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vatersein.de - Forum 25. Mai 2012, 13:56:07 *
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Autor Thema: Gutachten über sexuellen Mißbrauch oder Suggestion von solchen  (Gelesen 2646 mal)
DerM
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« am: 05. Februar 2011, 14:34:52 »

Hallo zusammen,

da meine Gedanken sich im Momment sehr um das laufende Gutachten über meine Familie drehen eröffne ich diesbezüglich hier mal einen Thread mit Hoffnung auf ein paar Meinungen von euch.
Hier ist meine Geschichte dazu : http://www.vatersein.de/Forum-topic-21479.html

Vom Familiengericht wurde der leitende Psychologe des Sozial Psychatrischen Dienstes des Gesundheitsamtes beauftragt um folgendes zu klären : 

Gibt es begründete Anhaltspunkte
a: für pädophile Neigungen des Kindesvaters
b: für wahnhafte Ängste der Kindesmutter vor einem sexuellen Missbrauch an ihren Kindern
c: für eine Traumatisierung der Kinder, sei es durch Missbrauchstaten oder Suggestion von solchen
d: welche therapeutischen Ansatzpunkte erscheinen bezüglich der Kinder, der Kindesmutter, des Kindesvaters sinnvoll.


Ich hatte nun seit Dez. 3 Sitzungen von ca. jeh 1 1/2 Stunden bei ihm. Zuerst redeten wir über die ganze Geschichte, dann ging er natürlich lange und intensiv in das Thema Sexualität über.
Er gab mir eine schriftliche Zusammenfassung mit von dem was er sich notiert hat. Ich sollte dort drüber schauen, eventl. etwas verbessern und es ihm wieder zukommen lassen.
Bei dem letzen Termin meinte er zu mir das er kein Sexualpsychologe sei und mich normalerweise weiter überweisen müsste zu einem Spezialisten, nach Rücksprache von ihm mit dem Richter dies aber nicht nötig sei.
Des weiteren hatte ich einen Termin bei einer Kinderpsychologin die von mir wissen wollte wie ich die Entwicklung meiner Kinder in den letzen Jahren sehe.

Seit dem ist nun 4 Wochen lang nichts passiert. Heute jedoch hatte ich einen Brief im Briefkasten der mich etwas zum denken bringt.
Der Brief ist vom Psychologen mit der bitte mich, Kontakt  mit einer anderen Dipl. Psychologin zwecks Terminvereinbarung auf zu nehmen.
Wortwörtlich :
im Rahmen der Begutachtung ist es noch erforderlich, eine psychologische Testung vorzunehmen.

Eine psychologische Testung ? Was kann denn sowas bedeuten ? Hat er mich nun etwa doch zu einer Psychologin spezialisiert auf Sexualität überwiesen ? Ich werde nächste Woche anrufen und mich überraschen lassen.

Was haltet ihr von der Vorgehensweise bis hier her ?

Grüße
M
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« Antwort #1 am: 05. Februar 2011, 15:18:28 »

Moin,

ich halte die Beauftragung für nicht zulässig. Wenn das Gericht Zweifel dir gegenüber hat, die Schilderungen der Ex für (ansatzweise) glaubwürdig hält, muss von amtswegen Strafantrag gestellt werden. Und wenn der GA schon von sich aus gesteht, kein Spezialist in dem nachgefragten/notwendigen Gebiet zu sein - was soll da rauskommen außer Mist?

Die Testung ist ein normiertes Verfahren, in dem anhand eines Fragebogens (oder mehrerer) etwas über dich herausgefunden werden soll. Du solltest den GA anrufen und fragen, welche(s) Verfahren er einzusetzen gedenkt, wie die Fragebögen heißen. Den Fragebogen wirst du mit Kugelschreiber (!!!!!!) ausfüllen. Nimm nicht den dir angebotenen Bleistift. Nimm deinen eigenen Kugelschreiber (!!!!!!). Mach anschließend eine Kopie davon - notfalls mit dem Handy abfotografieren.

