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vatersein.de - Forum 12. Februar 2012, 17:40:25 *
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Autor Thema: 8-Wochen-Geschichte: Frau dreht durch.  (Gelesen 3754 mal)
Applefan
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« Antwort #50 am: 28. Juli 2010, 19:24:01 »

Ich kenne mindestens einen Menschen, der das komplett anders sieht. Kennst Du den Witz mit den Hunderten von Geisterfahrern auf der Autobahn? Wenn Du das begreifst ist gut möglich, dass Dir einiges leichter fällt.

hmm... naja, also letztlich hat sie genau zwei Menschen, die hinter dem stehen, was sie tut: Ihre beste Freundin und der neue Typ. Alle anderen (und zwar wirklich ALLE) können ihr Verhalten nicht mal ansatzweise verstehen. In ihrer Familie gibt es bereits zwei Familien, die ihr mitgeteilt haben, sie sei bei denen künftig nicht mehr willkommen. Zu ihrer Familie hat sie seit Wochen kaum noch Kontakt, zur ihrem Bruder bereits seit zwei Monaten nicht mehr. Das sind aber alles Menschen, die ihr sonst immer sehr, sehr wichtig waren - vor allem ihr Bruder. Es geht ihr selbst auch nicht wirklich gut. Sie sieht sehr schlecht aus und ißt nichts mehr...
« Letzte Änderung: 28. Juli 2010, 19:26:03 von Applefan » Gespeichert
Lausebackesmama
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Nichtabsteiger 2011/12


« Antwort #51 am: 28. Juli 2010, 20:37:35 »

Hallo Applefan,

möglicherweise war Deine Frau einfach nicht mehr glücklich. Glücklichsein ist ein höchst subjektives Gefühl. Und unabhängig davon, was für eine Moralvorstellung das Umfeld hat, sie muss tun, was sie tun muss. Einzig auf die Vater-Kind-Beziehung hat sie Rücksicht zu nehmen und dass dem Kind sonst kein Schaden zugefügt wird.

Aber ehrlich gesagt, alle, die ihr deshalb den Rücken kehren und die Tür vor der Nase zuschlagen, können ihr auch gestohlen bleiben. Das sind Menschen, die oft vor der eigenen Tür genug Dreck zu liegen haben und den damit mal für einen Moment übersehen können.

Gruß LBM
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(Ernst Ferstl)
Applefan
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« Antwort #52 am: 28. Juli 2010, 20:46:26 »

Aber ehrlich gesagt, alle, die ihr deshalb den Rücken kehren und die Tür vor der Nase zuschlagen, können ihr auch gestohlen bleiben. Das sind Menschen, die oft vor der eigenen Tür genug Dreck zu liegen haben und den damit mal für einen Moment übersehen können.

Das will ich weder gutheißen noch verurteilen. Ich frage mich nur, wie man auf dieser Basis eine glückliche Beziehung führen können soll. Ihr neuer Typ kann sich ja erstmal ewig nicht irgendwo sehen lassen - sie selbst scheint mit der Situation ebenso unglücklich - ja - eher hoffnungslos überfordert zu sein. Aber ich finde trotzdem irgendwie keinen richtigen Weg, an sie ran zu kommen. Sie spricht immer nur von "Trennung", "alles im Guten regeln" usw... 12 Kilo abnehmen in 2 Monaten und immer noch nix essen ist doch kein Zeichen für glücklich sein...?
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brille007
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« Antwort #53 am: 28. Juli 2010, 20:53:11 »

Moin,

auch ich teile die Ansicht, dass die Äusserungen des "Umfeldes" über eine Trennung anderer Leute in etwa so bedeutsam sind wie das aktuelle Wetter am Hindukusch. Zumal ein Trennungswilliger sich kaum von Statements à la "ich und 43 andere Leute sind der Ansicht, dass Du gerade einen kapitalen Fehler machst" beeindrucken lassen wird.

Hinzu kommt, dass man gerade in solchem emotional aufgeladenen Situationen zu selektivem Hören neigt und überhaupt nur wahrnimmt, was einem in den Kram passt. Deshalb hört man auch nicht auf die gefühlten anderen 43 Leute (bzw. fragt sie gar nicht erst), die einem vermutlich sagen würden "so wie du dich in der Vergangenheit verhalten hast, kann ich gut verstehen, dass er/sie den Abgang macht!"

