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Autor Thema: Ferien-/Urlaubsregelung  (Gelesen 6345 mal)
andree74
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aka Zorro72


« am: 02. August 2009, 11:13:35 »

Hallo alle zusammen!

Ich würde mal gerne von euch erfahren, wie ihr den Umgang mit eurem Kind im Urlaub/in den Ferien regelt? Mein Kind ist vor kurzem 3 Jahre alt geworden. Zur Info: ich habe mit der KM zusammen das Sorgerecht...

Gruß andree74
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Beppo
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Ich bin nicht Deutschland. Ich bin Griechenland.


« Antwort #1 am: 02. August 2009, 11:25:17 »

Hallo Andree,

In diesem Punkt habe ich mit meiner Ex eine ganz gute Regelung, die allerdings natürlich auch an, in diesem Fall vorhandenen, Wohlwollen hängt:

Ich verbringe üblicherweise die Hälfte meines Urlaubs mit den Kindern, ohne feste Regelung wann das dann ist.

Der Erste, der dem Anderen mitteilt, wann er etwas gebucht oder geplant hat, gewinnt.
First come first serve!

Das Problem, dass, wenn du anfragst, dann zu hören bekommst, "Nein, das geht nicht, da haben wir schon was Anderes vor" gibt es dann nicht.

Gerichtlich ausurteilen lässt sich sowas natürlich nicht aber vielleicht ist es ja ein Vorschlag, den du ihr in einer ruhigen Minute, entweder direkt oder über das JA machen könntest.

Gruss Beppo
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Gleichstellung ist das Gegenteil von Gleichberechtigung und deswegen zu verbieten.
andree74
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aka Zorro72


« Antwort #2 am: 02. August 2009, 11:38:06 »

Vielen Dank, Beppo!

Wir haben morgen einen Termin beim Amt für Familie und Soziales. Mein Vorschlag ist, dass die Kleine bis zur Grundschule einmal pro Quartal für eine Woche beim Papa ist. Ich glaube, dass ist nicht zu viel verlangt, oder?

Kann ich mit der Kleinen eigentlich auch nach Dänemark oder brauche ich dann die Zustimmung der KM? Sie hat das nämlich schon angedeutet.
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Lausebackesmama
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Ein Leben lang!


« Antwort #3 am: 02. August 2009, 11:40:11 »

Moin,

nein, Du hast GSR, Du darfst mit Deiner Tochter verreisen, ohne dass KM zustimmen muss. Ansonsten müsstest Du ja auch bei ihren Urlauben zustimmen. Fragt sie Dich?

1x pro Quartal würde ich konkretisieren....

LG LBM
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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
andree74
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aka Zorro72


« Antwort #4 am: 02. August 2009, 12:33:27 »

Vielen Dank für die schnellen Antworten!

Das klingt ja mal gut, dass man als Vater gewisse Rechte besitzt! 

Kann ich eigentlich auch einen Personalausweis beim Rathaus beantragen, falls ich mal mit dem Flugzeug verreisen möchte?

@ LBM: Was meinst du mit konkretisieren? Das Wort hat mehrere Bedeutungen. Ich meine, dass ich alle 3 Monate die Kleine für 7 Tage bei mir habe. Wenn ich verreisen würde, dann würde ich es der KM erzählen, damit sie weiß, wo wir uns aufhalten. Das finde ich fair.
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Lausebackesmama
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Ein Leben lang!


« Antwort #5 am: 02. August 2009, 13:39:59 »

Hi Andree74,

naja, vielleicht auch welche Wochen? Oder dass ihr innerhalb der ersten vier Wochen des Jahres für das Jahr plant. Nicht dass es dann heißt "Oh, nee, diese Woche geht nicht, da ist Töpferseminar und nächste Woche nicht, da hat Tante Gertrud Geburtstag..." usw.

Klar, unter vernünftigen Eltern erzählt man sich sicher auch, dass es eine Woche nach Dänemark geht oder in den Center Park oder so. Es muss Deiner Ex nur klar werden, dass das eine Information und keine Bitte um Erlaubnis ist. Und umgekehrt genauso.

Was ist mit hohen Feiertagen und Geburtstagen?

LG LBM
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dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
KM Bella
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« Antwort #6 am: 02. August 2009, 14:02:31 »

Hallo,

unsere Tochter geht in den Kindergarten, der im Sommer 4 Wochen geschlossen hatte. Ich bin berufstätig und daher auch auf die Unterstützung meines Ex-Partiners angewiesen. Wir teilen uns die Ferien und sprechen uns früh genug ab. Davon profitieren wir beide.

