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vatersein.de - Forum 25. Mai 2012, 13:42:45 *
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Autor Thema: Re: Ehetherapie  (Gelesen 3183 mal)
brille007
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« Antwort #75 am: 25. Januar 2011, 13:54:51 »

Nachtrag: Die Gesetzgebung für die Malaise verantwortlich zu machen, greift zu kurz: Millionen von geschiedenen Paaren beweisen jeden Tag, dass man nicht jeden Cent an Geld und jede Viertelstunde Umgang aus dem anderen herauspressen oder ihm verweigern muss - auch wenn die gesetzlichen Rahmenbedingungen solche Kleinkriege durchaus ermöglichen. Jedes Paar hat die Möglichkeit, auf die kriegerischen Angebote der "Helferindustrie" zu verzichten und zu sagen "nein danke, wir lösen unsere Probleme selbst".

Wie weit man den anderen vernichten will - gerne auch unter Einsatz und auf Kosten der betroffenen Kinder - entscheiden die beteiligten Erwachsenen und nicht der Gesetzgeber. Keiner ist gezwungen, die gesetzlichen Rahmenbedingungen maximal und ohne Rücksicht auf Verluste zum Erreichen der eigenen Ziele auszunützen. Mit einem Partner, der das trotzdem tut oder zumindest damit droht, würde ich persönlich allerdings keinen Tag länger verheiratet bleiben wollen - und ihm keine Träne nachweinen, wenn ich ihn endlich los bin.
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     Der einzige Mensch, den man ändern kann, ist der, den man heute morgen geduscht und angezogen hat
82Marco
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« Antwort #76 am: 25. Januar 2011, 15:42:30 »

Servus Mateusz!
ICh gebe Dir insofern Recht, dass der Gesetzgeber gefordert ist, besonders im Familienrecht die Paragraphen zu reformieren und zwar dergestalt, dass Eltern als auch Lenbensgemeinschaften gleichberechtigt und anständig miteinader umgehen im Falle einer Trennung. Damit wird dem Streitpotential, das teilweise auf dem Rücken der Kinder ausgetragen wird und evtl. auch übereifrige Anwälte Erde verbrennen lässt, ein Riegel vorgeschoben.
Was die Ehe oder Partneschaft anbelangt, da soll sich jeder selbst an die Nase packen und selbstverantwortlich das tun, was er/sie für richtig hält. mit allen Konsequenzen. Hierfür braucht es keine Gesetze, wofür auch? Entweder man/frau gehen liebe- und respektvoll miteinader um, oder auch nicht. Letzteres wird kein Gesetz verhindern können, genauso wenig wie das Überqueren einer Straße bei Rot...

Ich teile überhaupt nicht Deine Einstellung, das eigene Glück dem der Kinder hinten an zu stellen. Ich bin an erster Stelle für mich verantwortlich und als Vorbild für meine Kinder habe ich zunächst dafür zu sorgen, dass es mir gut geht. Wenn das der Fall ist, kann ich auch glaubhaft all die Dinge weiter geben, die ich für die Erziehung/Entwicklung unserer Kinder als wichtig erachte.
Ich würde niemals darauf warten, bis die Kids aus dem Haus sind, damit ich damit anfangen kann, für mein Glück zu sorgen. Mein Leben passiert hier und jetzt und kann evtl. zu kurz sein, um Glück, wie Du es propagierst, zu finden...

Meine Ausführungen sollen Dich nicht davon abhalten, dass Du Deine Sichtweise auch umsetzt (oder versuchst, umzusetzen), nur... solange Du noch keine eigenen Erfahrungen damit gesammelt hast, würde ich mit Ratschlägen á la "die Ehe zum Wohle der Kinder retten" oder "iVAter hat die Pflicht, sein Glück dem der Kinder hinten anzustellen" mich zurückhalten.

Grüßung
Marco
« Letzte Änderung: 25. Januar 2011, 16:23:44 von 82Marco » Gespeichert

Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
Loge
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aka Clochard


« Antwort #77 am: 25. Januar 2011, 16:13:30 »

@ Brille

Kinder brauchen Eltern, die mit Situationen und Gegebenheiten klar kommen und den Kindern die Umstände vermitteln können. Dazu müssen sie nicht per Definition glücklich sein.

Was ist Glück? Ich bin glücklich wenn ich an einem Punkt ankomme auf den ich gewartet oder hingearbeitet habe. Ich bin aber auch glücklich weil ich einfach nur bin.

Oder ich bin glücklich weil ich gerade eben eine Frau geküßt habe und unglücklich weil ich schlecht geschlafen habe?
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oldie
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Bonnie 2


« Antwort #78 am: 25. Januar 2011, 16:50:56 »

Hi

Was ist Glück?
Ich denke mal, ohne eigene Zufriedenheit, Entspannung, inneres Gleichgewicht - alles Bestandteile von Glück - und vieles mehr, bin ich ein emotionaler Krüppel. Meine Ausstrahlung ggü. den Kindern würde gegen Null tendieren. Nur den "harten Kerl" spielen, der alles mit Geduld verkraftet und sich gegen äussere Zwänge heroisch behauptet - Kinder bemerken sowas ziemlich einfach. Und wenn sie das auch noch kopieren, hätte ich das Gefühl, als Vater versagt zu haben.

