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vatersein.de - Forum 25. Mai 2012, 12:44:37 *
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Autor Thema: Meine EX redet nicht mehr mit mir und mein Kind lehnt mich ab!  (Gelesen 9119 mal)
United
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« Antwort #75 am: 07. Oktober 2011, 14:53:00 »

Moin Hirschkopf,

nur so´n Gedanke:

Ich stelle eine Meinung in FB ein zu der ich auch stehe! Kinder sind so leicht zu beinflussen!
wer sich diesen Schuh anziehen möchte...
Grundsätzlich finde ich es in Ordnung, wenn Du Deine Überzeugung darstellst und zu dieser stehst, aber ...

Es ruft eine Reaktion hervor, sich mit dieser Tatsache auseinander zu setzten!
Eine Reaktion kann auch sein, dass der Klassenkamerad von Deiner Tochter mit Deiner Einstellung durch die Welt zieht und Deiner Tochter damit noch weitere Probleme aufgehalst werden ...
... frei nach dem Motto: Guckt Euch mal an, was Papa von "Deine Tochter" so in die Welt setzt (die ist ja noch ein Baby, wenn sie sich auch so beeinflussen lässt).

So recht Du hast, hilfreich war die Aktion in puncto "Loyalitätskonflikt" offensichtlich nicht ...

Besten Gruß
United
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Ingo30
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Beiträge: 1.179


« Antwort #76 am: 07. Oktober 2011, 15:28:11 »

Hi,

wenn ich genaus weiß, meine Tochter schaut in mein Profil rein, warum setzte ich dann solche Texte da rein?? Nochmal: Du merkst nicht, dass Dein Verhalten für Deine Tochter peinlich ist und das löst die Blockaden aus.

Warum hat man eigentlich Klassenkameraden seiner Tochter in seinem Facebook-Account, nicht aber seine Tochter selbst? Das erschließt sich mir nicht. Es eröffnet nur die Möglichkeit, dass der Schulfreunden sagt: "Boah, guck mal, Dein Alter hat da wieder was gepostet..."

Bei all Deinen guten Bemühungen kann ich immer noch kein wirkliches Hineindenken in die Lebenswirklichkeit Deiner Tochter erkennen, denn sonst würde mal solche Aktionen wirklich lassen. Ein Kind in dem Alter kann nicht abstrakt über so einen Text philosophieren - es sieht ihn als direkten Angriff auf sich selbst. Gruß Ingo
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Hirschkopf
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« Antwort #77 am: 20. Oktober 2011, 13:16:30 »

@Ingo
Ich gebe dir vollkommen recht, ich kann mich nicht in die Lebenswirklichkeit von "Unserem Kind" Hineindenken, denn ich bin seit fast 3 Jahren kein Teil mehr von Ihr und weiß so gut wie nichts mehr von Ihr! Weiterhin hat weder "Unser Kind" noch meine EX einen Internetzugang noch einen FB-Account und sind somit auch nicht auf meiner Freundesliste!

@United
Hilfreich war meine Aktion wirklich nicht, es war ein "Aufschrei" meiner seits öffentlich zu zeigen wie ich mich fühle und was ich denke. Sie hat mir im Endeffekt mehr geschadet als genutzt cry_smile.

Ich buche es als gescheiterten Versuch ab. Man gibt eh viel zu viel von sich selbst im Inet preis. Ich teile hier im Forum meine Ängste, Sehnsüchte, Gefühle, Wünsche, Erfahrungen und bekomme von Euch Rückmeldungen, zum Teil zustimmend, ablehnend, vorwurfsvoll aber auch ideenreich helfend. Viele von euch nehmen sich die Zeit, sich in mich hinein zu versetzen und versuchen zu helfen und geben Tips oder Vorschläge. Letztendlich sind es meine Entscheidungen, die ich treffe und ICH muss mit den Konsequenzen leben. Einiges würde ich, wenn ich es noch einmal machen könnte anders machen so versuche ich jedoch das Beste daraus zu machen und aus meinen Fehlern zu lernen.

Wir hatten ja letzte Woche unseren Familientermin bei der Psych. von "Unserem Kind" (Psych, UP, EX und Ich)

auch hier wurde natürlich meine FB-Aktion in den Vordergrund gebracht, was hier aber auch angesprochen wurde, wie sehr ich in der Vergangenheit EX verletzt habe und klar wurde auch, dass "Unser Kind" hier viel zu viel davon mitbekommen hat.

