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vatersein.de - Forum 24. Mai 2012, 15:54:48 *
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Autor Thema: Der Nächste bitte..oder wieviel muß ich zahlen...  (Gelesen 7208 mal)
kicki76
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« am: 23. Dezember 2008, 21:58:12 »

Hallo Leute,

ich bin wohl der Nächste der sich wohl in nächster Zeit mit dem Thema Scheidung beschäftigen muß...

Ich kann einfach nicht mehr..seit wir unser Kind haben ( mittlerweile ist der Kleine 2 Jahre alt) ist meine Frau ein anderer Mensch geworden und behandelt mich nur noch wie den letzten  **tsts - ID 6**...nix ist gut genug...ich soll immer zuhause sein..sie meint immer ich arbeite zuviel....sie gibt Geld aus wo sie nur kann...und meint wir würden schlecht leben  (2700€ Netto im Monat...ha ...ha )..das sind unsere ewigen Streitpunkte.
...sie rennt natürlich nur immer in Markenklamotten rum, hat einen nagelneuen Fiat 500 vor der Tür stehen..ne schöne große Mietswohnung etc...alles nur vom Besten...ich helfe Ihr mit dem kleinen wo ich nur kann....aber sie muß natüüüürlich immer das meiste machen...is klar....mein Tagesablauf sieht wie folgt aus...ich mach Wechselschicht und bin gleichzeitig noch Hausmann bevor oder nachdem ich arbeiten gehe.
..und was macht Madame...nix....ausser vielleicht Wäsche waschen...bin ich auf der Arbeit...fährt Madame schön zu Ihrer Mama und läßt es sich dort gut gehen...ich hab ehrlich gesagt langsam die Schnauze voll...nun meine Frage..was muß ich wohl an Ehegattenunterhalt und Kindesunterhalt zahlen???

Hier mal die Eckdaten:

monatliches Einkommen ca. 2700€ netto bei Steuerklasse 3 + 1 Kind
Autokredit ( in der Ehe angeschafft ) 215 €
Autokredit ( für Ihr Auto..läuft auf Ihren Namen mit mir als Bürge, Laufzeit noch 24 Monate) 127 €
Kredit für Möbelkauf ( 150€ Laufzeit noch 30 Monate)

Kann man die Kredite irgendwie bei der Unterhaltsberechnung abziehen??? Gelten die Kredite als ehebedingte Anschaffungen???
Noch ne Frage...ab November 2009 geht Madame wieder halbtags arbeiten..wäre es nicht klüger bis dann mit der Scheidung zu warten..da sie ja dann auch wieder ein Einkommen hat.(ca.600€)
Hab die Befürchtung daß wenn ich jetzt gehe, sie gar nicht mehr arbeiten geht um mir die Taschen leer zu machen.

Helft mir mal bitte...und sagt mir wie ich mich verhalten soll...Tipps sind  bei mir sehr gerne willkommen!

Danke schon mal im Vorraus

Kicki76
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« Antwort #1 am: 23. Dezember 2008, 23:16:10 »

also ein Möbelkredit für >= 5000€, da bleibt jetzt auch mir die Spucke weg. Denke mal Mausilein hat die Bodenhaftung verloren und es besteht durchaus Hoffnung, dass ein Realitätsschock sie heilen kann. Wie wär's einfach mit einer strikten Trennung der Finanzen ohne räumliche Trennung?
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SteMa
_SteMa
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« Antwort #2 am: 24. Dezember 2008, 00:15:14 »

Hallo Kicki76,

erstmal willkommen hier im Forum   exclamation_smile.

Noch ist es ja nicht soweit, dass Du vor vollendeten Tatsachen stehst. Daher schon mal ein Lob vorab, dass Du Dich rechtzeitig informierst.

Dennoch: ist es Dir wirklich so sicher, dass es zur Trennung/Scheidung kommt? Oder höre ich da viel Frust heraus?? Nicht nur, dass Du vermeintlich alles an der Hacke hast, sondern auch sonst ein partnerschaftliches Miteinander nicht stattfindet..? So habe ich das vor 4 Jahren erlebt und es war echt zum K**otzen. Nun ja, das legt sich, man(n) muss aber kämpfen. Höre in Dich hinein, ob Du das wirklich willst und frage Dich, ob Du für Deine Frau noch genug empfindest.

Als ersten Schritt würde ich mir aus Erfahrung heraus ein separates Gehaltskonto zulegen und meinem Arbeitgeber diese Nummer mitteilen. Die paar extra Bankgebühren sind nicht so wild. Euer bisheriges Konto(gemeinsam??) würde ich zukünftig im Plus halten....gleiche nichts alleine aus, sondern spreche das mit Madame ab. Á la: Mausi, ich habe mit der Bank vereinbart, dass unser Konto schrittweise ins Plus gebracht wird. Diese Zinsen sind der reinste Horror. daher wird der Dispo. Monat für Monat um 500€ gekürzt...is klar, eine Menge Holz, aber so in der Art kannst Du das tatsächlich machen. Spreche mal mit Deinem Berater und Du wirst sehen, was geht. Er muss die Kürzung ja nicht bestätigen.

Gehört Dir das Konto alleine hast Du alles selbst in der Hand, so auch die Verfügbarkeit mit den Karten oder Einzüge.

Sollte Madame protestieren schlage ihr ein eigenes Konto vor, auf ihren Namen alleine...eigene Karte, eigene Verantwortung und monatl. Geld von Dir in Höhe XYZ € + Kindergeld.

