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vatersein.de - Forum 25. Mai 2012, 13:10:38 *
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Autor Thema: Was kann ich machen nach so einer Geschichte?  (Gelesen 2200 mal)
Simo_muc
Schon was gesagt
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 12


« am: 21. Dezember 2010, 14:26:55 »

Sehr geehrte Mitglieder,

meine Geschichte ist vielleicht für manche hart, für manche auch nicht aber für mich ist es eine sehr harte und schmerzhafte Angelegenheit.
Ich wurde letztens wegen unzumutbare Härte geschieden, da ich herausgefunden habe, dass meine Frau als Prostituirte vor der Ehe tätig war.
Während der Ehe habe ich auch Telefonate an fremde Männer gefunden, angeblich an Freier.
Zusätzlich hat meine Frau ein falsches Attest erstellt, was entscheidend war für unsere Eheschließung.
Dieses Attest war vom Arzt und bestätigte dass sie Jungfrau ist.
Sie hat Jahrelang als Prostituirte gearbeitet und als wir kennegelernt haben hat sie fast 9 Monate die unschuldige Jungfrau gespielt.
Es war eine Täuschung, Betrug, Manipulation usw... Also wirklich ein Miststück.

Wir haben aber eine gemeinsame Tochter, die noch nicht 1 Jahre alt ist.
Ich möchte um das Baby kämpfen, weil meine Ex-Frau sich bestimmt nicht ändern wird.
Bevor die Umgangsregelungen nicht da sind darf ich auch nicht mein Kind sehen.

Ich habe 2 hochzeiten finanziert, Ringe für Verlobung und Hochzeit gekauft und ich bin momentan pleite, da ich während der Ehe alles bezahlt habe (Miete, NB, Telefon, Internet ....). Dazu kamen die Kosten von Anwalt und den ganzen Stress.

Kann ich sie auf Schadensersatz verklagen?
Was kann ich machen um das Baby zu bekommen, bzw. von dieser Frau zu retten?
Was kann man noch machen, was ichnicht weiß?

Schöne Grüße
Simon
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achhja
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« Antwort #1 am: 21. Dezember 2010, 14:58:20 »

Was hat die vorherige Berufstätigkeit deiner Frau mit der Ehe zu tun?
Kann man von der Berufstätigkeit auf den Charakter schliessen? Nein.
Warum sollte sie eine schlechte Mutter sein?


Was ich über einen Mann denke, der nur eine "Jungfrau" heiraten will und sich das attestieren lässt, hat mit der Sache nix zu tun .......
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brille007
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« Antwort #2 am: 21. Dezember 2010, 15:01:32 »

Moin,

ich verstehe nicht ganz, worin der "Schaden" bestehen soll. Dass die Dame bereits "gebraucht" und nicht wie per Attest zugesichert noch Jungfrau war? Sorry, auf "fabrikneu" gibt es da keinen Rechtsanspruch.

Prostitution ist per se nicht verboten; diesen Beruf kann man in Deutschland sogar ganz legal mit Steuerkarte oder Gewerbeanmeldung und Krankenversicherung ausüben. Fremdgehen ist ebenfalls kein Straftatbestand; das Schuldprinzip ist abgeschafft. Wenn Du "schwarze Punkte" in der Vergangenheit deiner Ex erst nach der Hochzeit herausfindest, begründet das jedenfalls kein Recht auf "Rückgabe" oder Schadenersatz. Mehr als eine schnelle Scheidung ist da nicht drin - und die hast Du ja bekommen.

Als Prostituierte zu arbeiten ist jedenfalls kein Beweis dafür, dass man deshalb automatisch eine schlechte Mutter ist. Von Amts wegen ist ja (erfreulicherweise) auch niemand auf die Idee gekommen, Deine Ex deswegen jetzt von Eurem Kind fernzuhalten.

Vielleicht solltest Du Dein Moralmodul mal auf "Mitteleuropa" und "21. Jahrhundert" einstellen? Und Dich danach einfach darum kümmern, dass Ihr Eurem gemeinsamen Kind seine beiden Eltern bestmöglich erhaltet.

