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vatersein.de - Forum 25. Mai 2012, 04:55:13 *
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Autor Thema: Ich habe Angst...  (Gelesen 3026 mal)
Alex2000
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Beiträge: 13


« am: 29. Dezember 2009, 17:51:22 »

... und eigentlich sage ich immer: "Ich habe vor nix Angst, nichtmal vor Gott".

Doch jetzt habe ich mich ein wenig durch das Forum gelesen und bin mir - im Gegensatz zu heute vormittag - nicht mehr sicher, ob ich das, was ich tun will, wirklich tun soll.

In mir ist in den letzten Wochen der Entschluss gereift, mich von meiner Lebensgefährtin und Mutter meines Sohnes zu trennen. Das Warum soll hier keine Rolle spielen. Ich habe keine "Andere" oder so, ich kann nur einfach nicht mehr.
Ich habe mich also dazu entschlossen, auszuziehen. Ich weiß, in Bezug auf das Aufenthaltsbestimmungsrecht ist das eigentlich ein Fehler, aber aufgrund der gängigen Rechtsbeugung, pardon, Rechtssprechung in unserem Land, liegen meine Chancen, das ABR zu bekommen, eh bei Null. Aber auch darum geht es nicht und ich kann mir durchaus vorstellen, dass mein kleiner Mann größtenteils bei seiner Mutter lebt und die Wochenenden (nicht jedes) bei mir verbringt. Er ist jetzt drei Jahre alt und wir haben ein sehr inniges Verhältnis. Ich stehe mit ihm morgens auf, frühstücke mit ihm und bringe ihn zur Kita. Zusätzlich hole ich ihn ein bis zwei Mal die Woche ab und meistens haben wir den Samstag für uns, da die Mama im Lebensmittelhandwerk arbeitet (sie muss früh raus und Samstags oft arbeiten). Da ich Unternehmer bin, kann ich mir meine (wenige) Zeit relativ frei einteilen, sodass zumindest diese Dinge kein Problem für mich sind.

Bisher bin ich davon ausgegangen, dass meine (Noch-)Freundin und ich eine vernünftige Umgangsregelung treffen werden (Wochenenden, Urlaub, etc.), sodass der Kleine weiterhin zu mir UND zur Mutter ein gutes Verhältnis hat. Ans Jugendamt hatte ich zwar gedacht, aber in meiner Naivität diesbezüglich, glaubte ich, dass "wir" das nicht brauchen werden. Auch Unterhaltszahlungen sind - zumindest für mich - kein Problem. Ich bin also ein Guter. Ok, ich verlasse meinen Sohn, ich weiß, aber - wie oben gesagt - ich kann einfach nicht mehr. Und nur wegen dem Kind von einer Krise in die nächste und von einem Streit in den anderen zu rutschen, ist weder für Das Kind, noch für die Mutter und mich auf Dauer gut. Das zur Vorgeschichte.

Zum eigentlichen Thema...
Wir haben das gemeinsame Sorgerecht (zum Glück) und unser Kind trägt meinen Nachnamen. Soweit, so gut, möchte man meinen. Gibt es hier jemanden, der entsprechende Erfahrungen hat, wie schnell ich als unehelicher Vater das Sorgerecht wieder aberkannt bekomme, bzw. wie gut stehen meine Chancen, das GS zu behalten, wenn die Mutter alleiniges Sorgerecht beantragt? Ich will der Mutter nichts Böses, ich will nur verhindern, dass mir mein Sohn aus "Rache" entzogen wird.

Liebe Grüße

Alex
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brille007
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« Antwort #1 am: 29. Dezember 2009, 18:11:27 »

Moin Alex,

ohne Kenntnis der Gründe ist es natürlich schwer, das "ob" Eurer Trennung zu beurteilen. Ich gehe aufgrund Deiner Schreibe daher einfach mal davon aus, dass Du Dir durchaus überlegt hast, was Du tust. Natürlich gäbe es vorab auch das Mittel einer Paar-Therapie, denn Streit ist oft eine Folge des Unvermögens, vernünftig miteinander zu kommunizieren. Aber eine solche Therapie funktioniert nur, wenn beide das wirklich wollen.