Ich weiß ist etwas kniffelig so ein Thema, aber ich habe das damals irgendwann so gemacht, dass die festen Kosten über ein Sonderkonto laufen sollten. Da madame alles einkauft und die Verbrauchskosten besser einschätzen kann, sollte sie das Konto führen. Ich habe dann die Beträge überwiesen, so dass das Konto immer ausgeglichen war. Sollte dann mal was gekauft werden (Handtasche, Schuhe. etc.) und es war kein Geld da....ging das eben nicht, es sei denn ich hatte mal einen "Gönnertag".   

Grundsätzlich können Gegenstände immer wieder zurückgegeben werden. Bei Möbeln schlecht möglich. Ich denke, dass der Kredit dafür hälftig angerechnet werden kann, bin mir aber nicht sicher. Ist ja ehebedingt und steht allen zur Nutzung zur Verfügung. KFZ genauso. das Du beim Fiat bürgst ist aus Banksicht erforderlich, da Du das Geld verdienst. Auch hier sollten die Raten berücksichtigt werden können.

00:00: Frohe Weihnachten übrigens!! 

Bzgl. TZ ab 11.2009: hast Du da was schriftliches drüber? Eine Art Vertrag oder so...wäre ideal.
Besser wäre natürlich, wenn sie diese Tätigkeit noch "in der Ehe" aufnehmen würde...gilt als eheprägend und für beide Eheleute gewollt...bzgl. Unterhalt relevant. Sonst könnte Madame sagen: ICH arbeiten?? Wie das denn...nee, dass soll er mal weiter alleine machen....

Aber 11 Monate sind verdammt lang in so einer "Welt"...und ob alle so lange im Vortrennungswahn verharren können/wollen...nachher ist Madame diejenige, die fakten schafft und du kannst nur reagieren...

Tipps:

- Kopier Dir alles was madame irgendwie von Nutzen sein könnte und deponiere es bei Vertrauten/Freunden Deinerseits!! Du ahnst gar nicht wie schnell 
  Unterlagen verschwinden können!!
- Deine Gehaltszettel nicht mehr mit nach Hause nehmen...
- Steuerunterlagen aus Vorjahren kopieren oder mitnehmen und verstecken..
- Rechnungen mit Vermerk wer bestellt hat überweisen (Zuordbarkeit für später)...
- Wer steht im Mietvertrag??? Wer muss ggf. ausziehen...was sagt der Vermieter??
- Wie sehen die Finazen aus? Kannst Du Geld beiseite schaffen um im Falle Scheidung ca. € 10.000,-- zahlen zu können??? (Du hättest 11 Monate Zeit dazu..)Huch

Ziemlich viele Fragen, ich weiß. Aber das sind Erfahrungswerte meinerseits. Hätte ich etliches vorher gewusst hätte ich Kosten reduzieren können, die total überflüssig waren. Also, gut das Du fragst!!

Wie tickt denn Deine Madame sonst so?? "Übermutter" oder durchaus "vernünftig"Huch

Weihnachtlichen Gruß
SteMa
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Malachit
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« Antwort #3 am: 24. Dezember 2008, 08:30:20 »

Hallo zusammen,

Die paar extra Bankgebühren sind nicht so wild.

Ist heutzutage eigentlich gar kein Thema mehr. Bei den meisten "kostenlosen" Girokonten sind zwar ein paar Fußangeln drin wie z.B. monatlicher Gehaltseingang in einer bestimmten Mindesthöhe oder ein durchschnittliches Mindestguthaben auf dem Konto, aber einige wenige Banken bieten inzwischen Girokonten an, bei denen die üblichen Basisdienstleistungen wirklich nichts kosten (meistens, aber nicht immer, reine Internetbanken). Ich mag jetzt keine Werbung für die eine oder andere Bank machen, aber wie üblich hilft Onkel Google, wenn du ihn fragst.

Viele liebe Grüße,

Malachit.
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Es gibt in unserer sogenannten Demokratie keinerlei Opposition, sobald es um Frauenpolitik geht.
kicki76
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« Antwort #4 am: 24. Dezember 2008, 14:51:58 »

Hallo Kicki76,

erstmal willkommen hier im Forum   exclamation_smile.

Noch ist es ja nicht soweit, dass Du vor vollendeten Tatsachen stehst. Daher schon mal ein Lob vorab, dass Du Dich rechtzeitig informierst.

Dennoch: ist es Dir wirklich so sicher, dass es zur Trennung/Scheidung kommt? Oder höre ich da viel Frust heraus?? Nicht nur, dass Du vermeintlich alles an der Hacke hast, sondern auch sonst ein partnerschaftliches Miteinander nicht stattfindet..? So habe ich das vor 4 Jahren erlebt und es war echt zum K**otzen. Nun ja, das legt sich, man(n) muss aber kämpfen. Höre in Dich hinein, ob Du das wirklich willst und frage Dich, ob Du für Deine Frau noch genug empfindest .
Also dazu kann ich nur sagen, daß ich schon noch ne Menge für Sie empfinde..aber vor allem natürlich für meinen tollen Sohn, den ich nicht in fremde Hände abgeben möchte. ich will eigentlich keine Scheidung, aber ich will mich auch nicht länger zum Depp machen. Vor allem will ich mir nicht mein Leben kaputt machen...die Frage ist nur wie man sich eher sein Leben kaputt macht...mit oder ohne Scheidung.