Ganz generell verlaufen die Trennungen am friedlichsten, in die sich keine Aussenstehenden einmischen. Das hat man vor allem selbst in der Hand: Mit einem Satz wie "danke für die Anteilnahme, aber wir schaffen das schon allein" kann man die Bildung von Truppen und Lagern vermeiden. Und allem voran natürlich damit, dass man selbst nicht ungefragt jedem Menschen aus dem eigenen Umfeld erzählen zu müssen glaubt, was der/die andere doch für ein schrecklicher Mensch sei...

Grüssles
Martin
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Applefan
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« Antwort #54 am: 28. Juli 2010, 20:59:53 »

möglicherweise war Deine Frau einfach nicht mehr glücklich. Glücklichsein ist ein höchst subjektives Gefühl. Und unabhängig davon, was für eine Moralvorstellung das Umfeld hat, sie muss tun, was sie tun muss.

Nun, ich habe auch Zeiten oder Bereiche, mit denen ich durchaus nicht glücklich bin. Trotzdem würde mir nie in den Sinn kommen, so einen Film zu schieben. Und wie heißt es doch so schön: "in guten wie in schlechten Zeiten". Bei einem Kommunikationsproblem muß kommuniziert werden. Das haben wir beide verpennt. So what. Muß man sich deshalb gleich trennen und die Familie auseinander reißen...Huch
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Lausebackesmama
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Nichtabsteiger 2011/12


« Antwort #55 am: 28. Juli 2010, 21:07:53 »

Moin,

da wird viel "Kommunikationsproblem" gewesen sein. Zum Thema Sprachprobleme zwischen Männern und Frauen muss man nur mal Mario Barth zuhören (Stichwort Subtext). In den wenigsten Fällen schmeißt ein Ehepartner die Ehe "einfach so" hin und das ohne Vorwarnung. Vielmehr gab es sicher oft Vorwarnungen, die man getrost ignoriert, weil man sich nicht auseinandersetzen wollte.

Es mag sein, dass sie sich vielleicht einfach auch verliebt hat. Das sucht man sich genausowenig aus, wie für den vorhandenen Partner keine Liebe mehr zu empfinden. Dass Du auf die Idee "so einen Film zu schieben" bzw. alles hinzuschmeißen nicht kämst darf aber kein Maßstab sein, den Du an Deine Ex anlegst.

Ich glaube, es ist die größte Kunst, Menschen in ihrer Andersartigkeit zu akzeptieren. Dazu gehört auch, einen Partner gehen zu lassen, wenn man selbst mein objektiv Recht zu haben, dass er doch gar keinen rechtfertigenden Grund für eine Trennung vorweisen kann.

LG LBM
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brille007
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« Antwort #56 am: 28. Juli 2010, 21:09:22 »

Moin Applefan,

Ich frage mich nur, wie man auf dieser Basis eine glückliche Beziehung führen können soll. Ihr neuer Typ kann sich ja erstmal ewig nicht irgendwo sehen lassen - sie selbst scheint mit der Situation ebenso unglücklich - ja - eher hoffnungslos überfordert zu sein.
was geht es Dich an? Bist Du für Deine Ex, ihren neuen Partner und ihr gemeinsames Glück verantwortlich? Bist Du der Ansicht, dass ausgerechnet Du belastbare Informationen über diese Beziehung hättest?

Aber ich finde trotzdem irgendwie keinen richtigen Weg, an sie ran zu kommen. Sie spricht immer nur von "Trennung", "alles im Guten regeln" usw... 12 Kilo abnehmen in 2 Monaten und immer noch nix essen ist doch kein Zeichen für glücklich sein...?
Du hast mit Deiner Ex genau zwei Baustellen: Zum einen Eure Kinder; zum anderen das auseinanderfieseln von Hausrat, Vermögen, Verträgen, gemeinsamer Firma etc. Und nur zur Regelung dieser Themen musst Du "an sie rankommen". Ihre Ernährung und ihr persönliches Glück gehen Dich nichts an; sie ist nicht Dein Eigentum und nicht verpflichtet, Deine persönlichen Glücksvorstellungen zu erfüllen.

Nun, ich habe auch Zeiten oder Bereiche, mit denen ich durchaus nicht glücklich bin. Trotzdem würde mir nie in den Sinn kommen, so einen Film zu schieben.
das kannst Du genau für einen einzigen Menschen als "richtig" entscheiden: Dich selbst.

