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Autor Thema: Umgang bei den Kindern zu Hause?  (Gelesen 1227 mal)
AJA
Frischling

Beiträge: 0


« am: 28. September 2004, 19:02:00 »

Hi allerseits,

beim Durchforsten verschiedener Seiten, Foren und Beiträgen habe ich jede Menge Empfehlungen gefunden, die immer in die Richtung "alle zwei Wochen ein WE beim Vater". Gibt es irgendwo Erfahrungen o.ä. mit einer Umgangsregelung, die bei der KM, sprich im sogenannten Lebensmittelpunkt der Kinder statt findet?

Gruß AJA
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eagle13
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« Antwort #1 am: 29. September 2004, 18:37:21 »

Hi. Aja
Bin im Prinzip von dieser Regelung "betroffen".
Bin nach der Trennung im Juli diesen Jahres etwa 100 km weit weggezogen. Wegen der Arbeit.
Muß dazu sagen, das dieses in der Ehe schon so war. Also mehr ne WE-Ehe.
Die KM hat mal beim JA angerufen. Die MA hätte Ihr gesagt,  ich solle halt für ein paar Stunden mit unserer kleinen Tochter (27 Mon) in der ehelichen Wohnung spielen. Mehr stände mir in dem Alter nicht zu. Lebensmittelpunkt und vertraute Umgebung des Kindes!!!
Das Problem für mich ist, das diese im Haus der Schwiegereltern befindet, und nicht wirklich räumlich getrennt ist.
Diese haben sich schon während der Ehe massiv eingemischt und tun es auch ,ich glaub das zumindestens , jetzt weiter.
Hab also quasi diese Wohnung (Dachbodenausbau u.s.w ) in der Zeit geschaffen.
Habe nach dem ich ein paar Sachen dort abgeholt habe... gleich nen Brief von Ihrem RA bekommen ich würd dort rumschnüffeln..u.s.w.
Möchte also dieses Haus nicht mehr betreten und hab es auch bis jetzt nicht getan.
Habe aller 14 Tage Umgang...aber das steht bereits in meinem Topic.
Die KM kommuniziert nur noch in RA-Briefen mit mir...
Hab jetzt nochmal das Angebot gemacht die Kleine für eine Übernachtung aller 14 Tage mitzunehmen....
Ansonsten geht`s nach Ihrem Willen vor`s Familiengericht...
Denke zwar nicht, das ich viel Erfolg habe..
Aber ich werd es versuchen.
Bin ja mal gespannt was bei rauskommt.
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AJA
Frischling

Beiträge: 0


« Antwort #2 am: 29. September 2004, 18:46:02 »

Hi eagle,

danke für deine Antwort. Mal gesetzt den Fall, dein Kind wäre mit der Mutter in einer anderen Wohnung, könntest du dir dann einen Umgang dort eher vorstellen, oder gäbe es Gründe für dich zu sagen, dass du das auf gar keinen Fall möchtest?

Ich bin auf Suche nach Meinungen, daher vielleicht hier noch mal ganz allgemein die Frage: Was spricht dagegen, was spricht dafür, spricht überhaupt etwas dafür? Voraussetzung für eine solche Regelung wäre natürlich, dass die Ex-Partner eine vernüftige Kommunikation zustande bringen, sonst wäre das ja für alle Beteiligten die Hölle....

Gruß AJA
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eagle13
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« Antwort #3 am: 29. September 2004, 19:26:22 »