Grüssles
Martin
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     Der einzige Mensch, den man ändern kann, ist der, den man heute morgen geduscht und angezogen hat
Malachit
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« Antwort #3 am: 21. Dezember 2010, 15:55:02 »

Hallo zusammen,

Kann man von der Berufstätigkeit auf den Charakter schliessen? Nein.

Nun, von ihrer Berufstätigkeit her kann man sicher nicht auf ihren Charakter schließen. Allerdings ...

Vielleicht solltest Du Dein Moralmodul mal auf "Mitteleuropa" und "21. Jahrhundert" einstellen?

Halten wir bitte zwei Dinge auseinander. Auf der einen Seite ihre Arbeit als Prostituierte - auf der anderen Seite, dass sie hinsichtlich ihrer Vergangenheit offenbar gelogen hat, dass sich die Balken biegen. Ich weiß nicht, wie der Rest von "Mitteleuropa" und "21. Jahrhundert" es sieht, aber z.B. in meinem Moralmodul spielt der Begriff "Ehrlichkeit" nach wie vor eine gewisse Rolle. Man kann von Simons Ansichten über "jungfräulich in die Ehe" halten was man will (und ich persönlich halte von diesen seinen Ansichten rein gar nichts); aber niemand, wirklich niemand, wird erfreut darüber sein, wenn er erkennt, dass er einem sorgfältig aufgetürmten Lügengebilde aufgesessen ist.

@Simon: Allerdings ist dies alles Schnee von gestern, und hat auch nichts mit der Frage zu tun, ob sie eine gute Mutter für euer Kind ist. Das einzige, worauf es jetzt wirklich ankommt, ist das, was Brille dir in seinem letzten Halbsatz gesagt hat: Dafür zu sorgen, dass euer Kind beide Eltern hat. Und wenn ich dich da richtig verstehe ...

Bevor die Umgangsregelungen nicht da sind darf ich auch nicht mein Kind sehen.

... gibt es auf dieser Baustelle massiv Ärger. Kannst du darüber ein paar Takte mehr erzählen? Was hast du bislang unternommen, und wie ist da der Stand der Dinge?

Viele liebe Grüße,

Malachit.
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Es gibt in unserer sogenannten Demokratie keinerlei Opposition, sobald es um Frauenpolitik geht.
brille007
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« Antwort #4 am: 21. Dezember 2010, 16:18:32 »

Moin Malachit,

in meinem Moralmodul spielt der Begriff "Ehrlichkeit" nach wie vor eine gewisse Rolle.
das bestreite ich ja keineswegs; gerade für eine Ehe ist sind Ehrlichkeit und Vertrauen unabdingbare Grundvoraussetzungen. Diese waren im vorliegenden Fall offenbar nicht gegeben; deswegen ist die Ehe gescheitert und geschieden. Nur eben: Damit hat es sich dann auch; Schadenersatzforderungen wegen "Jungferntäuschung" oder "vergeblicher Hochzeitsaufwendungen" oder gar das Recht auf eine "Kindeswegnahme von Amts wegen" lassen sich daraus nicht herleiten.

Grüssles
Martin
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Beppo
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Ich bin nicht Deutschland. Ich bin Griechenland.


« Antwort #5 am: 21. Dezember 2010, 16:31:22 »

Wieso hast du eigentlich 2 Hochzeiten finanziert?
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"Wer Kinder hat, wird bis auf die Haut ausgezogen!"
Meo-Micaela Hahne, Vorsitzende Richterin am BGH
Simo_muc
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« Antwort #6 am: 21. Dezember 2010, 17:55:30 »

Hallo zusammen,

danke für die Antworten.
Ich bin modern, lebe modern und habe keine Problem damit, ob eine Frau jungfrau ist oder nicht.
Es geht hier nur um Täuschung. Und weil sie (Jungfrau) war, habe ich nochmal für die Familie im Ausland eine Hochzeit organisiert.

Es geht hier wirklich nicht um das Thema Jungfräulichkeit, sondern, um die Manipulation und kriminelle Energie.
Meine Ex-Frau hat nicht offiziell Prostitution betrieben, sondern inoffiziel, ohne Gewerbe und über ein Netzwerk von Frauen, die ihre Nummern privat abgeben und weitere Frauen aus dem Netzwerk empfehlen. (Dies alles ist nachweisbar).

