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Autor Thema: Ist eine Umgangsklage sinnvoll? - Ich brauche eure Meinung / Rat  (Gelesen 1293 mal)
Loge
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aka Clochard


« am: 04. Juni 2009, 15:44:03 »

Hallo liebe Foris,

ich brauche euren Rat.

Stand der Dinge ist, dass der Umgang so gestaltet ist wie Exe sich das wünscht und das das JA diesen Umgang befürwortet. Ich habe die Kinder von Samstag morgen bis Montag morgen. Meine Vorstellung des Umganges wird komplett ignoriert. Mein Wunsch wäre den Umgang ab Donnerstag mittag bis Montag früh in der einen Woche und in der anderen Woche bis Sonntag früh. Dann hätten Beide Eltern die Kinder im Alltag, in der Freizeit, beide Eltern hätten Zeit für sich alleine (jeden 2ten Sonntag) und Exe könnte ihre Teilzeitarbeit erweitern. Wegen der räumlichen Nähe der Wohnungen wäre dies sofort umsetzbar. Aber sie besteht strikt auf den Umgang am Wochenende. Mittlerweile hat sie, ohne mein Wissen und ohne meine Zustimmung, auch die Kinder die bei mir gemeldet waren zu sich umgemeldet. Ich habe für das ganze Jahr einen Umgangskalender gemacht, dort eingetragen wann die Kinder bei wem sind. Natürlich nach meinen Vorstellungen. Das ignoriert sie einfach. Dort habe ich auch den Umgang in den Ferien eingetragen oder an Feiertagen usw. Beim Umgang haben wir eine Kiste mit allen notwendigen Dingen für die Kinder. Da sind dann auch Sachen drinnen wie Rücksäcke für Vesper im Kindi, Tupperdosen etc. Ich hole die Kinder vor Pfingsten also ab und stelle fest in der Kiste alle Sachen drinnen für den Kindi. Klar Exe will freies Wochenende. Schön für mich und die Kinder da mehr Zeit für uns. Überraschend ruft Exe dann aber am Pfingstmontagmorgen an und fragt wann ich denn die Kinder zu ihr bringe. Wie bitte? Gar nicht. Ich bringe die Kinder in den Kindergarten und ich bin ja auch davon ausgegangen, dass du das so willst, da du alles eingepackt hast, mein Umgangsvorschlag bei dir liegt mit diesem Termin und Umgang bei mir, du nichts gesagt hast und außerdem wir den Tag verplant haben. Nein, es ist Montag da sind die Kinder bei ihr und nur weil sie nicht an den Feiertag gedacht hatte ändert dies nichts. Sie erwartet, dass die Kinder in einer halben Stunde bei ihr sind.

Was für ein Ton. Mein lieber Junge.

Natürlich haben die Kinder und ich einen wunderschönen Tag zusammen verbracht und wie üblich waren sie traurig als ich sie am Tag darauf in den Kindi brachte. Diese Woche hat sie mir dann nochmals handschriftlich mitgeteilt, dass für sie nur ein Umgang am Wochenende in Frage kommt.

Wie erwähnt wünsche ich einen anderen Umgang. Was meint ihr? Lohnt es sich deswegen vor Gericht zu gehen und den Umgang festsetzen zu lassen und gibt es Aussicht auf Erfolg einen anderen Umgang zu erhalten? In meinem Umgangsvorschlag sind die Ferien geteilt. Da gibt es keine Wochenendregelung. Da ich von ihr aber keinerlei Stellungnahme habe gehe ich davon aus, dass sie auch in den Ferien die Wochenendregelung will. Ich muss dazu sagen, dass sie Samstags arbeitet. Ich betreue also die Kinder während sie arbeitet. Ich möchte ja nicht undankbar sein. Ichhabe meine Kinder oft und bin wie sie auch sehr froh darüber. Aber es wäre auch gut, wenn ich einen oder 2 Tage im Monat für mich hätte. Ich dies aber nicht auf Kosten des Umgangs mit den Kindern machen.

Was meint ihr und wie würdet ihr handeln?
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« Antwort #1 am: 04. Juni 2009, 16:34:25 »

Was meint ihr und wie würdet ihr handeln?

Du machst das genau richtig. Ein Gericht würde Dich da nicht weiter bringen.

Sie will was von Dir, nämlich den Babysitter am Samstag. Wenn ihr Aufstand am Montag verhallt ist und sie dann schriftlich schmollt, ist das genau der richtige Weg, die Hackordnung geradezubiegen.

Du hast da keinen Handlungsbedarf.
 
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« Antwort #2 am: 04. Juni 2009, 16:43:18 »

Hallo Loge!

Zitat
der Umgang so gestaltet ist wie Exe sich das wünscht

Hab ihr eine schrifliche Regelung? Gab es Probleme?

Zitat
Samstag morgen bis Montag morgen
Finde ich OK!

Zitat
Mein Wunsch wäre den Umgang ab Donnerstag mittag bis Montag früh in der einen Woche und in der anderen Woche bis Sonntag früh
Also jedes Wochenende???

Zitat
auch die Kinder die bei mir gemeldet waren zu sich umgemeldet
Na was war besprochen? Wo die Kinder leben sind sie auch gemeldet! Hat auch auswirkungen auf Kindergeld und Unterhalt!

