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vatersein.de - Forum 24. Mai 2012, 05:26:13 *
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Autor Thema: Arbeit/Unterhalt-TotaleArmut?  (Gelesen 1656 mal)
papa und sohn
Schon was gesagt
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« am: 04. Juli 2008, 14:11:03 »

hallöchen,
 puzzled mein freund und ich sind total ratlos puzzled,in unserem briefkasten landete gestern ein brief mit unterhaltsforderungen seiner  gun ex für seine drei kinder, und obwohl uns das jugendamt gesagt hat, das man trotz unterhaltszahlung noch "normal" leben könnte, erhielten wir heute beim gericht eine mehr als heftige nachricht,nämlich das die pfädungsgrenze bei knapp 800 euro liegt und da mein freund gerade den busführerschein macht, den die arge finanziert, machen wir uns natürlich sorgen, daß uns dann nicht mehr als 800 euro bleibt wenn er dann arbeit hat und das man damit kein menschenwürdiges leben führen kann.
ist es wirklich möglich, daß einem so viel abezogen wird, daß man praktich an der armutsgrenze leben muß?
für antworten und ratschläge wären wir sehr dankbar!!!
zu uns zwei selber: wir sind nicht verheiratet und leben erst seit kurzem zusammen.
« Letzte Änderung: 04. Juli 2008, 14:13:20 von papa und sohn » Gespeichert

aufgeben ist zur anstrengend
Lausebackesmama
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Nichtabsteiger 2011/12


« Antwort #1 am: 04. Juli 2008, 14:41:27 »

Hallo,

wenn für die leiblichen Kinder Unterhalt gefordert wird, gibt es nichts zu  gun  achtung achtung achtung

Dein Freund ist seinen Kindern dem Grunde nach unterhaltsverpflichtet. In welcher Höhe er das ist, wird dann berechnet. Vermutlich ist er - Deinen Schilderungen nach, ein Mangelfall, so dass die Kinder nicht das kriegen, was ihrem Mindestbedarf entspricht. Der Selbstbehalt seinen Kindern gegenüber liegt bei 900 Euro, wenn diese noch nicht volljährig sind. Denn nicht nur ihr, auch die Kinder haben ein Recht auf "menschenwürdiges Leben". Oder wer soll Deiner Meinung nach für die Kinder aufkommen, wenn nicht die Eltern?

Wenn er sehr wenig verdient, kann ihm auferlegt werden, dass er sich eine besser bezahlte Arbeit sucht oder u. U. einen Nebenjob annimmt.

Dass er seiner Verpflichtung nachkommt, so gut er es kann, sollte dabei selbstverständlich sein.

LG LBM
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(Ernst Ferstl)
midenkgolenk
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« Antwort #2 am: 04. Juli 2008, 14:52:55 »

@ lbm

nicht nur der freund ist zum KU verpflichtet auch die Mama???!!!
und anstatt seiner verpflichtung so gut wie möglich nachzukommen(das bedeutet 19 Stunden am Tag arbeiten und das du leider komplett auf Ihn verzichten sollst, das meinst Du doch LBM?!)besteht auch die Möglichkeit die Kidis doch vom Papa zu betreuen lassen???oder Huch??

wechselmodell zum Bleistift :-)
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Lausebackesmama
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Nichtabsteiger 2011/12


« Antwort #3 am: 04. Juli 2008, 15:01:09 »

Sorry,

ich halte nichts davon, immer und sofort das Wechselmodell aus dem Hut zu zaubern, wenn es darum geht KU einzusparen.
So wie ich den Eröffnungsbeitrag gelesen habe, muss erst mal ins Bewusstsein der TO rücken, dass der LG für die Kinder VERANTWORTUNG trägt, ob er das letztlich durch KU-Zahlung und Umgang oder aber durch WM betreibt ist erst der zweite Schritt.