Und wie heißt es doch so schön: "in guten wie in schlechten Zeiten". Bei einem Kommunikationsproblem muß kommuniziert werden. Das haben wir beide verpennt. So what. Muß man sich deshalb gleich trennen und die Familie auseinander reißen...Huch
Diese Entscheidung trifft jeder für sich selbst; da gibt es keine allgemeinverbindlichen Regelungen. Würde man Deine Noch-Frau zum Thema befragen, würde sie mit einiger Sicherheit etwas sagen wie "ich hab ewig versucht, mit ihm darüber zu reden - aber der Kerl war ja auf beiden Ohren taub!"

Wenn jemand die Koffer gepackt hat, ist es jedenfalls zu spät, um über "Chancen für die Beziehung" zu reden.

Grüssles
Martin
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Malachit
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« Antwort #57 am: 28. Juli 2010, 22:03:19 »

Hallo Applefan,

Und wie heißt es doch so schön: "in guten wie in schlechten Zeiten".

Geh' ruhig davon aus, dass die meisten Menschen, wenn sie diese Formel bejahen, in genau diesem Moment nicht verstehen oder verstehen wollen, was diese Formel dem Wortlaut nach bedeutet. Obwohl es so offensichtlich ist - allerdings scheint es in den Ohren anzukommen als "in guten Zeiten gerne; in schlechten Zeiten nur, bis ich keinen Bock mehr habe".

Vermutlich sollten wir die Ehe einfach abschaffen, da Gipfel der Verlogenheit.

Nix für ungut,

Malachit.
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Der Begriff "politische Korrektheit" ist die politisch korrekte Bezeichnung für "Denkverbot".
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« Antwort #58 am: 28. Juli 2010, 22:40:13 »

@applefan,

auch meine Ex hat mir "hinterher" gesagt/erklärt, dass Sie natürlich mehrfach ernsthaft angeschnitten hat, dass es bei uns nicht mehr gut läuft. Ich habe natürlich(?) nicht die Bohne davon mitbekommen...

Auch meine Ex war dann mit Jemanden zusammen, den niemand so richtig leiden konnte. Verstehen konnte sie sowieso aus unserem Umfeld niemand, dass sie sich trennte. Gut, sie hat jetzt nicht Bockmist verbreitet, das also etwas anders als bei Dir. Und sogar mit ihrem familiären Umfeld hatte sie (und das bis heute) einen richtigen Bruch.

Und ja, insgeheim habe ich ihr "das alles" damals sogar gegönnt mad3

Allerdings konnte ich mich von ihr relativ schnell emotional trennen und damit war auch meine "das gönne ich ihr - Phase" sehr schnell vorbei. Ihr Leben - mein Leben. Kommunikation auf´s Notwendigste beschränkt und trotzdem auf Elternebene zusammen kommuniziert. Damit ging es mir (relativ) schnell besser.

Dir rate ich deshalb: Löse Dich von Deiner Ex. Lass sie "ihr" Ding durchziehen. Denk´ nicht drüber nach. Denk an Dich und die kids. Und, wie schon geschrieben: Die Frau sieht nur noch so aus wie Deine Ex... und, wie auch schon geschrieben: Die Koffer sind gepackt und das war´s.

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So ist das Leben
Horschti
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« Antwort #59 am: 29. Juli 2010, 10:34:27 »

Moin,

für mich liest sich das so, als wenn Du Eure Ehe gar nicht aufgeben willst. Was Deine Motivation dafür ist, ob Liebe oder eher die Angst um Deinen gesellschaftlichen Status, weißt nur Du alleine.

Wenn es aber so ist, dann wirst Du nur Erfolg im Kampf haben, wenn Du ihr Deine Liebe beweist, nicht aber, wenn Du ihr ständig mitteilst, wie unvernünftig ihr Handeln ist.

Das kommt bei den meisten Menschen und vor allem bei Frauen richtig schlecht an. Wenn sie mit schlechtem Gewissen zu Dir zurück gekrochen kommt, ist die Basis für die Zukunft jedenfalls nicht gleichberechtigt und Du wirst dieses Ungleichgewicht sicher, ob absichtlich oder unterbewusst, irgendwann zu Deinen Gunsten nutzen.

Der einzige Weg kann nur sein, die Situation gemeinsam aufzuarbeiten. Du musst ihren Schritt als letzten Ausweg anerkennen und mit ihr erarbeiten, wie es so weit kommen konnte und was sich bei beiden ändern muss.

