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vatersein.de - Forum 23. Mai 2012, 23:39:47 *
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Autor Thema: Fachpsychologisches Gutachten - Fragen? Könnt ihr mir helfen?  (Gelesen 5743 mal)
Agent_Zero
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« Antwort #50 am: 17. November 2008, 17:57:28 »

Hi,

@ Jörg. Ich habe das Urteil noch nicht in Händen, aber die Elternberatung wurde mit aufgenommen.

@LBM Das Problem ist, dass es jetzt erst mal wieder 8 - 14 Tage dauert, bis der Herr vom JA das Urteil in Händen hält. Dann folgen vor dem ersten Umgang wieder Einzelgespräche mit den Eltern... Also es dauert ("leider") wieder...

@babbedeckel Ich und mein RA haben beantragt, die Umgänge woanders laufen zu lassen. Das Gericht und JA gehört aber zum gleichen Bezirk. Die möchten, dass denen ihre Beratungsstelle das macht (die begleiteten Umgänge bis März ) waren auch dort.

Aber jetzt geht es schon los. Alle 4 Wochen 3 Stunden, das wäre ein Witz!!! Und mehr als das. Erst hauen die mächtig auf die Pauke und dann gibt es ein Kapazitäten-Problem. Das finde ich alles andere als gut.

Die KM hat argumentiert, dass unser Kind mächtige Bauchschmerzen bekommt, wenn sie an einer bestimmten Kreuzung rechts abbiegen. Das Kind soll sagen, sie möchte nicht dort hin wo der Papa und der Mann ist...
Jetzt ist ein Ort im gleichen Bezirk nur 14 KM weiter bestimmt worden. Sind von mir einfach 50 km. Aber gut, das ist das geringere Übel...

KM wollte argumentieren, dass "der kleine" (Umgänge mit meinem Sohn 1 1/2 und Tochter 4) es nicht gewohnt ist "mit fremden Menschen" in einem Raum zu sein.
Das JA hat ihr aber gleich den Wind aus den Segeln genommen und argumentiert, dass die große ja eine Bezugsperson ist und das keinerlei Problem darstellt.

In einem Schriftsatz der Kindergärtnerin steht noch, meine Tochter soll im KIGA geäußert haben "sie habe keinen Papa mehr". cry_smile

Da sieht man ganz offensichtlich, wie die KM auf das Kind einwirkt. Die GA sagte, dass das eine sehr ernstzunehmende und schlimme Äußerung bei Kindern sei.

Gruss
Thomas
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Mantra:

NEIN, NICHT nächste Woche. Heute noch oder morgen. Und schreib jetzt nix vom Anwalt (...), sondern heb Deinen Hintern samt Eiern hoch und werde aktiv.


Zitat Brille007, 22. August 2008, 22:44:25
babbedeckel
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AE-Papa


« Antwort #51 am: 17. November 2008, 18:05:14 »

Hi,

kannst du nichtmal querschießen, und mal den GA anrufen, und dieser soll mal das JA kontaktieren.
Vlt. bringt´s was !
Auch schon aus der Argumentation heraus,  dass dies für ein "kleines" Kind einfach zu lange ist....

Dann würde ich, evtl. über RA, oder auch direkt mal den Richter anrufen !!!!
So geht´s ja mal nicht ...

Gruß
babbedeckel
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Ein Ruin kann drei Ursachen haben: Frauen, Wetten oder die Befragung von Fachleuten (Georges Pompidou)
Agent_Zero
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« Antwort #52 am: 17. November 2008, 18:35:11 »

Hi Babbedeckel,

also irgendetwas muss passieren. Weil alle 4 Wochen 1 Termin à 3 Stunden ist ein Witz. Vor allem, wenn dann mal 1 Termin platzt (was in der Vergangenheit von ihr aus öfters mal der Fall war), sind es bis zum nächsten Termin 8 Wochen.

Der Typ vom Jugendamt meinte, das Gericht kann das nicht einfach so festlegen, alle 2 Wochen 3 Stunden. Er muss sich ja nach seinem Zeitplan richten.

Aber ehrlich. Sein Zeitplan ist mir egal. Schliesslich wollte ja auch das JA, dass die Termine bei denen stattfinden. Dann sollen die eben am Samstag auch mal ran.

Schliesslich will ich ja die Bindung zu meinen 2 Kids aufbauen und mich nicht mit einer Zeitvorgabe von 4 Wochen "entfremden".

Gruss
Thomas
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Zitat Brille007, 22. August 2008, 22:44:25
babbedeckel
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AE-Papa


« Antwort #53 am: 17. November 2008, 20:50:53 »

Hi Thomas,

du hast wohl keine andere Wahl zu intervenieren, beim Richter, JA und GA,
um evtl. diese Haltung des JA-Leiters zu "umschiffen".  exclamation_smile
Der Richter könnte ja auch in den Vergleich noch einen Zusatz einbringen, so nach dem Motto, wenn es zeitlich mit dem JA nicht klappt, dann soll es
die Institution xyz machen.
Also ehrlich, ich würde mal mit dem Richter direkt reden, er/sie scheint ja schon durchzublicken wie die KM drauf ist.
...und deine Argumente sind ja auch klar. Schildere ihm deine Sorgen....Entfremdung etc., die das JA dann -inirekt- unterstützen würde.