Zitat
Als ersten Schritt würde ich mir aus Erfahrung heraus ein separates Gehaltskonto zulegen und meinem Arbeitgeber diese Nummer mitteilen. Die paar extra Bankgebühren sind nicht so wild. Euer bisheriges Konto(gemeinsam??) würde ich zukünftig im Plus halten....gleiche nichts alleine aus, sondern spreche das mit Madame ab. Á la: Mausi, ich habe mit der Bank vereinbart, dass unser Konto schrittweise ins Plus gebracht wird. Diese Zinsen sind der reinste Horror. daher wird der Dispo. Monat für Monat um 500€ gekürzt...is klar, eine Menge Holz, aber so in der Art kannst Du das tatsächlich machen. Spreche mal mit Deinem Berater und Du wirst sehen, was geht. Er muss die Kürzung ja nicht bestätigen.
Kannst Du das mal genauer darlegen...ich lese immer man soll bei bevorstehender Scheidung das gemeinsame Konto ins Minus fahren...und natürlich haben wir ein gemeinsames Konto...das immer eigentlich 500 - 800 Euro überzogen ist

Zitat
Gehört Dir das Konto alleine hast Du alles selbst in der Hand, so auch die Verfügbarkeit mit den Karten oder Einzüge.

Sollte Madame protestieren schlage ihr ein eigenes Konto vor, auf ihren Namen alleine...eigene Karte, eigene Verantwortung und monatl. Geld von Dir in Höhe XYZ € + Kindergeld.

Ich weiß ist etwas kniffelig so ein Thema, aber ich habe das damals irgendwann so gemacht, dass die festen Kosten über ein Sonderkonto laufen sollten. Da madame alles einkauft und die Verbrauchskosten besser einschätzen kann, sollte sie das Konto führen. Ich habe dann die Beträge überwiesen, so dass das Konto immer ausgeglichen war. Sollte dann mal was gekauft werden (Handtasche, Schuhe. etc.) und es war kein Geld da....ging das eben nicht, es sei denn ich hatte mal einen "Gönnertag".  
Madame kennt sich mit den Kontofinanzen eigentlich gar nicht aus...sie bekommt immer das Haushaltsgeld...wenn ich das mal so sagen darf...aber es reicht irgendwie nie

Zitat
Grundsätzlich können Gegenstände immer wieder zurückgegeben werden. Bei Möbeln schlecht möglich. Ich denke, dass der Kredit dafür hälftig angerechnet werden kann, bin mir aber nicht sicher. Ist ja ehebedingt und steht allen zur Nutzung zur Verfügung. KFZ genauso. das Du beim Fiat bürgst ist aus Banksicht erforderlich, da Du das Geld verdienst. Auch hier sollten die Raten berücksichtigt werden können.
Der Kredit wurde nicht für Möbel aufgenommen aber wir haben mit dem Geld unsere gemeinsame Wohnung neu eingerichtet nach Umzug

Zitat
00:00: Frohe Weihnachten übrigens!! 

Bzgl. TZ ab 11.2009: hast Du da was schriftliches drüber? Eine Art Vertrag oder so...wäre ideal.
Besser wäre natürlich, wenn sie diese Tätigkeit noch "in der Ehe" aufnehmen würde...gilt als eheprägend und für beide Eheleute gewollt...bzgl. Unterhalt relevant. Sonst könnte Madame sagen: ICH arbeiten?? Wie das denn...nee, dass soll er mal weiter alleine machen....
Klar gibts einen Vertrag...sie ist im öffentlichen Dienst und hat einen sehr guten, unbefristeten Arbeitsplatz

Zitat
Aber 11 Monate sind verdammt lang in so einer "Welt"...und ob alle so lange im Vortrennungswahn verharren können/wollen...nachher ist Madame diejenige, die fakten schafft und du kannst nur reagieren...
Ich denke nicht, daß sie mal Fakten schafft, ich denke sie will das eigentlicgh auch nicht...sie macht im übrigen auch eine Therapie wegen Ihrer Probleme..die aber scheinbar nicht anschlägt
Zitat
Tipps:

- Kopier Dir alles was madame irgendwie von Nutzen sein könnte und deponiere es bei Vertrauten/Freunden Deinerseits!! Du ahnst gar nicht wie schnell 
  Unterlagen verschwinden können!!
- Deine Gehaltszettel nicht mehr mit nach Hause nehmen...
- Steuerunterlagen aus Vorjahren kopieren oder mitnehmen und verstecken..
- Rechnungen mit Vermerk wer bestellt hat überweisen (Zuordbarkeit für später)...
- Wer steht im Mietvertrag??? Wer muss ggf. ausziehen...was sagt der Vermieter??
- Wie sehen die Finazen aus? Kannst Du Geld beiseite schaffen um im Falle Scheidung ca. € 10.000,-- zahlen zu können??? (Du hättest 11 Monate Zeit dazu..)Huch
Danke für die Tipps...10000€ in dieser kurzen Zeit sind definitiv unmöglich...ich schaffe schon immer kleinere Beträge beiseite...aber davon bin ich noch meilenweit entfernt...

Zitat
Ziemlich viele Fragen, ich weiß. Aber das sind Erfahrungswerte meinerseits. Hätte ich etliches vorher gewusst hätte ich Kosten reduzieren können, die total überflüssig waren. Also, gut das Du fragst!!

Wie tickt denn Deine Madame sonst so?? "Übermutter" oder durchaus "vernünftig"Huch
Madame ist eine total überforderte Übermutter...also früher stand ich an erster Stelle...jetzt ist es mein Sohn..dann kommt vielleicht Ihre Mutter....und dann vielleicht meine Person. So..jetzt bräuchte ich noch eine Rechnung was mir zum Leben bleibt bei Scheidung...