Hi. Aja
Könnte mir , wie das immer so ausgedrückt wird" Zum Wohle des Kindes" .So einen Umgang schon vorstellen.
Wenn ich mit der KM "normal" reden könnte, währe das meiner Meinung nach soweit in Ordnung.
Hab das auch einmal probiert... Wahr so die Phase, friedliche Trennung ..und so...
Dieses Treffen wahr auch für alle soweit in Ordnung.
3 Tage später war der RA-Brief da... alles was ich vorgeschlagen hatte... war dann negiert...
Also eher gegen mich verwendet!!!
Habe 3 Jahre in dem Haus ausgebaut. Das was sich jetzt "eheliche Wohnung" nennt, hab ich geschaffen, also jedes Wochenende gebaut und fleißig Geld reingepumpt...
Soll jetzt gar nichts davon kriegen...
Sozusagen Totalverlust...
Auch ne Klage der Schwiegereltern auf Bezahlung von diversen Sachen (Dach)
liegt inzwischen vor... (Nette Leute)
Ist nen rechtliches Problem...gehört jetzt vielleicht nicht hierher!!
Hab von da ab jedenfalls gemieden, dieses Haus zu betreten.
Und fühl mich schon beim Abholen der Kleinen nicht grad wohl.
Soll der KM schriftlich geben, wo ich die 3 Stunden hinfahre... sonst könnt ich sie nicht  mehr dort abholen. Was Sie mit dem Kind macht, geht mich nichts an, (trotz vereinbartem GSR)
So ihre Aussage!! Diese wurde mir auch von Ihrem RA schriftlich mitgeteilt.
Scheine ja noch Glück zu haben, daß ich meine Tochter trotzdem noch sehe (Wenn man hier die ganzen Topics so verfolgt.)
Handhabe das im Moment so, das ich die Kleine aller 14 Tage Sonntags früh um 9 abhole und gegen 12 Uhr wieder abliefere, da sie in der "gewohnten Umgebung" Essen und Mittagsschlaf machen soll!!! Meinung der KM!!!
Verschwinde dann für 3 Stunden.
Hol sie dann von 3 Uhr bis gegen 7 Uhr nochmal ab um was zu unternehmen.
Was jetzt aber in den Wintermonaten fast unmöglich wird
Spielplatz,Zoo u.s.w. ist dann ja nicht mehr möglich.
Weiß nicht wie das weitergehen soll?Huch
Währe auch an weiteren Meinungen zu dem Thema interresiert?Huch
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AJA
Frischling

Beiträge: 0


« Antwort #4 am: 02. Dezember 2004, 19:53:45 »

Aus aktuellem Anlass schiebe ich dieses Thema noch mal nach oben. Vielleicht haben sich inzwischen ein paar mehr Umgangseltern eingefunden, die dazu etwas sagen können  ;)

Gruß AJA
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hjunghanns
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« Antwort #5 am: 02. Dezember 2004, 20:50:35 »

na dann werd ich mich auch mal dazu melden.

also bei mir ist es ja noch nicht ganz so weit, aber ich könnte mir soetwas vorstellen.
nur!!!!! wer mein prob gelesen hat versteht mich vielleicht, es währe so, wenn sie zu mir kommt, meinen sohn mitbringt würde ich mich sehr freuen, und meine tochter(die hoffentlich bei mir bleiben darf) würde sich auch freuen ihren bruder zu sehen.
nur könnte ich mir nicht vorstellen zu ihr zu fahren, da ja dort der ist der mal ein freund war, und dann meine fam. zerstört hat.
wenn der nicht da währe dann könnte ich mir auch vorstellen da mal hinzufaheren, da ich zur zeit an der friedlichen trennung sehr interessiert bin(geht ja um die kinder).
sollte es natürlich so bleiben wie bisher warte ich nur auf das gemeinsame sorgerecht, und werde dann auch nicht mehr ganz so viel wegstecken.
aber so wie es jetzt ist, währe das für mich echt ne lösung, da es ja tage gibt die ein kind gerne mit den ELTERN verbringen möchte.
mfg hjunghanns
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eagle13
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« Antwort #6 am: 02. Dezember 2004, 21:47:55 »

Hi. Aja Hii. hjunghanns

Werd auch mal noch was zu posten, da ich hier schon mal was zu geschrieben hab.


Hatte inzwischen mit meiner EX nen gemeinsamen Termin beim JA.
Nicht von Ihr aus, irgendwie hatte Sie das JA vorgeladen.

Die Frau wahr eigentlich sehr nett, und hat uns erstmal draufhingewiesen, das wir miteinander auf der Elternebene eine gemeinsame Kommunikation finden müssten um  uns über den Umgang zu einigen.

Sie sagte aber das es dort üblich währe das die Kinder erst mit 4 oder 5 und auch nur wenn sie den Wunsch selber äußern!!! beim Papa übernachten dürften.....
Sie bemerkte im gleichen Atemzug, das sie die Familienrichterin gut kennen würde, und das da keine andere Entscheidung zu holen währe!!!
Habe dazu nichts weiter gesagt.
Habe dort auch ganz friedlich vorgeschlagen das ich unsere Kleine (inzwischen 2 1/2 ) erstmal nur für nen Tag mitnehme, also um 9 Uhr  holen, und gegen 19.00 Uhr zurückbringe, um sie an die neue Umgebung zu gewöhnen, also erstmal nur nen Mittagsschlaf bei mir.
Beide waren einverstanden. Die MA vom JA und die KM.

Dann kam mir die MA vom JA noch damit, das es sehr wichtig währe das der KU bezahlt wird!!!
Hab dann nur gesagt, das es bis jetzt mehr als pünktlich geklappt hat, und das es dabei bleiben soll, ist ja schließlich mein Kind. Hab hier zwar inzwischen mehr als nur einmal gelesen, daß das eine mit dem andern nichts zu tun hat, aber sie wollte es eben unbedingt erwähnen.