Diese Frauen haben bis 5.000 EUR / Wochenende verdient, meine Ex-Frau auch.
Was mich ärgert, ist, wenn man diesen Beruf auswählt, dann sollte man dazu stehen, also so erwarte ich es von einem Mensch des 21. Jahrhundert.
Schlimmer ist, dass sie ihre eigene 2 Schwester zu diesen Netzwerk von Escort-Girls motiviert hat.
Deshalb meine Angst jetzt für meine Tochter. Was wird aus meiner Tochter in 18 Jahren?

Aber sich verkaufen als Jungfrau und die heilige spielen ist es für mich inakzeptabel.
Meine Ex-Frau hat einen Beruf und arbeitet als Krankenschwester. Das war ja das, was ich zu erfahren bekommen habe.
Ihre ganze unangemeldete Geschäfte im Bereich Escort und Prostitution hat sie nie erwähnt.

Ich habe einen Detektiv engagiert, der das alles herausgefunden und protokolliert hat.
Es sind mindestens 5 Namen und Beträge, die illegal und unangemeldet bei den Behörden verdient wurden.
Ich könnte auch zum Finanzamt mit der Akte des Detektives gehen.
Oder zum Gesundheitsamt, da diese Frauen Prostitution ohne Gewerbe getrieben haben (Wer weiß, ob sie krank sind oder nicht).
Ist dies nicht eine Gefahr für die Gesellschaft?

Ich möchte nur mein Geld wieder und meine Ruhe. Dehshalb fragte ich, ob ich was übers Gericht zurückbekommen könnte.
Wenn ich die Gesetzte sehe, sehe ich da schon Gründe für ein Schadensersatzklage. (Wegen Betrug, Manipulation und Fälschung von Dokumente)
Oder ist es nicht so?  

Schöne Grüße
Simon
« Letzte Änderung: 21. Dezember 2010, 18:01:48 von Simo_muc » Gespeichert
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« Antwort #7 am: 21. Dezember 2010, 18:02:42 »

Hi

Hast du in einem Ehevertrag die ''Jungfräulichkeit'' zur Bedingung gemacht?

Gruss Wedi
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brille007
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« Antwort #8 am: 21. Dezember 2010, 18:20:12 »

Moin Simon,

Ich möchte nur mein Geld wieder und meine Ruhe. Dehshalb fragte ich, ob ich was übers Gericht zurückbekommen könnte.
nein, Du kannst nichts zurückbekommen. Auch alle anderen Geschiedenen haben nicht die Möglichkeit, sich Hochzeits- und Scheidungskosten erstatten zu lassen, weil die Ehe nicht ihren Vorstellungen entsprach oder der/die Partner/in sich nachträglich als Irrtum entpuppte.
Eine Ehefrau ist keine (defekte) Waschmaschine. Abgesehen davon willst Du hier Geld haben, das ja angeblich durch Prostitution verdient worden wäre...

Wenn ich die Gesetzte sehe, sehe ich da schon Gründe für ein Schadensersatzklage. (Wegen Betrug, Manipulation und Fälschung von Dokumente)
Oder ist es nicht so?  
es ist NICHT so. Die Auslegung von Gesetzen durch Laien bringt oft erschreckend andere Ergebnisse als die durch Juristen. Überdies werden solche Schritte im Umfeld von familienrechtlichen Auseinandersetzungen gerne als Versuch betrachtet, dem verhassten Ex-Partner mit Hilfe der Justiz noch einmal richtig einen reinzuwürgen.

Das soll Dich natürlich nicht daran hindern, es trotzdem zu versuchen. Das einzig sichere Ergebnis wird jedoch sein, dass Dein Umgang mit Eurer Tochter massiv leiden wird. Und falls Du es für eine gute Idee hältst, Gott und die Welt jetzt darüber zu informieren, was Deine Ex "für eine" ist, darfst Du Dich nicht darüber wundern, wenn sie ihre Koffer packt und (samt Kind) irgendwo hinzieht, wo niemand sie kennt und wo sie neu anfangen kann.