Zitat
ich habe für das ganze Jahr einen Umgangskalender gemacht, dort eingetragen wann die Kinder bei wem sind. Natürlich nach meinen Vorstellungen. Das ignoriert sie einfach
Würde ich auch machen! Bist du der Chef?

Zitat
Dort habe ich auch den Umgang in den Ferien eingetragen oder an Feiertagen usw
Zu so etwas muß KM zustimmen! Am besten schriftlich!

Zitat
Überraschend ruft Exe dann aber am Pfingstmontagmorgen an und fragt wann ich denn die Kinder zu ihr bringe.

Mangelnde Kommunikation!

Zitat
Sie erwartet, dass die Kinder in einer halben Stunde bei ihr sind.
Mal ehrlich: Würdest du anderst reagieren?

Zitat
Lohnt es sich deswegen vor Gericht zu gehen und den Umgang festsetzen

Kommt darauf an! Nicht festgeschriebene Regel ist jedes zweite Wochenende Freitag bis Sonntag, Ferien hälftig! Alles was darüber hinausgeht ist schwierig und Fall abhängig!

Zitat
Aber es wäre auch gut, wenn ich einen oder 2 Tage im Monat für mich hätte
Was willst du jetzt eigentlich?

Zitat
Was meint ihr und wie würdet ihr handeln?
Schreib mal deine genauen Umgangsvorstellungen! Dann kann ich was dazu sagen!

Wie alt sind den die Kinder? Betseht GSR?

Gruß

Zauberlehrling
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Loge
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aka Clochard


« Antwort #3 am: 04. Juni 2009, 17:25:03 »

Lieben Dank euch!

Also am 31.07.2007 hat Exe den Umgang über ihren Anwalt so vorgeschlagen. Ich hole die Kinder am Freitag mittag vom Kindi ab und habe sie dann bis Montag früh zum Kindi. Jedes Wochenende. Sie möchte aber gerne einen Sonntag mit den Kindern haben. Daraufhin habe ich ihr meine Vorstellung vorgeschlagen, eben jede Woche am Donnerstag mittag hole ich die Kinder vom Kindi ab und bringe sie ihr in einer Woche am Sonntag morgen und in der anderen Woche bringe ich die Kinder am Montag in den Kindergarten. Diesen Vorschlag ignoriert sie einfach. Den Vorschlag habe ich beim JA und auf der psych Beratungsstelle vorgestellt. Beide sagen aus, dass dies gelebt werden kann aber nur wenn eine Kommunikation der Eltern möglich ist. Das ist der Haken, leider. Sie blockt einfach.
Sie hatte Freitags gearbeitet. Anfang 2008 konnte ich aus berufl Gründen die Kinder Freitags nicht holen und wollte das mit Ex besprechen. Obwohl dies zeitlich befristet war hat sie hat sich nur angep...t gefühlt. Dabei hatten wir besprochen, dass wenn einer verhindert ist der andere gefragt wird ob er die Kinder nimmt. Sie hatte dies ja auch, immer kurzfristig und rege, in Anspruch genommen. Ich war immer zur Stelle wenn sie mich gebeten hat die Kids zu nehmen. Mit Widerwillen hat sie dann zugestimmt und die Kids Freitags genommen. Als die Supportphase vorbei war hatte ich dies meiner Ex mitgeteilt, dass ich die Kinder jetzt wieder Mittwochs nehmen könnte. Dies wollte sie nicht und hat es mir untersagt. Ich habe daraufhin das JA angeschrieben und um Vermittlung gebeten ohne Erfolg. Und seitdem ist der Umgang so wie jetzt SA morgens bis MO früh jedes Wochenende. JA meint dies ist sehr egoistisch von meiner Frau.

Es besteht GSR.

Mit dem Auszug wollten die Kinder zu mir. Sie hatte ihre schriftliche Einwilligung dazu gegeben, dass die Kinder bei mir gemeldet werden. Aber ich hatte deswegen nie Unterhalt gefordert oder das KG umgeleitet. Im Gegenteil ich hatte trotzdem an sie KU + EU gezahlt.

Was heißt bin ich der Chef? Ich habe einen Umgangsvorschlag der abgestimmt werden  muss, einschl Ferien. Dies ist eine Diskussionsgrundlage. Jetzt kann sie ihre Vorstellungen äußern. Ist da was falsch? Aber sie ignoriert sowieso alles.

Genau mangelnde Kommunikation - aber bei ihr. Sie hat ja meine Vorstellungen.

Bei mir gäbe es diese Situation gar nicht. Denn ich habe ja einen Plan gemacht und sage wenn ich abweichende Vorstellungen habe.

Das JA spricht sich für einen Umgang aus jedes WE von SA morgen bis MO früh bei mir.

Was ich will?

Die Kinder sind jetzt 5 und 6 Jahre. Ich muss mal die Wohnung tapezieren oder eine kleine Gartenhütte bauen. Das geht mit den beiden noch nicht obwohl wir sehr viel zusammen machen. z.B. Treppenhaus putzen oder Fenster usw. Wir haben dabei sehr viel Spaß.

