KM?

Vielen Dank für eure Antworten. LG 
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adelante
_Adelante
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Beiträge: 190



« Antwort #3 am: 17. März 2011, 13:13:29 »

Hi Burzel,

die Kleine meines Freundes wurde in Bezug auf die letzte Übergabe befragt, es wurde mit ihr gespielt, da während des Spiels eine Art lockere Unterhaltung zustandekommen kann und es stressfreier für das Kind ist. Es wird geschaut, ob sie sich wohl fühlen, frei und sicher bewegen usw. Und je normaler und ungezwungener Ihr seit ist das völlig i. O.

Die VP war es dann auch, die die Begutachtung der Mutter anregte.

Mein Freund hatte auch die Sorgen, weil es auch die VP gibt, denen man wohl nicht so trauen kann. Bisher hat er zum großen Glcük nur gute Erfahrungen gemacht.

Alles Gute und vertraut Euerm Gefühl, das Ihr habt, wenn Ihr diesen Beteiligten das erste Mal die Hand gebt und ein paar Worte wechselt.

Liebe Grüße


Adelante
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diskurso
Nicht wegzudenken
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Beiträge: 627


« Antwort #4 am: 17. März 2011, 13:56:53 »

Die VP hat meinem Freund "geraten" nach der Umgangsregelung gleich einen Sorgerechtsantrag (mit neuem Aktenzeichen) hinterher zu schieben.
Respekt, eine VP, die entschlossen auch gegen die Mutter agiert.

Was fragt so ein VP ein kleines Kind von 4 Jahren?
Nix Schlimmes 

Kann so eine VP auch ohne Zustimmung des alleine Sorgeberechtigten mit der Kita und der Mediatorin sprechen, oder braucht sie da das Einverständnis der KM?
Natürlich braucht die VP kein Einverständnis der KM, um über das Kind Auskunft zu erhalten. Auch sie unterliegt einer Schweigepflicht.
Sie ist vom Gericht dazu autorisiert und hat die Aufgabe sich umfassend über das Kind und seine Lebenssituation zu informieren.
Eine Suchmaschine Deiner Wahl hilft !
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Burzel
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« Antwort #5 am: 27. März 2011, 21:05:36 »

Hallo!

Also leider ist die VP nicht mehr so überzeugt vom Sorgerechtsverfahren. Da KM Angst hat, dass KV ihr das Kind wegnehmen will und die VP auch nichts aus dem Kleinen raus bekommen hat, ist sie nicht mehr so optimistisch. Sie hat sogar gesagt, dass der Richter anordnen kann, dass der KV Umgangssperre bekommt.
Was soll man denn in diesem Land noch machen, um zu ziegen, dass man sich um sein Kind kümmert.

Der KV will das Kind nicht wegnehmen, lediglich eine richtige Umgangsregelung.

Was kann man da noch machen?
Vor Gericht die KM als Erziehungsunfähig und Bindungsintolerant darstellen?
Sie redet dem Kind richtig ein, dass er bei ihr wohnen will und so ne Geschichten.

Und muss die VP nur 1 mal mit dem Kind vor dem Gerichtstermin sprechen, obwohl dieser 1 Monat nach hinten verschoben wurde. Da ist doch eigentlich genug Zeit um nochmal mit dem Kind zu sprechen. Diesmal kennt er ja die "Tante" dann auch.

Danke für eure Hilfe. LG Burzel
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Vudossa
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Beiträge: 5


« Antwort #6 am: 19. Mai 2011, 19:58:44 »

Hallo!

Also leider ist die VP nicht mehr so überzeugt vom Sorgerechtsverfahren. Da KM Angst hat, dass KV ihr das Kind wegnehmen will und die VP auch nichts aus dem Kleinen raus bekommen hat, ist sie nicht mehr so optimistisch. Sie hat sogar gesagt, dass der Richter anordnen kann, dass der KV Umgangssperre bekommt.
Was soll man denn in diesem Land noch machen, um zu ziegen, dass man sich um sein Kind kümmert.

Der KV will das Kind nicht wegnehmen, lediglich eine richtige Umgangsregelung.

