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vatersein.de - Forum 25. Mai 2012, 05:32:09 *
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Autor Thema: Umgangsregelung - Erfahrungen mit dem Jugendamt  (Gelesen 3964 mal)
Salsero_65
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 4


« am: 22. Oktober 2004, 00:47:29 »

Servus und Hallo,
mein kleiner Sohn (21/2) besucht mich meist jedes 2te WE und ich versuche ihn dazwischen noch zu sehen. Ich möchte gerne mal mit ihm mehrere Tage hintereinander verbringen. Allerdings ist die KM dagegen. Mein Sohn fühlt sich wohl bei mir und ich sehe keine realen Gründe. Sie ist einfach dagegen. Versuche einer Regelung wurden abgelehnt da "das Leben nur aus Ausnahmen besteht". Jetzt habe ich mal das Jugendamt angerufen und mit der zuständigen Frau für die Umgangsregelung gesprochen. Die sagt "das ist alles individuell" und es gibt keine Regelungen. Das hat seine Vorteile, aber ich frage mich ob dabei nicht einfach nur eine Minimalregelung entsteht. Grundlegend ist es sehr schwierig wenn die KM einfach nicht den Kontakt zum Vater für ihr Kind schätzt. Aber was soll man da machen ? Das JA bietet an zum Einigungsgespräch zu laden. Welche Erfahrungen mit dem JA habt ihr in so einem Fall?
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AJA
Frischling

Beiträge: 0


« Antwort #1 am: 22. Oktober 2004, 15:07:53 »

Hallo Salsero,

an irgendeiner anderen Stelle hier im Forum habe ich schon mal über meine Erfahrungen mit Vermittlungsgesprächen erzählt. Wir hatten derer viele und IMMER haben sie schlußendlich zur beiderseitigen Zufriedenheit geführt. Für die Kinder war es in jedem Fall eine Bereicherung, denn auch zufriedene Eltern reflektieren auf die Kinder.
Ganz wichtig ist aber die Verhandlungs- und Kompromissbereitschaft von BEIDEN Seiten.

Mehrere Tage mit 2 1/2 Jahren, da wäre ich wohl auch nicht so begeistert gewesen, da fürchte ich, wirst du auch seitens des JA wenig Unterstützung bekommen. Wobei auch das mit Sicherheit von Fall zu Fall unterschiedlich ist. Mein Jüngster war drei, der KV blieb in dem Haus wohnen, also gewohnte Umgebung und seine beiden älteren Geschwister waren immer dabei.

Gruß AJA
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Salsero_65
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 4


« Antwort #2 am: 15. November 2004, 22:52:06 »

Hallo AJA,
da liegt sicher "der Hase im Pfeffer" wenn nicht beide, in dem Fall die Mutter nicht verhandlungsbereit ist. Sonst würde ich das Jugendamt gar nicht in Erwägung ziehen. Versuche bei der Caritas zusammen zur Beratung zu gehn schlugen fehl.
Das mehrere Tage ein Problem darstellen sollten, erstaunt mich etwas.
Wieviel Tage brauch ein Kind im Jahr um eine gute Beziehung  zum Vater aufbauen zu können? Gehen wir von unseren "durchschnittlichen" (Erwachsenen) Erfahrungen aus sind Wochenendbeziehungen doch wohl immer eher eine Notlösung als eine wirklich gute Basis(trotz Bewusstsein und Gestaltungsmöglichkeiten).
Grüße
Andreas
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jazzywue
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Beiträge: 102



« Antwort #3 am: 15. November 2004, 23:08:46 »

Hi Salsero!

Leider sehen das nicht alle so (bzgl. JA usw.) Dort wird halt immernoch die Meinung vertreten, dass das Kind zur Mutter gehört. Ich sag' immer die haben ne *Mutter-Schutz-Funktion*

Wenn sich die Mutter nicht drauf einlässt, wirst du *leider* wenig Chancen beim JA haben.

Nach den Vätern fragen nur wenige bis gar keine.