Zitat
Weihnachtlichen Gruß
SteMa

Edit von Beppo: Zitate korrigiert. Hoffentlich alle richtig.
« Letzte Änderung: 24. Dezember 2008, 16:54:40 von Beppo » Gespeichert
kicki76
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« Antwort #5 am: 14. September 2009, 03:04:04 »

SO..da bin ich auch mal wieder und immer noch verheiratet, ich brauch aber mal wieder Hilfe und Tips!

Also Stand der Dinge ist, daß meine Frau ab November 2009 wieder arbeiten muß. Teilzeit ist beantragt (arbeitet im öffentlichen Dienst) Jetzt warten wir nur noch auf den entsprechenden Arbeitsvertrag.
Es gibt aber Probleme...unseren Sohn. Der meint nämlich nicht in den Kindergarten zu wollen und meine Frau meint plötzlich, daß er wohl auch noch ein wenig zu klein und zu unreif wäre und vielleicht noch bis Sommer 2010 warten soll...dann wäre er fast vier. Halte ich natürlich für totalen Quatsch. Eine Möglichkeit wäre noch, daß wenn Frau arbeitet, ich an meinen Mittag- Frei und Nachtschichten morgens für drei Stunden den Kleinen betreue und er an meinen Frühschichten zu Ihrer Mama geht. Allerdings denke ich, daß diese sich sträuben wird, da sie der Auffassung ist, daß eine Mutter nicht arbeiten brauch, sondern nur für Ihr Kind da sein muß gun
Diese Mutter redet Ihr ziemlich viel rein...ich hab echt Angst, daß sie Ihre Stelle sausen läßt und ich ziemlich blöde da stehe. Eigentlich war es immer mein Plan sie wieder an die Arbeit zu kriegen und dann irgendwann das Weite zu suchen, wenn sich dann die Lage nicht entspannt...aber momentan sieht es irgendwie anders aus.

Habt Ihr irgendwelche Ideen für mich??? Ich weiß schon nicht mehr wie ich mich verhalten soll???
Hab für mich schon beschlossen, daß ich dann Ihren Luxus..sprich Auto etc komplett streichen werde...oder ich lasse mich erst recht scheiden...ich weiß echt nicht mehr weiter exclamation_smile

Ach ja...ich denke bei einer Scheidung würde kein Richter sie zur Arbeit  verdonnern, da unser Sohn in seinen 3 Jahren schon sieben Mal aufgrund von obstruktiven Bronchitiden im Krankenhaus war...der bekommt nen Schnupfen und das geht meist sofort so auf die Bronchien, daß er ins Krankenhaus für drei bis vier tage stationär muß. Die Ärzte meinen, das würde sich im Kindesalter verwachsen...kann aber bis zur Pubertät dauern. Ich bin echt verzweifelt...wie seht Ihr das?

Für Hilfe wäre ich sehr dankbar.
« Letzte Änderung: 14. September 2009, 03:09:41 von kicki76 » Gespeichert
Malachit
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« Antwort #6 am: 14. September 2009, 18:37:36 »

Hallo kicki,

Habt Ihr irgendwelche Ideen für mich??? Ich weiß schon nicht mehr wie ich mich verhalten soll???
Hab für mich schon beschlossen, daß ich dann Ihren Luxus..sprich Auto etc komplett streichen werde...oder ich lasse mich erst recht scheiden...

Hm, es wäre natürlich taktisch höchst unklug, ihr zu drohen ... also wirst du ihr hübsch sachlich vorrechnen, dass ihr Einkommen ab November fest eingeplant war und dass es mit der Rückführung der Schulden ein ziemliches Problem geben wird, wenn dieses Geld jetzt plötzlich doch nicht zur Verfügung steht. Du hattest geschrieben, ihr Teilzeitjob würde ca. 600 Euro bringen; je nachdem, wie viel der Kindergarten kostet, beträgt der Unterschied zwischen "Kind  im Kindergarten und Mama arbeitet" und "Mama kümmert sich daheim ums Kind" doch mal schnell vier-, fünfhundert Euro im Monat. Wenn sie den Junior erst im "Sommer 2010" im Kindergarten haben will, dann bedeutet dies de facto "nach der Sommerschließung" (kaum ein Kindergarten nimmt ein neues Kind drei Wochen vor den Sommerferien auf), also erst im August oder September. Anders gesagt, zehn Monate später als geplant. Demzufolge fehlen da vier- bis fünftausend Euro. Du wirst also Madame freundlichst fragen, ob sie eine Idee hat, wo dieses Geld eingespart werden kann.

Natürlich wirst du dir vorher gründlich überlegen, mit welchen Sparvorschlägen sie kommen könnte. Und dir bei allen Dingen, die dir nicht in den Kram passen, auch den Grund wissen, warum genau das nicht geht bzw. zu wenig Einsparung liefert. Idealerweise so, dass am Ende nur noch die Möglichkeit bleibt, dass sie ihr Auto los ist ... oder irgendetwas anderes, was ihr wehtut, aber nicht dir ;-)

Es gibt aber Probleme...unseren Sohn. Der meint nämlich nicht in den Kindergarten zu wollen und meine Frau meint plötzlich, daß er wohl auch noch ein wenig zu klein und zu unreif wäre und vielleicht noch bis Sommer 2010 warten soll...

Da ist offensichtlich nicht dein Sohn das Problem, sondern deine Frau. Frag' sie mal, ob sie die gleiche Argumentation bringen möchte, wenn es in ein paar Jahren um die Einschulung geht?

