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vatersein.de - Forum 25. Mai 2012, 06:56:16 *
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Autor Thema: Vorgehen bei Trennung in gemeinsamer Wohnung  (Gelesen 833 mal)
koala1
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 94


« am: 21. April 2010, 12:42:58 »

Hallo,

ich und meine Frau werden wohl den Weg in die Scheidung antreten.

1. Da es ja auch die Trennung in der gemeinsamen Wohnung gibt, frage ich mich nun, ob wir noch zusätzlich ein paar Maßnahmen treffen müssen, damit der Trennungswille unwiederlegbar ist und vom Gericht anerkannt wird.

Zustandbeschreibung:
- seit Aug/09 macht jeder seine Wäsche selber
- jeder macht sein Essen (manchmal gehen wir aber gemeinsam mit der Tochter zum Pizzabäcker)
- meine Frau hat seit Mrz/09 ein eigenes Konto, auf das ihr Gehalt eingeht
- die laufenden Kosten für unsere Wohnung und Lebensmittel gehen zu Lasten unseres gemeinsamen Kontos
- Bis Mrz/10 haben wir noch das gemeinsame Ehebett genutzt (Ohne dass es die zwei letzten Jahren zu Intimitäten gekommen wäre). Seit Mrz/10 schläft meine Frau nun im Wohnzimmer.

2.Ich würde gerne mein Gehalt auf mein persönliches Konto überweisen lassen und dann das Gemeinschaftskonto auflösen.
Muss ich aber nicht dazu meiner Frau bereits einen Unterhalt für die Trennungszeit überweisen ? Und was passiert im dem angesparten Vermögen, das ja jedem zur Hälfte gehört. Soll man das jetzt schon aufteilen oder muss ich bis zum offiziellen Vermögensausgleich warten, der ja erst zum Zeitpunkt des Scheidungsantrags durchgeführt wird ?
Um das Kind kümmern wir uns akutell zu gleichen Teilen. Ein Kindesunterhalt sollte also aktuell nicht anfallen - oder ?

Könnt Ihr mir sagen, wie die nächsten Schritte sein müssten, wenn von einer einvernehmlichen Trennung ausgehen kann ?

Wie kann man sicherstellen, dass keine besonderen Anschaffungen durch einen Teil gemacht werden, die das "gemeinsame" Vermögen schmälern ?

Muss ich damit zum Anwalt oder kann man das bilateral lösen ?

Muss ich schon was mit der Steuerklasse machen ?


Wenn Ihr für Anworten mehr Details braucht, dann fragt bitte nach

Danke im Voraus
Christian (koala1)
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neuezeit
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 553



« Antwort #1 am: 21. April 2010, 12:53:47 »

Hi,

meine Gedanken dazu:

1. Wenn Du sagst, dass von einer einvernehmlichen Trennung auszugehen ist, dann sollte es reichen, wenn Ihr Euch über den Trennungstermin einig seid (so war es bei mir und Ex beispielsweise auch)

2. Wenn Du sagst, dass von einer einvernehmlichen Trennung auszugehen ist, dann sollte es reichen, wenn Ihr Euch über die finanziellen Modalitäten selbst einigt (so war es bei mir und Ex beispielsweise auch, wobei wir zu Beginn unseren Kompromiss mit Hilfe eines Mediators fanden)

Einen Anwalt haben wir bisher (Jahre vorbei) nicht benötigt. Aber gut, wir sind auch noch nicht geschieden.

Aber: Bist Du Dir sicher, dass alles einvernehmlich ablaufen wird?

neuezeit
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So ist das Leben
koala1
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 94


« Antwort #2 am: 21. April 2010, 13:05:25 »

Hi,

was ist heute schon sicher 

Ich versuche alles, damit wir es schaffen. Ein Mediator ist auch mit involviert.
Noch bin ich ganz guter Hoffnung. Die schwierigen Themen stehen aber noch an (z.B. Details zu einem Wechselmodell bei der Kindsbetreuung).


Christian (koala1)
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Wolkenhimmel
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Beiträge: 849


Zurzeit ohne Wolken!


« Antwort #3 am: 21. April 2010, 13:29:28 »

Die schwierigen Themen stehen aber noch an (z.B. Details zu einem Wechselmodell bei der Kindsbetreuung).

Hi Christian,

was ist denn an der Frage bei Euch strittig?

LG WH
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Es ist ein Irrglaube, dass man jede Menge emotionales Porzellan zerdeppern und hinterher trotzdem jederzeit zu altem Vertrauen zurückfinden könne. Was kaputt ist, ist kaputt - und bleibt es auch. (brille007 am 7.10.10)
koala1
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 94


« Antwort #4 am: 21. April 2010, 14:31:18 »

Hallo Wolkenhimmel,

strittig ist konkret noch nichts. Da meine Frau aber eben aus Polen kommt, vertritt sie häufig auch seher konservative Lebensbilder (Familienbilder).

Auch meine Frau benötigt in den nächsten Jahren (wegen beruflicher Weiterbildung) viel Freizeit und unsere Tochter ist so "arbeitsintensiv", dass man nach 3-4 Tagen Betreuung durchaus mal eine Verschnaufpause braucht. Für sich selbst will man ja auch noch ein wenig Zeit haben (Sport oder mal zum Shoppen).
Andererseits wollen wir auch beide aktiv an der Betreuung des Kindes teilhaben (jeder in seinem Kontext).

Die Vorteile gilt es einfach noch richtig "bewusst" zu machen.


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Wolkenhimmel
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 849


Zurzeit ohne Wolken!


« Antwort #5 am: 21. April 2010, 14:41:01 »

Die Vorteile gilt es einfach noch richtig "bewusst" zu machen.

Ja, Marketing sucks...  Ich drücke Dir die Daumen!

LG WH
Gespeichert

Es ist ein Irrglaube, dass man jede Menge emotionales Porzellan zerdeppern und hinterher trotzdem jederzeit zu altem Vertrauen zurückfinden könne. Was kaputt ist, ist kaputt - und bleibt es auch. (brille007 am 7.10.10)
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