Wenn du den Namen des Verfahrens kennst, strapaziere Google o.ä. und mach dich schlau dazu.

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Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
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DerM
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« Antwort #2 am: 05. Februar 2011, 15:26:24 »

Vielen Dank für deine Antwort.
Ich bin dem Gutachten von Anfang an auch sehr skeptisch gegenüber. Ein Strafantrag gab es ja, wurde aber von der Staatsanwaltschaft eingestellt.
Einen Kugelschreiber ? damit meine Anworten nachträglich nicht geändert werden können ? sowas gibt es wirklich ?

Ich werde am Montag morgen gleich bei der Psychologin anrufen und nachfragen. Kommt das nicht etwas komisch wenn ich genau nach Frage was für ein Testverfahren sie vor hat ? Wird sie mir das überhaupt sagen ?
« Letzte Änderung: 05. Februar 2011, 15:34:15 von DerM » Gespeichert
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« Antwort #3 am: 05. Februar 2011, 15:31:17 »

Wird sie mir das überhaupt sagen ?
Sie muss!
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« Antwort #4 am: 05. Februar 2011, 15:36:20 »

Und falls Dinge handschriftlich eingetragen werden müssen, immer die verbleibenden Leerzeilenstücle mit einem gut sichtbaren Strich versehen
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DerM
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« Antwort #5 am: 05. Februar 2011, 16:27:08 »

du meinst das Feld in das ich etwas eintrage wenn da ein Bereich leer bleibt diesen durchstreichen ?
Vielen Dank für eure Tipps.
Aber wieso sollte ich das so machen ? besteht wirklich Gefahr das dort etwas hinzugedichtet wird ??
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WWW
« Antwort #6 am: 05. Februar 2011, 16:30:43 »

besteht wirklich Gefahr das dort etwas hinzugedichtet wird ??
Natürlich nicht. Wo denkst du hin? Wir schreiben so'n Quatsch ausschließlich zu deiner Verwirrung und haben nur zu diesem Zweck einen Arbeitskreis.
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« Antwort #7 am: 05. Februar 2011, 16:44:50 »

gut okay...
ich laufe noch zu gutmütig denkend durch diese Welt. Das sollte ich mir in meiner Situation schnellstens abgewöhnen.
Ich habe eben mal nach der Dame gegoogelt. Sie arbeitet in einer Tagesklinik - AGE Psychiatrische Hilfen für ältere Bürger und ist unter anderem eine Mediatorin. Psychiatrische Hilfen für ältere Bürger ??  puzzled ich wusste gar nich das ich mit 29 schon dazu gehöre..
Ich werde Montag anrufen, Termin machen und mich schlau fragen.

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midnightwish
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« Antwort #8 am: 05. Februar 2011, 17:55:40 »

Hi,

ich denke man kann in solchen Dingen nie mißtrauisch genug sein.

Stell dir vor, du schreibst auf die Frage (so offensichtlich wird sie aber nicht gestellt): Wurden sie schon einmal durch Bilder von na*en Kinder err***?

Mit Sicherheit nicht!

Mit einem gezielten Strich wird daraus: Mit Sicherheit nicht!
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brille007
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« Antwort #9 am: 05. Februar 2011, 18:31:33 »

Moin,

mir stellt sich hier eine ganz grundsätzliche Frage: Ausser einer substanzlosen Behauptung der Ex und einem ergebnislos eingestellten Ermittlungsverfahren gibt es nichts, was auch nur ansatzweise auf das Zutreffen der Vorwürfe hindeutet. Warum soll man sich deshalb also umfangreich "begutachten" lassen und das Nichtvorhandensein von etwas beweisen müssen? Und was passiert, wenn der Ex morgen einfällt, dass "DerM" ständig seinen Selbstmord ankündigt oder bei Vollmond auf dem Dachfirst herumklettert und den Mond anjault - will und soll man dann auch über jedes Stöckchen springen, das einem irgendwer unter dem Namen "Gutachten" unter die Nase hält, um das Gegenteil von irgendwas zu beweisen, das sowieso niemals existiert hat?

