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vatersein.de - Forum 12. Februar 2012, 12:07:55 *
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Autor Thema: 8-Wochen-Geschichte: Frau dreht durch.  (Gelesen 3746 mal)
Applefan
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« Antwort #25 am: 26. Juli 2010, 13:57:34 »

Nun, das Problem ist halt, daß wir in Sachen Firma nunmal beide voneinander abhängig sind. Zum Einen verdient die Firma Geld von direkter Arbeit durch mich, d.h. in diesem Punkt bin ich definitiv nicht zu ersetzen, weil absolut spezifisches Fachwissen gefragt ist, und der Rest der Firma würde ohne mich auch nicht wirklich laufen. Beim Rest wäre ich zwar theoretisch sicher ersetzbar, aber vermutlich auch nicht in so kurzer Zeit.

Lange Rede, kurzer Sinn: Wenn ich in der Firma in den Sack hauen würde und meine Arbeit künftig direkt abrechne, würde voraussichtlich folgendes passieren:

- Firma geht pleite
- Meine Ex geht pleite, vermutlich dann auch Insolvenz, weil sie noch weitere Schulden hat
- Meine Pfändungsfreigrenze liegt bei 950 Euro, sonst wäre sie bei 1.600
- Ich bin ab sofort unterhaltspflichtig.

Das ist schon mal eine ganze Reihe an Nachteilen. Daß man den Vertrag mit der Ehe vielleicht nicht 100% wasserdicht hinbekommt, denke ich auch. Aber man könnte ja auch noch weitere Vereinbarungen treffen, z.B. daß wenn die Ehe doch vorzeitig gekündigt wird, dann irgendetwas anderes mit der Firma passiert. Noch eine andere Möglichkeit wäre, die Firma gänzlich unabhängig zu machen, aus der Einzelfirma z.B. eine Gesellschaft oder was auch immer. Dafür brauchen wir dann halt den Anwalt...
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brille007
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« Antwort #26 am: 26. Juli 2010, 14:09:00 »

Moin applefan,

Daß man den Vertrag mit der Ehe vielleicht nicht 100% wasserdicht hinbekommt, denke ich auch. Aber man könnte ja auch noch weitere Vereinbarungen treffen, z.B. daß wenn die Ehe doch vorzeitig gekündigt wird, dann irgendetwas anderes mit der Firma passiert.
Du wirst einen solchen Vertrag nicht einmal zu 1% "wasserdicht" bekommen. So wenig, wie Du Deine Frau vertraglich zu "3-mal wöchentlichem Beischlaf" verpflichten kannst. Und eine Vereinbarung, gegen die jeder Vertragspartner folgenlos verstossen kann, ist nun mal kein Vertrag, sondern höchstens bedrucktes Papier. Hast Du ein Faible für wirkungslose Konstrukte?

Noch eine andere Möglichkeit wäre, die Firma gänzlich unabhängig zu machen, aus der Einzelfirma z.B. eine Gesellschaft oder was auch immer. Dafür brauchen wir dann halt den Anwalt...
das kann man in der Tat tun: Deine Frau unbegrenzt; Du eben im Rahmen der Möglichkeiten Deiner Privat-Inso. Man muss für eine gemeinsame Firma auch nicht verheiratet sein oder bleiben. Aber auch in ein solches Konstrukt kann man nur juristisch saubere Dinge einbauen; also beispielsweise nicht "Frau X gibt Herrn Y monatlich 2.000 EUR in bar zur Umgehung der Befriedigung seiner Gläubiger."

Wenn Ihr clever seid, geht mit Eurer Ehe zumindest nicht gleichzeitig Eure Firma (und damit Euer aller wirtschaftliche Grundlage) unter. Und wenn Du aufgrund Deiner Privat-Inso sowieso nur ein "unschädliches" Gehalt aus der Firma Deiner DEF bekommst, bist Du zumindest halbwegs sicher vor Forderungen in Sachen Trennungs- oder nachehelichem Unterhalt.

