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vatersein.de - Forum 25. Mai 2012, 09:46:05 *
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Autor Thema: Endlich gefunden  (Gelesen 2336 mal)
ALBEE
Schon was gesagt
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 12


« am: 30. November 2004, 14:52:43 »

Hallo,
ich bin zunächst nur froh dieses Forum gefunden zu haben. Bin durch den neuen "Spiegel" darauf gestossen.
Meine Geschichte :
Bin vor 1 Monat aus dem Haus gezogen weil meine Frau keine Zukunft in unserer Beziehung mehr sieht. Wie schreibt der Spiegel  "aus niedriger Konfliktsituation". Seit dem gehe ich durch die Hölle. Am meisten vermisse ich die Kinder (11 und 14) und kein zuhause mehr zu haben.
Es fehlt die innere Antriebsfeder. Die ersten Wochen bin ich nur noch schleppend gegangen.
Habe kaum noch was gegessen. Stark abgenommen . Ich dachte nicht das es so schlimm ist. Gottseidank konnte ich in ein vorübergehend bei meiner Schwester unterkommen. Wenn Sie nicht gewesen wäre, oh Gott.
Meine ehemalige hat sich offensichtlich innerlich Jahre auf diese Situation eingestellt. Sie hat einen riesigen emotionalen Vorsprung mir gegenüber. Ihr bin ich vollkommen egal.
Nun fragt man sich wie kann so was kommen ?
Ich mache mir selbst riesige Vorwürfe nicht "die Antenne" gehabt zu haben um frühzeitig gegen zu steuern. Aber , ob es was genutzt hätte. Ich habe zuviel gearbeitet. Wollte meiner Fam. alles bieten. Es ist einfach alles nur furchtbar.
Es ging uns nicht schlecht. Ich verstehe die Welt nicht mehr.

   
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Melly
Gast
« Antwort #1 am: 30. November 2004, 15:02:34 »

Hallo Albee,

erstmal herzlich Willkommen bei Vatersein.

Du fragst, wie sowas passieren kann.
Oft ist es die Schere, die immer weiter auseinander geht und leider merkt man es oft nicht.

Man schließt eine Ehe mit dem Glauben es für immer zu tun.
Glaub mal, das wird Dir hier jeder bestätigen.
Oft werden die Ehen in jungen Jahren geschlossen, so daß es völlig normal ist, daß sich die Eheleute weiterentwickeln..oder oft auch nur ein Partner in der Entwicklung voran schreitet.

Gerade durch Kindererziehung passiert es Frauen sehr oft, daß sie auf einem Punkt stehen bleiben und wenn die Kinder alt genug sind, die Interesse wieder geweckt wird, was "Neues" zu machen.
Das führt dann zu solch Konflikten, die auch leider zum Scheitern einer Ehe führen.
Denk jetzt bitte nicht, den Fehler bei Dir zu suchen.
Zum Scheitern einer Ehe gehören in den meisten Fällen immer Zwei!

Meinst Du nicht, Euch könnte eine Eheberatung helfen?
Hast Du Deine Frau mal darauf angesprochen?

Ansonsten kann ich Dir jetzt erstmal nur viel Kraft wünschen, die Du auch brauchst.
Dazu gehört auch, daß Du Dich wieder aufraffst und Nahrung zu Dir nimmst...obs nun schmeckt oder nicht!
Ein Mann, der so kaputt ist und so körperlich angeschlagen ist, bleibt so auf der Strecke und das willst Du doch nicht oder?

Du schreibst Du vermisst Deine Kinder.
Siehst Du sie denn nicht regelmäßig?
Da würd ich doch  für sorgen und bitte....erstmal fix selbst wieder vom Boden aufstehen, Deine Kinder sollten nicht sehen, daß sich der Papa so gehen läßt, das macht ihnen Angst.

LG
Melly
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Kloeppelfee
Gast
« Antwort #2 am: 30. November 2004, 15:13:59 »

Hallo im Forum!

Mein Vorschlag: Guck Dir mal pipsis Beitrag im selben Themenbereich an. Könnte mir vorstellen, dass Ihr Euch gut unterstützen könnt im Moment.

meckern

Grüße!
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ALBEE
Schon was gesagt
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 12


« Antwort #3 am: 30. November 2004, 17:23:43 »

Hallo,
vielen Dank für die Antworten.