Zu Deiner Frage: Wegen eines Kindes zusammenzubleiben, obwohl die Paarbeziehung das nicht mehr hergibt, ist ungefähr das Dümmste, was man tun kann. Kinder haben feine Antennen und merken das. Sie brauchen auch keine Eltern, die unter einer Bettdecke schlafen und aus einem Kühlschrank essen - sondern Eltern, die glücklich sind. Ob sie es miteinander sind, allein oder mit jemand anderem, spielt nicht die entscheidende Rolle (ja, ich weiss, TV-Schmonzetten zeigen etwas anderes). Wichtig ist für Kinder nur, nicht gegen den anderen Elternteil instrumentalisiert zu werden.

Eine saubere Trennung, bei der die Eltern ihre Paarebene aufgeben, aber auf der Elternebene vernünftig miteinander umgehen, kann daher absolut das Mittel der Wahl sein. Wegen Deines Sorgerechts musst Du Dir keine Sorgen machen; das bekommt man nur in Extremfällen aberkannt (Stichwort: Nachgewiesene Kindeswohlgefährdung). Viel wichtiger ist, wie Ihr den Umgang regelt. Denkbar wäre bei Eurer Konstellation ein so genanntes Wechselmodell, bei dem Ihr Euch Erwerbsarbeit und Kindesbetreuung teilt; das ist ungleich besser als ein "Wochenend-Papa". Das Kind hat zwei Zuhause; etwas Schlimmeres passiert nicht. Viele finden das sogar spannend.

Vernünftige Eltern brauchen für all das keine Ämter, Behörden und Gerichte, sondern nur ihren gesunden Menschenverstand und den nötigen Respekt voreinander. Aus Angst den Partner zu spielen, der man vom Gefühl längst nicht mehr ist, wäre allerdings wirklich eine schlechte Idee...

Grüssles
Martin
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Alex2000
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« Antwort #2 am: 30. Dezember 2009, 15:20:04 »

Hallo Martin,

vielen Dank für die Antwort. Dass das "Warum" unserer Trennung eine Rolle spielen sollte, wusste ich nicht. Es ist im Grunde einfach so, dass es zwischen uns nicht mehr läuft. Sie engt mich ein, wo ich kann, respektiert meinen Job nicht (außer dem monatlichen Salär) und die gemeinsame Zeit mit ihr nervt nur noch. Das hat schon mit Gewohnheit nichts mehr zu tun. Es ist einfach Schluss. Niemand hat etwas böses getan, niemand ist fremdgegangen. Es ist einfach nur so, dass ich glaube, wenn wir einfach nur noch Eltern sind, sich der Stress in unser beider Leben dramatsich verringert.

Das mit dem Wechselmodell ist eine gute Idee, wie ich finde. Das werde ich ihr sicherlich vorschlagen.
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Milan
_Milan
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« Antwort #3 am: 30. Dezember 2009, 18:18:38 »

Hi Alex!

Auch von mir ein "sinnlos" zum Thema "Ehe aufrecht erhalten wegen der Kids". Klappt nicht. Ist nur ne Trennung auf Raten. Es sei denn beide arbeiten handfest am Fortbestand der Ehe. Das geht aber nicht, wenn sich einer eh schon dagegen entschieden hat. Und Du klingst so...

Dein Sorgerecht sehe ich auch nicht in Gefahr. Gott sei Dank (oder wem auch immer) ist wenigstens in diesem einen Punkt Verlass auf unsere Schwarzkittel - das SR nehmen die einem heute nur noch im sehr extremen Ausnahmefall weg.

Zum ABR - das muss auch nicht unbedingt futsch sein. Der "Trick" ist, dass Du mit der KM einig sein musst, wo der Kurze seinen Lebensmittelpunkt hat. Dann gibt´s keinen Streit um die Aufenthaltsbestimmung und ohne Streit gibt es auch keinen Grund Dir das ABR zu nehmen.

Da Du Dich ja schon mit Umzugsplänen befasst - kannst Du nicht in der Nähe ne Wohnung nehmen und dann die bisherigen Abläufe (Frühstück, Kiga bringen, etc) weitestgehend beibehalten? Als Selbstständiger hast Du ne Menge mehr Möglichkeit Dich klug zu positionieren, was die Betreuung und die Umgangszeiten angeht.

Ich drücke Dir die Daumen, dass die KM nicht auf Krieg umschaltet. Denn soweit klingst Du, als hättest Du ordentliche Vorraussetzungen um ein gutes weil kindgerechtes Modell zu etablieren. Google mal nach Wechselmodell. Wenn beide Elternteile mitspielen, dann ist das die beste Lösung für die Kids.