Grüssles
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Beppo
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Ich bin nicht Deutschland. Ich bin Griechenland.


« Antwort #27 am: 26. Juli 2010, 14:20:50 »

Ein illegales Konstrukt kann man schlecht nachträglich legalisieren.

Genausowenig wie du zur Polizei gehen kannst, wenn dein Kumpan dich bei der Aufteilung des gemeinsam geklauften Sack Kartoffeln übers Ohr gehauen hat.

Lass ihr doch die Firma.

Du bist sowieso insolvent. Was soll dir denn noch passieren?

Wenn sie dich für die Firma noch braucht, kann sie dich ja weiter beschäftigen.
Wenn nicht kann sie dich feuern.

Dann hättest du auch mehr Zeit, dich um eure Kinder zu kümmern und deine zukünftige Exfrau könnte dir aus dem Gewinn der Firma Unterhalt bezahlen.

Halte dich nicht an dem Geldsack fest.
Der zieht dich nur unter Wasser.

Gruss Beppo
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"Wer Kinder hat, wird bis auf die Haut ausgezogen!"
Meo-Micaela Hahne, Vorsitzende Richterin am BGH
Applefan
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« Antwort #28 am: 26. Juli 2010, 14:41:31 »

Ein illegales Konstrukt kann man schlecht nachträglich legalisieren.

Daran ist überhaupt nichts illegal. Es ist ihre Firma, und sie könnte aus ihrer Firma problemlos eine Gesellschaft machen. Warum auch nicht? Ich denke, dieser Weg wird einfacher (und sicherer) sein als irgendein Ehe-auf-Zeit-Vertrag. Aber letztlich wird uns das vermutlich auch der Anwalt sagen können...
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Beppo
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« Antwort #29 am: 26. Juli 2010, 14:47:55 »

Nein, so gesehen nicht, aber mit den Konsequenzen dieser Entscheidung werdet ihr trotzdem leben müssen.
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Horschti
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« Antwort #30 am: 26. Juli 2010, 15:11:58 »

Ich glaube auch, dass es besser wäre, die Ehe sauber mit einem deutlichen Schlussstrich zu beenden.

Das Leben an der Insolvenz vorbei hat ja nur mit ihr zusammen funktioniert. Ohne sie, also praktisch sie Chef und Du angestellt, geht ihr ja beide unvorhersehbare Risiken ein, wenn ihr an der Insolvens vorbeiwurschteln wollt.

Es sei denn, im Falle, die Kinder kommen nicht zu Dir, Du bekommst ein Gehalt, dass es Dir ermöglicht, den vorrangig zu bedienenden K(mindest)U zu zahlen. Die Gläubiger gucken dann weiterhin dumm aus der Wäsche und Du behälst deinen Freibetrag.
Wenn ich Dich richtig verstehe, kann sie nicht ohne Dich. Will sie weiterhing gut leben, wird sie Dich ja pflegen wie ein gutes Galopppferd. Tut sie das nicht, geht sie halt richtig krachen.
Also - fordert sie z.B. für den KU einen Titel, bist Du weg.
Oder will sie für sich selber Unterhalt - und Tschüss.

Bei einer Unterhaltsberechnung wird Dein bisher mickriges Gehalt herangezogen - da wird für sie sicher nichts bleiben!
Du wirst also sehen, wie vernunftbegabt ihre Verhandlungsstil sein wird. Wichtig ist - Du hast zumindest finanziell nicht viel zu verlieren, wenn sie bockig ist.

Wichtig ist, dass Du Dir einen eigenen Anwalt nimmst! In einem solch komplexen Fall, wäre alles andere Wahnsinn!

Gruß Holger
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« Antwort #31 am: 26. Juli 2010, 18:55:37 »

Will sie weiterhing gut leben, wird sie Dich ja pflegen wie ein gutes Galopppferd.

