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vatersein.de - Forum 25. Mai 2012, 12:35:36 *
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Autor Thema: Was ist schlimmer  (Gelesen 2349 mal)
Daddy38
Schon was gesagt
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 47


« Antwort #25 am: 23. November 2010, 19:53:24 »

Hallo zusammen,

jetzt muß ich mich als "Beispielgeber" auch einmal zu Wort melden.

Was ich dazu sagen möchte ist, dass das grundsätzlich nicht ok war, was im Dez. 2009 abgelaufen ist und
ich seit dem Zeitpunkt viel Zeit hatte darüber nachzudenken.

Was genausowenig ok ist, ist das jetzige Ausschlachten der Situation durch meine Frau. Zu KEINEM Zeit-
punkt habe ich meine Frau geschlagen oder getreten! Das war ein einmaliger Ausrutscher, eher eine Rangelei,
bei der ich sie an den Armen gepackt habe und sie rausschmeißen wollte. Inwieweit sie das provoziert hat, kann
ich nicht mit absoluter Sicherheit sagen, nur, dass es ihr scheinbar nicht viel ausgemacht hat, denn aus sicherer
Quelle weiß ich, dass sie abends (ich bin danach einfach nur weggefahren, weil mich das Ganze so betroffen ge-
macht hat), als sie im Freundeskreis weg gewesen ist, sich überaus "locker, flockig, fröhlich" verhalten hat und
nichts, aber auch gar nichts darauf schließen ließ, dass wir den Megakrach gehabt hatten.

Im Nachgang betrachtet hatte es eher den Anschein, dass sie mich da hatte, wo sie mich hinhaben wollte. 

Was letztes Jahr alles abgegangen ist, darüber möchte ich im Einzelnen nicht eingehen, nur und das soll auch
NICHT als Entschuldigung für die Einzelsituation gelten, doch so unschuldig, wie meine Frau jetzt tut, war sie auf
keinen Fall. Nur leider lässt sich das nicht so einfach nachweisen, da in der Regel niemand dabei war und
sie es drauf hat, andere geschickt um den Finger zu wickeln.

Klar kann man hinterher schlau daherreden - ich möchte damit niemandem zu Nahe treten, jeder darf seine
Meinung haben - und sagen "Steilvorlage geliefert", "unter allen Umständen beherrschen", "Sport machen",
"Holz hacken zum Abreagieren" usw. und ... ich gebe allen Recht!!!
Nur sollte dabei eines bedacht werden, KEINER war in der Situation dabei und hat das alles gesehen, was im
Vorfeld über einen längeren Zeitraum abgegangen ist.

Einzelne, gute Freunde, die uns beide schon länger kennen, haben natürlich irgendwann gemerkt, wo der Hase
läuft und haben mich bewundert, dass ich noch soviel Geduld habe - einer sagte mir einmal, er hätte, wenn seine
Frau das mit ihm machen würde, sie schon lange rausgeschmissen. Andere merken es jetzt, nachdem meine Frau
sie in der "Vortrennungsphase" als Anlaufstelle genutzt und sie auf ihre Seite gezogen hat, jetzt aber noch nicht
einmal mit dem Hinterteil anschaut, geschweige denn das Mindestmaß an Höflichkeit zukommen lässt.

Was ich auch noch sagen wollte:

Klar habe ich auch Einiges getan, um mich abzulenken - sonst wäre vielleicht schon viel früher was passiert.
Wenn ich unsen Großen (jetzt 3) ins Bett gebracht hatte, bin ich oft abends 1/2/3 h, oft im Dunkeln, Joggen oder
Walken gegangen, einfach um den ganzen Frust loszuwerden und um mich abzureagieren.

Heute wird diese EINZEL-Situation und ich betone es noch einmal, eine einzelne Situation, dazu genutzt,
mich in eine gewaltbereite Ecke zu stellen und zwar immer dann, wenn meine Frau es gebrauchen kann - "sooo
eine arme Frau und solch ein gewalttätiger Mann - der Frau muss geholfen werden!!!"

Abschließend möchte ich sagen - und ich betone auch das noch einmal das ist KEIN Rechtfertigungsversuch oder
eine Entschuldigung für das, was im Dezember passiert ist - in solch einer Situation gibt es KEINEN, der 100%ig
schuldig und KEINEN der 100%ig unschuldig ist. JEDER hat einen gewissen Anteil daran gehabt, dass die Situation
eskaliert ist.

Viele Grüße,

Daddy38







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"Wenn einem das Wasser bis zum Hals steht, darf man den Kopf nicht hängen lassen!"
minna289
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es wird heller, versprochen!


