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vatersein.de - Forum 23. Mai 2012, 23:31:34 *
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Autor Thema: Frau stellt mch als Alkoholiker hin  (Gelesen 1530 mal)
Andreas2008
Schon was gesagt
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aka plextor1


« am: 11. Januar 2008, 22:28:09 »

Hallo,
meine Frau will sich von mir trennen, ausziehen und die Kinder mitnehmen. Um das zu erreichen wird sie mir in nächster zeit das Leben zur Hölle machen. Wir leben (noch) zusammen. Für das Jugendamt sammelt sie schon Argumente gegen mich. Sie hat z.B. vor mich vor als Alkoholiker hinzustellen. Was kann ich dagegen machen ? Nach meiner Meinung bin ich keiner (na klar kommt es auf die Definition an).
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PhoeniX
Gast
« Antwort #1 am: 11. Januar 2008, 22:52:49 »

 puzzled

Wie sieht deine Definition aus. Das wäre wichtig.

Nichtsdestotrotz steht dir Umgang zu. Ob dieser bei einer Sucht als BU (begleiteter Umgang) ausfällt, liegt an der Situation.

Was kann die KM gegen dich anbringen?? 10 Bier am Tag / Woche / Monat??

Gruß

Martin
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Milan
_Milan
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« Antwort #2 am: 11. Januar 2008, 23:03:14 »

Moin!

Vorausgesetzt, daß Du tatsächlich kein Alkoholiker bist, dann brauchst Du da gar nix machen. Sofern das irgendwann mal in einem Schriftsatz auftaucht, streitest Du es ab und bietest an einen Test zu machen. Aus die Maus.

Abgesehen davon wird es wohl sowieso niemanden interessieren.

Wichtiger finde ich Fragen wie:
Was ist mit Sorgerecht? Wo werden die Kids wohnen? Inwieweit werdet Ihr Euch einigen können? etc pp.

Greetz,
Milan
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babbedeckel
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AE-Papa


« Antwort #3 am: 11. Januar 2008, 23:05:46 »

Hi ,

oh Milan war schneller, lasse aber alles doch stehen.

naja @phoenix es ist doch wie bei -fast- jeder Trennung... plötzlich sind die EX-Jungs, Alkis, Drogenabhängige, Kindesmißhandler etc. pp. 
Per Definition (MPU-Psychologen) bist du Alki, wenn du mehr als 1,6 Promille "verträgst".
Mit dieser Definition ist 75% der deutschen Bevölkerung Alkholiker  rofl2
Ich möchte hier nix schmälern, oder so, aber dies wird doch -speziell von unseren EXen- oft vorgebracht.  gun

@Andreas du bist am Anfang der Trennung...paß auf...und mache dich schlau hier.
Bleib cool (ich weiß leicht gesagt) ... Es könnte sein, daß dir als nächstes der Gewaltvorwurf ins Haus steht.
Sichere erstmal alle Dokumente und mache das Konto dicht.

Ich denke deine Noch-Frau sagt dir den Kampf an.
Siehe nun auf deine Gesundheit, und in der harten Phase keinen Alk.

Alles weitere bei näheren Angaben, bzw. genaue Fragen.

Gruß
babbedeckel und viel Kraft
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Ein Ruin kann drei Ursachen haben: Frauen, Wetten oder die Befragung von Fachleuten (Georges Pompidou)
Andreas2008
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aka plextor1


« Antwort #4 am: 11. Januar 2008, 23:20:47 »

Also, eines zum Abendessen (nicht als !) und eines bei m Fernsehschauen. Am Wochenende gern mal einen oder zwei Whiskey.
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Andreas2008
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aka plextor1


« Antwort #5 am: 11. Januar 2008, 23:23:30 »

Vielen Dank für die guten Wünsche. Bin noch nicht soweit, dass ich hart gegen meine Frau vorgehe, - aber umso mehr sie meint, dass sie ihre Wünsche (Wegzug ca 250 km) nicht durchsetzen kann.......
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PhoeniX
Gast
« Antwort #6 am: 11. Januar 2008, 23:27:16 »

Moin

Also das sollte gerade noch erträglich sein. rofl2

Da brauchst du dir noch keine Sorgen um Alkoholismus machen. Alkohlismuß interressiert im FamRecht erst ab Dilierium und somit als Kindeswohlgefährdung.

