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vatersein.de - Forum 19. November 2017, 07:54:12 *
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Autor Thema: Gebrauchsanweisung für Zweitfrauen  (Gelesen 41295 mal)
amitica
Gast
« Antwort #50 am: 07. November 2009, 23:56:48 »

Als Zweit-erst-vor-nach-und Hinterfrau.... hab ich jetzt eine Möglichkeit ausgelassen?...  hab ich deine Gebrauchsanweisung mit zwei lachenden und einem weinenden Auge durchgelesen.

Wenn alles so einfach wäre lieber Martin, bräuchte es diese Gebrauchsanweisung nicht und dieses wunderbar mit gutem und wichtigem Inhalt gefüllte  Forum vermutlich auch nicht.

ups, ich merke gerade ich habe die Grußformel vergessen, liebe Forengemeinde ich grüße euch herzlichst, mein Name ist Birgit.

Vielleicht gibt es ja die eine oder andere Next, Ex, (h)ex  oder wat weiß ich was, welche hier nicht im Namen ihres Mannes, Partners oder LABS postest um seine Probleme zu lösen, sondern schlicht und ergreifend einfach für sich selbst Input  braucht, sucht und hoffentlich das eine oder andere Mal auch gefunden hat.

Ich jedenfalls habe das. In vielen vielen Einträgen welche in hier in diesem Forum durchgelesen, und niemals kommentiert habe, konnte ich das eine oder andere für mich mitnehmen und auch tatsächlich umsetzen.

Ich möchte allerdings eine Passage deiner Gebrauchsanweisung nicht unkommentiert lassen, und entschuldige mich gleich mal, mit dem zitieren hat das nicht hingehauen, daher habe ich es einfach kopiert:

Ja, es sind ihre Probleme, nicht Eure, auch wenn sie Euch stellenweise jeden Tag zu begleiten scheinen. Aber Ihr seid nur Beobachter und Berater; Ihr seid nicht beteiligt (auch wenn es sich so anfühlt). Ihr könnt Euren Partner trösten, ablenken, ihm den Rücken stärken und selbigen von allem Möglichen freihalten – aber Ihr könnt nicht die Probleme lösen, die er mit seiner Ex, mit dem Umgang mit seinen Kindern, mit Unterhalt oder anderen Trennungs- und Scheidungsfolgen hat. Natürlich könnt Ihr zu all diesen Themen eine Menge Geräusch und haufenweise Wellen machen, aber Euer Über-Engagement beschleunigt die Lösungen nicht, sondern verkompliziert sie.

Ich gebe dir in diesem Punkt Recht: Es sind nicht die Probleme des/der Next, aber von wegen einer Nichtbeteiligung muss ich dir das schlicht und ergreifend einfach in Abrede stellen.

Ich persönlich bin schon mal finanziell nicht mehr "nicht beteiligt".  Dafür sorgt schon der liebe Staat, indem meinem Mann der fiktive Ehegattenunterhalt meinerseits als Kindesunterhalt angerechnet wird.  Das ist nun mal so, ich habe das akzeptiert. 

Es gab eine  Zeit,  da haben mich die Forderungen, der wöchentliche Telefonterror und das ganze Gedöns seiner ersten Frau  fast krank gemacht, nicht weil ich die Probleme meines Mannes lösen wollte, weil ich einfach nicht verstanden habe, warum man ( Ex) so sein kann. Mein Mann und ich hatten damals ausgemacht, dass wir über diese Dingen überhaupt nicht mehr reden, geregelt  hat mein Mann übrigens immer alles selbst.
Ich gehe seit über  einem Jahr nicht mehr an den Briefkasten, mein Mann grundsätzlich nicht mehr an einem Freitag damit einem nicht noch das Wochenende versaut wird.