Mal plastisch andersherum gedacht: Was würde wohl passieren, wenn der Opener vorträgt, dass seine Ex einen florierenden Puff betreibt oder entsprechende Kunden zuhause empfängt und deshalb nicht in der Lage ist, sich um die Kinder zu kümmern - würde da auch gleich eine Begutachtung angeordnet oder müsste man eine solche Anschuldigung nicht doch erst einmal irgendwie beweisen?

Grüssles
Martin
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« Antwort #10 am: 05. Februar 2011, 19:43:09 »

Hi Martin

Das was du gerade vorträgst oder in Frage stellst, musste ich die letzten 8 Jahre über mich ergehen lassen.Es war zwar nie der sexuelle Missbrauch ein Vorwurf, aber alles andere erdenkliche hat Ex sich schon einfallen lassen und jedesmal musste ich das Gegenteil notfalls per GA beweisen.
Mit PKH/VKH Genehmigung, einer gewitzten Anwältin, die Männer hassend mit Schrotflinte durch den Urwald der Justiz läuft, ist alles möglich.
Behauptungen und Vorwürfe lassen sich schnell finden, nur das Gegenteil zu beweisen ist manchmal nicht einfach.

Armes Deutschland

Gruss Wedi

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DerM
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« Antwort #11 am: 05. Februar 2011, 20:16:45 »

mir stellt sich hier eine ganz grundsätzliche Frage: Ausser einer substanzlosen Behauptung der Ex und einem ergebnislos eingestellten Ermittlungsverfahren gibt es nichts, was auch nur ansatzweise auf das Zutreffen der Vorwürfe hindeutet.

Sie hat das Jugendamt voll auf ihrer Seite. Im Jugendamtsbericht wurde sogar empfohlen den Kontakt von mir zu meinen Kindern zu unterbinden.
Des weiteren geht sie immer noch wöchentlich zu einem Verein der Opfer von Sexualtaten betreut. Dieser Verein hat ihr damals auch empfohlen vor mir ins Frauenhaus zu fliehen und dieser Verein hält es für gut möglich das ich meine Kinder mißbraucht habe. Zumindest hat er es gegenüber den Jugendamt so geschildert.
Sie steht also nicht alleine da mit ihren Behauptungen sondern hat die Helferindustrie voll auf ihrer Seite.
Drogensüchtig war ich ja auch laut ihrere Aussage...
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StillStanding
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« Antwort #12 am: 06. Februar 2011, 11:48:40 »

Hi Ihr Lieben,

das ist auch mal wieder ´ne Story, da stehen einem die Haare zu Berge.

So ähnlich ist es bei mir auch abgelaufen. Ich kapiere nur nicht, warum ein Gutachter beauftragt wurde, der für die Fragestellung überhaupt nicht kompetent ist.
Anhand dieser albernen Psycho-Tests kann man doch auch keine pädophile Neigung erkennen.
So als Tipp: Es kommt sehr darauf an, WIE Du diesen Test ausfüllst, Du wirst dabei nämlich beobachtet, wie Du auf verschiedene Fragen reagierst.

Da Dir auch Drogenmissbrauch angelastet wird, solltest Du von Deinem Hausarzt abklären lassen ob,:
bei Dir Symptome vorliegen, die evtl. auf Drogenmissbrauch schließen lassen könnten ( z.B. chronische Bindehautentzündung wegen der Augen )

Ich hatte auch mit diesen Vorwürfen zu kämpfen und die Psycho-Tante hat dies bestätigt. Begründung:
KV zittert und schwitzt auch bei normaler Raumtemperatur. Dies lässt auf Alkohol/Drogenmißbrauch schließen.
Wir haben in den beiden Sitzungen nie darüber gesprochen, Fakt ist, ich leide schon Jahre an einem tremordominaten Parkinson-Syndrom, welches allerdings erst jetzt durch eine neuartige Untersuchungsmethode nachweisbar ist.

