Hallo , ich heiße Thorsten , bin noch 39 Jahre und komme auf FfM . Kurz zu meiner Geschichte. Ich habe vor etwas mehr als 3 Jahren einen unehelichen Sohn gezeugt , welcher genau vor 2Jahren und 4 Monaten das Licht der Welt erblickte . Auch wenn er ein Verkehrsunfall

war , so ist er dennoch mein Leben . Es fing schon an , als ich erfuhr das die Mutter schwanger mit ihm ist ( wir hatten bis dahin keine Beziehung ) . 4 Wochen vorher hatte sie mir offenbart das sie ja schon 2 Jungs hat , die aber im Moment bei ihrer Mutter leben und das sie mit ihrer Mutter Streit hat und da sogar das Jugendamt eingeschaltet ist , da die Mutter Müll über sie erzählt hat . Ich denke man kann sich meine Reaktion vorstellen . Glücklich war anders . Als ich ihr sagte das sie dann zum Arzt gehen soll und ich sie dann dabei unterstützen werde , kam nur ein ......äh das ist ja das Problem . Dafür ist es jetzt zu spät . Also hab ich ihr erklärt das ich mich von niemandem auf dieser Welt wegen einem Kind erpressen lasse . Sie soll es halt bekommen , dann gibts nen Test und wenn es meins ist , dann soll sie mir über einen Anwalt die Unterhaltsforderung zukommen lassen . Oder sie soll sich was überlegen , das ich kontakt zu dem Kind haben werde . Im 8. Monat haben wir dann einen Kompromis gemacht . Ich erkenn die Vaterschaft an , wenn das Würmchen von mir ist und dafür machen wir dann ein gemeinsames Sorgerecht . Gesagt getan , die Geburt kam , mein Klon erblickte das Licht der Welt und die Frage der Vaterschaft hatte sich erübrigt

. Also wir zum Amt und die Anerkennung sowie gemeinsame Sorge unterzeichnet . Die anderen beiden Jungs haben wir von der Oma zu ihr geholt und Mutter und Tochter wieder zusammen geführt so das die 3 Brüder zusammen groß werden und die Oma , die Oma bleibt und nicht als Mutterersatz fungiert .
Nach dem ich mir das ganze dann ca 3 Monate angeschaut habe , habe ich ihr den Vorschlag gemacht das wir es ja als Familie versuchen könnten . Aber dann müßte es auch ein Paar Regeln geben , denn das ein 9jähriger Junge abends um 22 Uhr noch draußen spielt , das geht nicht . So haben wir ein paar Regeln aufgestellt , die leider zu 80% nicht eingehalten wurden . Der große ist jetzt 12 , die Schule ist genauso schlecht wie damals , 2 mal wurde er vorletzten Monat zur Polizei geladen und das er raucht ist das geringste Übel . Er kommt jeden Tag zu spät nachhause , mal ne halbe Stunde mal ne Stunde und baut sonst noch so einiges an **tsts - ID 1** . Jedesmal wenn ich dann sage das er jetzt Hausarest hat , wird dieser von der Mutter verkürzt . Nachdem ich seit einem Jahr sage , weder du noch ich haben zugang zu dem Jungen , laß uns zum Kinderschutzbund gehen , der Mann kennt ihn , ist Kinder und Familienpsychologe und vielleicht kann er uns helfen , haben wir das vorletzten Monat dann getan . Der Mann hat die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen und genau die Worte wiederholt die ich die ganze Zeit sage . Fakt ist , das sich bis jetzt nix geändert hat und ich nun vor 4 Wochen meine Koffer gepackt habe .
Ich habe ihr gesagt da sie sowieso alles so macht wie sie es für richtig hält , dann ist das auch keine Beziehung oder gar Familie , dann geht mich ab heute halt nur noch mein Sohn was an . Ich möchte das Familiengericht und Jugendamt aus allem raus halten . Denn dadurch haben die anderen beiden Buben einen Nachteil und das möchte ich nicht . Auch der Große tut nur das was die Mutter zuläßt .
Mein Problem ist jetzt , das ich meinen Sohn gerne alle 14 Tage von Samstag auf Sonntag und alle 14 Tage von Dienstag auf Mittwoch bei mir übernachten lassen würde . Alle 14 Tage Samstag auf Sonntag bekäm ich ihn , aber das ander nicht . Ich arbeite 6 Tage die Woche aber Dienstags nur bis und Mittwochs nur ab 14 Uhr . Ich dachte mir das so , weil der Junge nächstes Jahr ja in den Kindergarten kommt und da wäre die umgewöhnung für ihn nicht so groß . Übrigens ist der Platz und alles da und schon eingerichtet und er findet es auch toll beim Papa . Vielleicht kann mir ja jemand hier sagen wie groß da meine Chancen sind . Ich denke mal das meine Gründe um die Sorge um meinen Jungen nicht ganz unberechtigt sind und ich möchte so auch einen von Anfang an bestehenden Kontakt zu den Kindergärtnern/innen und Lehrern/innen aufbauen damit ich immer weiß wie es meinem Sohn geht und wie er sich vor allem entwickelt . Hab ich da mit dem gemeinsamen Sorgerecht ( uneingeschränkt) eine Chance ?