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Autor Thema: Vater kümmert sich nicht immer - nur wenn er will  (Gelesen 1444 mal)
Saskia73
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Beiträge: 12


« Antwort #25 am: 26. Oktober 2007, 15:20:44 »

Ja, auch wenn die Beweggründe Vermutungen sind, die Fakten bleiben aber.
Ich möchte aber, dass er auch mir und unserem Sohn mal entgegen kommt. Von mir wird das ja auch verlangt (von ihm und von euch ja auch).

Das alles sollte doch ein Geben und ein Nehmen sein.
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nichtaufgeber
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Vater von 3 Kiddies


« Antwort #26 am: 26. Oktober 2007, 15:28:57 »

Hallo Saskia!

Ich möchte aber, dass er auch mir und unserem Sohn mal entgegen kommt. Von mir wird das ja auch verlangt (von ihm und von euch ja auch).

Eurem Sohn sollte er entgegenkommen - ihr müsst reden/ verhandeln. So wie Du ihn jetzt beschreibst wird er sogar Dir "mal" entgegenkommen

Das alles sollte doch ein Geben und ein Nehmen sein.

Genau so ist es - ist halt nur schwer, a) wer fängt mit geben an - und empfindet der Andere das auch als etwas zu nehmendes und b) beRECHTigt es den Geber automatisch ein Nehmer zu sein?

Wünsche Dir ein schönes Wochenende und ganz viel Energie, Mut und auch Kraft
Grüße *nichtaufgeber*

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Mann/ Frau muss das Licht des Anderen nicht auslöschen, um selbst besser zu scheinen ... (Konfuzius)
Lausebackesmama
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Nichtabsteiger 2011/12


« Antwort #27 am: 26. Oktober 2007, 17:20:22 »

Hallo Nichtaufgeber,

was mir an Deinen Postings auffällt ist, dass Du an vielen Stellen die beschriebenen Fakten immer in ein positives Licht zu rücken versuchst. Ein Vater, der seinen Schwerpunkt ganz klar auf Beruf und Studium legt, tut das natürlich nur für seinen Sohn:

2. KV arbeitet sehr viel, lernt noch, um beruflich auf der Höhe zu bleiben - hat einfach verdammt wenig zeit - aber er holt das letzte aus sich heraus - um seinem sohn ein vater zu sein!

HAllo!
... mal wieder drum geht, wer hat welches Recht! - ich krieg das K....!
Nein, es geht um die Lebensplanung von vier betroffenen Personen!

warum besteht die Alternative, dass Sohni zu papi geht denn nicht? Sag ihm mal, er soll sich hier melden, dann sag ich ihm wie´s geht!

Wie sie schon mehrfach schrieb: KV will nicht, weil er arbeitet und studiert. Das ist beides sehr ehrenhaft, aber wenn ich selbständig bin und die Wahl hab Sohn zu mir oder studieren, dann würde ich und würdest auch Du wohl Sohn zu Dir nehmen und das Studium schmeißen. KV tut das nicht. Welche ehrenhafte Begründung fällt Dir dafür ein?

2. Dein Ex kümmert sich regelmäßig um Sohni (wenn auch nicht in Deiner Vision)
Ja gut, auch alle drei Wochen ist eine Form von Regelmäßigkeit, keine Frage. Aber wenn Sohn so wichtig ist, dann verstehe ich auch nicht, warum er die Priorität auf Freitags Feiern mit Kumpels (statt Arbeit) und Samstag Arbeit (statt Sohn) legt. Ehrenhafte Begründung???

3. (...) gehts noch? Er macht sich Sorgen!

Nee is klar! Woher weißt Du eigentlich, dass der KV nicht einfach sieht, dass er eventuell AUFWAND betreiben müßte, um seinen Sohn zu sehen? Dass er sieht "Ih, dann müßte ich ev. Zug fahren!" oder "Ih, das könnte ev. Kosten verursachen!" und deshalb nicht will, dass Sohn umzieht? Klar, vielleicht macht er sich auch Sorgen. Aber woher willst Du wissen, dass seine Beweggründe für sein Veto alle nur edel und gut und am Kindeswohl interessiert sind?


