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vatersein.de - Forum 24. Mai 2012, 04:53:04 *
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Autor Thema: HIlfe - Situation wird fürs Kind immer schlechter  (Gelesen 1265 mal)
biene0882
Gast
« am: 27. Mai 2008, 11:00:35 »

Hallo Zusammen,

bin froh, auf dieses Forum gestoßen zu sein und hoffe auf einige mutmachende Antworten.

Zur Situation: Mein Mann hat eine sechsjährige Tochter aus erster Beziehung (nicht verheiratet). Die Entfernung zwischen uns und der KLeinen beträgt 160 km. Wir treffen uns mit der KM jedes zweite Wochenende und in den Ferien auf halber Srecke zur Kindsübergabe. Hat bisher auch immer super geklappt. Die KM geht Vollzeit arbeiten und lässt das Kind tagsüber bei der Oma. Ab Herbst wird sie in eine Ganztagsschule eingeschult. Bis jetzt also alles noch im grünen Bereich.

Gestern hat sie allerdings meinem Mann eröffnet, dass sie ab Herbst eine zweijährige Weiterbildung machen will, da sie keine Lust hat immer nur ein kleines Angestelltengehalt zu beziehen. Die Präsenzzeiten dieses Fernlergangs wären zweimal die Woche abends (18-21 Uhr) und jeden Samstag Vormittag. D.h. die KLeine würde ihre Mutter zweimal die Woche abends gar nicht sehen (wieder bei Oma) und an den We, die sie mit ihrer Mutter hätte, hätte die dann auch keine Zeit mehr für sie. Dazu kommt noch, dass sie uns gleich miteröffnet hat. dass ihr das mit der Fahrerei dann auch zu stressig wird und wir uns schonmal drauf einstellen sollten, den Weg komplett zu fahren. Nun zu unserer Situation: Ich erwarte in drei Wochen meine erstes Kind und nehme dann erstmal drei Jahre Elterzeit. Da es unsere finanzielle Situation erlaubt, werde ich auch nach den drei Jahren höchsten wieder halbtags arbeiten gehen, da ich mein Kind tagsüber selber betreuen will. Gestern haben wir darüber gesprochen, der KM vorzuschlagen , die kleine zu uns zu nehmen. Sie hätte bei uns einen geregelten Tagesablauf, ein intaktes Familienleben, wir würden sie in ihren Hobbys fördern usw.  Ich liebe die Kleine sehr und bin sehr besorgt, da sie ein sehr sensibles Kind ist, dass von seiten der KM immer von Freund zu Freund gezerrt wurde (ist leider immernoch so) und auch massive gesundheitliche Probleme hat. Kenne sie bereits seit fünf Jahren. Mein Mann und seine Ex teilen sich das Sorgerecht. Was das Aufenthaltsbestimmungsrecht angeht, wurde nie etwas offiziell geregelt, von daher denke ich, es liegt bei ihr. Gibt es eine reelle Chance, dass wir das ABR erkämpfen könnten? Gehen nicht davon aus, dass die KM auf den Vorschlag eingeht.

Sorry, ist ein bißchen viel Info auf einmal. Konnte aber heute nacht gar nicht schlafen deswegen.

LG
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achhja
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« Antwort #1 am: 27. Mai 2008, 11:10:58 »

Und was ist jetzt an der Situation schlecht für das Kind?
Konkret?

Ich kann nichts erkennen, was sich negativ für das Kind auswirkt (mal von verschiedenen Freunden der Mutter abgesehen, aber da sind m.E. zuwenig Informationen, wie damit umgegangen wird).

Das Kind ist bei der Großmutter in besten Händen, vermute ich.
Die "Länge" der Betreuung durch die Mutter sagt m.E. nicht viel über die Qualität und Intensität aus.

Für die gesundheitlichen Probleme kann die Mutter nichts.

