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vatersein.de - Forum 24. Mai 2012, 16:53:57 *
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Autor Thema: Merkwürdige weise ein Gutachten zu erstellen  (Gelesen 2569 mal)
codex
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« am: 04. März 2009, 17:17:47 »

Hallo ich habe mal ein paar Fragen zum Gutachten. in welches ich gerade stecke
Aber erstmal ganz kurz zur Sachlage

Meine Frau trennte sich im Juli 07 von mir, sie zog aus, kümmerte sich kaum um die Kinder, also die Kinder lebten bei mir.
Im Juni 08 kam es nach Antrag von mir zum ersten Termin vor Gericht, ich hatte das ABR beantragt.
Jedenfalls kam da das Wechselmodell raus.
Da ich, aber auch KM nicht zufrieden mit WM und Richterin nicht entscheiden kann wurde eine Gutachter beauftragt


Kurz die Schilderung des bisherigen Ablaufes der Gutachten erstellung.

Der Gutachter lud mich zu einem Gespräch ein.
Da ging es nur darum ihm die ganze Sachlage aus meiner Sicht zu schildern.

Dann kam der Gutachter zu mir nachhause sprach mit uns (also mir und den Kindern) und wir spielten zusammen Twister
(ca. 1,5 Stunde war er bei uns)

Dann sollte ich mit beiden Kindern zu Ihm in die Praxis kommen. Er sprach 30 Minuten mit meinem Sohn (6 Jahre) und 20 min mit meiner Tochter (3 Jahre).

Also bei dem Hausbesuch waren keine Tests erkennbar, bei dem Gesprächen in seiner Praxis mit den Kindern, weis ich nicht so recht die kleine spielte mit einem Puppenhaus und der große malte wohl.

Das selbe wurde auch bei der Kindsmutter durchgeführt.


Nun informierte der Gutachter mich durch einen Anruf am Sonntag!, dass er der Meinung ist das der Junge zur Mutter solle und der Junge (6 Jahre) das auch Wünsche und bei unserer Tochter wäre er sich noch unsicher. ich sollte Ihm sagen, ob ich mit einer Trennung der Kinder einverstanden wäre und sollte mit der Kindsmutter darüber sprechen. Ich war natürlich schockiert. Und bat ihm mit der Familienhelferin meiner NochFrau zusprechen, da die KM Probleme bei der Betreuung der Kinder und auch Altagsprobleme nicht bewäligen kann auch ist sie nicht Kooperationsbereit bei dem Wechselmodell.

Nun rief er heute wieder an und meinte ich und die KM sollen am 13. zu einem gemeinsamen Gespräch zu ihm kommen.

Ist es normal, das man telefonisch über Ergebnisse informiert wird?

Mir kommt es sehr merkwürdig vor

Der Gutachter sprach bei dem Besuch bei uns auch nur kurz mit meiner neuen Lebenspartnerin.
Gespräche mit dem Umfeld (Kindergarten, Ergotherapeutin, Großeltern) fand nicht statt.
Obwohl im Auftrag der Richterin auch steht Bindungen zu anderen Personen anzugeben.

« Letzte Änderung: 04. März 2009, 17:19:49 von codex » Gespeichert
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« Antwort #1 am: 04. März 2009, 17:40:22 »

Hi,

gib doch mal ein paar mehr Zeilen Text hierzu an.

Da ging es nur darum ihm die ganze Sachlage aus meiner Sicht zu schildern.
Dann kam der Gutachter zu mir nachhause sprach mit uns (also mir und den Kindern) und wir spielten zusammen Twister
(ca. 1,5 Stunde war er bei uns)

Wie war der Körperkontakt zwischen dir und den Kindern in Anwesenheit des Gutachters ?

Was hast Du dem Gutachter genau berichtet ?

Hast Du dem Gutachter etwas angeboten zu trinken ?

Wie hast Du den Gutachter den Kindern vorgestellt ?

