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vatersein.de - Forum 25. Mai 2012, 08:07:41 *
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Autor Thema: Brauch dringend Hilfe!!  (Gelesen 4507 mal)
Beppo
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Ich bin nicht Deutschland. Ich bin Griechenland.


« Antwort #50 am: 04. November 2010, 17:05:25 »

Stimmt ja alles was du schreibst.
Das stimmt nicht nur, das ist sogar richtig!  

Einem bocklosen Anwalt überlässt man niemals die Entscheidung, ob man sein Kind noch sehen darf oder nicht und eine Belehrung üder die Möglichkeit zur Verhängung von Ordnungsgeld kostet auch nicht die Welt.
Vielleicht ist er deswegen so bocklos.

Es gibt zwar Verfahren, in denen der Richter auch sagt, "Da mache ich jetzt mal gar nix" aber das ist zum Glück nicht die Regel. Und bei einer 10 Jährigen schon gar nicht.
Und mit dem Schul- und Zahnarztargument sollte man nicht nur dem JA und dem RA Beine machen können, sondern auch bocklosen Richtern.

Gruss Beppo

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"Wer Kinder hat, wird bis auf die Haut ausgezogen!"
Meo-Micaela Hahne, Vorsitzende Richterin am BGH
adolar
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« Antwort #51 am: 04. November 2010, 17:20:23 »

Ok!
Termin ist gemacht.
Mal schauen ob der Kollege schärfer ist.
Dauert zwar noch zwei Wochen aber schlimmer kann's
ja nicht werden.
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brille007
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« Antwort #52 am: 04. November 2010, 17:20:41 »

Moin adolar,

Werd mir mal ne zweite Meinung einholen
Bei einem anderen RA.
das ist zwar grundsätzlich nicht verkehrt - aber noch immer die falsche Einstellung. Denn die Entscheidung trifft auch kein zweiter Anwalt, sondern Du allein; der Anwalt ist lediglich Erfüllungsgehilfe bei der rechtlichen Durchsetzung. Die Meinung musst Du schon selbst haben - und nicht erst durch einen Anwalt bekommen wollen.

Trotz der bekannten Ungerechtigkeiten des deutschen Familienrechts ist es vergleichweise einfach, eine Umgangsregelung zu bekommen und auch durchzudrücken; ggf. mit Zwangsmitteln. Nur eben: Man bekommt das alles nicht hinterhergetragen; man muss sich schon selbst tummeln.

Grüssles
Martin
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     Der einzige Mensch, den man ändern kann, ist der, den man heute morgen geduscht und angezogen hat
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« Antwort #53 am: 04. November 2010, 17:34:47 »

An Brille!
Hab mittlerweile schon 3 Beschlüsse in der Hand.
Nützt nur nix, wenn ständig torpediert wird.
Wieso sollte mein bald Ex-Anwalt eigentlich nicht sagen
Klar machen wir mit dem Ordnungsgeld wenn er nicht noch
Eine Möglichkeit sieht.
Er muss doch da irgendwelche Erfahrungen haben.
Kann ja nicht nur an Lustlosigkeit liegen oder?
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Beppo
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Ich bin nicht Deutschland. Ich bin Griechenland.


« Antwort #54 am: 04. November 2010, 17:40:10 »

Doch. Kann es.

Kann auch daran liegen, das er selbst Väter für entbehrlich hält.
Wenn du Pech hast, kann es auch daran liegen, dass er den Richter gut kennt.

Aber das ist alles Spekulation.


Bei manchen Richtern muss man nur etwas energischer auf den Tisch hauen damit sie sich bewegen, und wenn du schon 3 mal vergebens da warst, dann wird das ganz besonders Zeit.
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brille007
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« Antwort #55 am: 04. November 2010, 17:46:06 »

Moin adolar,

Hab mittlerweile schon 3 Beschlüsse in der Hand.
Nützt nur nix, wenn ständig torpediert wird.
stell Dir vor, Dir wäre ein fremder Mensch ins Auto gefahren und Du hättest inzwischen drei Gerichtsbeschlüsse in der Hand, dass er Dir Deinen Schaden ersetzen muss - würdest Du ausbleibende Zahlungen dann auch entschuldigen mit einem "der will halt nicht!" und den Schaden selbst bezahlen? Oder vielleicht doch nach Mitteln suchen, den Gerichtsbeschluss auch durchzusetzen?