Darum ist es meines Erachtens unerheblich, was nun schlimmer ist, was die zu schluckende Kröte ist. Es ist beides schlimm. Mir fällt dazu ein Spruch ein: Erst muss der Mensch bekleidigt und beköstigt werden, bevor er arbeiten kann. (oder so ähnlich)
Physikalisch würde es bedeuten, einem energielosen Objekt Energie entziehen zu wollen. Das wäre ein riesengrosser Schritt in Richtung Perpetuum mobile. Warum nur wird das immer wieder vom Menschen verlangt, wo die Technik so hervorragend scheitert?

Ich kann ja nachvollziehen, dass Kinder besondere Aufmerksamkeit, Liebe und Rücksicht bedürfen. Nur wenn ich selber (körperlich und emotional) ein Wrack bin, dann geht das nicht, ja kann sogar Schaden verursachen. Daher ist auch das Empfinden von Glück eine Voraussetzung, um dieses glückliche Empfinden zu vermitteln.

Gruss oldie
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Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
brille007
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« Antwort #79 am: 25. Januar 2011, 17:07:49 »

Moin Loge,

Kinder brauchen Eltern, die mit Situationen und Gegebenheiten klar kommen und den Kindern die Umstände vermitteln können. Dazu müssen sie nicht per Definition glücklich sein.
wenn Du Deine Aufgabe als "Eltern" darauf beschränkst, als eine Art Versorgungsstation für Essen, Kleidung, Wohnung und Bildung zu fungieren, mag das stimmen. Aber wenn es nur darauf ankäme, könnte man Kinder ihren Eltern gleich nach der Geburt wegnehmen und sie in ein Heim stecken, wo sich Profis um die Bedürfniserfüllung kümmern (und keine Amateure wie in den meisten Fällen bei "ungelernten" Eltern). Hatten wir in Deutschland alles schon mal.

Wenn man Kindern jedoch eine glückliche Kindheit bescheren will, an die sie sich später auch noch als solche erinnern, kommt man nicht umhin, selbst glücklich zu sein (und zwar nicht nur glücklich über die eigene Elternrolle). Empathie, Begeisterung, Freude, soziales Engagement, Durchhaltevermögen und viele andere positive und lebenswichtige Dinge lernen Kinder nur, wenn man sie ihnen ständig vorlebt. Eltern, die sich gerade mal gegenseitig "aushalten" und längst eigene Wege gehen würden, wenn die Kinder nicht wären, können das alles nicht. Und diesen (auch nonverbalen) Vorwurf spüren Kinder - und zwar täglich. Das hätte ich meinen Kindern niemals zumuten wollen.

Die Behauptung, man müsse als Vater oder Mutter nicht glücklich sein bzw. das eigene Glück auf Jahre hinaus zurückstellen (klar: Dann knipst man es einfach wieder an) ist nicht sinnhafter als das Postulat, jeden Samstag die Strasse zu fegen oder jeden Sonntag in die Kirche zu gehen. Mir persönlich hätte das nie gereicht, denn ich habe nur ein einziges Leben - und den Wunsch, das Beste daraus zu machen.

Grüssles
Martin
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Zurzeit ohne Wolken!


« Antwort #80 am: 25. Januar 2011, 17:24:04 »

Danke Oldie!  thumbup

Die Vorstellung, einem Kind ein "wir sind eine intakte Familie" Schmierentheater vorzuführen und zu glauben, dass dieses nicht hinter den Vorhang schaut mit seinen feinen Antennen, finde ich gelinde gesagt skuril.

Ich bin ja nun in der etwas ungewöhnlichen Situation, alle Stadien einer Trennung, eines Wechselmodells, neuer Partner auf beiden Seiten, erneuter Trennung, Therapie und einer Wiederversöhnung durchgemacht zu haben. (Im Gegensatz zu mateusz, der offensichtlich in Phase 1 feststeckt...)

Ich habe unsere Tochter in allen diesen Phasen genauestens beobachtet, und in der Phase vor unserer Trennung ging es ihr am schlechtesten.
Nicht, weil wir gestritten hätten, haben wir nicht ein einziges Mal. Wir haben einfach nicht mehr geredet, keine Zärtlichkeiten ausgetauscht, wir waren keine "Familie" mehr, sondern eine WG.

Nach der Trennung hat sie sich sehr schnell mit ihrer neuen Situation befasst und angefreundet. Nicht nur, weil Kinder per se neugierig und flexibel sind (und mit tradierten Rollenmodellen noch nichts im Sinn haben), sondern weil wir - als die Erwachsenen - uns entsprechend benommen haben. Wir sind sehr sorgfältig miteinander umgegangen in der ganzen Zeit, auch, als der jeweilige Ex einen neuen Partner hatte.

Kinder sind großartige Patchworker, wenn man es ihnen als Herausforderung und als einen normalen Teil des Lebens vorlebt.

