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vatersein.de - Forum 25. Mai 2012, 09:51:57 *
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Autor Thema: Kitawechsel ja oder nein?  (Gelesen 1060 mal)
codex
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« am: 23. August 2010, 10:41:02 »

Hallo ich brauche mal wieder Eure Hilfe.

Meine beiden Kinder leben inzwischen nach fast 2 Jahren Wechsekmodell, seid Februar 2010 bei der KM.

Anfang Juli hatten wir eine Verhandlung bei unserem örtlichen Familiengericht, wegen Umgang, da mir der umgang
jedes 2. WE zu wenig, leider kam dan nix besseres raus.

Nebenbei gab es eine Anhöhrung, weil die KM will, dass unsere Tochter (fast 5) in  eine neue KiTa soll.
Es wurde beantragt, einem Elternteil die entscheidung zu übertragen.

Der neue Kindergarten ist für die Mutteer kürzer (neue KiTa 300 m entfernt, bisherige KiTa 800 m von KM Wohnung entfernt)

Begründung der Mutter nur die Entfernung.

Ich wollte natürlich das unsere Tochter im alten Kindergarten bleibt.

Die Richterin hat bisher noch kein Urteil gesprochen, die Kindsmutter will aber das das Kind am 01.09. in die neue Kita geht.
Also die KM wird das Kind dort definitiv ab 01.09, hinbringen.

Kann ich das per einsweiliger Verfügung abwenden?

meine Argumente: Kind ist bisher in alter Kita gewöhnt, integriert, Freunde etc. gewohntes umfeld.

Das Kind (fast5) sagt vor mir, sie will in der alten KiTa bleiben, vor Mutter halt was anderes.


Noch anderes Thema: bisher, also während der Ehe, nach der Trennung, und während Wechselmodell habe ich mich um alles gekümmert.
Arztbesuche, KiTa, Schule des großen (8 Jahre Alt). Jetzt beschwert sich die Kindsmutter das ich mich überall einmische. Auch vor Gericht hat Sie sich schon beschwert.
Sie bekommt es aber nicht gebacken, vergessene Hausaufgaben, Frühstück nicht mitgeschickt, Kinder gehen Schmutzig in die Schule, bzw. KiTa.
Was kann ich dagegen machen.

Richterin, Jugendamt und Verfahrensbeistand, interessiert das überhaupt nicht, sind auf der Seite der Mutter.

Auch das die KM sich 10 Monate nach der Trennung überhaupt nicht um die Kinder geschert hat, interessiert kein Schwein mehr.

« Letzte Änderung: 23. August 2010, 10:43:08 von codex » Gespeichert
codex
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« Antwort #1 am: 24. August 2010, 05:42:26 »

Hallo, kann mir jemand einen Rat geben. Soll ich es zulassen, das das Kind in eine andere Kita geht, oder soll ich per einstweiliger Verfügung dagegen halten?
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« Antwort #2 am: 24. August 2010, 20:32:59 »

Moin Codex,

Entfernung ist bei den Strecken ja nun wirklich ein dünnes Argument. Ich bin für Beständigkeit für Kinder und da das WM schon aufgelöst wurde, ist es wichtig, dass wenigstens die Kita kontinuierlich bleibt.

Ich würde dagegen angehen. M. E. sollte aber erst mal reichen, bei den Kitas im Rahmen des GSR zu widersprechen.

LG LBM
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« Antwort #3 am: 24. August 2010, 20:37:04 »

Hi LBM, ich habe mal ein ABER

Moin M. E. sollte aber erst mal reichen, bei den Kitas im Rahmen des GSR zu widersprechen.

nämlich

Nebenbei gab es eine Anhöhrung, weil die KM will, dass unsere Tochter (fast 5) in  eine neue KiTa soll.
Es wurde beantragt, einem Elternteil die entscheidung zu übertragen.

da das ganze schon vor Gericht ist... reicht das einfache Widersprechen wohl nicht aus.
Aber wie codex da jetzt am besten reagiert??? Codex, hast du denn einen Anwalt dafür?

ligr ginnie
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« Antwort #4 am: 24. August 2010, 20:41:27 »

Moin,

ja, es wurde beantragt, aber bis dahin gilt das GSR uneingeschränkt weiter.

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« Antwort #5 am: 24. August 2010, 20:47:43 »

Du meinst obwohl der Antrag über diese Entscheidung vor Gericht anhängig ist soll er einfach erstmal bei den Kitas im Rahmen des GSR der Ab - und Anmeldung widersprechen?Huch

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« Antwort #6 am: 24. August 2010, 20:53:28 »

Moin,

ja genau!