Ich hätte gerne den Umgang jede Woche von Donnerstag mittag nach Schule / Kindi bis Monatg früh Schule / Kindi in der einen Woche. In der anderen Woche wieder von Donnerstag mittag ab Schule / Kindi bis Sonntag früh dann zur Mutti. Dann hat sie das was sie wollte nämlich die Kinder auch Sonntags und nicht nur einen wie gewünscht sondern 2 und ich hätte auch 2 Tage im Monat nur für mich. Wir Eltern hätten dann die Kinder jeweils im Alltag und in der Freizeit. Wir Eltern hätten dann beide Freizeit jetzt hat nur sie Freizeit und wehe ich frag mal danach ob sie Zeit hat die Kids zu nehmen. Dann klappt der Umgang nicht.

Leider wieder sehr lang aber ich kann mich nur so klar ausdrücken.
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SteMa
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« Antwort #4 am: 04. Juni 2009, 18:02:48 »

Moin Loge,

erstmal klasse, dass Du soviel von den Kids hast - Respekt.

Natürlich will man immer mehr, klar geht uns allen so. Aber eine Klage würde Dich nicht weiterbringen, eher würde sich der Umgang verringern. Auch ich habe andere Vorstellungen als die Km, aber solange man sich nicht einig wird, hilft auch keine Klage. Du hast mit JA und Beratungsstelle schon gut vorgeleistet. Evtl. hilft noch eine Mediation gemäß Cochemer Modell. Dazu verpflichtet meistens auch ein Gericht, bevor es einem Elternteil etwas nimmt. Die Kommunikation ist wesentlich um Deine guten Pläne realisierbar werden zu lassen. Dafür muss der Km aber erst mal klar werden, dass Du ihr die Kinder nicht nehmen möchtest....das kann dauern und zu sehr viel Zwistigkeiten führen. Bei mir läuft es ähnlich unverständlich, aber das wäre ein zu langer Monolog, egal.

Versuche mit der KM im Gespräch zu bleiben. "Mein JA" sagte mal: SteMa, schaffen sie gemeinsame Ebenen mit der KM, dann wird sich vieles von alleine erledigen...klar, solange es ihre Ebene ist. Es gibt KM's, die sehen nur ihre "Sicht der Welt" und da kannst Du machen, was Du willst. Solange sie das Wesentliche nicht erkennt, läufst Du echt im Kreis.

Wichtig ist, dass auch eure Kinder eine sog. Verlässlichkeit haben, soll heißen, dass möglichst wenige Änderungen bei den Terminen sein sollten. das spricht natürlich nicht gegen individuelle Absprachen, aber dazu gehören immer zwei Seiten und es muss sich zuvor bewährt haben!!

Es steht und fällt mit der Kommunikation...daran muss auch die KM arbeiten. Alles was Du schriftlich hast, kann Dir richtig weiterhelfen. Vielleicht hast Du die Möglichkeit eine/n RA zu nutzen, die/der gleichzeitig Mediator/in ist...die wissen wie man so etwas formuliert um die "Gegenseite" zu motivieren..... .  Erst bei Weigerung kann ein Gericht Dir behilflich sein und evtl. anordnen, dass der Umgang nach Deinen Vorstellungen zu laufen hat. Ist aber immer Fallabhängig und für Männer immer ganz dünnes Eis... .

Gruß
SteMa
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aka Clochard


« Antwort #5 am: 04. Juni 2009, 20:11:49 »

Vielen lieben Dank an euch für all eure Mühe.

SteMa deine Antwort wühlt mich sehr auf. Immer wenn ich solche Antworten hier lese wünsche ich mir ich könnte anderen auch solchen Beistand geben.

Warum ist die Kommunikation so immens wichtig? Und welche Kommunikation ist wichtig? Ich verstehe das nicht. Und wie lange ist diese Verlässlichkeit notwendig? Und ab wann darf man die Meinung der Kinder über diese Verlässlichkeit heben? Und was gilt als Weigerung? Ist es eine Weigerung wenn ich z.B. Freitags Zeit habe die Kids zu sehen und sie will das nicht?

Bei JA und Beratungsstelle habe ich immer sachlich argumentiert. Und wegen der langen Dauer, den Lügen und der Blockadehaltung der Ex bin ich fast nicht mehr in der Lage mit meiner Ex überhaupt zu kommunizieren. Und dabei scheint mir die Kommunikation bei allen Institutionen genau das einzig wichtige Kriterium zu sein. So erscheint es mir, dass wenn die Kommunikation klappt ist alles möglich und wenn sie nicht klappt wird alles, Umgang, auf ein Minimum reduziert oder soweit wie es der betreuende Elternteil zuläßt.

Und nein es war weniger mein Verdienst dass das JA den doch größeren Umgang befürwortet. Es war mehr der Verdienst der Kinder. Denn die psych. Beratungsstelle als auch das JA haben die Kinder befragt und beide Stellen haben die starke emotionale Verbundenheit von den Kindern zu mir erkannt und die Kinder haben sich auch so geäußert.