Das wird sie. Und mehr als ein Galopppferd wird applefan nicht mehr sein. Er wird sechs Jahre lang noch weniger eigenes Leben haben als jetzt und am Ende mit Sicherheit einen guten Psychiater brauchen.

Trennung heißt Trennung und es ist schon schwierig genug, über die Kinder in gewisser Weise noch verbunden, bzw. voneinander abhängig zu sein. Wenn dann noch eine Firma und damit eine ganze Existenz dran hängt, dann ist der Horror vollständig  puzzled.

Gruß pk
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« Antwort #32 am: 26. Juli 2010, 20:04:56 »

Moin,

Trennung heißt Trennung und es ist schon schwierig genug, über die Kinder in gewisser Weise noch verbunden, bzw. voneinander abhängig zu sein. Wenn dann noch eine Firma und damit eine ganze Existenz dran hängt, dann ist der Horror vollständig  puzzled.
das würde ich so pauschal nicht unterschreiben. Die Gründe für das Scheitern der Ehe sind hier ja privater und nicht beruflicher Natur. Wenn (!) man es also schafft, beides sauber auseinanderzuhalten, kann man durchaus erspriesslich zusammenarbeiten. Was im konkreten Fall natürlich bedeuten würde, sich jeglicher Versuche zu enthalten, im Privatleben der Ex herumzuschnüffeln oder dieses zu kommentieren. Auch kinderbezogene Fragen muss man daraus heraushalten können.

Erwachsene Menschen, die ihre Trennung sauber verarbeitet und sich den Respekt voreinander bewahrt haben haben, können das. Andere eben nicht.

Grüssles
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« Antwort #33 am: 26. Juli 2010, 23:14:31 »

Naja, einfach mal schauen, was weiterhin passiert. Im Moment gibt's ja erstmal drei Monate Kündigungsfrist, und ich habe meine Ruhe. Aber die Kinder tun mir total leid, der Große leidet darunter wie ein Hund... :-(
« Letzte Änderung: 26. Juli 2010, 23:19:33 von Applefan » Gespeichert
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« Antwort #34 am: 26. Juli 2010, 23:26:13 »

Erwachsene Menschen, die ihre Trennung sauber verarbeitet und sich den Respekt voreinander bewahrt haben haben, können das.

Hast du da mal so eine Prozentzahl, Martin, oder kennst du Paare, die das mal so eben hingekriegt haben?

Gruß pk

PS: im vorliegenden Fall hätte ich da äußerste Bedenken
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« Antwort #35 am: 26. Juli 2010, 23:39:12 »

Moin,

die gibt es. Absolut. Dazu gehört jedoch eine gehörige Portion Respekt und Selbstdisziplin.

UND, es gehören immer 2 dazu!

Gruß
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NEIN, NICHT nächste Woche. Heute noch oder morgen. Und schreib jetzt nix vom Anwalt (...), sondern heb Deinen Hintern samt Eiern hoch und werde aktiv.


Zitat Brille007, 22. August 2008, 22:44:25
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« Antwort #36 am: 26. Juli 2010, 23:50:06 »

Moin pk,

Hast du da mal so eine Prozentzahl, Martin, oder kennst du Paare, die das mal so eben hingekriegt haben?
Prozente kenne ich nicht, aber ich kenne Leute, die das hingekriegt haben, zum Beispiel mit einem Laden oder einer Arztpraxis. In diesen Fällen sogar mit der Erleichterung "seit wir uns nicht mehr privat übereinander aufregen müssen, können wir beruflich viel besser miteinander." Ich kenne auch Leute, die nach Trennung und Scheidung echte Freundschaften pflegen. Aber wie gesagt: Das braucht eine Menge Respekt und Verantwortung. Geschenkt kriegt man's nicht. Schon gar nicht, wenn man die Vergangenheit nicht absolut abhaken und ruhen lassen kann.

PS: im vorliegenden Fall hätte ich da äußerste Bedenken
ich auch. Ich wollte nur das pauschale "das geht in keinem Fall" nicht so stehen lassen.

