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vatersein.de - Forum 23. Mai 2012, 23:17:29 *
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Autor Thema: Kampf für meinen Sohn Sinnlos.....  (Gelesen 1678 mal)
afrodite22de
Gast
« am: 07. Dezember 2007, 12:04:34 »



Hallo.....ich heisse Nadine bin 25 Jahre alt und ich lebe mit meinem 6 Jährigen Sohn in NRW.

2000 lernte ich den kindesvater kennen, dann 2001 wurde ich schwanger....erst freute er sich doch irgendwann verschwand er . Die schwangerschaft machte ich alleine durch. Am 15.10.2001 kam mein Sohn zur Welt....wieder versuchte ich den Kontakt zum Vater zu bekommen. Ich fand ihn auch, zuerst besuchte ich ihn alleine nahm Fotos mit.Er freute sich riesig ,sah ähnlichkeiten u.s.w Als ich morgens bei ihm aufwachte war er verschwunden.

Ich fand ihn auch sehr lange nicht wieder......2004 ......habe ich endlich wieder Kontakt zu ihm gehabt,er lebte in einer anderen Stadt,war mittlerweile verheiratet und hatte einen ehelichen sohn. Ich telefonierte mit,wollte das er mit seinem sohn regelmässigen kontakt hat. Tja aber er wollte erstmal einen Vaterschaftstest,im ersten moment war das nen richtiger schlag ins gesicht,aber ich habe dem zugestimmt,hatte ja nichts zu befürchten und wollte,das mein sohn endlich seinen vater sieht.

Im Mai 2004 wurde der test gemacht, das ergebniss für mich vorher schon klar bekam er,das er der vater unseres sohnes ist. Ich dachte,nun wird er sich endlich kümmern und intresse zeigen. Aber weit gefehlt,ich kämpfe seit 2004 weiter darum,das mein Sohn seinen Papa kennen lernt. Er stellt stur,will keinen Kontakt,will seine Ruhe.

Ich denke mir,egal was auch mal zwischen ihm und mir war, der junge hat doch das recht auf seinen Vater?Oder nicht?Sollte ich aufgeben??...Oft sage ich,ok ich lass es.....aber 4 wochen später,versuche ich es dann wieder....

Mein sohnemann tut mir leid,er ist jetzt in dem alter wo er nach fragt,wo sein papa s,warum er net hier is.......u.s.w


Ja das is meine geschichte.....mal anders als sonst....hier kämpfe ich für den kontakt und nicht wie manch andere frau gegen ihn....

LG Nadine
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SteMa
_SteMa
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Beiträge: 239



« Antwort #1 am: 07. Dezember 2007, 13:33:12 »

Hallo afrodite22.de,

willkommen auf vs.de, die Seite auch für verantwortungsvolle Mütter!

Tja, das ist natürlich schwierig. Was hast Du denn alles versucht? Fühlt sich der KV vielleicht unter Druck gesetzt? Es könnte natürlich auch an der neuen Beziehung/Ehe liegen. Nur niemand von uns kann seine individuelle Vergangenheit missachten...schon gar nicht ein Kind!

Wie sieht denn eure bisherige regelung bzgl. KU usw. aus. Hat er vielleicht Befürchtungen, dass er zum Zahlmeister aufsteigt?? Da müsstest Du ein wenig mehr "rauslassen". Ansonsten finde ich Dein Bemühen Kontakt herzustellen und zu halten sehr anerkenneswert. Und wenn KV das nicht "zulassen" will, informiere Dich mal beim Jugendamt....er hat nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten! das muss ihm wohl nur mal klar gemacht werden.

Melde Dich und berichte. Hier sind viele Elternteile, die helfen können, wenn sie mehr Infos bekommen! Jede Wette!

