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vatersein.de - Forum 09. Februar 2012, 17:01:33 *
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Autor Thema: Auswandern aus Italien mit Kind  (Gelesen 1038 mal)
BastiFFM
Frischling

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Beiträge: 5


« am: 25. August 2010, 21:17:00 »

Hallo liebe Forengemeinde

Ich habe eine sehr gute Freundin in Italien. Sie hat ein uneheliches Kind von 4 Jahren - lebt aber mit dem Vater zusammen. Glücklich ist Sie damit schon seit Jahren nicht mehr. Aber Der Vater lässt sie den Kleinen nicht mitnehmen. Sie hat Angst ihn zu verlieren und so lässt sie das alles über sich ergehen und sitzt es aus.
Sie stammt ursprünglich aus der Slowakei, hat auch noch die Slowakische Staatsbürgerschaft. Er ist Italiener. der Kleine ist auch in Italien gebohren. Sie spielt schon lange mit dem Gedanken wieder zurück in die Slowakei zu gehen.
Wie stehen ihre Chancen den kleinen mitnehmen zu können? Außergerichtlich ist da nichts zu wollen.
Verstärkend hinzu kommt noch sie hat keinen festen Job. Sie arbeitet als Kindermädchen bei einigen Familien.

Grüße Basti
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Beppo
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Ich bin nicht Deutschland. Ich bin Griechenland.


« Antwort #1 am: 25. August 2010, 21:31:08 »

Hallo Basti.

Dieses Forum und seine User bemühen sich, oft gegen den Widerstand der Justiz, Kindern beide Elternteile zu erhalten.

Ich glaube nicht, dass dir hier jemand einen Rat geben wird, wie eine Mutter am besten einem Kind seinen Vater und einem Vater sein Kind entziehen kann.

Hast du Kinder und wärest gerne an seiner Stelle?
Hattest du als Kind einen Vater?
« Letzte Änderung: 25. August 2010, 22:16:57 von Beppo » Gespeichert

"Wer Kinder hat, wird bis auf die Haut ausgezogen!"
Meo-Micaela Hahne, Vorsitzende Richterin am BGH
BastiFFM
Frischling

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Beiträge: 5


« Antwort #2 am: 25. August 2010, 21:37:43 »

Ja
Und ich weiß ziemlich gut wie ******* es ist wenn sich die Eltern über jahre nicht verstehen. Ich halte das meinen Eltern bis heute vor, dass sie nie einen Schnitt gemacht haben
« Letzte Änderung: 25. August 2010, 21:40:27 von BastiFFM » Gespeichert
Lausebackesmama
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Nichtabsteiger 2011/12


« Antwort #3 am: 25. August 2010, 21:39:04 »

Basti,

Schnitt machen und Kind von Land 1 in Land 2 von einem Elternteil wegschleppen sind aber zweierlei!!

LBM
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Der Sprung
über den eigenen Schatten
gelingt leichter,
wenn wir ihn für jemanden wagen,
der Licht in unser Leben bringt.

(Ernst Ferstl)
BastiFFM
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« Antwort #4 am: 25. August 2010, 21:42:06 »

Also soll sie ihn zurück lassen oder wie versteh ich deine Aussage?
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« Antwort #5 am: 25. August 2010, 21:43:32 »

Moin,

....ich denke, dass hat niemand sooo gesagt. Nur gibt es hier keine Anleitung für Kindesentzug. Vor allem, würde ich
für den Kindesentzieher keinen Cent bezahlen!

Gruß
Agent
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Mantra:

NEIN, NICHT nächste Woche. Heute noch oder morgen. Und schreib jetzt nix vom Anwalt (...), sondern heb Deinen Hintern samt Eiern hoch und werde aktiv.