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Ich ziehe nicht aus.
DeepThought
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« Antwort #2 am: 04. März 2009, 20:22:44 »

Moin,

ich brauche die Kopie des Beschlusses des Gerichtes über die Bestellung des Gutachters, eine Kopie des Gutachtens und deine Kontaktdaten (Telefon). Meine Anschrift -> Impressum.

DeepThought
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Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
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« Antwort #3 am: 06. März 2009, 19:33:34 »

Hallo DeppThougt,

also das Gutachten ist ja noch nicht fertig. Aber ich werde dir per PN die Aufgabenstellung die das Gericht an den Gutachter gestellt hat zusenden.
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DeepThought
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« Antwort #4 am: 06. März 2009, 20:15:02 »

Moin,

die Beauftragung liest sich sehr neutral und umfassend. Gefällt mir. Es ist keine Formulierung zu lesen, anhand derer die Präferenz des Gerichtes zu erkennen wäre.

Zum beauftragten Gutachter muss mich mich la umhören.

DeepThought

P.S.: Das "Du" gilt auch außerhalb des Forum. Wir sind doch Brüder und Schwestern im Leid. 
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« Antwort #5 am: 07. März 2009, 19:46:41 »

Ok DeepThought,

ich danke dir und den anderen für die Hilfe!

Mal schauen was beim gemeinsamen Gespräch mit der KM am Samstag (14.03.) beim Gutachter rauskommt.

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codex
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« Antwort #6 am: 08. März 2009, 09:10:30 »

Ich muss hier auch noch mal etwas anderes Fragen,

kann ich beim Jungendamt, einsicht in die Unterlagen der Familienhilfe meiner Frau nehmen?

Also meine Frau bekommt seid August 08 pädagogische Familienhilfe und mich interessiert schon was da die Familienhelferin macht, insbesondere was die so meinen Kindern erzählt.
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Beppo
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Ich bin nicht Deutschland. Ich bin Griechenland.


« Antwort #7 am: 08. März 2009, 09:22:28 »

Moin,
Nein, das ist vertraulich und das ist auch gut so.

Dreh das doch mal um und beziehe das auf dich.
Wie würdest du das finden?

Gruss Beppo
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"Wer Kinder hat, wird bis auf die Haut ausgezogen!"
Meo-Micaela Hahne, Vorsitzende Richterin am BGH
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« Antwort #8 am: 08. März 2009, 09:37:32 »

Moin,

es kommt meiner Meinung nach ganz auf den Auftrag und die betroffenen Personen an. Als Mit-Inhaber des GSR hättest du Einsicht auf die Teile der Akte, die die Kinder betreffen. Da sich dieses häufig nicht von den Papieren die KM betreffend abgrenzen lässt, verweigert das JA dann einfach pauschal die Einsichtnahme. Nur, ganz ehrlich, das was in der Akte sich befindet und dir zur Einsichtnahme ausgehändigt werden kann, hilft dir nicht weiter. Es werden dir Inhalte vorenthalten mit der Begründung, hier wären Details über die KM enthalten und du hast keine Möglichkeit des Gegenbeweises.

DeepThought
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« Antwort #9 am: 14. März 2009, 17:18:32 »

Möchte euch nun berichten wie es bei dem gemeinsamen Gutachtertermin heut war (Also ich und die KM wurden gemeinsam zum Gutachter eingeladen) Muss nochmal dazu sagen, seid Juni 08 läuft das Wechselmodell

7:45 Uhr komme ich auf unseren heimischen Bahnhof, KM war schon da. Gemeinsame Zugfahrt nach Berlin, wir kommunzieren sehr wenig nur das notwendige.

