Hallo,
ich hab ja in meinem letzten Thema erzählt, dass der Vater sich seit Weihnachten letzten Jahren bei unserer Tochter meldete.
Nachdem ich gestern keinen Eingang des Unterhaltes für August feststellte hab ich heute mal angerufen.
Folgende Neuigkeiten:
Er ist im Moment dabei, seine Praxis zum Jahresende verkaufen und nach Frankreich auszuwandern (Atlantikküste).
Seine Frau und die beiden Söhne sind bereits übersiedelt, das Familienhaus verkauft.
Gut. Schön. Das macht den Umgang auch nicht seltener.
Aber hätte er seinen Kindern nicht den Abschied ermöglichen können? Meine Tochter muss nun feststellen, dass ihre geliebten Brüder nicht mehr in der Nähe wohnen. Nicht, dass das an der Seltenheit des Umgangs etwas ändern würde, aber das Gefühl, dass geliebte Menschen in der Nähe wohnen, ist doch einfach irgendwie --- anders, näher.
Ich hab nun das Problem, das Kind aufzufangen. Sagen muss er es ihr selbst. Wie kann ich das Kind trösten? Ob das versprochene:"Sie kann uns doch da besuchen" jemals stattfinden wird, steht da ja wohl auch in den Sternen. Nicht, dass sie nicht wollte, aber ob sie jemals eingeladen wird? Ich übernähme ja auch anteilig Kosten, daran sollte es weniger scheitern.
Wenigstens soll er die Adresse mitteilen, dass sich die Kinder wenigstens schreiben können.
Sorry an alle Väter hier, aber ich könnte grade

Auf die Frage, warum er nicht einmal dies Jahr anrief, meinte er, er wäre lange im KH gewesen (Burnout?), sie könnte schließlich auch telefonieren. Ja, SIE hat IHN angerufen zum Geburtstag. Und ER ist der Vater, der Erwachsene.
Ob er sie heute abend erreichen könnte, fragte er. Ich konnte da nichts versprechen, denn schließlich hat sie mittlerweile ihren ersten festeren Freund. Ja klar, DA wurde der Vater dann recht munter und neugierig.