Komm mal runter - wenn Du 500 km weg bist, hat er praktisch keinen Papa mehr - aber das ist dann in Deinen Augen vertretbar?

Saskia muss nirgends runter kommen! Sie macht sich völlig berechtigt Gedanken um das weitere Leben von Sohn, Partner, sich und auch KV. Und wenn KV sich wirklich nur die "Rosinen" rauspickt, dann ist es durchaus auch unter Umständen vertretbar, dass sich der spärliche Kontakt auch minimiert. Sie kann ihren Teil dazu beitragen, dass es das nicht tut und auch dem KV bricht kein Zacken aus der Krone, wenn er sich dann dem Sohn zuliebe ein bißchen mehr engagiert.

Wenn ich die Beiträge hier so nehme, wenn KM nach einer gescheiterten Beziehung auch nur erwägen wieder in das Umfeld ihrer Heimat zu ziehen, dann muss ich sagen, sollte man jeder Frau raten, in Gottes Namen niemals in das Umfeld eines Mannes zu ziehen. (Achtung: Pauschalisierungsmodus *on*) Meist wird die Frau die sein, die umzieht, weil der Mann den besseren Job hat und sie "ja eh" bei den kleinen Kindern zu Hause bleibt. (Pauschalisierungsmodus *off*) Es muss einer Frau also klar sein, dass sie somit eine Entscheidung fürs Leben trifft, unabhängig davon, ob es ihr dabei gut geht oder nicht. Saskia hat in diesem speziellen Fall mehrfach darauf hingewiesen, dass auch das Kind zum KV ziehen zu lassen eine Option ist. Dass der nicht will!!!! kannst Du ihr nicht zur Last legen. Vielmehr meine ich, wenn ich dem Vater anbiete, das Kind zu nehmen, wenn natürlich auch das Kind einverstanden ist, und er ablehnt, dann kann er nicht verlangen, dass Kind und sie bleiben! Ich vermute, dass dann auch seine Zustimmung ersetzt werden wird, wenn sich Saskia und Kind dann einig sind, wegziehen zu wollen.

Nichtaufgeber, versuch doch einfach mal bei den Beiträgen von Frauen diese nicht immer so aufzufassen, als seien sie alle nur darauf aus, dem KV eins auszuwischen. Es ist auch für AE-Mütter, die das Wohl ihrer Kinder im Auge haben oft nicht einfach, alles unter einen Hut zu kriegen: Die Bedürfnisse und Rechte des Kindes, die des Vaters und ja (!!!) auch IHRE! Es wird erwartet, dass KM den Umgang großzügig laufen läßt, dass sie die Kinder dem Vater am besten noch hinterherträgt, auch wenn er sich bocklos zeigt, im Idealfall auch noch an den Kosten beteiligt ist, nicht mal zicken darf, wenn banale Bitten wie "Besorg bitte dem Kind ein Faschingskostüm" ignoriert werden, sie die Kinder bei vom Vater ausgehenden unregelmäßigen Umgängen aber bitteschön freudestrahlend auszuhändigen hat, wenn er dann auf der Matte steht. SO kann es auch nicht Sinn der Sache sein. Überleg Dir bitte mal, ob all die Dinge, die Du in Deinen Beiträgen gern den Frauen hier so draufpreschend vor den Latz knallst, selber erfüllen könntest. Ich glaube nicht, dass Du das hinkriegst, ohne irgendwann vor Frust und aufgestauter Wut ein Magengeschwür zu kriegen.

Ich schreibe Dir das, weil ich mich selber bei Beiträgen, die mich inhaltlich berühren, mir jedes Mal aufs Neue sage:
a) streif Deine eigenen Erfahrungen ab und plakatiere sie nicht über andere! und
b) versuch erst mal in den Schuhen des Anderen zu laufen, bevor Du Dich über seine Fußstapfen aufregst.
Vielleicht wär das für Dich auch mal ein Denkanstoß.