11 Uhr kommen wir nach 2 h Zugfahrt und 10 min Bus beim Gutachter an.

Der Gutachter sagt noch einmal zu uns, wie auch schon telefonisch Mitgeteilt, das er beide Kinder (Junge 6, Mädchen 3) trennen will. Besser gesagt das in Erwegung zieht. Da unser Junge sich von unserer Tochter gestört fühlt.
Bei der Mutter kommt es oft zu streitigkeiten beider. LOL Bei mir hat jeder ein Kinderzimmer, Kinder können wenn notwendig sich aus dem Weg gehen. Gutachter sagt aber auch das er soetwas seid seiner 14 jährigen Berufserfahrung das erste mal tut. Also Sohn soll zur Mutter (ABR) Tochter zu mir (ABR). Ein Wochenende bekomme ich Sohn und ein WE Mutter die Tochter also so das die Kids sich jedes WE sehen. Und Mittwochs 16 bis 19 Uhr im Wechsel Kids beide bei einem Elternteil.
Meine Nochfrau ist sofort damit einverstanden.

Ich schildere meine Einwände: Da ja die KM sich von August 07 bis Juni 08 fast vollständig zurückzog und die Kinder in der Zeit fast auschließlich durch mich und meine Eltern betreut wurden und beide Kinder ein sehr gutes Verhältniss und eine starke Bindung zu meinen Eltern haben.
Ich sagte zum Gutachter, das ich es wenig finde wenn unser Sohn nur alle 2 Wochenenden bei mir ist und so auch wenig die Großeltern hat. (Ich schildere auch noch einmal dem Gutachter, das der große seid seinem ersten Lebensjahr, bis zur Trennung häufig bei den Großeltern nächtigte und unsere Tochter auch seid dem 1. Lebensjahr)  Es herscht also eine sehr innige Beziehung zu den Großeltern.
Dies wurde von meiner Ex abgewiegelt und behaubtet, das ich immer die Kinder abschiebe zu den Großeltern. Ich erklärte dem Gutachter das die Kinder auch zu den Großeltern möchten und dort auch nur 2 Nächte im meiner Woche nächtigen. Meine Ex meinte, das sie eine gute Beziehung zu meiner Mutter hat und wenn meine Eltern mal was machen wollen mit unseren Sohn dann könnten sie das.( Gute Beziehung zu meiner Mutter, Huch?? LOL)

Der Gutachter wusste darauf auch nicht so richtig was zu sagen, er ging nicht weiter darauf ein. Ich versuchte ihm deutlich zu machen,das beide Kinder eine enge Bindung zu den Großeltern haben. Dies verinnerlichte er sich auch, hatte ich das Gefühl.

Meine Ex meinte auch das der große bei ihr leben möchte und mich nicht anschaue.
Ich antwortete, das er dies auch nur in Ihrer Anwesendheit macht er aber mir sehr zugeneigt ist in meinen WM Wochen sich sehr über Aktivitäten freut und wir eine sehr gute Vater Kind Beziehung haben. (davon konnte der Gutachter sich bei Hausbesuchen überzeugen) Ich versuchte auch vorsichtig deutlich zu machen, dass unser Sohn beeinflusst ist von seiner Mutter, sagte auch dazu, das es vielleicht auch unbewusst ist. Da beide Kinder bei telefonaten zwischen uns manchmal dabei sind und mitbekommen wie meine Ex dann mich anschreit und rumheult (wegen banalen sachen) und andere Dinge. Es gibt ja dieses PA Syndrom (ein Elternteil wird abgelehnt) Ich sprach das Wort nicht direkt aus und umschrieb Ursachen und Bemerkungen die ich festgestellt habe bei unserem Sohn, da er seid dem WM immer distanzierter zu mir wurde. Meine Ex warf jegliches zurück und gab mir die Schuld. Aber der Gutachter merkte schon worauf ich hinaus will und verstand mich und nahm meiner Ex ein wenig den Wind aus den segeln.

Ich sagte auch zu meiner Ex, das wir zusammenarbeiten müsssen, (wir sind Eltern, .... blabla) und das ich gern Gespräche auch mit 3. hätte um Missverständnisse aus dem weg zu räumen. Sie war einverstanden bla bla.
Ich kümmere mich trum. Ab den Punkt war meine Ex voll auf Harmonie eingestellt. (Hiiiilfe)


Schlussentlich verblieben wir so, das ich mich bis Dienstag beim Gutachter melden soll ob ich mit den trennen der Kinder einverstanden bin. Der Gutachter schien mir aber sehr nachdenklich und ich hatte das Gefühl das er sich nicht mehr so sicher war, wegen dem von mir angedeuteten PAS und der Bindung zu den Großeltern.