Ach ja...ich denke bei einer Scheidung würde kein Richter sie zur Arbeit  verdonnern, da unser Sohn in seinen 3 Jahren schon sieben Mal aufgrund von obstruktiven Bronchitiden im Krankenhaus war...der bekommt nen Schnupfen und das geht meist sofort so auf die Bronchien, daß er ins Krankenhaus für drei bis vier tage stationär muß. Die Ärzte meinen, das würde sich im Kindesalter verwachsen...kann aber bis zur Pubertät dauern. Ich bin echt verzweifelt...wie seht Ihr das?

Im Moment ist noch nicht der Richter dein Problem, sondern deine Frau. Sieht sie denn die wiederholte Bronchitis eures Juniors auch als Argument gegen den Kindergartenbesuch? Wenn ja: Unter gewissen Umständen kann man bei einem kranken Kind daheim bleiben und den Lohnausfall z.T. von der Krankenkasse erstattet bekommen (frag' deine Krankenkasse mal danach, heißt üblicherweise "Kinderkrankengeld" oder so ähnlich). Und im übrigen: Dein Notfallplan ...

Eine Möglichkeit wäre noch, daß wenn Frau arbeitet, ich an meinen Mittag- Frei und Nachtschichten morgens für drei Stunden den Kleinen betreue und er an meinen Frühschichten zu Ihrer Mama geht.

... würde ja auch greifen, wenn euer Sohn normalerweise im Kindergarten ist und ausnahmsweise daheim bleiben muss, weil er gerade kränkelt. Vielleicht kannst du sie ja mit derartigen Überlegungen davon überzeugen, dass sie ruhigen Herzens arbeiten gehen kann, weil das arme, kleine, unreife Kind (hüstel) auch mal ein paar Tage daheim bleiben kann, wenn ihm der Kindergarten auf die Bronchien o.ä. schlägt.

Viele liebe Grüße,

Malachit.
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« Antwort #7 am: 14. September 2009, 18:53:49 »

Moin!

Kleiner Tipp von mir: Übernimm DU die Eingewöhnung. Mütter neigen oft dazu, den Kindern durch ihr Verhalten zu suggerieren, dass Kita nicht gut ist. Väter gehen damit oft cooler um, vermitteln, "da kommt eine geile Zeit"! und die Kinder haben weniger Angst.

Also, nimm Dir ein paar Tage Zeit und gewöhne ein! Aus die Maus!

LG LBM
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wenn wir ihn für jemanden wagen,
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« Antwort #8 am: 14. September 2009, 22:26:12 »

Hallöle,

also zu allererst mal DAnke für Eure Tips.

Stand der Dinge ist nun folgender. Da sich unser Sohnemann , nach drei Tagen Kindergarten, sich richtig was weggeholt hat, lag er letzte Woche wieder sationär im Krankenhaus. Meine Frau natürlich wieder fix und alle und Kindergarten ist nun ein rotes Tuch für sie. Deshalb möchte sie nun erst recht, daß er über die kalte Jahres-Infektzeit anders betreut wird. Ich kann die **tsts - ID 36** ehrlich gesagt nicht mehr hören...aber was soll ich machen??? c
Scheidung ist momentan zu teuer. Deshalb haben wir eine andere Lösung gefunden. Ihre Cousine ist Tagesmutter und nimmt sich unserem Sohn für die Tage meiner Frühschichten an. Das bedeutet, ich passe an den restlichen Tagen auf Ihn auf und nächstes Jahr geht er dann mit immer noch drei Jahren in den Kindergarten. Wobei da natürlich nicht die Viren weg sein werden c

Ich bin ganz ehrlich...so richtig passt mir das nicht, aber ich hab jetzt ne Lösung wo ich nicht auf Ihre  gun Mutter angewiesen bin und irgendwo bin ich zufrieden, daß Sie wieder arbeiten gehen wird. Allerdings habe ich immer noch keinen sorgenfreien Kopf, da ich mir gut vorstellen könnte, daß Ihr nachher wieder irgendwas nicht passt. Jedenfalls fangen wir ab nächste Woche an, den Kleinen bei Ihrer Cousine einzugewöhnen...was nicht einfach wird, da er noch nie von anderen betreut wurde...

Ich hab heute mal die Scheidungsrechner im Netz betätigt...und wo ich gesehen habe...was mir bleibt, wenn ich mich scheiden lasse und sie nicht arbeiten gehen würde...da wurde mir ziemlich schlecht. Trotz meines recht ordenlichen Verdienst...komme ich an den Selbstbehalt dran...unglaublich...also lieber den Hintern zukneifen und ein bißchen still halten...der November ist nicht mehr sooo weit. men_ani

Ich werde natürlich weiterhin berichten.
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« Antwort #9 am: 14. September 2009, 22:27:38 »

Hi,

tue alles damit dein Sohn gut im Kindergarten landet.

Das tut ihm sehr gut !

Nimm Teilzeit oder Urlaub hierfür und begleite du ihn zu Probetagen !

Aus taktischen Gründen ist es auch wichtig das die KM arbeiten geht und die Mutter der KM auf Distanz gehlaten wird.

Sorge dafür, das dein Sohn schon jetzt Freunde findet, die auch in seinen Kindergarten gehen.

Sobald dein Sohn gut im Kindergarten gelandet ist, solltest du nochmals die Gefechts-Lage analysieren.

Dann wirst du auch verstehen, warum die KM und die Mutter der KM sehr intensiv dagegen waren ...