Grüssles
Martin
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riviera68
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« Antwort #56 am: 04. November 2010, 17:55:09 »

@adolar

Erstmal moechte ich dir sagen, dass es mir fuer dich und euer Kind leid tut. Was dem Kind da passiert, ist schon sehr heftig.

Ich bin sicher nicht dafuer "alles hinzuwerfen" oder "aufzugeben", dennoch kann ich das gut verstehen und es gibt Faelle, da macht das
"Pause einlegen" auch Sinn.

Die Kinder meines jetzigen Mannes lebten bei der KM in ziemlich chaotischen Umstaenden. Von Umgang boykottieren ueber heftigste Be-
einflussung war alles dabei.
Das schlimmste was ich mal gehoert habe war "Ar.schl.oc.h" (aelterer Sohn) am Telefon, im Hintergrund sassen Bruder (juengerer Sohn) sowie KM
und deren LG (Choleriker und Trinker).
Es gab Beschluesse betreffend Umgang, mit Zwangsgeldandrohung etc und mehrfach ist mein Mann ueber 1000km gefahren, um die Kids zu sehen.

Am Ende hat mein Mann einige Jahre keinen Kontakt gehabt, weil es fuer ihn und auch die Kinder zuviel war. Ich denke, fuer alle war das
so das Beste, denn das alles haette nicht aufgehoert und die Kinder haetten weiter leiden muessen.

Heute sind beide kids volljaehrig, der eine fertig mit der Ausbildung, der andere macht Abi. Beide gehen ihren Weg. Der Kontakt ist
da, wenn auch verhalten, es gibt mal mehr mal weniger Kontakt.
Mein Mann wird die schlimme Zeit nie ueberwinden, es fehlen ihm wertvolle Jahre,...nur an denen haette er nie teilnehmen koennen, egal
was er gemacht haette (die Richterin damals "geben sie ihrer Frau mal mehr Geld"....zum Thema Umgang).

Die Soehne haben unterschiedlich ihre Konsequenzen aus allem gezogen. Auch sie werden die fehlenden Jahre nicht vergessen.
Der juengere Sohn hat im Urlaub mal gesagt, dass er weiss, dass sein Vater alles getan hat.

Macht es also immer Sinn zu kaempfen? Ja und nein. Es kommt immer auf die Geschichte und die Menschen in eben dieser an, so meine
Sicht.

Ich wuensche dir viel Kraft, denn die wirst du brauchen, so oder so. Und achte darauf, dass du dir selbst genuegend Gutes tust, denn
das ist super wichtig.

riviera
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« Antwort #57 am: 04. November 2010, 17:58:43 »

@brille
hm, ich bin etwas vor den Kopf geschlagen, wenn du solche Vergleiche ziehst.

Wenn mir ein fremder Mensch ins Auto kachelt, dann ist das wohl was ganz anderes, als wenn ich Beschluesse "gegen" meine Kinder (die das so empfinden dank dem anderen ET) in der
Hand halte.

Ein fremder Mensch wird in mir seltenst ein emotionales Gefuehl wecken, welches dem aehnelt was ich fuer meine Kinder habe.

Ja, gegen einen Fremden setze ich Beschluesse durchaus durch, aber gegen "mein" Kind, welches dafuer dann regelmaessig (taeglich) unter Druck steht?

Sorry, das passt ueberhaupt nicht.

riviera
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IRiS -  tHe KeePEr of THe RaInBoW
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« Antwort #58 am: 04. November 2010, 18:15:04 »

Moin riviera,

Wenn mir ein fremder Mensch ins Auto kachelt, dann ist das wohl was ganz anderes, als wenn ich Beschluesse "gegen" meine Kinder (die das so empfinden dank dem anderen ET) in der
Hand halte.
[...]
Ja, gegen einen Fremden setze ich Beschluesse durchaus durch, aber gegen "mein" Kind, welches dafuer dann regelmaessig (taeglich) unter Druck steht?
da widerspreche ich aber energisch! Es ist eine im Familienrecht gerne gepflegte "urban legend", dass man seine Kinder "vor Gericht zerrt" oder "mit Gerichtsbeschlüssen belastet". Dieser Unsinn wird oft so wenig hinterfragt wie andere Totschlag-Argumente à la "ein Porsche ist umweltschädlich" oder "Wassersparen ist gut".

