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vatersein.de - Forum 25. Mai 2012, 12:00:21 *
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Autor Thema: Al- Sorgercht nach Scheidung darf ich den namen des kindes alleine bestimmen  (Gelesen 1933 mal)
Isa2009
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« am: 06. Oktober 2010, 22:49:29 »



Hallo ,

Ich weis nicht ob es hier her gehört aber konnte es keinen anderen bereich zu ordnen.

Und zwar habe ich seit 5 Wochen mit der Scheidung das Alleinige Sorgrecht für die Kinder bekommen.
Ich möchte neu Heiraten und würde gerne den Name von meinem baldigen Mann annehmen aber nur wenn die Kinder das auch können.

Ich finde bei google nur Infos bei gemeinsames sorgrecht nach der Scheidung.

Meine Frage ist darf ich den Namen der Kinder alleine ändern ohne seine Zustimmung?

Ich dachte ich frage hier mal nach vielleicht hatte hier jemand dasselbe Problem gehabt.

(Ich denke mal es spielt keine rolle das mein Exmann mir die sorge von sich aus übertragen hat.)

Gruß Isa
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DeepThought
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« Antwort #1 am: 06. Oktober 2010, 22:56:27 »

Moin,

es gibt hierzu ein paar nette Urteile (z.B. >OLG Köln<), die in Summe dem Namenswechsel der Kinder widersprechen - sofern der Vater nicht zustimmt.

DeepThought
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Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
brille007
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« Antwort #2 am: 06. Oktober 2010, 22:57:18 »

Moin Isa,

Eure Kinder haben bereits einen Nachnamen, eine Abstammung, eine Identität. Warum sollten sie einen neuen Nachnamen brauchen? Damit irgendwer denkt, Ihr wärt schon immer eine Familie gewesen? Und was ist, wenn Deine neuerliche Ehe ebenfalls schiefgeht? Sollen/müssen die Kinder dann wieder einen neuen Nachnamen bekommen?

Ich an Deiner Stelle würde nicht in erster Linie fragen, ob Du das juristisch darfst - sondern danach, was das für die Kinder bedeutet. Auch Väter ohne Sorgerecht sind und bleiben Väter.

Grüssles
Martin
(dessen Kinder seit der Scheidung auch einen anderen Namen haben als ihre Mutter: Denselben, den sie immer hatten)
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     Der einzige Mensch, den man ändern kann, ist der, den man heute morgen geduscht und angezogen hat
Isa2009
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Beiträge: 75


« Antwort #3 am: 06. Oktober 2010, 23:15:25 »



Hallo Martin,

Klar die fragen hab ich mir auch gestellt. eine Garantie dass die nächste Ehe gut geht gibt es nicht.

Ich möchte auch nicht meinen Exmann als Vater streichen.
Nur hat er kein Interesse an den Kindern. Er will die Kinder zur Adoption frei geben.
Nur wird das so gut 3 Jahre dauern hat mir das JA gesagt bis es durch wäre und ich würde gerne vermeiden das die Kinder so lange anders heißen wie ich.

Mein Exmann hat nach 5 Jahren für sich entschieden er will kein Vater für die Kinder sein sondern frei und unabhängig.


Martin, ich gehe einfach mal davon aus das du dich aber auch um deine Kinder kümmerst und dann finde ich es auch ok.
Wäre es bei meinem Ex auch so würde ich den Namen auch so lassen aber womit sollen die Kinder den Namen verbinden ihren “Vater“ kennen sie nicht und haben leider auch keine Bindung zu ihm. Was er unterbunden hat nicht ich.
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Malachit
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« Antwort #4 am: 06. Oktober 2010, 23:19:12 »

Hallo Isa,

Mein Exmann hat nach 5 Jahren für sich entschieden er will kein Vater für die Kinder sein sondern frei und unabhängig.

Wenn das so ist, dann sollte es doch eigentlich kein Problem sein, seine Zustimmung einzuholen. Wozu also die Frage, ob es auch ohne seine Zustimmung geht?

Viele liebe Grüße,

Malachit.
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Es gibt in unserer sogenannten Demokratie keinerlei Opposition, sobald es um Frauenpolitik geht.
Isa2009
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« Antwort #5 am: 06. Oktober 2010, 23:22:25 »

Weil es bei ihm Monate dauert bis ich mal eine unterschrieft bekomme.
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Malachit
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« Antwort #6 am: 06. Oktober 2010, 23:45:17 »

Hallo Isa,

Weil es bei ihm Monate dauert bis ich mal eine unterschrieft bekomme.