« Antwort #26 am: 24. November 2010, 11:32:51 »

Hi Daddy38,

deja vu 

niemand veruteilt igrendjemanden, steht keinem zu.

mut und kraft wünscht minna
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Daddy38
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« Antwort #27 am: 08. Dezember 2010, 13:26:48 »

Hallo alle zusammen,

wollte nur kurz zur Ergänzung noch etwas hinzufügen.

Wie aus meinen anderen Beiträgen ersichtlich hat mich meine Frau wegen der Geschichte aus dem Dez. 2009
im Okt./Nov. 2010 (11 Monate später) wegen Körperverletzung angezeigt.

Genau zu dem Zeitpunkt, als ich, was den Umgang angeht, den Druck erhöht habe, bzw. mir die Einmischung
meiner Schwiegermutter nicht mehr länger habe gefallen lassen.

Nun habe ich dazu etwas positives berichten:

Die Staatsanwaltschaft hat das Ermittlungsverfahren gegen mich wegen Körperverletzung eingestellt!

Viele Grüße,

Daddy38
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« Antwort #28 am: 08. Dezember 2010, 14:10:14 »

...hi D38,

das hört sich schon mal gut an.

Hast Du dazu eine Begründung bekommen?

minna
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82Marco
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« Antwort #29 am: 08. Dezember 2010, 14:14:26 »

Servus!
Bitte den letzten Beitrag von Daddy38 ++hier++ weiterdiskutieren, um dan Faden von ML1 nicht allzusehr zu verwässern!

Grüßung
Marco
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Daddy38
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« Antwort #30 am: 08. Dezember 2010, 14:36:00 »

Hallo Minna,

Antwort hier:

http://www.vatersein.de/Forum-topic-18511-start-25.html#lastPost

Gruß,

Daddy38
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Hubi
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Mir ist fad. Wo sind sie alle hin?


« Antwort #31 am: 11. Dezember 2010, 14:56:23 »

Psychische Gewalt (oder Provokation) ist genau so schlecht wie physische Gewalt.

Was mich nervt, ist, dass das das eine gesetzlich sehr detailliert und weitläufig geregelt und geahndet wird, das andere jedoch nicht.

Solange das nicht gleich behandelt wird, ist das hier für mich noch lange kein RECHTS-STAAT - insbesondere in den schwierigen Ehe-Streitigkeiten nicht.

Hubi
« Letzte Änderung: 11. Dezember 2010, 14:58:55 von Hubi » Gespeichert

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Mir ist fad. Wo sind sie alle hin?


« Antwort #32 am: 11. Dezember 2010, 15:06:45 »

Klar kann man hinterher schlau daherreden - ich möchte damit niemandem zu Nahe treten, jeder darf seine
Meinung haben - und sagen "Steilvorlage geliefert", "unter allen Umständen beherrschen", "Sport machen",
"Holz hacken zum Abreagieren" usw. und ... ich gebe allen Recht!!!
Nur sollte dabei eines bedacht werden, KEINER war in der Situation dabei und hat das alles gesehen, was im
Vorfeld über einen längeren Zeitraum abgegangen ist.

Nee, ich war nicht dabei, aber ich kenne diese Kommentare und Argumente auch.
Und ich kenne Deine Situation aus eigener Erfahrung.
Ich hab es nicht getan, aber komme mir nicht einer mit "Sport machen" und "Holz hacken".
Das ist zu billig.

Hubi
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« Antwort #33 am: 11. Dezember 2010, 15:15:38 »

Moin Hubi,

kann es sein, dass Du ein gewisses Vergnügen an abseitigen Fragestellungen hast?

Die Antwort ist eigentlich sehr leicht: Ein blaues Auge ist im Zweifelsfall ein Beweis für Gewalt (auch wenn man es sich selbst beibringen kann) und führt zur Verweisung des tatsächlichen oder angeblichen Gewalttäters aus der Ehewohnung. Bei der "Vergewaltigung in der Ehe" wird es schon schwieriger, denn der Beweis, ob GV einvernehmlich war oder nicht, ist im Nachhinein kaum zu führen. Praktisch unmöglich ist der gerichtsfeste Beweis "psychischer Misshandlung"; zumal hier keine klaren Grenzen zu ziehen sind: Der eine erträgt tägliche Demütigungen und Vorwürfe ohne Widerspruch; der andere mag sich bereits psychisch misshandelt fühlen, wenn seine Frau zu ihm sagt "$ex kannst Du Dir erstmal abschminken" oder "koch Dir Dein Essen doch einfach selbst!"

