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vatersein.de - Forum 21. November 2017, 21:55:05 *
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Autor Thema: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter  (Gelesen 95483 mal)
chiarasdad
Schon was gesagt
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 28


« Antwort #50 am: 30. Mai 2010, 20:57:51 »

Hallo zusammen,

also ganz ehrlich, mir wird jeden Tag in diesem Land mehr schlecht und der Spruch......." ich kann gar nicht soviel essen, wie ich ko.... könnte" der trifft es auf den Punkt..........
ich bin erst seit heute hier und ganz ehrlich, ich sehe diesen Weg auch auf mich zu kommen..............meine Ex tut alles, was sie denkt das es für sie gut ikst und alle drumherum müssen damit leben und genau solchen Frauen wird eben nicht mal eine Grenze gezeigt, weil ja einfach der Mann der "böse " ist.............

ich wünsche dem Schreiber einfach die Kraft das alles zu überstehen und das Glück, das sein Sohn ihn irgendwann finden will.............

MfG Peter
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Agent_Zero
_Agent Zero
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1.704



« Antwort #51 am: 30. Mai 2010, 21:34:10 »

Moin Chiarasdad,

...der Schreiber des Briefes hat "seinen Kampf" verloren, deswegen auch der Brief
an den Richter, in dessen Verantwortung dies passierte.

Gebracht hat es ihm unter Umständen nicht viel und eventuell etwas ärger. Jedoch
ziehe ich meinen Hut davor, hinter der Sache zu stehen und die Meinung zu vertreten,
auch wenn es mal rauher wird.

Gruss
Agent
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Mantra:

NEIN, NICHT nächste Woche. Heute noch oder morgen. Und schreib jetzt nix vom Anwalt (...), sondern heb Deinen Hintern samt Eiern hoch und werde aktiv.


Zitat Brille007, 22. August 2008, 22:44:25
mikkian
Zeigt sich öfters
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 75


« Antwort #52 am: 20. Juni 2010, 19:00:37 »

Hallo zusammen,

ich habe mir gerade diesen offenen Brief durch gelesen. Ein wenig erinnert das mich an mich selber als ich versuchte wenigstens noch ein wenig Mitspracherecht an der Erziehung des Kindes zu haben.
Es gab einige Termine beim JA, dort hatte die Mutter dann immer versichert das der Junge keine Filme oder Playstationspiele spielt die nicht für sein Alter frei gegeben sind zu sehen bekommt, ebenso würde der Junge doch gar nicht stundenlang vor irgendwelchen elektronischen Geräten sitzen.
Alles Lügen der Mutter, aber ich musste das auch so hinnehmen und habe irgendwann aufgehört darum zu kämpfen, es bringt nichts und in aller erster Linie wurde das Kind damit belastet ("Du darfst Papa nicht erzählen was Du zu Hause machst).
Mal eine kleine Geschichte, was Mütter alles so dürfen:
Als der Junge ca. 8 Jahre alt gewesen ist hat er Urlaub auf Mallorca mit seiner Mutter und seinen Großeltern gemacht. Dort hat er sich beim spielen den Arm gebrochen und die Mutter befand es nicht als notwendig den Jungen dort ausreichend ärztlich behandeln zu lassen. Nach der Rückkehr der beiden habe ich mir sofort den Jungen geholt und bin ihm ins Krankenhaus gefahren, dort bekam er einen Gips und der Unfallchirug meinte wir hätten Glück das der Bruch noch nicht weiter zusammen gewachsen ist, sonst hätte der Arm gebrochen werden müssen.
Gleichfalls erzählte mir die Mutter dann aber sie wäre bei einem Heilpraktiker auf Mallorca gewesen, der Junge müsste jetzt diese spanischen Medikamente nehmen, wofür sie seien konnte sie mir nicht beantworten (und spanisch kann ich auch nicht), nur das er sie nehmen müsste. Ich bin dann mit meinem Jungen zu meinem Hausarzt und habe ihm die zur Hälfte gefüllte Plastiktüte mit Medikamenten gezeigt. Mein Arzt meinte diese einen Tabletten die der Junge nehmen sollte könnte er soweit als Durchfallmittel erkennen, dabei hatte der Junge gar keinen Durchfall zu der Zeit. Und den Rest der Medikamente solle ich mal vernichten, besser wäre das...
Vom Jugendamt bekam ich nach diesem Vorfall nur gesagt:"Wenn der Junge bei der Mutter ist dann ist das ihre Angelegenheit was sie mit dem Junge macht, ich solle mich da nicht weiter einmischen....