Die Gespräche mit uns Eltern bei Dritten laufen immer gleich. Sie schweigt oder lügt auf meine Vorwürfe. Vorwürfe die ich ihr bzgl. der Kinder mache z.B. dass sie sie mit zu kleinen Schuhen zu mir schickt obwohl ich ihr mehrfach gesagt habe, dass die Kinder aus den Schuhen herausgewachsen sind. Und weil ich den Kids, vor allem die Kleine weil sie eine Aduktion nach innen am linken Vorderfuß hat und orthopädische Schuhe braucht, dann eben neue Schuhe kaufe obwohl sie den Unterhalt erhält und ich dann feststellen muss, dass sie in dieser Zeit Keider für sich für 240 gekauft hat u.v.a.m.

Sry ist schon wieder lang....
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« Antwort #6 am: 04. Juni 2009, 20:42:36 »

Warum ist die Kommunikation so immens wichtig? Und welche Kommunikation ist wichtig? Ich verstehe das nicht.

Weil Ihr sonst aus "Phase 2" niemals rauskommt, siehe z.B:

http://www.agenda-consult.de/phasenmodell.htm

Zitat
Bei JA und Beratungsstelle habe ich immer sachlich argumentiert. Und wegen der langen Dauer, den Lügen und der Blockadehaltung der Ex bin ich fast nicht mehr in der Lage mit meiner Ex überhaupt zu kommunizieren. Und dabei scheint mir die Kommunikation bei allen Institutionen genau das einzig wichtige Kriterium zu sein. So erscheint es mir, dass wenn die Kommunikation klappt ist alles möglich und wenn sie nicht klappt wird alles, Umgang, auf ein Minimum reduziert oder soweit wie es der betreuende Elternteil zuläßt.

Oder im Phasenmodell gesprochen: wenn der Übergang in Phase 3 klappt. Es gibt jetzt zwei Möglichkeiten, warum es nicht geklappt hat:

  • Die bisherigen Berater verstehen ihr Handwerk nicht. Ein Berater, der parteiisch wird, und wenn er noch so sehr recht damit hat, hat es nicht verstanden, weil seine Aufgabe ist, den Konflikt zu moderieren, nicht darüber zu urteilen. Richter tun normalerweise urteilen, deswegen nützen sie Dir nichts, es sei denn, sie arbeiten nach dem "Cochemer Modell", weil dann urteilen sie nicht, sondern üben lediglich Druck zu Einigung aus. Und genau dieser Druck ist nötig, um Phase 2 zu verlassen
  • Oder der Druck hat gefehlt. Wenn keine Lösung auch eine Lösung ist, dann funktioniert das alles nicht. Es muss den unbedingten Druck zur Lösung geben. Den kannst auch Du aufbauen. Kannst Dich ja zum Tauchkurs anmelden immer Samstag vormittag oder sowas und dann lass mal Madame über Problemlösungen nachdenken.

Zitat
Die Gespräche mit uns Eltern bei Dritten laufen immer gleich. ... z.B. dass sie sie mit zu kleinen Schuhen zu mir schickt ...

Das meine ich, solange ihr über Schuhgrössen redet kommt ihr nicht weiter. Ihr müsst die Probleme lösen, und das sind nicht die Schuhgrössen.
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aka Clochard


« Antwort #7 am: 04. Juni 2009, 21:17:59 »

vielen dank auch dir.

Ja der Berater von der psych. Beratungsstelle ist glaube ich noch unerfahren. Jedenfalls hat er es nicht geschafft meine Frau aus der Reserve zu locken. Sie blockt halt auch bei diesen Gesprächen. Und niemand baut gegen sie Druck auf.

Die Ex und ich haben 2 Interessen- und Zielkonflikte, Umgang und Geld. Für sie heißt es Die Kinder bleiben bei ihr, ich soll zahlen und wenn sie nur KU fordert muss ich dankbar sein, Zugewinn was ist das? und die Schwiegereltern bereichern sich auch noch an mir indem sie ein Mietverhältnis mit Töchterlein vortäuschen. So und damit komme ich jetzt an meine finanziellen Grenzen. Jetzt bemühe ich die Kommunikation und schreibe dies meiner Ex die das nicht interessiert. Sie hat das was sie braucht und wo ich steh ist ihr egal.

Und du triffst den Nagel auf den Kopf. Druck aufbauen kann ich jetzt, indem ich sage ich mache am Samstag was anderes und nehme meine Kinder nicht zu mir. So dann sehen wir uns weniger, die Kinder und ich. Und die werden mir das ebenso wenig vergessen wie das als ich nach dem Auszug nicht bei meinem Großen an seinem Geburtstag bei ihm übernachtet habe obwohl wir das zu Dritt!!, Mama, Papa und Sohn besprochen hatten. Übernachtet habe ich deswegen nicht weil mich Mama auf eine herbe Art hinausgebeten hat. Dabei war es nur Eifersucht von ihr weil Sohni immer mich sichte und keinen anderen, Onkel, Schwiegerleute, Ex an sich rangelassen hat.  Und wenn ich das so tue, dann kommt von ihr der Vorwurf, dass der Umgang nicht klappt.

Ich trete auf der Stelle.
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« Antwort #8 am: 04. Juni 2009, 22:19:58 »

Sie hat das was sie braucht und wo ich steh ist ihr egal.
...
Und du triffst den Nagel auf den Kopf. Druck aufbauen kann ich jetzt, indem ich sage ich mache am Samstag was anderes
...
Ich trete auf der Stelle.