Du hast Dich getäuscht oder wurdest getäuscht; Du bist geschieden. Jetzt schau nach vorn und löse die Probleme der Zukunft anstatt ständig in der Vergangenheit herumzuwühlen.

Just my 2 cents
Martin
(der sich einbildet, auch ohne einschlägige Erfahrungen Jungfrauen von Prostituierten unterscheiden zu können)
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Simo_muc
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« Antwort #9 am: 21. Dezember 2010, 19:04:28 »

Hallo Martin,

nein, Du kannst nichts zurückbekommen.

mich wurde interessieren, wie sehr du Dich mit den Gesetzen kennst?
Bist du Anwalt?

Wenn ja: Danke fürs Feedback
Wenn nein: Wieso dann "Nein", ist deine Antwort auf bestimmte Grundlagen basiert?


@An alle: Bitte den ganzen Thread lesen bevor ihr antowrtet. Noch mal geht es hier nicht um Jungfräulichkeit, sondern um Täuschung, Betrug, Manipulation und Fälschung von Dokumenten.
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« Antwort #10 am: 21. Dezember 2010, 19:45:10 »

Hi Simo_muc

@An alle: Bitte den ganzen Thread lesen bevor ihr antowrtet.
Hab ich, keine Sorge.

Kann ich sie auf Schadensersatz verklagen?
Nein

Ich habe 2 hochzeiten finanziert, Ringe für Verlobung und Hochzeit gekauft und ich bin momentan pleite, da ich während der Ehe alles bezahlt habe (Miete, NB, Telefon, Internet ....). Dazu kamen die Kosten von Anwalt und den ganzen Stress.
Das kenn ich und viele andere hier auch.Na ja, zwei Hochzeiten habe ich auch finanziert, erst die standesamtliche und dann die kirchliche.
Aber:
meine Geschichte ist vielleicht für manche hart, für manche auch nicht aber für mich ist es eine sehr harte und schmerzhafte Angelegenheit.
Trennung, Betrug und Lügerei kennt hier auch fast jeder, nur bringt dich das im Bezug auf das
Wir haben aber eine gemeinsame Tochter, die noch nicht 1 Jahre alt ist.
Ich möchte um das Baby kämpfen, weil meine Ex-Frau sich bestimmt nicht ändern wird.
nicht weiter, denn auch wenn eure Paarebene vorbei ist, solltet ihr dem Kind Vater und Mutter sein.

Wenn du meinst sie Anzeigen zu müssen oder auf irgend einen Schadensersatz zu verklagen, den es nicht gibt, dann nur zu.Das mag dir und deinem Ego helfen, aber nicht deinem Kind.
Wenn du meinst, das Kind ist bei KM nicht gut aufgehoben, kannst du das ABR beantragen, selbst wenn das klappen sollte, kannst du das
Deshalb meine Angst jetzt für meine Tochter. Was wird aus meiner Tochter in 18 Jahren?
nicht beeinflussen, da KM ein Umgangsrecht zusteht und abgesehen davon kannst nicht wissen, ob Mutti Ihre Tochter in diese Richtung drängen wird.

Gruss Wedi
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« Antwort #11 am: 21. Dezember 2010, 20:00:10 »

Moin Simo,

mich wurde interessieren, wie sehr du Dich mit den Gesetzen kennst?
Bist du Anwalt?
muss man ein Huhn sein, um die Qualität von Eiern beurteilen zu können?
Wenn Dich eine Anwaltsmeinung interessiert, musst Du einen Anwalt fragen, kein Internetforum, das gar keine Rechtsberatung leisten darf.

niemand hindert Dich, eine entsprechende Schadenersatzklage einzureichen. Die nicht unwahrscheinlichen Folgen wurden Dir bereits benannt.
Vermutlich wirst Du sogar einen Anwalt finden, der das für Dich übernimmt, wenn Du lange genug danach suchst: Sein Honorar bemisst sich nämlich nach dem Streitwert und nicht danach, ob Du gewinnst oder verlierst. Also kann ihm der Ausgang des Verfahrens egal sein.