Gruß
SteMA
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afrodite22de
Gast
« Antwort #2 am: 07. Dezember 2007, 14:26:01 »

Was den KU angeht....da zahlt er nicht...weil er nicht kann,er verdient zu wenig.....wo ich mich aber gar net drum kümmer,das macht das Jugendamt seit der kleine auf der Welt is,sprich seit 2001.(beistandschaft)

Unter druck setze ich ihn eigentlich nicht......er wohnt in Lübeck ich nähe Duisburg,da ist es ja mittlerweile eh schwer Kontakt her zu stellen. Im Abstand von einigen Monaten melde ich mich immer mal wieder bei ihm,ob es ein gemaltes bild vom kleinen ist,welches wir ihm schicken,oder ich ihn übers internet kontaktiere.

All das lässt ihn aber vollkommen kalt....leider.....

Klar ich könnte auch zum Jugendamt gehen,um mit deren helfe ihm klar zu machen,das er auch pflichten hat,aber zwingen will ich ihn ja auch nicht,das schadet nachher nur meinem Sohn eventuell.

Er kommt gebürtig aus Nigeria,bisher habe ich immer gehört,das grade dunkelhäutige so familienmenschen sind, aber schwarze schafe gibt es wohl leider überall....

Falls fragen noch sind,dann immer her damit....

LG Nadine
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Perle
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Beiträge: 68


« Antwort #3 am: 07. Dezember 2007, 14:31:23 »

Hallo Nadine,

genau wie SteMa finde ich es toll, daß Du für Deinen Sohn um Kontakt zu seinem Papa kämpfst!! 

Das Problem denke ich, daß mann den KV nicht zu Kontakt und Umgang mit seinem Sohn zwingen kann.
Ich bin in einer ähnlichen, aber doch anderen Situation   

Kurz zu mir, bin noch verheiratet, Scheidung ist seit langem eingereicht, wir haben gemeinsam 2 Kinder die bei mir leben und der Kontakt von meinem Ex zu unseren Kinder fiel von anfangs super gut bis jetzt auf fast 0.
Inzwischen kümmert er sich gar nicht mehr und von dem her, kenne ich Deine Situation ein bisschen - ich bemühe mich auch und versuche, was ich nur tun kann, damit die Kinder ihren PAPA haben. Im Moment allerdings ohne Erfolg!

Ich habe mir daraufhin einen Termin für ein Beratungsgespräch beim Jugendamt geholt, und war diese Woche dort!

Genau das würde ich Dir auch erstmal raten - besorge Dir einen Termin beim Jugendamt.

Nur, erwarte nicht allzuviel - die werden Dich beraten, aber handeln tun sie nicht.
Den Umgang zu regeln liegt nämlich im Aufgabenbereich der Eltern.
Und der Vater ist z.B. selbst dafür verantwortlich, sein Umgangsrecht durchzusetzen - und da er das bei Dir ja nicht freiwillig tut, wird es schwer, denn zwingen kann man ihn nicht. ( so wurde mir das beim JA gesagt )

Wie sieht es mit dem Sorgerecht aus?
Das wirst Du wahrscheinlich alleine haben, oder?
 Wir haben zum Beispiel das gemeinsame Sorgerecht, und trotzdem passiert nichts - er kümmert sich nicht, und kommt damit so hin.
Okay, ich könnte ihn verklagen, aber die Frage ist, ob man sich und den Kinder das antun will.

Denn wenn er den Umgang boykottiert, würde ein erzwungener oder nicht gewollter Umgang für die Kinder sicherlich nicht wirklich toll verlaufen, oder?

Finde, das ist immer ne schwierige Sache!

Liebe Grüße von einer Leidensgenossin 
Perle


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afrodite22de
Gast
« Antwort #4 am: 07. Dezember 2007, 15:19:19 »

Hi Perle,


Ja das Sorgerecht habe ich alleine,da er erst 2004  die Vaterschaft anerkannt hat,nach dem Vaterschaftstest.....

Ne verklagen möchte ich ihn auch nicht,denn genau wie du es sagst,dann würde er dazu gezwungen werden,und das is ja auch nicht Sinn der Sache,es soll schon auf freiwilliger Basis geschehen.

Klar könnte mir nen Termin beim Jugendamt holen,aber wie du ja schon sagst,tun die nicht wirklich was,daher sehe ich das als Sinnlos an,dort anzutreten.