Ich glaube ganz fest, dass Deine hEXe bald von der Lawine überrollt wird, die sie losgetreten hat, so war es bei mir bzw. KM.

Und tu Dir bitte einen Gefallen: Schreibe nicht mehr "Deine Frau", das Recht sich "Deine Frau" zu nennen hat sie verwirkt, mach den Cut. Sie ist Dein Feind geworden, und kämpft mit übelsten Methoden, und wieder auf dem Rücken der Kids, es ist zum Kotzen.

In diesem Sinne wünsche ich Dir alles Gute,
lass von Dir hören

StillStanding
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Ariba
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« Antwort #13 am: 06. Februar 2011, 13:37:16 »

Moin,

mir stellt sich hier eine ganz grundsätzliche Frage: Ausser einer substanzlosen Behauptung der Ex und einem ergebnislos eingestellten Ermittlungsverfahren gibt es nichts, was auch nur ansatzweise auf das Zutreffen der Vorwürfe hindeutet. Warum soll man sich deshalb also umfangreich "begutachten" lassen und das Nichtvorhandensein von etwas beweisen müssen?
Einen "echten" Sinn der Begutachtung wird es vermutlich auch in diesem Fall des TO nicht geben. Das Verfahren wird allerdings schön in die Länge getrieben und bereichern tun sich nebenbei auch noch zahlreiche Familien(un)rechts-"Experten".
Nebenbei: In meinem eigenen Fall gab es außer den substanzlosen Behauptungen - einzig von der Mutter allein - nichts, aber auch rein gar nix, was für eine Begutachtung und begleiteten Umgang sprach.Dennoch musste ich alles durchziehen. Und obwohl alles positiv bewertet wurde, hat man mich nun vom Umgang gänzlich ausgeschlossen, und eine neue Begutachtung und nochmals BU soll eingerichtet werden.  puzzled
Nein, an einen wahren Sinn dieser Begutachtungen zu glauben erschließt sich mir gewiss nicht mehr.

Das was du gerade vorträgst oder in Frage stellst, musste ich die letzten 8 Jahre über mich ergehen lassen.Es war zwar nie der sexuelle Missbrauch ein Vorwurf, aber alles andere erdenkliche hat Ex sich schon einfallen lassen und jedesmal musste ich das Gegenteil notfalls per GA beweisen.
Bei mir ebenso, aber erst 3,5 Jahre. Da habe ich ja noch Zeit...

Behauptungen und Vorwürfe lassen sich schnell finden, nur das Gegenteil zu beweisen ist manchmal nicht einfach.
Das Gegenteil zu beweisen ist in der Tat manchmal sogar nahezu unmöglich! Und wurde es dennoch festgestellt (gutachterlich etc.) kann es dennoch heißen, dass es dann eben andere Gründe gegen Umgang gibt, bzw. geben kann(siehe oben).

Ich kapiere nur nicht, warum ein Gutachter beauftragt wurde, der für die Fragestellung überhaupt nicht kompetent ist.
Ungewöhnlich scheint das nicht zu sein, sodann man dieses Forum studiert. Bei mir sollte 10 Monate geprüft werden, ob von mir aus eine Kindeswohlgefährdung ausgeht. In 10 Monaten(!) gab es x Gespräche und einen einzigen Kontakt von vllt. 30 Minuten mit dem Kind. Wie sinnvoll...

Nun heißt es, mehr als ein Jahr später, erneute Begutachtung, diesmal mit dem Kinde.  c
Zumindest der Gutachter verdient offenbar prächtig damit.