Grüssles
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« Antwort #37 am: 26. Juli 2010, 23:54:25 »

Ich wollte nur das pauschale "das geht in keinem Fall" nicht so stehen lassen.

Okay, dann sind wir uns ja einig  .

Ich kenne einen einzigen Fall, in dem es funktioniert hat - bis die nächste kam und dann war Schluss mit lustig  cry_smile.

Diese Trennung von Paar- auf Elternebene, das gelingt nun mal leider den wenigsten mal so eben aus der Hosentasche. Meist dauert das Jahre. Aber lassen wir uns überraschen...

Gruß pk
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« Antwort #38 am: 26. Juli 2010, 23:57:32 »

Moin,

mitentscheidend ist, wie man von Anfang an miteinander umgeht. Wenn Respekt und Gegen-
seitige Achtung nicht verloren gegangen ist, dann steht schon mal der Grundstein für eine
vernünftige Basis.

Reden sollte man natürlich auch noch miteinander können. Wenn es beide schaffen, sich
emotional zu trennen und die Kommunikationsebene immer noch vorhanden ist, sehe ich gute
Chancen.

Dazu gehört jedoch viel Stärke und Willenskraft.

Sobald einer anfängt, mit Dreck zu werfen oder ähnliches, denke ich, dann ist es vorbei.

Gruß
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Zitat Brille007, 22. August 2008, 22:44:25
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« Antwort #39 am: 27. Juli 2010, 14:36:45 »

Sobald einer anfängt, mit Dreck zu werfen oder ähnliches, denke ich, dann ist es vorbei.

Naja, so ganz läßt sich das natürlich aufgrund der Situation nicht ganz vermeiden. Klar gibt's immer wieder von beiden Seiten Provokationen und Spitzen - die aber zu nichts führen. Wir haben uns heute darauf geeinigt, einen gemeinsamen Termin beim Jugendamt und zusätzlich einen gemeinsamen Termin bei einer Familienhilfe in Anspruch zu nehmen. Der Weg gefällt mir schon besser, weil jetzt von ihr aus auch mal eine wirkliche gemeinsame Initiative ausgeht...
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« Antwort #40 am: 27. Juli 2010, 14:44:32 »

servus Applefan,

Zitat
Der Weg gefällt mir schon besser, weil jetzt von ihr aus auch mal eine wirkliche gemeinsame Initiative ausgeht...
Hat sie also den Gang dorthin vorgeschlagen?

Lass bitte Deine gesammelten Werke bei diesen Terminen zuhause liegen.
Keine erneuten Provokationen oder waschen von schmutziger Wäsche.

Nutzt die Gelegenheit eine gute Richtung in der Zukunft einzuschlagen.

Sofern beim Jugendamt das Thema Unterhalt mit auf den Tisch kommt, wäre ich aber vorsichtig. Lasse Dich zu keinerlei Zusagen drängen und unterschreibe nichts.

Gruß, Michael
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« Antwort #41 am: 27. Juli 2010, 19:18:00 »

Ja, sie hat den Termin beim Jugendamt selbst gemacht und mir mitgeteilt, daß sie da mit mir gemeinsam hin möchte. Sie hat dann außerdem gesagt, daß sie jetzt doch gerne auch einen Termin bei einer Familien- bzw. Paarberatung haben möchte, weil sie alles einvernehmlich regeln möchte. Jetzt ist sie dabei, zu ihrem neuen Typen zu ziehen - ich hoffe, daß sie dann in den nächsten Wochen mal wirklich etwas zu sich selbst finden kann. Ich denke, der Abstand wird uns gut tun. Ich merke, daß es ihr sehr schlecht geht, sie ißt kaum was und hat in den letzten Wochen unglaublich an Gewicht verloren. Doof war halt auch, daß in den letzten 3 Wochen Kita-Ferien waren und sie sicher auch deshalb praktisch nicht zur Ruhe kommen konnte - im Gegensatz zu mir, der in der Lage war, sich viel mehr mit sich selbst zu beschäftigen. Ich denke, ich sollte ihr jetzt einfach mal die Ruhe gönnen. Ich lasse sie jetzt erstmal ziehen, weil ich sie liebe und keine andere Möglichkeit sehe. Da wir bei unserem Haus sowieso drei Monate Kündigungsfrist haben, stellt das ja auch im Grunde kein wirkliches Problem dar.