Ich weiss, dass ich mich selbst aus dem tiefen Loch ziehen muss.
Die Kinder kann ich gottseidank sehen. Kann aber aus emotionalen Gründen
nicht mehr ins Haus. Ich muss warten bis Weihnachten vorbei ist.

Meine Frau hat einen riesen emotionalen Vorsprung. Sie hat sich offensichtlich
schon längst innerlich von mir und dem jetzigen Zuhause verabschiedet. Ich
habe es nicht früh genug erkannt und habe auch den Fehler gemacht nicht mit
ihr zu einer Eheberatung zu gehen. Sie hat es mir einmal angeboten.
Diesen Vorwurf muss ich mir machen. Jetzt hat sie die Entscheidung getroffen
und lehnt es kategorisch ab mit mir zur Beratung zu gehen. Es ist halt vorbei.
Ich muss sehen wie ich damit klar komme. Sie gibt mir keine Change mehr.

Im täglichen Alltagsleben hatten wir eigentlich nie grosse Streitigkeiten.
17 Jahre lang. Vielleicht hätten wir öfters streiten sollen. Ich glaube eher
es ist heute der Gang der Dinge lieber die Beziehung zu beneden als die
Probleme anzupacken. Insbesondere die Frau braucht sich keine Sorgen zu
machen,wenn der Mann halbwegs vernüftig ist und zahlt.




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Melly
Gast
« Antwort #4 am: 30. November 2004, 17:38:02 »

Hallo Albee,

Du schreibst es ja selbst, Eure Beziehung hat sich tot gelaufen.
Nach 17 Jahren kann das passieren.
Wichtig für Dich ist jetzt erstmal, daß Du Dich wieder einigermaßen in den Griff bekommst.

Glaub mal, auch wenn Du im Moment nicht das Gefühl hast oder/und es glauben magst, es wird auch wieder Sonnenschein in Deinem Leben geben.
Es dauert halt nur, bis sich der erste Sturm mit Regen gelegt hat und auch dann in absehbarer Zeit wieder offen für eine neue Beziehung bist.
Vielen Männern und Frauen geht es so und sie rudern sich aus dem Loch wieder raus.
Ich kann Dir nur versprechen, man entwickelt zum Teil Kräfte, die man an sich nicht kennt.
Da die Kinder halbwegs aus dem Gröbsten raus sind, wird Deiner Frau sicherlich auch nach der Scheidung zugemutet werden können, eine Arbeit aufzunehmen.
Also mach Dir im Moment wegen dem mal nicht so einen großen Kopf.
Kindesunterhalt wirst Du zahlen müssen, da kommst nicht drum rum , sowie der Trennungsunterhalt, sollte ihn die Frau fordern.

Geh mal hier im Forum zu "Ersten Hilfe" da findest Du schonmal vorab viele Infos, die einen kleinen Anhaltspunkt geben.
Da fällst dann nicht gleich aus allen Wolken, wenn ein Brief eines Anwalts ins Haus flattert.
Liebe Grüße
Melly

Ps: wir sind natürlich auch weiterhin gerne für Dich da, solltest Du Fragen bezüglich Unterhalt und Co haben.
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DeepThought
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Administrator
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Beiträge: 12.054



WWW
« Antwort #5 am: 30. November 2004, 18:53:33 »

Hallo Albee,

klasse, das Schreiben hat also geklappt. Dann noch mal hier ein herzliches Willkommen.

Versuche nicht, dir Vorwürfe zu machen. Vorwürfe sind nur dann angebracht, wenn du zum Zeitpunkt der Entscheidung wider deines besseren Wissens gehandelt hast. Auch wirst du keine Gelegenheit haben zu erfahren, ob es anders tatsächlich auch anders gekommen wäre.

Du musst mit der heutigen Situation leben und das Morgen planen und freudig angehen. Suche dir kleine, leicht erleigbare Dinge, anhand derer dur für sich ganz alleine Erfolge hast. Es ist wirklich schwer, das wissen wir alle hier. Doch den Berg, den du jetzt mühsam erklimmen musst, haben wir bereits bewältigt und allen weiteren Wanderen den leichteren Aufstieg zeigen.