Die Mama der betreffenden drei Kinder leistet ihren Beitrag momentan durch Betreuung und ggf. durch ihren eigenen Zuverdienst. Es ist ja nicht so, dass man Kinder vom KU allein groß bekommt. Und zur Zeit scheint ja der LG der TO gar nicht zu zahlen.

Desweiteren beschleicht mich beim Lesen das subjektive Gefühl, dass die TO nicht im Sinn haben wird, KU zu sparen, indem sie mit LG zusammen dessen Kinder den halben Monat betreut und versorgt. Sowas zieht ja zB auch eine größere Wohnung, mehr Nebenkosten, mehr Naturalleistungen mit sich.

LG LBM
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(Ernst Ferstl)
papa und sohn
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« Antwort #4 am: 04. Juli 2008, 15:09:16 »

hey ihr, nett das ihr antwortet, aber findet ihr nicht, daß so was gerecht geregelt sein sollte, und nicht das sich einer auf kosten des anderen ein schönes leben macht...die kinder gegen eine aufhetzt und sich dann mit dem neuen partner und den kindern einen auf heile welt macht??
was ist eigentlich, wenn ich als freundin dann arbeiten gehe? werde ich dann auch mit berechnet? oder sieht es dann besser für uns aus? da wir auch vorhatten zu heiraten, was ist denn dann? sollten wir das tun oder lieber lassen? werden wir dann noch mehr geschröpft?
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papa und sohn
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Beiträge: 16


« Antwort #5 am: 04. Juli 2008, 15:19:47 »

und nochwas zur info: der papa würde schon gerne kontakt zu seinen kinder haben, aber die mutter unterbindet jeglichen kontakt,keine besuche,keine telefonate, nichts,...und seitdem der sohn, der 4 jahre beim vater gelebt hat und jetzt seit einigen monaten auf eigenen wunsch bei der mama und seinen geschwistern lebt, die mutter regelmäßigen kontakt versprach, wir nichts mehr von gehört haben, und die mutter dreht seitdem richtig ab,.. mit pflichten sind doch auch rechte verbunden, wie abgebrüht kann man sein, geld zu fordern und dem vater seine kinder vorzuenthalten? und es ist ja nicht so, daß keine unterhalt gezahlt werden will, aber es muß gerecht bleiben und jeder muß ein anständiges leben führen können.
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elwu
Gast
« Antwort #6 am: 04. Juli 2008, 15:30:51 »

hey ihr, nett das ihr antwortet, aber findet ihr nicht, daß so was gerecht geregelt sein sollte, und nicht das sich einer auf kosten des anderen ein schönes leben macht...die kinder gegen eine aufhetzt und sich dann mit dem neuen partner und den kindern einen auf heile welt macht??
was ist eigentlich, wenn ich als freundin dann arbeiten gehe? werde ich dann auch mit berechnet? oder sieht es dann besser für uns aus? da wir auch vorhatten zu heiraten, was ist denn dann? sollten wir das tun oder lieber lassen? werden wir dann noch mehr geschröpft?

Hallo,

1) Ich halte es für enorm schlechten Stil, stakkatomäßig Fragen aneinander zu reihen. Allein in diesem Beitrag sieben davon.

2) Es macht sich die KM mit den paar Euro Unterhalt ganz bestimmt kein 'gutes Leben', sie sorgt immerhin für drei Kinder.

2) Darf ich 'was ist eigentlich, wenn ich als freundin dann arbeiten gehe' so verstehen, dass du nicht arbeitest und vom Einkommen deines Freundes lebst?

/elwu,

ausnahmsweise mal mit Vollquote.
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JensB2001
eingeschränkt
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Beiträge: 2.099


« Antwort #7 am: 04. Juli 2008, 15:35:59 »

Hey

*räusper

@papa und sohn

Dein LG ist Vater und somit genauso verantwortlich für den "Unterhalt" der Kinder wie die KM..die KM leistet derzeit Naturalunterhalt, der KV muß hier KU leisten..es sind auch seine Kinder u das sollte ihm klar sein, das erlischt nicht mit der Trennung u der suche nach einem neuen Partner u auch nicht mit dem Zusammenleben mit einem neuen Partner !!