Noch mal geht es hier nicht um Jungfräulichkeit, sondern um Täuschung, Betrug, Manipulation und Fälschung von Dokumenten.
Für ein Gerichtsverfahren (auch für ein erfolgloses) musst Du diese Behauptungen auch gerichtsfest (!) beweisen und den Schaden beziffern. Und da fängt es schon an: Wo liegt der Schaden nach einer teuren Hochzeitsfete? Sie hat schliesslich stattgefunden; die Gäste haben zu essen und zu trinken bekommen. Eine Garantie auf lebenslanges Liebesglück hat Dir damals niemand gegeben.

Ein "wenn ich damals gewusst hätte, dass..." begründet ebenfalls keinen Schadenersatzanspruch auf Rückzahlung der Heiratskosten (auch wenn das vielen von uns sicher gefallen würde). Und ein "gefälschtes Dokument" kannst Du ebenfalls nicht beweisen: Selbst wenn Du ein solches Attest in Deinen Händen hast, belegt das im Zweifelsfall einfach einen bestimmten >>>Zustand<<< zum Zeitpunkt der Untersuchung, aber ist keine Garantie für einen "jungfräulichen Lebenswandel". Mal abgesehen davon, dass der sowieso nicht einklagbar ist.

Die Aufgabe, zu prüfen, ob der jeweils andere als Ehepartner taugt, hat jeder Heiratswillige schon selbst. Wer nicht genau hinschaut, hat eben Pech gehabt.

Just my 2 cents
Martin
(der hier nur von Rache, Schadenersatz und Geldfragen liest, aber leider nichts davon, wie man eine stabile Umgangsregelung mit dem Kind auf die Reihe bekommt)
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Simo_muc
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« Antwort #12 am: 21. Dezember 2010, 23:17:45 »

Hallo Martin,

(der hier nur von Rache, Schadenersatz und Geldfragen liest, aber leider nichts davon, wie man eine stabile Umgangsregelung mit dem Kind auf die Reihe bekommt)

du machst hier schon Vorurteile.
Ich habe hier in diesem Forum gefragt, was ich machen kann.
Wenn mir was zusteht, dann habe ich das Recht es zu erfahren und rechtzeitig zu handeln.

Wenn es so ist, dann kann ich ja so zu sagen in Deutschland ganz leicht Dokumente fälschen und Menschen betrügen. Oder?
Und sogar unbestraft davon kommen :-)

Das ist ja geil, wie manche dann denken.

Vielleicht bist ja doch eine Frau Martin.
So wie ich deine Antwort analysieren kann, bist du voll dagegen, dass ich irgendwas mit allen diesen Beweisen anfangen kann.

A propos Anwalt: Einen Anwalt kann ich mir leisten, sogar 2 oder 3. Aber ich frage lieber Leute, die erfahrener sind.

Leider hast du es nicht geschafft mit Stil & Niveau alles zu beantworten.
Eine objektive Antwort ohne Vorurteile und falsche Analysen von Dir hätte mir schon gereicht.
Ich möchte auch nicht mit Dir streiten oder diskutieren, vielleicht lese ich mal was interessanteres hier.

Danke trotzdem Martin :-)

Schöne Grüße
Simon
« Letzte Änderung: 21. Dezember 2010, 23:20:29 von Simo_muc » Gespeichert
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« Antwort #13 am: 21. Dezember 2010, 23:48:13 »

Es mag unmoralisch sein und auch nicht die feine englische Art, dem Partner in dieser Hinsicht etwas vorzugaukeln aber strafbar ist das alles nicht, daher hast du auch keine Schadensersatzansprüche, ansonsten hätten das wohl sehr viele Ex-Frauen und Ex-Männer genutzt, die belogen und betrogen werden. Die wenigsten Ehepaare werden sich scheiden lassen, weil sie sich einfach außereinander gelebt haben, würde ich mal behaupten.

Mit einem Ehevertrag sähe das vll. anders aus aber ich habe davon bislang nichts gelesen.

Aber tröste dich, du bist nicht der erste und wirst auch nicht der letzte Mensch sein, der sich in einem anderen Menschen getäuscht hat oder täuschen wird, denn wir können nun mal niemanden hinter die Stirn schauen.