Anhand dieser albernen Psycho-Tests kann man doch auch keine pädophile Neigung erkennen.
Man kann sogar feststellen, dass alles in Ordnung ist und darf sein Kind dennoch nicht mehr sehen. Im Familien(un)recht ist offenbar alles möglich, kommen Gutachter ins Spiel auch das Gegenteil zu allem. Und gefällt's dem Richter dann noch immer nicht, wird die gutachterliche Empfehlung einfach mal so übergangen und das Gegenteil beschlossen. Gibt's nicht? Würde ich es selbst nicht erleben, würde ich es auch nicht glauben.
Aber wehe dem der Unterhalt wird nicht pünktlich(!) zum Monats-ersten im Voraus(!) überwiesen - dann gibt's Besuch vom Gerichtsvollzieher oder ne Lohn-Pfändung, dank Unterhaltstitel.
Ein wahrlich "grandioses" System. Schlimm, dass man(n) dagegen nur sehr schwer etwas tun kann...

Gruß
Ariba
« Letzte Änderung: 06. Februar 2011, 13:39:27 von Ariba » Gespeichert

Vom Amtsgericht entsorgt!
Und vom OLG wieder "recycelt"!!

Das OLG hat wieder die Normalität hergestellt: Ein Vater darf wieder sein Kind sehen - auch dann, wenn das Amtsgericht und die Mutter das nicht wollen!
DerM
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« Antwort #14 am: 06. Februar 2011, 15:19:41 »

nochmal zu dem Thema Gutachten.
im Prinzip habe ich mir den Müll leider selber eingebrockt. Primär sollte ein Gutachten über die Kindesmutter erstellt werden. Der Richter nahm in der Verhandlung Worte wie Verfolgungswahn , Paranoja usw in den Mund und schaute etwas ratlos in die Runde.
Erst nachdem er beschlossen hat das man die Kindesmutter untersuchen müsste schaute er mich an und fragte ob ich denn auch bereit wäre aus Rücksicht meiner Frau gegenüber mich auf pädophile Neigungen testen zu lassen so denn das überhaupt möglich wäre.
In dem Moment dachte ich nur klar.. ich habe nichts getan untersucht mich so viel ihr wollt. Dumme Reaktion für die ich mich heute am liebsten selbst steinigen würde.

Der Gutachter selber hat hier in der Region zumindest einen sehr guten Ruf. Er ist der Leiter des Sozial psychatrischen Dienstes hält viele Seminare usw. Jugenamt, Gericht und Behörden halten sehr viel von ihm.

Wie schon geschrieben sagte er in der letzen Sitzung zu mir das ich nicht mehr kommen brauche und für ihn fast alles schon klar ist. Deshalb wundert es mich ziemlich das er mich jetzt noch zu einer anderen Psychologin schickt um ein Test zu machen.
Es muss ja schon ein sehr spezifischer Test sein wenn er den nicht selber machen kann also Oberpsychodoc hier oder ?!
Das einzige was ich im Internet über sie gefunden habe ist das sie auch eine Mediatorin ist. Vielleicht macht sie gar kein Test sonder will sich mit mir und der Kindesmutter zusammen unterhalten ? Aber im Brief steht psychologische Testung. Naja ich werde es erfahren..


Die Vorwürfe zu Thema Drogen stehen nicht mehr zur Debatte. Sofort als ich damit konfrontiert wurde habe ich eine Haaranalyse beim Gesundheitsamt gemacht. Der Test liegt dem Richer und auch dem JA vor. Seit dem wurde das Thema Drogen nicht mehr angesprochen. Auch bei der Verhandlung wurde nicht einmal über Drogen geredet.
« Letzte Änderung: 06. Februar 2011, 15:28:49 von DerM » Gespeichert
DerM
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« Antwort #15 am: 07. Februar 2011, 10:38:35 »

ich habe gerade mit der Psychologin telefoniert.
Morgen 15 Uhr habe ich Termin. Es wird ca. eine Stunde dauern.
Auf meine Frage hin was es denn genau für Fragebögen wären, meinte sie das es verschiedene sind spezialisiert auf meinen Fall und sie mir das morgen persönlich genau erklärt.