Es ist schon eine unschöne Situation,grade für die Kinder,wenn ich so mitbekomme wieviele Väter um ihr recht kämpfen ihre kinder zu sehen,und unser eins muss hinter herrennen damit sich die Herren überhaupt rühren. Verkehrte Welt finde ich...


LG Nadine
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Olli77
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« Antwort #5 am: 07. Dezember 2007, 17:05:21 »

Hi Afrodite,

ich habe Deine beiträge gelesen und konnte eigentlich nur den Kopf schütteln.

In diesem Forum hier sind es größtenteils Männer, die schreiben und ihre geschichten erzählen. Diese sind zum teil höchst extrem. Aber nahezu alle sind aus dem gleichen grund hier, es geht ihnen um ihre Kinder, den Kontakt zu ihnen und die Chance die Vaterrolle auch auszuüben.

Sorry, aber ich kann und ich glaube ich will auch nicht, solche "Väter" verstehen, die sich gar nicht für ihre Kinder interessieren. Es ist doch wirklich das Allerhöchste auf dieser Welt, ein Kind, ein eigenes Kind wachsen zu sehen. Das ist doch ein teil von einem!

Ich will kein Salz in die Wunde streuen, aber Dein Ex scheint ja nicht im Mindesten über menschliche grundwerte zu verfügen. Auch die ganze Art des Abtauchens finde ich zutiefst ungehörig, unanständig, stil- und formatlos.

Es ist sehr schade, dass er nicht einmal genug Anstand aufbringt, für sein eigenes Kind da zu sein.

Die meisten Väter in diesem Forum würden alles geben, wenn sie das Glück hätten, dass ihre Ex darum kämpft, einen Umgang mit dem Kind zu ermöglichen. ich selbst gehöre auch dazu!

Also, ich kann Dir da nur sehr schlecht raten. Ich selbst würde vermutlich zyklisch immer mal wieder nachhaken und zumindest einen Mindestkontakt versuchen zu erreichen. ich glaube, Euer Kind wird ihn wenig vermissen, da es ja nichts vermisst, es war ja nicht anders.

Euer Kind wird aber älter werden. Spätestens, wenn die Kids versuchen, sich der eigenen Ursprünge bewusst zu werden, zu fragen, woher komme ich, wer sind meine Eltern, dann findet immer im Kopf eine kleine gerichtsverhandlung statt.

ich habe das in meinem Umfeld leider oft beobachten können. Die Kids wollen dann alles genau wissen und richten darüber, wer dich aus ihrer Sicht richtig verhalten, wer sich bemüht hat für das kind das Richtige zu tun.

ich denke, wenn Du dann sagen kannst, "..ungeachtet dessen, was uns, Deinen Vater und mich betraf, habe ich mich stets bemüht, für Dich einen Kontakt herzustellen.." dann wird Dein Sohn sehr stolz auf Dich sein.

Wenn man derart sitzen gelassen und verletzt wird, dennoch aber so bemüht ist, mit Tolleranz und Beständigkeit eine Vater-Kind-beziehung zu ermöglichen, dass ist menschliche Größe. ich glaube Dein Kind wird das später auch so sehen.


Olli
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Nichts ist aufreizender als Gelassenheit (Oskar Wilde)
afrodite22de
Gast
« Antwort #6 am: 07. Dezember 2007, 17:30:35 »

Danke olli für deine Worte...


Richtig ich mache dies nur für meinen Sohn,denn er hat das Recht auf beide seiten und ich möchte mir später nocht vorwerfen lassen(wie ich es z.b heute bei meiner mutter mache) das ich nichts getan habe,das der kontakt zustande kommt. Ich liebe meinen Sohn,ich weiss aus eigener erfahrung wie es ist,wenn man seinen Vater nicht sehen darf,weil die mutter es unterbindedt,ich weiss was das anrichtet im erwachsenen alter.Ich habe heute kontakt zu meinem Vater,aber sehr wenig zu meiner Mutter.

Ich werde nicht aufgeben,werde weiterhin kleine schritte machen ,auf ihn zu gehen,er wird auch älter, wobei,wie alt muss er noch werden??(er ist 35).....Aber die Hoffnung stirbt zuletzt würde ich sagen....