Druck erzeugen lässt sich auch über die Ankündigung einer Umgangs-Klage, aber nützen tut halt nur die Ankündigung, die Klage selbst, jedenfalls bei Richtern mit klassischer Arbeitsweise, eben nicht. Aber auch da musst Du ja eine Klage ankündigen, die selbstverständlich geglaubtes in Frage stellt. Also klagst Du den klassischen, 14tägigen Rythmus ein, wenn nicht bis Datum xy eine Vereinbarung existiert.

Solange sie sicher ist, immer zu haben was sie braucht, bewegt sich nichts.
« Letzte Änderung: 04. Juni 2009, 22:24:00 von pappasorglos » Gespeichert
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aka Clochard


« Antwort #9 am: 04. Juni 2009, 22:49:13 »

nein - ich klage einen anderen umgang ein, den ich vorschlage - nicht den 14 tägigen. aber die sichtweise die du schilderst ist wohl richtig?!

ich will den kindern ein papa sein im alltag. weil sie jetzt, ohne erklärungen aufnehmen. nachahmen und übernehmen, so leicht wie es nie wieder geht. und wie alle hier denke auch ich ich habe was zu geben.

aber das dumme ist nur, meine ex und die schwiegreltern haben alles nicht nötig. im moment benutzen sie die kinder um sich an mir zu bereichern. was ist wenn der schuß nach hinten losgeht? dann sehe ich die kinder nur 14 tägig oder wie auch immer. und das ist hier meine frage!

was nützt den kindern? ist das ein papa, der die wochenenden wie vorgeschrieben für den umgang nutzt oder der der willkür der mama entgegentritt.

ich liebe meine kinder und sie brauchen mich. wie kann ich ihnen am besten helfen?
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« Antwort #10 am: 05. Juni 2009, 08:37:15 »

Hallo Loge!

Wenn die Kinder ganz bei dir wären, dann hättest du auch kein "Kinder frei". oder?

Ich würde mir ein gutes Umgangsmodell überlegen und dies KM schriflich vorlegen, mit der bitte dies bis zum x.ten zuzustimmen. KM reagiert nicht: Schreiben an ihre Anwältin. Mit einer wasserdichten Begründung warum das jetzige Modell nicht mehr weiter funktioniert! Hier auch keine positive Reaktion: Umgangsklage!

Unterhalt:
Zitat
Im Gegenteil ich hatte trotzdem an sie KU + EU gezahlt.
Solche Sachen würde ich sofort einstellen! Du finanzierst KM und sie tanzt dir auch der Nase rum! Kindergeld geht an KM! Unterhalt würde ich genau berechnen lassen. Wenn ein Wechselmodell besteht würde ich auch dies im Unterhalt mit anrechen! KM geht doch arbeiten, dies kann man bestimmt auch dem Unterhalt anrechnen!

Wenn du bei KM, JA und ihrer Rain nicht weiter kommst würde ich ein Gericht bemühen!

Gruß

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aka Clochard


« Antwort #11 am: 05. Juni 2009, 09:58:33 »

Danke Zauberlehrling.

In mir arbeitet genau das was du schreibst. Nochmals alle Beteiligten bemühen. Ich bin da noch nicht ganz durch. In solchen Dingen bin ich echt langsam. Was mir die größten Sorgen bereitet sind die Kinder. Wenn der Umgang durch Gericht tatsächlich gekürzt werden sollte wie wirkt sich das auf die Bindung und das Verhältnis zu den Kindern aus? Und habe ich dann für die Kinder immer noch die Person auf den sie sich verlassen können? Und welcher Umgang ist ausreichend um den Kindern eine Vertrauensperson zu bleiben?

Aber in einem muss ich dir völlig widersprechen. Wären die Kinder ganz bei mir so hätte ich, wie alle anderen auch die den betreuenden Part haben, tatsächlich Kinderfrei. Warum? Ganz einfach weil es einen Umgangselternteil gibt der die Kinder eben in den Umgangszeiten hat! Oder selbst wenn es den Umgangselternteil nicht geben sollte gibt es immer Nischen. Z.B. wenn die Kinder zu Freunden wollen oder mit Freunden und deren Eltern Ausflüge machen oder Oma und Opa etc.

Ja der Unterhalt. Jetzt ist es amtlich und betitelt. Ich muss KU bezahlen 609.-. Ex muss dafür ja nur die Kids vor mir schützen und kann deswegen nicht mehr arbeiten. Ohne Anrechnung des Wohnvorteils kommt Ex dann auf Teilzeit 870+KG328+KU609=1800.- Und das bei 2 Tagen Arbeit und jedes WE frei. Und wenn sie jetzt noch Nebentätigkeiten aufnimmt hat sie dann schnell mal 2.200.- und rechne ich den Wohnvorteil dazu komme ich auf 2.800.- netto im Monat. Sie hat mehr wie ich und verhindert dass ich meine Kinder sehen kann wenn ich Zeit habe und sie gerne sehen möchte! Aber rein rechtlich arbeitet sie nur 2 Tage Teilzeit und lebt in einem Mietverhältnis und verzichtet großzügig auf EU. Wobei ich nicht weiß ob das Gericht mich dazu verpflichtet hätte.
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« Antwort #12 am: 05. Juni 2009, 10:51:13 »

Also Loge!

Dann würde ich mal Nägel mit Köpfen machen!