Ja, diese Unterlagen lasse ich natürlich zu Hause. Die sind sowieso sehr weit von mir entfernt, und ich wünsche mir nichts mehr, diese Unterlagen so schnell wie möglich durch den Schredder zu jagen.
« Letzte Änderung: 27. Juli 2010, 19:21:11 von Applefan » Gespeichert
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« Antwort #42 am: 27. Juli 2010, 19:28:07 »

Moin,

der Anfang scheint ja gemacht zu sein, und sooo schlecht hört sich das schon mal gar nicht
an.

Wichtig für dich ist, den nötigen Abstand zu gewinnen, um somit auch den notwendigen Weit-
blick zu bekommen.

Zitat
Ich lasse sie jetzt erstmal ziehen, weil ich sie liebe und keine andere Möglichkeit sehe.

Hallo? Sie zieht zu ihrem neuen Typen. Dagegen wirst du eh nichts machen können. Wichtig ist, wenn
die Fakten klar sind, zu handeln. Und mit ihr zu reden. Der neue, ist da außen vor und es geht ihn
auch nicht das geringste an.

Den Termin beim JA solltet ihr baldmöglichst wahrnehmen, schon um zu gewährleisten, dass nicht
zu viel wertvolle Zeit verstreicht.

Gruß
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Zitat Brille007, 22. August 2008, 22:44:25
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« Antwort #43 am: 27. Juli 2010, 20:04:14 »

Hallo? Sie zieht zu ihrem neuen Typen. Dagegen wirst du eh nichts machen können.

Richtig. Ändert aber nichts an der Tatsache, daß ich sie liebe. Da ich aber z.Zt. nicht wirklich an sie rankomme, habe ich nun mal keine andere Wahl. Ich denke, sie braucht vor allem Zeit, zu sich selbst zu finden, und das kann mir im Grunde herzlich egal sein, wo sie das tut. Hauptsache, sie tut es und trifft eigene Entscheidungen aus dem eigenen Herzen. Mein Eindruck ist, daß das bisher überhaupt nicht der Fall war.
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« Antwort #44 am: 27. Juli 2010, 20:51:35 »

Moin AF,

Ändert aber nichts an der Tatsache, daß ich sie liebe. Da ich aber z.Zt. nicht wirklich an sie rankomme, habe ich nun mal keine andere Wahl.

Mir scheint, es handelt sich bei Dir um ein (zu) spätes Erwachen.

Das ...
Wir hatten aus meiner Sicht eine gute Ehe, die allerdings tatsächlich in den letzten 12 Monaten, sicherlich nicht zuletzt auch wegen des Neustarts, etwas träge lief.
... und auch das ...
Doof war halt auch, daß in den letzten 3 Wochen Kita-Ferien waren und sie sicher auch deshalb praktisch nicht zur Ruhe kommen konnte - im Gegensatz zu mir, der in der Lage war, sich viel mehr mit sich selbst zu beschäftigen.
lässt in mir den Eindruck entstehen, dass Du eher weniger Zeit mit Deiner Familie, vor allem mit Euren Kindern verbracht hast.

Offensichtlich hat Deiner Frau die ihr von Dir zugedachte Rolle nicht so ganz geschmeckt (auch, wenn Du evtl. der Meinung warst oder bist, es basierte auf einer gemeinsamen, gleichberechtigten Entscheidungsfindung).