Da du aber nach dem "Absacker" noch bei klarem Verstand bist wird das eher ein Schuß nach hinten für die EX. Stichworte: Konflicktverhalten, verkennen der Bindungstoleranzen

Gruß

Martin (AE beim 2ten V+)
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PhoeniX
Gast
« Antwort #7 am: 11. Januar 2008, 23:28:34 »

aber umso mehr sie meint, dass sie ihre Wünsche (Wegzug ca 250 km) nicht durchsetzen kann.......


Wie ist das Sorgerecht gelagert?

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Andreas2008
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aka plextor1


« Antwort #8 am: 11. Januar 2008, 23:31:48 »

Mom. gemeinsames Sorgerecht für beide Kinder.
Ich glaube sie hat einen Neuen !
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babbedeckel
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AE-Papa


« Antwort #9 am: 11. Januar 2008, 23:42:30 »

Hi,

mönsch Andreas laß dir nicht alles aus der Nase ziehen.
Wie alt sind die Kinder,
geht ihr beide arbeiten ?

Gehe als erstes mal zum Einw.Meldeamt und mache denen klar, daß du mit einer Ummeldung nicht einverstanden bist !!! WISCHDISCH !!!!


Gruß
babbedeckel
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riviera
Gast
« Antwort #10 am: 11. Januar 2008, 23:46:38 »

Hi,

abgesehen davon, dass ich mir trotz eigener Erfahrung mal nicht anmasse, wann man Alki ist oder nicht...ich hab gerade ueberlegt, wie es waere, wenn Mami sagt, ich trinke abends ein Bier zum Essen und beim Glotze kucken und am We ein oder zwei Wiskey...

Nur fuer den Fall, dass ich mich irre: waere es dasselbe oder dasgleiche?

@Andreas

Trotzdem, lass dir nicht auf der Nase rumtanzen!

Gruss riviera
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Andreas2008
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aka plextor1


« Antwort #11 am: 11. Januar 2008, 23:48:49 »

Nur ich geh arbeiten, die Kinder sind 8 und 9. Ich war schon  beim Jugendamt, da haben wir einen Termin wg. der Trennung. Da hatte sie ziemlich dumm aus der Wäsche geguckt. Aber - sie kommt mit. Beim Anwalt war sie auch schon.
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babbedeckel
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AE-Papa


« Antwort #12 am: 11. Januar 2008, 23:51:15 »

Hi,

wenn sie schon beim RA war, dann geht´s garantiert bald ab.
Liest du auch die Tips hier ?

Mach dir eine Liste.
Du mußt jetzt immer einen Schritt weiter sein !

Gruß
babbedeckel
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Andreas2008
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aka plextor1


« Antwort #13 am: 11. Januar 2008, 23:55:58 »

Bin heute neu hier. Aber, was ich hier lese, hilft richtig weiter ! Klasse !!!
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Andreas2008
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aka plextor1


« Antwort #14 am: 11. Januar 2008, 23:57:27 »

Ich denke, sie wird Argumente suchen, um mich zu kompromittieren.
Und versuchen mir das Leben zur Hölle zu machen, weil sie jetzt Gegenwind bekommt.
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Andreas2008
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aka plextor1


« Antwort #15 am: 12. Januar 2008, 00:00:04 »

Mit dem Alk ist das so, wenn es mir gut geht, dann trinke ich gern mal einen.
Aber wenn es mir schlecht geht mag ich keinen  Alk. Die ersten Tage nachdem meine Frau mir mitgeteilt hat, dass sie geht habe ich nichts getrunken, auch kein  Bier
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PhoeniX
Gast
« Antwort #16 am: 12. Januar 2008, 00:10:53 »

Wo würden die Kinder bleiben wollen??

Du hast die gleichen Rechte wie deine Ex und könntest die Kinder auch bei dir behalten.

Ich weiß ja nicht was du verdienst, jedoch ist es in den meißten Fällen so, das einem etwas zwischen 900 und 1000 und dann darfst du acuh noch alle 14 Tage die 1000km abreißen um die kids zu holen und zurückzubringen.

Das sehe ich eher als dein Problem.
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Elternteil_m
_Elternteil_m
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« Antwort #17 am: 12. Januar 2008, 00:18:39 »

Moin moin,

ich sah irgendwann mal eine Fernsehsendung, mit Köchen, die Fragen eines WHO Kataloges zur Überprfung, ob sie nen Alkoholproblem hätten beantworteten. . .
Einer der Befragten gab an, mehrmals im Monat ein schlechtes Gewissen zu haben, weil er gestern Alkohol getrunken habe. . .
Das war es für ihn.