Wie wirkt sich aber auf das Kind aus, wenn man es aus dem vertrauten Umfeld herausnimmt in eines, wo es zwangsläufig die zweite Geige spielt? Baby geht vor, das ist völlig natürlich.
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papajo
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« Antwort #2 am: 27. Mai 2008, 11:18:46 »

moin biene und Herzlichen willkommen auch für Nexte in froher erwartung von Zuwachs  

Die Entfernung zwischen uns und der KLeinen beträgt 160 km. Wir treffen uns mit der KM jedes zweite Wochenende und in den Ferien auf halber Srecke zur Kindsübergabe. Hat bisher auch immer super geklappt.

Das ist doch schon mal toll. sie macht da etwas für euch, was NICHT in Ihrer Obliegenheit ist.

Gestern hat sie allerdings meinem Mann eröffnet, dass sie ab Herbst eine zweijährige Weiterbildung machen will, da sie keine Lust hat immer nur ein kleines Angestelltengehalt zu beziehen.

So etwas kann ich grundsätzlich nachvollziehen.

D.h. die KLeine würde ihre Mutter zweimal die Woche abends gar nicht sehen (wieder bei Oma) und an den We, die sie mit ihrer Mutter hätte, hätte die dann auch keine Zeit mehr für sie.

Das halte ich aber mittlerweile, bei Alleinerziehenden, für völlig normal.

Dazu kommt noch, dass sie uns gleich miteröffnet hat. dass ihr das mit der Fahrerei dann auch zu stressig wird und wir uns schonmal drauf einstellen sollten, den Weg komplett zu fahren.

Das wäre dann halt wieder der Normalfall und klingt für mich auch verständlich.

So, genug des quotings  
Also, mir ist nicht ganz klar, WIESO ihr die kleine zu euch holen wollt .Das es ihr dort nicht gut geht halte ich eher füreine Vermutung eurerseits?
Die angesprochenen massiven Gesundheitsprobleme bringt ihr mit dem Verbleib des Kindes bei der KM in Verbindung?Huch

Wenn Kommunikation zwischen KV und KM möglich ist, sollten die 2 darüber mal sprechen und es als Angebot verpacken.

Allerdings sollte berücksichtigt werden:
Noch ein quote mad3

Ich erwarte in drei Wochen meine erstes Kind und nehme dann erstmal drei Jahre Elterzeit.

Bist Du Dir darüber ganz und gar im Klaren darüber, dass Du/Ihr damit klar kommst??

Also, ich würd an eurer Stelle erst mal abwarten, bis der neue Erdenbürger das Licht der Welt erblickt hat und ihr euren Tagesablauf geregelt bekommt.
Soweit es der kleinen des KV nicht schlecht geht, solltet ihr diese Sache in aller Ruhe angehen.
Und vielleicht kann sich der KV ja mal zu Wort melden?

Gruß
jo
« Letzte Änderung: 27. Mai 2008, 11:21:29 von papajo » Gespeichert
brille007
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« Antwort #3 am: 27. Mai 2008, 11:28:30 »

Moin biene0882,

Grosseltern sind nicht nur ein "Notnagel", zu dem man Kinder abschieben kann, sondern ganz wichtige Bezugspersonen. In unseren heutigen 2-Generationen-Familien kommt das leider oft zu kurz. Wenn wir mit potenziell alleinerziehenden Vätern hier im Forum über Betreuungskonzepte diskutieren, sind Grosseltern (sofern vorhanden) deshalb tragende Säulen!

Worin genau sollte denn jetzt der Vorteil für dieses Kind liegen, wenn es - gegen den Willen der Mutter - aus seinem vertrauten Umfeld herausgerissen und zu Euch umgezogen würde? Ich sehe nur eine Ersparnis von Fahrtkosten und -zeiten auf Eurer Seite - und da muss man sagen, dass die bisherige Regelung sehr grosszügig und entgegenkommend war, denn eigentlich wäre das Holen und Bringen ausschliesslich Sache Deines LG. Dass seine Ex das angesichts einer Mehrbelastung durch Fortbildung nicht dauerhaft weitermachen möchte, ist verständlich.