Und trotz allem kann man nicht "nicht beteiligt werden". Mein Mann geht auf den Balkon wenn Ex anruft, und ich kann es seinem Gesicht ansehen, wie sehr ihm so ein  Anruf wieder zugesetzt hat. Ich bin unweigerlich finanziell mit im Boot wenn Ex die RAttenpeitsche meint rausholen zu müssen, auch wenn meistens nichts bei rum kommt.

Das alles lieber Martin ist mit "raushalten" eben leider auch nicht auszusitzen. Ich weiß nicht, ob du Ulli´s Tagebuch gelesen hast, ich möche Ulli keinesfalls zu Nahe treten, im Gegenteil ich ziehe meine Hut vor ihm und seiner Frau. Aber Ulli´s Frau wurde leider sehr krank, und ich kann das mittlerweile vollkommen nachvollziehen.

Der vorletzte Brief der RAttin brachte meinen  Mann dermaßen in Rage, er hatte mir nur teilweise ein paar Passagen genannt. Zwei Minuten später hatte ich Durchfall. Das alles hört sich sehr labil und mädchenhaft an, das ist mir klar.  Ich bin alles nur nicht labil und mädchenhaft, aber mich macht es mittlerweile richtig krank, weil ich mit niemanden reden kann. Mit meinem Mann nicht, dem geht es eh schlecht genug.

Von daher tut es teilweise ganz gut es irgendwie, auch wenn es dieses Forum ist, rauslassen zu können.

Ich hoffe, ihr seid mir nicht böse.

B.








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DeepThought
Owner & Fast-alles-Versteher
Administrator
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 12.299



WWW
« Antwort #51 am: 08. November 2009, 10:18:50 »

*zusammengeführt*
Gespeichert


Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
sternchen01
Zeigt sich öfters
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 88


« Antwort #52 am: 04. August 2010, 10:00:10 »

Hallo zusammen,

ich bin neu hier und habe die "Gebrauchsanweisung" erst heute in Ruhe lesen können. Auch wenn ich mich an manchen Stellen widererkenne, finde ich es gut und würde mir wünschen, ich könnte immer so handeln. Leider habe ich bei uns das Gefühl, dass es nicht klappt.

Ich versuche ganz oft meinem Mann klar zu machen dass es seine Probleme sind und er das regeln muss. Manchmal klappt es, oft wirft er mir dann vor dass ich nicht ausreichend unterstütze und er sich Hilfe anders vorstellt. Hhhmm. Dann.. leider werde ich auf anderem Weg in viele Dinge mit einbezogen ohne dass ich Einfluss habe. Z.B. jetzt bei der Unterhaltsklage. Ich muss auch alle Daten von mir offen legen. Sprich Verdienst etc. Und..auch ich und unser gemeinsames Kind sind finanziell betroffen weil die Ex mit Geld nicht umgehen kann, weil auch wir die bevorstehenden Schulden (die eigentlich nicht mein Problem sind!) mit abstottern müssen. Da fragt keiner nach was seine und meine Schulden sind.

Bei der "Erziehung" der Kinder ist es weiterhin schwierig für mich. Mein Mann verlangt nicht nur dass ich auch etwas zu den Kids sage wenn etwas ist, auch die Kinder kommen von sich aus oft mit Problemen zu mir. Ich weiß auch ganz ehrlich im Zusammenleben gar nicht wie ich mch raushalten soll?

Also...alles in Ehren, Aber ich glaube auch man kann das nicht pauschalisieren weil sich auch glaube ich, jeder Mann eine unterschiedliche "Zweitfrau" wünscht. Meiner empfindet es z.B. als sehr große Entlastung dass ich mich hier schlau mache und ihn informiere. Die weiteren Entscheidungen trifft er selber. Und zum Anderen tut es mir auch mal gut, mit jemanden Aussenstehenden zu reden und mich auszutauschen.

Vielen Dank auch allen an dieser Stelle!