Gruß
babbedeckel
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oldie
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Bonnie 2


« Antwort #54 am: 17. November 2008, 23:41:28 »

Hi Agent_Zero

Richterlicherseits wurde angeordnet, alle zwei Wochen für 3 Stunden. Die beiden Herrschaften vom JA (die im Prozess dabei waren) haben dafür plädiert, dass die Termine wieder in der Erziehungsberatungsstätte stattfinden sollen, wie bisher. Da man hier Kapazitäten hat usw. und da aus Kostengründen die Fälle nicht in einen anderen Landkreis gegeben werden.
...
Der JA Leiter erklärte mir heute morgen, dass er aus Kapazitätsgründen höchstens alle 4 Wochen einen Termin machen kann. Er sagt, dass Gericht kann das nicht einfach so festlegen.
...
Der JA-Leiter hat mir heute gesagt, " Ja, erst mal muss Frau .... auch damit einverstanden sein. " Es nutzt ja nichts, wenn das Gericht einfach etwas bestimmt, womit sie nicht einverstanden ist......"...

Doch, das hat er umzusetzen und nein, das muss sie nicht. - und dies auch nicht mit halber Kraft. Ansonsten sofortige Information der Richterin, parallel dazu Dienstaufsichtsbeschwerde. Chef des JA-Leiters ist der Kultusminister - also Fax hingeschickt mit Kopie des Vergleiches.
Hey, der Typ vom JA ist befangen. Gegen sowas kommst Du nicht mit Sprüchen an. Der kennt nur treten und getreten werden. Und im Moment versucht er Dich zu treten, mit vollem Wissen, dass er gegen den gerichtl. Vergleich handelt.

Gruss oldie
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eskima
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« Antwort #55 am: 18. November 2008, 02:18:31 »

Moin,

Jetzt kommt schon das erste Problem. Der JA Leiter erklärte mir heute morgen, dass er aus Kapazitätsgründen höchstens alle 4 Wochen einen Termin machen kann. Er sagt, dass Gericht kann das nicht einfach so festlegen. Er muss auch seine Zeiten planen. Aber seine Kollegen haben ja mehr oder weniger Werbung dafür gemacht, dass es wieder dort stattfindet.

Keine Ahnung, ob es dir weiterhilft, aber hier von mir einfach mal ein Feedback:

Der JA-Mitarbeiter fühlt sich übergangen, für mich ein klares Kompetenzgerangel. Nachdem der "Vergleich" ausgesprochen wurde (wie gnädig!), wäre er gern gefragt worden. Nun ist er nicht gefragt worden und kann es angeblich nicht leisten...

Ich würde ihm knallhart die "Pistole" auf die Brust setzen und von ihm eine schriftlich Stellungnahme verlangen, dass er sich nicht in der Lage sieht, das Urteil umzusetzen. Ich gehe nicht davon aus, dass du diese Stellungnahme bekommst. Deshalb schreib Gedächtnisprotokolle über Gespräche, sie werden dir auf Dauer noch hilfreich sein.

Irgendwie wurde dir ja der Weg schon gezeigt, indem dir gesagt wurde, dass man noch nicht weiß, was die KM davon hält....  men_ani

LG

eskima
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« Antwort #56 am: 09. Januar 2009, 08:56:47 »

Moin,

es gibt Neuigkeiten. Nach einigem hin und her mit dem Jugendamt (ich hab denen die Pistole auf die Brust gesetzt), ging jetzt alles sehr schnell.

Die wollten mir erst etwas von Kapazitäten-Problem erzählen. Dann habe ich sie (wie empfohlen) auf die Eindeutigkeit und den gerichtlichen Auftrag sehr deutlich hingewiesen. Anderenfalls wieder gerichtliche herbeiführung....

Vorgestern hatte ich einen Termin (mit Ex) im JA. Vereinbarung über die betreuten Umgänge wurde gemacht. Ex hat alles abgenickt und allem bedingungslos zugestimmt.

Ist schon komisch, erst Anzeige, gegen alles und gegen jeden, dann, kapitulation (wahrscheinlich gezwungenermassen).

Jetzt finden die Umgänge statt und ich kann endlich meine Kiddies wieder sehen. *freufreu* 

Hier wird wieder deutlich, dass es sich immer lohnt zu kämpfen! Immer! Und die Wahrheit kam endlich ans Licht!

Grüsse
Agent
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Zitat Brille007, 22. August 2008, 22:44:25
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« Antwort #57 am: 19. Februar 2009, 13:44:54 »

Moin,

ich benötige mal euren Rat und eure Unterstützung.