LG Nadine
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Olli77
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« Antwort #7 am: 07. Dezember 2007, 18:15:23 »

Liebe Nadine,

es ist genau die richtige Einstellung! Auf eine besserung der Geistessituation bei Deinem Ex würde ich nicht hoffen. Wer mit 35 noch kein Mann ist und das ist er nicht, denn, ohne pathetisch werden zu wollen, ein Mann sollte souverän, worttreu, fair verantwortungsbewusst und menschlich stark sein, der schafft dies auch später nicht. Sorry, da ist er durchgefallen.

Es ist aber richtig, Deinem Kid später messbar aufzuzeigen, dass Du Dich bemüht hast - Respekt!

Du bereicherst dieses Forum durchaus.

Die meisten hier haben den Glauben an Gerechtigkeit unter Eltern im Trennungsfall verloren. Die geschichten sind in der Regel nur anders gelagert.

Ich habe großen Respekt vor Deiner Haltung! Behalt Dir diese bei!


Olli
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Nichts ist aufreizender als Gelassenheit (Oskar Wilde)
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« Antwort #8 am: 07. Dezember 2007, 19:03:26 »

Hallo Nadine,

der Vater meiner Töchter möchte diese auch nicht sehen. Sie sind aber ein paar Jährchen älter (9; 11) als dein Kind. Vielleicht hilft dir ein wenig von meienr Erfahrung. Als letztes Mittel bliebe der Klageweg.

Ich habe meinem Kids ihre Fragen immer wahrheitsgemäß beantwortet ohne dabei den Vater schlecht zu machen. ich habe mich aber auch gescheut auch mal zu sagen: Das weiß ich nicht, das mußt du irgendwann ihn fragen.
Meine Große hat z.B. schon ein paar Briefe geschrieben, von denen nur einer beantwortet wurde. Das tut weh und wichtig ist, das du deinem Sohn vermittelst das es nicht seine Schuld ist, das es nicht an ihm liegt. Auch der Vater meinre Kinder hat eine Frau und 2 weitere Kinder und eine Weile stand die Frage im Raum, was an ihnen nicht ok ist, weil er sie nicht sehen will. Diese Frage ist fast nicht zu ertragen und eigentlich nicht zu beantworten.

Gib deinem Kind immer das Gefühl und die Sicherheit das die Fragen nach dem Vater ok sind, das du auch für ihn kämpfst und helfen wirst den Vater kennenzulernen. Manchmal heißt das aber auch das Kinder lernen müssen damit zu leben das der Vater sie nicht kennen will. Aber auch diese Klarheit kann dann gut sein. Bei meiner Großen weiß ich ziemlich genau das sie irgendwann vor seiner Bürotür stehen wird und Antworten haben will...

Tina
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Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
afrodite22de
Gast
« Antwort #9 am: 07. Dezember 2007, 20:04:32 »

Liebe Tina,

Also den Klageweg werde ich nicht gehen,das schadet nur meinem Sohn denke ich.Weil wie schon öfters gesagt,kommt es nicht von Herzen dann ,das der kontakt vielleicht aufgenommen wird,sondern von einem Urteil,welches auf einem lieblosen blatt papier steht.
Ich rede öfters mit meinem Sohn über seinen Vater,oder wir schauen uns das Foto an welches ich von ihm habe.Ich habe durchaus kein Problem  über seinen Vater zu sprechen,auch wenn in der Vergangenheit vieles mies gelaufen ist und er mich beschimpft hat und sachen verlangte,die ekelig sind. All das habe ich abgeharkt,und egal wie böse er mit mir schreibt,ich bleibe immer sachlich und drehe das gespräch  schnell wieder zu meinem Sohn.Und wenns zu schlimm wird,dann beende ich das gespräch. Es bleibt mir einfach nichts anderes übrig,als ebend abzuwarten,es immer wieder weiter zu versuchen. Und wenn mein Sohn irgendwann alt genug ist,ihm auch dann unter die arme zu greifen um seinen vater zu treffen.