LG, sternchen
Gespeichert
riviera68
Gast
« Antwort #53 am: 26. August 2010, 04:35:31 »

Hallo Martin,
hallo an alle,

ein super interessanter Thread ist das, vor allem, weil es mir ehrlich gesagt so geht, dass ich mich im Kreise drehe.

Es gab Zeiten in den vergangenen, sagen wir mal 10 Jahren, da hab ich manchmal gedacht, ich kann und mach Dinge besser als "die Ex", und ueberhaupt, und ich hatte Energie fuer alles was "diese andere Familie" betrifft, nicht zu fassen. Und dann gab es genauso Zeiten, wo ich unendlich genervt und voellig energielos war...es gab wirklich alles.

Heute weiss ich (mich betreffend jedenfalls), dass ich mich hier und da zu sehr eingebracht habe, ich zu viel von meiner Zeit und meiner Energie weggegeben habe. Und das ist nicht mal vorwurfsvoll gemeint, sondern einfach Tatsache. Vermutlich wuerde ich es wieder so tun, weil ich halt ich bin.

Allerdings habe ich (hoffentlich wenigstenst) gelernt, dass Ex eben Ex ist, ihre eigenen Gruende hat, warum sie was tut oder auch nicht....und ich finde sie gar nicht mehr soooooo doof oder bloed wie damals, nein, ich kann einiges sogar gut verstehen.

Ich bin in erster Linie ich und nicht Ehefrau, Zweitfrau oder Ex...ist zwar ok es zu sein, aber erstmal bin ich ich und die Ex ist eben mehr als nur Ex.

...lange Rede kurzer Sinn...toller Thread.

cheers
Gespeichert
bigdad20000
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 14


« Antwort #54 am: 18. August 2011, 18:06:09 »

Dieses Thread hier bringt mich zum lächeln....hat zwar nun ewig gedauert, bis mein Sprachsystem mir alles vorgelesen hat......aber ich habe es bis zum Ende durchgezogen.

Meine Frau sollte sich das nachher hier mal durchlesen,....ich wäre ja mal so gespannt was sie dazu sagt.

Sie ist auch eine Ex, mit zwei Kindern und ist meine Ehefrau *stolzbin*
Sie war bisher immer die, die versucht hat zu schlichten!

Was mich lange gestört hat, das meine Ehefrau oft das tat, was meine Ex verlangte.
Zum Wohle des Kindes. Im Grunde, das selbe wie ich lange Zeit. Bei mir fiel es mir nicht auf, bei meiner Frau schon.

Wir haben alle Stufen durch,.....
meine Ex kam bei meiner Ehefrau nicht mehr weiter,...und schießt jetzt gegen sie.
Aber seid vier Jahren, war sie immer gut genug, mein Kind abzuholen. (Letztlich für mich, aber meine Ex profitierte ja auch davon) bei Ihren ganzen Terminen. Ich bin fast blind, und Renter,.....kann mit meiner Rente keinen Unterhalt zahlen und auch sonst nicht wirklich viel. Das liegt alles im Ermessen meiner Frau.....
Und meine Ex fordert auch, von meiner Frau.
Schließlich lebt sie mit mir zusammen, sie hat das Auto, sie hat das Geld.....da kann sie.
Aber alles andere ginge meine Frau nix an.
Ohje,....sollte meine Frau nachher bloß nicht lesen.

Ich finde, Zweitfrauen,....hört sich total bescheuert an, aber die Leben mit dem neuem Mann zusammen. Und haben was das gemeinsame Leben betrifft,....auch wenn das Kind da ist,......auf jeden Fall was zu sagen. Ich nehme meine Frau auch mit zum Anwalt. Das geht meine Frau genauso was an wie mich. So sehe ich das!
Meine Ex, hat das zwar mit mir abzuklären, und nicht mit meiner Frau,.......aber ich bespreche alles mit meiner Frau. Demnach wird sie immer inwollviert (schreibt man das so)? Und sie hat Mitsprache Recht, auch im Bezug auf mein Kind. Wenn es hier ist, wie wir den Umgang gestalten, wann er geholt wird, wie wir ihn in den Ferien nehmen...... Natürlich schließe ich die Schulischen Sachen aus, wie auch Ärztliche Dinge etc...pp. Aber ICH bespreche die Dinge auch mit meiner Frau, und was sie meint.
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okina
Rege dabei
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 104


« Antwort #55 am: 04. Oktober 2011, 22:04:36 »

Na endlich mal ein Normaler hier.