Was hat mal eine Verfahrenspflegerin zu mir gesagt: "Derjenige der das Kind am meisten liebt, wird es loslassen. Dorthin wo's dem Kind am Besten geht."

Bei diesem Satz wäre ich ihr am liebsten sonstwo hin gesprungen. Schon mal daran gedacht, dass es auch Elternteile gibt (egal ob m oder w) die Kinder als Druckmittel benutzen?Huch Anscheinend wohl nicht. Die nette Frau Verfahrenspflegerin war allerdings bevor sie VP wurde, Mitarbeiterin beim JA... *lol* *nette Konstellation*

Sorry, jetzt wollte ich Deinen Thread nicht "verwässern". Ich hoffe es wird mir verziehen...  :red:

Liebe (&aufbauende) Grüße

eure

Andrea
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Wer den Mut verliert, verliert die Kraft!
joysilence
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Du und ich für immer !!!


« Antwort #4 am: 16. November 2004, 07:48:08 »

Aja
 

  also gewohnte Umgebung und seine beiden älteren Geschwister waren immer dabei.
 

Meine kleine würde in gewohnter Umgebung die Tage verbringen,da Sie hier 11 Monate lebte,
also in meiner jetzigen únd alten Wohnung.
Und was juckts dem JA ? Gar nicht,da kommen dann andere Sprüche.
Und wenn die Mutter nicht´s zulässt,dann muß man damit eben leben.

Versuche langsam und vorsichtig den Kontakt zu steigern *behutsam*

Alles gute für dich und eur Kind.
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ErfrorenesHerz
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 4


« Antwort #5 am: 02. Dezember 2004, 12:16:55 »

In meiner Erfahrung mit Verfahrenspflegern, kann ich nur sagen, das es sich dabei um geborene Mutterfreunde handelt. Meine beiden Mädchen haben bei einem klärenden Gespräch zwischen uns vieren zu Beginn unserer Trennung geäußert, bei mir leben zu wollen.
die KM hat sich dann mit den beiden aus dem Staub gemacht, in einer Nacht und Nebelaktion. 6 Wochen hatte ich damals keinerlei kontakt zu beiden. Danach hieß es dann auf einmal nur noch " Ic h weiß nicht wo ich hin will, mir egal"
Der Verfahrenspfleger hat die beiden so lange dusselig gesabbelt, bis sie dann letztendlich bei der Verhandlung dem Richter innerhalb von 30 Sekunden der Befragung gesagt haben, das sie bei der KM bleiben wollen. Jedoch war keine der beiden, damals 12 und 8 gewillt, mir diese Entscheidung selbst mitzuteilen. Obwohl der Richter sie dazu ermutigt hat.
Eine Zeit lang hat der Umgang zwischen uns sehr gut funktioniert, dann auf einmal wie abgeschnitten und seitdem nunmehr 1,5 Jahre absolute Funkstille.
Auf eine Umgangsklage habe ich verzichtet, da ich auf dem Standpunkt stehe, das es nicht sein muß, das ich mir meine Kinder mit Gerichtsvollzieher oder Polizeigewalt zu Besuch holen muß.
Wer liebt, verzichtet. Auch wenn es sehr schwer fällt.
Die beiden waren mein Leben.
Meine Zauberblume und meine Zaubermaus.
Nun ist der ganze Zauber aus.
Wenn das Licht deines Herzens zu verlöschen beginnt, stirbt die eigene Seele.
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Erfrorenes Herz
Kloeppelfee
Gast
« Antwort #6 am: 02. Dezember 2004, 13:32:56 »

@erfrorenesHerz
Lass Dein Herz nicht einfrieren... und Deine Seele nicht verlöschen.
Es finden sich bestimmt Wege, wie Du Kontakt aufnehmen kannst. Bleib dran!