@olli
Leider sehen das nur sehr wenige Leute so wie z.B du. Einige stempeln mich als naiv ab u.s.w
Oder sagen mir gar nach ich würde diesen Mann noch lieben und daher immer noch so viel
versuche ,was den Kontakt angeht. Klar ich werde diese Haltung bei behalten,ich weiss das es was
ihn angeht umsonst ist,aber was meinen Sohn angeht,da ist es nicht umsonst.

Naja immer positiv denken*gg*

LG Nadine
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Perle
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« Antwort #10 am: 07. Dezember 2007, 20:08:28 »

Hey Nadine,

ja, in der Tat verkehrte Welt!
Aber so ist es leider, und man hat leider nicht wirklich viel Macht, sie wieder umzudrehen.

Ich denke, so wie Du es machst, ist es klasse.
Du versuchst Deinem Sohn den Vater näher zu bringen, oder eher andersherum. Wenn von der anderen Seite nichts kommt, kannst Du eben nichts weiter unternehmen.

Und das Dein Sohn immer häufiger Fragen nach seinem Papa stellt ist ja klar, er kennt das von denmeisten seiner Freunde so - fast überall kommt irgendwann immer "der Papa von der Arbeit" oder ein anderer war " mit deinem Papa Fußball spielen " etc - ist doch klar, daß Dein Kleiner irgendwann fragt " und wo ist mein Papa?"

Und so wie Tina schon sagt, die Kinder werden größer, und hinterfragen mehr. Auf manches weiß man manchmal keine Antwort, oder die Antwort schmerzt. Uns manchmal mehr wie den Kids!

Bleibe auf Deinem Weg und bleibe Dir und Deinem Sohnemann treu.
 

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afrodite22de
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« Antwort #11 am: 07. Dezember 2007, 20:19:54 »

Danke Perle,das werde ich auf jeden Fall......


Nadine
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« Antwort #12 am: 07. Dezember 2007, 23:54:46 »

Moin Nadine,

ich schreibe unserem Sohn ein Tagesbuch, in das ich meine Gefühle, meine Sorgen um ihn und al ldie Aufwendungen, ihn zu unterstützen hineinschreibe.

Ich selbst vermisse sehr, über meinen Vater solch Sorgen überhaupt nicht zu wissen.

Da "Dein" Sohn ebenso seine Vaterfigur suchen wird, und Du sie ihm nicht herzaubern kannst, wird ihm im Alter von 18 - 80 zuträglich sein, wen nDu ihm aufschreibst ,
das DU seinen Vater geliebt hast, ihn ständig immerwieder den SOhn zutragen wolltest, aber DU chancenlos gegen Windmühlen durchgehalten hast.

Ich glaube, dann erfährt er eine Stärke, die er durch die Trennung vom Vater sehnlichst vermissen wird. . .

Leider musst Du ihm ja alleine diese Kraft geben.

LG E.

P.S.    und es macht Spaß, selbst in den tagebüchern der letzten Jahre dann und wann sich Kraft zu holen. . . . Du wirst sie brauchen.
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Es wird gekreuzt, wenn der Gegenwind zu stark ist, und das Spinnaker bei achterlichem Wind gesetzt. Es wird Containerschiffen ebenso wie einem Kanu Raum gegeben. Manchmal allein, manchmal mit Crew. Nur das Ziel darf nicht aus den Augen verloren gehen.
afrodite22de
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« Antwort #13 am: 08. Dezember 2007, 09:40:41 »



Danke dir,das ist eine wirklich Gue Idee....
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Olli77
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« Antwort #14 am: 08. Dezember 2007, 12:19:46 »

Hallo Nadine,

die Idee mit dem Tagebuch finde ich wirklich gut.

Ich führe selbst auch eines. Zum Einen denke ich, wird es meinen Sohn, wenn er alt genug ist, durchaus interessieren, was ich in der zeit so dachte und fühlte.
Darüber hinaus meine ich, gibt einem so ein Tagebuch über das Schreiben die Möglichkeit die Gedanken zu ordnen.