1. Umgangsregelung: jede zweite Woche noch Do bis Mo (oder ähnlich) KM würde ich hier mal in den Regen stellen. Die Kinder leben bei ihr und sie ist für die Betreuung verantwortlich! Wenn KM was anderes möchte kann sie sich ja vor Gericht dazu äußern. Du bist nimmst die Kinder gerne, aber in einem überschaubaren Rahmen.
Zitat
Z.B. wenn die Kinder zu Freunden wollen oder mit Freunden und deren Eltern Ausflüge machen oder Oma und Opa etc.
Dann such dir doch jemanden, der mal die Kinder für ein paar Stunden nimmt!

2. Unterhalt: Würde ich mal Hochrechen wie weit du mit dem hälftigen Kindergeld kommst. Wenn KM dann kommt sagt, du solltest die Kinder öfters nehmen, dann soll sie einen Verpflegungszuschuß bezahlen.

So wie ich hier rauslese ist KM auf dich angewiesen, damit sie arbeiten gehen kann! Hat sie noch eine andere Betreuungspersonen? Nein? Dann würde ich sie mal ein bischen unter Druck setzen.

Denk dir mal einen Umgangsregelung (nach deinen Wünschen) aus und stell sie mal hier rein!
Wenig Umgang wird wird es durch eine Umgangsklage nicht, du braucht hat gute Gründe warum der Umgang nur so funktionieren kann!

Gruß

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« Antwort #13 am: 05. Juni 2009, 11:44:41 »

Hi Loge,

bei Dir geht einiges durcheinander. Deshalb trittst Du auf der Stelle.
Das ist auch so nicht aufzulösen.

Hier hilft nur sortieren, Prioritäten setzen, dann entsprechend den erkannten
Prioritäten konsequent zu handeln. 

Als erstes das Mantra: Umgang und Unterhalt sind getrennt zu behandeln und
nicht zu vermischen.

Willst Du, dass die Kinder bei Dir ihren Lebensmittelpunkt haben und war das
so abgesprochen und hast Du die Unterstützung des JA wäre unter Umständen
eine Klage auf ABR zu erwägen (ehe dieser Weg beschritten wird,
gilt es allerdings sehr viel zu bedenken und abzuklären!).

Im anderen Fall sind die Kids bei der Mutter gemeldet und ihr steht völlig rechtens
das Kindergeld sowie Kindesunterhalt zu (die Höhe von 606 € wundert mich allerdings,
das wäre Gehaltsstufe 6, also über 3100 € Netto, ist das richtig?). Das Beschäftigen
mit ihren Einkünftigen und das Lamentieren darüber bringt Dich nicht weiter.

Wenn Du die Kinder hauptsächlich betreust, stehen Dir Kindergeld sowie KU zu.
Diesen Weg kannst Du erwägen (siehe ABR). Auf das Geld zu verzichten, wie von
Dir angedacht ist Nonsens. Es ist das Geld der Kinder.

Soviel zum Unterhalt.

Zum Umgang:
Du hast einen sehr sehr komfortablen Umgang, und eine gerichtliche Umgangsregelung
macht für mich keinen Sinn, weil mir kein Urteil bekannt ist, wonach jedes WE Umgang
ausgeurteilt wurde. Es würde höchstwahrscheinlich auf eine Reduzierung des Umgangs
hinauslaufen, verbunden mit einer - wie Du schreibst - Enttäuschung der Kinder.

Wo ist eigentlich Dein Problem? Die Mutter will einen Sonntag (im Monat?) die Kinder
haben. Wie hat sie sich denn das vorgestellt? Gibt es dazu einen Vorschlag?
Warum kannst Du hier nicht auf sie zugehen? Dein Argument (will auch mal für mich frei
haben; mit 5 + 6Jährigen kann man nicht renovieren) halte ich ehrlich gesagt für etwas
schwach. Kinder kann man auch mal wegorganisieren oder anderweitig betreuen lassen,
wenn es gar nicht passt.

Ich habe den Eindruck, Du bist etwas sauer, dass Madame jedes WE frei hat und Du für die
Kinder zahlst. Kann mich irren, aber bei Dir fliest sehr viel Unterschiedliches in Deine
Überlegungen und Statements herein.

Indiz ist auch das Gespräch beim JA über Umgang: Es macht keinen Sinn da mit Vorwürfen
reinzugehen und Nicklichkeiten (wie das Sache mit den Schuhen) dann auszupacken.

Fokussiere auf das Wesentliche. Was möchtest Du gelöst haben? Was möchtest Du wirklich
erreichen? (Nein, Deinen Umgangsplan so wie angedacht kriegst Du nicht durch, wenn Deine
Ex da nicht drauf eingeht)

Ich bin immer konsequent vor Gericht gegangen, wenn Umgang eingeschränkt werden sollte,
allerdings nicht um Umgang zu reduzieren. Wenn ihr später mal vor Gericht landen solltet, wird
es Dir sehr helfen, wenn Du auf den bisherigen gelebten umfangreichen Umgang zurückgreifen
kannst.

Nur ein paar Anregungen.

LG,
Mux
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Loge
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aka Clochard


« Antwort #14 am: 05. Juni 2009, 14:28:39 »

Hallo Mux,

vielen Dank für dein ausführlichen und deutlichen Worte.