Greetz,
Milan

PS:
Zitat
Dass das "Warum" unserer Trennung eine Rolle spielen sollte, wusste ich nicht.
Du befindest Dich nun in der Gestaltung der Zukunft Eures Sohnes. Da spielen zurückliegende Ereignisse keine Rolle mehr. Eure Ehe hat nicht geklappt, dafür gibt es Gründe aber die interessieren nicht. Insbesondere nicht die offiziellen Stellen wie JA, Gericht oder sonstwas. Du Zukunft muss gestaltet werden. Da hindert es oft, wenn man noch in der Vergangenheit klebt.
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Alex2000
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« Antwort #4 am: 10. Januar 2010, 13:30:49 »

So, der Rosenkrieg hat begonnen. Wie konnte ich nur glauben, dass wir das Alles unter uns regeln können.

Wechselmodell? Kann ich mir knicken.

KM will, dass mein Kleiner ihren Nachnamen annimmt (er hat meinen Nachnamen) und es höchstens Besuchsrecht gibt. Jedes zweite Wochenende bei Papa und einmal pro Woche einen Tag. Sie will Hartz IV beantragen (wir sind Gott sei Dank NICHT verheiratet) und ich bin natürlich an allem schuld (mit dem Wechselmodell wäre das mit Ihrem Job kein Problem).

Achja, außerdem will Sie mich natürlich "fertig machen" und ich werde noch "viel Jahre" mit ihr zu tun haben.

Ich muss mich jetzt erst mal sortieren und werde mir wohl einen Anwalt nehmen.

Bis demnächst wieder auf diesem Kanal.
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DeepThought
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WWW
« Antwort #5 am: 10. Januar 2010, 17:31:19 »

Moin,

so unerfreulich es sich liest, so hat es einen Vorteil: Klarheit.

Ich hoffe, du hast einen guten RA zur Hand.

DeepThought
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Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
Malachit
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« Antwort #6 am: 10. Januar 2010, 17:35:41 »

Hallo Alex,

Sie will Hartz IV beantragen

Dann mache ihr bitte klar, dass ihr das in diesem speziellen Fall durchaus auch selbst auf die Zehen fallen kann. Euer Kind ist drei Jahre alt, und ab diesem Alter ist sie zumindest prinzipiell dazu angehalten, einer eigenen Erwerbstätigkeit nachzugehen (zeig' ihr mal in die entsprechende Passege in den unterhaltsrechtlichen Leitlinien des zustängigen OLGs). Wenn sie jetzt hergeht und eine bereits bestehende Erwerbstätigkeit aufgibt, dann könnte man ihr das als mutwillige Herbeiführung der Bedürftigkeit auslegen ...

Vielleicht kann man ja doch noch vernünftig mit ihr reden, wenn die erste Wut verraucht ist. Viel Hoffnung habe ich da nach deinen Schilderungen allerdings nicht ;-(

wir sind Gott sei Dank NICHT verheiratet

Mach dir keine Illusionen. Das Familienunrecht wurde in den letzten Jahren darauf getrimmt, für Männer die Nachteile von "verheiratet" und "nicht verheiratet" zu vereinen ...

Viele liebe Grüße,

Malachit.

P.S. sei froh, dass du dieses Forum schon gefunden hattest, bevor der Krieg losging.
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Es gibt in unserer sogenannten Demokratie keinerlei Opposition, sobald es um Frauenpolitik geht.
Milan
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« Antwort #7 am: 15. Januar 2010, 20:11:04 »

Moin!
Zitat
Jedes zweite Wochenende bei Papa und einmal pro Woche einen Tag.
Klingt ja schon mal nicht so übel, wie bei manch anderem hier im Forum. Wenn Mama jetzt noch die Ferienhälften drauf legt, dann hast Du ne ganz ordentliche Umgangsregelung. Legt sie nicht freiwillig drauf, dann klagst Du es halt ein.
Zitat
Achja, außerdem will Sie mich natürlich "fertig machen".
Guäähhnn .... Du bist hier gut beraten. So leicht kann sie Dich nicht fertig machen.
Zitat
und ich werde noch "viel Jahre" mit ihr zu tun haben
Lächle sie an und sag ihr :" Mein geliebtes Exchen, was redest Du von ein paar Jahren? Du wirst mit mir Dein gesamtes restliches Leben zu tun haben. Nämlich solange, wie wir beide Eltern sind."