Sie hätte bei uns einen geregelten Tagesablauf, ein intaktes Familienleben, wir würden sie in ihren Hobbys fördern usw.

sorry, aber bei solchen Sätzen gehen bei mir rote Lämpchen an: Woher weisst Du, dass sie bei ihrer Mutter keinen geregelten Tagesablauf und kein intaktes Familienleben hat? Bist Du dort öfter und länger zu Besuch? Mag sein, dass Du Dich aufgrund Deiner eigenen anstehenden Mutterschaft für Super-Mom hältst (die Unterschiede zwischen Theorie und Praxis wirst Du erst durch "learning by doing" erfahren). Aber ein echter Grund, der einen Umzug dieses Kindes rechtfertigen würde, ist Deinen Schilderungen nicht einmal ansatzweise zu entnehmen.

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Martin
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biene0882
Gast
« Antwort #4 am: 27. Mai 2008, 11:47:32 »

Eigentlcih wollte ich nicht auf Einzelheiten eingehen.  Ich kann sagen, dass die Qualität und Intensität der Betreuung der durch die Mutter gleich null ist. Holt die Kleine abends von der Oma ab, macht ihr ein Brot, setzt sie vor den Fernseher und bringt sie dann ins Bett.  So schildert uns die Kleine die Situation, die übrigens zweimal die Woche anruft und fragt, wann wir sie endlich wieder holen kommen.  Das mit den gesundheitlichen Problemen (eigentlcih immer krank) ging soweit, dass ich mir freigenommen hab, die kleine eine Woche zu uns geholt hab und hier mit ihr zum Arzt gegangen bin um sie mal gründlich untersuchen zu lassen. Die Oma ist eigentlich die Uroma der Kleinen und ist meiner Meinung nach jetzt schon nicht mehr in der Lage sich anständig um das Kind zu kümmern. Die We verbringt sie mit der Kleinen bei ihrem Freund, der auch nochmal 50Km weg wohnt wo die Kleine dann auf der Couch übernachten muss. Bzw. abends ist sie bei seinen Eltern, damit die beiden schön weggehen können. Das heißt, bei ihrer Mutter spielt sie schon immer die zweite Geige.  Bevor die Kleine Schulanfängerin war, war sie immer ein Woche im Monat komplett bei uns (war der Wunsch der KM, da sie nach eigener Aussage, diese Woche Auszeit von der Kleinen dringend nötig gehabt hat).  Bin ich irgendwie unnormal, wenn ich diese Situation für ein Kind bedenklich finde? Außerdem redet die KM immer sehr offen mit meinem Mann darüber , dass sie oft überfordert ist. Vor drei Jahren hätte sie unser Angebot schonmal gerne angenommen (da haben wir noch im gleichen Ort gewohnt), dann aber nen Rückzieher gemacht, weil sie Druck von ihrer Fam gekriegt hat.

LG
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papajo
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« Antwort #5 am: 27. Mai 2008, 11:57:30 »

Moin biene,

da wir aus der Ferne nun nicht beurteilen können, wie denn die Betreuung tatsächlich läuft und es in Dingen wie: "bei uns hätte sie es besser" auch immer 2 Seiten einer Medaille gibt, sehe ich für den moment nur eine einzige Möglichkeit:

Der KV spricht mit der KM  darüber.

Dann wird natürlich der ganze finanzielle Kram gleich hinterherkommen: KM bekommt kein KU, muss evtl. sogar selbst KU bezahlen, KM bekommt kein kindergeld mehr. etc.

Also wird sie, mit hinsicht auf den finanziellen Hintergrund, vermutlich abblocken, und da solltet der KV, wenn es um das Wohl der kleinen geht, ein paar Joker im Ärmel haben.

Gruß
jo

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achhja
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« Antwort #6 am: 27. Mai 2008, 12:02:18 »

Wird die Betreuung bei euch mit dem neuen Baby bei euch intensiver für die Kleine sein?