Zitat
daß so was gerecht geregelt sein sollte

Somit ist das auch gerecht geregelt, sofern hier derzeit nicht nur die KM für die Kids aufkommt...

Zitat
und nicht das sich einer auf kosten des anderen ein schönes leben macht...

Wer macht sich denn hier auf wessen Kosten ein schönes Leben..etwa die KM auf Kosten des KV`s ? .. mit dem KU für die Kids etwa? ..das nicht dein ernst??

Zitat
die kinder gegen eine aufhetzt und sich dann mit dem neuen partner und den kindern einen auf heile welt macht??

Aufhetzen der Kids solte natürlich nciht sein..aber das ist jetzt erstmal eine andere Sache..
Und wer macht wo eine heile Welt?!
Tut ihr das nicht auch? U was spricht dem auch entgegen eine heile Welt zu machen?

Zitat
was ist eigentlich, wenn ich als freundin dann arbeiten gehe?  
*räusper ...ähm..hast du kinder? ..oder was hindert dich am arbeiten?
Lebst du vom KV? Dann müßt ihr beide eben notfalls von den 900€ SB leben können, denn mehr wird dein LG nicht haben..den der KU geht vor, u nicht du!! Du kannst für dich selber sorgen..

Und wennn du dann arbeitest u eigenes Einkommen hast ist das sehr schön für dich/euch, dann habt ihr sicher ein besseres Auskommen..allerdings ist evtl. beim KV eh ein geringerer SB anzusetzen da ihr ja zusammenlebt u er dadurch auch geringere Kosten hat (geteilte Kosten)..
Dein Einkommen wird dann aber nicht mitberechnet..denn du bist ja nicht unterhaltspflichtig für seine Kids..

Zitat
 werden wir dann noch mehr geschröpft?
Geschröpft wird hier doch niemand..der KV ist einfach nur verpflichtet für seien Kids aufzukommen, das hat nichts mit schröpfen zu tun..

Zitat
 und es ist ja nicht so, daß keine unterhalt gezahlt werden will, aber es muß gerecht bleiben und jeder muß ein anständiges leben führen können.

Eben, JEDER und gerecht wird es schon bleiben..

Und der Unterhalt hat nun erstmal nichts mit dem Umgagn zu tun..

Da wären andere Wege nötig..

Gruß
Jens


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pueppi
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« Antwort #8 am: 04. Juli 2008, 15:50:36 »

Hallo papa und sohn,

zuerst ein gut gemeinter Rat: Nimm mal ein bißchen die (zu verstehenden) Emotionen raus; bei mehr Sachlichkeit wird hier alles deutlicher.

wie abgebrüht kann man sein, geld zu fordern und dem vater seine kinder vorzuenthalten?

Das ist ärgerlich! Aber das sind zwei getrennte Baustellen! Vermische das nicht!

und es ist ja nicht so, daß keine unterhalt gezahlt werden will, aber es muß gerecht bleiben und jeder muß ein anständiges leben führen können.

Da wohl jeder Mensch eine unterschiedliche Auffassung von gerecht und anständiges Leben führen können hat, gibt es dafür Gesetze und Richtlinien. In diesem Fall die Düsseldorfer Tabelle, in der der KU und die Selbstbehalte für alle verbindlich geregelt sind. Darin finden sich die vom Unterhaltspflichtigen zu leistenden Beträge je nach Alter der Kinder und Höhe des Einkommens sowie die Selbstbehalte (je nachdem, ob man arbeitslos oder erwerbstätig ist).

Gruß Püppi
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Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen ? Kurt Marti
Lausebackesmama
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Nichtabsteiger 2011/12


« Antwort #9 am: 04. Juli 2008, 15:59:30 »

@ Papa und Sohn:

Drehen wir den Spieß doch mal um: WELCHE REGELUNG wäre in euren Augen GERECHT?

