netze1972
Rege dabei
  
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« am: 07. Dezember 2009, 08:06:55 » |
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Hallo alle zusammen,
eines vorweg - mir ist klar, dass ich Glück habe einen regelmäßigen Umgang mit meinem Sohn zu haben und das in einem Umfang von dem manch anderer träumt (alle 2 Wochen von Freitag bis Sonntag), aber mein Problem ist ein anderes:
Mein Sohn (5 Jahre jung) kommt nicht mit dem neuen Ehemann meiner Ex zurecht und fühlt sich bei meiner Ex nicht so recht wohl. Exchen ist schwanger, war vor 7 Monaten noch in psychiatrischer Behandlung und ist auch heute noch nicht ganz wieder hergestellt. Im Augenblick zählt nur der neue Mann und das ungeborene Kind. Seit nun mehr 5 Umgangswochenenden belagert mich mein Sohn, ich möchte doch mit Mami sprechen, dass er bei mir einziehen kann, denn er will nicht mit dem Neuen zusammen ziehen. Jeder Versuch eines Gesprächs wird von der Ex abgeschmettert - "der Kleine bleibt bei mir und basta"... mir ist klar, dass ich in der aktuellen Situation auf dem Klageweg wenig erreichen kann und will mit der Ex ein Gespräch führen, wie wir unserem Sohn erklären, warum er bei Mami bleiben soll. In diesem Gespräch sollten wir uns auf eine gemeinsame Argumentation einigen, ohne den anderen schlecht dastehen zu lassen. Aber auch dieses Gespräch wird verweigert.
Nun der Hammer - ich hole am Freitag meinen Sohn. Am Samstag erzählt er meiner Lebensgefährtin (die beiden haben ein Super-Verhältnis), dass Mami erzählt, der Papi redet nicht mehr mit ihr.... was soll das? Muss man wirklich einen 5-jährigen so sehr belasten und als "Waffe" einsetzen?
Zum Glück glaubt er das nicht und hängt nachwievor an mir - ein Originalzitat vom Wochenende: "Papi ich will zu euch ziehen, aber da gibt es ein Problem..... MAMI. Die will das nämlich nicht"
Wie sehr muss der Zwerg darunter leiden? Wenn er könnte, würde er mir einen Arbeitsplatz in seinem Dorf suchen... er hat ja auch schon gesagt, ich solle hier oder dort arbeiten.... aber leider ist das in meinem Job nicht so einfach. Ich würde ja sogar einmal die Woche zu ihm fahren, wenn man mich lassen würde.....
Ich habe nur noch die ganz leise Hoffung, dass meine Ex irgendwann einsieht, dass 2 Kinder und eine psychische Erkrankung zu viel für sie sind und den Kleinen zu mir lässt, bevor etwas passiert.
Zur Erkrankung möchte ich nicht weiter eingehen, weil diese laut Jugendamt "keine akute Kindeswohlgefährdung" darstellt....
Das musste einfach mal raus..... ich leide also still weiter und hoffe....
eine schöne Woche wünscht Euch
Micha
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