DeepThought
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Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
sandgren
Gast
« Antwort #6 am: 01. Dezember 2004, 10:34:20 »

hy albee,mal etwas trost von meiner seite.
ich kenne das nur zu gut wenn man von der trennung überrascht am boden ist und die frau fröhlich durchs leben zieht. cry_smile
aber: jedes ende ist ein anfang!! ;)
ich habe selbst mit hilfe von familie und freunden nach und nach ein neues leben gefunden das ich nicht mehr missen will.
der "kampf" mit meiner ex dauert zwar nun schon fast 4 jahre aber für meine kinder stelle ich mich ihm.
also kopf hoch und zeige dir und deiner umwelt das du auch selbst was bist und nicht nur der rest deiner ehe.
gruss sandgren :cool:
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ALBEE
Schon was gesagt
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 12


« Antwort #7 am: 01. Dezember 2004, 11:24:08 »

Hi und danke für eure Anteilnahme,

zwangsläufig musste ich mich mit Unterhalt, Düsseldorfer-Tabelle und Proschüren wie
"Eltern bleiben Eltern" beschäftigen. Das schlimme daran ist, dass man "von aussen" dazu gezwungen wird sich damit auseinander zu setzen. Warum gerade ich ? Meine ex meint dass ist doch heute "normal" , da gibt es doch die Fam. X.Y,Z bei denen läuft das doch wunderbar,
was willst Du eigentlich ?.
Wenn ich sowas höre könnte ich die Wände hoch gehen. Da wird aus der Statistik abgeleitet dass man eben nun auch dazu gehört. Halb so schlimm, anderen gehts doch auch so.

Im übrigen kann sie überhaupt nicht verstehen warum ich sofort ausgezogen bin.
"Wie kann man nur so überreagieren, wie sind doch erwachsene Meschen". Gut reden wenn man sich Jahre auf diesen "worst case" vorbereitet hat.
Ich glaube einfach Männer sind in so einer Situation komplett anders als Frauen. Es liegt wohl im Wesen des Mannes dass er alles für die Fam. tun will. In der Natur ist es ja auch teilweise so. Wenn er dann plötzlich erfährt, dass ernicht mher gebraucht wird (die Gesetze sind ja nun mal so) dann bricht eine Welt zusammen. Die Frau sieht die Dinge wohl etwas anders.

Also ich habe mich zwangsläufig mit den Formalien auseinadersetzen müssen und habe auch
nach wenigen Tagen wissen wollen was finanziell auf mich zukommt. Es ist unglaublich.
Dadurch das ich "freiwillig" aus dem Haus gezogen bin habe ich das Hausrecht verloren,
muss aber weiter die Finanzierung tragen.Unterhalt für die Kinder und sie kommen natürlich noch oben drauf. Ich wohne im Monemt auf 10qm und für sie hat sich de facto kaum was geändert. Na prima deutsche Gesetzgebung, weiter so..




 
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sandgren
Gast
« Antwort #8 am: 01. Dezember 2004, 11:32:17 »

@albee,
ein kleiner rat: nie etwas ohne beratung des anwalts unternehmen!!!
ich war genauso doof und hatte anschliessend nicht mal mehr eigene unterhosen!! mad
als erstes solltest du dir aber bewusst werden was du willst?
die kinder bei der mutter und besuchsrecht?
kinder bei dir?
ist im moment zwar emotional der falsche zeitpunkt aber glaube mir was du jetzt versäummst zu erledigen wirst du lange zu spüren bekommen und büssen!
gruss sandgren :cool:
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Kloeppelfee
Gast
« Antwort #9 am: 01. Dezember 2004, 11:34:00 »

Dadurch das ich "freiwillig" aus dem Haus gezogen bin habe ich das Hausrecht verloren,
muss aber weiter die Finanzierung tragen.Unterhalt für die Kinder und sie kommen natürlich noch oben drauf. Ich wohne im Monemt auf 10qm und für sie hat sich de facto kaum was geändert.


Du hast Recht: Es ist UNGLAUBLICH!

Grüße!
Ohren steif!
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ALBEE
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« Antwort #10 am: 03. Dezember 2004, 09:20:28 »

Danke für die Antworten,

im Moment weiss ich nicht wie ich mich verhalten soll. Wenn ich mich nicht zu Hause melde höre ich nichts von Ihr oder den Kindern. Ich habe das Gefühl das alles dafür tut die Bindung der Kinder zu mir möglichst zu lockern. Mein Sohn (fast 15) hat mich schon mal im Büro besucht. "Damit ich besser darüber hinweg komme" , wie er meint, nicht etwas weil er mich sehen will.