Es hört sich auch so an, als würdest Du selbst jetzt eher wenig Zeit mit Euren Kindern verbringen.
Ist das so? - Dann solltest Du dies schleunigst abstellen. Auch darunter leiden Kinder.

Sei für sie jetzt und natürlich auch zukünftig mehr da denn je, weil dass hier ...
Aber die Kinder tun mir total leid, der Große leidet darunter wie ein Hund... :-(
... ist wirklich schlimm und wird für sie nicht besser, wenn Du zu viel Zeit für Deine Selbstfindung verplemperst.

Nur so ein gut gemeinter Rat.

Gruß Horschti, der meint, dass Eure Partnerschaft gehörig baden gegangen ist.
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Applefan
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« Antwort #45 am: 27. Juli 2010, 21:04:01 »

Es hört sich auch so an, als würdest Du selbst jetzt eher wenig Zeit mit Euren Kindern verbringen.
Ist das so? - Dann solltest Du dies schleunigst abstellen. Auch darunter leiden Kinder.

Nein, das ist nicht so. Sie war heute wieder mit den Kurzen da und hat mir auch gesagt, daß sie jetzt extra viel da sein möchte, damit ich auch meine Kinder habe. Das finde ich im Prinzip wirklich super toll, aber die Gesamtsituation drückt halt sehr und macht mir das Vertrauen schwer. Trotzdem habe ich mich heute den halben Tag nur mit den Kindern beschäftigt - habe mit dem Großen ein kleines Beet von Unkraut freigemacht ("Ich bin jetzt der Beste Gärtner, den es gibt") und habe auch ganz viel unsere Kleine im Arm gehabt. Und das habe ich nicht gemacht, weil ich das Gefühl hatte, das "tun zu müssen", sondern weil ich es will und ich doch meine Kinder und meine Frau total lieb habe. Es war halt in all den "Kampfjahren" immer so wenig Zeit, aber ich habe doch immer dafür gekämpft, daß wir endlich mehr Zeit füreinander haben können, wenn endlich der finanzielle Druck weg ist. Nun ist er weg, und ich bekomme keine Chance mehr...

Ja, Du hast Recht - ich habe in unserer Ehe genau diese Fehler gemacht und mich viel zu wenig mit den Kindern und mit meiner Frau beschäftigt. Ich würde aber alles geben, um eine (letzte) Chance zu erhalten, zu zeigen, daß ich das auch ganz anders kann und vor allem auch will...
« Letzte Änderung: 27. Juli 2010, 21:08:02 von Applefan » Gespeichert
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« Antwort #46 am: 27. Juli 2010, 21:35:02 »

Es war halt in all den "Kampfjahren" immer so wenig Zeit, aber ich habe doch immer dafür gekämpft, daß wir endlich mehr Zeit füreinander haben können, wenn endlich der finanzielle Druck weg ist. Nun ist er weg, und ich bekomme keine Chance mehr...

Das ist sehr bitter und tut mir aufrichtig Leid für Dich (klingt schon ein wenig wie Kondolenz, oder?).

Ich würde aber alles geben, um eine (letzte) Chance zu erhalten, zu zeigen, daß ich das auch ganz anders kann und vor allem auch will...

Als unverbesserlicher Romantiker drücke ich Dir innig die Daumen nach dem Motto: "Totgesagte leben länger" oder auch "Man soll die Hoffnung nicht begraben, auch wenn sie gerade vom Bus überfahren wurde"

Gruß Holger
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Applefan
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« Antwort #47 am: 28. Juli 2010, 15:21:17 »

Als unverbesserlicher Romantiker drücke ich Dir innig die Daumen nach dem Motto: "Totgesagte leben länger" oder auch "Man soll die Hoffnung nicht begraben, auch wenn sie gerade vom Bus überfahren wurde"

Tja, das Problem ist leider nur, daß mittlerweile mit jedem Tag meine Gefühle zu ihr weniger werden bzw. teilweise eher ins Negative umschwenken. Es ist für mich einfach nicht wirklich zu fassen, wie sie mich, unsere Kinder und letztlich alle anderen Beteiligten in den letzten 9 Wochen behandelt hat: Rücksichtslos, egoistisch und nicht zuletzt komplett falsch und unehrlich. Ihrer Mutter geht es sauschlecht, laut ihr bin natürlich ICH daran schuld und ICH soll ihre Eltern nicht anrufen, weil ICH ihre Mutter krank machen würde (Huch!!?).