Sollte da nicht erst einmal abgewartet werden, wie sich die neue Situation mit dem/der neuen Kleinen (für das ich alles Gute wünsche schon mal) darstellt?

Warum soll die Kleine nicht mit der Mutter Zeit bei deren Freund verbringen bzw. von dessen Eltern betreut werden? So lange das zum Wohle des Kindes ist und sie keiner Gefahr ausgesetzt ist, sehe ich keinerlei Hinderungsgrund.
Oder hat eine alleinerziehende Mutter keinen Anspruch auf eine Beziehung?
Wie Mutter und Kind die Zeit während deren Umgang gestalten, ist ebensowenig Sache, wie das umgekehrt wäre. Wie Vater und Kind den Umgang gestalten, ist ebenso deren Sache, da hat wiederum die Mutter nichts zu verhandeln.

Ein andere, wichtigere Frage: wie stellt sich die gesundheiliche Situation dar? Ich ging fälschlicherweise davon aus, dass die Mutter gesundheitliche Probleme hat.

Wie gestaltet die (Ur)Oma die Betreuung und warum ist sie dafür nicht in der Lage - deiner Meinung nach?

Das ganze Thema ist übrigens Sache der Eltern der Kleinen, nicht des Freundes der Mutter oder der Frau des Vaters. Die haben vorerst keine Aktien dabei - auch wenn sie die Kleine noch so gern haben.
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biene0882
Gast
« Antwort #7 am: 27. Mai 2008, 12:13:03 »

Eins wäre von vornherein klar und das würden wir ihr gleich mitanbieten. Wir wollen von ihr keinen Unterhalt!!! Das finazielle ist uns ehrlich gesagt sch..egal. Auch wenns einige nicht glauben mögen. Wir bezahlen zusätzlich zum Unterhalt eh schon alles. Klamotten, Schuhe usw... und für das Entgegenfahren zur Kindsübergabe haben wir jeden Monat noch 30 EUR für Spritkosten auf den vollen Unterhalt draufbezahlt, um die KM zu entlasten.

Außerdem wollen wir der Mutter auch nicht drohen, sondern ihr erstmal wieder den Vorschlag unterbreiten.

Ich wollte nur mal pauschal wissen, was für Gründe eigentlcih vorliegen müssen um das ABR zu bekommen?

Wieso sollte mich das ganze Thema nichts angehen, wenn es mich in jeder Hinsicht mitbetrifft bzw auch in mein Leben eingreift? Ich weiß, dass ich rechtlcih gesehen, kein Mitspracherecht habe und würde auch nie selber aktiv werden.

LG
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papajo
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« Antwort #8 am: 27. Mai 2008, 12:22:49 »

Moin,

mal auf die Bremse tret!!

sondern ihr erstmal wieder den Vorschlag unterbreiten.
thumbup

Ich wollte nur mal pauschal wissen, was für Gründe eigentlcih vorliegen müssen um das ABR zu bekommen?
Eine Diskussion über ABR könntet ihr hinten anstellen. Warum will der KV das ABR? Es könnte doch, selbst wenn die Kleine bei Euch ist, das gemeinsame ABR beibehalten werden, was spricht dagegen?

Gruß
jo

Der immer wieder gerne "Moin" schreibt und zum Schluß auch gerne mal einen Gruß da lässt
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82Marco
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« Antwort #9 am: 27. Mai 2008, 12:24:35 »

Servus biene0882!

Gegenfrage: aus welchem Grund wollt ihr evtl. alleiniges ABR beantragen? Die Eltern haben das gemeinsame und gut ists.
So wie ich Deine Beiträge bisher verstanden habe, wäre die Betreuung der Kleinen zeitl. befristet, oder? Dafür bräuchtet ihr kein ABR.