Aber nun wohnt der Junge zum Glück bei mir und wir haben eine Menge aufzuarbeiten.
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Weekenddad
Gast
« Antwort #53 am: 22. September 2010, 00:37:47 »

Die Richter und das JA fahren doch mit uns  achterbahn Dieser Mann hat gekämpft und mit diesem öffentlichen Brief ein Denkmal gebaut. Ich hoffe sein Sohn hat die Chance in zu lesen um alles besser zu verstehen. Ich ziehe tief den Hut vor diesem Vater.  schild_respekt
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Agent_Zero
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1.704



« Antwort #54 am: 22. September 2010, 08:26:37 »

Moin,

irgendwie schon mystisch, tümpelt der Brief (bzw. Thread) immer wieder einmal hoch. Am Freitag geht
es bei mir wieder mal um alles oder nichts.

Mag man es Pessimismus nennen, aber den Thread habe ich mir gedanklich vorgemerkt. Sollte wieder
nichts dabei rauskommen und ich durch die Exekutive oder ähnliches gezwungen werden zu kapitulieren,
werde ich mit Sicherheit nicht wortlos aufgeben.

Dieser Beitrag führt einem immer wieder vor Augen, wie es laufen kann. Die passende (H)exe dazu hätte
ich.

Same shit, different day!

Gruß
Agent
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Zitat Brille007, 22. August 2008, 22:44:25
Dirk_39
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 55


« Antwort #55 am: 26. März 2011, 08:38:03 »

Ist ein alter Thread, ich weiß.

Aber beim Lesen des Briefes habe ich Respekt vor diesem Vater bekommen, den ich nicht mal kenne! ich weiß, dass Gewalt keine Lösung ist, aber bei manchen Richtern oder Behördenvertretern müsste man sich nicht wundern, wenn die Väter austicken und tatsächlich mal einen Hausbesuch abstatten!

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jonas2004
Rege dabei
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Beiträge: 132


« Antwort #56 am: 20. August 2011, 09:37:08 »

Habe  höchste   Achtung  vor Diesen Vater  !!!!!   Ich kann es Verstehen  warum man nach Jahren   nicht mehr kann .  Obwohl schon viele wissen das ich im vergleich 0 aber wirklich 0  erlebt habe.



Lg


Jonas 2004
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Jens Jacob
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aka Peter2010


« Antwort #57 am: 04. September 2011, 21:02:08 »

Hallo Grigori, hallo zusammen,

wenn ich diesen Brief lese, fallen mir sofort ein paar Sachen auf, die ich so nicht akzeptieren kann.
Zum einen ist der RA das Sprachrohr zum Richter. Eigene Briefe an den Richter finden eher wenig Bedeutung.
Es sei denn, der Richter ist faul und hakt dieses Thema ab.
Natürlich kann er dies lesen aber für eine Entscheidung wohl eher nicht relevant.
Außerdem sind es nur ein paar Jahre die verstrichen sind. Blöder Spruch hinterher "Die Zeit heiligt die Mittel"
Habe selbst früher den Richter angeschrieben, heraus gekommen ist gar nichts.
zum Thema Jugendamt: Dienstaufsichtsbeschwerden eine nach der anderen geschrieben. Landen im Papierkorb
oder werden mit einem Kommentar versehen, dass sich die Balken biegen. Nachweislich alles observiert mit einem Bekannten.
Es glaubt mir eh keiner was ich da beobachtet habe und wie die Stellungnahme dann ausging.
Ich hatte einen Familienpsychologen, der quasi auf meiner Seite war. Bei der Verhandlung hat er fast den Schwanz eingezogen.
RA: sind selbständige Unternehmer. Daher ist es wichtig, den/die  Mann/Frau des Vertrauens zu finden.
Will keine Werbung machen, habe aber 2 gute an der Hand, die auch strategisch vorgehen.