Als nächstes sagte Sie mir das sie zur Scheidung die Papiere auf den Tisch kriegt, wo !!!!Sie!!!!!!!!
entscheiden müsste, ob es ein gemeinsames Sorgerecht geben wird oder nicht!!!!

Wahr dann gleich das nächste mal baff.... weil in jedem  Brief von Ihrem(EX) Anwalt stand das es bei gemeinsamen Sorgerecht bleiben soll.   Darauf erwiderte die MA das sie das mit entscheidet.
Hab darauf nichts mehr gesagt.

Wir sind dann beide da raus, (hatten bis dahin fast 3 Monate kein Wort gewechselt).
Hab sie dann in nen Cafe eingeladen, und Sie  hat zugestimmt!
Haben dann dort 3 Stunden geredet, wie das mal weiter gehen  (Oder besser enden) soll!
Hab Ihr gesagt das ich den Vorschlag zur Gewöhnung an meine neue Umgebung nicht 3 Jahre durchziehen kann, weder finanziell noch das es der Kleinen zu Gute kommt.    (Jeden 2. Sonntag für mich 400 km/ 6h Fahrzeit und für die Kleine 200 km und 3h Fahrzeit).

Sie hat das auch eingesehen!! Und wir haben abgemacht das ich Sie ab 3 Jahre für nen Wochenende mit Übernachtung  krieg, und kurz vorher zur Eingewöhnung die o.g. Regelung.
Ich hoff es bleibt bei Ihrer Aussage!!!
Oder hätt ich das besser schriftlich fixieren sollen?Huch?

Fakt ist jedenfalls, das wir wenn ich die Kleine abhole, das ich ganz normal mit der KM reden kann.

Sie erzählt mir auch immer was es neues gibt, und worauf ich achten solll!!! (Erziehungsfragen u.s.w.)

Ich denk ich hab zwar nicht das erreicht, was ich anfangs wollte, bin aber nicht auf dem schlechtesten Weg dorthin.

Gut nun. Ne Menge geschrieben.Wollt auch nur den aktuellen Stand mitteilen.

eagle13

[Editiert am 2/12/2004 von eagle13]
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biga
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« Antwort #7 am: 03. Dezember 2004, 08:52:11 »

Hi eagle,

hört sich doch gut an. Vielleicht ist es wirklich besser so was schriftlich aufzusetzen, ein "Beweisstück" ist das wohl trotzdem in der regel nicht. Gut ist es, wenn man sowas der MA beim JA hinlegen würde. Dann weiß die was Sache ist....

@ aja
Ich denke, dass so etwas nur möglich ist, wenn sich die Eltern auf der Elternebene treffen können und - wie eagle - schreibt auch sich austauschen. Das haben wir ja auch beim Wechselmodell diskutiert. Der Umgang miteinenader muss stimmen, denn die eventuellen Spannungen würden die Kinder doch mehr irritieren, als dass sie Spaß an dem Kontakt haben, oder?

LG
BIga
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AJA
Frischling

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« Antwort #8 am: 03. Dezember 2004, 13:09:02 »

 
Zitat
Ich denke, dass so etwas nur möglich ist, wenn sich die Eltern auf der Elternebene treffen können und - wie eagle - schreibt auch sich austauschen.


Das ist klar, ebenso, wie natürlich der "neue Mann" während des Umgangs nicht im Haus ist. Ich habe im Grunde freie Hand angeboten, Küchenbenutzung nach Bedarf etc.
Das Haus ist gross genug und die meiste Zeit würde ich ohnehin am PC arbeiten, der steht im Keller  ;)

Nur scheint mir dieses Umgangsmodell nicht so üblich zu sein, und mich würden konkrete Gründe interessieren, die bei beschriebenem Angebot noch dagegen sprechen könnte. Meiner Meinung nach ist ein Umgang bei den Kindern immer noch besser als ein Begleiteter beim Jugendamt, oder? Davon abgesehen soll das auch nicht die nächsten 10 Jahre so sein....

Gruß AJA
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biga
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« Antwort #9 am: 03. Dezember 2004, 13:18:20 »

hmmm...
ich glaube ich finde die Idee gut.
Der Besuch in der Wohnung der oder des Ex könnte aber für mich davon abhängig sein, ob es meine alte Wohnnung ist (also gemeinsame) oder eine neue.

LG
Biga
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DieMystiks
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WWW
« Antwort #10 am: 03. Dezember 2004, 14:29:03 »

Hallo zusammen,

Der Umgang zwischen meines Sohnes und seinem Vater läuft, wenn er denn stattfindet auch hier zu hause.