LG,
Bella
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Ich falle zwar hin, aber danach stehe ich wieder auf und gehe meinen Weg weiter. (U. Glas)

Freude für eine Stunde: Eine Flasche Wein
Freude für ein Jahr: Heiraten
Freude für ein Leben: Einen Garten anlegen
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Malachit
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« Antwort #7 am: 02. August 2009, 20:06:34 »

Hallo Andree,

bei mir sind die Kinder schon etwas älter (elf und fünf Jahre), und damit sind wir an die Schulferien gebunden. Hier ist die Regelung so: Die Kinder sind i.d.R. die Hälfte der Oster-, Pfingst-, Sommer- und Weihnachtsferien bei mir, was ziemlich genau meinem kompletten Jahresurlaub entspricht. Wer welche Hälfte der Ferien bekommt, stimmen KM und ich jeweils eine Weile vorher ab (und meistens muss ich ihr mehr als nur einmal auf die Zehen treten, damit ich zuverlässig weiß, welche Hälfte die meine ist ...)

Viele liebe Grüße,

Malachit,
der sich freut, dass seine Hälfte der Sommerferien gestern begonnen hat ;-)
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neuezeit
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« Antwort #8 am: 03. August 2009, 09:01:40 »

Hallo,

auch bei uns sind wir an die Schulferien gebunden (11+8).

Hälftig in allen Ferien außer Sommer, hier nur 2 Wochen bei mir.

Absprache: Möglichst frühzeitig, da Ex + ich berufstätig und das abgestimmt werden muss, was auch klappt.

Ausweis Rathaus (hier: NRW, k. A., ob das Bundesweit einheitlich ist): Zwei Tage (Donnerstags) vor der Abreise ins südliche Ausland (Flug) fest gestellt, dass der Ausweis des Großen abgelaufen war... Hat dann mit etwas Bibbern am Freitag noch geklappt, aber Ex musste auch mit auftauchen und unterschreiben (das hat sie direkt am Anfang gemacht und ist dann wieder gefahren).

neuezeit
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« Antwort #9 am: 03. August 2009, 09:11:20 »

Hallo,

bei uns läuft das so, dass einer im November des Vorjahres einen Vorschlag über die Ferienaufteilung erstellt und dem anderen zukommen lässt. Dann kann der andere noch ändern und das geht dann bis Januar/Februar bis der Plan optimal ist.

Bei uns sind die Kinder schon 11 und 13 und da müssen zumindest in den Sommerferien Freizeitlager/Trainingslager berücksichtigt werden. Ostern, Herbst werden hälftig geteilt, Sommer hat dieses Jahr jeder die Kinder 2 Wochen, den Rest sind sie unterwegs. Winterferien möchte der Vater die Kinder nicht haben, also sind sie hier. Und Weihnachten wird meist im Oktober/November abgestimmt. Dieses Jahr ist das auch schon geklärt, da die Kinder auch mal Heiligabend beim KV feiern wollen, sie kommen also am 1. Feiertag abends zu mir.

Sophie
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andree74
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aka Zorro72


« Antwort #10 am: 18. Mai 2010, 15:21:42 »

Hallo alle zusammen!

Jetzt ist fast wieder ein Jahr vergangen und die Probleme treten wieder auf...

Die Mutter unserer Tochter lehnt seit 5 Monaten einen gemeinsamen Kurzurlaub (Vater/Tochter) ab. Ich weiß' nicht, was ich machen soll? Die Einigung hat in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt nicht geklappt.

Jetzt habe ich ihr vor 2 Tagen gesagt, dass ich zu einem Anwalt gehe und es vor Gericht einklagen werde. Schade, denn das Geld könnte ja in die Bildung etc. unserer Tochter gesteckt werden.

Gestern hat sie angerufen. Sie ist zu Gesprächen bereit. Ich vermute wieder einmal eine Hinhaltetaktik von ihr. Was würdet ihr machen? Gespräche wieder aufnehmen oder vor Gericht gehen?

