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vatersein.de - Forum 23. Mai 2012, 22:01:45 *
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Autor Thema: Umgangsrecht am Anfang  (Gelesen 1192 mal)
Katinka
Schon was gesagt
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Beiträge: 36


« am: 29. September 2007, 10:32:37 »

Hallo,

ich bin neu hier, und direkt mit Fragen hergekommen.

Mein Mann hat sich vergangene Woche von mir getrennt, nachdem ich heraus gefunden habe, dass er mich mit einer 20jahre jüngeren Frau betrügt.

Die ersten Fakten sind beredet, er will kein Zurück, was jetzt kommt ist alles andre....

Das Umgangsrecht macht mir Bauchweh: unsre Kinder sollten Papa weiterhin sooft sehen, wie irgend möglich, er sieht das genauso. Schwierig daran: er hat keine Wohnung, will nun sofort nächste Woche mit der Frau in deren neu angemietete Wohnung ziehen. Einrichten wolle er sich dort aber nicht, weil sie eine haöbe STunde von unsrem Wohnort entfernt ist... Wie also nun vorgehen? Wochenenden in einer nicht-renovierten Wohnung die erstmal nicht kindegerecht ist, geschweige denn die Konfrontation für die Kinder... nicht nur mit dem Auzug von Papa, sondern auch mit der neuen Frau??? ich finde nicht, dass das geht, nicht sofort versteht sich!

Mir ist schon bewusst, dass das alles kommen wird, aber ich kann mir grad nicht soviel Einfühlvermögen auf die Fahne schreiben, als dass ich einschätzen könnte, was ich tun kann, um vllt auch meinem Mann mein Wohlwollen zu zeigen, dabei aber bestimmt daran zu denken, dass die Kids jetzt nicht bereits eine neue Partnerin "aufnehmen" können (sie sind zwei und sechs).

Wäre toll, aus Männersicht Erklärungen und Hilfe zu bekommen!!!!


Vielen Dank,

Katinka
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Das Leben ist kein Ponyhof!!!
papajo
Nicht wegzudenken
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Beiträge: 596



« Antwort #1 am: 29. September 2007, 10:59:57 »

Hallo Katinka und herzlich willkommen,

Hut ab, Du scheinst die Trennung ja recht objektiv anzugehen und ich wünsche euch, dass ihr einen ordentlichen Umgang hinbekommt ( Du und dein Noch und die Kinder). Es wäre auf jeden Fall wünschenswert, nichts auf dem Rücken der kinder auszutragen.


Wochenenden in einer nicht-renovierten Wohnung die erstmal nicht kindegerecht ist,
Also, wenn die Kinder gerne bei Papa sind, wird es Ihnen ehrlich gesagt total egal sein, wie die Wohnung aussieht. Und wenn sie am anfang auf Matratzen auf dem Fussboden schlafen, werden sie das auch toll finden. Wir Erwachsene machen uns da viel öfter irgendwelche Gedanken über Dinge, die kinder einfach so geniessen können.


geschweige denn die Konfrontation für die Kinder... nicht nur mit dem Auzug von Papa, sondern auch mit der neuen Frau??? ich finde nicht, dass das geht, nicht sofort versteht sich!


Ok, sicherlich schwierig, aber wenn Du den Umgang auch in Zukunft nicht boykottieren möchtest, solltest du nicht gleich damit starten. Wenn Du noch ein wenig Vertrauen zu Deinem Noch-Mann hast, lass die Kinder zu ihm. Auch wenn es aus Deiner Sicht (wobei ich deiner Meinung bin!!, meine kinder haben genau eine einzige Frau nach der Trennung von meiner Ex kennengelernt, nämlich meine Frau) unvernünftig erscheint, so wirst Du auch in zukunft kein recht dazu haben, Deinem wahrscheinlichem Ex vorzuschreiben, was er zu tun und zu lassen hat.
Die kinder werden selbst entscheiden, ob es Ihnen gefällt und ob sie zu Papa und seiner Freundin möchten, und diese Entscheidung sollte man Ihnen auch selbst überlassen, für so etwas sind kinder nie zu klein.