Was auch immer da auf Dich zukommen wird - bleib cool. Dafür gibt´s VS.

Greetz,
Milan
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Alex2000
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« Antwort #8 am: 15. Juni 2010, 11:53:24 »

Ich habe mich jetzt (leider) einige Zeit nicht gemeldet, da wir im Grunde genommen eine ziemlich gute Regelung getroffen hatten. Wechselmodell ist es zwar nicht geworden (sie hat Angst wegen dem Unterhalt) aber ich sehe meinen kleinen Mann mehrmals die Woche und fast jedes Wochenende. Er kommt ziemlich gut damit klar, sagt noch immer "Papa ist der Chef" und hat einen guten Draht zu mir.

Sie konnte deswegen ihren Job behalten und alles schien gut. Wir haben uns sogar besser verstanden als während der Beziehung. Ich würde sogar sagen, wir sind soetwas wie Freunde geworden. Gute Freunde. Das klingt traumhaft, vor allem, wenn ich hier die eine oder andere Story gelesen habe.

Doch seit ein paar Wochen wird die KM zunehmend komischer. Plötzlich soll ich beim Jugendamt meine Daten offen legen und Sie will die Beistandsschaft beantragen und jetzt will Sie genau wissen, wieviel ich verdiene. Ich bin geschäftsführender Gesellschafter einer kleinen GmbH, die gerade mal zwei Jahre alt ist und zahle mir ein Gehalt von etwa 3000 € brutto (inklusive Sachbezüge wie Dienstwagen, Diensthandy, usw.). Nach Abzug meiner privaten Krankenversicherung und der privaten Rentenversicherung komme ich nach der Düsseldorfer Tabelle auf einen Unterhalt von 333€ (bei anteiligem Kindergeld sogar nur 245€). Ich zahle ihr freiwillig jeden Monat 500€, da sie eben nicht das Megagehalt hat und ich möchte, dass es meinem Kurzen finanziell gut geht. Ich habe selbst nicht viele Verpflichtungen, eine kleine Wohnung und noch keine NEXT. Warum Sie nun also will, dass ich meine finanziellen Verhältnisse offen lege, entzog sich bisher meiner Vorstellungskraft. Sie hätte halt mal mit jemandem geredet, der ihr dazu geraten hätte.

Ich dachte also, ok, Sie hat nen Neuen und der hat sie ein wenig heiß gemacht. Und ich lag richtig. Aber das, was ich dann herausgefunden habe, hat mir Halsschlagadern, so breit wie der Suezkanal gebracht. Meine Ex springt mit dem Erzieher meines Sohnes durch die Betten. Und zwar schon seit Monaten. Zufällig weiß ich, dass er das ein oder andere finanzielle Problem hat (Bedienung eines Kredites). Wir haben uns nämlich mal gut verstanden. Im Grunde ist es mir tatsächlich absolut wumpe, mit wem meine EX was hat. Aber ausgerechnet der Mann, der - neben mir - den größten Einfluss auf meinen Sohn hat? Gut, es hat natürlich den Vorteil, dass er nie ein Ersatzpapa sein kann, weil für meinen Kleinen immer klar sein wird, dass der NEXT "nur" der Erzieher aus der Kita ist und ich eben der Papa. Trotzdem, die Halsschlagadern schwellen nicht ab.

Heute morgen, als ich ihm den Kleinen auf den Arm gegeben habe, wäre mir beinahe der Kragen geplatzt.

Mir bleiben jetzt folgende Optionen:

1. Veranlassen, dass mein Kurzer die Kita wechselt
Wäre akzeptabel, aber für den Sohnemann eher unglücklich. Auch ich sehe das kritisch, da wir wirklich extremes Glück mit der Kita haben. Die machen eine super Arbeit und fördern ihn sehr.

2. Die Beziehung der beiden der Kitaleitung mitteilen
Das wäre die Option "Krieg", da der gute Mann dadurch fristlos gekündigt würde. Mit dem Eintrag in seiner Personalakte wäre es auch schwierig für ihn, jemals wieder als Erzieher zu arbeiten. Außerdem haben die ihn eh aufm Kieker. Aber es wäre schon ein innerer Reichsparteitag. Allerdings wäre dann der Krieg mit der Ex vorprogrammiert.