So hat auch "Unser Kind" EX während des Termines EX angerufen und wollte wissen ob alles klar wäre! EX fühlte sich nicht wohl und meinte, wenn dieses Posting nicht gewesen wäre, wäre sie überhaupt nicht mitgekommen! Die UP meinte, dann hat es zumindest einen Zweck gehabt!

EX wollte noch, dass UP und sie mit "Unser Kind" etwas alleine unternernimmt um hier zu Zeigen wie sich "Unser Kind" so bei ihr verhält, wobei UP meinte, das sei nicht ihre Aufgabe sie soll ja die Kontakte mit mir fördern!

Die Psych riet zu einem Familientherapeutischen Klettern um hier Sicherheit und Vertrauen wieder aufzubauen. Ich stimmte dem zu und UP versucht mit "Unser Kind" und EX einen Termin zu vereinbaren.

Ich riet noch eine Kur für "Unser Kind" an um etwas "Abstand" zwischen "Unser Kind" und Ex zu bringen. Die Psych meinte nur, sie prüfe einmal ob seitens des Übergewichtes noch eine Kur notwendig wäre!

Die UP teilte mir nach ein paar Tagen noch mit, dass "Unser Kind" zu ihrer Mama gesagt hat, die UP hätte sie quasi "entführt" und gegen ihren Willen mitgenommen. Sie würde versuchen erneut Termine zu vereinbaren und das Familienklettern fest zu machen, sie würde aber "Unser Kind" nicht gegen ihren Willen mitnehmen, da dies "Unser Kind" noch weiter von mir entfernen würde! Weiterhin hätte "Unser Kind" erkannt, dass EX die Unterlegene in unserem Paarkonfikt sei und sie würde alles machen um ihre Mama zu schützen!

Ich bin für mich am ENDE angekommen und werde mit meinem RA beratschlagen die Umgangsklage fallen zu lassen. Vielleicht wird so der Druck aus der Situation genommen?! Denn im Moment kommt keiner richtig an "Unser Kind" ran. Auch wenn die Umgänge gerichtlich festgelegt würden glaube ich kaum, dass sie zu Stande kommen. Da hilft auch kein Bußgeld weiter.

So bleibt mir nur abzuwarten bis es bei "Unser Kind" klick macht. Ich werde weiterhin versuchen mit Ihr in Kontakt zu halten und mich gelegentlich bei ihr melden.

Ich wurde zum Zahlvater degradiert, in 2 Wochen ist mein Scheidungstermin. Vielleicht klärt sich da schon einiges. Im Moment bleibt mir nur der Trost, ich bin am Leben und es geht mir gut. Ich bin für mein Kind da, wenn sie mich braucht!

Halte euch weiterhin auf dem Laufenden.

Danke für´s Lesen

Euer Hirschkopf
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glaubt nicht dass Gerichte Recht sprechen,
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brille007
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« Antwort #78 am: 20. Oktober 2011, 13:58:09 »

Moin Hirschkopf,

mal eine grundsätzliche Anmerkung: Du sprichst seit Monaten immer nur sehr abgehoben von "Unser Kind" (inklusive Anführungszeichen); allein im letzten Posting benutzt Du diesen Ausdruck 14 Mal. Kann es sein, dass Du damit - vielleicht unbewusst - eine Ablehnung zum Ausdruck bringst, die auch Eure Tochter spürt und die ein Teil des Problems ist?

Ganz grundsätzlich wäre den Notwendigkeiten des Schutzes der Persönlichkeit Dritter ansonsten auch Genüge getan, wenn Du den Namen Eurer Tochter sinnvoll mit dem Anfangsbuchstaben abkürzt oder (ohne Anführungszeichen) von "unserer Tochter" sprichst.

Grüssles
Martin
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     Der einzige Mensch, den man ändern kann, ist der, den man heute morgen geduscht und angezogen hat
Hirschkopf
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« Antwort #79 am: 20. Oktober 2011, 14:31:54 »

Moin Brille, falls es dir nicht aufgefallen ist, ich benutzte die Schreibweise "Unser Kind" seit meines ersten Eintrag

Ersetzte diesen Platzhalter mit irgend einem Mädchenname und du wirst sehen wie persönlich mir "Unser Kind" ist!
Sie ist weder mein Kind noch das Kind der EX sondern ein eigenständiger Mensch, der für sein Alter sehr viel zu tragen hat!