Liebe Grüße und alles Gute für euch
jo

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Lausebackesmama
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Nichtabsteiger 2011/12


« Antwort #2 am: 29. September 2007, 11:08:38 »

Hallo Katinka!

Willkommen auf VS.de!

Ich kann verstehen, dass die sofortige Konfrontation mit einer Neuen nicht gerade das ist, was Du Dir wünscht. Und ich wünsche Dir, dass auch Dein Mann so viel Einfühlungsvermögen hat, das noch ein wenig rauszuzögern.

Was Du machen könntest wäre, Deinem Ex anzubieten das WE mit den Kids in "eurer" Wohnung zu verbringen und Du gehst dann eben für die Zeit zu einer Freundin, Deinen Eltern... oder so. Die Kinder hätten dann auf jeden Fall erst mal Umfeld und Papa so wie sie es kennen, das wird meiner Meinung nach die am wenigsten verwirrendste Variante sein.

Auf Dauer kommst Du natürlich an der Thematik mit der Neuen nicht vorbei. Versuch sie nicht als Konkurrenz als Mutter zu sehen. Das wird sie nämlich niemals sein!

GLG LBM
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(Ernst Ferstl)
Katinka
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« Antwort #3 am: 29. September 2007, 11:43:01 »

Hallo LBM,

ich habe das schon getan: ihm vorgeschlagen, dass er die We´s hier verbringen kann, und ich dann zu einer Freundin fahre. Das fand er auch ok so.... ich suche mir mal die Wünsche der Kinder raus.... Danke für die ersten Antworten... *seufz*

Das schwere ist, unabhängig von Kids und Co, dass ich immernoch hoffe, dass er zurück kommt... cry_smile

Katinka
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BM RK
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Es war ein mal ein Elefant der hieß Elmar


« Antwort #4 am: 29. September 2007, 11:43:13 »

Hallo Katinka,

ich kann mich ganz gut in deine Situation reinversetzen. Auch ich wollte nicht, dass unsere Jungs den Neuen sehen.
Aber du kannst es nicht verhindern. So einfach ist das!

Die Wohnung kann und muss dir auch egal sein, es sei denn, sie ist gefährlich also sprich keine Geländer...etc.


Ob du deine Trennung so objektiv hingekommst wie papajo es vermutet, las ich mal dahingestellt sein. Es wird irgendwann schwierig! Schwierig sich zu trennen oder nach der Trennung verschiedene Gesichtspunkte zu trennen. Klingt komisch, ist aber so.

Ein Tipp, der bei mir sehr gut und immer noch gut klappt. Manche mögen das belächeln...aber es hilft ungemein:
Setz, wenn es um die Kinder geht, die Mamamütze auf. Und deinem Ex, die Papamütze. Sag' das deinem Ex, das es JETZT um die Kinder geht. Nicht um euch als Paar. Ein anderes mal, kannst du gerne die Ex-Partnermütze aufsetzen, dann darf es IMO auch etwas derber zu gehen. Aber diese Dinge musst du bzw. ihr TRENNEN.
Ihr seid getrennt! Aber nicht von der Rolle Mama und Papa entbunden.

Was den Umgang angeht, sieh es locker. Sofern es zeitlich bei dir und deinem Ex klappt, überlege ob es zum Wechselmodell reicht. (ich weiß, jetzt rollen wieder einige die Augen..."ja, der BM RK mit dem Wechselmodell"), aber wenn die Kids doch gerne bei Papa (oder auch bei Mama) sein wollen, warum es ihnen verwähren.

Noch ein Satz ergänzent zu LBM Posting:
Zitat
Versuch sie nicht als Konkurrenz als Mutter zu sehen. Das wird sie nämlich niemals sein!
DU bist die Mama, er ist der Papa. Kein Freund, keine Freundin kann da was ändern.
Sie kann eine gute Freundin werden. Besser eine gute, als eine böse. Auch wenn es evtl. weh tut.

Ich seh' es bei meinen Jungs immer wieder. Sie mögen den LG meiner Ex. Ich glaube sogar sie haben ihn lieb oder lieben ihn sogar (oh gott, dass ich das hier schreibe),...aber Familie ist für die beiden immer noch Papa, Mama, Oma, Opa und eben sie selbst. Da ist nix mit XXXX.