LG, das Schwarzwaldmädel
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« Antwort #14 am: 22. Dezember 2010, 01:58:27 »

@ Simo,

du machst hier schon Vorurteile.
[...]
Vielleicht bist ja doch eine Frau Martin.
vielleicht checkst Du mal Dein Reality-Modul, bevor Du Dir hier so wild selbst widersprichst.

Ich habe hier in diesem Forum gefragt, was ich machen kann.
Wenn mir was zusteht, dann habe ich das Recht es zu erfahren und rechtzeitig zu handeln.
ja, Du hast ein paar recht schräge Vorstellungen von Deine "Rechten" geäussert. Erklärst Du uns auch noch, warum ein Internet-Forum verpflichtet sein soll, Dir diese "Rechte" zu verschaffen?

So wie ich deine Antwort analysieren kann, bist du voll dagegen, dass ich irgendwas mit allen diesen Beweisen anfangen kann.
es ist mir persönlich vollkommen egal, was Du mit irgendwelchen tollen "Beweisen" anstellst. Bislang hast Du es aber noch nicht einmal geschafft, diese "Beweise" zu benennen.

A propos Anwalt: Einen Anwalt kann ich mir leisten, sogar 2 oder 3. Aber ich frage lieber Leute, die erfahrener sind.
dann solltest Du für Antworten dankbar sein, die Dir aus Erfahrung gegeben werden. Und wenn Dir unsere Antworten nicht gefallen und Du es sowieso besser weisst: Warum startest Du nicht gleich morgen mit Deinen drei Anwälten einfach ein Schadenersatzverfahren gegen Deine Ex und holst Dir die endgültige Antwort eben (kostenpflichtig!) von einem deutschen Gericht ab?

Just my 2 cents
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« Antwort #15 am: 22. Dezember 2010, 08:22:32 »

Liebes Forum

möchte gern auch etwas dazu schreiben, ich finde nicht das er schräge Vorstellungen hat, natürlich denke ich auch das er keine Ansprüche hat, aber die Tatsache das diese Frau Prostituierte war und dies Verheimlicht hat, empfinde ich auch so wie er, denn das hat nichts mit dem 21 Jahrhundert zu tun, denn wer will wirklich gerne so eine Frau heiraten, vielleicht gibt es Männer die das nichts ausmacht, aber Brille tue bitte nicht so als sei es normal eine Prostituierte zu heiraten. Denn es tun sich damit auch Pobleme auf wie z. B. Infektionsgefahr, Emotionen (willst du eine Frau teilen die vielleicht mit stinkenden Männern die du nicht kennst sexuell befriedigt). Ich denke auch in diesen Forum werden es nicht viele sein die das wollen. Dann zu dem Kind, auch hier denke ich das es einem Kind im 21 Jahrhundet nicht gefallen wird wenn Mutter ständig andere Männer um sich hat, oder wenn dies später in der Schule gekannt wird und dieses gehänselt wird.Dies sind in Kürze nur ein paar Gedankengänge von mir dazu.
Deshalb denke ich, das er sehrwohl das emotionale recht hat sich so zu äußern wie es hier macht, aber leider das Juristische Recht steht leider nicht zu ihm.
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Beppo
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« Antwort #16 am: 22. Dezember 2010, 08:37:26 »

Moin,

natürlich kann der TO in dieser Situation empfinden und damit umgehen, wie er es tut.
Eine rechtliche oder gar finanzielle Auswirkung hat das aber nicht.
Er bekommt nun vielleicht eine etwas schnellere Scheidung, das war es aber auch schon.

Simon, kümmere dich um die nun anstehenden tatsächlichen Probleme und zwar so, wie Brille007 es dir geraten hat.
Auch wenn du selbst anders empfindest.

Gruss Beppo
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« Antwort #17 am: 22. Dezember 2010, 08:39:49 »

Moin,

diese Geschichte ist so fantastisch, dass ich mich frage, ob hier ein Drehbuchautor einer Fernsehsoap sich eingeschlichen hat und sich fragt wie es im Drehbuch weitergehen soll. Dem Autor ist nach dem Plot der getäuschten Ehe die Ideen ausgegangen für die weitere Staffel.

Immerhin war es die Vorgabe des Produzenten, dass der Stoff einigermassen realistisch sein sollte. Leute, denkt an die Quote ! Warum da nicht mal in einem entsprechenden Forum nachfragen und sich Ideen holen ?