Auf der einen Seite fehlen mir die Kinder sehr, andererseits geht es mir nach dem Abschied
immer sehr schlecht.  Wie soll ich mich hier verhalten ? . Ist es sinnvoll möglichst viel Kontakt zu den Kindern zu halten, oder soll ich sie erst mal in Ruhe lassen? (Bin seit 5 Wochen ausgezogen).  Verspiele ich mir eine Change zum gemeinsamen Sorgerecht wenn ich die
Kinder nicht so oft sehe. Kann mir meine Ex einen Strick daraus drehen, nach dem Motto "Der
kümmert sich ja eh nicht um die Kinder"?
Bisher habe ich sie mindestens einmal die Woche gesehen. Bin auch die ersten Wochen ins
Haus gegangen, was ich jetzt in der Weihnachtszeit aus emotionalen Gründen nicht mehr kann. Vielleicht wieder im neuen Jahr.

Nach meinem Auszug (ich musste ausziehen), waren die die Kinder dafür, dass ich wieder ins Haus ziehen soll. Meine Ex hat es aber strikt abgelehnt. Wieso zieht sie denn nicht aus,wenn Sie weg will und alles gegen die Wand fährt ?
Jetzt, wo ist ersten finanziellen Dinge geklärt sind (ich zahle mich nicht nur dumm sondern auch dusselig) gehts ihr ja gut. Hat also überhaupt keine Veranlasssung an dem status quo
was zu ändern.  Schöne deutschen Gesetzte. Der Mann schuftet Jahre lang Tag und Nacht und versucht der Fam. alles zu bieten und dann wenn man soweit ist, kommt die Frau und
meint sie muss jetzt mal endlich ihr eigenes Leben leben. Schön blööd war ich !!!


 
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sandgren
Gast
« Antwort #11 am: 03. Dezember 2004, 09:30:23 »

hy albee,
solange die kinder den kontakt wollen und nicht ablehnen würde ich ihn so oft wie möglich suchen. ;)
auch wenn es dir schwerfällt,versuche nach aussen zu demonstrieren das du den weg der mutter aktzeptierst und auch dein eigenes leben vorantreibst.
das bringt dir 2 vorteile:
1 die mutter kann dich nicht immer als von ihr abhängig darstellen und damit die kinder auch noch unter seelischen druck setzen.
2 zeigst du damit das du fähig bist mit deinem leben klarzukommen was vor JA und gericht sehr gerne gesehen wird ;)
leider ist es so das man meiner erfahrung nach aus allem was du tust einen strick drehen kann,es ist nur die frage an welchem du auch hängen wirst.
das hast du in der hand!! ;)
gruss sandgren :cool:
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Kloeppelfee
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« Antwort #12 am: 03. Dezember 2004, 09:31:46 »

Moin moin!

Freu Dich darüber, dass Dein Sohn Dich im Büro besucht hat! Nimm`s nicht gegen Dich, sondern eindeutig für Dich. Istd vielleicht ein bisschen holperig formuliert, wenn er sagt, er käme, damit Du es nicht so schwer hast. Da ich selbst einen fast 15-Jährigen zuhause habe, weiß ich, dass die manchmal noch sehr mit direkter Kommunikation üben... müssen....

Ich bin mir sicher, dass er natürlich gekommen ist, um Dich zu sehen! Das ist doch klasse! Biete ihnen was an, was Ihr zusammen unternehmen könnt, soviel wie möglich.

Wird schon, pass auf!

Grüße!
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biga
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« Antwort #13 am: 03. Dezember 2004, 09:35:21 »

HI Albee,

schließ mich sandgren an.
Halte es für ausgesprochen wichtig, dass du jeden Kontakt suchst der möglich ist. Aus zwei Gründen: Die KInder sind wichtig und es kann dieser Strick erst mal nicht kommen.
Versuche aber vorsichtig mit den Kndern umzugehen und nicht den Kntakt "überzustülpen". Ich glaube deine sind schon relativ groß und gerade in der Pubertät wehren sie sich ja gegen vieles, also auch gegen "Zwangskontakte".