Das hilft ungemein. Du kannst die älteren Beiträge nachlesen und spürst daran selbst die Veränderung in Deinen gedanken und Gefühlen.

ich finde es sehr gut, wenn man ein ehrliches Tagebuch führt, dokumentierst Du genau genommen Deine eigene Entwicklung und letztlich hilft das...

Bleib bei Deiner Haltung, sie ist genau richtig. Lass Dir nichts anderes von Dritten einreden. Oft vermuten Menschen hinter solchem Verhalten Naivität und Schwäche. Schwäche zeigen heißt Stärke bewahren!

Liebe Grüße


Olli
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afrodite22de
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« Antwort #15 am: 08. Dezember 2007, 12:22:24 »

Das mit dem Tagebuch werde ich auf jeden fall in die Tat umsetzen....

Und was das schreiben angeht,natürlich immer bei der Wahrheit bleiben....
ja ganz sicher,wäre das später nteressant zu lesen für meinen Sohn...


LG Nadine
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Olli77
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« Antwort #16 am: 08. Dezember 2007, 12:44:11 »

Hallo Nadine,

na ja, einfach ist das aber nicht. Ich habe mich auch bemüht, stets bei der Wahrheit zu bleiben und auch Gefühle und Emotionen ehrlich darzulegen.

Dabei kamen aber zum Teil einige sehr gruselige Zeilen heraus...

Seitdem habe ich ein zweites angelegt und führe dies zumindest sachlicher... 

Ich denke aber, Du bist ja bereits in einer ganz anderen Phase angekommen, wo Wut und Hass nicht mehr beherschen. Das macht es einfacher.

Du kannst dann übrigens selbst auch Jahre später Situationen nachvollziehen. Du kannst Dir Momente wieder vor Augen führen und das Vergangene wieder abrufen.
ich finde so etwas wichtig. Das Leben geht extrem schnell voran. jeden Tag strömen etliche neue Eindrücke auf uns ein. jeden Tag bestimmen neue Einflüsse von außen unser leben. dadurch und weil der Mensch nicht dafür bestimmt ist, ewig zu trauern und zu leiden, verblassen irgendwann Erinnerungen und Momente, letztlich auch alle diesbezüglichen Emotionen und Gefühle.

Wenn man dann Jahre später über all das nachdenkt, kann man sich die Situationen oft nicht mehr erklären. Bizarrerweise neigen wir menschen auch dazu, uns irgendwann vorrangig an die guten Dinge zu erinnern. Prizipiell ist das auch richtig. Ich meine aber, um eine Situation zu erklären, sind gerade in Beziehungsdingen die tausend kleinen Details so wichtig, die einen freuen oder traurig machen, wütend oder selbstbewusst. Ein Tagebuch hilft Dir, diese Dinge festzuhalten und damit für Dich zu bewahren.

Man sollte mit Sicherheit nicht jeden tag darin blättern, aber man kann damit später einmal für sich selbst erklären wie alles war, nachempfinden und dann mit viel Abstand, weil eben viel Zeit vergangen ist, neu bewerten.

Liebe Grüße

Olli
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afrodite22de
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« Antwort #17 am: 08. Dezember 2007, 12:57:37 »

hey Olli,

Was die Wut und den Hass angehen, muss ich ehrlich gestehen,was mir vielleicht niemand wirklich glauben wird,aber ich habe bisher nie richtige Wut oder Hass gegenüber dem Kindesvater verspührt. Eher enttäuschung und einfach ein Gefühl von traurigkeit,zudem schon Mitleid für ihn,weil er anscheind nicht viel Herz besitzt was seinen Sohn angeht.

Zwischendurch habe ich mir gewünscht,das mal Wut oder Hass aufkommt,aber dafür bin ich wohl ein zu friedlicher Mensch und gehe immer jeden Streit aus dem weg,oder gehe auf die Menschen zu auch wenn ich nichts böses getan habe. Was sicher daran liegt,das ich so bin wie ich bin,weil ich in den Vergangen Jahren zu viel Hass erlebt habe. Dinge die mich geprägt haben,daher wird es für mich nicht schwer sein, ein Tagebuch zu führen,wo wirklich nur die Wahrheit drin stehen wird.