Ehrlich, die Geschichte hat alle Merkmale ein Kinohit zu werden: Liebe,  **tsts - ID 10**, Jungfräulichkeit, Kinder, Prostitution, Exotik fremder Länder und Sitten, Existenzangst......

Mal im Ernst, Simon dein Focus sollte auf Dein Kind sein.

LG Cappi (der ein Happyend liebt)
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« Antwort #18 am: 22. Dezember 2010, 08:40:52 »

Hi ML

Er sucht emotional nach juristischen Mitteln um gerichtlich auf Kosten des Kindes, Genugtuung zu fordern.
Das geht nach hinten los.
Er sollte sich lieber Gedanken darüber machen, wie er emotional nach juristischen Möglichkeiten sucht um seinem Kind beistehen zu dürfen.

Gruss Wedi
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« Antwort #19 am: 22. Dezember 2010, 08:50:28 »

Servus Simon!
Ich schliess mich den Vorschreibern an und rate Dir ebenfalls:
Hake die Schadenserstazgeschichte als Lehrgeld ab, denn Du wirst vorhersehbar kein Gericht finden, welches eine Klage hierzu zulassen wird.
Anwälte, die an Deinem Leid noch verdienen wollen, hingegen zu Hauf; für den Fall, Du solltest dennoch eine Klage anstreben, wirst Du nicht nur deinen Anwalt (oder derer zwei bis drei), sondern auch den Deiner Ex zahlen dürfen.
Ich wüsste jedenfalls bessere Einsatzmöglichkeiten für meine Kohle, und wenns nur ein geschmeideger Urlaub mit meinem Kind wär...

Grüßung
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« Antwort #20 am: 22. Dezember 2010, 09:01:46 »

diese Geschichte ist so fantastisch, dass ich mich frage, ob hier ein Drehbuchautor einer Fernsehsoap sich eingeschlichen hat und sich fragt wie es im Drehbuch weitergehen soll. Dem Autor ist nach dem Plot der getäuschten Ehe die Ideen ausgegangen für die weitere Staffel.

Warum sollte das fantastisch sein? Umfragen zufolge soll ca. 1/3 aller Männer mehr oder minder regelmäßig käufliche Liebe konsumieren, ein weiteres Drittel es schon mal gemacht haben. Es besteht also Bedarf, der offenkundig auch befriedigt wird. Der TO dürfte also kaum der Einzige sein, der "belogen und betrogen" wurde!

LG, Uli
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« Antwort #21 am: 22. Dezember 2010, 09:17:56 »

@ ML,

irgendwie scheinen bei einem Thema wie diesem die Scheuklappen zuzuschlagen. Niemand behauptet, dass es normal sei, eine Prostituierte zu heiraten. Ich behaupte nur, dass es Sinn macht, sich (in jeder Hinsicht!) vor der Eheschliessung intensiver mit seinem Partner zu befassen als sich nur per ärztlichem Attest den Zustand "fabrikneu, ungebraucht" bestätigen zu lassen und daraus den Schluss zu ziehen, man habe jetzt einen guten "Kauf" getätigt. (By the way: Zwischen "Jungfrau" und "Prostituierte" gibt es noch ein paar Zwischen-Schattierungen, wie Dir speziell die weiblichen User dieses Forums gerne bestätigen werden.)

Die Dame soll mit ihrer Tätigkeit "bis zu 5.000 EUR pro Wochenende" verdient haben. Dafür hätte sie dann sicher nicht an der Strasse gestanden, sondern in einem Edelpuff gearbeitet. Und dann soll eine Frau mit dieser Lebens- und "Liebes-"Erfahrung von einem Tag auf den anderen glaubhaft die Unschuld vom Lande gespielt haben, die von nichts eine Ahnung hat und vom Ehemann defloriert wurde? Hmmmm - solche Geschichten würde auch ich eher in Fernseh-Soaps für ein eher schlichteres Publikum vermuten als im richtigen Leben.