Verstanden?

Gruß BM RK
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The Future is not set. --
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Es war ein mal ein Elefant der hieß Elmar


« Antwort #5 am: 29. September 2007, 11:45:30 »

*seufz*

Das schwere ist, unabhängig von Kids und Co, dass ich immernoch hoffe, dass er zurück kommt... cry_smile

Katinka

Oh, wie sehr ich das wieder verstehe...!

Mach dich rar! Werf ihm keine Steine in den Weg!
Evtl. klappt es...

Mach dir aber KEINE großen Hoffnungen.

Liebe Grüße...und mal 'ne Portion Kraft rüberschicke
BM RK
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Katinka
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« Antwort #6 am: 29. September 2007, 12:09:25 »

Das Wechselmodell wird vermutlich eher nicht funktionieren, weil mein Mann im krassen Wechseldienst arbeitet... Aber er wird jederzeit hier Termine mit den Kids warhnehmen sagt er. Ich hoffe, dass das dann auch so sein wird.

Ein einfaches "einführen" und konfrontieren mit neuen Partnern ist auf Grund psychischer Erkrankung unsres Sohnes nicht so einfach, da sind mein Mann und ich uns auch einig, und das ohne Diskussion. Er sagt, er wird die ersten Monate die Kinder nicht mit der neuen Partnerin zusammenbringen, sagt auch, er wisse gar nicht, ob es mit ihr klappt... Ich will einfach nur soviel Infos wie möglich: was kann gehen, wie kann man vorgehen, wie kann man das alles gestalten.

Ich will nichts boykottieren, in keinem Falle (und darauf darf man mich imZweifelsfalle festnageln), aber unser Sohn hat einfach eh schon ein Riesenpaket zu tragen, und da kann im Augenblick eine neue (Bezugs?)Person einfach ganz viel kaputt machen; auch das sehen wir beide im Augenblick so!

Ich habe Angst vor dem was kommt, die die Kinder reagieren werden (sie wissen noch von nichts) und was passieren wird; was das auch vor allem bei unserem Sohn auslösen wird... und ja, ich weiß, dass es schwierig werden wird, und auch, dass ich nicht das Recht habe, im irgendwas vorzuschreiben.

Es tut nur so vedammt weh und ich will trotz dieser **tsts - ID 1**-Situation die idealste Lösung für die Kinder.

Einfach auch daher soviele Fragen, weil er bisher keine Ahnung zu haben scheint, passiv bleibt und nichts einbringt außer "Ich kann nur sagen, dass ich im Augenblick SIE liebe" und eben auch noch nicht so ganz klar geschaut hat für sich, was er will und wie er vorgehen möchte. Die Vorschläge sind alle von mir und er hat sie quasi abgesegnet...

Ist das trotzdem ein Weg?

Man, kann ich nervgie Fragen stellen... mad3

Danke Euch!!!

Katinka
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« Antwort #7 am: 29. September 2007, 12:19:35 »

Nee Katinka, Deine Fragen sind überhaupt nicht nervig!

Ich denke, ihr habt beide als Eltern doch ein sensibles Gespür dafür, was eure Kinder brauchen. Das ist doch schon mal die halbe Miete! So lange ihr euch beide weiterhin so ruhig und einig im Ziel, für die Kinder die beste Lösung zu suchen an einen Tisch setzt, kann ja fast nix schief gehen. Wenn euer Sohn in psychologischer Behandlung ist, wäre es vielleicht ratsam, den Psychologen mit ins Boot zu holen.

Ich finde es gut, dass Dein Mann seine Neue erst mal wirklich als "seine Angelegenheit" betrachtet.

"Ich kann nur sagen, dass ich im Augenblick SIE liebe"

Kann es sein, dass ihr vielleicht in einer Paarberatung gar nicht so schlecht beraten wäret? Kann ja auch sein, dass durch die Probleme eures Sohnes bei euch in der Beziehung eine Menge "verschüttet" liegt. Ist jetzt nur so eine Vermutung.