Zitat
Wieso sollte mich das ganze Thema nichts angehen, wenn es mich in jeder Hinsicht mitbetrifft bzw auch in mein Leben eingreift? Ich weiß, dass ich rechtlcih gesehen, kein Mitspracherecht habe und würde auch nie selber aktiv werden.
So, wie Du die Frage beantwortet hast, war es auch gemeint .. dass Du mit Deinem Mann darüber redest und Dich einbringst ist legitim.
Wieso hat sich Dein Mann  nicht hier angemeldet (nur so aus Neugierde)?

Grüße ausm Süden
Marco
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Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
biene0882
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« Antwort #10 am: 27. Mai 2008, 12:34:36 »

Ok, dann haben wir uns wohl mißverstanden

Mir war nicht klar, dass wir die KLeine auch so zu uns nehmen könnten. Ich dachte, das setzt das ABR voraus. Heißt also gemeinsames Sorgerecht ist gleich gemeinsames ABR?

Ach ja, mein Mann hat sich bisher nicht angemeldet, weil er auf Arbeit ist und ich dieses Forum heut morgen erst entdeckt hab 

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achhja
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« Antwort #11 am: 27. Mai 2008, 12:35:42 »

Marco: genau so hab ich meine Frage auch gemeint 

Ich geb trotzdem zu bedenken, dass jetzt gerade der denkbar allerschlecheste Zeitpunkt wäre, die Kleine zu euch zu holen.
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papajo
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« Antwort #12 am: 27. Mai 2008, 13:05:06 »

Moin biene,

Heißt also gemeinsames Sorgerecht ist gleich gemeinsames ABR?
nicht zwingendermaßen, aber bei dem KV und der Km wird es so sein, daß beides gemeinsam ist.

Ich geb trotzdem zu bedenken, dass jetzt gerade der denkbar allerschlecheste Zeitpunkt wäre, die Kleine zu euch zu holen.

Darüber solltet ihr euch doch heute abend mal in ruhe unterhalten.

gruß
jo
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biene0882
Gast
« Antwort #13 am: 27. Mai 2008, 13:21:34 »

Danke erstmal.

Ich geb zu, der Zeitpunkt ist wirklich schlecht. Allerdings, wenn sie erst mal in der Schule ist, wärs noch schlechter, bzw. dann wäre der Fall von unsrer Seite aus eh erstmal erledigt. Es ist ja nicht so, dass wir an der Kleinen rumzerren wollen.  Alternativ könnten wir nur abwarten bis die Kleine von alleine kommt. Da würden eben noch einige Jahre vergehen müssen.

Wahrscheinlich wird es drauf hinauslaufen, dass mein Mann der KM unsere Bedenken schildern wird, sich aber ansonsten nichts ändern wird.

LG
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Krishna
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« Antwort #14 am: 27. Mai 2008, 13:32:26 »

Moin Biene,

Zitat
Mir war nicht klar, dass wir die Kleine auch so zu uns nehmen könnten. Ich dachte, das setzt das ABR voraus. Heißt also gemeinsames Sorgerecht ist gleich gemeinsames ABR?

Will nur zu bedenken geben, dass Ihr nicht einfach entscheiden könnt, dass das Kind nun bei Euch lebt. Der Lebensmittelpunkt liegt bei der Mutter und das würde ihr wohl jedes Gericht bestätigen.

Denke auch, dass das Suchen eines Gesprächs da weitaus besser ist. Argument könnte sein, dass die Mutter ja nun noch viel mehr Belastung bekäme und die Urgroßeltern eben alt sind - ob nicht zumindest der zeitweilige Wechsel zu Euch für die Kleine besser wäre... Und natürlich: Keine unterhaltsrechtlichen Konsequenzen.

Aber wartet erst mal ab, wie es mit Eurem Bambini wird. Bis zum Ende der Sommerferien ist ja noch etwas Zeit.