@salsero
Ich sehe keinen Grund, warum ein kleines Kind nicht mal z.B. eine Woche mit Menschen verbringen sollte, die es kennt und die es lieben, zum Beispiel mit den Großeltern oder dem Vater, bei dem es nicht wohnt...
Vielleicht werde ich jetzt für "cool" gehalten, aber der Kontakt zu Menschen, die mein Kind lieben, ist doch etwas sehr Positives! Das gönne ich doch meinem Kind.
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Kloeppelfee
Gast
« Antwort #7 am: 02. Dezember 2004, 13:35:51 »

und noch etwas:

Wenn die Angst besteht, dass das 2 1/2 jährige Kind Probleme bekommt, wenn es länger aus seiner gewohnten Umgebung herausgerissen wird, könnte man doch auch vorher vereinbaren, dass man mal eine Woche "ausprobiert", dass das Kind also eben wieder nach Hause gehen kann, wenn es ihm doch zu lange wird und es Heimweh bekommt. Warum soll man das nicht absprechen können? Das würde man doch mit den besagten lieben Großeltern auch so machen, oder?
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Kasper
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« Antwort #8 am: 17. Dezember 2004, 21:22:57 »

Wenn die KM sich einen freien Abend gönnt, darf (in der noch geführten Beziehung) der KV sich um seine Kinder kümmern (sprich: wickeln, füttern, kuscheln ... und und und).
Will er dies auch nach der Trennung weiterhin tun, ist er unqualifiiziert  

Mehrere Tage mit 2 1/2 Jahren, da wäre ich wohl auch nicht so begeistert gewesen, da fürchte ich, wirst du auch seitens des JA wenig Unterstützung bekommen. Wobei auch das mit Sicherheit von Fall zu Fall unterschiedlich ist.  

Was kann eine Mutter besser, als der Vater? Außer dem stillen nichts!
Der Witz der Erziehung ist, dass jede Seite anders ist und aus diesem Gesamtbild das Kind erzogen wird. Leider wird diese Sachlage sehr schnell verklärt bzw. stark verwischt dargestellt und durch Lügen kleingehalten.
Ich kenne einige Sachverhalte in denen der Vater, trotz FulltimeJob, den Kindern mehr Inhalte vermittelt und Bezugsperson darstellt, wie die Mutter, die den ganzen Tag zu Hause ist und den Tag frei einteilen kann (und sehr unter "Streß" steht und nichts auf die Reihe bekommt)!

Ich schreibe nichts mehr dazu ... ich explodiere sonst nocht!
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
AJA
Frischling

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« Antwort #9 am: 18. Dezember 2004, 23:11:39 »

Bevor du explodierst, lieber Kasper, lies doch bitte genau!

 
Zitat
Mehrere Tage mit 2 1/2 Jahren, da wäre ich wohl auch nicht so begeistert gewesen, da fürchte ich, wirst du auch seitens des JA wenig Unterstützung bekommen.   Wobei auch das mit Sicherheit von Fall zu Fall unterschiedlich ist.  


Bei mir war es halt so, dass der KV sich auch während der Ehe niemals um die "primitiven" Belange wie wickeln und ähnliches gekümmert hat.

Im Grunde gebe ich dir völlig recht. Abgesehen vom Stillen (und auch das muss nicht zwangsläufig sein) habe ich dem Vater nichts voraus. Vorausgesetzt, er verhält sich auch wie ein Vater.

Dass das JA in diesen Fällen so reagiert hat nicht meine Zustimmung. Es ist nur ein Erfahrungswert. Für das JA ist der Lebensmittelpunkt der Kinder das massgebliche und Abweichungen sind in den Behördenköpfen kaum möglich. Darüberhinaus gibt es eben "Empfehlungen" und die besagen, dass Kinder unter drei Jahren nicht übernachten müssen, wenn ich das richtig im Kopf habe.

Gruß AJA
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Kasper
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« Antwort #10 am: 19. Dezember 2004, 20:48:04 »

 c  
Sorry, ich glaube da habe ich in der Eile etwas überlesen ....