Bis der Antrag "durch" ist, hat KM keine eigene Entscheidungsbefugnis. Solange muss alles beim Alten bleiben, wenn sich die Eltern nicht einigen. Daher würde ich bei beiden Kitas vorsprechen und schriftlich hinterlegen, dass im Rahmen des GSR nicht dem Kitawechsel zugestimmt wird, wenn es der gleiche Kita-Träger ist, auch dort.

Dann sollte das erst mal gestoppt werden.

LBM
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Beppo
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Ich bin nicht Deutschland. Ich bin Griechenland.


« Antwort #7 am: 24. August 2010, 20:56:54 »

Damit wäre ich im Moment vorsichtig.

Nicht, dass das noch zu einem Durchmarsch in Richtung ASR nach §1671 BGB wird.
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« Antwort #8 am: 24. August 2010, 21:02:15 »

Huch

Weil er nicht einverstanden ist, dass wegen 500m Wegersparnis die Kita gespart wird?

Was wäre denn Dein Rat?

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« Antwort #9 am: 24. August 2010, 21:08:15 »

Weil er nicht einverstanden ist, dass wegen 500m Wegersparnis die Kita gespart wird?
Was wäre denn Dein Rat?
Ich weiß es nicht aber hast du die beiden letzten Urteile zum §1626a aus Brandenburg und Naumburg mit bekommen, wo beiden Vätern mit Fadenscheinigsten Begründen das GSR verweigert wurde?

Ich fürchte, dass der §1671 gerade groß in Mode kommt, bei der Mehrheit von Richtern, die was gegen das GSR haben.
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« Antwort #10 am: 24. August 2010, 21:10:22 »

Okay...... aber wenn die Richterin das vorhat, wird sie das nicht tun, egal, ob Codex nun für oder gegen den Kitawechsel ist?

Und was soll Codex nun tun?
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« Antwort #11 am: 24. August 2010, 21:19:47 »

Das Argument für solche Sachen sind immer die Differenzen zwischen den Eltern und damit ist genau sowas gemeint.

Heute in Naumburg haben sie das GSR ja sogar abgelehnt, weil der Vater es gewagt hat, gegen den Willen der Mutter Umgang zu fordern.

"Sehen sie Herr Richter, selbst bei der Kita schmeißt er mir Knüppel zwischen die Beine!"

Er kann es ja versuchen, sollte nur kucken, wohin die Reise geht und evtl. rechtzeitig abspringen.
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codex
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« Antwort #12 am: 25. August 2010, 14:20:56 »

Bei der Anhöhrung übrigens beim FG in Senftenberg (Brandenburg),

hat der Verfahrenspfleger und auch der Vertreter des JA dem KiTawechsel zugestimmt. Begründung ist nur der kürzere weg.

Schriftlich wurde von der Mutter nachgereicht, das ich ja vorab mit dem Kitawechsel einverstanden wäre. Also die KM lügt und keiner merkt es.

Bisherige KiTa ist eine Integratioskita und das Kind hat ja kein integrationsstatus.

Und die neue Kita ist gleichzeitig Hort des großen

Das stimmt aber nicht so, es sind 2 getrennte Gebäude, also beide sehen sich in der Kita, bzw. Hort nicht!


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riviera68
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« Antwort #13 am: 25. August 2010, 16:39:31 »

Hallo Codex,

ganz offensichtlich bringt es wenig bis nichts gute Argumente zu finden, um den Kitawechsel zu verhindern.

Auch wenn ich fuer so ne Art Bestaendigkeit bin, die jeder Mensch braucht, egal ob gross oder klein, ich sehe in dem Kitawechsel nicht so ein Problem. Was ich damit sagen will ist, die Begruendung
"kuerzerer Weg" ist natuerlich Unsinn, das weiss auch jeder, aber er bedeutet ja nicht "dann haben wir es nicht so weit" sondern er koennte bedeuten "Entscheidungen uebers Kind werden auf kuerzestem Weg entschieden, und zwar durch mich". Wenn es einen anderen Grund gibt, wirst du den vermutlich nicht erfahren.

Die Frage, die sich mir eigentlich stellt ist, macht es Sinn sich wegen dem Kitawechsel 5 Wochen zu beschaeftigen? Ich meine nein. Vielleicht kannst du mal aus der negativ Ecke kommen und den positiven Effekt sehen...soweit der auch gerade weg sein sollte.

Ich denke, du solltest eher aufhorchen in Richtung "was gibt es alles zu kuerzen" und da fallen der Mutter bestimmt noch ne Menge Sachen ein. Geschickt rausfiltern, wo man sein Veto einlegt, wird eine deiner Aufgaben sein....anstatt so festgefahren zu sein wie jetzt.

Hoffe, du verstehst das nicht verkehrt.

cheers
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codex
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« Antwort #14 am: 26. August 2010, 08:20:47 »

Riviera68, ich verstehe sogar sehr gut was du meinst. Es ist ja nicht der erste alleingang der Mutter!