Hier ein ganz guter link zum "Selbstanamnese"

ach und Andreas, zieh Dir die www.trennungsfaq.de rein.   Wenn Du es auswendig kannst, stell fragen ;-)

Kopf hoch und nicht zu tief ins Glas.


Gruß E.


Ach, und ein Bekannter hat im Familienverfahren auch den Alkoholvorwurf gehabt. Er ist prophylaktisch zu seinem Hausarzt gegangen, hat zwei Wochen später einen Test gemacht, genau den Test, der auch von Gericht im Falle eines Falles gefordert wird, hat das Testergebnis mit astreinen Leberwerten im nächsten Verfahren auf den Tisch gelegt und das wars für Exe.
Heute lebt der Sohn bei ihm, weil die Exe unter falschen Strafanzeigen und Vorwürfen mit dem Sohn weggezogen ist. . .
 
« Letzte Änderung: 12. Januar 2008, 00:22:23 von Elternteil_m » Gespeichert

Es wird gekreuzt, wenn der Gegenwind zu stark ist, und das Spinnaker bei achterlichem Wind gesetzt. Es wird Containerschiffen ebenso wie einem Kanu Raum gegeben. Manchmal allein, manchmal mit Crew. Nur das Ziel darf nicht aus den Augen verloren gehen.
Milan
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« Antwort #18 am: 12. Januar 2008, 01:48:18 »

Moin!

Du brauchst auch nicht -wie Du schreibst- "hart" gegen Deine Frau vorgehen. So wie der Wind riecht, wird sie ggf. bald sehr hart gegen DICH vorgehen. Und dafür solltest Du gewappnet sein. Du bist früh genug hier, Du kannst vieles noch so biegen, daß sie Dir -im Falle des Falles- später nicht großartig ans Leder kann.

Dafür wäre es gut, Du würdest uns weitere Infos geben.

Greetz,
Milan
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Hessentom
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« Antwort #19 am: 12. Januar 2008, 06:19:54 »

Willkommen bei VS, dem Forum, wo Leberwerte keine Rolle spielen!

Es ist hier schon angeklungen, Du solltest Dich auf einen erbärmlichen Streit vorbereiten. Wenn so ein Vorwurf tatsächlich vom gegnerischen Anwalt kommt, vergiss es. Auch im Familienrecht muss der so Beschuldigte nicht seine Unschuld nachweisen, ihm muss im Gegenteil die Alksucht nachgewiesen werden. Klar? So eine Kacke gehört leider zum Alltag in solchen Verfahren, pure Strategie!

Charakterlose Anwälte können sowas noch ausbauen; Da kommt dann Gewalttätigkeit, merkwürdige 6uelle Veranlagung und dergleichen auf den Tisch, alles noch normal. Wenn Du glaubst, Anwälte sind der Wahrheit verpflichtet, vergiss es. Unter dieser Spezies gibt es Typen, die machen alles, um den Gegner fertig zu machen und den Streitwert zu erhöhen.

Bis zu einem gewissen Grad wirst Du das hinnehmen müssen, aber werden Grenzen überschritten, wehre Dich mit allen legalen Mitteln. Kein Vater muss sich demontieren, oder auf Dauer demütigen oder entwürdigen lassen. Setze ganz klare Grenzen. Stecke für Dich Ziele ab, sichere Konten, Papiere usw.

Nimm frühzeitig, also jetzt schon, Kontakt zum Jugendamt auf, um den Kontakt zu den Kids für die Zukunft sicherzustellen. Nimm Dir umgehend einen Rechtsanwalt, der im Familienrecht fit ist.

Versuche die Situation für die Kids so erträglich, wie möglich zu halten. Sei der Papa, wie Du es bisher auch warst. Mache Dir klar, daß Du u.U. Deine (Noch)Ehefrau von einer widerlichen Seite kennenlernen wirst. Insoweit würde ich, wenn die Ehe wirklich kaputt ist, die sofortige räumliche Trennung vollziehen. Das ist leicht gesagt, aber alles, was Du jetzt machst, kann und wird die Mutter gegen Dich verwenden.

Wenn Du einen trinken gehst, mach das am besten auf einem anderen Planeten und schlafe auch dort. In so einem Fall gehe Deinen Kids aus dem Weg. Die siehst Du sonst evtl. als Zeugen gegen Dich vor Gericht wieder.