Ich fange erst an, mich für dieses Thema zu interessieren und habe mich ein wenig "zu schnell" durch die Themen gelesen.
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berezin94
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« Antwort #11 am: 06. Januar 2005, 18:12:10 »

Hallo,
mein Sohn ist auch 2,5 Jahre alt und die KM verbietet auch einen längeren Umgang ( angeblich weil es nicht gut fürs Kind ist...)
Das JA redete ihr nur  in mehreren Vermittlungsgesprächen nach dem Mund...
Es ist unglaublich...
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Seemann14
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« Antwort #12 am: 06. Januar 2005, 21:19:28 »

Hallo,

habe auch das Problem, dass die KM meint sie wäre die Person die am besten einschätzen könnte was gut für das Kind ist. Nach mehreren fehlgeschlagenen Versuchen, hat mir das Jugendamt empfohlen über das Familiengericht eine Regelung festlegen zu lassen. Die Richter wären in solchen Fällen sehr erfahren und nicht nur "Mutterbezogen". Ich habe meiner Ex nun eine letzte Chance gegeben, unter Nennung der Paragraphen im BGB, und ihr klar gemacht das sie die Verantwortung dafür trägt wenn wir uns vor Gericht wiedersehen.

Manchmal helfen nur die harten Bandagen, nämlich dort wo die Vernunft nicht siegen kann. Traurig
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Seemann14
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« Antwort #13 am: 20. Januar 2005, 11:25:57 »

Hallöchen, hier meine Erfahrungen:

...meine Töchter (2 1/2 bzw 5 Jahre alt) waren zwischen Weihnachten u. Neujahr 1 Woche bei ihrem Vater - auch aufgrund einer Vereinbarung beim JuAmt.

Ergebnis: Die Kleine hat die beiden Wochen danach mit Angstzuständen reagiert, wollte nur noch bei mir im Bett schlafen, sprach im Schlaf und knirschte mit den Zähnen. Tagsüber fragt sie die Tagesmutter immer "Wo ist der Papa? Holt der Papa mich ab?" Manchmal rennt sie durch die Wohnung und sagt immer nur diese beiden Sätze. Ihre Großeltern, die sie gelegentlich auch betreuen, lehnt sie jetzt vehement ab, u.a. "Opa geh weg, will Papa", sie bleibt nur mit viel Mühe alleine bei ihnen. Mich schlägt sie ins Gesicht, verweigert die Nahrungsaufnahme, usw. usw.

Ich habe das alles beim folgenden Termin zur Sprache gebracht. Daraufhin mein Ex-Mann: "Herr XX, da sehen sie doch selber, daß meine Frau mit den Kindern   rettungslos [/u] überfordert ist."

Der JuAmt'ler sagte gar nix.

Ich weiß nicht, ob ich die Kinder noch mal länger als an den vereinbarten WEs bei meinem Ex lassen würde....

Trauriger Gruß, Holy
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« Antwort #14 am: 20. Januar 2005, 11:45:26 »

Zitat
Hallöchen, hier meine Erfahrungen:


Ergebnis: "Wo ist der Papa? Holt der Papa mich ab?" Manchmal rennt sie durch die Wohnung und sagt immer nur diese beiden Sätze. Ihre Großeltern, die sie gelegentlich auch betreuen, lehnt sie jetzt vehement ab, u.a. "Opa geh weg,   will Papa", Trauriger Gruß, Holy

 


Hallo Holy,

das ist für dich ein Grund, den Umgang zu kürzen? Hörst du deinem Kind nicht zu  question

Ich würde daraus verstehen: Ich will mehr Papa.

Gruß
Andrea
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« Antwort #15 am: 20. Januar 2005, 11:58:20 »

Ich kürze den Umgang  an den WEs natürlich nicht, da ist wohl was falsch rübergekommen.


Leider weiß ich auch nicht, wie die beiden sich bei ihm verhalten, da sie bei mir nichts über die Vater-WE erzählen (dürfen?).