Finde ich ein recht schwaches Argument. Es geht um eine einmalige Angelegenheit, und du und dein Next werden vielleicht ja auch nicht gleich morgen heiraten wollen. Und sogar wenn - dann dauert es halt im schlimmsten Fall einfach noch ein paar Monate, bis die einheitliche Namensgebung hergestellt ist ...

Im übrigen würde ich es hier für die "sauberste" Lösung halten: Wenn du und dein Next heiraten, dann behält jeder seinen Namen (das sollte heutzutage kein Problem mehr sein), oder dein Next nimmt deinen Namen an. Somit stellt sich die Frage nach der Namensänderung der Kinder nicht mehr - sie heißen wie du, weil auch du deinen bisherigen Namen behältst.


Noch etwas (und das hat jetzt nicht einmal in erster Linie etwas mit Namen zu tun): Mag ja sein, dass dein Ex sich von seinen Kindern "losgesagt" hat (und es würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen, wenn ich aufzählen würde, was ich ihm für diese Entscheidung alles an den Hals wünsche) - die Kinder haben sich nicht von ihm losgesagt, die werden bei derlei "erwachsenen" Entscheidungen nämlich traditionell gar nicht gefragt ;-(

Du kannst aber davon ausgehen, dass diese Fragen kommen werden; spätestens in der Pubertät, wenn die Kinder auf die Suche nach ihrer Herkunft und nach ihrer Identität gehen, kannst du dich auf detaillierte Fragen einstellen. Wenn du dich für eine Namensänderung der Kinder entscheidest, dann solltest du ihnen auf diese Fragen eine gute Antwort liefern können. In gewisser Weise sind diese Fragen "angenehmer" zu beantworten, wenn du sagen kannst: Es war eine gemeinsame Entscheidung eurer Eltern.

Viele liebe Grüße,

Malachit.
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Lausebackesmama
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Nichtabsteiger 2011/12


« Antwort #7 am: 06. Oktober 2010, 23:52:24 »

Moin Isa,

"flachgebügelt" wurdest Du nun ausreichend.

Soweit ich es aus dem BGB weiß, muss ein nichtsorgeberechtigter Vater, dessen Namen die Kinder tragen, der Umbenennung zustimmen. Genauso müssen das die betroffenen Kinder, wenn sie älter als 5 Jahre sind. Ich würde daher den juristisch korrekten Weg gehen.

Wenn die Identität eines Menschen am Nachnamen hängt, halleluja. Dann wurden jahrhundertelang Frauen mit der Hochzeit ihrer Identität beraubt, genauso wie es heutzutage auch einige Männer tun. Namen werden für meine Begriffe völlig überbewertet, zumal in unseren Breitengraden ein Großteil der Menschheit auf so spektakuläre Namen wie Müller, Meier, Schulz(e), Krause, usw. hören. Die sind ja zweifelsohne ein Zeichen echter und besonderer Identität!

Isa, wenn es euch wichtig ist, den gleichen Namen als Ehepaar zu tragen, dann würde ich das auch nicht wegen der Kinder aufgeben. Und wenn die Kinder einen echten, eigenen, unbeeinflussten eigenen Wunsch haben auch so zu heißen, dann geht halt den legalen, juristisch korrekten Weg.

LG LBM
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« Antwort #8 am: 07. Oktober 2010, 00:01:39 »

Meine Frage ist darf ich den Namen der Kinder alleine ändern ohne seine Zustimmung?

Antwort: Nein. Klar soweit?
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ML1
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« Antwort #9 am: 07. Oktober 2010, 08:43:05 »

Hallo Isa 2009

Zitat:
Wenn die Identität eines Menschen am Nachnamen hängt, halleluja. Dann wurden jahrhundertelang Frauen mit der Hochzeit ihrer Identität beraubt, genauso wie es heutzutage auch einige Männer tun. Namen werden für meine Begriffe völlig überbewertet, zumal in unseren Breitengraden ein Großteil der Menschheit auf so spektakuläre Namen wie Müller, Meier, Schulz(e), Krause, usw. hören. Die sind ja zweifelsohne ein Zeichen echter und besonderer Identität!



Komisch dies von einer waiblichen Person zu hören, denn wer will oder versucht ständig seit es Allice Schwarzer gibt seinen Namen zu behalten, jahrhunderte lang war es kultur den Namen des Mannes zu tragen ( übrigens dabei ist keiner gestorben men_ani)


Also meiner Meinung nach finde ich es nicht berauschend den Namen der Kinder zu ändern, sie können wenn sie wollen oder es entscheiden können doch  noch selber entscheiden. Mir kommt es so vor als willst du alle Dinge die an deinen Exmann erinnern wegwischen, um heile Familie zu spielen und das ist falsch.