Will man dann weinerlich zur Polizei laufen, damit die es dem/der "psychischen Gewalttäter/in" mal richtig zeigen - oder ist man Mann's genug, eine solche Ehe zu beenden? Wer wünscht sich ernsthaft, dass Ehen auch noch im Innenverhältnis von Paragraphen und Gesetzen geprägt werden sollen, um ein "Rechtsstaatlichkeits-Prinzip zu schaffen oder zu wahren? Wer legt Wert darauf, dass ein virtueller Staatsanwalt als eine Art "Kindergartentante" am Küchentisch oder auf der Bettkante sitzt und aufpasst, dass nur ja keine Fehler gemacht und keine Grenzen überschritten werden?

Grüssles
Martin
(der sich ernsthaft darüber wundert, wenn erwachsene Menschen auch in privatesten Bereichen nach Recht und Gesetz rufen wollen)
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« Antwort #34 am: 11. Dezember 2010, 15:29:27 »

Finde es super-interessant, dass man als (Allein)Verdienender in die Wirtschaftswelt und für das materielle Wohl der Familie raus geschickt wird, um sich dort (aggressiv?) zu behaupten. Wenn man dann nach Hause kommt, soll man das dann sofort abschalten und den Über-Sanften und -Verständigen geben.

Wie gesagt, wir Männer - nur für die kann ich sprechen - sind keine Maschinen mit Schaltern und Programmen für das jeweilige (Frauen-)Wunschkonzert oder die Seifenoper. Dazu ist Fernsehen da.

Hubi

P.S.: Das Phänomen hat ja noch ein Nachspiel. Geht die Familie in die Brüche und dem Mann die Lust an der aggressiven Selbstausbeutung verloren und dafür zu einem schonenderen und sanfteren - sprich, schlechter bezahlten - Job hin, dann sagt das Gericht "Nix da! Du zahlst soviel Unterhalt wie im vorherigen Job". Den aggressiven "Sch...." soll man dann weiter ohne die Unterstützung einer familiären Basis betreiben. DAS IST PERVERS! Das versteht keine Sau, kein Mensch, nicht mal eine Maschine.
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Mir ist fad. Wo sind sie alle hin?


« Antwort #35 am: 11. Dezember 2010, 15:40:07 »

kann es sein, dass Du ein gewisses Vergnügen an abseitigen Fragestellungen hast?

Habe ich nie bestritten. Ist das schlimm? Einer muss sich um sie kümmern. Vielleicht sind es ja die richtigen/wichtigen.

zumal hier keine klaren Grenzen zu ziehen sind: Der eine erträgt tägliche Demütigungen und Vorwürfe ohne Widerspruch; der andere mag sich bereits psychisch misshandelt fühlen, wenn seine Frau zu ihm sagt "$ex kannst Du Dir erstmal abschminken" oder "koch Dir Dein Essen doch einfach selbst!"

Mir würde es ja reichen, wenn wir uns einmütig die VERMUTUNG bewusst machen, dass es da ungleiche Behandlungen geben KÖNNTE. "Konjunktiv des Konjunktiv" sozusagen. Das wär mal ein Anfang.

Martin
(der sich ernsthaft darüber wundert, wenn erwachsene Menschen auch in privatesten Bereichen nach Recht und Gesetz rufen wollen)

Übelst. Ich stimme Dir zu. (kann ja nicht nur "dagegen" sein)

Hubi
« Letzte Änderung: 11. Dezember 2010, 15:42:38 von Hubi » Gespeichert

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« Antwort #36 am: 11. Dezember 2010, 15:55:51 »

Bei der "Vergewaltigung in der Ehe" wird es schon schwieriger, denn der Beweis, ob GV einvernehmlich war oder nicht, ist im Nachhinein kaum zu führen.

Schauen wir mal, wie es bei Kachelmann läuft. Nicht, dass ich den Typen sympathisch finde. Aber hier werden schon schwierige - physische - Vorkommnisse juristisch angegangen.

Was läuft bei der Psyche? Nix!

Hubi
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« Antwort #37 am: 13. Dezember 2010, 08:51:46 »

hi @all,

bei der Aussage hier:
Zitat
(der sich ernsthaft darüber wundert, wenn erwachsene Menschen auch in privatesten Bereichen nach Recht und Gesetz rufen wollen)

sollte man nicht unberücksichtigt lassen welche Erfahrungen man selber in diesen "privatesten Bereichen " gemacht hat.

minna
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