Trotz Weihnachtszeit und ich kann dich gut verstehen: Versuche einen normalen Kontakt mit der Ex...auch wenn es nur in der Wohnnung geht....ist vielleicht noch ein Strick weniger

Halte durch....Weihnachten geht vorbei

LG
Biga
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Kloeppelfee
Gast
« Antwort #14 am: 03. Dezember 2004, 09:37:44 »

@sandgren
Du schreibst (ich blicke immer noch nicht, wie man zitiert...grrr):

"1 die mutter kann dich nicht immer als von ihr abhängig darstellen und damit die kinder auch noch unter seelischen druck setzen."

Das scheint genau die richtige Formulierung für das zu sein, was meinem Ex-Freund wiederfährt. Kannst Du das genauer erklären, wie das funktioniert...?
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ALBEE
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« Antwort #15 am: 03. Dezember 2004, 09:46:36 »

Hallo Kloeppelfee ,

was hättest Du gerne genauer erklärt ?







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biga
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« Antwort #16 am: 03. Dezember 2004, 09:48:13 »

Hi Fee,

statt auf Antworten auf Ziitieren in der unteren Leiste, dann hast Du den Text und kannst an ihm "rumschnibbeln"

LG
Biga
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sandgren
Gast
« Antwort #17 am: 03. Dezember 2004, 09:50:06 »

@kloepelfee,
das zitieren begreife ich auch noch nicht!
zu deiner frage:
dieses psychospiel ist leider sehr facetenreich Traurig
zb.alleine dadurch das die mutter fröhlich ihr leben lebt und stärke zeigt währen der vater, für die kinder erkennbar,emotional am boden liegt, erzeugt eine mitleidssituation für die kinder.
der vater zeigt sich als der schwächere!
kommt dann noch vorsatz der mutter dazu "seht euch den an,der bekommt ohne mich nichts gebacken,wie will der sich um euch kümmern?" spielt man ihr auch noch in die hände.
beliebt bei meiner ex und ihrem LG war als erziehungsmassnahme:" wenn ihr nicht brav seid MÜSST! ihr zum papa und seht die mama niewieder!"
auch das soziale umfeld reagiert darauf und ist nur zu schnell geneigt zu denken das sie ihn ja verlassen musste wenn man sieht was für ein "waschlappen" er doch ist. Traurig
zeigt man keine stärke ist man sofort hinten an.
traurig aber wahr,in unserer gesellschaft ist kein platz für emotionen. cry_smile
gruss sandgren :cool:
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« Antwort #18 am: 03. Dezember 2004, 10:06:59 »

hmm sandgren,

so ganz bin ich damit nicht einverstanden....
Ich galube, es ist viel mehr die Frage danach, wie Mann die Stärke zeigt. Das was Du beschreibst, klar steht an dieser stelle außer Frage, ist einfach niederträchtig und gemein.

Ich kann aber z.B. grad nicht damit umgehen, dass mein Ex meint Stärke zeigen zu müssen, indem er gar nicht auf irgendwelche Ausweichtermine eingeht (kommt nur selten vor), weil er mein, dass er jetzt mal bestimmen müstte (oder auch seine Neue - ich weiß es nicht). Er möchte sich nicht s vorschreiben lassen (ich interpretiere mal), was ja einerseits o.k. ist, aber dem Kind leider nun gar nicht hilft in der Sturheit, die er grad zu Tage legt.
Also Stärke heißt hier keine falschverstandene Stärke, sondern heißt für mich die Themen direkt, ehrlich und offen auszusprechen, um die es wirklich geht und nicht über Verhalten zu zeigen, dass Mann jetzt am Zug ist....

Und wenn man die richtigen Leute trifft - wie hier z.B.  ;)  dann dürfen auch emotionen da sein...
LG
Biga
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ALBEE
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« Antwort #19 am: 03. Dezember 2004, 10:37:51 »

Hi,
also ich bin natürlich im Moment emotional noch am Boden u.a auch wegen :
- die ganze Lebensplanung für den Eimer
- Frau weg
- Kinder nur noch sproradisch.
- Haus weg (zunächst lebt sie ja drin und hat auch unser Auto)
  (ich kann ja mit der Strassenbahn fahren)

Auf der anderen Seite weiss ich genau, dass ich mich aus dem Loch
wieder nach oben bewegen muss. Ich brauche halt noch ein wenig Zeit.