Seit Januar sind nur 2 Begleitete Umgänge gelaufen. Diese waren echt super. Hätte nicht besser sein können. Sogar die Dame die die Umgänge begleitet hat, sagte, es läuft alles super.

Gerichtlicher Anordnung zur Folge wurden  die begleiteten Umgänge für 1 Jahr festgesetzt, mit begleitenden Elterngesprächen, um das Konfliktpotential auf ein minimum zu reduzieren.

Das Ja hat klein bei gegeben, nachdem Sie anfänglich wegen Kapazitäten usw. zicken machen wollten. Seitdem läuft alles wie am Schnürchen.

Bis heute...

Letzte Woche rief mich der "Betreuer" meiner Ex an und sagte mir, dass er vom Wirtschaftsausschuss des JA massiv eine auf den Deckel bekommen hat, da der Betreute Umgang aus "Kostengründen" nur für 1/2 Jahr gewährt werden kann.

Er sagte, er würde dann entsprechen eine Stellungnahme schreiben, dass die Umgänge ab Juli 09 normal laufen können.

-> Heute bekomme ich ein Schreiben von diesem Betreuer an die Wirtschaftsstelle des JA....

Da bis jetzt erst zwei Umgänge stattgefunden haben bedarf es noch einer längeren Zeit des Beobachtens, um zu sehen, wie sich die Kontaktanbahnung entwickelt.

Aufgrund der schwere der Konflikte der Eltern in der Vergangenheit wir eine Überführung des begleiteten Umganges in einen unbegleiteten Umgang im Zeitraum von 6 Monaten kaum zu verwirklichen sein.

Derzeit gibt es noch eine sehr geringe Basis für Kooperation der Eltern Untereinander, die Voraussetzung für einen unbegleiteten Umgang wäre.
Insofern sind wir mit einer Begrenzung des Umgangs auf 1/2 Jahr nur unter der Voraussetzung einverstanden, dass nach Überprüfung der Entwicklung auch die Option auf eine Verlängerung des begleiteten Umganges auf mindestens 1 Jahr möglich ist.

Sie können jedoch sicher sein, dass wir in einer angemessenen Zeit auf einen unbegleiteten Umgang hinwirken werden, ohne in eine für die Beteiligten überfordernde Situation zu kommen.....



Ich bin stinkend sauer..... mad

Erst ruft der Typ mich an, macht mir einen am Telefon, er setzt sich ein , dass die betreuten Umgänge im Juni enden, und jetzt so ein....... gun

Es k...... mich echt langsam an. Die machen was sie wollen....

Ich vermute, meine EX hat den netten Herrn zu zugelabert, dass er das so geschrieben hat.

Er ist übrigens der Herr, der die Gespräche mit meiner EX führt.



Ich bin total verzweifelt. Ich bin so sauer.

Könnt ihr mir helfen?

Es grüsst euch, der verzweifelte Agent.

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Zitat Brille007, 22. August 2008, 22:44:25
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« Antwort #58 am: 19. Februar 2009, 13:49:22 »

Moin,


ich möchte denen mal richtig den Kopf waschen. Das ist echt eine Frechheit....... schild_esreicht

Gruss
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Zitat Brille007, 22. August 2008, 22:44:25
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« Antwort #59 am: 19. Februar 2009, 18:57:39 »

Moin,

die Frage ist, soll man das einfach auf sich beruhen lassen, oder sich dagegen wehren?

Wie würdet ihr handeln?

Gruss
Agent
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Zitat Brille007, 22. August 2008, 22:44:25
AndreaDD
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« Antwort #60 am: 19. Februar 2009, 20:22:38 »

Hallo Agent,

1 Jahr wurde richterlich beschlossen. Warum wunderst du dich dann, wenn die Argumentation übernommen wird bei der Finanzierung? Vermutlich hat der Herr nochmal richtig die Akte gelesen.

Liebe Grüße
Andrea
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« Antwort #61 am: 19. Februar 2009, 22:29:23 »

Hallo,

ich wundere mich, weil der Herr vom JA mir vor ein Paar Tagen am Telefon sagte, dass der Umgang aus wirtschaftlichen, bzw. Kostengründen der Wirtschaftsstelle vom JA auf 1/2 Jahr verkürzt werden soll und er entsprechend eine Stellungnahme schreibt.

In dem Schreiben schreibt er es aber in die andere Richtung.

Die Umgänge laufen sehr gut. Es entbehrt also jeglicher Grundlage.

Er sagte, das JA kann sich in diesem Fall nicht an die richterliche Anordnung halten, da maximal für 1/2 Jahr die begleiteten Umgänge bezahlt werden.

Die Vereinbarung über die betreuten Umgänge, die ich schon seit sechs Wochen unterschrieben habe, halten sie auch noch zurück.

Angeblich hat das JA vom Wirtschaftsausschuss des JA massiv Ärger bekommen. Und deswegen sollen die Umgänge verkürzt werden.

Gruss
Agent
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Zitat Brille007, 22. August 2008, 22:44:25
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