LG WH
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Es ist ein Irrglaube, dass man jede Menge emotionales Porzellan zerdeppern und hinterher trotzdem jederzeit zu altem Vertrauen zurückfinden könne. Was kaputt ist, ist kaputt - und bleibt es auch. (brille007 am 7.10.10)
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« Antwort #81 am: 25. Januar 2011, 17:26:52 »

Moin,

ich muss ein sehr schwacher Mensch gewesen sein, als ich in der Endphase meiner Ehe nicht mehr in der Lage war, mich an meinem Leben, meinem Kind so zu erfreuen, als dass ich in der Lage gewesen wäre, ihm ein positives Klima zu schaffen und ihm ein unbeschwertes und glückliches Leben zu bescheren. Nein, die Konflikte mit meinem Ex haben mich so belastet, dass ich gereizt, schlecht gelaunt und überfordert oft überhaupt keine Geduld für meinen damals dreijährigen Sohn hatte. Dass ich ihn oft angepflaumt habe, dass ich keine Lust hatte, mich zu beschäftigen, dass ich ihn oft emotional und in der täglichen Pflege "notversorgt" habe. Ich habe notdürftig und auf Sparflamme funktioniert und meine schlechte Verfassung hat sich auf ihn übertragen. Zudem haben sich körperliche Anzeichen wie Kopf- und Magenschmerzen die Türklinke in die Hand gegeben. Ich war schlicht seelisch krank.

Nach der Trennung hörten nicht nur meine "Krankheiten" auf, nein, auch meine Belastbarkeit und Geduld wuchs wieder. Ich konnte wieder lachen und zwar aus tiefstem Innern - und mein Sohn mit mir. Ich habe meinem Sohn vermittelt, dass Papa ihn lieb hat, Papa hat telefoniert und kam zu Besuch und war für ihn da. Mein Sohn blühte mit mir zusammen auf.

Hätte ich die Trennung nicht vollzogen, würde ich nicht meine Hand für mich ins Feuer legen, dass ich nicht irgendwann in diesem Zustand eine Kurzschlusshandlung vollzogen hätte, an mir, meinem Ex oder meinem Kind oder uns allen. Der psychische Druck ist in der Endphase einer Beziehung immens!! In dieser Situation KANN man für meine Begriffe keine guten Eltern sein.

Ich frage mich, wie man sich selbst in so einem Fall so positiv beeinflussen kann, dass man nicht die ganzen negativen Empfindungen auf seine Kinder transportiert. Ich konnte das nicht. Ich muss also wirklich schwach sein.

Ich würde übrigens niemals Kinder bekommen und heiraten, wenn ich damit das Recht auf ein menschenwürdiges Klima zugunsten der Kinder abgeben müsste. Ich bin einfach nicht der Meinung, dass es die Aufgabe der Eltern ist, den Kindern eine puschelige heile Welt vorzugaukeln, sondern sie auf die Widrigkeiten im Leben vorzubereiten und sie darin zu begleiten, Dinge auszuhalten und Wege zu finden, sich mit Schwierigkeiten auseinander zu setzen.

LBM
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Der Sprung
über den eigenen Schatten
gelingt leichter,
wenn wir ihn für jemanden wagen,
der Licht in unser Leben bringt.

(Ernst Ferstl)
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« Antwort #82 am: 25. Januar 2011, 17:36:07 »

Gelegentlich explodiert eine solche "heile Familie" - so wie >>>HIER<<< beschrieben.

Zitat
Bis zum Sonntag sei die Familie polizeilich nie in Erscheinung getreten, sagt Schaal. Weder seien Beamte wegen Streitigkeiten noch wegen Ruhestörung gerufen worden. "Die Familie gilt als völlig unbescholten."
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« Antwort #83 am: 25. Januar 2011, 18:05:12 »

Hi,

ich denke Gründe und Entwicklungen sind zu vielschichtig, um über einen Kamm geschert zu werden oder mit Allgeminaussagen plattgebügelt zu werden.

Wenn ich Matteuz richtig interpretieren, dann dürfte es meinem Umkreis 2 Dinge nicht geben.

Die Eltern meines Mannes lieben sich auch nach so vielen Jahren und die 3 Kinder sind in einer wirklich guten Atmosphäre aufgewachsen. Es hat mit Sicherlichkeit auch nicht an Zärtlichkeit, Vertrautheit u.a. gemangelt. Trotzdem sind von den 3 Kindern 2 geschieden. Meine Schwägerin hat in den 6 Jahren, die ich sie kenne 4 Männer verschliessen. Wurde ihr nicht vorgelebt, soltle es also auch nicht geben.

DIe Ex meines Mannes wuchs in einer Familie auf in der sich die Eltern nichts mehr zu sagen hatten. Der Vater lebte mehr im Keller des Hauses, als oben mit seiner Ehefrau. Trotzdem blieb man eine Familie. Das gehört sich halt so. Von den 4 Kindern führt nur noch eines die erste Ehe, der Rest ist entweder getrennt oder bereits wiederholt verheiratet. Und weißt du was das irre ist. Die Ex meines Mannes hat ihm vorgeworfen ,das er nicht so wie ihr Vater ist. Man bleibt zusammen, aber der Mann holt sich das was er braucht eben woanders. Noch Fragen, warum die Ehe meines Mannes irgendwann eben am Ende war?