Gruß

Krishna
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Gruß

Krishna
biene0882
Gast
« Antwort #15 am: 27. Mai 2008, 13:41:11 »

@Krishna: Das ist klar, die Mutter müsste schon zustimmen.  Und zum Anwalt rennen würden wir ja jetzt auch nicht.

Das Schwierige ist nur, die Distanz zu der Gesamtsituation zu bewahren. Vor allem, wenn immer wieder Situationen  entstehen (das Kind betreffend), die man selber nicht nachvollziehen kann oder die man sich für sein eigenes Kind niemals wünschen würde.

LG

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Mux
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« Antwort #16 am: 27. Mai 2008, 13:58:38 »

Hi biene,

Zitat
Wahrscheinlich wird es drauf hinauslaufen, dass mein Mann der KM unsere Bedenken schildern wird, sich aber ansonsten nichts ändern wird.

Würde ich nicht tun. Ihr habt doch ein Ziel! Die Kleine soll zu Euch. Geht ein wenig strategisch vor. Macht der KM die freie Zeit schmackhaft. Bietet mal 14 Tage am Stück bei Euch an.
Soll sie sich an ihre neue Freiheit etwas gewöhnen. Seid freundlich, kritisiert nicht an Sachen rum, auf die ihr eh kein Einfluss habt. Bringt nix. Außer Bockigkeit.

Du hast aus den Reaktionen der User hier gesehen, dass Ihr im Grunde nichts wirklich Kritisches in Bezug auf das Kindeswohl habt, das irgendeine
Möglichkeit eröffnen würde, etwas rechtlich durchzusetzen.

Also bleibt Euch nur, mit der KM zu reden und Euch verständigen. Die Kommunikation scheint ja mit ihr möglich zu sein. Macht ihr immer mal wieder Angbote. Seid nett. Mehr könnt Ihr nicht tun.
Ich kann das Gefühl, dass Du hast, nachvollziehen. Ich denke auch, dass mein Kind bei mir besser aufgehoben wäre als bei der KM.  Aber das denkt irgendwie jeder, denke ich.

Du schriebtst, die KM hat vor drei Jahren im gleichen Ort gewohnt. Hat die KM die Enfernung geschaffen? Wie habt ihr reagiert?

Gruß,
Mux

       
   

 
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brille007
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« Antwort #17 am: 27. Mai 2008, 14:38:31 »

@ biene,

Wahrscheinlich wird es drauf hinauslaufen, dass mein Mann der KM unsere Bedenken schildern wird, sich aber ansonsten nichts ändern wird.

und nur darauf kommt es an; Deine Ansichten sind in diesem Zusammenhang nicht bedeutsamer als die einer ausstenstehenden Nachbarin. Wenn Dein Mann echten Handlungsbedarf erkennt, ist es ausschliesslich seine Aufgabe, sich mit seiner Ex über das Wohl des Kindes zu verständigen. Wenn nicht - nun, dann hat er zu diesem Handlungsbedarf eben eine andere Ansicht als Du (was legitim ist!) - oder keine Eier in der Hose.

Bevor Du Dich selbst in dieser Sache überengagierst, stell Dir einfach mal die Frage, was Du selbst davon halten würdest, wenn ein aussenstehender Dritter in wenigen Jahren Deinen Erziehungsstil oder Deine Lebensumstände so kritikwürdig findet, dass er laut dafür plädiert, das Kind aus Deinem Einflussbereich zu entfernen (nein, Deine persönlichen Ansichten wären dabei ohne Relevanz...) Wenn Du bei dieser Aussicht nicht laut "Hurra!" schreist, hast Du die Antwort auf den sinnvollen Grad Deiner Einmischung.

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« Antwort #18 am: 27. Mai 2008, 15:07:58 »

Hallo zusammen,

ich hab mal ne ganz dumme Frage: Würde denn das Mädel überhaupt permanent zu Papa und der neuen Frau ziehen wollen?

Hier wird hin und her diskutiert und ich vermisse die Sicht des Kidnes. Sie fragt immer mal wieder wann sie wieder zum Papa darf, aber bisher vermisse ich ein wenig, ob das Kind überhaupt umziehen wollen würde...