Mein Rat hier. Nicht aufgeben, Dein Sohn wird irgendwann die Schwingungen spüren, die für ihn gekämpft werden.
Ich hatte auch ein fast eine Ewigkeit verbracht, indem mein Sohn zu mir sagte: "Geh weg, sonst rufe ich die Polizei"
oder die KM sagte" ** will Dich einfach nicht sehen, Tschüss". Über tausend Kilometer an Leerfahrten hingelegt.


Jens Jakob

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Jens Jakob
Malachit
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« Antwort #58 am: 04. September 2011, 22:44:36 »

Hallo Jens Jacob,

seufz ;-(

wenn ich diesen Brief lese, fallen mir sofort ein paar Sachen auf, die ich so nicht akzeptieren kann.
(...)
Mein Rat hier. Nicht aufgeben, Dein Sohn wird irgendwann die Schwingungen spüren, die für ihn gekämpft werden.

Auch hier der Hinweis: Dieser Brief ist inzwischen mehr als drei Jahre alt. Es handelt sich um keinen aktuellen Fall, und wenn du mal Onkel Google bemühst, dann wirst du problemlos feststellen, dass diesem Brief damals ein mindestens vierjähriger Vernichtungsfeldzug voranging, den die Mutter gegen den Vater geführt hat, selbstverständlich mit freundlicher Unterstützung durch die üblichen Hilfstruppen der deutschen Justiz.

Und so wie ich das sehe: Dieser Brief war wichtig, ist wichtig, und wird (leider) noch einige Zeit wichtig sein. Nicht, weil der betreffende Richter ihn gelesen hat (falls er ihn überhaupt gelesen hat) - sondern weil dieser Brief hier veröffentlicht ist, als Anklage und ständige Mahnung, in was für einem Dunklen Zeitalter wir hier in Deutschland leben.

Viele liebe Grüße,

Malachit.
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Der Unterschied zwischen Diktatur und Demokratie besteht darin, ob das Volk vor der Regierung Angst hat, oder die Regierung vor dem Volke.
Jens Jacob
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Beiträge: 16

aka Peter2010


« Antwort #59 am: 05. September 2011, 17:45:17 »

Hallo Malachit,

habe ich gelesen, dass es hier um keinen aktuellen Fall handelt. Den vierjährigen Vernichtungsfeldzug werde ich mir noch genauer anschauen.
Die Wichtigkeit dieses Briefes ist absolut in Ordnung. Trotzdem nciht aufgeben.
Habe einen solchen Vernichtungsfeldzug selbst Jahre miterlebt.
"Ich will den Sohn umbringen" etc. Misshandlung usw.
Wenn mein Beitrag vielleicht noch dieses Jahr  bei SternTV gezeigt wird, gebe ich rechtzeitig Bescheid.
RTL hat bei mir schon angerufen und möchten meinen Fall moderieren.

Ich glaube, keine Facette wurde bei mir ausgelassen.

Jens Jakob
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Jens Jakob
Marko99
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« Antwort #60 am: 14. November 2011, 13:23:07 »

Ich habe den Brief leider auch jetzt gelesen...

Mein Vater hat damals den Kampf um die Tochter aus erster Ehe verloren... War eine andere Zeit damals..

Meine Mutter hat auch ihre ganz speziellen Erfahrungen mit JA und Gerichten zu diesem Thema gemacht...

Und dann noch dieser Brief...

In mir kämpfen gerade zwei Wölfe...Einer der sagt... Kämpfe wie ein Wolf um deine Kinder...und einer lass los...bringt nix..zahl einfach KU... Welchen Wolf soll ich füttern?