Letzendlich weis ich dies erst genau am Dienstag beim telefonat.
Ich werde aufjedenfall noch mal mit meiner Rechtsanwältin sprechen und mich erst mal bei einer Beratungsstelle (Paarterapie etc) infos holen.
Es ist aber schon mal gut, das meine EX mit Gesprächsterapie einverstanden ist.

Es fogte eine gemeinsame Heimfahrt mit der KM, harmonischer ablauf.

Es klingt alles so hamonisch, KM ist so kooperationsbereit. Jeder nimmt ein Kind und gut ist.
Ich frag mich nur: ist es denn nicht normal, das Kinder Junge 6 und Mädchen 3 sich auch mal streiten?Huch
Beide Kinder lieben sich, das steht nicht außer Frage, aber ist denn eine Trennung der Kinder nötig?


Wie stellt sich das der Gutachter und meine Ex vor?

Bis September 09 gehen beide Kinder in die selbe KiTa, soll ich unsere Tochter um 14 Uhr abholen und sie holt den großen 16.30 Uhr ab?

« Letzte Änderung: 14. März 2009, 17:27:26 von codex » Gespeichert
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« Antwort #10 am: 14. März 2009, 17:56:44 »

Hallo Codex,

ich bin erstaunt, dass ein Gutachter dazu neigt, die "heilige Kuh" keine Geschwistertrennung zu schlachten. Allerdings halte ich das nicht für die schlechteste Idee, als wenn es nachher so kommt, dass der Ältere deutlich den Wunsch hegt, zur Mutter zu kommen und die kleinere Schwester, weil man die mit ihren 3 Jahren nicht so ernst nehmen darf, eben dann mit muss. Dann bist Du für beide Kinder nur noch der Wochenend- und Spaß- und Zahlepapa.

Ehrlich gesagt würde ich mich damit einverstanden erklären. Zumal ich - aber das ist meine persönliche Meinung - die Bedeutung der Großeltern in dieser Frage als untergeordnet empfinde. Es geht um den Verbleib bei den Eltern und nicht um sekundäre Bezugspersonen.
Gerade wenn die Kinder sich auch noch im Kindergarten sehen, gibt ihnen das noch eine Abfederung, bis der Große in die Schule kommt.

Du hast im Eingangspost beschrieben, dass ihr beide nicht mit dem WM klarkommt. Dann wäre diese Lösung doch eigentlich im Sinne aller, ehe einer beide Kinder und beide Kinder einen Elternteil "verliert/verlieren".

Gruß, LBM
« Letzte Änderung: 14. März 2009, 18:03:58 von Lausebackesmama » Gespeichert

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« Antwort #11 am: 14. März 2009, 19:47:14 »

Ich hole immo also beim WM beide Kinder 14 Uhr und meine Ex holt die Kinder 16:30 aus der Kita.

Soll ich in Zukunft meine Tochter um 14 uhr holen und den großen da lassen???

Alle 2 Wochen 48 h habe ich dann nur meinen Sohn, somit wird die Entfremdung weiter gefördert.
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« Antwort #12 am: 14. März 2009, 19:54:08 »

Moin,

bring doch mit ein, dass Du Dich einverstanden erklärst, dass Du weiterhin beide Kinder abholst und Ex den Sohn dann bei Dir. Dann würden auch die Kinder sich weiterhin "privat" sehen.

Gruß, LBM
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« Antwort #13 am: 15. März 2009, 07:52:44 »

Dies würde auch streitereien geben,

dann würde es vorkommen, das mein Sohn vielleicht noch bei mir spielen will der die kleine mit will.

Meine Ex ist mit beiden Kindern überfordert, ich bin es nicht, das weis auch der Gutachter, aber wieso will er dann die Kinder trennen? Er meinte auch es ist eine Option.