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Ich ziehe nicht aus.
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« Antwort #10 am: 14. September 2009, 23:57:45 »

Ich würde so argumentieren (und denke auch so) dass der soziale Kontakt im Kindergarten dem Kind gut tun wird.
Soziale Interaktion kann man nicht früh genug lernen, aber es ist eben was anderes als alleine bei Mama oder Oma...
Klar kann es sich da mal Krankheiten zuziehen, aber, vielleicht kommt das Immunsystem später auch weniger auf den Gedanken, auf harmlose Pollen oder Milben loszugenhen!?
Das mit den Schwiegermüttern kenn ich, da ist man manchmal echt überrascht: die kennen schon während der überraschenden  Schwangerschaft seltsamerweise schon genau das geänderte Unterhaltsrecht.
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Malachit
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« Antwort #11 am: 15. September 2009, 00:03:18 »

Hallo kicki,

Ich hab heute mal die Scheidungsrechner im Netz betätigt...und wo ich gesehen habe...was mir bleibt, wenn ich mich scheiden lasse und sie nicht arbeiten gehen würde...da wurde mir ziemlich schlecht. Trotz meines recht ordenlichen Verdienst...komme ich an den Selbstbehalt dran...unglaublich...

Nu mal sachte. Mit welchen Daten hast du welchen Scheidungsrechner gefüttert, und was ist dabei rausgekommen? Die ganze Rechnerei ist nämlich derart kompliziert und hängt dermaßen was vom Einzelfall ab, dass man mit diesem "ein paar Daten einkippen und über das Ergebnis staunen" meist doch einiges übersieht. Also wenn du magst, stell' die Daten mal hier ein, und wir schauen dann mal drüber ...

Viele liebe Grüße,

Malachit.
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« Antwort #12 am: 19. September 2009, 06:57:46 »

Hallöle,

ich hab den Unterhaltsrechner auf der der Seite von stern.de benutzt, hab mein Jahresbrutto von 52000€ eingegeben und Fahrtkosten zur Arbeitstätte abgezogen von 12km. Und dann natürlich schon in STeuerklasse 1 gerechnet. Für die Mutter hab ich nix eingegeben, da sie ja scheinbar nicht arbeiten geht.

Zur Situation momentan: Der Kindergarten hatte sich gemeldet und wollte wissen, wann wir mit der Eingewöhnung weitermachen, da der Kurze ja noch krank ist. Hab dann dort zurückgerufen und man hat sogar eine noch schonendere Eingewöhnung angeboten, mit Mama oder Papa zusammen in der Gruppe. Frau war sogar begeistert, so daß wir die Idee mit der Tagesmutter fallen haben lassen. Also prima, der Kleine soll ab Montag wieder in den Kiga. Montag mit Frau, die restlichen Tage mit Papa. Ich hab mich riesig gefreut. Wohlgemerkt...ich hab. c
Gestern dann die Wende...auf einmal hieß es wieder...der Kurze ist noch zu klein für den Kiga...das wird nicht klappen gun
Ich dachte mich trifft der Schlag....daraus entstand also ne Diskussision...eine hysterische schreiende Frau, die fast ausziehen wollte. Ihr Standpunkt: sollte es nicht klappen und heult der Kurze sich da ständig weg....kündige ich meine Stelle. c
Ich kapier das einfach nicht....aber ich denke ihre Mutter steckt da irgendwie wieder hinter. Gestern war sie ja morgens da...und sie wollte wohl mal alleine von dort zur Sparkasse gehen. Da muß der Kurze wohl Theater gemacht haben und wollte Mama nicht gehen lassen. Ich denke, da muß Schwiegermutter wohl wieder auf sie eingeredet haben..der Kleine ist noch nicht reif, noch zu klein...und und und... mad
Ich weiß nicht mehr weiter...was ist Euer Tip? Ich denke ohne Geheule wird die Eingewöhnung eh nicht klappen...wie stellt die sich das eiegentlich vor??? Ich denke es läuft alles auf eine gekündigte Stelle oder Scheidung hinaus cry_smile

Ich hoffe mein Sohn macht im Kindergarten richtig gut mit und beweist Ihr das Gegenteil...ich mache ja den größten Teil der Eingewöhnung...alles geht ja leider nicht, da ich SChichtarbeit mache und an meinen Frühschichttagen keine Chance dazu habe.
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Beppo
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Ich bin nicht Deutschland. Ich bin Griechenland.


« Antwort #13 am: 19. September 2009, 07:19:43 »

Steck den Kleinen in den KiGa und deine Olle zur Tagesmutter! 

Aber im Ernst, es wird Zeit, dass du dich gerade machst.

Z.B. in dem du ihr den freien Zugang zum Geld streichst.

Du lässt dein Gehalt auf ein Konto fließen, auf das nur du Zugriff hast. Bezahlst davon alles Nötige, behältst noch einen Notgroschen ein und teilst ihr vom Rest Haushalts- und Taschengeld zu.
Wenn ihr das nicht reicht, wird sie selbst merken, dass sie arbeiten gehen muss.

Gruss Beppo
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« Antwort #14 am: 19. September 2009, 08:00:24 »

Hi Beppo,

Danke für die superschnelle Antwort.

Das mit dem Konto werde ich auf jeden Fall machen. Aber wir haben eigentlich momentan gar kein Geld übrig..das weiß sie ja auch...sie weiß wie nötig wir Ihr Geld haben...sie ist hinsichtlich unseres Kindes total hirnverbrannt.
Ich hab Ihr aber auch schon gesagt, daß wir dann Ihr Auto abgeben müssen...Ihre Antwort...dann geben wir den halt ab.
Ich versteh das ehrlich gesagt alles nicht...aber wer versteht schon Frauen...
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Beppo
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« Antwort #15 am: 19. September 2009, 08:14:37 »

Sie wird das nicht einsehen, solange du alleine für das Geld "zuständig" bist.