Die Situation hat sich allerdings bei uns einfach so ergeben. Uns allen ist damit aber geholfen.

Wie manche von euch ja wissen, ist mein Ex drogenabhängig. Im weitesten Sinne, weiß unser Sohn, daß sein Vater krank ist und warum.

Als mein Ex noch nicht zu sehr abgerutscht war und seine Wohnung hatte, in der gleichen Straße gab es hin und wieder mal eine Übernachtung beim Vater.
Dann verlor er seinen festen Wohnsitz und lebt inzwischen in einer Streetworker Unterkunft.

Hat er mal Zeit und Sinn seinen Sohn zu sehen, ruft er an, kommt meistens am gleichen Tag vorbei und wir verbringen hier die Zeit. Manchmal verziehen sie sich ins Kinderzimmer, manchmal sitzen wir zusammen erzählen von Schule, Sport usw.

Ich finde  die Möglichkeit, wenn sie praktizierbar ist, auch besser als den betreuten Umgang.
Zumal der betreute Umgang bei uns in die Hose gehen würde, da durch das Problem meines Ex keine Regelmäßigkeit zu Stande kommen kann.

Ich glaube aber auch, daß dies eher seltener der Fall ist. Das funktioniert wirklich nur, wenn man sich nur auf der Elternebene befindet wie Biga schon schrieb.

Lieben Gruß
Tina
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Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
AJA
Frischling

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« Antwort #11 am: 03. Dezember 2004, 15:15:19 »

Das ist ja schon mal ganz ermutigend, danke euch schon mal.

biga, es handelt sich nicht um die alte Wohnung, dort ist er geblieben. ;)

Gruß AJA
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biga
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« Antwort #12 am: 03. Dezember 2004, 15:20:04 »

oh, da fehlte der Halbsatz:

weil ich mich dann in der alten Wohnung nicht wohl fühlen würde...

Aber das kann ja das Problem dann nicht sein. Also für mich wäre es das vielleicht nicht. Ich würde es zumindest ausprobieren.

Biga
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« Antwort #13 am: 03. Dezember 2004, 15:28:36 »

Hallo Aja
 
Mir wurde auch beim JA vorgeschlagen, grade jetzt im Winter meine Kleine bei meiner Ex zu besuchen. Ich selber hätt damit auch keine Probleme wenn sie da alleine Leben würde.
Aber meine "Ex- Schwiegereltern"  mit denen ich inzwischen mehr als einen  Rechtsstreit anhängig hab, und denen das ganze gehört... machen dies meiner Meinung nach unmöglich...
Hab als ich das erste mal die Kleine nach der Trennung besucht hab, mich drauf eingelassen dort mit Ihr zu spielen.
Hab dann Abends beim Abreisen noch nen paar Sachen, die ich dringend brauchte mitgenommen.
Auchmein  Werkzeug aus der Garage, die mir nicht gehört.!!!
3 Tage später Brief vom RA  ich schnüffele überall herum, und solle meine Sachen auf einmal abholen.
Hatt zu dem Zeitpunkt noch keine neue Wohnung, hätte also gar nicht gewußt wohin damit.
Im gleichen Brief, trotzdem der Vorschlag ich solle weiter in dem Haus mit der Kleinen spielen.

Hab das dann aber aus obigem Grund abgelehnt.
Ich weiß es geht hier nur um einen guten Umgang mit der Kleinen. Aber ich möcht mit diesen Leuten echt nichts  mehr zu tun haben.


eagle 13
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Steph
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« Antwort #14 am: 03. Dezember 2004, 22:16:08 »

N'Abend,

also, ich hätte so meine Bedenken bei solch einem Modell...

Mein LG versucht, die gemeinsame Zeit mit seiner Tochter und der KM so gering wie möglich zu halten. Das läuft dann an den Papa-WEs so, dass wir die Kleine freitags vom KiGa abholen und am Montag dort auch wieder hinbringen. Kontakt mit der KM also gleich Null, natürlich aber telefonisch oder ggf. mal per Mail.

Kommt es doch mal zu einer Begegnung zwischen KM, KV und Kind (Weihnachtsfeier im KiGa o.ä.), artet dies jedesmal in Stress für das Kind und meinen LG aus (der Mutter scheint sowas irgendwie völlig abzugehen). Sagt Papa "Nein, das darfst du nicht", kommt im gleichen Atemzug von der KM "Doch, das darfst du".

Es prallen einfach zwei Welten aufeinander. Das Kind reagiert darauf irritiert oder versucht, die Situation noch für sich auszunutzen, indem es die Eltern gegeneinander ausspielt.