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Malachit
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« Antwort #16 am: 07. Februar 2011, 11:18:21 »

Hallo M,

Auf meine Frage hin was es denn genau für Fragebögen wären, meinte sie das es verschiedene sind spezialisiert auf meinen Fall und sie mir das morgen persönlich genau erklärt.

Eine vergleichbare Antwort hättest du vermutlich auch bekommen, wenn du irgendeine wahrsagende Madame Olga am Telefon nach der genauen Art der von ihr verwendeten Kristallkugel gefragt hättest.

Spezialisiert auf deinen Fall ... ja, ja, natüüürlich. Ein standardisiertes Verfahren, bei dem für jeden Kunden das Rad neu erfunden wird ;-)

Und auf gar keinen Fall irgendwelche Informationen rausrücken, so etwas kann man nur im Zelt von Madame Olga, äh, pardon, im persönlichen Gespräch klären.

Auf den ersten Blick habe ich den Eindruck: Psychologischer Okkultismus. Also Vorsicht vor dieser Tante!

Viele liebe Grüße,

Malachit.
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« Antwort #17 am: 07. Februar 2011, 11:53:37 »

Hi M,

Du kannst da ganz entspannt rangehen.
Ich hab ja auch so ein Test gemacht, Hauptsächlich zum ankreuzen.
Ein Jahr später hatte ich den gleichen hochspeziellen Test wieder vor der Nase......als ich mich in Dänemark als Elektriker beworben habe und ich habe den Job gekriegt.

Wie gesagt, es geht auch um´s WIE, also sei ganz cool.
Was mir dabei einfällt, mir kam es vor, das einige Fragen doppelt gestellt werden, sie werden nur anders formuliert, weiß jemand, was das soll?

Ich würde auch vorschlagen, dass Du Druck machst, gib der Psycho-Tante zu verstehen, dass Du sowieso von einer positiven Bewertung Deines Tests ausgehst, und das Du endlich Ergebnisse sehen willst.

Gruß
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« Antwort #18 am: 07. Februar 2011, 11:59:06 »

Hallo StillStanding,

Was mir dabei einfällt, mir kam es vor, das einige Fragen doppelt gestellt werden, sie werden nur anders formuliert, weiß jemand, was das soll?

Meine laienhafte Meinung dazu: Ein Versuch, Schwindler zu ertappen. Wenn du in unterschiedlichen Abschnitten des Tests nach ähnlichen Dingen gefragt wirst und dabei stark voneinander abweichende Antworten gibst, dann ist das ein Anzeichen dafür, dass irgendwas nicht stimmt. Oder, anders formuliert: Wer lügt, braucht ein gutes Gedächtnis.

Viele liebe Grüße,

Malachit.
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« Antwort #19 am: 07. Februar 2011, 16:19:35 »

Jepp Malachit,

außerdem können mit dem gesamten Fragebogen eine Standartabweichung der abgefragten Teilbereiche errechnet werden. Weicht das Ergebnis zu sehr nach oben oder unten vom Standart ab, ist was faul und der Verdacht leigt nahe ,das der Probant gelogen hat.

Gruß Tina
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« Antwort #20 am: 07. Februar 2011, 16:40:13 »

Zitat
Meine laienhafte Meinung dazu: Ein Versuch, Schwindler zu ertappen. Wenn du in unterschiedlichen Abschnitten des Tests nach ähnlichen Dingen gefragt wirst und dabei stark voneinander abweichende Antworten gibst, dann ist das ein Anzeichen dafür, dass irgendwas nicht stimmt. Oder, anders formuliert: Wer lügt, braucht ein gutes Gedächtnis.

Aha, also doch. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, das man so offensichtlich hinters Licht geführt werden soll, deswegen die Frage. Man sollte meinen, das solche Hirnakrobaten einen subtileren Weg hätten, um jemanden zu durchschauen. Vieleicht kommen gerade deswegen, meist hochintelligente Psychopathen wieder frei. Habe ich "Vieleicht" gesagt ?