Es spielt in ihrem Kopf einfach keine Rolle.
Sie muss für das Kind da sein und du für das Geld.
Wie du das machst, ist dein Problem.
Und genau das muss aufhören.

Ihr Auto bezahlst du natürlich auch nicht von deinem Gehaltskonto sondern nur das, was wirklich nötig ist und vom Einkommen auch bezahlt werden kann.

Das Geld muss auch ihr Problem werden!
Sie wird es sonst nicht einsehen
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« Antwort #16 am: 19. September 2009, 08:18:22 »

Das mit dem Geld ist ne gute Idee.

Das Geld muß auch Ihr Problem werden..das ist echt gut.
Momentan hat sie mit dem Geld gar nix am Hut...selbst für das Haushaltsgeld bin ich verantwortlich. Das muß sich ändern.
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« Antwort #17 am: 19. September 2009, 10:09:47 »

Hallo kicki,

Ich hab Ihr aber auch schon gesagt, daß wir dann Ihr Auto abgeben müssen...Ihre Antwort...dann geben wir den halt ab.

Dann mach das, und mach es schnell - diese Dame muss schleunigst merken, dass das kein Scherz ist! Und ganz schnell auch die Sache mit dem eigenen Girokonto, auf das dein Gehalt fließt, damit du die Kontrolle darüber hast, wie viel Geld sie überhaupt zu Gesicht bekommt.

ich hab den Unterhaltsrechner auf der der Seite von stern.de benutzt

Hab' ich vor anderthalb Jahren auch mal versucht und bin nicht damit zurecht gekommen. Entweder ich bin blöd, oder der Rechner vom Stern ist blöd. Arrogant wie ich bin, behaupte ich mal ganz frech: Der Rechner ist blöd ...

und Fahrtkosten zur Arbeitstätte abgezogen von 12km.

Du kannst pauschal 5% von deinem Netto für berufbedingte Aufwendungen ansetzen. Eine Einzelaufstellung lohnt sich daher wenn überhaupt nur dann, wenn du höhere Aufwendungen hast als das, was durch die Pauschale ohnehin abgedeckt ist.

Ich hoffe mein Sohn macht im Kindergarten richtig gut mit und beweist Ihr das Gegenteil...

Ich erzähle mal die Geschichte, wie so etwas auch laufen kann. Mein Jüngster ist hochgradig schwerhörig und ist daher seit seinem dritten Lebensjahr wg. entsprechender Förderung in einen Kindergarten für Hörgeschädigte. Kleines Problem: Dieser Kindergarten ist am anderen Ende der Stadt, d.h. Junior wird jeden Tag per Kleinbus abgeholt und zurückgebracht, zusammen mit anderen Kindern, die in den gleichen Kindergarten gehen. Damals also, nach ein paar Tagen Eingewöhnung, der erste Tag mit Busfahrt; und natürlich haben meine DEF und ich (damals waren wir noch zusammen) uns Sorgen gemacht, ob wir an dem Morgen ein schreiendes und heulendes Kind in den Bus schieben müssen. Nun, um es kurz zu machen: Kind sieht den Bus, guckt ein bisschen verwundert; grinst, steigt ein, winkt noch ganz kurz und schaut sich nicht einmal mehr um, als der Bus abfährt ...

Er hatte dann wohl einen recht vergnüglichen Tag im Kindergarten, war aber an dem Abend natürlich fix und fertig ;-)


Viele liebe Grüße,

Malachit.

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hamburg2000
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« Antwort #18 am: 19. September 2009, 22:48:20 »

Hi,

folgendes möchte ich anmerken:

- bei Scheidung verliert dein Kind den Vater

- die Schwiegermutter ist definitiv eine Gefahr für das Kind.

- die Meinung des Kindergartens ist entscheidend, nicht das Schreien des Kindes. Dort arbeiten geschulte und erfahrene Erzieher ...

- die KM und Mutter von KM werden demnächst noch einen drauf legen. Sprich nicht so viel mit denen, alles was du sagst wird die Mutter von KM gegen dich verwenden.

- DU nimmst dir am besten ab sofort sehr viel Zeit für das Kind. Schicke KM einkaufen, arbeiten, etc. und entfremde sie irgenwie von der Mutter der KM.

- Halte die Mutter der KM vom Kind fern ! (Müdigkeit, Freunde treffen, KV ist erkältet, Freizeit- Termine mit Kind schön verteilen  ...)

Es besteht die konkrete Gefahr, dass du Schiffbruch erleidest. Also keine Schnellschüsse machen.

Wie alt ist die Mutter der KM ? 

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Ich ziehe nicht aus.
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« Antwort #19 am: 20. September 2009, 07:20:12 »

Hi Hamburg2000,

die Mutter der Kindsmutter ist etwas um über 50...kann ich Dir gar nicht genau sagen...vielleicht 54???

Das Problem meine Frau und Kind von der Kindsmutter fernzuhalten ist sehr schwierig, da wenn ich arbeiten bin, meine Frau eigentlich jeden Tag dorthin fährt. Änderung kann sich nur einstellen wenn der Kleine ab morgen in den Kindergarten geht, weil dann ist er vormittags dort und dann fehlt die Zeit dafür. Allerdings wird sie dann wenn ich Mittagschicht habe, nachmittags dorthin fahren. Vermeiden kann ich es leider nicht.

Zum Kindergarten...ab morgen gehts wieder los. Morgen geht meine Frau mit Ihm dorthin und ab Dienstag gehe ich jeden Tag, da es arbeitstechnisch da für mich passt. Ich hoffe nur, daß meine Frau nicht schon morgen wieder auf den Klops kommt, daß das für meinen Sohn nix ist und sie Ihn nicht mehr dorthin lassen will.