LG LBM

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(Ernst Ferstl)
nichtaufgeber
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Vater von 3 Kiddies


« Antwort #28 am: 29. Oktober 2007, 08:03:43 »

Hallo und guten Morgen!
*lausebacke* - in einigen Punkten rechtgeb - ja!  thumbup

Aber Dein Satz: "Vielmehr meine ich, wenn ich dem Vater anbiete, das Kind zu nehmen, wenn natürlich auch das Kind einverstanden ist, und er ablehnt, dann kann er nicht verlangen, dass Kind und sie bleiben!"

sag ich jetzt mal nix zu.

P.S.: *Saskia* schreib ja selber: "....Ja, auch wenn die Beweggründe Vermutungen sind.... " und deshalb wies ich *Saskia* auf die wohl bei den Beiden fehlende Kommunikation hin: "in diesem Sinne geh zu ihm, such das Gespräch"

Grüße *nichtaufgeber*
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Saskia73
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« Antwort #29 am: 29. Oktober 2007, 13:37:13 »

Hallo,

an der Kommunikation liegt es nicht. Jedenfalls nicht an der Bereitschaft von beiden. Wir kommen nur nicht überein. Und Vermutungen über seine Beweggründe sind es deswegen, weil er sich da einfach nie klar ausdrückt, bzw. es sich so hindreht, wie es gut rüber kommt. Aber die Tatsachen hat er ja genannt. Er wird unseren Sohn nicht bei sich aufnehmen und ich habe in dieser Stadt zu bleiben.

Und ich seh das schon so wie Lausebackesmama. Wenn er nicht bereit ist, unseren Sohn bei sich wohnen zu lassen, mit welchem Recht will er dann über unser Leben entscheiden?

Ja, ich weiss mit  "Rechten" stehst du bei diesem Theman auf Kriegsfuß. Aber es ist in meinen Augen nun mal so. Man kann nicht immer nur fordern, fordern und nichts geben. Nur die Rechte geniessen aber keine Pflichten übernehmen.

Ich habe durch diese Diskussion nun gesehen, dass es einige gibt, die meine Gedanken nachvollziehen können und wieder andere, die mich nicht verstehen und die gleiche Meinung wie der KV haben.
Weitergebracht hat es mich nicht wirklich, aber es ist doch interessant zu sehen, dass manche einen völlig anderen Sichtwinkel haben und alle meine Überlegungen vom Tisch fegen.

Gruss
Saskia

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Vater von 3 Kiddies


« Antwort #30 am: 29. Oktober 2007, 13:47:23 »

Hallo!


Und ich seh das schon so wie Lausebackesmama. Wenn er nicht bereit ist, unseren Sohn bei sich wohnen zu lassen, mit welchem Recht will er dann über unser Leben entscheiden?


Bin grade etwas deppert, aber was macht denn das für einen Sinn, den KV derart zu "erpressen", entweder Du nimmst das Kind und ich ziehe alleine 500 km weit wech oder aber ich nehme das Kind und ziehe mit Kind 500 km weit wech - huhu!?
Aber iss schon gut - ich plakatiere ja nur!

Grüße *nichtaufgeber*
« Letzte Änderung: 29. Oktober 2007, 13:56:28 von nichtaufgeber » Gespeichert

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« Antwort #31 am: 29. Oktober 2007, 13:57:06 »

Das ist keine Erpressung.

Es gibt wie gesagt noch keine konkreten Planungen. Es ist nur eine Überlegung bislang, die der KV wohl selber nachvollziehen konnte und ohne, dass ich mit ihm bislang drüber gesprochen habe, hat er mir die Worte an den Kopf geknallt, dass ich ohne seine Zustimmung nirgendwohin umziehen dürfte, er aber Sohni auch nicht nehmen kann. Also hab ich schön am alten Platz zu bleiben, mich um unser Kind alleine zu kümmern (bis auf seine Umgangszeit) und er kann die Früchte geniessen.

