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vatersein.de - Forum 23. Mai 2012, 23:01:53 *
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Autor Thema: "'Wer hätte Gedacht dass ich auch hier schreibe"  (Gelesen 4558 mal)
PhoeniX
Gast
« Antwort #50 am: 06. Dezember 2007, 11:33:45 »

Moin Mladen

Ich komme jetzt nicht mehr herum meine Meinung über die Durchsetzung des Wechselmodells zu schreiben.

Das Wechsellmodell ist unumstritten für die Kinder am besten. Jedoch sind Richter, dahergelaufende Beamte und dubiose Gutachter der Meinung: Das Wechelmodell sei nur umsetzbar, wenn es beide Elternteile wünschen. Sobald sich ein ET dagegen äußert führt dieses zu Dauerkonflickten die den Alltag des Kindes beeinträchtigen. Somit ist es dann eher dem Kindeswohl entsprechend, wenn sich die ET's nur die Freizeit, also die Wochenenden und Fehrien teilen. Der Alltag muß demnach nur einem ET obliegen. So kommt es dann zu diesen berümten 14 tägigen Wochenendumgang.

Gruß

Martin
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babbedeckel
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AE-Papa


« Antwort #51 am: 06. Dezember 2007, 11:45:45 »

Hi Mladen,

auch ich wollte am Anfang das WM durchsetzen, nur bei mir spielt(e) die KM nicht mit...nun wohnt Töchterchen bei mir.

Als ich -am Anfang- beim JA war, so meinte der JA-Mitarbeiter, daß es über das WM noch nicht genügend Erkenntnisse gäbe.
Er persönlich würde nix davon halten.  exclamation_smile
Gut, bei mir lief es ja dann anders, aber wenn einer sich querstellt wird´s schwer.

Du hast die besten Voraussetzungen...Wohnung uns so. Ich denke aber, daß bei dir die KM nicht mitspielt, daß sieht mann schon
an ihrer KU-Forderung.

Gruß
babbedeckel
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Ein Ruin kann drei Ursachen haben: Frauen, Wetten oder die Befragung von Fachleuten (Georges Pompidou)
bin_Mladen
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« Antwort #52 am: 06. Dezember 2007, 12:23:58 »

Sobald sich ein ET dagegen äußert führt dieses zu Dauerkonflickten die den Alltag des Kindes beeinträchtigen. Somit ist es dann eher dem Kindeswohl entsprechend, wenn sich die ET's nur die Freizeit, also die Wochenenden und Fehrien teilen.

Hallo Martin

Was beeinträchtigt nicht den Alltag des Kindes?Huch?

Mehrere Jahre streiten, mehrmals Vater und Mutter ASR zuordnen und am ende das Kind an die Pflegefamilie in einem sehr schlechten Seelischen Zustand abgeben. Nur weil ein von den Eltern unter einem Dach (neben einander) nicht leben kann oder nicht will.
Ergebniss aus dem Streit ist meistens: Seelische Leid allen Beteiligten, enorm große Kosten durch das Gericht, JA, Gutachten, Arbeitsunfähigkeit einen oder beiden Eltern.
So viel über Wechsellmodell und Nichtwechsellmodell

Gruß

Mladen


Anm. Admin.: Vollquoting gelöscht. Uli
« Letzte Änderung: 06. Dezember 2007, 14:14:50 von Uli » Gespeichert
PhoeniX
Gast
« Antwort #53 am: 06. Dezember 2007, 12:34:40 »

Hey Mladen

Da hast du mich mißverstanden. Ich habe dir meine Meinung darüber geschrieben warum das Wechselmodell so selten umgesetzt wird, bzw von den Richtern nicht nach dem Wechselmodell urteilen.

Nicht das ich das Wechselmodell nicht mag. Im Gegenteil ich halte es für sinnvoll wenn es umsetzbar ist.

Gruß

Martin
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bin_Mladen
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« Antwort #54 am: 06. Dezember 2007, 12:54:03 »

Hallo Martin

Ich habe mich nicht richtig ausgedrückt. Ich wollte nur Kritik auf die lange Gerichtsverfahren machen und auf die Schaden die d durch entstehen. Es ist genau so wie du beschrieben hast, das habe ich schon irgendwo gelesen.

Gruß

Mladen
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brille007
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« Antwort #55 am: 06. Dezember 2007, 13:03:29 »

Moin Mladen,

Ich wollte nur Kritik auf die lange Gerichtsverfahren machen und auf die Schaden die d durch entstehen.

das erfährt über kurz oder lang jeder, der sich mit dem deutschen Familienrecht auseinandersetzen muss. Allein: Es nützt Dir nichts, Dich darüber zu beklagen; manche Dinge sind so unabänderlich wie das schlechte Wetter, und Du wirst während Deines Verfahrens keine Systemänderung erleben und schon gar keine herbeiführen. Also macht es wenig Sinn, Energie für Selbstmitleid aufzuwenden; viel sinnvoller ist es, sich mit den Gegebenheiten zu arrangieren und für Deinen konkreten Fall das Beste daraus zu machen. Heisst aktuell: Schaffe Fakten, mache Konzepte, pack die Dinge an.

Just my 2 cents
Martin
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     Der einzige Mensch, den man ändern kann, ist der, den man heute morgen geduscht und angezogen hat
bin_Mladen
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« Antwort #56 am: 28. Mai 2008, 02:21:30 »

Hallo!!!

Danke, danke, danke, danke......................................an Alle!!!!

Bin wieder hier.
Es geht mir immer besser!

Ich konnte Betreuung von mindestens 50% beweisen(es war eigentlich über 80%).
Tagebuch wie hier empfohlen ist, habe ich geschrieben und die Kinder als Zeugen gennant. Die Kinder wollte Richterin gar nicht einladen.