Gruß
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« Antwort #21 am: 07. Februar 2011, 17:31:13 »

Naja bei einem Test mit 100-200 Fragen, die du spontan, also ohne langes Zögern ausfüllen sollst (evtl. dabei beobachtget wirst) dürfte dir gar nicht mehr groß auffallen ,wenn Fragen doppelt oder dreifach gestellt werden (wenn der Wortlaut ein anderer ist). Zudem ist es dann ohne gutes Gedächtnis schon schwer immer in die gleiche Richtung zu antworten
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« Antwort #22 am: 07. Februar 2011, 17:34:29 »

Hallo

ich möchte auch darauf hinweisen, dass Tests gern mit Verneinungsfragen arbeiten. So ist die Antwort "Ja" entsprechend falsch wenn man nicht richtig gelesen hat. Also, immer schön gründlich lesen. Man hat ja Zeit...

ligr ginnie
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« Antwort #23 am: 08. Februar 2011, 21:08:30 »

es war ein Test nur am Computer. ca 200 Fragen.
Ziemlich viel bezogen auf Angstzustände.
Ob ich gerne alleine ins Kino gehe oder lieber mit Freunden, ob ich Angst habe wenn ich Herzschmerzen habe oder mir die Luft weg bleibt, ob ich viel über den Tod nach denke, ob ich Angst im dunkeln habe usw.

Dann noch viele Fragen wie meine Gefühlswelt innerhalb der letzen Woche war. Ob ich Kopfschmerzen hatte, ob ich früh aufwache, ob ich schlecht schlafen kann usw.

Ich fragte die Psychologin was dieser Test mit meinem Gutachten zu tun hat da keine Frage drin vor kam die nur im Ansatz Bezug auf Sexualität nahm.

Sie meinte darauf hin, dass sie von dem Psychologen nicht wissen wollte was was er begutachten soll sondern eine objektive Meinung ohne Einfluss sich von mir bilden will.
Das kuriose ist das meine Frau noch nicht bei ihr war und sie auch noch nicht weiß ob sie zu ihr kommt. Dabei haben die Fragen wirklich sehr auf sie gepasst mit den ganzen Ängsten usw.

Alles sehr kurios...
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« Antwort #24 am: 12. Februar 2011, 01:10:31 »

Oje, das kommt mir bekannt vor........

Oje deswegen, das ihr nach eurer Erziehungsfähigkeit bewertet werdet, und wenn erst mal soweit gekommen ist...............
"Bewertet werden" Du hast richtig gelesen, wenn das GA bei Dir eintrudelt, verabschiede Dich von dem Gefühl, ein Mensch zu sein. Du wirst auf die Rolle des Kindesvaters reduziert, Deine Charakterschwächen (jeder hat sie) werden explizit herausgekehrt, aber auch die der KM. Unter Umständen werdet ihr beide als "nicht Erziehungsfähig" bewertet, was daraus folgt............nur soviel, eure Kinder werden wie immer, die Leidtragenden sein............
Das Blöde ist.....aus psychologischer Sicht ist NIEMAND Erziehungsfähig. Ich wurde auf meine Erziehungsfähigkeit hin bewertet, von jemandem, der selbst keine Kinder hat, und bin durchgefallen. Die Gutachterin hat z.B. bei mir in keinster Weise auf medizinische Grunderkrankugen geachtet ( ich habe ADS und leide seit 20 jahren an einem essetiellem Tremor, alles wahrscheinlich wegen Dopaminmangel ) und hat meine Symptome auf eine Suchterkrankung zurückgeführt.

Naja, jetzt sollst Du erst mal "zwei-drei Wochen warten bis das Ergebmis da ist, oder?

Ich finde das zum Kotzen, die Scheidungsindustrie ist nach wie vor auf dem Vormarsch, haben die finanzielle Kontrolle schon längst verloren ( 280 Euro für´n Brief ?! ), warum auch, die Judikative wird schon dafür sorgen, dass sie selbst nicht verhungert.

Trotzdem

liebe Grüße

StillStanding


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