Deshalb: Nein, ein solcher Gerichtsbeschluss ist doch nicht gegen das eigene Kind gerichtet, sondern oft sogar eine Entlastung für diese Kinder in Loyalitätskonflikten: Weil sie damit die Botschaft (und die Freiheit!) bekommen, in Umgangsfragen nicht mehr die ihnen sorgfältig und ständig eingetrichterte Meinung des boykottierenden Elternteils vertreten zu müssen. Wenn dieser Elternteil das dem Kind anlastet, indem er/sie (bescheuerterweise!) irgendwelchen juristischen Käse mit dem Kind bespricht, liegt die Verantwortung für die Folgen ausschliesslich bei ihm selbst und nicht beim Umgangsboykottierten!

Umgangsbeschlüsse richten sich ausschliesslich gegen den boykottierenden Elternteil; nicht gegen das Kind. Etwas anderes könnte nur behaupten, wer den Kindeswillen tatsächlich über alles stellt. Solche Eltern kaufen dem Kind garantiert an jeder Supermarktkasse ein Eis, schaffen sämtliche Spielkonsolen an, verachten Hausaufgaben und Schlafenszeiten und haben natürlich auch nichts dagegen, wenn ihre Kids mit 12 oder 13 Jahren die Schule schwänzen, Bier trinken und rauchen. Das Kind will es ja so! (Falls nicht: Aha!)

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« Antwort #59 am: 04. November 2010, 18:28:11 »

@brille

Vielleicht hast du das ja ueberlesen, aber ich schrieb, dass die kids das so empfinden, je nach Beeinflussung! Das ist ein Unterschied!

Fuer das Kind selbst spielt es fast keine Rolle, ob der betreuende oder nichtbetreuende ET hier beeinflusst, es aendert naemlich nichts daran, dass
es leidet, wenn es wiederholt zu Gericht muss und kein Ende abzusehen ist.
Spaeter erst wird die Beeinflussung evtl in die entsprechende Richtung gehen, kann, muss aber nicht.

Dass ein Beschluss sich gegen den ET richtet ist mir nicht neu, danke fuer die Aufklaerung. Es geht dabei aber um das Kind und dieses bekommt
das taeglich aufs Brot geschmiert...

Und na klar, keine Frage kann ein Beschluss oftmals eine Erleichterung sein, aber nicht immer.

Ich kenne nen Menge kids, die den Kontakt zum U-ET nicht wieder aufgenommen haben, weil sie unaufhoerlich von (zumeist) der Mutter negativ
beeinflusst wurden.

Ich sprach auch nicht vom Kindeswillen. Nicht mit einer Silbe. Da finde ich die Vergleiche allerdings genauso unsinnig.

Es kann nicht immer ganz einfach gelten "kaempfe bis zum Schluss", ich finde das geht so nicht.

Gruss riviera
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« Antwort #60 am: 04. November 2010, 19:09:40 »

Moin riviera,

Vielleicht hast du das ja ueberlesen, aber ich schrieb, dass die kids das so empfinden, je nach Beeinflussung! Das ist ein Unterschied!
das habe ich mitnichten überlesen - nur: Muss man es deswegen hinnehmen? Welchen Grad an Fremd- und Falschbeeinflussung tolerierst Du bei Deinen eigenen Kindern?

es aendert naemlich nichts daran, dass
es leidet, wenn es wiederholt zu Gericht muss und kein Ende abzusehen ist.
es gilt inzwischen sogar als wissenschaftlich erwiesen, dass Loyalitätskonflikte nur vom betreuenden Elternteil ausgelöst werden können. Davon abgesehen: Warum gilt für Dich der umgangsbegehrende Vater als Verursacher der Gerichtsverfahren? Würde die Mutter den Umgang nicht boykottieren, bräuchte es diese Verfahren gar nicht.

Dass ein Beschluss sich gegen den ET richtet ist mir nicht neu, danke fuer die Aufklaerung. Es geht dabei aber um das Kind und dieses bekommt
das taeglich aufs Brot geschmiert...
auch das klingt jetzt ein bisschen wie "man sollte Pädophile doch einfach in Ruhe lassen; erst durch die Strafverfolgung werden die Kinder traumatisiert."

Ich kenne nen Menge kids, die den Kontakt zum U-ET nicht wieder aufgenommen haben, weil sie unaufhoerlich von (zumeist) der Mutter negativ
beeinflusst wurden.
ich kenne nicht viele, denn dann müsste ich ja auch deren Mütter kennen, und darauf lege ich keinen Wert. Unabhängig davon: Muss man diese Beeinflussung deswegen gut finden oder auch nur hinnehmen? Oder wäre es nicht sinnvoller, sie ggf. durch Gerichtsbeschluss abzustellen - wie andere schädliche Einflüsse auch?

