Home Aufsätze Forum Chat Lexikon Links Feedback Impressum
 
 

Login

Benutzername:

Passwort:



Hauptmenü

 Startseite

Community

 Forum
 Chat
 Deine Daten
 User-Liste
 Umfragen

Informationen

 Erste Hilfe
 Urteile
 Lexikon Familienrecht
 Prozesskostenrechner
 Urteile auf RECHTplus
 Väterhymne

Service

Tags
 Links
 Downloads
 Buchempfehlungen
 Newsletter
 Webring
 Gästebuch
Internes

 Nachricht an uns
 Uns empfehlen
 Impressum und
     Nutzungsbedingungen

Studie - Mitmachen


Linkpartner


vatersein.de durchsuchen

Benutzerdefinierte Suche


Info


vatersein.de gehört das achte Jahr in Folge zu den 6.000 wichtigsten deutschen Internetadressen.

vatersein.de - Forum 23. Mai 2012, 21:34:43 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.


Einloggen mit Benutzername und Passwort
 
 
Übersicht Hilfe
Seiten: [1]   Nach unten
Drucken
Autor Thema: Sparvertrag nach Scheidung  (Gelesen 857 mal)
AJA
Frischling

Beiträge: 0


« am: 28. August 2007, 20:53:43 »

Hi Foris,

ich hoffe, ich habe sowohl das richtige Forum, als auch den richtigen Betreff gefunden.

Ich frage mal wieder für meinen "alten" Freund.

Er und seine Ex hatten vor vielen Jahren einen Sparvertrag angelegt, der jetzt fällig zur Auszahlung war. Aus steuerlichen Gründen läuft der Vertrag auf den Namen eines der erwachsenen Söhne.

Nun behauptet die Ex, das Geld wäre allein ihres und möchte den gesamten Betrag. Mein Freund ist der Meinung, dass es gemeinsames, bzw. sein Geld wäre und wollte die Hälfte davon haben. Als Vorschlag zur Güte, weil rein rechtlich das Geld ja auf den Sohn läuft und eigentlich so keiner von beiden etwas haben könnte, meinte er, man könne das Geld ja unter den Kindern aufteilen.

Darauf lässt sich die Ex nicht ein, bombardiert ihn mit bösen Mails, sie will alles.

Hat sie auch nur die geringste Chance. Ich meine nicht, aber vielleicht habe ich etwas übersehen?

Gruß AJA

P.S.: Das Schlimme daran ist, dass der Sohn (26) sich in einem totalen Loyalitätskonflikt befindet
Gespeichert
DeepThought
Owner & Fast-alles-Versteher
Administrator
*******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 12.054



WWW
« Antwort #1 am: 28. August 2007, 22:52:37 »

Moin,

das ist knifflig...

Rein rechtlich, stimmt, ist es das Geld des Sohnes. Kann hingegen nachgewiesen werden, von welchem Konto das Geld floss, so kann der Einzahler als Eigentümer angesehen werden. Der Sohn könnte mit dem Aspekt "Schenkung" kontern. Wie das ggf. ein Unrechtsprecher bewertet muss ich offen lassen. Ich denke, so weit wird es wohl auch nicht kommen (müssen).

Warum schnappt der Sohn nicht einfach das Geld und verteilt es? In seinem Alter sollte er sich eigentlich schon ein gerütteltes Maß an Rückrat zugelegt haben.

DeepThought
Gespeichert


Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
AJA
Frischling

Beiträge: 0


« Antwort #2 am: 28. August 2007, 23:37:44 »

Hi Deep,

danke für die Antwort. Von welchem Konto das Geld floss kann wohl nicht mehr nachgewiesen werden. Sie hatten gemeinsame Konten. Sie behauptet halt, es wäre vom Erbe ihrer Eltern, er meint, es sei gemeinsam angespartes Geld gewesen. Der Sohn steht halt leider völlig zwischen den Fronten. Die Mutter sülzt ihn voll, wie gemein sein Vater sei, der Vater versucht zu vermitteln, indem er den Vorschlag der Teilung zwischen den Kindern macht. Sohni steht zwischen allen Stühlen, wie er es macht, scheint es falsch zu sein.

Ich hatte meinem Freund auch schon den Vorschlag unterbreitet, einfach seinem Sohn das Geld zu geben, damit er entscheiden kann, was er damit macht. Aber wie gesagt - er zieht entweder den Zorn der Mutter oder die mögliche Enttäuschung des Vaters auf sich.

An und für sich würde ich meinem Freund vorschlagen, diese "Peanuts" seiner gierigen Ex auch noch in den Hals zu schmeissen, auf der anderen Seite hat sie gerade mal eben 200.000 € exklusive einer monatlichen "Abfindung" in Höhe von ca. 1.500 € bekommen, so dass eigentlich mal langsam Schluss sein sollte für eine alleinstehende Person.

