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vatersein.de - Forum 24. Mai 2012, 03:55:58 *
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Autor Thema: Kinder dürfen nach Peru mit der Mutter...  (Gelesen 8397 mal)
ich-habe-angst
_ich-habe-angst
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 115


« Antwort #75 am: 14. Dezember 2011, 21:40:30 »

Hi,
folgenden Rat kann ich geben:

- Kläre erst mal ab, was DU erreichen möchtest.
- Gehe zu einem teuren Fachanwalt (10 Jahre berufserfahrung ...)
- kämpfe jetzt noch nicht gegen die KM
- sei lieb, nett und hilfsbereit zur KM
- hilf der KM bei der Wohnungssuche (ganz wichtig !!!)  rofl2
- halte unbedingt totale Funkstille
- kein Angriff ohne Aufklärung. Was war tatsächlich in Peru los Huch
- lerne die Sprache deiner Kinder !
- biete der KM an, dass du dich gerne manchmal um die Kinder kümmerst ...

NUR SO kannst du erreichen, dass die KM mit den Kindern in deiner Nähe landet ...

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AE KV, 2 K
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staengler
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entsorgter Vater nach DIN 0815 dt. Familienrecht


« Antwort #76 am: 15. Dezember 2011, 08:14:33 »

Servus,

hat KM denn überhaupt schon irgendwas verlauten lassen, in wie fern Du nun wieder mit ins Boot kommen sollst oder darfst?
Erwartet sie ganz automatisch, dass Du nun wieder ihr Leben mitfinanziertst?

Erzähl mal noch ein wenig...

Gruß, Michael
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sol lucet omnibus - die Sonne scheint für alle
so-oder-so
Schon was gesagt
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Beiträge: 24


« Antwort #77 am: 02. Januar 2012, 12:28:16 »

Also liebe Mitleidenden, erstmal wünsche ich euch eine schönes neues und erfolgreiches Jahr, vielen Dank für eure Unterstützung und ich wünsche euch allen, dass das Jahr 2012 friedvoller verläuft.

Zum Thema:

Mir hat es letzte Woche mal wieder sämtliche Sicherungen durchgeknallt, denn ich war beim Anwalt!  Bevor ich beim aufschlug wusste ich, um den Unterhalt werde ich nicht herumkommen (ist auch nicht mein Ziel). Dennoch habe ich gedacht, dadurch dass sie so viele  Irrtümer (Lügen) vor Gericht gebracht hatte, mir jetzt mindestens einen kleinen Vorteil einräumen würde.

Aber weit gefehlt!

@Ich-habe-Angst:
hättest du mit deinem Tipp Lotto gespielt, hättest du jetzt 6 Richtige mit Zusatzzahl. Genau das ist es, was mir mein Anwalt geraten hat.
Im Prinzip soll ich also die Füße still halten und sie bei allem unterstützen was sie macht (Wohnungssuche, Arbeitssuche, et cetera). Ich soll schauen das ich eine Umgangsregelung bekomme und sie im guten davon überzeuge, mir das geteilte Sorgerecht zuzusprechen.

gggrrrrrrrrrrr.............. kann denn das die Möglichkeit sein?

Die kommt und geht wann sie will, wirft die Kinder mehrfach aus ihrem familiären Umfeld, hält nicht das ein was sie vor Gericht versprochen hat, lässt die Kinder zum 2. Mal eine neue Sprache lernen, reißt die Kinder weg von ihrem Vater und ihren Freunden, zieht in ein Land in dem die Kinder mehr als genügsam leben müssen und schlussendlich kommt sie zurück und macht halligalli.... c

Noch dazu wurde mir unterbreitet, das ich zwar nicht den Unterhalt für die letzten 3 Jahre nachzahlen muss aber für ein Jahr auf jeden Fall. Der berechnet sich dann aber nach peruanischen Sätzen.  Wer hätte das gedacht…

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Ex wohl keinen Ehegattenunterhalt mehr einklagen kann. Das hätte sie wohl direkt nach der Scheidung machen müssen.

Nichts desto trotz widerstrebt es mir irgendwie gute Miene zu bösen Spiel zu machen. Ich habe in ausgeprägtes Gerechtigkeitsbewusstsein. Dennoch verstehe ich, dass es hier um die Kinder geht.

Offiziell weiß ich noch gar nicht, dass die Kinder nach Deutschland kommen. Das Ticket ist wohl schon gekauft und wohnen wird sie in der derzeit leer stehenden Wohnung der Schwester. Ich gehe fest davon aus, dass sich die Kinder erst Anfang Februar zu Gesicht bekomme, da sie nach Ankunft sicherlich erst Rechtssicherheit durch den Besuch beim Anwalt bekommen will. Momentan befürchtet sie ja immer noch, dass ihr nach den ganzen lügerein jetzt in Deutschland die Felle weg schwimmen könnten.

Ich werde natürlich versuchen ihre Unwissenheit taktisch auszunutzen. Dennoch geht mir die Ungerechtigkeiten schon wieder richtig gegen den Strich.