Was ich will ist einfach:

am liebsten wäre es mir wenn ich ABR hätte und die Kinder bei mir wären.

Da wir aber nun 2 Eltern sind muss ein Umgang gestaltet werden. Da bin ich der
Meinung, dass es für die Kinder am vorteilhaftesten ist wenn die Kinder beide
Eltern zu größtmöglichen Teilen haben. Das ist alles und selbst wenn ich ABR
hätte würde ich solch einen Umgang anstreben und unterstützen. Solch ein Umgang
wird als Wechselmodell bezeichnet. Aber ein Wechselmodell findet kaum
Unterstützung deswegen rede ich immer vom Umgang damit habe ich weniger
Ablehnung. Ein Wechselmodell kann beliebig gestaltet werden und mein Vorschlag
ist nur einer von vielen Möglichkeiten. Das Problem ist, dass Frau da nicht mit
will. Obwohl wir dies ja schon nahezu gelebt hatten. Aber ich musste mir das
erkaufen.

Was ich besonders wichtig finde ist, dass ich mit den Kindern auch Alltag habe,
Schule, Lernen usw eben weil die Kinder jetzt einfach alles spielend aufnehmen
und durch erleben lernen und auch noch nachahmen. Der Altersunterschied zwischen
meiner Ex und mir sind 18 Jahre und ich habe eine höhere Ausbildung. In meiner
Freizeit war ich mehrere Jahre ehrenamtlich in der Jugendarbeit tätig und habe
früher auch Nachilfeunterricht gegeben. Insgesamt habe ich den Kindern schon
etwas mitzugeben. Und das will ich den Kindern erhalten.

Deswegen einen Umgang im Alltag und in der Freizeit. Ich hatte und habe nur
einen Umgang in der Freizeit obwohl ich schon mit einer 35h Woche eine
Vollzeitbetreuung sicherstellen kann.

Du hast gut nachgerechnet. Ich hatte einen Nettomonatsverdienst im Jahresmittel
von 4300.-. Wegen der Trennung und der Kinderbetreuung konnte ich das nicht
halten und liege jetzt bei 2700.-. Da kein EU gezahlt wird wird die DDT Stufe um
1 erhöht.

Ich werde es vielleicht nie schaffen Umgang und Unterhalt nicht miteinanander zu
vermischen. Denn irgendwann ist kein finanzieller Spielraum mehr da um
Alternativen zu haben. Und was du mit Nichtigkeiten bezeichnest ist für mich
Mißbrauch des KU in höchster Form. Denn als ich diese 9 Paar Schuhe, über einen Zeitraum von 4 Wochen wobei ich sie bei jeder Übergabe darauf hingewiesen habe, dass die kinde raus den Schuhen rausgewachsen waren, für die
Kinder kaufte hatte sie sich Kleider im Wert von min 240.- angeschafft. Und das
obwohl sie 950.- Barunterhalt, bei ca. 3.100.- netto von mir, erhielt. Aber das
schlimmste daran ist, dass meine Tochter mit Klumpfußhaltung zur Welt kam und
ihre beiden Beine von Geburt an eingegipst wurden. Als Folge davon hat sie noch
eine Aduktion nach innen am linken Vorderfuß und hat deswegen 2 unterschiedlich
große Füße und man muss bei ihr beim Schuhkauf halt besonders achtsam sein.
Damit die Fußstellung korrigiert wird benötigte sie noch orthopädische Schuhe,
Antivarusschuhe.

Ich habe eine schriftliche Einverständniserklärung von ihr dass die Kinder ihren
Hauptwohnsitz bei mir haben. Aber vor 3 Monaten hat sie die Kinder ohne mein
Wissen zu sich umgemeldet.

Ja - Ex hat den Umgangsvorschlag gemacht von Freitag mittag bis Monatg früh. Und
sie wollte einen Sonntag im Monat mit den Kids. Ich bin ja darauf eingegangen.
Ich habe einen anderen Umgangsvorschlag gemacht einen bei dem sie sogar 2
Sonntage im Monat die Kinder hat. Eben mein Vorschlag zum Wechselmodell. Aber
sie besteht beharrlich darauf, dass sie die Kinder unter der Woche betreut.

Mein Problem? Renovieren? Bei der Trennung waren die Kinder 3 und 4 Jahre alt.
Als ich die Kinder hatte durfte ich sie bei niemandem lassen. Sie haben an mir
nicht geklammert, sie haben an mir geklebt. Auch jetzt lösen sie sich nur sehr
langsam. Die Kleine immer noch nicht. Es ist im Moment ausgeschlossen die Kinder
zu noch nicht bekannten Dritten in Betreuung zu geben. Davon abgesehen möchte
ich den Umgang mit meinen Kindern leben und sie nicht abgeben. Es ist immer noch
so, dass mir die Kinder jeden Abend fehlen. Keine Gespräche über Freunde,
Kindergarten etc, keine GuteNachtGeschichte. Alles wird aufs Wochenende
gedrängt. Es ist ja nicht nur das renovieren. Es ist einfach auch um Zeit für
mich zu haben. Mal mit alten Freuden ausgehen und am nächsten Tag alle Viere von
sich zu strecken. Oder einem Hobby nachgehen wenn das andere auch machen. Oder
für Dinge für die man eben mehr Zeit als 3 h braucht.