3. Über allem stehen, ihn weiter freundlich behandeln und so tun, als ob es nix gäbe. Dem Jugendamt meine Daten geben, den Unterhalt berechnen lassen und nur noch die Hälfte zahlen.

Wie würdet Ihr entscheiden?
« Letzte Änderung: 15. Juni 2010, 11:55:06 von Alex2000 » Gespeichert
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« Antwort #9 am: 15. Juni 2010, 11:59:54 »

Könnte es sein, dass du selbst Option 3 für die sinnvollste hältst? 

Du hast doch nix zu verbergen! Und so wären jedenfalls mal Nägel mit Köpfen gemacht.
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« Antwort #10 am: 15. Juni 2010, 12:04:32 »

Moin Alex,

ganz ehrlich: Mit wem Deine Ex durch die Betten tobt, hat Dir tatsächlich egal zu sein. Gibt es Grund zu der Annahme, dass Euer Sohn dadurch in irgendeiner Form geschädigt wird? Doch eher nicht. Es kommt einzig darauf an, wie er mit Eurem Sohn umgeht (den er offenbar häufiger sieht als Du - morgens in der Kita, abends zuhause). Wo ist das Problem? Wird jemand zu einem schlechten Menschen, nur weil er eine Beziehung hat?

Deine Idee mit der Mitteilung an die Kita-Leitung ist jedenfalls ganz schlechtes Kino: Zum einen würdest Du damit dafür sorgen wollen, dass Eurem Sohn eine offenbar wichtige Bezugsperson genommen wird; zum anderen halte ich es für unwahrscheinlich, dass die Beziehung zu Deiner Ex ein arbeitsvertraglicher Verstoss ist. Du würdest Dich also achtkantig blamieren und das gute Verhältnis zu Deiner Ex obendrein beschädigen. Glaubst Du, dass das Eure Kommunikation als Eltern verbessert, Deinen Umgang mit Eurem Sohn ausweitet oder ihre Unterhaltsforderungen reduziert?

Schalte mal ein paar Gänge zurück! Und wenn Du zur Vorlage von EK-Unterlagen aufgefordert wirst (da bist Du nicht der einzige) dann tu das eben. Vielleicht garniert mit der freundlichen Ansage "Wenn wir den gesetzlich vorgesehenen Weg gehen, fliesst hinterher auch nur die Kohle, die nach der DDT vorgesehen ist". Dann kann Deine Ex sich aussuchen, welcher Weg ihr lieber ist.

Aber versuche um Himmels willen nicht, im Privatleben Deiner Ex herumzupfuschen! Das würdest Du umgekehrt auch nicht mögen.

Grüssles
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« Antwort #11 am: 15. Juni 2010, 12:07:50 »

Hi Alex,

ich würde dir zu Option 3 raten. Wenn madame meintdas 500 € zuwenig sind, dann wirst du korrekt beim JA berechnen lassen und einen entsprechenden Titel unterschreiben. Dieser wird auf jeden Fall weniger als 500 € beinahlten. Damit wird sie dann wohl zurecht kommen müssen.

Was den Rest angeht. Nur weil ein Erzieherin Verhältnis mit einer KiGa-Mutter hat wird ihm nicht gekündigt. Im Prinzip können Erzieher sogar ihre eigenen Kinder im kidnergarten haben.

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« Antwort #12 am: 15. Juni 2010, 12:34:13 »

Servus Alex,

es ist alles gesagt.
Lass das Provatleben Deiner Ex in Ruhe. Es ist ihre Sache....

Lass den Unterhalt titulieren, den Du eben zahlen musst und gut ist. Wenn Du freiwillig mehr geben willst, kannst Du es ja jederzeit noch oben drauf packen.
Bei mir war das ähnlich. Erst habe ich freiwillig mehr bezahlt, dann musste ein Titel her. Von da an gab es bei mir nur noch den Regelbetrag. Selber schuld kann ich da an meine Ex gerichtet nur sagen.

Und ansonsten denk einfach dran, dass ja Kita nicht ewig dauert. Mit der Einschulung ist das Problem weitestgehend gelöst.

Wenn ansonsten alles klappt, solltest Du auf gar keinen Fall unnötiges Risiko fahren.

Gruß, Michael
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« Antwort #13 am: 15. Juni 2010, 12:36:11 »

Vielen Dank für Eure Antworten.  Wie sich die doch von denen meiner Freunde unterscheiden.