Inzwischen ist ja auch die kleine so von der Mutter bearbeitet worden, dass sie selbst in den neuen Kindergarten gehen will.

Natürlich hat der alte Kindergarten seine Vorteile, aber der neue eben auch.

Mir ging es hauptsächlich darum der KM mal zu zeigen, dass sie solche alleingänge nicht zu machen hat. Leider werden diese alleingänge vom Gericht, Verfahrenpfleger und Jugendamt aber unterstützt.

Ich möchte mir diese Alleingänge und das Verhalten der Behörden nicht gefallen lassen.

Leider gibt es bei uns in der Region, keine Hilfen für Väter. Jugendamt ist sehr Mutterbezogen.

Das schlimme ist, das ich Vater sein will und nicht nur Zahlpapa. Ich bin nachweislich besser in der Lage mich um die Kinder zu kümmern, das weis auch da JA, Verfahrenspfleger und Gericht, aber für die bin ich nur Querulant.

Wie gesagt, bis auf die kleinen Auseinandersetzungen komme ich mit der KM sehr gut aus! Jedoch werden in gerichtlichen Schreiben und Stellungnahmen der KM immer wieder Lügen neu erfunden.

Wir haben Ende September eine Verhandlung am OLG und es ist sogar so, dass ich die KM mit Kinder mit dem Auto mitnehme.

Ich bin nachwievor, für das Wechselmodell. Natürlich wäre mir das ABr lieber. Da inzwischen ja unser Sohn wieder bei mir leben will.

Schwieriger machts die Situation natürlich, dass ich aus privaten Gründen 13 Kilometer weggezogen bin. Ich bin jedoch täglich in der Stadt wo meine Kinder leben (wegen Arbeit).

Sogar die Schule des großen hat mir gesagt, wenn die Kids bei mir wohnen würden, könnten Sie die Schule beibehalten. (Schule Brandenburg, ich lebe jetzt in Sachsen) Antrag beim Schulamt, es wäre kein Problem.

Also nochmals gesagt, es gibt zwischen mir und der Mutter keine großen Probleme, es sind nur die Anschuldigungen und Lügen. Anschuldigungen natürlich beiderseits. Lügen mehr von ihr, wobei natürlich ich mir bewusst bin, dass ich sowas nicht objektiv betrachten kann.

Das Problem ist halt nur, dass Jugendamt und Verfahrenspfleger vollkommen Mutterorientiert sind.

Ich muss Vorsichtig sein, aber ich weiss von einem Richter des Amtsgerichtes (ist ein Bekannter), das die Richterin und die Anwaltskanzlei meiner Ex, ein Clan sind. Genauso Gutachter, Verfahrenspfleger arbeiten grundsätzlich zusammen.
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riviera68
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« Antwort #15 am: 26. August 2010, 16:00:56 »

Guten Morgen Codex,

da muss ich etwas schmunzeln, sorry. Einerseits ist da das "eigentlich" gute Verhaeltnis, wie du schreibst, dann die immer wiederkehreneden "(Luegen-)Geschichten" der Mutter.
So gut ich es auch finde, dass du an den positiven Seiten eurer Beziehung festhalten willst, deine Ex macht mit dir was sie will und du bestaerkst sie darin.

Wir hatten auch mal das Wechselmodell und das lief sehr gut. Dennoch waere es mir nie in den Sinn gekommen, den Vater in meinem Auto mitzunehmen oder aehnliches, einfach weil es da fuer mich
ne Grenze gibt. Und ich haette das schon gar nicht getan, wenn er einerseits auch an dem guten Verhaeltnis festhaelt und andererseits Geschichten auftischt, um seinen Willen zu bekommen.

Ich denke, dein Ding ist nicht wie du sagst "aufpassen" sondern eher "klarstellen" und auch gewisse Grenzen schaffen. Ich finds echt schade, aber sie in der Gegend rumfahren und sich dann so
behandeln zu lassen geht nicht.

Sie wird immer wieder Alleingaenge machen, so oder so. Ich haette nur keine Lust darauf, mich immer wieder mehr und mehr zu aergern.

Alles Gute, cheers!
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« Antwort #16 am: 03. September 2010, 12:40:04 »

Es geht nicht unbedingt darum, das ich sie mitnehme. Die beiden Kinder müssen ja auch mit.
Die Kinder sollen mit zum Verhandlungstermin.

Und ich kann sie schlecht 3,5 Stunden mit den Zug fahren lassen.

Das Verfahren beim AG läuft ja noch. Es soll entschieden werden ob ich oder meine Ex also die KM entscheiden darf in welche Kita unsere Tochter geht.
Inzwischen seit 01.09. besucht, ohne eine Entscheidung des Gerichts, unsere Tochter bereits die neue Kindereinrichtung.

Find das echt geil, das die KM inzwischen auch schon das Gericht übergeht!
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