Scheidung ist eine Sache, da kann und wird schmutzige Wäsche gewaschen werden. Umgang ist ne andere Baustelle, da gehört sowas aber nicht hin. Hier, und das solltest Du Deiner Frau sehr deutlich machen, spielt allein das Kindeswohl eine Rolle.

Du musst selbst wissen, was in der Umgangssache ggfs. gegen Dich spricht. Aber das Recht auf Umgang hast Du in jedem Fall. Die Ausgestaltung dessen wird dann individuell entschieden.

Bewahre Dir Dein Selbstbewusstsein, auch den Kids gegenüber. Und wundere Dich nicht über den Inhalt so mancher Anwaltskorrespondenz.

Ansonsten ist Dir anzuraten, bleibe hier dabei, es gibt zu allen Facetten einer solchen Trennung hier ne Menge guter Ratschläge. Stichwort: Kindes-Trennungs-Ehegattenunterhalt und nicht zuletzt die Umgangsregelung mit den Kids.

Thomas
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« Antwort #20 am: 12. Januar 2008, 10:04:57 »

Hallo,

sorry, wenn ausgerechnet ICH mich jetzt hier einklinke. Ich möchte nur mal eins zu bedenken geben. Alkoholkrankheit kann man nicht an der Promillezahl festmachen. Alkoholkrankheit fängt da an, wo man in einem gewissen Rhythmus eine gewisse Menge BRAUCHT.

Der Lieblingsspruch eines Alkoholikers ist: "Ich kann jederzeit aufhören zu trinken, wenn ich WILL, aber ich WILL JA NICHT!" Kritisch wird es bei "Bierchen", "Schnäpschen", etc. Jeden Abend zwei Bier und jedes WE Whiskey klingt zwar harmlos, kann aber durchaus schon eine Gewöhnung sein.

Wie oft war das Thema Alkohol Streitpunkt in eurer Beziehung? Wie oft hat sie Dich gebeten, weniger zu trinken, aufzuhören zu trinken? Trinkverhalten ist nicht an der Menge allein festzuklopfen, sondern auch an den Auswirkungen des Trinkenden auf seine Umwelt.

Entschuldigung, wenn ich das so sage, für mich klingt die Beschreibung NICHT so unbedenklich und harmlos, wie das hier wohl im Großteil aufgeführt wird. Und was solche "Selbsttests" angeht wäre ich vorsichtig. Denn eine der Begleiterscheinung des Alkoholismus ist, dass sich der Kranke die Dinge schönredet und "nicht so sieht", wie sie in Realität sind. Ich würde den Vorwurf nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Zu den Leberwerten: Mein Mann hat sich zeitweise in der Hochzeit in der Woche 2-3 Flaschen klaren gegönnt und verfügte über astreine Leberwerte!

LG LBM
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AE-Papa


« Antwort #21 am: 12. Januar 2008, 10:53:16 »

Hi,

sorry, wenn ausgerechnet ICH mich jetzt hier einklinke. Ich möchte nur mal eins zu bedenken geben. Alkoholkrankheit kann man nicht an der Promillezahl festmachen.

ich hatte geschrieben, daß dies die MPU-Jungs so sehen.
Und wenn einer wie dein EX astreine Leberwerte hat, dann sind es astreine nach einem praktischen Arzt.
Die Norm bei den MPU - Jungs ist erheblich niedriger.
UND man kann sehr wohl am MCV-Wert sehen, ob einer Alk (oder auch Schmerzmittel) regelmäßig zu sich nimmt.
Diese können aber trotzdem noch im Normbereich liegen.
...und nochwas es gibt keinen der 1,6 Promille verträgt, der nicht regelmäßig trinkt. Ist so !!!
Dann gibt´s noch viele Abstufungen. Wie gesagt in Deutschland befinden sich mind. 75% im Alkoholismus, wenn man die strengsten Maßstäbe ansetzt.
Dein EX @LBM war auf der letzten Stufe angelangt.
ABER du hast Recht es sollte niemals verharmlost werden, aber auch nicht hochgekocht.
Wenn man sich mit den Vorstufen beschäftigt, und ehrlich zu sich selber ist, dann ist das ja auch schon was.
Ach ja, ein Indiz sind (wie du auch schreibst) die Verniedlichungsformen (Schnäppschen, Bierchen etc.).
Das mögen die Psychologen(beim MPU) überhaupt nicht ! Bißchen lang geworden, aber ich hoffe nicht zu sehr am Thema vorbei.