Tina
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Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
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« Antwort #19 am: 27. Mai 2008, 15:36:40 »

Moin Tina,

aber bisher vermisse ich ein wenig, ob das Kind überhaupt umziehen wollen würde...

das Kind ist im Vorschulalter, mithin vermutlich 6 Jahre alt. Da würde ich einen (Nicht-)Umzugswunsch sowieso nicht in den Mittelpunkt stellen, weil ein Kind dieses Alters die Tragweite einer solchen Entscheidung weder überblicken noch die Last einer solchen Entscheidung tragen kann. Überdies kann sein "Wille" leicht durch Versprechungen wie "kriegst ein Meerschweinchen" etc. gekauft werden.

Nein, hier sind (ausschliesslich!) die Eltern in der Pflicht, eine optimale Lösung zu finden. Einen beruflich indizierten Umzugswunsch würde man ja auch nicht vom Willen oder Unwillen eines 6-jährigen Kindes abhängig machen.

Grüssles
Martin
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« Antwort #20 am: 27. Mai 2008, 15:50:23 »

Hey

Zitat
Wahrscheinlich wird es drauf hinauslaufen, dass mein Mann der KM unsere Bedenken schildern wird, sich aber ansonsten nichts ändern wird. 
Sagt vielleicht auch aus das er das alles etwas anders sieht..u auch eine andere Einstellung dazu hat..denn es ist definitiv etwas anderes, wenn man von Kindererziehung spricht u diese selber noch nie praktiziert hat, als wenn man Kinder hat u weiß wovon man spricht..
Denn da kann die Welt dann doch schon völlig anders aussehen..

Zitat
Das Schwierige ist nur, die Distanz zu der Gesamtsituation zu bewahren. Vor allem, wenn immer wieder Situationen  entstehen (das Kind betreffend), die man selber nicht nachvollziehen kann oder die man sich für sein eigenes Kind niemals wünschen würde.
Wenn du dann demnächst selber Mutter bist, wird sich auch für dich evtl. die Welt etwas weiter gedreht haben u du siehst villeicht einiges anders..

Theoretisch hat man viele Ansätze wie man es möchte wie es laufen soll..aber die Realität sieht dann doch meist anders aus..manchmal auch durch gewisse Einflüsse, u solch ein Einfluss kann auch sein z.B. das man alleinerziehnd ist usw. ..u das hat Konsequenzen..von daher doch klasse wenn die KM sich weiterbilden will um auch finaziell weiter zu kommen..

Was nicht automatisch heißt fürs Kind ist das nicht gut..

U der Satz mit dem "intakte Familie" ist dumemrweise sehr oft verbreitet, u dennoch völliger Blödsinn...

Was ist denn bitte intakt? Wenn es Mann u Frau hat? Dann ist eine Familie nur intakt u dann ist es fürs Kind gut?

Blöd dann nur wenn es vielleicht (was ich dir absolut nicht wünsche!!) dazu komt das auch du dich trennst..

Also dieses Argument ist nun völliger Blödsinn!!!!


Lass also hier mal lieber deinen Mann, den Vater, entscheiden u handeln..ein wenig Zurückhaltung wäre hier sicherlich nicht schädlich für dich .. u auch nicht fürs Kind..
 
Zitat
Mir war nicht klar, dass wir die KLeine auch so zu uns nehmen könnten. Ich dachte, das setzt das ABR voraus. Heißt also gemeinsames Sorgerecht ist gleich gemeinsames ABR?
 
Was nun nicht heißt das ihr beim nächsten Umgang z.B. das Kind nun einfahc bei euch behalten könnt, denn der Lebensmittelpunkt ist wohl definitiv bei der KM, u das bisher unstrittig..

U kein Gericht würde derzeit dem KV mit den Gründen das ABR zusprechen...