Am 20.03.08 haben wir in AG-Stutt.  mit Richterin und 2 Anwälte eine Vereinbarung ausgehandelt.
Jede zweite Woche ist die Dame für Kinderversorgung zuständig. (kochen, putzen....)
Betreuung der Kinder hälftig habe ich abgelehnt. "ich will nicht die Kinder zwingen" "die sollen sich selbe entscheiden" .......... es wurde von Richterin akzeptiert.

Die 9 Wochen (Wechselmodell) sind nicht so gut gegangen. Es gibt weiter Spannungen.
Die Mama stellt weiter Antrag auf alleinige Haus(Wohnungszuweisung) nutzung und ASR.

Alle Kosten (Hauskredit, Nebenkosten, Kindersport.....) wird hälftig von Eltern bezahlt auf ein gemeinsames Konto (der wurde von KM mehr als 1Jahr abgelehnt).
KG wird nicht mehr auf Madams Konto eingezahlt sondern auf gemeinseames Konto. Eigenheimzulage wird geteilt. und und

Richterin hat JA für SR beauftragt. (Der Mann bei JA versucht WM durchzusetzen).

Heute habe ich information bekommen dass die Richterin eine Anwältin als Verfahrenspflegerin bestellt hat. Sie wird über SR mit Eltern und Kindern sprechen. Wie genau, konnte nicht meine Anwältin erklären. Das finde ich als Notwendig weil, die Anwältin von KM schreibt so ein Schei.. und meine antwortet etwas besser. Das mußte gestoppt werden.

KM hat alles versucht die Kinder zu überreden, mit ihr zu leben. Anschreien, drohen, bestechen, schlecht über Papa zu reden.....

Am 01.05.08 bin ich definitiv in obere Etage umgezogen. Die Etage habe ich für uns 5 umgebaut. Alle 4 Kinder wollen mit mir in ca. 90 m2 wohnen und für Mama alleine bleibt ca. 50 m2. Bad und Eingang gemeinsam. Fehlt das Geld.

Braucht man eigentlich das Gericht? Können sich die Kinder nicht selbe orientieren und entscheiden? Wir haben diese Möglichkeit.
Die Kinder haben bei mir immer das Recht, ohne was erklären zu müßen, bei Mama zu leben. Natürlich nicht 5X hin und her.
Mama akzeptiert nicht Wunsch der Kinder. JA Mitarbeiter hat uns schon empfohlen mit Kindern offen zu reden und gemeinsam entscheiden wer mit wem leben will.


Das Größte Erfolg den ich erreicht habe ist, das sich die Kinder selbe von Anscheien, Druck.... schützen können. Die haben weniger Angst von Mama, die ziehen sich nicht immer zurück. Natürlich das wir alle sehr belastet sind.

Ich konnte mir so irationelle Entscheidungen von Exe nicht vorstellen.

Nochmal Danke für Unterstützung und Beratung!


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bin_Mladen
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« Antwort #57 am: 24. Dezember 2008, 23:09:02 »


Hallo! :    thumbup: thumbup thumbup

GUTE NACHRICHTEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Anfang November wurde alles entschieden.

Alle vier Kinder bleiben mit Papa im Haus!!!!!!!!!

Exe ist ausgezogen!!!!! Klagt weiter.

danke für Unterstützung und so gute Informationen die ich hier lesen konnte

schöne Feiertage wünsche ich euch und eueren Kindern
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hamburg2000
Nicht wegzudenken
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« Antwort #58 am: 29. Dezember 2008, 10:08:24 »

Glückwunsch !!!

Wie organisierst Du den normalen Tagesablauf ?
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Ich ziehe nicht aus.
bin_Mladen
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« Antwort #59 am: 03. Januar 2009, 04:14:17 »


danke, hamburg
Hallo!
ich wünsche euch gutes Neues Jahr!


danke, hamburg

es ist sehr anstrengend, aber viel besser als ich erwartet habe. Jetzt ist niemand da, der stört bei der Arbeit. Perfekt organisiert ist es nicht, ist noch alles frisch.
Zeit mangel, Geld mangel, Nerven am Ende von Trennungszeit (bis mitte Nov. zusammen im Haus mit e. Frau)...........

Kinder sind ohne Sichtbaren Schaden davon gekommen. Die Kinder haben möglichkeit die Mutter immer zu sehen und zu hören. Es gibt  nicht Besuchszeiten, alles offen. Wenn die Mutter Zeit hat und die Kinder Lust haben, ist OK. Auch, wenn die Kinder bei der Mutter leben wollen, ist auch OK. Andersrum ist fraglich (schlechte Erfahrung).

Im Moment bleiben die Kinder manchmal alleine zu Hause, wenn ich Nachtdienst habe, aber das wird sich bald ändern.

Ich arbeite volle Arbeitszeit und Ex-Frau 40% (schon Monate lang krank geschrieben). Sie zahlt 300 Euro UG seit Dezember, mehr kann sie nicht, da sie ca. 1000 euro verdient (ohne Privat-Arbeit). Vorschuß von JA für zwei Kinder werde ich auch bekommen ca. 2x 80 Euro. Das reicht eigentlich, wenn ich nicht Schulden hätte.

Die Kinder beteiligen sich auch etwas an Haushaltsarbeit.

Anstrengend ist kein Haushaltsarbeit, sondern komplett Administration nach der Scheidung, Hausausbau (einiges ist noch zu machen), Einige Tausend Privatschulden, reorganisation im Haus (alles raus was man nicht unbedingt braucht).........

Es ist ruhig, schön, unglaublich schön.

Es war letzte Zeit wie ein schlechtes Traum.

Gruß
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