Servus Horschti,
hier mal der offizielle Text aus der Roten Liste:
Warnhinw.: Über suizidale Verhaltensweisen (Suizidversuch u. -gedanken) wurde berichtet. In Studien trat b. Kdrn. u. Jugendl., die mit STRATTERA behand. wurden, Feindseligkeit (vorwieg. Aggressivität, oppositionelles Verhalten u. Wut) sowie emotionale Labilität häufiger auf als b. mit Placebo behand. Kdrn. u. Jugendl. Pat., die mit einer ADHS-Behandl. beginnen, müssen im Hinblick auf das Auftreten bzw. die Verschlimm. der o. g. Verhaltensweisen sorgf. überwacht werden. B. Pat., die Gelbsucht entwickeln od. mit durch Laborwerte nachgewiesener Leberschädigung, muss STRATTERA abgesetzt werden. Behandl. nicht wieder aufnehmen. Wie bei and. psychotropen AM kann Möglichkeit seltener, schwerwiegender psychiatrische NW nicht ausgeschlossen werden. Mit der Behandl. erstmalig auftret. psychot. od. manische Sympt. (z. B. Halluzinat., Wahnvorstell., Manie, Agitierth.) können durch Atomoxetin hervorgerufen werden. Beend. der Behandl. mit Atomoxetin sollte in einem solchen Fall erwogen werden. Vorbesteh. psychot. od. man. Sympt. können durch STRATTERA verschlecht. werden.
Wichtig bei der Verabreichung dieses Medikamentes ist die sorgfältige Beobachtung des Kindes.
Die Behandlung sollte nur durch einen Arzt begonnen werden, der über ein entsprechendes Fachwissen bei der Behandlung von ADHS verfügt.
Sind beide Kriterien erfüllt?
Wird Kind sorgfältig beobachtet? Verfügt der Arzt über das notwendige Fachwissen?
Wenn du hier Bedenken hast, würde ich bei der Behandlung mit diesem Medikament / Wirkstoff deutliche Bedenken anmelden.
Warum soll das Medikament eigentlich geändert werden, wenn die Erfahrungen mit Methylphenidat eigentlich ganz gut waren?
Gruß, Michael