Mit wem meine EX rummacht, ist mir in der Tat völlig schnurz. Und es ist nicht so, dass sie zusammen wohnen. Sie "machen halt Liebe", um es jugendfrei zu sagen und wollen, bevor mein Sohn in die Schule geht auch nicht zusammenziehen.

Und ja, natürlich können Erzieher ihre eigenen Kinder mit in die Kita bringen. Bei unserer ist es allerdings so, dass das Kind dann in eine andere Gruppe muss (in unserer Gruppe ist der Sohn einer Erzieherin aus einer anderen Gruppe).

Ich habe allerdings die Befürchtung, dass der NEXT eben nicht nur Einfluss auf meine EX hat (Jugendamt oder Unterhaltstitel waren auch in der relativ unschönen Trennungsphase nie ein Thema!), sondern auch auf meinen Sohn. Denn es ist ja wohl klar, dass sich die Beziehung auch zwischen den beiden ändern wird oder geändert hat. Dass es jetzt plötzlich um Geld geht, kommt mir eben komisch vor.

Wenn ich also wirklich der Beistandsschaft zustimme und ihr mit dem Argument, "wenn Du es offiziell machen willst, dann gibt's auch nur den offiziellen Unterhalt", nur noch die Hälfte zahle, kann ich mir schon vorstellen, dass da Ärger vorprogrammiert ist. Und dann sehe ich die Gefahr, dass ich dann mit einer "neuen Umgangsregelung" sanft unter Druck gesetzt werden könnte. Und dann habe ich halt auch die Angst, dass der NEXT durchaus während seiner Arbeit mit meinem Sohn entsprechenden Einfluss nehmen kann.

Eifersüchtig bin ich auf den Typen natürlich im Hinblick auf die Tatsache, dass er ne Menge Zeit mit meinem Kind verbringt. Dass er sich meine Ex schnappt... naja, Schuld eigene, würde ich sagen  
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« Antwort #14 am: 15. Juni 2010, 12:46:12 »

Servus Alex,

rede einfach nochmals mit der KM.
Wenn ihr Euch gut versteht, dann kannst Du Deinen Gedanken doch sicherlich auch angemessen Ausdruck geben.
Ich glaube auf jeden Fall nicht, dass schon alle Türen zu sind.

Und das Ärger und eine neue Umgangsregelung auf Dich zukommen muss ja auch nicht zwingend sein. Immerhin hupfen sie nach Deinen Angaben ja nicht erst seit Gestern durch die Betten. Und bisher hat es auch geklappt.

Gruß, Michael
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« Antwort #15 am: 15. Juni 2010, 12:54:25 »

rede einfach nochmals mit der KM.
Wenn ihr Euch gut versteht, dann kannst Du Deinen Gedanken doch sicherlich auch angemessen Ausdruck geben.
Ich glaube auf jeden Fall nicht, dass schon alle Türen zu sind.

Hab ich ja schon versucht und tue das auch weiterhin. Aber sie will das unbedingt. Ich könnte Ihr ja irgendetwas verheimlichen. Und, bei allem, was passiert ist. Bisher haben wir uns vertraut.

Und das Ärger und eine neue Umgangsregelung auf Dich zukommen muss ja auch nicht zwingend sein. Immerhin hupfen sie nach Deinen Angaben ja nicht erst seit Gestern durch die Betten. Und bisher hat es auch geklappt.

Ja, vollkommen richtig. Aber bisher war Geld nie ein Thema bei uns. Und dabei hört die Freundschaft ja bekanntlich auf.

Vielleicht sehe ich das auch viel zu eng...
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« Antwort #16 am: 15. Juni 2010, 13:21:34 »

Servus Alex,

Zitat
Vielleicht sehe ich das auch viel zu eng...
Momentan wohl schon ein bisserl 

Aber ok. Wenn sie darauf besteht, dann hast Du eh keine Wahl. Zieh es durch und leg das gesparte Geld auf die Seite.
Wer weiß, für was es gut ist...

Zitat
Und, bei allem, was passiert ist. Bisher haben wir uns vertraut.
Das darf nicht verloren gehen!

Gruß, Michael
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« Antwort #17 am: 15. Juni 2010, 13:26:43 »

[...]leg das gesparte Geld auf die Seite.
Wer weiß, für was es gut ist...