Habe noch ein paar weitere Fragen:

1. Muss die Mutter bzw. der Vater bei gemeinsamer elterlicher Sorge informiert werden, wohin es in den Urlaub geht (Buchungsunterlagen)?
2. Bekommt eigentl. jeder einen Kinderausweis (bisher wurde er nicht beantragt)?
3. Wie stehen die Chancen vor Gericht? Würde ich 6 Wochen im Jahr Urlaubsumgang zugesprochen bekommen oder ist es meistens weniger (unsere Tochter wird in 2 Mon. 4 Jahre alt)?
4. Was kostet der Gerichtsgang mit einer Anwältin als Unterstützung?

MfG

andree74
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« Antwort #11 am: 18. Mai 2010, 15:51:39 »

Hi,

heißt das, dass Du seit Deinem ersten Post hier nicht mit Eurer Tochter im Ausland warst? Und Ex auch nicht? Denn dann müsstet ihr ja einen Ausweis haben.

Ich stecke jetzt nicht so drin, wie ihr beide (Du + Ex) noch miteinander reden könnt (JA hin oder her), aber ich würde vermutlich nochmal mit ihr sprechen. Aber mit klarer Absicht und dies auch ihr gegenüber bekräftigend, keine Hinhaltetaktik mehr zu akzeptieren.

Zu 1.: Wurde ja auch schon früher beantwortet. Ich handhabe es zudem so, dass ich Ex unaufgefordert mitteile, wo es hingeht (inkl. Telnummer der Pension, des Zeltplatzes...) und von wann bis wann und auch wie. Also (fiktiv): 12.8. los mit Flieger nach Australien, dort 6 Wochen bei Pension Huddel wohnen. Die Telnummer von Pension Huddel habe ich auf nem Zettel für Sie. Sie teilt mir dies nicht so genau mit (nur: geht 2 Wochen an die Nordsee).

Gut, aber dazu muss man noch miteinander reden können.

Zu 2.: Gibt seit einiger Zeit wohl nur noch den Kinderreisepass

http://www.auto-reise-welt.de/kinderausweis.2.40.htm

Hier steht auch das Procedere, wie man ihn bekommt. Ich denke, dass man nur einen bekommen kann (wenn ich in´s Ausland fahre, bekomme ich ihn von Ex)

Zu 3 +4 kann ich nichts sagen.

Also, vielleicht klappt das mit dem persönlichem Einigungsversuch ja doch noch.

neuezeit
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andree74
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aka Zorro72


« Antwort #12 am: 21. Mai 2010, 19:38:38 »

Hallo!

Ich habe mit der Mutter kurz wegen der Urlaubsregelung gesprochen. Sie möchte mit ihrem Freund und unserer Tochter in den Urlaub gerne fliegen. Als ich aber gesagt habe, dass ich mit meinen Eltern und unserer Tochter wegfahren möchte, da sagte sie (wie ich es erwartet habe), dass sie nicht zustimmt! Sie möchte die "Macht" übers Kind, d.h. sie möchte den Weg unserer Tochter bestimmen.

Ich habe heute mit einer RAin telefoniert. Sie sagt, bei gemeinsamen Sorgerecht, muss der andere Teil dem Urlaub zustimmen. Dann wird das ja nie etwas! Meine Ex kann ja ruhig mit ihrem Freund wegfliegen. Aber gleiches Recht für alle, oder?!

Wie würde es denn der Richter formulieren, falls es vor Gericht gehen würde? Genehmigung des anderen Elternteils vor Urlaubsantritt? Hat jemand bereits Erfahrung gesammelt?

Den Kinderausweis haben wir bis jetzt noch nicht, da kein Urlaub bisher gemacht wurde.

Gruß andree74
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« Antwort #13 am: 21. Mai 2010, 20:17:09 »

Moin andree,

Deine Ex wird dieses Spiel so lange mit Dir spielen, wie Du mitmachst. Bislang ja durchaus erfolgreich.

Es wird Zeit, dass Du auf grobe Klötze ebensolche Keile setzt. Beispielsweise mit einer selbstbewussten Ansage wie "Liebes Exschnuckiputzilen, wir haben das Gemeinsame Sorgerecht, und in diesem Rahmen bestimme ich - genau wie Du - allein, wohin und mit wem ich in Urlaub fahre. Es wäre blöd, wegen dieser Selbstverständlichkeit ein Gericht bemühen zu müssen - und Deine Urlaubskasse würde es auch noch empfindlich schmälern."

Erst wenn Du Dich gerademachst, wird die Mutter Eures Kindes merken, dass dieses kein Hund und keine Barbie ist, über die sie allein bestimmt.

Grüssles
Martin
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(Mahatma Gandhi)
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