Nein, man kann weder das eine noch das andere pauschal so sehen.Ich kenne auch eine Studie aus Amerika, die beleuchtet welcher %-Satz von Trennungskindern heiratet oder Kinder bekommt. Ja richtig, sie heiraten weniger und bekommen auch öfter keine Kindern. Wenn man dann aber noch untersucht wieviele dieser Kinder unbelasteten Kontakt zu beiden Elternteilen haben, dann stellt man fest, das die Kinder, die das hatten sich in Heirats- und Nachwuchsverhalten eben nicht von Kindern aus intakten Familien unteescheiden. Nur die Kinder die nach der Trennung eben keinen oder belaststen Kontakt haben durften haben keine Lsut auf Familie.

Tina
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Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
riviera68
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« Antwort #84 am: 25. Januar 2011, 18:24:25 »

Hallo,

wenn man den Thread hier weiterverfolgt, dann faellt doch auf, dass er teils schon beleidigend wird. Muss das sein?

Wenn ich das richtig verstanden habe, und das heisst nicht, dass ich Mateusz's Meinung einfach uebernehme, meint er doch nur,
dass es durchaus Ehen gibt, die nicht auseinander gehen muessten.
Und, das Kinder durchaus andere Vorstellungen haben, in Sachen gluecklich sein etc als wir manchmal meinen.

Insofern
@Lausebackesmama
duerfte deine Ehe in die, ich sag mal Reihe gehoeren, die nicht zu retten war, dazu haette es einfach "zu viel Arbeit" von seiten deines
Mannes gebraucht.
Und das mit der Schwaeche...kann man belaecheln (aufgrund deines gewollten Schreibstils) oder aber man kann sagen, mit einem Alkoholiker zusammenleben macht einen schwach, weil es
unglaublich viel Energie kostet. Denk ich aber nur, weil mein jetziger Mann nah dran war.

Hier wird auch von nicht vorhandenem Respekt gesprochen @Franzi, den sich anbruellende Eltern leisten....hm, den haben sie nach der Trennung oftmals ueberhaupt nicht mehr, brauchen sie auch scheinbar nicht haben.
Ich finde, ne Menge davon uebernehmen heute die Kids.
Meine Tochter hat by the way keinen Respekt vor mir sondern fuer mich....das ist schon was anderes, nicht wahr?

@Brille
dieser Absatz

"Die Behauptung, man müsse als Vater oder Mutter nicht glücklich sein bzw. das eigene Glück auf Jahre hinaus zurückstellen (klar: Dann knipst man es einfach wieder an) ist nicht sinnhafter als das Postulat, jeden Samstag die Strasse zu fegen oder jeden Sonntag in die Kirche zu gehen. Mir persönlich hätte das nie gereicht, denn ich habe nur ein einziges Leben - und den Wunsch, das Beste daraus zu machen."

sollte so nicht stehen bleiben.

ICH war gluecklicher mit beiden streitenden Eltern als nachher. Zum Schluss 500 km weit weg, keinen taeglichen Kontakt mehr zu meinem Dad, meine Mutter ueberfordert. (kennen wir hier alle oder nicht mehr?)
Meine Mutter war nicht gluecklicher nach der Trennung! Mein Vater auch  nicht! Sie mussten aber halt nicht mehr mit dem anderen leben und auseinandersetzen. Thats easy.
Die Behauptung ist nicht wie du sie drehst, man muss nicht gluecklich sein sondern nicht unbedingt, nicht staendig. Und die Vergleiche...naja.
Dir haette das nie gereicht. Eben...dir, aber fuer andere muss nicht gelten was fuer dich gilt. Da aendern auch deine wiederholt zitierten 7 Jahren vs nichts dran.

OT
Immer wieder wird von Erfahrungswerten und von bestimmten Usern gesprochen, ich nenns mal den harten Kern. Ja, ihr habt Erfahrungswerte aber andere haben die auch.

Als Neuling kann man hier seit einer Weile den Eindruck gewinnen, dass "der harte Kern" einen Standpunkt hat, den vertritt und der ist der einzig richtige. Dass das so nicht unbedingt gemeint ist, ist eine Sache, wie es ankommt ne andere.

Hoffe, die Diskussion artet nicht aus, sie ist naemlich eigentlich toll.

riviera
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« Antwort #85 am: 25. Januar 2011, 18:29:57 »

Nachtrag:

Zum Thema Heim und Fachpersonal...lustiger Weise sind meine beiden Ellis langjaehrig in Heimen
in Hessen taetig gewesen. Wie vor allem meine Mutter auf Heimkinder/Erwachsene losgelassen werden konnte frag
nicht nur ich mich, sondern auch die Heimbewohner.

Gerade wo das Thema so brisant ist, sollte man mit solchen dummen Spruechen (Fachpersonal) vorsichtig sein.