Zweitfrau klingt wirklich seltsam, aber leider ist es so auch vor dem Gesetz. Da gibts ja auch die Zweitfamilie.

Während sich die Exfrau dumm und dämlich verdienen darf, muss der Exmann mehr zahlen, wenn er mehr verdient.

Während sie nach herzenslust neu heiraten darf, hat er ja mehr Unterhalt zu zahlen, wenn er selbiges tut. Plötzlich hat man ja mehr Einkommen durch geteilte Kosten.

Während sie ein Haus haben darf, nein viele sogar - hat er ja dann nur Wohnvorteil oder Mehreinkommen durch Miete und darf mehr zahlen.

Und bei allem weiß man nicht ob das Geld beim Kind ankommt, wenn es schon anruft und fragt ob man was zu einem 13 Euro Füller dazu gibt  question

So ist das Leben eben und solange sich das nicht ändert, dass das Gehalt von Mutti mit angerechnet wird, wird er auch wenig verdienen und nichts besitzen. 
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Mateusz74
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« Antwort #56 am: 05. Oktober 2011, 10:56:44 »

Hallo Birgitt,
ich sehe dies genauso. Man kann sich einfach nicht raushalten, wie denn auch???

Daher nehme ich die Aussagen von Martin eher nur noch scmunzelnd zur Kenntnis. Er hat manchmal ganz gute Tipps am Start, diese schlagen aber immer in die selbe Kerbe und differenzieren überhaupt nicht die Einzelfälle. Auch hinken seine Vergleiche oftmals sehr. Dies ist aber seine Art mit seinem Fall umzugehen, einen Schutzschild aufzubauen der absolut nicht s mehr an sich ranlässt was mit seiner Scheidung zu tun hat. 

Aber nochmals zu deinem Post, du machst es absolut richtig. Halt dich nicht raus, stehe deinem Mann zur Seite, mit Tat und Rat. Nur dies ist der einzig gangbare Weg die Sache gemeinsam durchzustehen. Alles andere ist feige und scheinheilig. Und lasst euch nicht das LEben von der EX kaputt machen, denn dazu hat sie gar keine Handhabe denn sie ist Geschichte. Und durch das Störfeuer zeigt die EX nur wie bemitleidenswert sie eigentlich sit !!
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Das was wir unseren Kindern antun, werden sie unserer Gesellschaft antun. (Judith S.Wallerstein)
brille007
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Beiträge: 14.785



« Antwort #57 am: 05. Oktober 2011, 11:40:29 »

Ach @ Mateusz,

Hallo Birgitt,
wo ist denn hier eine Birgitt? Hast Du Dir die ausgedacht?

ich sehe dies genauso. Man kann sich einfach nicht raushalten, wie denn auch???
doch, natürlich kann man das. Im Aussenverhältnis haben neue Partner schlicht nichts zu melden; das schafft Probleme und löst keine.

Daher nehme ich die Aussagen von Martin eher nur noch scmunzelnd zur Kenntnis. Er hat manchmal ganz gute Tipps am Start, diese schlagen aber immer in die selbe Kerbe und differenzieren überhaupt nicht die Einzelfälle. Auch hinken seine Vergleiche oftmals sehr. Dies ist aber seine Art mit seinem Fall umzugehen, einen Schutzschild aufzubauen der absolut nicht s mehr an sich ranlässt was mit seiner Scheidung zu tun hat. 
mal für den Hobbypsychologen Mateusz zum Mitmeisseln: Meine Trennung war 2002, meine Scheidung 2005, meine neuerliche Heirat mit einer klugen und tollen "Zweitfrau" 2006. Ich bin der glücklichste Mensch der Welt, habe mit meiner Ex und mit meinen Kindern keinerlei Probleme und brauche auch keine "Schutzschilde" gegen irgendwas.