LG LBM
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« Antwort #8 am: 29. September 2007, 12:27:04 »

Paarberatung hatten wir bereits angesetzt, da hat er allerdings leider nur gelogen, und dann ist vier Tage danach aufgeflogen dass er fremdgeht. Das war es dann, seit dem ist er weg.... exclamation_smile

Katinka


Edit: Technische Frage; ich habe wohl ein nicht erlaubtes Wort genutzt oben; "tsts - ID 1".... was bedeutet das in der Konsequenz?? question
« Letzte Änderung: 29. September 2007, 12:31:27 von Katinka » Gespeichert

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« Antwort #9 am: 29. September 2007, 12:34:01 »


Edit: Technische Frage; ich habe wohl ein nicht erlaubtes Wort genutzt oben; "tsts - ID 1".... was bedeutet das in der Konsequenz?? question

Genau, ein Wort, was nicht durch den "Okay-Filter" geht. Unser Chef (und natürlich auch die Community ) legt darauf wert, dass hier ein sauberer Umgangston gepflegt wird und dass hier auch keine "anrüchigen" Begriffe genutzt werden, die uns hier ein paar Kranke auf die Seite locken. Deshalb wirst Du jetzt aber nicht rausgeschmissen. Die Wortsperre zeigt Dir nur, das Wort ist nicht gewünscht.

LG LBM
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« Antwort #10 am: 01. Oktober 2007, 22:02:43 »

Finde es super wie ihr auf der Elternebene harmoniert, daß ihr vor den Kindern euch nicht fetzt!
Aber denke auch mal an Dich!
Könntest Du es überhaupt verzeihen, wenn er wieder zurückkäme?
Ich meine, daß Du dann nicht ständig daran denken würdest, daß er Dir mal untreu war.
Laß Dich aber bloß nicht auf ein Spiel mit ihm ein.
Ich kenn ihn zwar nicht, aber nicht daß er Dir wieder Hoffnung macht und dann bleibt er doch bei ihr.
Ich würde Dir vorschlagen, bekommt das mit euren Kindern hin, daß sich beide noch um die zwei kümmern.
Und dann denk auch an Dich!
Du bist auch viel wert!
Versuche, die We zu nutzen, wenn die Kids beim Vater sind.
Auch wenn die WHG nicht perfekt ist, in der er gerade wohnt.Er ist denke ich mal ein guter Vater und wird schon wissen, wie er das regelt.
Geh raus und verkriech Dich nicht!
Wenn es Dir gut geht, dann überstehst Du das ganze besser!
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Katinka
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« Antwort #11 am: 01. Oktober 2007, 22:29:06 »

Elchi: mittlerweile ist es so, dass ich nur noch sauer bin. Aber das ist nichts, was den Umgang und die Kinder betreffen sollte. Daher geht es ganz gut, mit ein bisschen Wut im Bauch... da tut es dann nicht so weh, betrogen und belogen worden zu sein. Im AUgenblick habe ich sowas wie.... mh.... naja... Verachtung ist ein großes Wort, aber ist eben doch ein bisscehn sowas, anch all den Lügen und den Dingen die geschehen sind... damit lässt sich SChmerz und sowas im AUgenblick gut ertragen... und für kein Geld der Welt würde ich "so einen" heute zurück wollen....
Leider ist es wohl vor allem zu Beginn so, dass diese Gefühle irre variieren... ich werde sehen!!!

Gerade ist es so, dass ich ihn angerufen habe heute Abend... weil der Große weint und ja noch nichts weiß... er fragt ganz klar: "wohnt der Papa noch hier?". Also haben wir Papa angerufen und der ist hergekommen. Dann haben wir geredet, zu dritt, und ihm erklärt, dass Papa ne andre liebt.  War ein gutes Gespräch und zu guter Letzt sind die zwei, weil ja noch Ferien sind, zu einer Probenachtfahrt (wie mein Sohn sagte) aufgebrochen um Mamas neues Auto auszuprobieren...

Ich hoffe, es läuft weiter so!!!!!

K.
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« Antwort #12 am: 01. Oktober 2007, 22:38:30 »

Genau die Kids sollte man da raus lassen!
Machst es super!!!