Er lebt zwar nicht am Existenzminimum, aber verglichen mit dem vorherigen Lebensstandard ist er eindeutig der Verlierer.

Mal sehen, ob der Sohn das gerüttelte Maß an Rückrat hat. Bei der massiven Beeinflussung durch die Mutter - in diesem Alter  - ich hätte es nie für möglich gehalten... Ich werde es vorschlagen. Aber ich weiß schon jetzt, dass ich dann bald mit der nächsten Frage hier aufwarten werde.

Traurig irgendwie  cry_smile. Auch mit 26 ist man noch ein Kind und hängt zwischen den Stühlen.

Gruß AJA
Gespeichert
eskima
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2.752



« Antwort #3 am: 29. August 2007, 00:10:22 »

Hallo AJA,

da tun sich ja Abgründe auf.

Zitat
Er und seine Ex hatten vor vielen Jahren einen Sparvertrag angelegt, der jetzt fällig zur Auszahlung war. Aus steuerlichen Gründen läuft der Vertrag auf den Namen eines der erwachsenen Söhne.

Die Erwachsenen haben es verbockt, aus steuerlichen Gründen. Ich bin auch der Meinung, dass dieses Geld dem Kind zusteht. Sie sollten sich schämen, es dem Kind vorzuenthalten. Allerdings schreibst du, dass es auf den Namen eines erwachsenen Kindes läuft.

Kann das Geld nicht unter allen Kindern aufgeteilt werden?

Rein rechtlich sehe ich keinen Anspruch der Eltern auf das Geld, es ist normal, dass Eltern für ihre Kinder Geld ansparen und die Kinder über dieses Geld verfügen können.

LG

eskima
Gespeichert

Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie die Intelligenz. Jeder ist der Meinung, er hätte genug davon (René Descartes)
AJA
Frischling

Beiträge: 0


« Antwort #4 am: 29. August 2007, 17:23:39 »

Hi eskima,

der Mann könnte das Geld, bzw. die Hälfte davon gut gebrauchen, würde aber sofort das Geld unter den drei Kindern aufteilen, bzw. seinem Sohn überlassen, was er mit dem Geld macht.

SIE ist es, die alles haben möchte. SIE ist es, die nicht mit dem Vorschlag, das Geld unter den Kindern aufzuteilen einverstanden ist.

Und Sohnemann steht dazwischen. Seine Mutter hat es geschafft, ihn so vollzusülzen und den Vater so schlecht zu machen, weil er sie wegen einer anderen Frau verlassen hat und das nach fast 40 Ehejahren. Die Ehe war zwar seit 10 Jahren keine mehr, aber das interessiert natürlich hinterher keinen mehr. Der Sohn liebt seinen Vater, steht aber mit seinen immerhin schon 26 Jahren so unter Mutters Einfluss, dass er ihr das Geld glatt geben würde.

Das wiederum stinkt meinem Freund, denn diese Frau ist einfach nur noch gierig. So gierig, dass sie nicht mal ihren eigenen Kindern ein bisschen Geld gönnt.

Gruß AJA
Gespeichert
AJA
Frischling

Beiträge: 0


« Antwort #5 am: 01. September 2007, 21:44:50 »

Hi ihr,

nachdem die rechtliche Lage nun allen Beteiligten klar ist, hat Sohnemann eine Entscheidung getroffen. Das Geld bleibt liegen bis zum St. Nimmerleinstag, oder bis die Wogen sich möglicherweise geglättet haben. So hat zwar jetzt keiner was davon, aber keiner kann auch wirklich böse sein  .

Gruß AJA
Gespeichert
Seiten: [1]   Nach oben
Drucken
vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Trennung, Scheidung (Moderator: 82Marco)  |  Thema: Sparvertrag nach Scheidung
 
Gehe zu:  

Powered by SMF 1.1.10 | SMF © 2006, Simple Machines LLC


www.vatersein.de
Die Artikel sind geistiges Eigentum des/der jeweiligen Autoren,
alles andere © 2002 - 2012 by Vater sein trotz Trennung/Scheidung - Das Portal für Trennungseltern
Diese Webseite basiert auf pragmaMx 0.1.10.
Die Inhalte dieser Seite sind als RSS/RDF-Quelle verfügbar.

Erste Hilfe | Unterhaltsrechtliche Leitlinien
Aufsätze, Urteile, Studien, Informationen zum Familienrecht | Lexikon Familienrecht | Abkürzungen Familienrecht | Sonderbedarf
Urteile Ehegattenunterhalt | Urteile Kindesunterhalt | Urteile Sorgerecht | Urteile Umgangsrecht | Urteile Versorgungsausgleich | Urteile Zugewinnausgleich
Forum Umgangsrecht | Forum Sorgerecht | Forum Unterhaltsrecht | Forum Behörden/Gerichte | Forum Politik/Gesellschaft/Soziales

 

Theme created by Khon Bangkok WebWebWeb team