Was kann man da noch machen?
Vor Gericht die KM als Erziehungsunfähig und Bindungsintolerant darstellen?
Sie redet dem Kind richtig ein, dass er bei ihr wohnen will und so ne Geschichten.

Und muss die VP nur 1 mal mit dem Kind vor dem Gerichtstermin sprechen, obwohl dieser 1 Monat nach hinten verschoben wurde. Da ist doch eigentlich genug Zeit um nochmal mit dem Kind zu sprechen. Diesmal kennt er ja die "Tante" dann auch.

Danke für eure Hilfe. LG Burzel
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Burzel
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« Antwort #7 am: 19. Mai 2011, 20:10:53 »

Hallo vudosse,

wie können wir dir helfen? Leider hast du meinen Text nur kopiert. 

LG Burzel
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Vudossa
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« Antwort #8 am: 19. Mai 2011, 20:36:35 »

Entschuldigung, da lief wohl was schief.
Momentan brauch ich keine Hilfe, nach2,5 Jahren ( Gewalt, Alkohol ,sexueller Missbrauch...) wurde uns nun eine VP zugeilt, diese Sprach gestern mit KM. Ergebniss: 14  tägiger Umgang, Telefonate weiterhin nur über Kindergarten, Ferien nur wenn sie muss -:), fragte ob ich direkt heute bei Gericht Antrag stellen soll und VP meinte: sie glaubt, dass sie KM überzeugen könne. Jedoch ist sie der Meinung, dass sofort ein erzieherisches Gutachten bei Gericht beantragt wird, welches ich schon bei Gericht vorschlug, supi meine Hoffnung, dass der Junge so aus dem Drama heraus kommt.
Mutter ist wohl erzieherisch in der Lage, aber meines erachtens geistig ........
Habe euer Forum heute erst entdeckt und muss sagen es gefällt mir bisher am besten.
Werde nun regelmäßig dabei sein und versuchen meine Erfahrungen einzubringen.
Möchte noch sagen, dass ich einmal bei einem Rechtsanwalt war und sonst alles allein mache, da ich der Meinung bin, kein Rechtsverdreher ( alles Blutgeldhaie) kann so klar vor Gericht sein eigen Blut verteigen, oder darum kämpfen, wie Vater oder Mutter. Grüßchen
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Burzel
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« Antwort #9 am: 19. Mai 2011, 20:41:23 »

Hallo Vudossa,

dann wünsch ich dir viel Erfolg auf deinem Weg. Aber überleg dir das nochmal mit dem Anwalt. Kann manchmal nicht schaden. Außerdem kannst du noch dir ein Beratungsschein holen und wenn du keine Kohle hast, diesen auch benutzen und VKH beantragen.

LG
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Vudossa
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« Antwort #10 am: 19. Mai 2011, 20:45:45 »

Jetzt verstehe ich die Frage.
Wollte dir zu deinem Beitrag am 10.5 antworten, wegen der vier Wochen.
Denke das ist gut, da VP wohl noch Hoffnung sieht, oder es ist nur aus organisatorischen Gründen verschoben.
Wie gesagt meine VP sprach mit und KM und sagte direkt sofort erzieherisches Gutachten
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Vudossa
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« Antwort #11 am: 19. Mai 2011, 20:49:38 »

Weiss ich alles, aber meine Erfahrung ist mehr wie positiv.
Vor Gericht wird es auch mal laut ( wird gegen mich verwendet -:)), aber daran merkt die Richterin wie ernst ich es meine, wir reden hier nicht über irgend ein verf.... Haus oder Auto, sondern in meinem Fall über meinen Sohn und da nehme ich alles in Kauf und dass spüren die.
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Burzel
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« Antwort #12 am: 19. Mai 2011, 20:57:04 »

In dem Fall meines Freundes ist jetzt jetzt so gekommen, dass die VP aus dem Kleinen kaum was raus bekommen hat.
Im Protokoll vom Gericht steht drinnen, dass er in einem Loyalitätskonflikt steht (PAS) und das schäftste, selbst das JA hat sich vor Gericht auf die Mediation gestützt und vorgebracht, dass die KM psychol. Probleme hat, die sie in einer Beratung aufarbeiten sollte. (Fand ich toll, als ich den Satz las.)

Nur leider ist es trotzdem ein Vergleich wieder geworden.
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