LG LBM

edit: Frage präzisiert
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(Ernst Ferstl)
brille007
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« Antwort #10 am: 04. Juli 2008, 16:05:26 »

@ "papa und sohn",

ganz nebenbei mal eine Frage zur "Geschäftsordnung": Hat Dein Freund Dich beauftragt, hier unter seinem Account zu schreiben? Weiss er davon? Bislang konnte er das nämlich ganz gut allein. Insofern wäre es vielleicht besser, Du würdest Dich mit einem eigenen Acount hier registrieren (kostet nix...); das würde Irritationen vermeiden.

Greetz
Martin
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     Der einzige Mensch, den man ändern kann, ist der, den man heute morgen geduscht und angezogen hat
papa und sohn
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« Antwort #11 am: 04. Juli 2008, 16:19:09 »

hi zusammen...ja ich weiss davon,und sie schrfeibt weil ich im mom zimmlich fertig bin wegen der sache. es geht uns auch nur um zahlen was uns so in etwa bleibt im monat zum leben.
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Lausebackesmama
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Nichtabsteiger 2011/12


« Antwort #12 am: 04. Juli 2008, 16:25:01 »

Hallo papaLGundsohn,

dann gebt doch einfach mal ein paar Zahlen! Was verdienst Du, wie alt sind die Kinder, was wirst Du ca verdienen wenn Du mit der Ausbildung/Weiterbildung (?)
fertig bist? Wie sieht es aus mit einem Nebenjob?

LG LBM
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« Antwort #13 am: 04. Juli 2008, 16:49:28 »

Moin papa und sohn,

Für den Unterhalt der Kinder sind zunächst einmal die Eltern verantwortlich und nicht die Allgemeinheit; egal, ob die Eltern zusammenleben oder getrennt sind. Dass für Kindesunterhalt das Einkommen des Unterhaltspflichtigen bis zum Selbstbehalt eingesetzt wird, ist Standard in Deutschland und nicht ungewöhnlich; ebenso, dass dieser unterschritten werden kann, wenn es durch das Zusammenleben mit einem neuen Partner eine Haushaltsersparnis gibt (eine Miete plus Nebenkosten für eine grössere Wohnung kostet schliesslich weniger als zwei Mieten für zwei kleinere Wohnungen).

Erwachsene Menschen sorgen für sich selbst. Wieviel trägt denn Deine LG zu Eurem Haushaltseinkommen bei? Wenn sie ebenfalls 800 EUR Netto hat (was nicht viel ist), könnt Ihr zu zweit doch schon sehr auskömmlich leben. Mit "totaler Armut" hat das jedenfalls nichts zu tun.

Greetz
Martin
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riviera
Gast
« Antwort #14 am: 05. Juli 2008, 06:50:29 »

Hallo,

also allzu viel faellt mir nicht ein, aber ein bisschen was:

1. Genauso wenig wie die KM sagen kann, wenn du nicht zahlst darfst du die Kids nicht sehen, kannst du
2. nicht sagen, ich zahle nicht, wenn ich die Kids nicht sehen darf.

Und:

Ausgehend davon, dass du (Papa) mit der KM und den Kiddies mal zusammengelebt hast, frage ich mich, wer da von euch wann wieviel wieso weshalb und warum gezahlt hat fuer die GEMEINSAMEN Kinder...

So manches Mal kriege ich die Krise , weil frau meint mit dem Hintern Daheim sitzen zu muessen. Ich persoenlich finde, das nichts dagegen spricht, wenn beide finanziell fuer die Kinder aufkommen.

Dass deine neue Freundin das vielleicht nicht so prickelnd findet mag sein, ist aber schnurz. Es geht ja nicht um ein Hobby, dass finanziert werden soll, sondern um Menschen, die auf andere angewiesen sind. Kinder / Eltern

Gruss riviera
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