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« Antwort #16 am: 20. Januar 2005, 12:04:48 »

Zitat
Ich weiß nicht, ob ich die Kinder noch mal länger als an den vereinbarten WEs bei meinem Ex lassen würde....

Trauriger Gruß, Holy


Ich hab was falsch verstanden??
Das ist Umgang kürzen.

Gruß
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« Antwort #17 am: 20. Januar 2005, 12:20:33 »

Weißt Du eigentlich, wie toll das ist, wenn man einer "weitergehenden Umgangsregelung" zustimmt und dann über Dritte erfährt, daß der Ex während dieser Woche überall rum erzählt,  er habe die Kinder ja nur bekommen, damit sich "die alte **tsts - ID 5**" so richtig rumtreiben kann"?

Weißt Du, wie man sich fühlt, wenn Freunde sagen, ja, um Gottes Willen, Du weißt doch, dass und wie er die Kinder manipuliert und dann gibst Du sie ihm trotzdem??

Wie würdest Du Dich fühlen, wenn Du nach dieser Woche nächtelang ins Kinderzimmer spurtest, weil die Kleine im Schlaf herzzerreißend weint, sich -buchstäblich- an Dich krallt und immer nur stammelt "Mama Bett, Mama Bett"? Wenn das bis dahin absolut ausgeglichene Kind plötzlich herzzerreißend hinter Dir her heult, wenn Du Deine Whg verläßt, weil Du arbeiten mußt und es mit der Tagesmutter (auf die es sich bis dato immer sehr gefreut hatte) dortbleiben soll....

Ich hatte ihn gebeten, während dieser Woche mit der Kleinen zum Augenarzt zugehen, da die KiÄrztin eine Sehschwäche befürchtete, Überweisungschein hatte ich ihm mitgegeben u. auch die Adresse des Arztes, bei dem er sogar ohne Termin hätte vorbeigehen können. Sylvester bekam ich von ihm den Schein zurück, mit der Aussage "Dafür hatten wir keine Zeit."

Und dann wird Dir auch noch von Deinem Ex vorgehalten, Du seist erziehungsunfähig und mit den Kindern absolut überfordert? Da er das direkt im Beisein eines JuAmtlers getan hat, kann ich ihm keine freundlichen Absichten unterstellen....

und noch größere Sorgen macht mir die Tatsache, daß der JuAmtler ihn nicht zur Ordnung gerufen hat...



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« Antwort #18 am: 20. Januar 2005, 12:34:39 »

Hallo Holy,

das kann ich gut verstehen. Du fühlst dich angegriffen.

Trotzdem habe ich den Eindruck, dass ihr über diese Ärgernisse das Kind vergeßt. Wäre das nicht, hättest du ihn vermutlich angerufen und gesagt: hier hat jemand große Sehnsucht nach dir. Kannst du nicht nochmal vorbei kommen? Das hat nämlich das Kind gesagt.

Und vielleicht hat das auch der SA vom JA gedacht.

Gruß
Andrea

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Warum müssen Menschen Ihren Hass aufeinander immer über die Schwächsten in der kette austragen. Sollte meine Ex mal den Weg hier hin finden, dann lese bitte das: Ich geb nicht auf!!! Zum Wohle unserer Kinder !!!
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« Antwort #19 am: 20. Januar 2005, 13:00:15 »

Hallo Holy,

Andrea hat gerade aus Versehen mit meinem Namen geschrieben. Kommt schon einmal vor wenn der eine Andrea und der andere Andreas heißt  

Aber ich möchte da auch einmal etwas zu sagen, da ich diese Situation nur zu gut kenne. Ich kämpfe mittlerweile seit sieben Jahren um eine vernünftige Umgansgregelung. Und Kommunikation zwischen der KM und mir findet so gut wie nicht statt. Mittlerweile habe ich Aktenordner voll Briefe, die ich der KM geschikcht habe um eine Gesprächsebene zu finden. Auch sind etliche Berater Gespräche und Mediationsversuche gelaufen. Aber nichts hat gefruchtet.

