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vatersein.de - Forum 24. Mai 2012, 15:15:27 *
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Autor Thema: Verbraucher Insolvenz  (Gelesen 946 mal)
outlaw23
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 7


« am: 15. August 2004, 18:29:33 »

Hallo
wollte evtl. Verbraucher insolvenz anmelden . ich besitze aber ein haus und ein auto was beides finanziert ist ich wollte fragen ob sich jemand auskennt was mit meinen "eigentum" passiert wenn ich das so durchziehen würde Huch kann mir jemand tips geben???worauf muß ich achten??? was kann man mir alles wegnehmen???

würde mich auf antworten freuen
Gespeichert
Ingo
Rege dabei
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 182



« Antwort #1 am: 25. August 2004, 21:13:31 »

ich kann zwar nix genaues schreiben, aber eine Bekannte hatte das auch in erwägung gezogen und es sein gelassen.
Du darfst dann 7 Jahren nicht den kleinsten Kredit aufnehmen, sonst ist wohl alles hinfällig! Geh doch mal zur Verbraucherzentrale!
Gespeichert

Schumacher
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 21


WWW
« Antwort #2 am: 03. November 2004, 17:15:43 »

Hallo,

der Insolvenzverwalter wird das Auto und das Haus verwerten. Auch sonstige Werte die Du hast.
Ich nehme an, dass Du zusammen mit dem Inso-Verfahren eine Restschuldbefreiung erlangen willst.
Diese würdest Du nicht bekommen, wenn Du einen Gläubiger bevorzugst. Dies würde geschehen, wenn beispielsweise eine Leasingfirma (oder die Finanzierungsbank) die Abzahlungen weiter in der gleichen Höhe wie bisher bekommen.

Das funktioniert so: Du hast ein Einkommen X und der Gesetzgeber gibt Dir danach einen pfändungsfreien Betrag von Y. Der Betrag Y ist niedriger als Dein Einkommen. Die Differenz erhält der Inso-Verwalter und verteilt ihn nach einer bestimmten Quote auf die Gläubiger.

Aus dieser Quote werden auch die Banken für das Auto und das Haus bedient. Das ist denen aber in der Rebel zu wenig - also nehmen sie Dir sowieso die finanzierten Gegenstände weg.

Niemand der ein Insoverfahren macht, kann sein Haus behalten - selbst wenn es schon abbezahlt ist.  Es wird verkauft oder versteigert und der Erlös geht in die zu verteilende Masse und wird nach Quote auf die verschiedenen Gläubiger aufgeteilt.

Findet sich kein Abnehmer für die Immobilie, erhält es der Schuldner nach Ablauf der Restschuldbefreiung zurück. Passiert aber nicht allzu oft.


Zitat
Hallo
wollte evtl. Verbraucher insolvenz anmelden . ich besitze aber ein haus und ein auto was beides finanziert ist ich wollte fragen ob sich jemand auskennt was mit meinen "eigentum" passiert wenn ich das so durchziehen würde Huch kann mir jemand tips geben???worauf muß ich achten??? was kann man mir alles wegnehmen???

würde mich auf antworten freuen
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Uli
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 5.561


VS-Fossil


WWW
« Antwort #3 am: 03. November 2004, 19:39:17 »

Hallo Outlaw,

als ich ganz unten war, hatte ich das auch gedanklich in Erwägung gezogen. Mein Anwalt riet mir damals auf jeden Fall die Finger davon zu lassen, sondern im Notfall mit den Banken zu reden. Da deren Beträge oftmals bereits ausgebucht sind, sind die froh wenn die ein wenig sofort bekommen, anstatt so gut wie garnichts über Jahre verteilt.
Glücklicherweise meinte das Schicksal es damals einigermaßen gut mir und mein Chef hat mir aus der Patsche geholfen, so dass mir alles erspart blieb.

Gruß Uli
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