Es kann nicht immer ganz einfach gelten "kaempfe bis zum Schluss", ich finde das geht so nicht.
im vorliegenden Fall reden wir von einer Entwicklung, die im Juni, also vor 5 Monaten begonnen hat. Von "bis zum Schluss" kann also kaum die Rede sein; da haben hunderte von Usern hier ganz andere, teilweise jahrelange Umgangskämpfe hinter sich.

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« Antwort #61 am: 04. November 2010, 19:39:35 »

@ Brille.
Begonnen hat das schon Anfang des Jahres.
KM zu Hause zwecks Babyjahr und seit dem
Immer mal wieder ein WE ausfallen lassen,
Kindergeburtstag usw.
Man geht ja nicht gleich auf die Barrikaden.
War aber immer deutlich zu spüren das nach
mehr als 3 Wochen irgendwie der Wurm drin war.
Das seit Pfingsten ist dann der Höhepunkt der
ganzen Misere.
Und eh du dich versiehst bist du in der langsam-
mahlenden schleimenden Bürokratie gelandet.
Spricht eigentlich Bände wenn man in 5 Monaten
2 betreute Umgänge bekommt.
Auf nen Termin bei der Beratung wart ich immer
Noch. Mal ist der Ansprechpartner im Urlaub,
heut war er krank usw.
Überall weiß die linke Hand nicht was die rechte macht.
Richter wechseln. Der letzte sagte noch frei heraus das er
Neu hier sei und daher nicht so mit dem Fall vetraut.

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« Antwort #62 am: 04. November 2010, 19:43:00 »

@brille

"das habe ich mitnichten überlesen - nur: Muss man es deswegen hinnehmen? Welchen Grad an Fremd- und Falschbeeinflussung tolerierst Du bei Deinen eigenen Kindern?"
...es machte auf mich den Eindruck, als wenn du das halt mal so weggelassen hast, weils gerade so passt fuer dich. Die Frage des Tolerierens kann ich dir nicht beantworten,
meine Tochter erfaehrt jeden Tag die unterschiedlichsten Beeinflussungen, je aelter sie wird, desto mehr kuemmert sie sich selbst darum, ich lass sie da recht frei, bilde ich mir ein.
Was die Beeinflussung des Vaters angeht, nun, seit Tochter bei mir wohnt, hoert und sieht man von ihm eher wenig und das war schon so, before wir nach Ca sind.


"es gilt inzwischen sogar als wissenschaftlich erwiesen, dass Loyalitätskonflikte nur vom betreuenden Elternteil ausgelöst werden können."
Ok, nur es ist auch bekannt, dass sich Wissenschaftler durchaus nicht einig sind. Insofern gebe ich persoenlich wenig auf Wissenschaftler.
Ansonten kann ich aus eigener Erfahrung sagen:
als ich klein war hat mein U-Vater (den ich sehr verehre) mir erzaehlt, dass meine B-Mom (mit der ich keinen Kontakt habe) meine kleine Schwester umgebracht hat (das ist wirklich passiert, allerdings
war das nicht meine Mutter) und noch einiges andere, was mich sehr wohl in einen Konflikt brachte....Insofern sehe ich das anders, sorry.

"Würde die Mutter den Umgang nicht boykottieren, bräuchte es diese Verfahren gar nicht. "
Das stimmt absolut, keine Frage.

"auch das klingt jetzt ein bisschen wie "man sollte Pädophile doch einfach in Ruhe lassen; erst durch die Strafverfolgung werden die Kinder traumatisiert."
Was sollen diese Wortspiele? Du verstehst sehr gut was ich meine, ich hab das Gefuehl, deine Meinung steht ueber allem. Eine Meinung ist aber nur eine Meinung
und mehr nicht. whatever