Eigentlich bin ich mittlerweile so weit, daß ich mich frage, warum ich eigentlich noch was für ihre Firma und damit für sie tun soll. Sie tut für mich doch auch nix - im Gegenteil - sie kommt alle paar Tage vorbei und holt immer weitere Möbel aus dem Haus, die sie zu ihrem neuen Macker schleppt...  mad
« Letzte Änderung: 28. Juli 2010, 15:23:53 von Applefan » Gespeichert
Malachit
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« Antwort #48 am: 28. Juli 2010, 16:46:41 »

Hallo Applefan,

sie kommt alle paar Tage vorbei und holt immer weitere Möbel aus dem Haus, die sie zu ihrem neuen Macker schleppt...

Für dieses Teilproblem: Liste machen, wer was bekommt. Wenn ihr euch darauf geeinigt habt, holt sie den Rest noch ab, und ihr unterschreibt euch gegenseitig "Hausrat wurde einvernehmlich aufgeteilt", anschließend gibt's keinerlei weiteren Möbeltransporte o.ä. mehr. Damit wäre dieses Thema dann zwar vielleicht nicht zufriedenstellend, aber immerhin abschließend geregelt. Und mach' hier keinen unnötigen Aufstand, es lohnt sich normalerweise nicht, sich wegen Hausrat in die Haare zu kriegen - spar' dir deine Kräfte lieber für die richtig wichtigen Baustellen.

Ihrer Mutter geht es sauschlecht, laut ihr bin natürlich ICH daran schuld und ICH soll ihre Eltern nicht anrufen, weil ICH ihre Mutter krank machen würde

Reg' dich nicht darüber auf, und leg' dir hinsichtlich deiner Ex ein dickes Fell zu - du wirst es noch öfters brauchen. Im übrigen kannst du ja die Mutter von Ex fragen, ob sie das genau so sieht wie ihr sauberes Töchterchen - und wenn nein, die Anweisung von Ex stillschweigend ignorieren und trotzdem in Kontakt mit ihren Eltern bleiben ;-)

Tja, das Problem ist leider nur, daß mittlerweile mit jedem Tag meine Gefühle zu ihr weniger werden bzw. teilweise eher ins Negative umschwenken. Es ist für mich einfach nicht wirklich zu fassen, wie sie mich, unsere Kinder und letztlich alle anderen Beteiligten in den letzten 9 Wochen behandelt hat: Rücksichtslos, egoistisch und nicht zuletzt komplett falsch und unehrlich.

Nun, das hat einen ganz einfachen Grund: Die Frau, über die wir hier reden, ist nicht die Frau, die du mal geliebt hast. Sie sieht ihr nur zum Verwechseln ähnlich, und so etwas kann einen ganz schön irritieren ...

Viele liebe Grüße,

Malachit.
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Der Begriff "politische Korrektheit" ist die politisch korrekte Bezeichnung für "Denkverbot".
oldie
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Bonnie 2


« Antwort #49 am: 28. Juli 2010, 17:08:07 »

Hi

... wie sie ... alle ... behandelt hat: Rücksichtslos, egoistisch und nicht zuletzt komplett falsch und unehrlich.
Ich kenne mindestens einen Menschen, der das komplett anders sieht. Kennst Du den Witz mit den Hunderten von Geisterfahrern auf der Autobahn? Wenn Du das begreifst ist gut möglich, dass Dir einiges leichter fällt.

Gruss oldie
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Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
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