Das wird einfach bombadiert weil Ex keine Lust hat. Sie braucht ja Zeit für
sich. Und meine Kleinen werden genauso benutzt um an Geld heran zu kommen wie
andere. Zum Glück habe ich die Unterstützung vom JA für den jetzt gelebten
Umgang. Wäre dies nicht so würde meine Ex mich noch weiter von den Kindern
wegdrängen. Und es wäre leicht einen anderen Umgang zu leben. Also warum nicht?
Die Frage ist jetzt schaffe ich einen solchen Umgang wie ich ihn mir vorstelle
vor Gericht durchzusetzen? Du hast die Frage beantwortet. Nein - es besteht eher
die Möglichkeit, dass der Umgang eingeschränkt wird. Wenn es so ist muss ich mir
was anderes überlegen. Aber solch eine Entscheidung kann ich nie nachvollziehen.

Dann muss ich jetzt überlegen wie ich das ABR erhalten kann, wenn das überhaupt
geht. Was muss berücksichtigt werden und wie geht man vor? Und habe ich überhaupt
eine Chance wenn JA weiter diesen Umgang für richtig hält und Ex nicht mitzieht.

Grüße
Gespeichert
Mux
Spezialgruppe
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 835



« Antwort #15 am: 06. Juni 2009, 09:02:28 »

Hallo Loge,

erstmal vorweg: Mir lag es ferne, Dich angreifen und ich hoffe, es ist auch nicht so rübergekommen.  mad3
Alles was Du schreibst, kann ich sehr gut nachvollziehen und ist sicherlich auch richtig. Und es ist wirklich
bedauerlich, dass ihr Euch nicht einigen könnt, gerade wenn die Lösung so nahe liegt.

Nur - es nützt nichts. Leider!  mad

Du musst Du also darauf konzentrieren, wo Du was machen kannst und wo nicht.

Zur Verdeutlichung:
Zitat
Und was du mit Nichtigkeiten bezeichnest ist für mich
Mißbrauch des KU in höchster Form.

Es gibt keinerlei Handhabe gegen Missbrauch des KU´s  vorzugehen. Also vergiss es.
Es hilft nicht, dass Du hier sicherlich recht hast, es verhärtet nur unnötig die Fronten
(Ich persönlich kriege jedesmal die Krise, wenn ich meinen fünfjährigen Sohn in der KITA
abhole, weil er immer nur Lumpen anhat - und jedes Mal packt mich wieder die Wut,
dass die Ex nicht einmal irgendwas fürs Kind vom Unterhalt kauft).

Zitat
Ich habe eine schriftliche Einverständniserklärung von ihr dass die Kinder ihren
Hauptwohnsitz bei mir haben. Aber vor 3 Monaten hat sie die Kinder ohne mein
Wissen zu sich umgemeldet.

Bei GSR hätte sie hierfür Dein Einverständnis gebraucht. Davon mal ab - es gibt in Deutschland
ein Meldegesetz, das besagt, dass Kinder da gemeldet sein müssen, wo sie ihren
hauptsächlichen Aufenthalt haben - und der ist zur Zeit jedenfalls bei der Mutter und damit
sind die Kinder da auch anzumelden.

Nun zum Umgang: Das Wechselmodell, das Du anstrebst, ist sicherlich das beste für die Kinder,
muss aber von beiden Elternteilen getragen werden. Wie Du schreibst, spielt Deine Ex da nicht mit,
obwohl Du offensichtlich beim JA ganz gute Karten hast. Und wie Du schon selbst gemerkt hast, gibt
es für das Wechselmodell wenig offizielle Unterstützung - wenn Du auf der Kommunikationsebene
mit Deiner Ex nichts erreichst  (ist hier alles versucht worden?) - kannst Du es knicken. Sorry  exclamation_smile

Zitat
Die Frage ist jetzt schaffe ich einen solchen Umgang wie ich ihn mir vorstelle
vor Gericht durchzusetzen? Du hast die Frage beantwortet. Nein - es besteht eher
die Möglichkeit, dass der Umgang eingeschränkt wird.

Gerichtsentscheidungen in dieser Sache sind unmöglich vorauszusagen. Es gibt nur Erfahrungen. Aber jedes
Gericht kann auch anders entscheiden. Insofern sind absolute Antworten hier nicht richtig - Gerichte neigen
aber im Zweifelsfall zum Standardumgang - und der ist alle 14 Tage ein WE. Allerdings habe ich einen Umgang
erreicht, der darüber weit hinaus geht. Die Fronten verhärten sich dabei zwangläufig.

Zum ABR: Auch der Antrag auf ABR will gut überlegt sein. Wenn Du verlierst, hat Deine Ex das alleinige ABR -
und das ist de facto eine Aushöhlung des GSR. Du hast also viel zu verlieren.

Das ist übrigens das generelle Problem in Deinem Fall - Du hast was zu verlieren.

Aus der Ferne mag man Dir guten Gewissens eigentlich nur raten - zu verhandeln (weiterhin mit Hilfe des JA) und
irgendwie die Kommunikation mit deiner Ex zu verbessern.

Schönes WE.
Mux




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