Qut es wäre eine gütliche Einigung. Aber ich möchte, das das Gericht das entscheidet.
Jugendamt, Familienhelfer und Gericht waren bisher immer der Meinung beide Kinder haben eine innige Bindung zueinander, was ja auch so ist, und nun kommt der Gutachter daher und sagt, das sich der große durch die kleine gestört fühlt. Was soll denn sowas. Geschwister streiten sich nunmal.Aber genauso lieben sie sich.

Mama und Papa haben sich getrennt, das ich sehr schwer für Kinder, aber jetzt noch die Kinder zutrennen, das bricht mir das Herz. Ich liebe meine Kinder, ich lass es nicht zu das ihnen sowas angetan wird.
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« Antwort #14 am: 15. März 2009, 09:42:02 »

Hi Codex,

wir können hier natürlich alle nicht die Bindung Deiner Kinder beurteilen. Jedoch wird es in Streitfällen wie Deinen oft als problematisch gesehen, dass bei der besseren Bindung je eines Kindes an je einen Elternteil die Geschwistertrennung nicht erwogen wird.

Die Frage ist, ob der Gutachter gut genug ist herauszufinden, ob Dein Sohn wirklich wegen Beeinflussung bei der Mutter bleiben will oder ob es sein wirklicher Wille ist. Ist das erste der Fall, hast Du vielleicht eine Chance, beide Kinder zu bekommen. Ist es das zweite, dann läufst Du wohl eher in die Gefahr, beide Kinder zu verlieren, wenn Du für die Geschwistertrennung nicht offen bist.

Warum wollt ihr denn auch unbedingt das WM abbrechen? Wäre es nicht an euch als Eltern daran zu arbeiten, dass das besser und weiterhin funktioniert, als jetzt zu versuchen, die Kinder per ABR zu euch zu kriegen?

LG LBM
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« Antwort #15 am: 15. März 2009, 12:01:17 »

Moin,

aus dem hier Geschriebenen leite ich wie folgt ab: Der GA hat ein echtes Problem, weil die Kinder bei dir besser aufgehoben sind. Damit macht er deine Ex zur Mutter weggenommener Kinder. Das geht natürlich nicht. Folglich wird ein Kind geopfert und kein Elternteil steht als Verlierer da. Dass die Kinder die Verlierer sind, ist in Deutschland normal und diese Schlachtung der Kinderseelen ist legitim. Am liebsten würde er beide Kinder bei der KM belassen, was aufgrund der Wohnsituaton nicht geht.

Im Telefonat mit dem GA äußere dich unkonkret. So nach dem Motto, dass du die Situation nicht voll durchdenken kannst, dass die Kinder eine enge Bindung zu dir, dem sozialen Umfeld und deinen Eltern haben, dass sie bei dir ein eigenes Kinderzimmer haben. Lass den GA seine Meinung fassen und kommentiere dies max. mit "Halte ich persönlich für unsere Kinder für nicht den optimalen Weg." o.ä.

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« Antwort #16 am: 15. März 2009, 13:40:45 »

So wie Deep das beschreibt, denke ich es auch.

Ich werde auch so vorgehen wie es deep beschrieben hat
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« Antwort #17 am: 17. März 2009, 19:36:20 »

Heut habe ich mit dem Gutachter telefoniert und habe ihm mitgeteilt, das ich dies nicht die optimale Lösung für die Kinder finde. Das ich eine Trennung der Kinder nicht gut finde, denn beide Kinder lieben sich und eine Trennung würde sie belasten.

Der Gutachter fand dies gut. Huch? LOL Warum schlägt der dann erst die Kindertrennung vor`?

Er will mich und meine Ex nocheinmal einladen, einzeln. Ob mit den Kindern oder ohne??? Mal schauen, aber ich habe irgendwie ein gutes Gefühl.


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« Antwort #18 am: 17. März 2009, 22:52:54 »

Hast du ihm damit nicht die Vorlage gegeben beide Kinder bei der KM zu belassen?