Ich bin ganz ehrlich...eigentlich will ich noch keine Scheidung. Ich liebe mein Kind über alles und ich will ihn nicht dieser Familie überlassen, denn dann wird er genauso unselbstständig und ohne Selbstwertgefühl erzogen wie das meine Frau früher wurde. Meine Frau leidet auch total unter der Erziehung Ihrer Mutter, aber gibt es trotzdem genauso an meinen Sohn weiter ohne es zu merken. Darüber zu reden ist ein rotes Tuch für sie...das endet immer in Hysterie und Chaos.
Die einzige Möglichkeit, die ich momentan doch nur habe, ist es die Füße still zu halten und zu hoffen, daß mein Sohn sich mit meiner Hilfe schön an den Kindergarten gewöhnt und sie wieder arbeiten geht.
Ansonsten muß ich noch einige Jahre ausharren, wie schnell kann man jetzt noch einem Dreijährigen den Vater ausreden...wenn ich an sowas denke, würde ich nicht mehr sein wollen.

Irgendwie geh ich an der Sache kaputt..irgendwie wird mein Leben von dieser Frau nur kaputt gemacht.
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« Antwort #20 am: 20. September 2009, 15:29:55 »

Jaja, das kenne ich... So richtig ist deine Frau wohl nie von zu Hause ausgezogen...
Meine ist auch immer täglich zu den Eltern für mehrere Stunden. Und die wussten auch immer ganz genau, was Töchterchen so alles zusteht...
Wenn es auf der Kippe steht, überleg dir, ob du wirklich den ersten Schritt machen willst, oder ob es eine Chance geht.
Aber sei auch vorsichtig und sprich nicht zu viel über finanzielle Dinge. Und schaff dir ein Polster für harte Zeiten, da muss keiner was von wissen.
Wohnungseinrichtung, Rechtsanwälte all dies ist teuer und wenn man von 1000€ leben muss, ist ne neue Einrichtung ein Problem...
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« Antwort #21 am: 24. September 2009, 00:33:12 »

Hi Leute,

mal ein kleiner Lagebericht. Seit Montag geht meine Frau, bzw. ich mit meinem Sohn zum Kiga. Immer eine Stunde und Mama oder Papa sind die ganze Zeit dabei. Und siehe da...es macht ihm Spaß...am zweiten Tag hat er schon zu mir gesagt, "Papa...ich will den ganzen Tag hier bleiben" Allerdings muß man auch wirklich bei ihm bleiben, sonst heult er sich sofort weg. Aber egal...er soll ja erstmal Vertrauen zu dem neuen Umfeld finden...und das gefällt ihm schonmal:-)

Hab übrigens mal bei meiner Frau geschnüffelt c Und Forenbeiträge in einem Mutter-Kind Forum gelesen. Dort schreibt sie von Ihren Problemen...dabei tauch ich allerdings gar nicht auf, sonder sie schreibt wie sehr sie durch ihre Mutterolle am Ende ist und sich nicht mehr als Mensch sieht, dazu kommt noch das ewige Rumgehacke von Ihrer   gun Mutter, bezüglich als MAMA darf man nicht arbeiten gehen, sondern muß immer für sein Kind dasein. Sie schreibt, daß sie Ihre Mutter als Stein im Weg sieht.
Aber warum läßt sie das dann so an mir aus...im Prinzip hat sie doch meine Ansichten...verstehe einer die Frauen c
« Letzte Änderung: 24. September 2009, 00:35:09 von kicki76 » Gespeichert
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« Antwort #22 am: 24. September 2009, 06:01:21 »

Hallo Kicki!

Dann nutze dieses Wissen schlau für Dich!

Ich kann das TOTAL verstehen, wie es Deiner Frau geht. Ich bin wirklich gern Mutter, aber Vollzeit zu Hause mit Kind ist alles andere als unanstrengend. Und wenn sie sich einerseits danach sehnt, arbeiten zu gehen, andererseits von ihrer Mutter (u.a.) unter Druck gesetzt wird, dass das Kind zur Mutter gehört und sie eine schlechte Mutter ist, wenn sie es in die Fremdbetreuung gibt, dann lastet da schon ganz schöner Druck auf ihr.

Also lass einfach Bemerkungen fallen, dass sie ihren Mutterjob gut macht und entlaste sie dabei. Gleichzeitig machst Du sie darauf aufmerksam wie gut sich euer Sohn gewöhnt. Geht halt ab und an mal auf die Toilette, damit er merkt, dass ihr geht aber auch wiederkommt.

Rede viel mit Deiner Frau. Dass es auch wichtig ist, dass sie an sich denkt, denn eine gute Mutter kann sie nur sein, wenn sie auch selbst zufrieden ist, bla blubb.... Umso mehr Verständnis und Unterstützung sie von Dir bekommt, desto weniger Macht hat ihre Mutter.

Das wäre mein Rat.

LG LBM
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« Antwort #23 am: 24. September 2009, 22:12:52 »

Rede viel mit Deiner Frau.

Das sehe ich - vielleicht zu Unrecht - ganz anders.
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« Antwort #24 am: 24. September 2009, 22:27:18 »

Hey Hamburg2000,

es wäre schön, wenn Du Deine Kurzaussagen mal mit ein bißchen Inhalt füllen könntest. Denn die Tatsache allein, dass Du es anders siehst, wird den TO nicht weiterbringen. (Und mich auch nicht!)


LBM
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