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IRiS -  tHe KeePEr of THe RaInBoW
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« Antwort #86 am: 25. Januar 2011, 19:04:37 »

Moin riviera,

@Brille
dieser Absatz

"Die Behauptung, man müsse als Vater oder Mutter nicht glücklich sein bzw. das eigene Glück auf Jahre hinaus zurückstellen (klar: Dann knipst man es einfach wieder an) ist nicht sinnhafter als das Postulat, jeden Samstag die Strasse zu fegen oder jeden Sonntag in die Kirche zu gehen. Mir persönlich hätte das nie gereicht, denn ich habe nur ein einziges Leben - und den Wunsch, das Beste daraus zu machen."

sollte so nicht stehen bleiben.
irgendwie hast Du (vielleicht aufgrund Deines persönlichen Erfahrungshorizontes) aber auch Scheuklappen auf. Ich habe an keiner Stelle gesagt oder geschrieben, dass meine Ansicht allgemeingültig sei (solche Postulate stellt eher User "Mateusz" auf). Ich hindere auch niemanden, allwöchentlich die Strasse zu fegen oder in die Kirche zu gehen, wenn ihn das glücklich macht; ebenso wenig daran, in einer unbefriedigenden Beziehung zu verharren, wenn er das möchte. Und meine persönliche Definition von Lebensglück habe ich auch als solche (und keineswegs als allgemeingültig) bezeichnet. Einfach nochmal lesen.

Das einzige, wogegen ich mich verwahre, ist der Ruf nach dem Staat, der Scheidungen gefälligst erschweren oder sogar - bis auf absolute Härtefälle - unmöglich machen soll. Denn "der Staat" hat in diesen höchst privaten Fragen nichts zu suchen. Wenn jemand sein persönliches Lebensglück dem Anschein einer Ehe opfern möchte, soll und kann er das auf eigene Verantwortung tun. Aber nicht, weil ihm "der Staat" keine Alternative lässt - und das ist gut so. Er kann dafür nicht einmal Dankbarkeit erwarten - weder von seinen Kindern noch von sonstwem.

Immer wieder wird von Erfahrungswerten und von bestimmten Usern gesprochen, ich nenns mal den harten Kern. Ja, ihr habt Erfahrungswerte aber andere haben die auch.

Als Neuling kann man hier seit einer Weile den Eindruck gewinnen, dass "der harte Kern" einen Standpunkt hat, den vertritt und der ist der einzig richtige.
wir diskutieren hier ausschliesslich Erfahrungswerte; vatersein.de macht schliesslich keine Rechtsberatung. Und dass es hier einen "einzig richtigen Standpunkt" eines "harten Kerns" gäbe, ist eine freie Erfindung.

Zum Thema Heim und Fachpersonal...lustiger Weise sind meine beiden Ellis langjaehrig in Heimen
in Hessen taetig gewesen. Wie vor allem meine Mutter auf Heimkinder/Erwachsene losgelassen werden konnte frag
nicht nur ich mich, sondern auch die Heimbewohner.

Gerade wo das Thema so brisant ist, sollte man mit solchen dummen Spruechen (Fachpersonal) vorsichtig sein.
bist Du in der Lage, Satire und bewusste Übertreibung zu erkennen, oder muss man hinter jedem entsprechenden Satz einen Schleimi machen?

Just my 2 cents
Martin
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« Antwort #87 am: 25. Januar 2011, 19:14:24 »

Hallo Martin,

es ist eben nicht nur die Frage, wie ich was meine sondern auch wie etwas bei jemand anderem ankommt!

Der Eingriff des Staates, nun den haben wir bereits und wie hilfreich der ist, sehen wir jeden Tag. Da steh ich auf derselben Stufe wie du!
Deswegen meinte ich ja auch, wir sind an der Reihe wieder selbst mehr Verantwortung zu uebernehmen, und das moeglichst nicht erst, wenn
alles zu spaet ist.

Deine "freie Erfindung" ist deine Einschaetzung, nicht aber von maybe-Usern oder neueren Usern. Sei doch bitte nicht so von oben herab.

"bist Du in der Lage, Satire und bewusste Übertreibung zu erkennen, oder muss man hinter jedem entsprechenden Satz einen Schleimi machen?"
...kommt drauf an. Allerdings gibt es wohl Themen, da ist das nicht angebracht, bzw muss man sich dann als Schreiber nicht wundern, wenn es beim Leser
falsch ankommt. Den Leser dann zu fragen,  zu was er in der Lage ist ist ein Weg, als Schreiber vielleicht vorsichtiger zu sein nen anderer.

cheers
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IRiS -  tHe KeePEr of THe RaInBoW
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« Antwort #88 am: 25. Januar 2011, 19:40:12 »



Wenn ich das richtig verstanden habe, und das heisst nicht, dass ich Mateusz's Meinung einfach uebernehme, meint er doch nur,
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Gut auf den Punkt gebracht  thumbup

Ich finde aber auch, dass einige schon ziemlich unter der Gürtellinie argumentieren. Bisher bin ich hier noch keinen und werde ich auch nicht, persönlich angegangen. Warum auch. Ich vertrete nur eine Meinung. Und die ist nicht nur auf meinem Mist gewachsen, sondern wird von immer mehr renommierten Geisteswissenschaftlern vertreten. Es setzt sich langsam, leider noch sehr zaghaft, eine Bewegung in Gang, die vor allem vor den Auswirkungen auf unsere Kinder nicht mehr die Augen verschließt.