Eins steht fest - der Weg, den sie gerade geht ist alles andere als bequem. Da muss schon ´ne Menge zwischendurch passiert sein, bis jemand so weit ist (Wie Du selber schon eingeräumt hast, geht es da sicher nicht nur um 8 Wochen!).

Hast Du allerdings mit der Ehe abgeschlossen, dann kann jetzt Dein Ziel nur sein, aus der Situation das best mögliche für Eure Kinder und für Dich herauszuholen. Folge dazu am besten der "Bedienungsanleitung" auf siesen Seiten.

Gruß Holger, der Euren Kindern und Dir den schnellen Ausstieg aus Deiner Gegenwärtigen Verwirrung wünscht.
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« Antwort #60 am: 29. Juli 2010, 13:22:57 »

Der einzige Weg kann nur sein, die Situation gemeinsam aufzuarbeiten. Du musst ihren Schritt als letzten Ausweg anerkennen und mit ihr erarbeiten, wie es so weit kommen konnte und was sich bei beiden ändern muss.

Genau zu diesem Weg habe ich mich jetzt auch entschlossen. Sie ist heute gerade da, und wir sind dabei, alles auf vernünftige Weise zu klären. Die Firma wird umfirmieren in eine UG, dann haben wir erstens beide Sicherheit, und zweitens hängt die Firma dann nicht mehr so im Privatleben drin (ist dann ja eine eigene Gesellschaft).

Und ja: Plötzlich erkenne ich auch wieder meine Frau wieder :-) Wir haben jetzt den Umgang mit den Kindern erstmal geregelt, und für übernächstes Wochenende hat sie mich gefragt, ob ich mit ihr zur Einschulung meiner Neffen (aus ihrer Familie) kommen möchte. Finde ich toll :-)

Ich werde jetzt zusehen, die alten Sachen als gegeben anzunehmen und mich künftig lieber über die positiven Dinge zu freuen. Ich glaube, da haben wir alle mehr von... :-)
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« Antwort #61 am: 29. Juli 2010, 13:38:06 »

Moin Applefan,

Ich werde jetzt zusehen, die alten Sachen als gegeben anzunehmen und mich künftig lieber über die positiven Dinge zu freuen. Ich glaube, da haben wir alle mehr von... :-)
das ist ein guter Weg. Es bringt nichts, die Vergangenheit zu beklagen oder endlos darüber zu sinnieren, wer wann was hätte tun sollen oder nicht hätte tun dürfen: Gestalten könnt Ihr nur die Zukunft; die Vergangenheit ist bereits passiert und Geschichte. Auch nach einem selbst verschuldeten Autounfall kann man nirgends auf "Reset" drücken und sagen "wenn ich ab jetzt ganz vorschriftsmässig fahre, ist der Rollstuhl wieder weg".

Je weniger Du Deine Noch-Frau bedrängst, in Euer altes Leben zurückzukehren oder Dir irgendwelche "Chancen" geben zu müssen (was sie vermutlich lange und vergeblich getan hat) und je mehr Du ihre ureigenen Entscheidungen anerkennst und respektierst (auch wenn Du sie nicht verstehst), desto besser werdet Ihr alle Fragen regeln können, die die Zukunft betreffen. Und nur darauf kommt es an.

Grüssles
Martin
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Applefan
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« Antwort #62 am: 29. Juli 2010, 21:21:06 »

ich liest sich das so, als wenn Du Eure Ehe gar nicht aufgeben willst. Was Deine Motivation dafür ist, ob Liebe oder eher die Angst um Deinen gesellschaftlichen Status, weißt nur Du alleine.

Meine Frau kann ich einfach nur lieben. Das kann (zum Glück) sicher nicht jeder, weil wir beide nicht einfach sind, habe ich aber heute wieder festgestellt. Es war ein wunderschöner, wenn auch natürlich etwas seltsamer Tag mit ihr und den Kleinen.

Ich gehe davon aus, daß wir alle Modalitäten der Trennung problemlos auf die Reihe kriegen. Sie erlebt gerade bei ihrem Neuen, daß es in dieser Hinsicht auch ganz andere "Furien" gibt und verurteilt das aufs Schärfste. Ich denke, die Trennung kriegen wir gut hin, den Rest wird die Zeit zeigen. Ich habe auch festgestellt, daß ein großer Anteil "Haß" aus meinem familiären Umfeld gekommen ist und ich mich vermutlich zu sehr beeinflussen lassen habe.