Zu aller letzt: schlauer als vorher bin ich nach dem Anwaltsbesuch nicht geworden, aber die Rechnung von 250 Takken hatte ich postwendend am nächsten Tag im Briefkasten. gun puzzled Das hält man doch im Kopf nicht aus!
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„Jedes Kind hat von Geburt an ein unveräußerliches Recht auf die gelebte Beziehung zu beiden Eltern".
OLG München Urteil vom 15.03.1999 -–26 UF 1502/98 u. 1659/98; FamRZ 2000, 1006 = ZfJ 2000, 154:
brille007
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« Antwort #78 am: 02. Januar 2012, 14:14:14 »

Moin SOS,

Die kommt und geht wann sie will, wirft die Kinder mehrfach aus ihrem familiären Umfeld, hält nicht das ein was sie vor Gericht versprochen hat, lässt die Kinder zum 2. Mal eine neue Sprache lernen, reißt die Kinder weg von ihrem Vater und ihren Freunden, zieht in ein Land in dem die Kinder mehr als genügsam leben müssen und schlussendlich kommt sie zurück und macht halligalli.... c
[...]
Nichts desto trotz widerstrebt es mir irgendwie gute Miene zu bösen Spiel zu machen. Ich habe in ausgeprägtes Gerechtigkeitsbewusstsein.
das wird Dir juristisch leider nichts nützen, auch wenn viele diesem Irrglauben erliegen. In den anstehenden Entscheidungen werden nicht die Fehler Deiner Ex verhandelt, sondern der Umgang mit den Kindern sowie der Unterhalt für die Zukunft (und ggf. die Vergangenheit). Wenn Du das GSR anstrebst, tust Du gut daran, pfundweise Kreide zu fressen und Deine persönlichen Ansichten über das Verhalten Deiner Ex für Dich zu behalten.

Zu aller letzt: schlauer als vorher bin ich nach dem Anwaltsbesuch nicht geworden, aber die Rechnung von 250 Takken hatte ich postwendend am nächsten Tag im Briefkasten. gun puzzled Das hält man doch im Kopf nicht aus!
auch hier hilft ein bisschen persönliche Distanz: Du hast (meines Erachtens derzeit ohne wirklichen Grund) einen Anwalt aufgesucht; dieser berechnet Dir seine Zeit. Wenn Du jemand mit der Reparatur Deiner Waschmaschine beauftragst, tut dieser auch nichts anderes (selbst wenn er nach Demontage zum Ergebnis kommt "lohnt sich nicht"). Es ist NICHT die Aufgabe des Anwalts, Dir kostenfrei unter die Arme zu greifen, weil Deine Ex ein schlechter Mensch ist.

Grüssles
Martin
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     Der einzige Mensch, den man ändern kann, ist der, den man heute morgen geduscht und angezogen hat
elwu
Gast
« Antwort #79 am: 02. Januar 2012, 14:53:47 »

Im Prinzip soll ich also die Füße still halten

Nicht nur im Prinzip, sondern ganz real. Solange du nicht von ihr, ihrem Anwalt oder einem Gericht irgendwas schriftliches hast, unternimmst du am besten genau gar nichts. Mit dem Schrieb kommst du dann hierher.

da sie nach Ankunft sicherlich erst Rechtssicherheit durch den Besuch beim Anwalt bekommen will.

Die erhält sie aber nicht beim Anwalt.

Zu aller letzt: schlauer als vorher bin ich nach dem Anwaltsbesuch nicht geworden, aber die Rechnung von 250 Takken hatte ich postwendend am nächsten Tag im Briefkasten.  Das hält man doch im Kopf nicht aus!

Du hst die Musik bestellt, du bezahlst sie auch.

Jetzt komm runter, mal' dir nicht irgendwelche ach so kreativen Vorgehensweisen und Möglichkeiten aus, sondern warte gelassen ab, was da kommt. Du hast das nämlich eh nicht in der Hand. Basiere dein weiteres Vorgehen auf dann bekannten Fakten, nicht auf Annahmen, Spekulationen, Hörensagen, Vermutungen etc. - denn das ist stets der sichere Weg in den Untergang.

/elwu
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Ingo30
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« Antwort #80 am: 02. Januar 2012, 18:19:17 »

Moin,

die Aufregerei über eine Beratung, die sicherlich sinnvoll war und die Du ja auch angefordert hast, find ich erstmal schon ziemlich daneben. Du wirst in naher Zukunft eh anwaltliche Unterstützung brauchen, so ist Dein Anwalt auf Stand und kann loslegen. Das ist das, was wir hier mit Vorbereitung meinen.