So wie ich das in Deinen Zeilen lese läuft es bei euch genau in die gleiche Richtung. Anstatt miteinader zu reden versucht Ihr hier schnutzige Wäsche über die Kinder zu wasschen. Das ist von beiden Seiten nicht zu akzeptieren. Ihr solltet meiner Meinung nach, euch eine EArt der Kommunikation suchen und die Kids daraus lassen. Das JA ist nicht immer der richtige Ansprechpartner. Ich habe oft vor der Situation gestanden erst einmal Wände von Vorurteilen einreißen zu müssen.

Denkt mal beide über eine Mediation oder eine Gesprächsrunde bei einem Berater (z.B. vom Caritas oder anderen Vereinigungen) nach. Vor allem lasst die Kids da raus. Kinder kommen in einen Loyalitätskonflikt den sie weder begreifen noch verarbeiten können.

Sie lieben euch beide, bekommen mit das Ihr euch nicht versteht und schlecht übereinander redet. Sie selber verstehen das aber nicht.

Ich wünsche euch die Kraft und den Willen miteinader anstatt gegeneinander zu reden. Ihr seid zwar kein Paar mehr. Aber Ihr seid   ELTERNPAAR und das wird sich nie ändern.

Mag sich zwar hart anhören aber es ist so und das muss man versuchen zu begreifen. Beide!!

Mein Kampf wird nun durch das Gericht entschieden. Etwas was ich nie wollte, aber mittlerweile gibt es keine andere Lösung mehr. Mir tun meine Kids leid. Aber Sie haben vor Gericht schon einmal gesagt, sie möchten zu mir und zwar beide. Nur die KM hat verhindert das meine Tochter zu mir kommt und bei meinem Sohn hat sie es nie geschafft. Kannst Du Dir vorstellen was in den Köpfen der Kinder vorgeht, wenn das eine Kind zu mir darf und das andere nicht?

Ich drücke euch die Daumen das Ihr nie in eine solche Situation kommt.

Andreas
   
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« Antwort #20 am: 20. Januar 2005, 21:01:20 »

hallo andreas, hallo andrea

ich kann holys reaktion völlig verstehen und nachvollziehen, ich war/ bin in einer ähnlichen situation:
mein ex hat sich erst gar nciht gemeldet und sich dannauch nur sporadisch um die kinder gekümmert, ich bin vom jugendamt zum kinderschutzbung gelaufen um ihn zu einem gespräch zu bewegen, nach einigen absagen hatten wir dann einen termin beim jugendamt  mad
hätte ich mir sparen können, erst erzählt er wie sehr meine eltern mich zur trennung gedrängt hätten und ihm den kontakt zu mir und den kindern verweigern würden (hahaha er hat nicht mal angerufen!!) und mich lenken würden etc. und dann heult er rum er würde seine kinder nicht sehen oder viel zu wenig etc. dann ging er gegen mich und beleidigte zutiefst und entschuldigt wenn ich das so deutlich sage, die blöde kuh vom JA ( gerade fertig mit der ausbildung ) fällt auf sein gesülle rein.
ich mich breitschlagen lassen, nicht zu gehen (beleidigen lassen muss ich mich nicht, auch nicht meinen kindern zu liebe), bitte darum, dass im "vergleich" aufgenommen wird, dass er jede woche anruft und vereinbare besuchstermine etc.
er wieder auf mich eingehackt, da bin ich gegangen - seine kinder wollte er an dem tag nicht sehen......
als ich mich wieder einigermaßen beruhigt hatte, rief ich die dame vom JA nochmals an und mußte mir anhören, sie wisse nicht wer da lügt ich auf 180!!!!! hier geht es um kinder und nicht um lügen brüll ich ins telefon - sicher ein falsches verhalten, aber ich war damals noch nicht wieder so abgeklärt wie heute und es steht natürlich nichts drin, dass er sich telefonisch regelmäßig am besten einmal die woche melden soll!!

