Hallo Ihr,
gestern hatte mein Freund seinen Gerichtstermin.
Zwei Stunden dauerte die Geschichte.
Geschieden ist er nach 3 Jahren und 4 geplatzten Terminen allerdings immer noch nicht.
Trotzdem war es ganz gut. Wir wissen jetzt ungefähr wo wir finanziell dran sind. Sie wollte 500 €, wir 150€ zahlen und getroffen wurde sich bei um die 300 €.
Das GSR bleibt bestehen. Die Richterin sah keinen Grund ihm dieses zu entziehen.
Trennungsunterhalt bzw. Nachzahlung dazu wurde sich geeinigt.
Nur beim Nachehelichen Unterhalt ab Scheidung ging es nicht. Ex will auf die 60 € die die Richterin abzog nicht verzichten. Ab 1.7. soll nämlich der Betreuungsbonus wegfallen weil beide Kinder über 10 sind.
Nachdem sie 3 x mit ihrem Anwalt rausgegangen ist, hat sie das ganze wieder geschmissen und will das nicht akzeptieren.
Jetzt geht das Urteil am 9. Juli schriftlich zu, bis Ende August kann Widerspruch eingereicht werden.
Und dann??? Muss sie dann zum OLG um ihre Forderungen durchzusetzen??? Sie wird doch auch das schriftliche Urteil nicht plötzlich akzeptieren??
Also weiter in die Verlängerung. So ein Mist. Es hört halt nie auf.
Wir sind mit den zu zahlenden Summen relativ zufrieden, aber trotzdem verstehe ich nicht, warum ihr das eigene Haus nicht als Wohnwertvorteil angerechnet wurde?

Gruß,
coco