Kenne nur die eine Seite die sagt der Vater möchte nichts zu tun haben mit seinen Kindern, aber ehrlich gesagt mir kommt es ein wenig vor als hättest du hier nicht alles gesagt, da soeine Entscheidung eines Vaters nicht so aus heiterem Himmel kommt


Gruß

ML! yltype
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Beppo
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« Antwort #10 am: 07. Oktober 2010, 08:56:06 »

LBM, ob jemand seine Identität am Nachnamen festmacht sollte er am besten selbst entscheiden.

Die TO scheint es jedenfalls zu tun. Und zwar aus eigenen, selbst bestimmten Gründen.
Warum sollte das dann nicht auch für die Kinder gelten?
Und solange sie nicht selbst entscheiden wollen oder können, mit wem sie ihre Identität verbinden, sollte man da nicht dran rum basteln.

Es ist schließlich nicht nur der Name ihres Vaters, sondern auch der ihres eigenen, früheren Daseins.

Wenn der Nachname wichtig ist, sollte man nicht dran rum basteln.
Und wenn er es nicht ist, braucht man es nicht!

Insofern stimme ich meinen Vorrednern zu.

Gruss Beppo
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« Antwort #11 am: 07. Oktober 2010, 10:12:10 »

Wenn die Kinder älter als fünf Jahre sind, können sie der Umbenennung ja widersprechen. Bei einem Vater, der sie zur Adoption freigeben will, wäre es jedoch wohl verständlich, dass sie keinen gesteigerten Wert darauf legen, diesen Namen weiter zu tragen.

Die moralischen Zeigefinger halte ich in dem Fall für unangebracht. Das Gesetz sieht hier einen klaren zu befolgenden Weg. Hat einer der Zustimmungspflichtigen ein Problem damit, erfolgt bis zur Adoption keine Umbenennung. Sind alle einverstanden, gibts kein Problem.
 
LBM
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« Antwort #12 am: 07. Oktober 2010, 10:20:35 »

Liebste LBM, ich bezog meine Antwort im Wesentlichen auf den Absatz, der von dem Wörtchen "halleluja" gekrönt war und durchaus als eigener moralischer Zeigefinger verstanden werden kann, nicht auf die gesetzlichen Rahmenbedingungen, die du ja schon sehr schön und analog zu meinem Verständnis dargestellt hast. schild_aetsch

Und mein moralischer Zeigefinger flüstert mir gerade ins Ohr, dass die Kinder noch nicht 5 sind.
Da die Kinder in dem Alter noch nicht in der Lage sind, ihre eigene Meinung kund zu tun, würde ich es so lassen wie es ist, bis sie selbst sagen können, "Ich möchte aber auch so heißen wie der Neue!" Das geht nämlich.
Andersrum geht das nicht. Wenn sie erstmal den neuen Namen bekommen haben, können sie sich selbst nicht mehr für den alten Namen entscheiden.
Auch das hat der Gesetzgeber so festgelegt.

Meine älteste Tochter trägt auch den Namen ihres Stiefvaters, bei dem sie zwar aufgewachsen ist, mit dem sie aber heute, nach deren Scheidung, auch kaum noch was verbindet.
Ihre Mutter trägt diesen Namen zwar auch noch, hätte aber die Möglichkeit, diesen wieder abzulegen und ihren Mädchennamen wieder anzunehmen. Diese Option hat meine Tochter aber, m.W. nicht.

Sie hätte dann weder den Namen ihrer Mutter, noch den ihres Vaters, sondern den ihres Stiefvaters.
Auch nicht so toll, nach meiner Meinung.

Gruss Beppo
« Letzte Änderung: 07. Oktober 2010, 10:48:51 von Beppo » Gespeichert

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« Antwort #13 am: 07. Oktober 2010, 11:34:08 »

Hallo guten Morgen,

Wir haben uns erkundigt mein neuer Mann kann nicht den Ehenamen von meinem Exmann annehmen. Das wollten wir ja erst machen.

1 Kind ist alt genug um mit entscheiden zu können und das darf sie auch.


Und klar ihr hört jetzt nur meine Seite und ich kann verstehen das misstrauen besteht.
Aber es gibt auch Väter die nicht um ihre Kinder kämpfen ohne das die Mutter dagegen gesteuert hat.