Ein manchmal die Welt nicht mehr verstehender Hirschkopf
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« Antwort #80 am: 20. Oktober 2011, 14:37:39 »

Moin Hirschkopf,

Moin Brille, falls es dir nicht aufgefallen ist, ich benutzte die Schreibweise "Unser Kind" seit meines ersten Eintrag
es IST mir aufgefallen.

Ersetzte diesen Platzhalter mit irgend einem Mädchenname und du wirst sehen wie persönlich mir "Unser Kind" ist!
das kriegen tausende von Usern dieses Forums auch ohne Platzhalter hin.

Sie ist weder mein Kind noch das Kind der EX sondern ein eigenständiger Mensch, der für sein Alter sehr viel zu tragen hat!
auch das trifft auf tausende von Trennungskindern zu.

Mir fällt eben seit langem diese sehr abgehobene und distanzierte Bezeichnung auf, die noch dazu in jedem zweiten Satz verwendet wird. Das lässt oft Rückschlüsse auf die Intentionen des Schreibers zu (und etwas anderes als das Geschriebene wird in Internet-Foren nicht beurteilt.)

Grüssles
Martin
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Bonnie 2


« Antwort #81 am: 20. Oktober 2011, 14:39:58 »

Hi

Nun ja, auch ich bin irritiert wegen der "". Ich kenne deren Verwendung so, als dass sie entweder ein Zitat widergeben oder etwas kennzeichnen, was vom eigentlichen Ausdruck/Beschreibung her anders gemeint ist. Wenn Du jetzt sagst, sie stehen für Dich als der Vorname - ok. Erkennbar war das jedenfalls nicht für mich.

Gruss oldie
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Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
Hirschkopf
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« Antwort #82 am: 29. Dezember 2011, 12:54:02 »

Moin zusammen,

ich wollte euch euch mal wieder auf dem Laufenden halten, was sich so in den letzten Wochen bei mir getan hat!

Nach nun fast 3 Jahren Trennung wurde meine Ehe Mitte November geschieden. In der Verhandlung wurde gefragt, wie der Kindesumgang zukünftig geregelt sei und dass hier ja noch ein Umgangsverfahren und Sorgerechtsklage ausstehen würde. Ich hatte im Vorfeld mit der UP und meinem Rechtsanwalt gesprochen was wir hier noch tun könnten und ich entschied mich für eine salomonische Lösung.

Mein RA erklärte, dass Ich nun seit über 3 Jahren versuche einen geregelten Umgang zu erreichen, dass 2 Umgangspfleger hier auch keinen Weg fanden einen geregelten Umgang zu erreichen bzw. Verbesserung erreicht hätten, da es der erklärte Wille von K. sei keinen Umgang mit ihrem Papa zu haben. Dass das Sorgerecht beiderseitig bestehen bleiben soll und ich meine Tochter immer unterstützen würde, sie aber zu nichts zwingen möchte da auch weiterer Druck keine Verbesserung bringen würde, zogen wir den UG sowie SO Antrag zurück!

Die Gegenseite begrüßte den Entschluss und stimmte der Kostenteilung zu.

Ich fühlte mich im Moment so, als hätte ich mein Kind aufgegeben aber ich wollte ein Zeichen setzten denn auch die UP wusste nicht mehr weiter! Sie hätte ein psych GA angeregt was viel Zeit und Geld kostet im Endeffekt aber auch nichts bewirkt hätte. Der Loyalitätskonflikt von K. ist so ausgeprägt, dass nur ein Trennen von Ihrer Mama hier eine Verbesserung bringen könnte. Nur würde mir das helfen?! Wenn ich das durchziehen wollte wäre die Wahrscheinlichkeit bei 80%, dass ich das SO verlieren würde denn die KM macht alles richtig und fordert auch im Beisein der UP sowie VP K. auf, die Umgangstermine wahrzunehmen. Sinvoller wäre es die Gründe für die Ablehnung aus der Welt zu schaffen!

So wurde unsere Ehe geschieden in 30 Minuten alles durch.

Ich Teilte der UP meine Entscheidung mit und bat sie abschließend meiner Tochter mitzuteilen, dass ich weiterhin für sie da bin, sie aber zu nichts mehr zwingen werde. Sie vereinbarte mit EX und Tochter in der nächsten Woche einen Termin. Bei dem Termin wäre K. zwar immer noch verschlossen gewesen, hätte ihr zumindest zugehört und nicht gleich "dicht" gemacht!