Sei es wie es will: Für solche "Irrtümer" kann man niemand anderem die Schuld geben als sich selbst. Und der "Irrtum" ist durch die Scheidung ja beseitigt. Das aktuelle Ziel sollte nicht sein, mit abstrusen Schadenersatzforderungen für eine "vergebliche" Hochzeit durch die Lande zu ziehen. Auch nicht, dieser Ex-Ehefrau ihr Kind wegzunehmen, weil man es vor ihr "retten" muss. Sondern mit dieser Frau vernünftige Regelungen zu finden, wie man dem Kind beide Eltern bestmöglich erhält.

Wie gut es für ein Mädchen wäre, in Deutschland mit Moralvorstellungen aufzuwachsen, in denen Jungfräulichkeit über allem anderen steht, können wir gerne in einem anderen Thread diskutieren.

Just my 2 cents
Martin

PS: Frau Müller sagt in der Hochzeitsnacht zu ihrem Mann: "Ich muss dir was gestehen: Ich bin farbenblind." Antwortet der Mann: "Ich muss dir auch was gestehen: Ich bin nicht aus Gera, sondern aus Ghana."
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es wird heller, versprochen!


« Antwort #22 am: 22. Dezember 2010, 10:42:44 »

Tach,

was ist denn nun hiermit...

Zitat
Just my 2 cents
Martin
(der hier nur von Rache, Schadenersatz und Geldfragen liest, aber leider nichts davon, wie man eine stabile Umgangsregelung mit dem Kind auf die Reihe bekommt)

oder ist das für Dich (Simo-muc) nicht so wichtig?

Wenn ich mich Recht erinnere befinden wir uns in einem Forum indem sich Männer und Frauen hauptsächlich gegenseitig unterstützen wollen und gemeinsam Lösungen suchen hinsichtlich gemeinsamer Elterlicher Sorge und der damit verbundenen Themen.

Dieser Thread verkommt m.E. leider zu einer Diskussion über Moralische Ansichten  und kultureller Differenzen und Ihr treibt es gar soweit Euch hier verbal an die Gurgel zu gehen.
Ich persönlich habe nichts gegen gepflegete Diskussionen aber das hier find ich ... c

Wenn man Simo-muc nicht helfen kann/will mit seinem Thread Thema sollte man das klar sagen.

meine bescheidene Meinung
minna
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Wenn die Sonne der Intelligenz tief steht werfen selbst Zwerge lange Schatten...
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« Antwort #23 am: 22. Dezember 2010, 11:22:13 »

Wenn man Simo-muc nicht helfen kann/will mit seinem Thread Thema sollte man das klar sagen.

Moin Minna,

das, was angefragt wurde, ist ja bereits beantwortet worden. Es wurde nachgefragt, ob man sowas wie Schadenersatz verlangen könnte. Diese Möglichkeit wurde verneint, da aus der pers. Erfahrung derjenigen heraus, die z.T. seit 10 Jahren mit dem dt. Familienrecht zu tun haben, man solche "Beweise" regelmäßig in die Tonne kloppen kann, da sie keinen Richter interessieren. Der TO glaubt es halt nicht und muss nun so oder so seinen eigenen Weg finden/gehen.
Im Sinne der thematischen Ausrichtung dieses Forums interessiert es natürlich, wie unter den gegebenen Umständen, eine vernünftige Eltern-/Kind-Beziehung erhalten bleiben kann. Hierzu gehört bisweilen auch ein deutliches Wort.

LG, Uli
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es wird heller, versprochen!


« Antwort #24 am: 22. Dezember 2010, 11:33:26 »

Hi Uli,

das habe ich auch so verstanden und genau das meinte ich ja auch.
Die Fragen anch Schadenersatzansprüchen aufgrund von vorgetäuchter Jungfräulichkeit sind beantwortet worden.

deshalb meine Frage ...

Zitat
was ist denn nun hiermit...


Zitat
Just my 2 cents
Martin
(der hier nur von Rache, Schadenersatz und Geldfragen liest, aber leider nichts davon, wie man eine stabile Umgangsregelung mit dem Kind auf die Reihe bekommt)

an den TO   (es sei denn daran besteht seinerseits kein Interesse)

minna
Gespeichert

Wenn die Sonne der Intelligenz tief steht werfen selbst Zwerge lange Schatten...
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