Zum Thema Staat. Die jetztige Gesetzgebung ist leider alles andere als neutral. Daher gibt es auch so viele Scheidungen. Daher ist eine neue Gesetzgebung dringend nötig. Nicht nur um die Scheidungsquote herabzusetzen, sondern bei Scheidung auch die negativen Folgen für Kinder aufs Minimum zu reduzieren. Ein Grund warum viele hier bei vatersein angemeldet sind  

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Das was wir unseren Kindern antun, werden sie unserer Gesellschaft antun. (Judith S.Wallerstein)
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« Antwort #89 am: 26. Januar 2011, 00:14:05 »

Sorry, wenn ich hier auch mal etwas dazu sage, aber kann es sein, dass Mateusz74 im falschen Jahrhundert lebt? Es steht selbstverständlich jedem frei seine Meinung zu äussern, auch dafür gibt es dieses hervorragende Forum. Und ja, es ist richtig, dass wir Menschen durch "wiederholen" lernen. Nur dadurch, wenn Mateusz74 gebetsmühlenartig seine Thesen hier herunterbetet, werden diese nicht zur allumfassenden einzigen Wahrheit, sondern lediglich zu zu der Wahrehit von Mateusz74 Und wenn Mateusz74 von angesehenen Geisteswissenschaftlern spricht, dann heisst das erstens nicht, dass diese die Weisheit mit Löffeln gefressen haben sondern auch diese wurden geprägt durch eigenes Erleben. Und es fehlen die Nachweise und Belege zu den "professionellen Studien" der Geisteswissenschaftler.

"Geisteswissenschaftler sind auch nur Menschen, geprägt durch eigenes Erleben, durch eigene Erfahrungen, durch ihr Umfeld und natürlich IRONIE ON"nie unvoreingenommen"IRONIE OFF! Mache eine Studie, bei der du ein bestimmtes Ergebnis erwartest und du wirst die Studie immer solange zurechtpfrimeln, bis sie dir das gewünsche Ergebnis liefert...

...dies sagt jemand, der über ein Jahrzehnt mit einer Geisteswissenschaftlerin zusammengelebt hat...

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aka Clochard


« Antwort #90 am: 26. Januar 2011, 06:41:34 »

Guten Morgen Freunde,

vielleicht darf ich mich auch erneut positionieren und wie andere auch aus meinen Erfahrungen berichten?

Ich stehe keinem im Weg der sein Glück sucht. Ich habe auch nichts gegen Trennungen wenn sie denn fair und für alle Beteiligten einvernehmlich sind. Allerdings sind Trennungen, oder das was Erwachsene und auch Kinder daraus machen, eine äußerst schlimme Belastung. Das geht sogar soweit, dass Arbeitnehmer ihre Arbeit aufgeben weil sie dem Druck ihrer Dienststelle und ihrer eigenen Verantwortung, das Wohl der Kinder zu behüten, nicht mehr standhalten weil sie mit ihrer Entscheidung Schicksale bestimmen.

Warum ich auf das "...Glück finden..." so allergisch reagiere?

iher Bemerkung zum Unterhalt
"...wenn ich dein Gesicht sehe wenn du mir 1300.- gibst..."
bei einem Wohnvorteil von 600.- und KG kann sich jeder selbst ein Bild machen

ihre Bemerkung zu Umgangsvorschlägen
"...du neidest mir nur dass ich glücklich bin..."
(2 Tage arbeiten die Woche, Fr u. Sa, die Kinder von Fr bis Mo bei mir. Ich musste um einen freien Sonntag kämpfen! Ja und ich darf noch nicht mal fragen, als ich krank war ob sie die Kinder nimmt während meiner Umgangszeiten. Das führte zur der Aussage, dass der Umgang nicht klappt)

Ja, und wie glücklich sie ist. Mittlerweile ist es der 4te Partner. Meine Kleine fängt wieder an mich zu küssen. Diesmal zum Glück vor ihren eigenen Augen, zieht mein Gesicht zu sich, nimmt meinen Kopf küßt die Augen, die Wangen, den Mund. Das letzte Mal als sie es versuchte, es gab einen anderen Partner, hatte dies zu dem Missbrauchsvorwurf geführt. Ich denke Ex erkennt vielleicht jetzt selbst, dass sie der Auslöser für dieses Verhalten ist.

Meine Kleine versucht bei der Übergabe ständig Mama und Papa zu halten und zu umarmen, gleichzeitig. Letztens brach sie in Tränen aus obwohl Mama und Papa mit den Kindern zusammen etwas erledigten. Auf die Frage was sie hat kam die Antwort "....ich weiß es nicht. Ich muss einfach weinen.."