"ich kenne nicht viele, denn dann müsste ich ja auch deren Mütter kennen, und darauf lege ich keinen Wert. Unabhängig davon: Muss man diese Beeinflussung deswegen gut finden oder auch nur hinnehmen? Oder wäre es nicht sinnvoller, sie ggf. durch Gerichtsbeschluss abzustellen - wie andere schädliche Einflüsse auch?"
....hm, passt fuer mich nicht, aber ok.
Nirgends schreib ich was davon, dass ich Beeinflussung gut finde oder akzeptiere, allerdings kann ich darauf so gut wie null Einfluss nehmen. Wenn ein ET negativen Einfluss nehmen will tut er das, fertig. Da helfen
weder Beschluesse noch sonstwas.  Wieviele Beschluesse hat so mancher User hier bekommen ohne das dies die KM (oder auch der KV) beeindruckt haette? Es ist eines was im Beschluss steht, was anderes was dann hinter den Tueren passiert.
Und nein, das heisst nicht, alles einfach laufen lassen...deswegen schrieb ich anfaenglich auch, dass ich sowohl ja wie auch nein sage zum Kampf. Es gibt kein Rezept fuer alle Faelle.

"im vorliegenden Fall reden wir von einer Entwicklung, die im Juni, also vor 5 Monaten begonnen hat. Von "bis zum Schluss" kann also kaum die Rede sein; da haben hunderte von Usern hier ganz andere, teilweise jahrelange Umgangskämpfe hinter sich."
Jo, da sag ich auch nichts gegen. Es gibt solche und solche Faelle, es gibt die wo jahrelanger Kampf durchaus lohnt (wenn man das so sagen kann) und dann wo es sich lohnt, es nicht zu tun. Manchmal sind Pausen gut, nicht immer.

Da ich mich zugegebener Weise missverstanden fuehle und das dem TO nicht hilft verabschiede ich mich aus diesem Thread.

riviera

by the way...auch ich hab hier und da Einfluss auf meine Tochter genommen, positiven wie auch negativen, da war es auch egal bei wem sie wohnte. Nein, das war nicht ok, aber ich bin eben ein Mensch
und absolut nicht perfekt, muss ich auch nicht sein.




« Letzte Änderung: 04. November 2010, 19:46:57 von riviera68 » Gespeichert

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« Antwort #63 am: 04. November 2010, 20:47:32 »

Hi

Mal da so zwischen geworfen

Es geht hier nicht darum einem Vater zu zeigen, wie er seinen Kampf weiterführen soll, sondern darum seiner Tochter zu helfen Ihr Recht auf beide Elternteile zu erhalten.

Wenn dieses Recht in irgend einer Weise versucht wird zu unterbinden, muss dem Elternteil, der dieses versucht, gezeigt werden, das es nicht um seine Gefühle, sondern um die des Kindes geht.

Gruss Wedi
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« Antwort #64 am: 11. November 2010, 17:38:47 »

Ich bin (zum Glück?) nicht so rechtssicher, was ihr da alles berichtet. Mein großer Sohn (6) fängt ganz langsam an, dass er sagt, dass er irgendwie keine Lust hat, zu mir zu kommen. Wenn er denn hier ist, ist alles toll. Wenn ich hier im Forum so lesen, merke ich, dass auch ich dazu meine Fehler gemacht habe. Es liest sich für mich sehr plausibel, dass er in einem Loyalitätsproblem steht. Aber darum gehts jetzt gar nicht. Ich will nur sagen, dass ich mich gut in diese Situation hineinversersetzen kann.

Ich sehe es als total ungerecht an, was die KM wohl für einen Einfluss nimmt. Nur was  bringt es, das vor Gericht durchzusetzen. Einen Richter kann man davon überzeugen, das Kind - um das es geht - wohl eher nicht.

Deswegen den Kampf aufgeben? NIEMALS. Gibt es bessere Gründe als Kinder und die Zeit mit Kindern zu bringen? NEIN. Die Frage ist nur, wie kämpfen. Wie gesagt, gerichtlich sehe ich eher skeptisch an.

Wie wäre es denn, wenn Du die KM und das Kind schnappst und eine Mediation (Psychologe oder so) und das ganze gemeinsam aus der Vergangenheit aufarbeitest (Du hast damals keine Straftat begannen. Wahrscheinlich war Dein Gehen das Beste für alle, also auch für KM und Kind) und dass Dein "da sein" für alle Beteiligten ein Geschenk ist.

Jetzt zu resignieren ist definitiv nicht das Richtige.

Viel Glück!!!!!!!!!