Zitat Brille007, 22. August 2008, 22:44:25
Lausebackesmama
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Nichtabsteiger 2011/12


« Antwort #6 am: 25. August 2010, 21:46:42 »

Hi Basti,

das Kind hat in Italien seinen Lebensmittelpunkt. Es hat da seine Familie, den Vater, vielleicht eine Kita. Wenn die Mutter in dem Land nicht mehr klarkommt, dann ist das erst mal ihr Problem. Stell Dir doch mal vor, sie wäre mit Vater und Kind in der Slowakei und der Vater will heim nach Bella Italia und nimmt das Kind gegen ihren Willen mit. Hm??

Sie müssen sich einigen oder auf gesetzlichem Weg klären, wer das Aufenthaltsbestimmungsrecht für das Kind bekommt, vor italienischem Gericht. Nimmt sie das Kind ohne Einverständnis mit, würde vermutlich nach HKÜ die Rückführung des Kindes erfolgen. (Haager Übereinkommen bei Kindesentführung).

LBM
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BastiFFM
Frischling

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« Antwort #7 am: 25. August 2010, 21:48:04 »

Hier will keiner was entziehen. Aber auf dieser Grundlage die nun schon fast 3 Jahre andauert ist für alle 3 keine Basis zu gewinnen.
Ich wüßte nur gerne die Rechtlichen Möglichkeiten. Aber anscheind treff ich dabei hier einen wunden Punkt
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Malachit
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« Antwort #8 am: 25. August 2010, 21:48:55 »

Hallo Basti,

Also soll sie ihn zurück lassen oder wie versteh ich deine Aussage?

Ich versuch's mal mit Kinderaugen zu sehen: Schlimm, wenn Papa und Mama laufend Streit haben. Aber mindestens genau so schlimm, wenn einer von beiden plötzlich hunderte von Kilometern weit weg ist.

Einen Königsweg gibt's da nicht. Aber ein möglicher Ansatz wäre: Ja, die beiden trennen sich, als Paar und auch räumlich; aber als verantwortungsbewusste Eltern bleiben sie so nahe beieinander wohnen, dass ein geregelter Umgang - oder im Idealfall ein Wechselmodell möglich ist.

Auch wenn das in diesem Fall ganz offensichtlich bedeutet: Deine gute Bekannte bleibt in Italien.

Aber anscheind treff ich dabei hier einen wunden Punkt

Definitiv.


Viele liebe Grüße,

Malachit.
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Der Begriff "politische Korrektheit" ist die politisch korrekte Bezeichnung für "Denkverbot".
BastiFFM
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« Antwort #9 am: 25. August 2010, 21:53:45 »

Na gut - dann lass ich das so stehen. Ich habe zumindest eine Teilantwort gefunden mit der ich aufbauen kann.

Ich Danke euch für die infos. Thema kann von meiner Seite geschlossen werden
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« Antwort #10 am: 25. August 2010, 21:56:18 »

Sollte sie das ABR beantragen, muss sie einkalkulieren zu verlieren. Das heißt: Das Kind verbleibt im Trennungsfall beim Vater. Da sollte sie sich vorher sehr schlau machen, weil sich mit dem italienischen Familienrecht hier keiner wirklich auskennt.

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« Antwort #11 am: 25. August 2010, 22:05:33 »

Hi,

was verspricht sie sich von einem Umzug in die Slowakei? In Italien hat sie einen Job als Kindermädchen. Meine Variante,
wenn es mit dem KV nicht mehr geht wäre, die Trennung vom KV, wenn auch auf Zeit, mit der Option, dass das Kind so
oft es geht seinen Vater sehen kann.

D.h. konkret, räumliche Trennung und schauen wie es läuft. Den Schritt, so weit weg in ein anderes Land - wenn auch ihr
Heimatland - zu ziehen, halte ich für nicht gut.

Wenn sie in die Slowakei zieht, hat sie erst mal gar keinen Job und u.U. muss das Kind nach Italien zurückgeführt werden.
Dann hat sie gar nichts und ist in einem anderen Land.

Ein Kind brauch beide Eltern.