Ein paar Tage später telefonierte ich mit EX und sie bat mich, wenn K. irgenwann käme, dass ich nicht auf Stur schalten solle und ich jetzt nichts mehr mit Ihr unternehmen würde. Ich fragte sie warum sie auf diese Idee kommt, und dass K. für mich sehr wichtig sei und ich auch an ihrem Leben teil haben möchte und immer ein Ohr für sie hätte. Weiterhin einigten wir uns auf ein gemeinsames Weihnachtsgeschenk. (Komisch plötzlich geht das!) Ich bat nur darum, dass ich das Geschenk mit unserer Tochter zusammen kaufen wollte (da ja schon klar war, dass sie an Weihnachten nur bei ihrer Mama bleiben wollte)

Am 15.12. meldete sich meine Tochter bei mir, und "bestimmte" ich sollte Samstags mit ihr zum Einkaufen gehen! Ich teilte ihr mit, dass ich an diesem Samstag arbeiten müsste aber in der Woche vor Weihnachten Zeit für sie machen könnte! Sie meinte entweder an diesem Tag oder gar nicht! Ich ließ mich nicht auf eine Diskussion ein und verlangte nach ihrer Mama, der teilte ich mit, dass ich am 21.12. unser Kind um 18.00 Uhr zum Einkaufen abholen würde und dass ich am verlangten Samstag nicht kann! Wenn K. dann nicht mitgehen wollte, würde es mir leid tun, dann könnte ich erst wieder nach den Weihnachten. (Da ich bis einschließlich hlg. Abend arbeiten darf) EX bat mich noch, ob ich das Weihnachtsgeschenk vorfinanzieren könnte, da sie im Moment etwas knapp sei. Ich stimmte zu (Wohlwissend das Geld abschreiben zu können) Ich bot noch an, dass wir uns "zwischen den Tagen" ja zum Eis essen treffen könnten, da da ihre Nichten bei ihr zu Besuch seien (die ich auch schon 2 Jahre nicht mehr gesehen habe!) Sie könne sich ja bei mir melden.

Am 21.12. meldete ich mich bei EX und teilte ihr mit, dass ich auf dem Weg sei K. abzuholen. Als ich 5 min später dort eintraf wartete K. schon vor der Tür. Es war schön, das erste mal seit über 2 Jahren unternahm ich alleine etwas mit meiner Tochter. Sie versuchte sich zuerst zu rechtfertigen sie sei ja nur mitgekommen, da sie ja sonst nichts von mir zu Weihnachten bekommen hätte. Ich machte ihr klar, dass sie für mich sehr wichtig sei und sie vor Jahren schon nichts mehr von mir zu Weihnachten wollte und Ihre Geschenke lt. Ihrer Mama sogar weiterverschenkt hätte! Sie nicht nur verlangen könnte, sondern auch bereit sein muss dann etwas dafür zu tun.

Im Einkaufzentrum angekommen wollte sie gleich los Geschenke kaufen. Ich lud sie zuerst auf einen Snack ein, da auch ich den ganzen Tag nichts gegessen hatte und ich nicht Rein, Raus, Fertig haben wollte sondern auch etwas Zeit mit ihr verbringen wollte! Beim Essen entspannte sie sich ein wenig sie erzählte aus der Schule lachte und es war sehr schön. Ich fragte sie ob sie ein Weihnachtsgeschenk für ihre Mama hätte und bot an, dass sie was kleines für ihre Mama kaufen könnte! Was sie auch dankend annahm. Was mir Sorgen machte, ihre Haare waren ganz stumpf und glanzlos ihr Pulli übersäht mit Katzenhaaren die Fingernägel abgeknabbert sagte dazu aber nichts.

Beim Einkaufen wollte sie ein teueres Geschenk als abgemacht und meinte, ich würde ja im Geld schwimmen und dass ich bald noch weniger zahlen müsste! Ich meinte dass sei eigentlich kein Thema, dass sie mit mir zu bereden hätte! Ich jedoch keinesfalls im Geld schwimmen würde und sie dass bekäme was Papa und Mama abgemacht haben! Sie hätte ja im Jan Geburtstag und da können wir uns gerne noch einmal treffen und da würde sie noch was bekommen vielleicht auch mit Mama zusammen. Ich beendete das Thema gleich, wohlwissend dass hier EX wieder entsprechend geschürt hat!