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Malachit
Globaler Moderator
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« Antwort #61 am: 14. November 2011, 17:13:33 »

Hallo Marko,

In mir kämpfen gerade zwei Wölfe...Einer der sagt... Kämpfe wie ein Wolf um deine Kinder...und einer lass los...bringt nix..zahl einfach KU... Welchen Wolf soll ich füttern?

Natürlich den Wolf, der um die Kinder kämpft - was denn sonst?

Viele liebe Grüße,

Malachit.
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Marko99
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« Antwort #62 am: 15. November 2011, 18:07:22 »

*Vollquoting gelöscht*

Das wollte ich lesen:-) Aber es sind natürlich auch Gedanken die man(n)/ Vater sich stellen sollte und darf.

Wie gesagt, mein Vater hat damals irgendwann gesagt, er möchte nicht mehr.. immer wieder Angriffe von der 1. Frau... sogar Gefängnis, weil er den Unterhalt nicht zahlen konnte und 3 Kinder mit der neuen Frau (meiner Mutter) hat.. 6 Wochen war er dafür weg...

Aber ich bin eine Kämpfer Natur... Und auch ich beherrsche "Dirty Tricks" nicht nur vom skaten damals... Aber will ich auf diese Ebene sinken? Nein...
« Letzte Änderung: 15. November 2011, 18:11:15 von DeepThought » Gespeichert
wedi-
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« Antwort #63 am: 15. November 2011, 19:06:11 »

Hi
Aber ich bin eine Kämpfer Natur...

Das sollte/muss man(n) auch sein.

Und auch ich beherrsche "Dirty Tricks" nicht nur vom skaten damals... Aber will ich auf diese Ebene sinken? Nein...
Du nicht und ich auch nicht, das Familienunrecht ist aber auf dieser Ebene. puzzled

Gruss Wedi
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jjussuff
Frischling

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« Antwort #64 am: 16. November 2011, 10:55:42 »

moin männers... ich war fast ein jahr nicht mehr hier. nachdem ich letztes jahr das sorgerecht für meinen sohn beantragt hatte, hatte ich sowas von die schnauze voll, und musste ich mir erstmal die wunden lecken. durch den plötzlichen tot meines vaters, und der natürlich daraus resultierenden zweimaligen lohnpfändung (man könnte schliesslich etwas geerbt haben), und der nachträglichen diffamierung durch eine richterin (kein gsr bekommen) bin ich dann ein paarmal sonntags in die kirche gegangen. es ist schon erstaunlich, wie schnell man das beten wieder lernt.
...aber wisst ihr was? man lernt noch etwas... vergebung.... und den glauben, dass irgendwan jeder das bekommt was er verdient. irgendwan müssen diese exen und die helferschaft mal zeugnis für ihre taten ablegen. hoffentlich wird es nicht zu hart für diese menschen, denn ohne hilfe sind auch diese aufgeschmissen.
ich für meinen teil habe mit dieser geschichte abgeschlossen. ich mag mir nicht mehr darüber den kopf zerbrechen, weshalb ich regelmässig zu einem grabstein in 200km entfernung, aber nicht zu meinem sohn, der gerade 20km entfernt wohnt gehen kann. wenn er irgendwann alt genug ist, kann er mich gerne besuchen, tür und tor werden für ihn offenstehen. sollte er mich irgendwann mal fragen, warum ich mich angeblich nicht gekümmert habe, dann werde ich auf die homepages von vatersein.de etc verweisen. dann kann er sich selber ein bild davon machen. ich habe etwas gutes getan, ich habe ein kind gezeugt, das ist etwas sehr schönes. 
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dschoermanizer
Gast
« Antwort #65 am: 22. Mai 2012, 17:41:20 »

Auch wenn der Eintrag schon mehrere Jahre alt ist, ist er erschreckend und mehr als je Gegenwart nehme ich an...