Und ob es nun gut wäre, da ihr selber ein Kind erwartet, jetzt das kind zu euch zu holen, ist auch eher fraglich..

Gruß
Jens
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biene0882
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« Antwort #21 am: 27. Mai 2008, 16:34:24 »

Um das Ganze zum Abschluss zu bringen.

1.Nein, wir haben nicht vor, das ganze vor Gericht zu bringen oder an dem Kind rumzuzerren. Wir machen uns lediglich Gedanken darüber, welche Lösung für das Kind langfristig die bessere wäre und das war nun eben mal der erste Gedanke.

2. wäre es viel zu umfangreich hier die Gesamtsituation zu schildern oder vergangene Ereignisse aufzurollen, die uns überhaupt auf diesen Gedanken bringen (außerdem würde man mir das dann auch wieder negativ auslegen, nach dem Motto, ich mach die KM  ja nur schlecht)

3. für meine Gefühle der Kleinen gegenüber und den damit verbundenen Ängsten kann ich nichts, die sind halt mal da, weil sie mir halt sehr ans Herz gewachsen ist

4. Selbstverständlich liegt es an meinem Mann, die Sache mit der KM zu regeln, ich werd mich da auch nicht einmischen, das habe ich noch nie. Da wir heute abend eh noch mal in Ruhe darüber reden wollten, wollte ich vorab einfach nur ein paar Meinungen hören, das war im Grunde schon alles

Also Danke erstmal

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Beppo
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Ich bin nicht Deutschland. Ich bin Griechenland.


« Antwort #22 am: 27. Mai 2008, 17:31:01 »

Hallo biene,

ich mische mich auch nochmal ein, auch wenn ich glaube, dass das meiste und richtigste ja bereits gesagt wurde.

Für eine juristische Auseinandersetzung gibt es ja anscheinend weder eine Grundlage, noch eine Absicht.
Eine mögliche Änderung der Situation kann also ausschließlich auf freiwilliger Basis herbeigeführt werden.
So etwas erreicht man in der Regel am besten, indem man ein Angebot formuliert, welches dem Anderen nützt als einen Wunsch zu äußern, der einen selbst in den Fokus setzt.

Wenn ihr das Gespräch mit der Mutter sucht, solltet ihr also einfach die Vorzüge für die Mutter in den Vordergrund stellen.
Was die Mutter selbst als Vorteil empfinden würde, ist von hier aus natürlich schwer zu beurteilen. Ich hoffe Ihr könnt das besser und findet auch die richtigen Worte, dass zu vermitteln.
Euer Vorteil ist, dass ihr anscheinend noch relativ gut kommunizieren könnt und die Mutter auch nicht borniert zu sein scheint.
Dennoch bin ich über die Erfolgsaussicht nicht gerade optimistisch.
Ich kenne bisher nur wenige Mütter, die sich selbst nicht als am besten für ihr Kind einschätzen und einen Vorteil darin sehen, ihre Kinder seltener um sich zu haben.
Diese Wenigen kenne ich auch nur vom Hörensagen und nicht persönlich. (Wenn man, natürlich, von kurzen Erholungspausen mal absieht.)

Mein Rat ist daher, dass ihr bitte sehr vorsichtig und sensibel mit dieser Frage umgehen solltet um das, bisher relativ gute Verhältnis nicht zu beschädigen.

Gruss Beppo
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"Wer Kinder hat, wird bis auf die Haut ausgezogen!"
Meo-Micaela Hahne, Vorsitzende Richterin am BGH
biene0882
Gast
« Antwort #23 am: 27. Mai 2008, 17:45:38 »

@beppo:

Stimme dir in allem zu.

Würde das Thema aber trotzdem gerne schließen. Ich wollte mich von Anfang an weder als Super Mama darstellen, wie mir leider unterstellt wurde, noch einen persönlichen oder finanziellen Nutzen daraus ziehen. (haben wir nicht nötig)

Trotzdem Danke für die hilfreichen Beiträge


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