Mal schauen, wie es weitergeht. Meine Laune ist jedenfalls wieder gestiegen... :-)
« Letzte Änderung: 29. Juli 2010, 21:32:23 von Applefan » Gespeichert
Applefan
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« Antwort #63 am: 30. Juli 2010, 13:54:12 »

Na, das hat ja nicht lange gehalten. Gerade teilt sie mir mit, dass die die Firma nicht umfirmieren will. Das bedeutet für mich, dass ich natürlich ohne jede Sicherheit nix mehr für die Firma machen werde, und dann würde auch sie finanziell den Bach runtergehen und steht dann mit min. 30.000 Schulden da. Was soll das...Huch  gun
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brille007
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« Antwort #64 am: 30. Juli 2010, 16:27:38 »

Moin AF,

dann würde auch sie finanziell den Bach runtergehen und steht dann mit min. 30.000 Schulden da. Was soll das...Huch  gun
das hatte ich Dir dieser Tage bereits >>>HIER<<< geschrieben: Fachkompetenz kann man notfalls zukaufen; niemand ist da unersetzlich. Wenn ich eine Bäckerei erbe und selbst keine Ahnung vom Brotbacken habe, stelle ich eben einen Bäcker ein; dann läuft der Laden.

Über das WARUM kann man nur spekulieren; möglicherweise möchte Deine Ex nach Eurem bisherigen Trennungsstress einfach saubere Schnitte machen. Und/oder jemand hat ihr gesagt, dass der Laden ohne die Insolvenzbelastung eines ehemaligen, noch darin tätigen Mitinhabers schneller wieder auf die Füsse kommt. Oder sie möchte es sich einfach ersparen, Dich jeden Tag sehen zu müssen. Denkbare und verständliche Motive gibt es da zuhauf.

Grüssles
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« Antwort #65 am: 31. Juli 2010, 14:22:01 »

Hach, es ist irgendwie alles total verfahren. Gerade war sie mit ihrem neuen Macker und ihrer "besten Freundin" da und hat weitere Möbel aus dem Haus geholt. Ich hab das nicht wirklich ausgehalten und bin mit den Kids erstmal in den Botanischen Garten gefahren. Als wir wiederkamen, war das Auto des Typen und der Anhänger voll. Eigentlich sollten die beiden Kleinen am Wochenende bei mir bleiben, aber sie sind beide weinend zur Tür gerannt und wollten unbedingt bei Mama bleiben. Sie hat die Beiden jetzt wieder mitgenommen... :-(

Ich weiß nicht, ob ich mich jetzt noch weiter für die (ihre) Firma engagieren soll oder nicht. Wenn ich aufhöre, für sie zu arbeiten, wird sie die Firma vermutlich nicht weiterführen können und auf einem Haufen Schulden sitzenbleiben. Denn letztlich verdient die Firma hauptsächlich Geld durch meine Arbeit. Das würde sich natürlich wahrscheinlich auch nicht gerade positiv auf die Kleinen auswirken. Andererseits habe ich, wenn ich weiter für sie arbeite, doppelte Arbeit für weniger Geld, als wenn ich meine Arbeit direkt mit meinem Auftraggeber abrechne. Und da ich ihr in diesem Moment nicht für einen Pfennig vertrauen kann, habe ich ein großes Problem damit, mich von ihr abhängig zu machen. Und irgendwie ist doch "Trennung im Privaten, aber nicht Trennung bei der Firma" auch irgendwie murks - dann sucht sie sich überall nur die besten Rosinen raus. Trennung ist Trennung, oder?
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entsorgter Vater nach DIN 0815 dt. Familienrecht


« Antwort #66 am: 02. August 2010, 09:01:40 »

Servus Applefan,

Zitat
Trennung ist Trennung, oder?
Natürlich ist das so!

Und meine Erfahrung hier im Forum sagt mir, dass eine Trennung mit allen Konsequenzen die meist deutlich bessere Lösung ist.

Das Glück der Kinder und auch Deines bemisst sich nicht in erster Linie am Guthaben auf dem Konto.
Zieh Dich aus der Firma zurück und mache Dein eigenes Ding (was immer das auch ist und sein kann inder P-Inso). Es ist nicht mehr Dein Problem, wie sie damit zurechtkommt.

Während sie munter Fakten schafft und Dir die Bude ausräumt, machst Du Dir theoretishe Gedanken.
Fange auch an Fakten zu schaffen, damit auch von Deinen Vorstellungen etwas in die künftig eOrdnung mit einfließt.

Gruß, Michael
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