Und es gibt auch noch andere Mütter mit hüschen Söhnen!

Ich weiß was Du fühlst, mir ging es auch so, war meine beste Freundin!

Jetzt ist es das beste was mir passieren konnte!

Irgendwann denkst Du auch so!

Wünsch Dir da viel Glück!
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« Antwort #13 am: 18. Oktober 2007, 12:07:28 »

So, hier war alles etwas turbulent, die Kids, oder vor allem der Große hat deutlich an der Situation zu knacken und wir mussten viel (er)tragen und ihn stützen... Mittlerweile geht alles ganz gut. Mein Noch-Mann lebt mit seiner neuen Freundin zusammen und sieht aber, aufGrund der Porbleme unseres Sohnes es ebenso, dass es ein paar Wochen so laufen soll, dass die Kids nicht gleich bei Papa und der neuen Frau übernachten, einfach weil wir denken, dass es zuviel ist. Sie haben zusammen Papa´s neue Wohnung (und Freundin ) angesehen und fandes es ok. Der Große findet alles auch trotz Wut und  (wie er sagt )bisschen traurig sein spannend.

Im Augenblick ist es so, dass ich meinem Mann die "Besuchstermine" hinterher tragen muss. Heißt soviel wie: wenn ich frage "kannst du dann und dann", dauert es ein paar Tage bis ne Antwort kommt, oder ich frage nochmal nach und bekomme erst dann ne Antwort (auch wenn er sagt, dass er erst nachgucken muss und sich am Abend meldet). Die Wochenenden sind im Moment so gestaltet, dass er hin und wieder Samstag herkommt (am Abend) und dann über Nacht bleibt und den Sonntag mit den Kids verbringt. Ein Vorschlag von ihm zu irgendwas andrem kam bisher nicht. Er kommt unregelmässig an einem weiteren Tag die Woche her, um irgendwelche Termine (Sport, Thera....) mit den Kids wahrzunehmen, das ist es dann.

Meine Frage, wie er denkt, die Kids um Weihnachten sehen zu wollen, wie an den anstehenden Geb-Tagen vorzugehen ist, wie er denkt, in den Ferien etwas machen zu wollen... alles bisher ohne Antwort. Ich weiß auch nicht, in wieweit ich da "hinterher" laufen will. Mache es im AUgenblick, weil ich es für die Kids schlimm finde, aber ich weiß eben auch nicht, wieviel ich so leisten kann; ist ja auch für mich ne neue Mehrbelastung: das große Haus, die vielen Tiere, die Kids und das alles alleine...

Wie macht ihr das? Wieviel Vorschläge kommen von Euch? Wieviel sollte ich einbringen?

Wäre toll, dazu was zu hören!!!

Danke!!!

Katrin
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« Antwort #14 am: 18. Oktober 2007, 17:20:51 »

Achso, noch ein Nachtrag:

ich meine konkret (nur damit ich richtig verstanden werde), dass ich nicht weiß, ob ich weiterhin dafür zuständig sein möchte, dass Termine zustande kommen. Gerade organisiere und plane ich alle Treffen zwischen KV und den Kids, weil eben nicht viel initiative von meinem Noch-Mann ausgeht. Es stand im Raum, dass er ganze WE´s in unsrem gemeinsamen Haus verbingt (ich bin dann nicht dabei!!) und somit auch viel Zeit für die Kids hat. Er sagt, er kann das arbeitstechnisch gerade nicht organisieren. Für die Weihnachtsferien habe ich ihn gebeten, sich mal grob zu überlegen, wie er vllt die Kinder für ein paar Tage zu sich holen möchte, auch da Null Reaktion.
Ich hoffe, ihr versteht, was ich meine; ich weiß nicht, wieviel da von mir kommen sollte, und ich weiß auch nicht, wie lange ich das will; so ein rumgeeier.
Ich trage ihm die Termine hinterher, weil ich weiß, dass die Kinder ihn sehen wollen und dass es wichtig ist! Habe aber ein Stück weit das Gefühl, dass es ihn stört, oder zuviel ist; bei Nachfrage verneint er das aber.