In unserer Beziehung (ich hatte es schon mal erwähnt) - so sieht es meine ex-
wäre sie nicht ernst genommen worden. Ich hätte mehr oder weniger alles
entschieden, was ich bei weitem nicht so sehe. Ich gaube eher das sie
nach Rechtfertigungen sucht, diesen Schritt gemacht zu haben. Eigentlich hätte
sie sich nicht beschweren könnnen (sagt sie). Ich hätte sie nie schlecht behandelt,
hätte immer für die Familie gesorgt, nicht getrunken, keine anderen Frauen usw..
Da sucht man natürlich nach Gründen um seinen Mann zu verlassen um es nach
"aussen zu verkaufen".
Vor ein paar Jahren sind ihre Eltern recht schnell hintereinader gestorben.
Da merkte ich schon dass in ihr eine Wandlung im Gange war. Die recht enge
Bindung an die Eltern war weg. Sie machte auch deswegen vorher schon Terapien.
Sie wurde so erzogen, immer die liebe kleine zu sein, die nie den Mund aufmacht.
Zuhause wurde sie oft benachteiligt. Hier gab es einige Vorfälle die sie immer wieder
erzählte. Jetzt so habe ich den Eindruck beginnt sie sich richtig freizuschwimmen.

Ich war für sie wahrscheinlich nur eine art Elternersatz. Ich sollte vorangehen.
Am Anfang der Ehe war sie kaum in der Lage eingene Entscheidugen zu treffen.
Jetzt wirft sie mir vor, sie konnte sich bei mir nicht durchsetzen. Ist das nicht vorrangig
ihr Problem gewesen ?

 








Habe es aber auf der anderen
Seite auf die Reihe beracht
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sandgren
Gast
« Antwort #20 am: 03. Dezember 2004, 10:39:32 »

dann bin ich falsch rübergekommen biga Traurig
mit stärke meine ich:
sein leben zu aktzeptieren und damit klar zu kommen
zu zeigen das man(n) noch ein eigener mensch und nicht die restmenge einer beziehung ist
nicht offensichtlich in der vergangenheit zu leben und nach aussen über das ungerechte schicksal zu klagen.
eigene interessen anzugehen und auch umzusetzen
der umwelt deutlich zu zeigen"seht her,ich lebe noch!!"
ich meine nicht:
sturrheit und kompromislosigkeit!
gruss sandgren :cool:
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biga
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« Antwort #21 am: 03. Dezember 2004, 10:52:43 »

Hi sandgren...

damit gehe ich völlig dacore....

Es sind halt nur immer idese verdammten zwei Seiten in der Trennungsphase oder Nachtrennung:
Das was ich wirklich will und meine und das, was der andere daraus macht und wozu er mich zwingt, was ich eigentlich gar nicht will. Da hilft eben nur Offenheit - oder besser noch Wahrheit.

@Albee
Das lese ich auch in Dienem letzten Post so:
Du musst daraus und deine eigene Stärke finden.
Und sie auch....Ja, es ist primär ihr Problem gewesen, dass sie sich so verhalten hat wie sie es getan hat. Hierüber muss sie für sich Klarheit finden und vielleicht auch sich freischwimmen..Aber ist es auch die Frage, was Du dazu beitragen kannst, dass sich was verändert. Vielelicht sieht sie ja auch Deine Beteiligung, die jetzt nicht so ganz klar ist (mir jedengfalls). Vielleicht bist du ja eine Person, die gerne mal vporprescht und dann kann die andere nur hinterher...also mal aus ihrer evtl. Sicht geschaut.

Gibt es vielleicht noch die Mögichkeit, das gemeinsam anzugehen? Versuche noch einmal mit ihr über Beratung zu sprechen und wenn nicht mache Du den ersten Schritt, gehe dorthin und zeige ihr durch dein Verhalten, dass Du bereit bist, was und damit auch Dich zu verändern.

LG
Biga


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Kloeppelfee
Gast
« Antwort #22 am: 03. Dezember 2004, 10:56:35 »

Schon besser verstanden, Sandgren! Danke!
Es leuchtet mir sofort ein, dass es für Dich eine ganz undankbare Rolle ist, wenn Deine Kinder spüren, dass Du leidest und "schwach" bist. Emotionen zu zeigen, also auch seine Trauer zu zeigen, gehört aber auch zu einem ganzen Leben. An sich ist das ja keine Schwäche, oder? Ich würde sogar sagen, es ist im Gegenteil eine Stärke.