Warum um Himmels willen sollte ich heute "nichts mehr an mich ranlassen, was mit meiner Scheidung zu tun hat"? Mein Trennungsstress ist seit vielen Jahren Geschichte. Ich habe allerdings auch nie versucht, meine Ehe der Kinder wegen aufrechtzuerhalten, wie Du es immer wieder postuliert hast; das beschleunigt die Lösung der Probleme ganz erheblich

Grüssles
Martin
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When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
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« Antwort #58 am: 17. Januar 2014, 09:22:35 »

Meine Erfahrung ist, dass es in der Patchwork-Konstellation dann gut klappen kann, wenn das Paar zueinander steht und jeder über seine Befindlichkeiten sprechen darf. Bei uns war es so: Dein Sohn, meine Tochter. Beide Teenager lebten bei uns. Die Beziehung zerbrach an mangelnder Offenheit. Ich hatte viele Verpflichtungen, auch für den Sohn meines Partners. Der Sohn wollte den Vater, doch der war leider oft abwesend. Meine Tochter wollte die Mutter, doch ich musste mich aufteilen. Mein Partner fühlte sich wahrscheinlich überfordert und "machte dicht". Für mich war das schwer. Wir kamen alle an unsere Grenzen. Unsere Partnerschaft zerbrach, die Kinder verloren ihre "Zweitfamilie". Rückblickend hätte ich eine Familientherapie anregen sollen.
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Dagmar
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Beiträge: 5



« Antwort #59 am: 07. Juni 2016, 10:06:29 »

Das Wort "Gebrauchsanweisung" ist vielleicht etwas falsch gewählt, denn es klingt so, als müsste sich jede neue Frau so verhalten und alles andere wäre unangebracht! Doch so einfach geht es nicht. Bei dem Thema Patchworkfamilie gibt es keine Richtlinien, keine Anleitung. Jeder sollte für sich den richtigen Weg finden, um mit der schwierigen Situation umzugehen.
Mein Mann steckt gerade mitten in der Scheidung und fragt mich auch manchmal um Rat oder er spricht mit mir über seine Sorgen und Ängste. Ich höre ihm zu und unterstütze ihn bei jeder seiner Entscheidungen, nur ich nehme ihm nichts ab. Genauso stehe ich auf dem Standpunkt, dass ich mir über seine Ehe oder seine Ex kein Urteil bilden kann. Sicher muss es Probleme gegeben haben, sonst wären sie ja noch zusammen. Und ich kann auch nicht behaupten, dass mich diese Tatsache traurig macht, denn sonst hätte ich diesen liebevollen Mann niemals getroffen. Doch nur weil ich mit ihm jetzt zusammen bin und ihn liebe, kann ich nicht sagen, dass es alles ihre Schuld ist und er ein Unschuldsengel war. Ich kenne ihre Ehe und ihre Beziehung nicht. Außerdem möchte ich mich nicht immer mit seiner Vergangenheit auseinandersetzen, denn das würde doch nur unsere eigene Beziehung belasten. Daher ist dieses Thema bei uns nicht allgegenwärtig, wir genießen einfach die gemeinsame (zu dritt) Zeit.  Ich würde mir nur für die Kleine der Beiden wünschen, dass sie irgendwann es schaffen, mal wieder freundschaftlich miteinander umgehen zu können.
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Kinder erleben nichts so scharf und bitter wie Ungerechtigkeit. (Dickens)
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vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Zweitpartner (Moderator: 82Marco)  |  Thema: Gebrauchsanweisung für Zweitfrauen
 
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