ich habe mir in den letzten drei jahren ungelogen ein nein eigentlich schon beide beine ausgerissene, um meinen kindern den kontakt mit ihrem vater zu ermöglichen, fahre ihm entgegen (150 km einfache strecke) oder habe sie anfangs sogar ganz zu ihm gebracht.
das ergebnis war, dass er machte was er wollte.
schließlich habe ich einer übernachtung zugestimmt (die kinder waren da 4 und fast 3), vor gericht wurde dann der umgang geregelt per beschluss, meine zwei waren dann immer ein ganzes we bei ihrem vater..klappte nur deshalb so gut, weil ich immer flexibel blieb und seine termine, an denen er nicht konnte (kurzfristige absagen am abend vorher oder am gleichen tag vormittags) immer nachholte oder verschob ...
so und nun komme ich zum kern:
ich habe nach den we-übernachtungen eine woche probleme gehabt: mein kleiner fing mit bettnässen an bis zu dreimal die nacht, meine große hatte alpträume schlief nur noch bei licht, ich habe fast ein jahr nach beginn der veinbarung nach diesen wochenenden fast nicht geschlafen und bin von einem kinderbett zum anderen gerannt, war fix und fertig, arbeitete nebenher und versuchte mit meinem ex zu sprechen, er blockte immer, ich war schuld!!!

zum glück habe ich ein superverhältnis zu meinen zwergen und sie erzählen mir viel
ich kann in die aussagen der kleine von holy genauso gut reininterpretieren, dass ihr der vater irgendwelche horrorgeschichten erzählt, macht meiner nämlich auch mit vergnügen, mama verschwindet/löst sich in luft auf, mama hat dich nicht lieb, die großeltern verhauen dich jeden tag, bei euch schleichen nachts männer durch die wohnung (wurde von den kindern als einbrecher verstanden) etc.
eskaliert ist das ganze im sommer. die kinder sollten und wollten 2 wochen mit meinen eltern nach ungarn, weil ich nicht soviel urlaub machen konnte, kurz vorher habe ich sie außer der reihe extra noch zum vater geschickt, der hat meiner tochter so lange geschichten erzählt, dass sie sich am tag meiner abreise weigerte bei meinen eltern zu bleiben, obwohl meine eltern bezugspersonen sind, durch meine arbeit s.o.
erst nach einem langen und intensiven gespräche habe ich das mit ihr geklärt!!

fazit meiner langen erklärung: eine mutter muss nicht gleich ihre differenzen mit dem kindsvater zu lasten des/der kindes/r austragen, wenn dieses nach ihrem vater schreit, nach bislang vertrauten personen schlägt und trennungsängste von der mutter hat, so würde ich nämlich ihre alpträume deuten, sondern dass auch mal der KV sich völlig daneben verhält und das er  in der in der ihm zustehenden zeit versucht sie gegen die KM aufzuhetzen.

zu einer einigung und zu einem gespräch gehören immer zwei und auch eine gelungene mediation ist nur mit zwei personen durchführbar, die beide bereit sind kompromisse zu machen!!

@ holy

ich habe den umgang eigenmächtig zum wohle meiner kinder gekürzt und ich habe festgestellt, das sie wesentlich besser drauf sind, der KV hat sich bisher noch nicht gerührt

ich stehe zu meinem verhalten und möchte alle engagierten väter, die ich sehr bewundere und deren kinder ich um meiner kinder willen beneide, bitten, auch mal zu überlegen, dass es nicht nur solche glücksfälle für kinder gibt wie euch, sondern auch väter, denen die kinder egal sind und so wie viele eurer frauen versuchen ihre rache an den KM durch und über die kinder  zu nehmen.

Holy ich rate dir halte dich an die vereinbarten termine und gehe nicht über sie hinaus, wenn deine tochter nicht will - wenn er sie sehen will, soll er kommen, denn zu einem ordentlichen umgangsrecht gehören immer 3!!!