Ich denke, es kommt darauf an, Wege zu finden, aus dem miesen Spiel auszusteigen und Stärke zu zeigen, indem man (also in dem Fall jetzt Du) z.B. klar sagst, was Du willst, versuchst, klare Regelungen abzusprechen usw., das würde meiner Meinung nach aus der "Abhängigkeit" führen. (Ich WEISS, dass dies sauschwer ist, wenn auf der anderen Seite ein unkooperativer Mensch sitzt). Bei meinem Ex-Freund hatte ich aber durchaus auch den Eindruck, dass er sich manchmal abhängiger gefühlt hat als er tatsächlich ist (und er wird durch alleiniges Sorgerecht auf Seiten der Ex auch ständig erpresst mit Kindsentzug und so...). Tja, alles nicht so einfach zu erklären.

Vielleicht noch: Dass Deine Ex den Kindern sagt, wenn sie nicht brav sind, müssen sie zum Papa ist ja so bizarr, dass ich nicht drüber weinen, sondern eigentlich nur drüber lachen kann. Schaffst Du nicht, oder? Glauben die Kinder etwa das, was damit zum Ausdruck gebracht werden soll? Soweit ich Deine Geschichte richtig verstanden habe, hast Du doch Jahre mit den Kindern verbracht zuhause... da müsste doch genug gewachsen sein zwischen Euch. Ich glaube einfach nicht, dass Kinder sich so "vera..." lassen und spüren, dass dies nicht die Wahrheit ist.
Ich glaube, wenn der Vater meines Sohnes ihm sowas gesagt hätte, hätte ich meinen Sohn wohl nur grinsend gefragt: Und, ist das eine schlimme Strafe für Dich? (Ich denke, spätestens hier hätte mein Sohn zurückgegrinst und vermutlich gesagt "Nee, eben nicht, habe ich gar nicht verstanden, es war nämlich so, dass wir Streit hatten, weil... ".

Ich will jetzt nicht die Besserwessi machen, ehrlich nicht, ich habe es auch viel leichter gehabt offensichtlich, aber so ganz mag ich mich eben nicht abfinden mit Geschichten, bei denen der eine immer in der Opferrolle bleibt und der andere nur Täter ist. Ich glaube daran, dass man daraus aussteigen kann. schild_amen

Wie Du (oder soviele andere Männer hier) aus der Position der Schwäche herausfinden können und sich (mit allen Emotionen) als starken Mann ihren Kindern gegenüber zeigen können, ist natürlich ein weites Feld. Dafür ist dieses Forum da, finde ich. Biga beschreibt ein schlechtes Beispiel (ist ja auch kein Ausstieg aus dem Machtkampf, so wie ich es sehe), andere gehen mit anderen Beispielen voran.

Wo hab ich das nur gelesen:

Wer immer nur macht, was er immer schon gemacht hat, bekommt auch immer nur das, was er immer schon bekommen hat.

Grüße
Gespeichert
Kloeppelfee
Gast
« Antwort #23 am: 03. Dezember 2004, 10:59:36 »

@albee
Du hast vollkommen Recht!
Das ist ihr Problem, wenn sie sich nicht durchsetzen kann, das kann sie dir nicht anlasten.
Man kann Therapien machen, zusammen zu einer Beratung gehen, man kann sehr viel machen, man kann sich auch dem anderen mit seinen Schwächen offenbaren.
Ist einfach nicht fair...
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biga
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« Antwort #24 am: 03. Dezember 2004, 11:04:27 »

Hi Klöppelfee,

ich gebe Dir völlig Recht mit Opfer und Täter und dem Ausstieg.
Aber wie meinst Du das mit meinem Beispiel? Ich versuche da schon aus den bisherigen Rollen rauszukommen. Ich meinte das als Beisppiel im Hinblick auf falsch verstanden Stärke....Huch?

LG BIga

Hab noch mal gelesen, stand wohl auf dem Schlauch, glaube wir meinen das gleiche. Die andere Seite versuchte es mit Stärke und steigt nicht aus dem alten Konflikt aus...Ich hingegen fühle mich irgendwie nicht als Opfer oder Täter, will diese Rolle nicht...Kriege aber das Gegenüber nicht zum Ausstieg....damit bin ich irgendwie auch noch drin...denn da gibt es ein Kind um das es gehen sollte bzw. bei mir auch geht.

[Editiert am 3/12/2004 von biga]
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