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« Antwort #65 am: 13. November 2010, 12:26:02 »

Heute morgen dann zum dritten mal erfolglos
vor der Tür gestanden.
Keiner da.
Hab dann auf Handy von Tochter angerufen.
Meldet sich und sagt, wir sind bei Oma und das geht heut nicht.
Sind nochmal 100 km entfernt, ansonsten wäre ich gern mal hingefahren
Und hätte geklingelt. 
Egal, die hätten mich eh vom Hof gejagt.
Da versau ich mir jetzt nicht das WE.
Gruß Adolar!
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« Antwort #66 am: 14. November 2010, 07:43:44 »

Boah, in Deiner Stelle würde ich absolut druchdrehen. In solchen Situationen denkt man wirklich, man verliert sämtliche Souveränität und den Glauben an die Menschheit.

Ich bleibe aber dabei: Da muss dringend ein moderiertes Gespräch OHNE Anwälte geführt werden. Den meisten Müttern ist doch bewusst, dass Väter wichtig sind und dass sie sich selber noch nicht einmal einen Gefallen tun, den Umgang zu verhindern. Deshalb glaube ich, dass da noch irgendwelche unausgefochtenen Konflikte bei Deiner Ex sind. Die müssen auf dem Tisch. Nicht als Angriffe, sondern was an Wirkungen da entstanden sind. Genauso muss Deiner Ex mal deutlich gemacht werden, wie man sich als Mensch fühlt, wenn man seine eigenen Kinder nicht sehen kann / darf.
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« Antwort #67 am: 12. Mai 2011, 15:42:04 »

Hallo !
Nach langer Zeit mal wieder ein Update.
Nachdem ich im November 2010 einen Antrag auf Ordnungsgeld gestellt habe,ist monatelang nix passiert.
Auf Nachfrage bei Gericht wurde mir mitgeteilt das 
die EDV umgestellt würde und deshalb Verzögerungen auftreten.
Tochter habe ich dann im Januar noch einmal nach langer Diskussion( ich will meine eigenes Zimmer im Hotel,ich bestimme wann wir nach Hause fahren usw.) überzeugen können, ein WE  zu einer Familienfeierlichkeit nach Hamburg zu verreisen.
Trotz das sie alle dort Anwesenden seit mindestens einem Jahr nicht mehr gesehen hat, gab es keinerlei Ablehnung oder Schüchternheit. Auch die Aussagen siehe oben waren überhaupt kein Thema mehr.
Sie war wie verwandelt.
Wir hatten viel Spaß und alles war als wäre nichts gewesen.
Innerhalb dieser 2 Tage wurde sie aber täglich von KM 3mal angerufen.
Sogar früh halb sechs klingelte schon das Handy das erste mal am Tag .
Wie sich dann später herausstellte hat unsere Tochter mein Handy ausspioniert und meine kompletten Notizen( Umgangsdokumentationen) an KM per Mail geschickt.
Auf der Heimfahrt meinte sie noch,sag bitte der Mutti nicht das ich bei dir im Zimmer geschlafen habe.
Wir verabschieden uns alle dann bei ihr vor der Haustür.
Seit diesem Zeitpunkt ist schon wieder Funkstille.
Habe mich noch bis Ende Februar regelmäßig gemeldet bzw. umsonst hingefahren.
Dann habe ich es bleiben lassen.
Anfang Mai ist dann der Beschluss auf Ordnungsgeld
ergangen.
Erhielt darauf hin regelrechte Drohanrufe von Tochter.
Was ich mir erlauben würde .Du wirst noch von(man beachte) "unserem"Anwalt hören usw.
Und Schimpfwörter von kurz unterhalb der Gürtellinie !

Bin zur Zeit wirklich am überlegen ob das alles noch Sinn macht oder ob ich mich aus der Angelegenheit verabschiede.
Gruß Adolar
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« Antwort #68 am: 13. Mai 2011, 10:24:40 »

Hi adolar,

oje, das klingt ja überhaupt nicht gut...

Erhielt darauf hin regelrechte Drohanrufe von Tochter.
Was ich mir erlauben würde .Du wirst noch von(man beachte) "unserem"Anwalt hören usw.
Und Schimpfwörter von kurz unterhalb der Gürtellinie !
Scheint, als ob Töchterchen total beeinflusst würde und als ob die Saat, die von der KM da gesät wird, richtig gut aufgeht...

Ob es noch Sinn macht, weiterzukämpfen?
Ich würde es tun - aber ich könnte Dich auch verstehen, wenn Du keine Kraft mehr hast. Denn es ist schon total heftig und es tut weh, vom eigenen Kind beschimpft zu werden...

lg
vj
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Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem. (Röm 12,21)
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