Kürzlich kam mein Sohn außerhalb der Umgangszeiten zu mir, völlig verängstigt. Es hat ihm sehr gut getan bei mir zu sein und er war wieder stabilisiert als er ging. Mittlerweile vermute ich, dass die Ursache nächtlicher Besuch bei Ex war, ist eine Vermutung, keine Unterstellung. Er hatte wahnsinnig Angst vor Einbrechern.

Meine Kleine sitzt neben mir und denkt nach. Ich frage woran denkst du?

"Ich denke an meinen traum. Du kommst zu uns und Mama streckt dir die Zunge raus. Dann rennst du weg. Sohni und ich rennen dir nach. Und Mama lacht über dich."

"Wie fühlst du dich"

"Da bin ich traurig"


Ja Trennung hat schon was.

Warum die Kinder Papakinder sind? Weil ich jeden morgen mit ihnen aufgestanden bin und sie versorgt habe Achtung Frühaufsteher, sehr früh), ich habe sie nahezu jeden Abend zu Bett gebracht und sie nachts beruhigt, sie haben nach mir gerufen nicht nach Ex. Ex hatte weniger Zugang.

Neben dem Zugewinn auf den ich verzichtet habe bedeutet die Trennung ein monatlicher wirtschaftlicher Verlust von 2200.-. Demgegenüber stehen die Einnahmen von 700.- von Ex.

Bei unserer Konstellation macht es Sinn, die Kinder bei mir zu melden, ich mache Teilzeit und Ex hat sich nur um sich zu kümmern. Dies hat keinen Einfluß auf den Umgang. Es gibt bei mir auch keinerlei Zicken.

Aber dies wird verwehrt durch das Familienrecht. Da heißt es in strittigen Fällen wird der Umgang reduziert. Es steht außer Frage, dass Kinder zur Mutter gehören?! Da ist man schwer genötigt ein riesen Spagat zu machen. Ich habe versucht eine halbwegs ordentliche Ebene zu finden, der Kinder wegen. Aber ich stehe vor einer Wand.

Aber hallo!!

Bei alledem darf doch der Ruf nach einer Hilfe bei Trennungen erlaubt sein. Ich habe doch nichts dagegen dass sie ihr Glück sucht. Aber ihr Glück sieht so aus, dass sie Vollzeitmutter ist, entsprechenden Unterhalt bekommt und wenn sie Freizeit braucht die Kinder zum Vater abschiebt. Um dies zu ändern muss ich Anwälte, JA, Gerichte, Psychologen etc bemühen? Für was Selbstverständliches, ich bin Vater und tue meinen Kindern gut. Durch das Alter der Kinder ist es erforderlich, dass ich für sie da bin. Mit zunehmendem Alter entspannt sich dies. Aber noch klammern sie arg.

Man kann an Trennungen schon was finden. Wohl dem der sein Glück dabei findet.

Tut mir leid. Gehört nicht ganz zum Thema aber es dient vielleicht dazu mich etwas besser zu verstehen.

Und ich nehme mir auch heraus traurig zu sein über das alles - Glück ist was anderes. Für alle meine Kids kennen einen glücklichen Papa.

Ich musste das einfach loswerden, sry nochmals
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« Antwort #91 am: 26. Januar 2011, 07:44:24 »

Hallo nochmal,

mensch Loge ich hätte das fast genauso schreiben können. KU und KG kassieren (mehr arbeiten? ne lieber nicht), die Kinder wenn es paßt an sich reißen und klammern aber wenn was anliegt oder sie etwas vorhat, hat bitteschön der Exmann zu springen (und der springt weil er die Kinder gern bei sich hat und alle anderen Dinge hinten an stellt).
Wie alt sind Deine Kinder wenn ich fragen darf.

Gruß
Peter
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« Antwort #92 am: 26. Januar 2011, 08:47:14 »

Servus peter,

bei der Trennung 3 und 4 mittlerweile 6 und 8 Jahre.

Schade dass es bei dir ähnlich läuft.

Gruß
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« Antwort #93 am: 26. Januar 2011, 09:17:36 »

Moin Loge,

nach Deiner ausführlichen Schilderung die vielleicht provokante Gegenfrage: Würdest Du mit dieser Frau, die so mit Dir und Euren Kindern umgeht, wirklich weiter verheiratet sein und unter einem Dach leben wollen? Es wäre ja der gleiche Mensch - und an dem Satz, dass man seinen Partner erst bei einer Trennung richtig kennenlernt, ist eine Menge dran...

Dem deutschen Familienrecht die Schuld in die Schuhe zu schieben, greift zu kurz: Auch Deine Frau war nicht gezwungen, sämtliche Register zur Vater-Entsorgung zu ziehen; die rechtlichen Rahmenbedingungen geben ihr nur einige Möglichkeiten dazu. Und diese hat sie offenbar gern und ausgiebig in Anspruch genommen - aber aus freier Entscheidung und nicht als armes Opfer. Ansonsten müsste man auch die Schuld für jeden Bankraub den Banken geben: Würden diese nicht verlockenderweise Geld in ihren Tresoren bunkern, würde auch kein armer, willenloser Bankräuber in Versuchung geführt, es zu stehlen...