Es gab noch so ein paar kleine Geplänkel, so "rannte" sie geradezu vor mir her immer versucht 3 Schritte vor mir zu gehen! Ich ließ mich "zurück" fallen und sie blieb stehen und tippelte ungeduldig mit den Füßen. Ich meinte, du ich will hier nicht hetzen sondern den Einkauf mit dir genießen außerdem bin ich schon den ganzen Tag auf den Füßen und nicht mehr so schnell und bat, dass sie doch neben mir gehen soll, so dass wir uns noch dabei unterhalten können.

Wir bekamen all das was wir wollten und nach ca. 1 1/2 Stunden brachte ich sie wieder nach Hause. Sie fragte auf dem Nachhauseweg, warum ich eigentlich das auf das alleinige Sorgerecht geklagt hätte. Ich erklärte ihr, dass ich es wichtig finde, dass sie regelmäßig Zeit mit mir verbringen soll. Sie aber darmals nicht mitgehen wollte und immer was anderes vor hatte wenn ich kam um sie abzuholen. Ich darüber verärgert war und den Umgang gerne festgelegt hätte aber Mama es ihr überlassen wollte wann sie mitkommen wollte und wir uns darüber nicht einigen konnten. Mein RA vorschlug notfalls dass ich bestimmen sollte wie die Umgänge geregelt werden und dafür auf das alleinige Sorgerecht geklagt hat. Ich traurig darüber bin, dass sie geglaubt hat ich wollte sie zu etwas Zwingen. Ich mir gewünscht hätte, dass wir die letzte UP schon etwas früher bekommen hätten da auch dadurch Papa und Mama gelernt haben wieder miteinander zu reden.

Zuhause angekommen hatte ich noch eine kleine Überraschung für sie, von meinem letzten Urlaub brachte ich ihr eine Steinkette aus Lava und Halbedelsteinen mit (da sie Steine liebt). Sie nahm es freudestrahlend an! Ich wünschte Ihr noch frohe Weihnachten und sagte, dass ich mir zur Weihnachten nur wünschen würde, dass sie sich bei mir melden sollte und mal nicht motzig am telefon sondern einfach mal "Hallo Papa" sagen soll. Sie ließ noch eine Umarmung zu und ging dann ins Haus.

Abends meldete sich noch EX und bedankte sich für den Einkauf. K. hatte ihr Geschenk aber bereits ausgepackt Traurig und wollte nicht bis Heilig Abend warten.

Naja so vergingen die Weihnachtstage aber es kam aber kein Anruf von meiner Tochter Traurig Auch Ex hat sich nicht mehr gemeldet.

Ich werde noch bis Neujahr warten und K. dann ein paar Neujahrswünsche senden. Ohne etwas von Ihr zu verlangen oder ihr ein schlechtes Gewissen einzureden.

Viele werden sich fragen wieso ich die Klage zurück gezogen habe! Ich habe im deutschen Familienunrecht hier schon vieles gelesen. Die Gefahr als entsorgter Vater zu enden ist sehr groß! Vielleicht hätte ich auch gewonnen aber was?! Dass meine Tochter in eine Pflegefamilie kommt und mich komplett ablehnt?! Sie liebt ihre Mama über alles, soll ich dem Kind diese jetzt auch nehmen?!

Zuerst ist wichtig, den regelmäßigen Umgang wieder herzustellen. Erzwingen kann ich den Umgang von einer fast 12 Jährigen nicht! So hoffe ich, dass mit der Pubertät auch der Verstand von K. reift.

Sorry wenn es wieder etwas länger wurde. Irgendwann werde ich K. dies hier alles zum lesen geben. Ich gebe meine Tochter nicht auf! Nur kann ich mich deswegen nicht selbst kaputt machen. Werde weiterhin berichten und das als TB weitführen.

Wünsche allen einen guten Rutsch und wer weis, vielleicht wird ja 2012 alles besser.

Danke für´s Lesen

Euer Hirschkopf
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« Antwort #83 am: 29. Dezember 2011, 13:08:55 »

Hi Hirschkopf,

finde Deine Entscheidung sehr überlegt und vielleicht geht es doch so besser.