Es war nur eine Frage von mir, ob man mir sowas überhaupt verbieten kann, wenn der KV nichtmal an Lösungen interessiert ist
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Nichtabsteiger 2011/12


« Antwort #32 am: 29. Oktober 2007, 15:14:31 »

Hi Nichtaufgeber!

Aber mal ehrlich, welche Chancen hat Saskia denn? Der KV will das Kind nicht zu sich nehmen, das ist Fakt. Er kann aber auch nicht einfach ohne eine Alternative zu bieten (die ja da wäre!) Saskia bis der Junge 18 ist, an diesen Ort festtackern. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass er - was wir mal nicht hoffen wollen, dass es so weit kommt - vor Gericht damit durch käme.

Außerdem wird hier "immer gesagt": "KM kann ja gehen, aber das Kind bleibt hier!" Genau das bietet sie ja an. Es kann doch auch nicht der Sinn der Sache sein, einem Expartner durch ein gemeinsames Kind den Wohnort vorzuschreiben! Ich bleibe dabei: Wenn er will, dass das Kind in seiner Nähe bleibt, dann muss er sich eben im Leben umorganisieren. Außerdem ist der Junge ja jetzt schon acht Jahre alt, käme es in 2-3 Jahren wirklich zum Umzug, ist er alt genug sich mal für ein paar Stunden allein zu Hause aufzuhalten, selbst wenn der Papa zwischen Geschäft und Studium hin und her hastet. (Oder dann mit dem Studium ja wohl fertig ist!!)

Genau das wozu Saskia bereit ist, wird sonst immer von den wegziehenden Müttern gefordert, jetzt ist eine bereit und auch das ist wieder falsch und gerät dann in die Nähe der "Erpressung".

Manchmal hab ich den Eindruck, dass hier eine (geplante) Handlung immer genau das Kleid anbekommt, das am besten paßt. Hauptsache im Endergebnis steht: böse KM, armer KV!

LG LBM
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« Antwort #33 am: 29. Oktober 2007, 17:20:08 »

Hi.....
langsam aber sicher habe ich den eindruck, dass eher dogmatische Grundsatzpositionen ausgetauscht werden....
Ich habe das immer noch anders verstanden und versuche mal, das zusammenzufassen:

Saskia wohnt in dem Ort, weil sie dort mal wegen ihres Ex hingezogen ist. Sie haben ein gemeinsames Kind und sie wohnt mit dem Kind getrennt vom Ex trotzdem weiter in dem  Ort. Eben weil sie nicht allein für sich entscheiden wollte, sondern den Kontakt vom Kind zum Vater bzw. vom Vater zum Kind aufrecht erhalten wollte.
Dann ist ihr heutiger Mann auch noch in den Ort gezogen, weil sie mit ihrem Kind da nicht weg wollte. Und wenn der Kontakt zwischen Vater und Sohn einigermaßen gleichwertig wäre - d.h. sie das Gefühl hätte, der Ex/Vater würde sich auch nur annähernd bemühen und nicht IMMER und REGELMÄSSIG seine eigenen Interessen vor dem Kontakt zum Sohn sehen - dann wäre ein Gedanke an Wegzug immer noch nicht da!
Also ich bleibe dabei: natürlich hat die KM ein Interesse und eine Pflicht, den Kontakt zwischen Vater und Sohn zu ermöglichen und zu fördern. Aber unter dieser Prämisse (die wir hier alle eben auch nur aus Saskias Sicht kennen) ist der Gedanke eines Umzuges im Interesse der überwiegenden Mehrzahl der Familienmitglieder zumindestens nicht von der Hand zu weisen.
So wie Saskia es beschreibt....ist da wirklich davon auszugehen, dass der KV/Ex im Ort bleiben würde, um seinen Sohn zu sehen, wenn er aus beruflichen Gründen oder wegen einer neuen Freundin eigentlich ganz gerne 300 km weit wegziehen würde??? Ich glaube, eher nicht.....
Aber wie gesagt, das beruht auf den einseitigen Empfindungen von Saskia....
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Und immer immer wieder geht die Sonne auf.....
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