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vatersein.de - Forum 23. Mai 2012, 22:46:47 *
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Autor Thema: Ist sowas wie ne Stundung möglich?  (Gelesen 486 mal)
midnightwish
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 7.771



« am: 06. November 2007, 11:41:59 »

Hallo ihr,

ich hab heute mal ne Frage für ne Freundin.

Sie ist verheiratet, ihr Mann lebt aber derzeit im Ausland und versucht dort eine Existenz für alle aufzubauen. Nun hat sie ein größeres Problem. Sie bekam staatliche Unterstützung, sagte auch mündlich Bescheid als sie eine Halbtagsstelle antrat, versäumte es aber das auch schriftlich mitzuteilen. Daher wurde ihr antürlich zuviel Geld überwiesen, das zurückgefordert wurde. Soweit ist es auch völlig ok. Die ARGE machte ihr das Angebot das sie alles In raten zu 100 € im Monat zurückzahlen kann, die mit den 100 € verrechent werden, die sie trotz ihrer Arbeit noch bekommt zu verrechnen. Auch ok und eingermaßen zu händeln. Jetzt verbelibt noch ein Rest von 170 € (klingt nach nicht viel, ist es aber)
Da sie ja regelmäßig ihre Kontoauszüge vorlegen muß ist aufgefallen ,das der Betrag zwischen der im Mietvertrag vereinbarten Miete und der tatsächlichen Miete eine Differenz von 50 € ergibt. Ihr wurde vorher immer gesagt (als sie noch nicht gearbeitet hat) das sie 350 € Wohngeld bekommt, egal wie hoch die Miete ist, den Rest muß sie eh selbst aufbringen. So hat sie die Reduzierung auch nicht gemeldet (diese hat ihr der Vermeiter angeboten ,weil sie finanziell ander Wand steht und ihr Mann ja seit Monaten mehr im Ausland ist als daheim.) Das ergibt einen Betrag von 700 €, von dem noch nicht feststeht, ob sie es zurückzahlen muß. Trotzdem wurden sämtliche Leistungen sofort gestoppt. Da sie noch einige Schulden ihres Mannes zurückzahlen muß weiß sie nun nicht ein noch aus. Zahlt sie seine Schulden nicht, dann darf er nicht mehr einreisen, zahlt sie sie weiter kann sie mit ihren Kindern nicht leben.

Gibt es für sie irgendeine Möglichkeit kurzfristig wenigstens die Schulden bei der ARGE zu stunden, vor allem dann wenn da noch 700 € dazukommen?
Ich hab versucht sie zur Schuldnerberatung zu bringen, aber davor scheut sie sich noch etwas. Derzeit verbleibt ihr noch nicht mal die Pfändungsfreigrenze für sich und die Kinder. Habt ihr irgenwelche Ideen?

LG Tina
Gespeichert

Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Angela
Rege dabei
***
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 113



« Antwort #1 am: 06. November 2007, 16:11:14 »

Hallo
Wenn deine Freundin zur Schuldnerberatung gehen würde, dann würde ihr auf jeden Fall so geholfen werden, dass ihr zumindest der Pfändungsfreie Betrag bleibt, denn meistens stundet das Amt eher, wenn jem. schon bei einer Schuldnerberatung ist, dann ist nämlich die kkkkk am Dampfen und es bestehen dann Verhandlungsmöglichkeiten, klappte bei einer Bekannten in Düsseldorf ganz gut, die sagt nach dem Besuch ihrer Sachbearbeiterin einfach, ich bin schon so pleite, dass ich sie mit in die Inso nehme. Diesen Schrieb bekam sie auch von der AWO, denn nur die ARGE weigerte sich eine Stundung mit anschließender Ratenzahlung anzunehmen. Als die ARGE das las und das böse Wort INSO  bemerkte klappte es auf einmal, denn wenn  sie in die Inso müsste, nur ein Gedankenspiel, dann müsste sie nur das an den Treuhänder abtreten was über der Pfändungsfreigrenze liegt, und gerade mit Kind achtet auch die SB besonders auf die Geldgrenzen.
Klar ein Besuch bei der Schuldnerberatung ist nicht toll, da macht man erst mal einen Seelenstrip, war bei meinem Anwalt der mich in die Inso gebracht aht auch so, aber die können helfen und haben viel mehr möglichkeiten als wir.
Oder deine Freundin soll doch mal im Net nach Möglichkeiten und Informationen suchen, ( es gibt da ein Forum für Schuldner google mal)
Gruß
ANGELA
Gespeichert
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