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« Antwort #19 am: 18. März 2009, 14:10:45 »

Nein glaube ich nicht, denn er weis das die Mutter mit beiden Kindern überlastet ist.
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« Antwort #20 am: 18. März 2009, 14:12:10 »

Das liese sich schnell umgehen in dem er der KM die Annahme von Hilfe zur Erziehung durch das JA empfihelt. Dann kommt ne nette Dame ab und an ins Haus und unterstützt die Mutter ;-)

Aber ok, ich mag auch Unrecht haben. Warten wir mal euer 3-er Gespräch und dann das Gutachten ab.

Tina
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« Antwort #21 am: 18. März 2009, 19:55:49 »

Diese sogenannte Familienhilfe bekommt sie schon seid August 08
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« Antwort #22 am: 03. April 2009, 13:08:57 »

Hallo,

mal wieder das neuste.
ich war am Montag nocheinmal beim Gutachter. Machte ihm nochmal deutlich, dass ich die Kinder nicht trennen möchte. Und er meinte auch, das er das nicht dem Gericht vorschlagen werde, er wollte die KM nochmal zum Gespräch einladen und nach Ostern soll dann das Gutachten fertig sein.

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« Antwort #23 am: 12. April 2009, 09:30:40 »

Nun errreichte mich ein Brief vom Gericht, welcher vom Gutachter stammt, welchen er ans gericht sannte.


sehr geehrte Frau Richterein ....

die Untersuchungen sind weitgehend, aber noch nicht ganz vollständig abgeschlossen. Am 14.03. 09 wurde ein gemeinsames Elterngespräch gefühhrt, um die Möglichkeit einer Einigung zu erörtern. In einem heute geführten Telefonat nahm der Kindesvater Abstand von der Einigungslösung. Mit dem Eingang des nunmehr erforderlichen schriftlichen Gutachtens kann bis Ende April gerechnet werden.


Ich find es vom Gutachter eine Frechheit zu schreiben, das ich Abstand von einer Einigungslösung genommen hab.
Der Gutachter wollte, das die Kinder getrennt werden, und das habe ich abgelehnt, davon schreibt der Gutachter rein gar nichts.
Das ist eine Aussage, da kann man alles reininterprätieren, z.B. das ich nicht willig bin eine Einigung zu finden. Jedoch möchte ich das, aber nicht wie der Gutachter vorgeschlagen hat, die Kinder zu trennen.
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« Antwort #24 am: 12. April 2009, 09:58:45 »

Hi codex,
also eine Frechheit ist es nicht gerade.

Die Einigungslösung sah für den Gutachter so aus:
Der Gutachter sagt noch einmal zu uns, wie auch schon telefonisch Mitgeteilt, das er beide Kinder (Junge 6, Mädchen 3) trennen will. Besser gesagt das in Erwegung zieht. Da unser Junge sich von unserer Tochter gestört fühlt.
Also Sohn soll zur Mutter (ABR) Tochter zu mir (ABR). Ein Wochenende bekomme ich Sohn und ein WE Mutter die Tochter also so das die Kids sich jedes WE sehen. Und Mittwochs 16 bis 19 Uhr im Wechsel Kids beide bei einem Elternteil.
Meine Nochfrau ist sofort damit einverstanden.

und nun hast du dem Gutachter mitgeteilt dass du diese Lösung nicht möchtest.

Somit stimmt es rein formal, was er schreibt. Die Gründe, warum du es nicht möchtest, hat er nicht aufgeführt. Ich vermute aber, das ist dann seine Aufgabe, es im Gutachten herauszuarbeiten. Ansonsten wäre es eine Wertigkeit die er, neutral wie er ist (sein sollte?) nicht treffen darf.

Vielleicht kannst du ja noch mal mit ihm telefonieren, und ihn sachlich fragen ob er auf die Gründe, warum du der Lösung nicht zugestimmt hast, im Gutachten eingehen wird... Das ist ja sehr wichtig, damit nicht der Eindruck entsteht du würdest nur querschiessen wollen.

ligr ginnie

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