Gruß
Agent
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Zitat Brille007, 22. August 2008, 22:44:25
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« Antwort #12 am: 25. August 2010, 22:31:02 »

Warum lässt sie das Kind nicht einfach da, wo es ist und bewegt sich selbst nur soweit weg, wie sie es für sich selbst und das Kind als zumutbar ansieht?

Das passt auch am besten zu Aussagen wie dieser:
Zitat
Sie hat Angst ihn zu verlieren.

Und dieser:
Zitat
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« Antwort #13 am: 25. August 2010, 22:34:19 »

Hi,

ich meinte ja, sie kann sich durchaus räumlich trennen, das Kind könnte theoretisch bei ihr oder bei ihm bleiben.

Sie kann sich dann trennen und das Kind hätte beide Elternteile.

Aber einen radikalschnitt in diesem Ausmaß halte ich für nicht haltbar.

Gruß
Agent
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Zitat Brille007, 22. August 2008, 22:44:25
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« Antwort #14 am: 25. August 2010, 22:39:34 »

Moin,

es ist immer dramatisch, wenn Wohnsitze wegen einer gemeinsamen Zukunftsplanung zusammengelegt werden, oft zieht ja dann KM zum KV, weil der ja seine Arbeit behält, während sie die Kinder beduddelt. Die übliche Rollensch**** äh Verteilung meine ich natürlich.

Wenn dann die Ehe scheitert, dann lebt KM in einer fremden Stadt oder gar einen fremden Land ohne ihre Ursprungsfamilie und bekommt Heimweh.

Und da ist dann der Knackpunkt: Erst geht sie IHM zuliebe in eine fremde Stadt bzw. ein fremdes Land, dann gehts schief und sie hängt fest, weil sie das Kind nicht einfach mitnehmen darf.

Tja... das ist ein ziemliches Dilemma. Ich kann den Wunsch "nach Hause" zu ziehen verstehen. Aber so einfach geht es trotzdem nicht. Auch wenn man die Folgen beim Umzug in die Fremde nicht bedacht hat.

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« Antwort #15 am: 25. August 2010, 22:50:53 »

Moin,

schlimm finde ICH auch, dass das Kind mit 4 Jahren noch nicht seinen (eigentlichen) Willen bekunden kann (darf), was es
denn selbst möchte.

Umgezogen ist man schnell, wenn jedoch dann noch Heimweh oder ähnliches mitspielt, dann wird es schwierig.

Mein Rat daher ist, SIE soll sich mit IHM erst einmal vernünftig versuchen auszusprechen und dann sollten beide an einer
Kindeswohlorientierten Lösung schrauben.

Das Ziel sollte immer die Zufriedenheit und das Wohlergehen des Kindes sein.

Gruß
Agent
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Zitat Brille007, 22. August 2008, 22:44:25
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« Antwort #16 am: 25. August 2010, 22:56:34 »

Moin,

aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass kleine Kinder sich schnell an neue Umgebungen gewöhnen (können). Das ist viel abhängig davon, wie man das verpackt. Natürlich würde man auch, wenn die ganze Familie zB berufsbedingt von A nach B ziehen müsste, sich auch nur bedingt den Kopf darüber zerbrechen, ob der Umzug für das Kind gut ist oder nicht.

Hier geht es natürlich *auch* um das Kindeswohl. Vermutlich kann das Leben in Italien und der Slowakei gleich schön/schlecht sein. Das kann man objektiv nicht belegen. Aber in erster Linie geht es darum, dass die Eltern sich gemeinsam entscheiden müssen oder aber das gerichtlich klären müssen mit der Gefahr, das Kind zu verlieren, jeweils.

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« Antwort #17 am: 26. August 2010, 01:12:29 »

nun ja, der Opener die Diskussion als für sich erledigt bezeichnet (möglicherweise, weil keine Antwort  kam wie "sie soll sich das Kind schnappen und abhauen, den Kinder gehören (zu) ihren Müttern!" kam).

Insofern ist die Fortführung der Diskussion über das Für und Wider eher akademisch. Zumindest den Opener werden die Ergebnisse und Hinweise wohl nicht mehr erreichen...
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