Das ältere Kind kennt ihn vom sehen hat aber keine Bindung zu ihm die kleine kennt ihn gar nicht das letzte und erste mal hat er sie im Krankenhaus gesehen als er die Unterlagen unterschrieben hat für die Namensgebung. Ich verbanne nicht alles was mit meinem Exmann zu tun hat. Im Gegenteil wir/ich haben ihn regelmäßig eingeladen .dann kommen Versprechungen aber es passiert nichts.

Zu meinen Exschwiegereltern haben die Kinder und ich sehr guten Kontakt sind regelmäßig dort zu besucht und das wird auch weiter hin gemacht.

Das irgendwann fragen kommen von den Kindern denke ich mir. die fragen werde ich ihnen dann altersgereicht beantworten.

Und ich will die Namen ja nicht gleich Morgen ändern, meine frage war nur ob ich die Zustimmung brauche von meinem Exmann .Von daher wenn er nicht zustimmt kann ich nichts machen und wir müssen warten bis die Adoption der Kinder durch ist und dann werden die Namen eh geändert.

@ Malachit, stimmt die Kinder werden oft nicht mit einbezogen, leider. wobei da auch die frage ist ab wann  ist ein Kind alt genug dafür.

Ich bin auch dafür wenn möglich das die Kinder bei beiden Eltern leben sprich 15 tage bei Elternteil 1 und 16 tage bei Elternteil 2. dann wäre vieles auch einfacher für die Kinder .Aber genug davon sonst weiche ich zu weit vom eigentlichen Thema ab.
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« Antwort #14 am: 07. Oktober 2010, 11:48:53 »

Hallo Isa,

ich glaube niemand hier hat deine Worte angezweifelt.

Ich stehe dem Ansinnen dennoch skeptisch gegenüber.
Gerade wegen der Erfahrungen meiner Tochter und trotz anfänglich guter Rahmenbedingungen.

Ich bin damals zwar nicht gefragt worden, ich hätte aber damals zugestimmt, da sie schon 2 Jahre zusammen gelebt hatten, weitere Kinder geboren wurden, ich mit der ganzen Familie kein Problem hatte und ich nicht wollte, dass meine Tochter als einzige anders heisst, und dadurch zum "Stiefkind" degradiert würde.

Heute, mit 17 kann sie mit ihrem Nachnamen selbst nicht mehr so viel anfangen, obwohl sie immerhin gut 12 Jahre in der Familie dieses Namens aufgewachsen ist.

Ich wünsche euch zwar, dass eure neue Familie auch so lange oder länger hält, aber weiß man's?

Gruss Beppo
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« Antwort #15 am: 07. Oktober 2010, 11:57:55 »

moinsen,

meinen Namen würd ich nur ungern hergeben  , eventuell bei Heirat hätte ich das gemacht.

Warum heiratet ihr nicht einfach, und jeder behält seinen Namen?

Welchen Vorteil hat die Gleichnamigkeit?
So schnell wie sich vieles in Schall und Rauch auflöst, würd ich doch zumindest die Namen dann ganz einfach so lassen wie sie sind. (Punkt)

gruß
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« Antwort #16 am: 08. Oktober 2010, 12:38:24 »

Hallo Beppo,

Nein natürlich kann nicht voraussehen wie lange die Ehe hält.

Wir wollen das ja auch nicht übers knie brechen und werden in ruhe darüber nach denken.

 
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Horschti
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« Antwort #17 am: 08. Oktober 2010, 16:42:06 »

Moin,

ihr könnt den Namen deines Zukünftigen als Familiennamen festlegen und die Kinder und du behaltet den Namen des Ex. Ich glaube ihr habt dann nach der Hochzeit 5 Jahre (weis es jemand genauer?) Zeit, den Familiennamen anzunehmen.

Lass also Deinen Kindern die Zeit, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Sie sind dann beide alt genug, diese gewissermaßen letzte Brücke zum KV hinter sich abzubrechen oder eben auch nicht.

Namen sind doch eh nur Schall und Rauch, oder?

Gruß Horschti, der sich wundert, wie Väter so wenig an ihren Kinder interessiert sein können.
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« Antwort #18 am: 08. Oktober 2010, 18:50:31 »

und die Kinder und du behaltet den Namen des Ex.

also ehrlich gesagt kann ich jeden verstehen der nach einer Trennung den Namen des Ex ablegt. Und erst recht wenn einen noch nicht mal die Kinder miteinander verbinden, weil der KV sie zur Adoption freigeben will.

Namen sind doch eh nur Schall und Rauch, oder?