[Editiert am 20/1/2005 von traeumerin]
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« Antwort #21 am: 20. Januar 2005, 22:14:28 »

Also, ich habe mir heut nachmittag erstmal einen Beratungstermin bei der Ev. Kirche geholt. Ich werde weiter berichten

Lieben Gruß, Holy  
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« Antwort #22 am: 20. Januar 2005, 23:23:06 »

 mad

also ich muß meiner süßen hier mal voll und ganz zustimmen....

mann !!!!! kann nicht väter und väter über einen kamm scheren....

einige bemühen sich einen kontakt mit hiren kindern über einfache strecke 800 km zu erhalten (auch ich bin so ein deep dessen frau nach der trennung 800 km weggezogen ist.....) und andere versuchen jeden scheißdreck um ihrer ex einen auszuwischen... das kann doch nicht sein das hier immer alles was eine frau schreibt mit einem negativen touch abgestempelt wird....

mir gelingt es seit 5 jahren einen relativ geregelten umgang zu meinen kindern aufrecht zu erhalten.... und das auch nur weil ich es irgendwann geschafft habe meinen inneren schweinehund zu überwinden und mich über die beleidigungen und einfälle meiner ex hinweg zu setzen und meine kinder trotzdem regelmäßig zu sehen. mag sein das ich einige hundert euro mehr verdiene als der normale poster hier, aber das auch erst seit einem jahr......... vorher hatte ich eine liebe nette familie die mir immer bei meinem ziel die kinder regelmäßig meine kinder zu sehen geholfen haben......

seit ich mich beruflich umorientiert habe geht es mir deswegen um einiges besser........

ich kann und will hier nur noch eines zu dem thema sagen: manche artgenossen männlicherseits machen es sich mit der opferrolle relativ gemütlich........ andere kämpfen um ihre kinder.... ich hoffe für die anderen das sie ihr ziel erreichen.......


good night.....

edit: meine süße ist traeumerin.........

[Editiert am 20/1/2005 von NordlichtSH]
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« Antwort #23 am: 20. Januar 2005, 23:31:45 »

 Hallo Täumerin,
lies Dir doch mal andere Topics von Holy durch z.b. der wo ihre Tochter im Krankenhaus liegt,hier entsteht jedenfalls nicht der Eindruck das er sich nicht genug kümmert,sonst würde er ja auchnicht mit den Kiddies in den Urlaub fahren wollen.
Denke nach wie vor es sind MACHTSPIELE

Gruss Delphin

[Editiert am 20/1/2005 von Delphin]
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« Antwort #24 am: 20. Januar 2005, 23:42:05 »

hallo delphin,

ohne dir nahe treten zu wollen, in meinem post habe ich nie bestritten dass der KV sich um seine kinder kümmert, bzw. auch nie bestritten, dass es MACHTSPIELE sind, was denn sonst?HuchHuchHuch?

aber in diesem fall machtspiele des vaters auf den rücken der kinder gegen die KM und nicht anders herum. also warum sollte die KM in diesem Fall Holy ihm entgegenkommen, wenn sie bemerkt, dass ihr rachsüchtiger, kleinlicher exehemann die kinder benutzt um sie zu treffen ohne zu merken, dass er damit die kinder trifft???

anscheinend ist mit ihm da nicht zu reden, weil er ja im recht ist.......das alles hat nichts mit den gefühlen des KV für die kinder zu tun und ich wollte ihm auch nicht absprechen, dass er sich um die kinder kümmert, nur dass er in seinen unverarbeiteten emotionen weit über das ziel hinausschießt zu lasten der kinder....und das wollte ich darlegen und mal zum überlegen anregen, dass es auch männliche geschlechtsgenossen gibt, die sich genauso affig und unrational verhalten wenn es um die verarbeitung der trennung geht, wie es genug frauen gibt, die sich so affig verhalten.
vielleicht liest du unter diesem aspekt meinen post nochmals durch......

[Editiert am 20/1/2005 von traeumerin]
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