Grüssles
Martin
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« Antwort #94 am: 26. Januar 2011, 09:25:34 »

Hallo Martin,

Ansonsten müsste man auch die Schuld für jeden Bankraub den Banken geben: Würden diese nicht verlockenderweise Geld in ihren Tresoren bunkern, würde auch kein armer, willenloser Bankräuber in Versuchung geführt, es zu stehlen...

Nimm mir's nicht übel, aber dieser Vergleich hinkt gewaltig. Wenn das deutsche Strafrecht so funktionieren würde wie das deutsche Familienrecht, dann würde der Staat den Bankraub nicht nur nicht bestrafen, sondern der Staat würde dem Bankräuber außerdem noch das Fluchtauto stellen, und ihm einen ganzen Stapel Benzingutscheine in die Hand drücken; letzteres selbstverständlich auf Kosten der soeben ausgeraubten Bank ...

Nix für ungut,

Malachit.
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« Antwort #95 am: 26. Januar 2011, 10:40:27 »

Hallo,




Hier wird auch von nicht vorhandenem Respekt gesprochen @Franzi, den sich anbruellende Eltern leisten....hm, den haben sie nach der Trennung oftmals ueberhaupt nicht mehr, brauchen sie auch scheinbar nicht haben.
Ich finde, ne Menge davon uebernehmen heute die Kids.
Meine Tochter hat by the way keinen Respekt vor mir sondern fuer mich....das ist schon was anderes, nicht wahr?


natürlich hast du damit Recht... ich meinte auch nicht das unser Junior stramm stehen soll bzw. wird. Hab ich vielleicht bissel falsch ausgedrückt. Ich meine einen respektvollen Umgang mit dem Gegenüber. Auch wenn man anderer Meinung ist.

Matteuz:  habe gestern meinen Sohn gefragt ob er wöllte das seine Eltern wieder zusammen wohnen. Er meinte klar wäre das cool (Originalton), aber wenn es wieder so wäre wie damals soll es lieber so bleiben. Weil wir ja auch jetzt miteinander lachen.

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« Antwort #96 am: 26. Januar 2011, 11:53:42 »

Mannomann, ihr dreht euch ganz schön im Kreis.

Gibts eigentlich noch was anderes zu sagen, als:
"Die Ehe sollte so lange wie, aber auch nicht länger als möglich aufrecht erhalten werden. Und wann dieser Punkt überschritten ist, muss jeder selbst wissen."
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« Antwort #97 am: 26. Januar 2011, 19:03:53 »


Gibts eigentlich noch was anderes zu sagen, als:
"Die Ehe sollte so lange wie, aber auch nicht länger als möglich aufrecht erhalten werden. Und wann dieser Punkt überschritten ist, muss jeder selbst wissen."

Amen 
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« Antwort #98 am: 27. Januar 2011, 00:51:10 »

@Brille und

Salut,


Nein

Und lange, trotz aller Vorfälle hätte ich mit dieser Frau zusammen leben wollen.

Eheberatung.... was verbirgt sich dahinter? Nichts anderes als Moderation, Problembewältigung und Findung geeigneter Ebenen zur Kommunikation. Das Ergebnis ist offen, kann auch heißen wir trennen und wie trennen wir uns. Wichtig ist eine gemeinsame Ebene zu finden auf der man sich bewegen kann. Dies hat absolut nichts mit aneinanderketten zu tun.


Nun, ich denke deine Fragen offen beantwortet zu haben. Erlaubst du mir auch dir auch eine provokante Frage zu stellen?

July 2007 war meine räumliche Trennung. July 2007 hatte ich einen vollständigen Fahrplan. July 2007 kannte ich euch noch gar nicht.

VS hilft...wird gepostet.

Was ist die Hilfe bei VS? Sehe ich zuviel oder zuwenig bei VS? Was ist so schlimm daran bei einer Trennung eine Mediation zu erwarten? Das einzig Negative was dabei abfallen kann sind unangenehme Sitzungen.

Eine Trennung kann aus vielen Gründen erfolgen. Da ich grundsätzlich ein positiver Mensch bin gehe ich auch nicht davon aus, dass eine böse Absicht dahintersteht. Da eine Trennung sehr komplex ist und oft die eigene Existenz bedroht, emotional und materiell, sehen Menschen manchmal keine andere Möglichkeit als mit extremen Mitteln zu kämpfen.

Trotz aller Verletzungen gegen mich und die Kinder sehe ich diese Möglichkeit und kann auch vergeben. Dazu ist der Mensch in der Lage.

Warum ich an dem Punkt jetzt stehe liegt daran, dass ich eben keinen Druck, Gewalt durch Institionen ausgeübt habe sondern sie in dem worin sie wirklich gut ist bestärkt habe. Ich bin noch nicht am Ziel, meinen Kindern das zu geben was mir möglich ist, und noch fordert es von mir eine enorme Anstrengung. Zur Zeit frage ich mich ob ich nicht aufgeben soll.

Liebe Grüße und Gute Nacht
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