Ich hab da so ein Auge auf einen Saab 9-3 Cabrio geworfen. Wird wohl Zeit, dass ich mir mal nen Pussymagnet besorge. 
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« Antwort #18 am: 15. Juni 2010, 13:29:12 »

Zitat
Ich hab da so ein Auge auf einen Saab 9-3 Cabrio geworfen. Wird wohl Zeit, dass ich mir mal nen Pussymagnet besorge.

 rofl2  rofl2 Na den Kerl schau` sich mal einer an.

Ich dachte da mehr so an ein paar Extrageschenke für`s Kind oder den obligatorischen Bausparvertrag für den Kleinen...

Aber ok! Ein glücklicher Vater bringt dem Kind genauso viel...

Gruß, Michael
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« Antwort #19 am: 15. Juni 2010, 13:36:26 »

rofl2  rofl2 Na den Kerl schau` sich mal einer an.

Ich dachte da mehr so an ein paar Extrageschenke für`s Kind oder den obligatorischen Bausparvertrag für den Kleinen...

Naja, er ist schon verwöhnt, der Kleine. Und das Depot ist auch angelegt. Davon weiß Mama allerdings nichts und das soll auch so bleiben.

Aber ok! Ein glücklicher Vater bringt dem Kind genauso viel...

Das denke ich inzwischen auch. Vielleicht sollte ich tatsächlich mal hin und wieder auch an mich denken.
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« Antwort #20 am: 15. Juni 2010, 13:47:00 »

Das denke ich inzwischen auch. Vielleicht sollte ich tatsächlich mal hin und wieder auch an mich denken.
das steht ausser Frage! Der gerne benutzte Satz "wenn es der Mutter gut geht, geht es auch dem Kind gut" ist selbstverständlich und ohne Abstriche auch auf Väter anwendbar. Nur die Mittel sind andere - und bei Vätern haben diese manchmal eben 2 oder 4 Räder

Grüssles
Martin
(dem es diesbezüglich auch "gut geht")
« Letzte Änderung: 15. Juni 2010, 13:53:57 von brille007 » Gespeichert

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« Antwort #21 am: 15. Juni 2010, 13:56:49 »

Zitat
und bei Vätern haben diese manchmal eben 2 oder 4 Räder
und auf jeden Fall kein Dach bei schönem Wetter....

Ich trag mich ja auch mit dem Gedanken, muss ich gestehen!
Muss mal gucken, wie der Saab aussieht.....
Auf jeden Fall brauch ich aber keinen Pussymagneten mehr. Das muss schon mind. ein 4-Sitzer sein. 

Gruß, Michael
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« Antwort #22 am: 15. Juni 2010, 14:05:51 »

Ich trag mich ja auch mit dem Gedanken, muss ich gestehen!
Muss mal gucken, wie der Saab aussieht.....

Da kann ich helfen. Ich habe da den im Sinn:



Dazu sehr geile schwarze Felgen:



280 PS V6... vielleicht noch ein Hirsch-Upgrade puzzled

Auf jeden Fall brauch ich aber keinen Pussymagneten mehr. Das muss schon mind. ein 4-Sitzer sein. 

Ist ein vollwertiger Viersitzer.

Schön, mal vom Thema abzukommen 
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« Antwort #23 am: 15. Juni 2010, 14:21:19 »

Holla die Waldfee... Was für ein Schlitten.

Alex, ich glaube, Du kennst meinen Geldbeutel nicht 

Zitat
Schön, mal vom Thema abzukommen
Jep! Denn trotz alledem gilt: The show must go on"
Ansonsten würde einen der ganze Streit, der Kummer und die Sorgen kaputt machen.
Das kann`s auch nicht sein.

  Aber zu weit dürfen wir auch nicht abschweifen, weil uns sonst der Chef hier ins Cafe verbannt oder schimpft wegen Speicherplatz und so... 

Gruß, Michael (der noch auf die Preisangabe wartet)
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« Antwort #24 am: 15. Juni 2010, 14:31:08 »

Preis: € 39.800 MwSt. ausweisbar
Kilometerstand: 12.700 km
Erstzulassung: 01/2009

Jaja, Saab ist wohl eine der am meisten unterschätzten Automarken. Ich fahr nen 9-3 als Kombi.

Aber zurück zum Thema... Mir geht's schon wieder besser 
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