Eben. da können sie sich ja auch allen einen neuen Namen verpassen.

In diesem speziellen Fall hier finde ich es voll ok.

Sie kann ja auch ihren Mädchennamen annehmen und den zum Familiennamen für alle machen. Aber warum sollen nicht alle den gleichen Namen tragen, denn der neue Mann will ja wenigstens die Kinder haben Huch??

ligr ginnie
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« Antwort #19 am: 08. Oktober 2010, 19:19:35 »

Danke Ginnie, ich dachte schon wieder, ich bin hier wieder allein als Geisterfahrer unterwegs. Cool

Die Alternative mit dem Geburtsnamen der Mutter finde ich charmant. Ist auf jeden Fall eine Alternative, die tragbar ist, weil die Kinder ja auch zu diesem Familienstamm gehören.

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« Antwort #20 am: 08. Oktober 2010, 19:24:23 »

Warum reklamiert ihr immer, dass der Name nur Schall und Rauch ist, wenn es um den der Kinder geht, aber total wichtig, wenn es um den eigenen geht?
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« Antwort #21 am: 08. Oktober 2010, 19:32:27 »

Nein ich sehe das anders: Ich finde es nicht dramatisch, Namen zu ändern, weil das auf einen Großteil der Menschen im Lauf des Lebens zukommt, auch wenn das heutzutage vermeidbar ist. Und das gilt in meinen Augen für Kinder genauso wie für Erwachsene.

Ich sags mal so: Würde ich noch mal heiraten in Verbindung mit Namenswechsel (und ich WÜRDE diesen Namen wechseln, wenn ich mich nicht noch verschlimmere *g*), dann würde ich Lausebacke fragen, was er möchte. Will er seinen Namen behalten, behält er ihn. Will er ihn ändern, werde ich auch alles daran setzen, dass er ihn ändern darf. Sein Vater ist ebenfalls "nur" einbenannt (zwei Namenswechsel, Geburtsname = Mädchenname der Mutter, dann Name des Vaters, dann Name des Stiefvaters) und von daher gilt es dort auch nicht irgendwelche wertvollen Familienstammbäume mit dem Namen zu transportieren.

Ich sehe es einfach so, dass die Bindung und Erinnerung an den Vater nicht vom Namen abhängt. Entweder hat man eine oder nicht. Und dann ist völlig wurscht wie man heißt. Ich habe zB meinen Mädchennamen zeitlebens völlig blöde gefunden, würde den niemals zurück nehmen und hätte jederzeit einen anderen Nachnamen angenommen, wenn ich mich da "verbessert" hätte. Und so sehe ich das auch bei meinem Sohn: Würde er das 1. selber wollen und sich 2. "verbessern", dann würde ich alles dafür tun, dass seinem Wunsch Folge geleistet wird.
Wir hatten das Thema übrigens mal, weil er Verlieben und Heirat ganz spannend findet und mich auch fragte, ob ich anders heißen würde, wenn ich mal heirate und für ihn ganz klar ist, dass er heißen möchte wie ich. Und diesen Wunsch finde ich legitimer, als aus dem Nachnamen den Bestand der Beziehung zum Vater (oder der Mutter) herzuleiten.

Edit: Ich könnte mir vorstellen, dass das für einige hier eine symbolische weitere Trennung vom Vater ist. Und das kann ich nachvollziehen, ist aber mal objektiv betrachtet ein rein subjektiver Gedanke!

LG LBM
« Letzte Änderung: 08. Oktober 2010, 19:35:30 von Lausebackesmama » Gespeichert

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« Antwort #22 am: 08. Oktober 2010, 19:38:24 »

Genau wie du sagst:
Wenn er das möchte.

Davon kann man aber bei dem Alter der Kinder von Isa nicht ausgehen.

Ich finde die Idee von Horschti recht charmant.
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« Antwort #23 am: 08. Oktober 2010, 19:50:49 »

Genau wie du sagst:
Wenn er das möchte.

Ja wenn nicht, dann nicht. Ich hätte kein Problem damit, anders zu heißen als er, wenns auch freilich schöner wäre, wenn nicht.

Horschtis Idee wäre nicht meine. Aber wenns für Familie Isa eine Alternative wäre...

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« Antwort #24 am: 08. Oktober 2010, 19:54:34 »

Also mir klingt das zu sehr nach: "Familie ist da, wo alle aus einem Kühlschrank essen!"

Aber da denken die, die dazu gehören sicher anders, als die, die ihn nur aufzufüllen haben.
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