Wie jetzt weiter???

Wollte das nochmal ausführen, weil ich eben soviel von Euch hier gelesen habe, und da die "Exen" (die ich ja auch bin) echt mies drauf zu sein scheinen... will nicht, dass da ein falsches Bild entsteht!!

K.
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« Antwort #15 am: 18. Oktober 2007, 17:24:24 »

Hallo Katrin,

Du solltest mit Deinem Mann verbindliche Termine ausmachen, an denen er die Kinder nimmt.
Auch wenn er Wechseldienst hat, wird dieser Arbeitsplan ja auch eine gewisse Regelmässigkeit
aufweisen, bzw. hat er die Termine sicherlich weit im Vorraus.
Entweder ihr setzt Euch einmal monatlich an den Tisch und macht die Termine fest, oder es gibt
feste Tage in seinem Arbeits-Rhythmus, die ihr vereinbaren könnt.
Keinesfalls solltest Du ihm dauernd nachlaufen, er möchte seine Kinder doch schließlich auch sehen.
Es wäre ja auch für Eure Kinder wichtig, zu wissen, wann der Papa das nächste Mal kommt.
Bei uns ist es die klassische 14 Tage-Regelung, wenn das bei Euch so nicht geht, könntest Du ja
am Familienkalender die "Papa-Tage" rot markieren, so dass die Kinder immer verbindlich wissen,
wann sie den Papa wiedersehen. Diese Sicherheit ist für Kinder gerade in der Anfangszeit sehr wichtig.
Weihnachten habe ich im Moment auch das Problem:
Mein Mann möchte ein gemeinsames Weihnachtsfest...ich kann mir das allerdings überhaupt nicht vorstellen!
LG
Smilla
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« Antwort #16 am: 18. Oktober 2007, 17:51:18 »

Hi,

ich schließe mich da an. Setzt euch regelmäßig mit seinem Schichtplan zusammen und plant dann wenigstens die nächsten 4-6 Wochen vor. Vielleicht kannst Du Deinem Mann in einem ruuuuhigen Gespräch noch mal erklären, wie wichtig das für die Kinder ist!

LG LBM
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« Antwort #17 am: 14. November 2007, 08:56:14 »

So, wollte mal kurz berichten:

hier läuft es ganz gut, soweit ich meinem Mann Vorschläge zu Treffen und Wochenenden mit den Kids mache, nimmt er die wahr, mehr kommt leider nicht, auch wenn die Kids danach fragen. Er sieht die Kinder aller 14 Tage an den We´s von Freitag bis Sonntag, manchmal kommt er an einem weiteren Tag her und bringt den Großen zu einem Therapietermin und macht anschließend noch ne Stunde was mit den zweien... Er sagt nach wie vor, wie sehr er die Kinder vermisst, unternimmt aber nichts, um die beiden öfter zu sehen, was ich persönlich schwierig und auch ambivalent sehe. Naja, da macht man wohl nichts...

Vorletze Woche hat er die Kinder für ein paar Tage (Montag- Freitag) zu sich genommen, bzw. hier im Haus betreut, und ich bin ein paar Tage weg gefahren, das war nett entspannt und die Kids haben dann auch das erste Mal in der neuen Wohnung von Papa übernachtet und fanden das spannend...

Also eigentlich soweit easy; außer dass eben alle 14 Tage am WE für die Kids eigentlich zu wenig ist. Ich muss jeden Kontakt hinterfragen und ihm vorschlagen, dass es "da oder da" ja gehen kann... von ihm kommt fast nichts, ich weiß nicht, ob aus Unsicherheit oder weil er einfach nicht will und die Kinder vllt die neue Beziehung stören... kein Schimmer...

Ich werde jetzt aber nicht mehr soviele Dinge hinterhertragen. Wir bereden die Möglichkeiten der Treffen anhand des Dienstplanes und insofern müssen die Kids leider lernen, dass Papa mehr Zeit nicht hat (oder haben will?)...

Weiß nicht, ich finds schade, aber man macht wohl nichts daran, oder?!

Wollte das mal berichten,

Katrin
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