@Thomas ... sonst wurde erstmal alles gesagt. Ordne deine Dinge, und bereite dich -strukturiert- vor.
Öffne niemals ein Brief am Freitag/Samstag 

Stelle Fragen, auch wenn sie dir noch so dumm, oder so, erscheinen 

Gruß
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Nichtabsteiger 2011/12


« Antwort #22 am: 12. Januar 2008, 11:11:58 »

Babbedeckel, die Ausführlichkeit ist hier wichtig! Denn WENN bei Andreas 2008 ein Alkoholproblem vorliegen SOLLTE, dann ist ihm nicht damit geholfen, wenn das Problem verharmlost wird. Ich denke, lieber einmal ausführlicher darüber gesprochen und Ex hat es als erlogene Waffe benutzt, als darüber geschwiegen, es ist die Wahrheit und Andreas verliert die Kinder!

@Andreas: Babbedeckel hat Recht, mein Ex war wirklich ganz unten, ich möchte Dein eventuelles Problem NICHT damit vergleichen. Wenn Du aber wirklich so regelmäßig Alkohol konsumierst, dann mußt Du wirklich mal ganz, ganz ehrlich mit Dir ins Gericht gehen. Ersetze Bier durch Wasser und Whiskey durch Cola. Du wirst merken, ob Du kribbelig wirst und Dir Dein Kopf sagt: "Ich WILL jetzt aber meinen Samstagabend-Whiskey!!!" Dann hast Du ein (beginnendes) Problem und solltest Dir sofort Hilfe suchen. Oder Du besuchst einfach mal eine Runde bei den AA oder einer ähnlichen Gruppe. Es gibt keinen besseren Deuter für Dein Trinkverhalten, als einen Betroffenen (Profi), der das alles hinter sich hat.

Ich habe zwar mit meinen Ex einen "eigenen" Weg gefunden, was unseren Sohn angeht, aber ich prophezeihe Dir, dass Deine Ex diesen Weg nicht wählen wird, so wie Du sie beschreibst. Wenn an ihrer Beschreibung nur ein Funken Wahrheit dran ist, wirst Du eventuell einen Mount Everest zu bezwingen haben, um einen regelmäßigen und guten Umgang mit Deinen Kindern zu bekommen.

Von daher: Sei ehrlich zu Dir selbst und werde bezüglich des Themas für DICH aktiv, um wirklich zu einer "Wahrheit" zu kommen. Wäre ich ein Schwein gewesen damals, hätte mein Sohn jetzt keinen Vater mehr und sein Vater keinen Sohn mehr. Ich hätte zum damaligen Zeitpunkt alle Unterstützung öffentlicher Stellen bekommen, um unseren Sohn zu beschützen. Lass es so weit nicht kommen.

LG LBM
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(Ernst Ferstl)
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« Antwort #23 am: 18. Januar 2008, 18:52:25 »

Hallo Andreas,

aus eigener Betroffenheit habe ich in der Klinik viele Menschen kennen gelernt und weiß, das es jede Menge Infos und (bei Bedarf) ein gutes Netzwerk an Unterstützung gibt.
 
Wie LBM schon geschrieben hat- Schönreden macht auch für die Zukunft das Leben nicht besser. Im Gegenteil.

Vielleicht schaffst du es, diesen Vorwurf für dich als Anlaß zu nehmen, um dich mit dem Thema auseinanderzusetzen.
Wenn dabei rauskommt, das er nicht haltbar ist- wunderbar. Sonst ist doch genau jetzt der beste Zeitpunkt etwas zu ändern.

Liebe Grüße
Cornelia
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Milan
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« Antwort #24 am: 22. Januar 2008, 19:12:36 »

Moin!

Ich hatte hier mal irgendwo einen Topic eröffnet in dem es darum ging, wer welche Suchtvorwürfe gemacht bekam und inwieweit dies von den Gerichten berücksichtigt wurde.

Es kam -soweit ich mich erinnere- heraus, daß in keinem einzigen Fall die angebliche Sucht Auswirkungen auf die Urteile gehabt hätte. Ich hab sogar von meinem eigenen OLG per Beschluss, daß ein gelegentlicher Drogenkonsum meine Erziehungsfähigkeit nicht einschränkt. Kein Witz. Genauso wenig witzig ist, daß dieser Satz in die Begründung kam, obwohl ich keine Drogen (auch keinen Alk) konsumiere und einen negativen Drogentest in der Hand hatte.

Greetz,
Milan
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