LG Nadine
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« Antwort #18 am: 08. Dezember 2007, 13:27:17 »

Hey Nadine,

das finde ich erstaunlich. Es ist gut, wenn Du so souverän bist. Die meisten menschen wünschen sich, so sein zu können.

ich selbst bin leider auch meilenweit davon entfernt.

Andererseits macht Wut auch einiges leichter. Oder anders gesagt: Richtig sauer sein zu können ist meist immer noch einfacher selbst zu ertragen als tief getroffen, verletzt und traurig.

Aber Du hast schon recht, jeder Mensch hat natürlich seine eigene Art und seinen eigenen Weg, mit solchen Situationen umzugehen.

Übrigens habe ich heute die gelegenheit meinen Sohn zu sehen. Da freue ich mich wahnsinnig drauf und dies drängt auch alle anderen Emotionen weit zurück, denn heut ist Samstag - unser Tag!

LG Olli

PS: Ich werde versuchen, mir Deine Ruhe als beispiel zu wählen...
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afrodite22de
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« Antwort #19 am: 08. Dezember 2007, 14:11:25 »


Hey Olli,

Ich wünsche dir und deinem Sohn einen ganz tollen Tag heute......

Ja manchmal wünscht ich mir,ich könnte es auch...malso richtig aus der Haut fahren,sauer zu sein.... aber wie du ja schon geschrieben hast, schwenkt das bei mir in tiefe traurigkeit um und verletztheit,das ich auch gar nicht so einfach....Vorallem, kommen Mitmenschen einigemal nicht mit sowas oder mit so einer person klar....


LG Nadine
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Olli77
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« Antwort #20 am: 10. Dezember 2007, 12:54:07 »

Hey Nadine,

vielen Dank für Deine Grüße...

Ja, es war ein herrlicher Tag mit meinem Sohn.

Ich gebe Dir auch insofern Recht, als dass das Umfeld irgendwann übersättigt auf die Situation reagiert. Natürlich benötigt man selbst extrem viel Zeit um alles für sich zu verarbeiten, meist deutlich mehr Zeit, als das Umfeld an Geduld aufbringen kann. Mach Dir aber keine Sorge, die Menschen um Dich mögen Dich deshalb nicht weniger, sie haben einfach eigene Sorgen und irgendwann verliert das Thema an Kontur.

Ich hoffe für Dich, dass es Dir ebenfalls gelingt, dem Thema auf Dauer die Kontur im Alltag zu nehmen...

Liebe Grüße

Olli
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afrodite22de
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« Antwort #21 am: 10. Dezember 2007, 13:50:52 »

Hey Olli,

freut mich das der Tag mit deinem Sohn schön war....

Ach ich mach mir da so gar keine Sorgen drum,entweder man kommt mit mir klar und mit dem wie ich bin,oder aber man lässt es.Ich doctor ja auch net an anderen rum*gg*


Gestern hatte ich mal wieder Kontakt zu dem KV,naja ber diesmal net erfreulich,ich glaub nu dreht er durch*lach*.....
Wir haben über einen Messenger geschrieben,erst ganz nomal,dann hab ich ihm von seinem Sohn erzählt und frug ihn,ob er nicht mal lust hätte vorbei zu kommen,sich einfach mal zu kümmern.


Seine Antwort:Klar kann ich mich um ihn kümmern,aber nur wenn du mir einen Wunsch erfüllst und mir Fotos(nackt) von dir schickst.


ähm,ja ......Habe dann mal Herzhaft gelacht,ihn gefragt ob es ihm sonst ganz gut geht,aber so wie es aussieht meint er das tatsache tot ernst rofl2 Ich kann da echt nur drüber lachen.

Naja da er sich immer mehr in das ganze reinsteigerte,habe ich das gespräch beendet .

weil dazu viel mir auch net mehr viel ein...