Warum fällts Du jetzt aus allen Wolken? Warte doch einfach mal ab und reagiere auf das, was da wohl kommt. Mit der Schiene "Oh Gott, die KM ist mir in allem voraus, sie wird mich abzocken etc" gewinnst Du doch keinen Blumentopf. Ganz ehrlich würde ich mich auch als liebender KV in dieser Situation sehr passiv verhalten, weil nach der Vorgeschichte die Erfolgsaussichten schwierig zu beurteilen sind bzw. Du sie mit Deiner Gesundheit bezahlen wirst. Die Marschrichtung der KM ist doch klar mit ihrer Rückkehr nach Deutschland. Es geht daraum, Dich zu melken und die Annehmlichkeiten des deutschen Sozialstaates wieder zu genießen. Zum Zahlen wird mann Dich zwingen können - okay. Zum Umgang aber nicht. Warte doch einfach mal ab was von der KM diesbezüglich kommt und reagiere dann. Gruß Ingo
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« Antwort #81 am: 02. Januar 2012, 22:13:04 »

Hi,

- lege jetzt einfach mal 10.000,00 Euro BARGELD bereit für 2012/2013. Die wirst Du brauchen. Die 250,00 Euro für den Anwalt waren lächerlich und sehr gut investiert.

- Wie weit wird die KM von Dir entfernt wohnen ?

Warum regst Du dich auf ?
Du hast einen tollen Erfolg erzielt.
Ohne einen einzigen Cent zu investieren hast Du erreicht, dass die Kinder in Deine Nähe ziehen. Die KM hätte auch nach Australien gehen können.

Welche Arbeitszeiten hast Du ?
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« Antwort #82 am: 03. Januar 2012, 19:30:24 »

Interessante Ansichten habt ihr da. Prinzipiell hat dir ja recht. Ich bin spezialisierter Versicherungsmakler und komm an der Meinung leider nicht mehr vorbei, dass wenn Anwälte wie ich nach nach Erfolg bezahlt werden würden, es nicht mehr viele davon gäbe.  Seit meiner Trennung habe ich nicht nur meine Kinder und mein gesamtes Hab und Gut verloren, sondern meine Firma wäre beinahe Pleite gegangen und ich habe die hinterlassenen Schulden von ihr abtragen müssen, nachdem Sie in einer Nacht und Nebel Aktion verschwunden war. Hinzu kommt, dass mehrere 10.000 € Anwaltskosten auch an meiner Backe hängen geblieben sind. Gerade habe ich es geschafft einigermaßen ruhiges Fahrwasser zu erreichen, da geht der ganze Käse von vorne los. Ich bin mir durchaus im klaren das die 250 € gut investiert waren, zumindest teilweise. Es war eher eine Anekdote auf das, was mich wohl jetzt wieder die nächsten Jahre erwarten wird. Somit bleibt mir einfach weiterhin der einzige Trost, dass ich immer noch keine Rechte aber genügend Pflichten habe. Anders umschrieben: Depp vom Dienst!

Soweit ich es weiß gibt es im Familienrecht Anwaltspflicht, sonst könnte ich mir den im Prinzip sparen, denn das Kindergeld das ich zu zahlen habe kann ich mir selber ausrechnen und mehr als das schon eh weggenommene Sorgerecht kann mir nicht mehr passieren.

Ich halte jetzt mal die Füsse still und leg schon mal 10.000de an Euro an die Seite.

Aufregen tue ich mich jetzt nicht mehr, aber es ist glaube ich mehr als verständlich. Denn den ganzen Käse den Sie dann wieder ins Rollen bringt darf ich dann wieder ausbaden und bezahlen. So sind meine bisherigen Erfahrungen. Vielleicht habt Ihr ja andere gemacht!

Greez
so.oder-so

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„Jedes Kind hat von Geburt an ein unveräußerliches Recht auf die gelebte Beziehung zu beiden Eltern".
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Ingo30
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« Antwort #83 am: 03. Januar 2012, 19:55:50 »

Hi So,

Du wirst hier die verschiedensten Meinungen finden - weil auch neue User dazugekommen sind und jeder sicherlich anders fühlt und handelt. Wir können ja auch nur Anregungen geben - handeln musst letztlich Du. Du hast jetzt aber einen entscheidenen Vorteil: Du kannst Dich vorbereiten, auf das was kommt. Du kannst von gerichtserfahrenen Vätern hier viel Lernen und Deine Strategie festlegen.

Und mach doch einfach mal etwas komplett anderes als die Jahre davor. Anstatt Dich von ihr und ihren Entscheidungen vor sich hertreiben lassen, agierst Du jetzt. Sie kommt zurück: Auf Dein Spielfeld - wenn Du es klug anstellst. Natürlich kommst Du um die Zahlpflichten nicht herum. Na und? Das kommt hier kaum einer. Aber das Spiel wird doch kurz danach weitergehen. Da gibts doch die schönsten Schachzüge. Von "ach, ich brauch nen billigen Babysitter - huhu, Ex, jetzt nimm sie mal" bis "ach klasse, endlich wieder gute Discotheken in München - Kinder sind ja nervig, kann sie doch der Ex nehmen". Viele Möglichkeiten, die Du durchplanen kannst und auf die Du dich vorbereiten kannst. Gruß Ingo
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« Antwort #84 am: 03. Januar 2012, 21:35:09 »

Hi,

schau nach vorn.
Was möchtest DU erreichen ?
Wie lautet DEIN Ziel ?

Wie soll die Welt deiner Kinder in 12 Monaten aussehen ?
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