Dazu finde ich Dein beschriebenes Verhalten beim Einkaufen schon wesentlich besser und "kindgerechter". Dazu hast Du -ob bewußt oder nicht- auch Elemente zur Gesprächsführung bzw. Aufbau eines Gespräches benutzt - und Du siehst ja auch, die Erfolge stellen sich ein.

Ich denke mal, da wird sich auch in 2012 noch einiges zum positiven Bewegen. Deine Tochter scheint voll in der Pubertät zu stecken und ich denke mal, dafür hast Du die Sache doch gut gemeistert. Und auch Deine Ansagen fand ich jetzt in diesem Zusammenhang passend. Wie gesagt, lass den Kontakt nicht abreissen. Du kannst Dir hier zig Beiträge zum Thema "Warum ruft mich mein Kind nicht an / schreibt mir nicht" durchlesen - die Kids in dem Alter telefonieren oder schreiben zum Großteil nicht gern. Bleib also am Ball und zeig Deiner Tochter weiter aktiv, dass Du für sie da bist. Es wird sich sicher auszahlen. Gruß Ingo 
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« Antwort #84 am: 29. Dezember 2011, 13:18:49 »

Servus Hirschkopf,

Du hast Dich dafür entschieden Spasspapa zu werden, um überhaupt Papa bleiben zu können.

Ich glaube, an Deiner Stelle hätte ich genauso gehandelt.

Zitat
vielleicht wird ja 2012 alles besser.
Das wünsche ich Dir auf alle Fälle.
Aber denk`daran - von nichts kommt nichts.

Gruß, Michael
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« Antwort #85 am: 20. April 2012, 13:08:28 »

Moin,

ich wollte euch weiterhin auf dem Laufenden halten was ist in den letzten Monaten passiert ist

Die Situation zu meiner Tochter hat sich leider nicht gebessert. Ich konnte zwar 2 Umgänge mit Ihr alleine realisieren, jedoch waren diese so, dass sie immer nur mitkam wenn ihre Mama sie dazu "nötigte" Traurig (Ich sprach im Vorfeld EX darauf an, dass ich gerne K. mal wiedersehen wollte und legte mit ihr die Termine fest.)

Ich versuchte sie bei den Umgängen zum Lachen zu bringen und betonte auch, dass ich sie zu nichts zwingen wollte, sondern es mir wichtig sei, dass sie Zeit mit mir verbringt und ich mich freue, dass sie mitgekommen ist. Sie wirkte kalt und ablehnend und es kam mir vor, als wäre sie froh wenn es vorbei sei!

Sie profitierte zwar von den Umgängen, sei es mit einem paar neuer Schuhe oder Kleinigkeiten die sie sich kaufen durfte. Leider bekam ich von ihr kein Feedback. So wünschte ich ihr zu Beginn der Osterferien viel Spaß und fragte an, ob sie auch mal Lust hätte mit mir einen Tag zu verbringen aber auch hier keine Rückmeldung. Als ich dann mit Ihr dann am Ostersonntag sprach, bekam ich wieder nur Ablehung zu spüren und ein Gespräch kam nicht wirklich zustande!

Ich hoffte, dass ich durch durch Zurückziehen des UG und SO Antrages und nach der Scheidung sich ein wenig Enspannung einspielen würde, jedoch ist diese Hoffnung zerplatzt.

Im Gegenzug hat EX jetzt Nachehelichen Unterhalt eingeklagt und ist der Auffassung, da K. mich ablehnt, dass K. einer intensive Betreuung bedarf (12 Jahre) und EX dadurch psychisch nicht in der Lage sei arbeiten zu können! Dies soll nun ein GA klären.

In meinen Augen ist das PAS bei K. verfestigt wie weiter vorgehen?!

Nächste Woche habe ich Termin bei meinem Anwalt, zum ersten hat sich die Gegenseite bei der Unterhaltsberechnung verrechnet, zum 2. wenn EX psychisch krank ist, stelle ich die Erziehungsfähigkeit von Ihr mal in Frage! Weiterhin hatte ich mehrfach angeboten die Kosten für die Nachmittagsbetreuung in der Schule zu übernehmen, denn K. ist in der 6. Klasse auf einer GS (Leistungsklasse frz.) und im letzten halbjahr von einem "gut" auf ein "ausreichend" gefallen! und bei psychischer Krankheit ist doch Beschäftigung mit Sicherheit therapeutisch wertvoll!

Naja, halte euch weiterhin auf dem Laufenden.

Danke für´s lesen

Euer Hirschkopf
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