LG Nadine
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Weisnich
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« Antwort #22 am: 10. Dezember 2007, 14:27:12 »

Hallo Afro-dite
da ich in den Genuss kam, 2 Monate in Nigeria zu leben, frage ich mich wie du darauf kommst:
Zitat
Er kommt gebürtig aus Nigeria,bisher habe ich immer gehört,das grade dunkelhäutige so familienmenschen sind,

Also es gibt da eine Menge AIDS (30% der Bevölkerung; du weisst schon, dass AIDS am besten durch wechselnde Sexualkontakte übertragen wird, oder?), Arbeitslosigkeit, Korruption und Kirchen. Wenn man jemanden umbringt, kann man sich auch mal leicht für 10 Riesen freikaufen.
Häuser und Autos bedeuten da was. Aber Familie? Na, ich weiß nicht.

Da passt das doch schon besser:
Zitat
Klar kann ich mich um ihn kümmern,aber nur wenn du mir einen Wunsch erfüllst und mir Fotos(nackt) von dir schickst.

Ich glaube, du hast einen Fall von dumm gelaufen. Seine Ehemaus sorgt doch wahrscheinlich für Aufenthaltsstatus und zumindest bedingt für Einkommen. Da ist der Hebel wahrscheinlich länger und wenn du ein Stück KV für den Sohn haben willst, musst du schon was anbieten. Bei dem Angebot hört es sich aber eher danach an, als ob der KV mehr von Dir als von seinem Sohn will.


Gruß,
Michael
« Letzte Änderung: 10. Dezember 2007, 14:29:34 von Weisnich » Gespeichert
afrodite22de
Gast
« Antwort #23 am: 10. Dezember 2007, 14:49:18 »


Hi Michael,

Wie ich da drauf komme??? Eigentlich nur vom Hören sagen und durch andere Familien in denen ein Elternteil dunkelhäutig ist,wo ich es selbst erlebt habe,wie sie sich für ihre Familie  reinhängen.


Tja das er kein Intresse an seinem sohn hat,das weiss ich ja , mittlerweile, das eventuelle Intresse an meiner Person....ist mir egal,denn da beisst er auf granit*gg*


Seine Ehemaus,netter ausdruck.....


LG Nadine
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weserfrosch
Nicht wegzudenken
****
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Beiträge: 476


« Antwort #24 am: 10. Dezember 2007, 16:26:17 »

Hallo....
und ich kann mal wieder nicht anders und muss meinen Senf auch noch dazugeben....

Unterschiedliche Mentalitäten in diesem unseren Lande machen den Umgang zwischen getrennten Elternteilen eh schon schwierig - verbunden mit dem jeweils persönlichen Hintergrund und der räumlichen Trennung wird das Ganze nicht leichter. Mir scheint es hier auch so zu sein, dass der KV kein wirkliches Interesse an seinem Sohn hat - unabhängig von Hautfarbe, Religion, Familienbild oder sonstwas....und da es ihm relativ leicht gemacht wird (er hat nichts zu befürchten in diesem unserem Lande...) kann er sich auch locker davonmachen - rein rechtlich gesehen. Was er seinem Sohn damit antut ist ihm entweder nicht bewusst oder schlichtweg egal. Also was bleibt der Mutter? Den Kontakt nicht einfach zu unterbinden, wenn er oder Sohnemann ihn suchen. Ihn weiter einseitig suchen und erbitten? das hat eher deutliche Grenzen erfahren und braucht wohl nicht weiter intensiviert zu werden. Schicke ihm regelmäßig ein paar Bilder von seinem Sohn und lass ihn jeden Adress- und Namenswechsel wissen.
Die Zeit, in der das Jugendamt vielleicht auch wirtschaftlich einspringt, ist bald vorbei. UVG gibt es nur 72 Monate....und dann? Unterhaltsansprüche des Sohnes können dann plötzlich wieder eine ganz andere Bedeutung bekommen.

Und wenn dein Sohn Kontakt möchte und sucht - ermögliche ihm, was du kannst. Aber nicht über ein vertretbares Maß hinaus...sonst glaubt er am ende wirklich, frau würde ihm immer hinterher rennen...in diesem unserem Lande....wie vielleicht in jenem seinem Lande....
Grüße
Matthias
Gespeichert

Und immer immer wieder geht die Sonne auf.....
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