Da die KM kein Interesse daran hat, zumindest vor dem Kind dem Vater nachzugeben oder seine Meinung zu teilen, bleibt diese Aufgabe vollständig an ihm hängen. Jedoch bin ich, und auch mein LG, der Ansicht, dass, wenn sich die Erziehungsmaßstäbe so grundsätzlich unterscheiden, zumindest in der gemeinsamen Zeit ein Entgegenkommen beider Eltern erwartet werden kann, um die Situation für alle erträglicher zu gestalten. In unserem Fall scheint es jedoch so zu sein, dass die KM diese Differenzen sogar noch forciert. Der Papa hält den Schnabel und degradiert sich selbst zum Zuschauer, um das Kind nicht noch zusätzlich zu verwirren. Meist führt das "in letzter Instanz" zu seinem fluchtartigen Verlassen des Schauplatzes.

Kompliziert erklärt und vielleicht auch nicht ganz verständlich... Was ich sagen wollte ist:

Für das Kind prallen zwei Welten aufeinander, wenn plötzlich Mama und Papa da sind. Das ist schon schwer genug. Wenn diese Welten aber auch noch so unterschiedlich sind, wie bei uns, und die Eltern - aus Ignoranz, Ohnmacht oder warum auch immer - nicht in der Lage sind, für einen gewissen Zeitraum auf einer Welle zu surfen, sollte man in meinen Augen sowas lieber lassen.

Und noch etwas: Ich als Vater (hohoho) würde mich in der Wohnung meiner Ex nicht autonom fühlen. Ich käme mir ständig beobachtet vor und würde mich nicht frei bewegen können (auch nicht, wenn die KM mir das 5mal zusicherte). Richtige "Zeit allein mit meinen Kindern" hätte ich in der Wohnung der Ex nicht.

Außerdem glaube ich auch nicht, dass die KM sich aus allem raushalten könnte, auch wenn sie es wollte: Spätestens, wenn es Tränen gibt, ist doch wieder Elternkampf angesagt.

Aja, warum interessiert dich das eigentlich so sehr (Hintergrund...)?!

Schöne Grüße
Steph

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Irgendwie kommen wir da durch!
AJA
Frischling

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« Antwort #15 am: 04. Dezember 2004, 01:15:36 »

Hallo Steph,

 
Zitat
Kompliziert erklärt und vielleicht auch nicht ganz verständlich


Nein, es ist weder kompliziert erklärt noch unverständlich.

So, wie du es beschreibst KANN es nicht funktionieren. In grundsätzlichen Erziehungsfragen waren wir uns im Grunde immer einig (solange meine Schwägerin sich nicht eingemischt hat, aber das ist ein anderes Thema). Dinge wie stundenlanges Fernsehen und Berge von Süssigkeiten habe ich gelernt zu tolerieren. Würde ich auch im eigenen Haus nicht anfechten. Papazeit ist Papazeit und die Kinder wissen genau, dass da eben manchmal unterschiedliche Massstäbe herrschen. Von daher prallen also keine Welten aufeinander.

 
Zitat
Spätestens, wenn es Tränen gibt, ist doch wieder Elternkampf angesagt.



Definitiv: NEIN! Es sei denn, der KV ist damit einverstanden. Nicht mit dem Kampf  ;) , aber sollte eine Schlichtung zwischen den Geschwistern angesagt sein, mit der er nicht fertig wird und meine Meinung dazu hören möchte, dann ja. Einen anderen Grund für Tränen kann ich mir im Moment nicht vorstellen.

 
Zitat
Und noch etwas: Ich als Vater (hohoho) würde mich in der Wohnung meiner Ex nicht autonom fühlen. Ich käme mir ständig beobachtet vor und würde mich nicht frei bewegen können (auch nicht, wenn die KM mir das 5mal zusicherte). Richtige "Zeit allein mit meinen Kindern" hätte ich in der Wohnung der Ex nicht.


Das könnte ich mir auch vorstellen. Nur würde ich das gerne mal von einem Vater hören  ;) . mels Frage, was Mann alles anstellen würde, um seine Kinder zu sehen habe ich ja leider falsch interpretiert, von daher auch einen völlig blöde Antwort geschrieben. Die Meinung dieser Väter, die da geschrieben haben würde mich mal interessieren zu diesem Thema.

 
Zitat
Aja, warum interessiert dich das eigentlich so sehr (Hintergrund...)?!


Weil es einfach ansteht - Umgang bei den Kindern oder begleitet im JA.

Gruß AJA
Gespeichert
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