Mich würde interessieren, gibt es hier irgendeinen Vater der sein Kind "gewonnen" hat, sein Kind wieder bekommen hat?
Oder ist das Fiktion?
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VerusGrond
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« Antwort #66 am: 23. Mai 2012, 04:04:21 »

Ja, das würde mich auch einmal interessieren - ich verfolge dieses Forum hier bereits seit Jahren - und ich habe ähnliches erlebt. Bei mir waren es sieben Jahre Umgangsvereitelung - obwohl ich die elterliche Sorge habe - der übliche Vernichtungsfeldzug. Neuerdings werden reine Rechtfertigungsgutachten erstellt. Die Beschlüsse in meinem Fall sind nahezu absurd. Wie dem auch sei - ich habe mich nicht entschieden - einen solchen Trauerbrief zu verfassen. Ich gehe die Sache anders an. Das Gericht wird wohl ohne mich verhandeln - denn ich nehme an den Verhandlungen nicht mehr teil - das kann mein RA machen - mein persönliches Erscheinen anzuordnen ist nicht notwendig, weil die vergangenen Jahre keine Regelung des Umgangs hervorgebracht haben. Vielleicht stelle ich auch den Antrag auf  Entscheidung in einem rein schriftlichen Verfahren - schreiben können die ja alle recht gut - nur handeln nicht. Auch den anderen Beteiligten zeige ich deutlich meine Betroffenheit - und weise darauf hin, dass in der nächsten Verhandlung - tatsächlich entschieden wird, ob das arme Kind jemals seinen Vater kennen lernen wird. Ach ja, und es macht durchaus Sinn ab und zu bei der Staatsanwaltschaft, bei dem Gerichtsdirektor und sonstigen Personen anzurufen und nachzufragen wie das eigene Kind überhaupt aussieht.
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brille007
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« Antwort #67 am: 23. Mai 2012, 11:32:58 »

Moin VerusGrond,

angesichts dieser "Methode"
Das Gericht wird wohl ohne mich verhandeln - denn ich nehme an den Verhandlungen nicht mehr teil - das kann mein RA machen - mein persönliches Erscheinen anzuordnen ist nicht notwendig, weil die vergangenen Jahre keine Regelung des Umgangs hervorgebracht haben.
darfst Du Dich über das Ergebnis weder wundern noch beklagen. Denn bei Familiengerichten werden nicht die Überlegungen oder Gedanken nicht anwesender Kläger geprüft; Dein Verhalten lässt sich auch einfach deuten als "hat kein Interesse am Kind, will nur der Mutter ein bisschen Ärger machen". Der Sinn von Botschaften (auch non-verbalen) entsteht bekanntlich beim Empfänger. Nicht Anwesende haben keine Möglichkeit, hier korrigierend einzugreifen.

Ach ja, und es macht durchaus Sinn ab und zu bei der Staatsanwaltschaft, bei dem Gerichtsdirektor und sonstigen Personen anzurufen und nachzufragen wie das eigene Kind überhaupt aussieht.
klar, dann springen die sofort auf, lassen ihre Arbeit liegen und malen Dir ein Bild von Deinem Kind. Denn bekanntlich ist es eine der Aufgaben von Staatsanwälten (?) und Gerichtsdirektoren, augenscheinlich desinteressierte Väter über das aktuelle Aussehen ihrer Kinder zu informieren...

Strukturiertes und zielorientiertes Handeln bedeutet unter anderem, nicht sieben Jahre lang immer wieder dieselben Fehler zu machen, den eigenen Kopf gegen die Wand zu schlagen und sich über die Schmerzen zu beklagen, sondern ab und an einmal nachzusehen, ob in der Wand auch eine Tür ist...

Grüssles
Martin
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« Antwort #68 am: 23. Mai 2012, 11:43:03 »

Nun, das sehe ich etwas anders - nach so langer Zeit weiß man eigentlich doch nicht mehr, was man überhaupt richtig oder falsch machen kann - weil man tatsächlich das eigene Kind nicht mehr kennt. Das ist zwar schade - aber, man muss es zunächst so hinnehmen wie es ist. Versaubeutelt hat man das sicherlich mit. Und ganz ehrlich - natürlich liebt jeder Vater seine Kinder - es hat was mit Zug- und Druckmotivation zu tun - es macht tatsächlich keinen übermäßigen Sinn - zu viel an dem eigenen Kind zu ziehen - es reicht vielmehr manchmal auch aus - deutliches Desinteresse an den Verfahren, den Juristen und den abgeschrägten Gutachtern - nicht jedoch am Kind zu zeigen.
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sleepy
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« Antwort #69 am: 23. Mai 2012, 11:51:24 »

Hallo,

deutliches Desinteresse an den Verfahren, den Juristen und den abgeschrägten Gutachtern zu zeigen.

Noch viel mehr Sinn würde es machen, solche Verfahren dann gar nicht erst anzustrengen.  men_ani

Gruß
Sleepy
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Sleepy
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« Antwort #70 am: 23. Mai 2012, 18:41:33 »

Aha welch wundervolle Erkenntnis - am besten wäre es tatsächlich keinen Streit vor irgendeinem Gericht zu führen - weil das natürlich die Atmosphäre vergiftet - und letztlich ist es tatsächlich die gesammelte Helferindustrie, die sich eine goldene Nase verdient, während sowohl die streitenden Eltern und ganz besonders die Kinder dabei auf der Strecke bleiben. Es bleibt also die Frage der Schadensbegrenzung für die Kinder - wo und wann erleiden sie mehr Schaden - durch den Verlust eines Elternteils oder durch den erzwungenen Umgang - genau in diese Situation wurden wahrscheinlich einige Väter und auch Mütter nichtsahnend - den Rechtsanwälten und Gerichten vertrauend - hineingeschleppt. Wir haben es also mit einer hilflosen Helferindustrie zu tun, dessen einziger Zweck es ist Geld zu verdienen. In meinem Fall schickte man mir einen "Gutachter" nach jetzt sieben Jahren Umgangsvereitelung auf den Hals. Nicht etwa, das der das Kind mitgebracht hatte - damit ich es überhaupt einmal kennen lernen kann - nein der suchte tatsächlich Gründe bei mir, warum das Kind keinen Umgang mehr will. Und dann kam er auch noch an und meinte es sei nicht sinnvoll derzeit Umgang zu pflegen - er wolle mit mir vor Gericht darüber streiten.  Ich bin seit Geburt des Kindes Inhaber der elterlichen Sorge und meine, dass das Umgangsrecht ein absolutes Recht ist und sogar Strafrechtsschutz genießt.  Ich habe dem Gutachter mitgeteilt, dass er jawohl nicht ganz dicht sein kann - und dass ich mit ihm gar nichts verhandeln und auch nicht vor irgend einem Gericht mit ihm streiten werde. Er war übrigens der dritte Gutachter und alle drei kamen zu unterschiedlichen Ergebnissen in den angeblichen Beweisbeschlüssen. Da ich tatsächlich nicht ein Mal weiß, wie mein eigenes Kind aussieht muss ich angesichts solcher Willkür und dem Vorgehen der Gerichte den Beteiligten ein absolutes Armutszeugnis ausstellen.
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VerusGrond
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« Antwort #71 am: 29. Mai 2012, 18:01:33 »

@sleepy

um die Motivation engagierter Väter für solche Verfahren zu verstehen  - empfehle ich Dir dringend die folgende Lektüre :

"Psychosoziale Folgen des Vaterverlustes" - deutsches Ärzteblatt, Heft 9, September 2007

wir strengen solche Verfahren NICHT an um die Damen der Schöpfung zu ärgern - sondern um eine vernünftige Sozialisation unserer Kinder sicher zu stellen.

Gruß, Verus
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Maximahl
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« Antwort #72 am: 03. Februar 2014, 15:39:10 »

Ich steh wohl noch am Anfang dieser Erfahrung.....

Doch soviel ist mir wohl schon bewusst, es wird kein gutes Ende geben wenn aus Bequemlichkeit und Desinteresse gekränkten EX...... mit der Macht die Ihr über unschuldige Kinder gegeben wird ihre Rachsucht befriedigen zu können.

MM
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WolfiRolfi
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« Antwort #73 am: 27. Februar 2017, 16:34:13 »

wow bewundernswert
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vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Sorgerecht (Moderator: 82Marco)  |  Thema: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
 
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