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vatersein.de - Forum 23. Mai 2012, 21:33:03 *
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Autor Thema: Unterhalt und Umgang  (Gelesen 3259 mal)
AJA
Frischling

Beiträge: 0


« Antwort #50 am: 16. September 2007, 21:52:37 »

Update

Es scheint so weit zu sein.

KV hat mir heute eröffnet, dass es diesen Monat wohl keinen Ku mehr gibt. Er wollte am Freitag Geld abheben, um fürs WE einzukaufen, ging nicht. Anruf bei seiner Bank, Auskunft: sie hätten seinen Dispo auf Null gesetzt. Sein Konto ist mit knapp 6.000 im Minus (der Dispo war bei 10.000), geht also nichts mehr.

Wie auch immer es sein kann so Knall auf Fall einen Dispo auf Null zu setzen, vielleicht steht das auch in einem seiner ungeöffneten Briefen. Egal, er riet mir, gleich morgen beim JA anzurufen wegen UHV. Klar, krieg ich noch ein paar Monate für den Jüngsten, außerdem hat er einen Titel, der m. E. zur Gehaltspfändung führt (stimmt das?). Er zuckte mit den Schultern und nickte dazu.

Was tun?

Gruß AJA
Gespeichert
PhoeniX
Gast
« Antwort #51 am: 16. September 2007, 22:51:53 »

Moin


Was tun?


Eben das was dein Ex schon so nett mit einem Schulterzucken abgetan hat. Unterhalt via Gehalspfändung beziehen, oder deinen Ex eine Lohnabtretung unterschreiben lassen. Dann würdest du den Unterhalt direkt vom Arbeitgeber bekommen und für deinen Ex würde sich kein KU aufschulden.

Ein Muster wäre:
Zitat
Lohn- und Gehaltsabtretung

Zwischen
AJA
Adresse

und

AJA EX..........................
Adresse

beschäftigt bei   FIRMA
Adresse
als ..................

wird vereinbart:

Zur Zahlung des Kindesunterhaltes tritt AJAES seine Forderung auf Arbeitsentgelt mindestens in Höhe des titulierten Unterhaltes an AJA ab und zeigt die Abtretung gegenüber seinem Arbeitgeber an.

Im Zeitpunkt der Fälligkeit der Entgeltforderung wird diese durch die Abtretung an AJA vom Arbeitgeber in der bezeichneten Höhe abgeführt. Die Abtretung hat solange Gültigkeit, bis zur Abänderung der Titulierung.
AJA verpflichtet sich zur sofortigen Mitteilung und wird empfangene Zahlungen über den vom Arbeitnehmer geschuldeten Betrag hinaus an den Arbeitgeber zurücküberweisen.

AJAEX erklärt, dass er mit seinem Arbeitgeber weder einen Vertrag über die Nichtabtretbarkeit geschlossen hat, noch dass eine Betriebsvereinbarung oder ein Tarifvertrag der Abtretung entgegenstehen.

Eine Ausfertigung dieses Vertrags erhält der Arbeitnehmer zur Weitergabe an den Arbeitgeber.


...................................
(Ort, Datum)


.................................................................
(Unterschriften)

Gruß

Martin
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AJA
Frischling

Beiträge: 0


« Antwort #52 am: 17. September 2007, 17:36:32 »

Danke Martin,

hab gerade noch mal beim KV angerufen. Sein Dispo wurde gekündigt, weil er einen Eintrag bei der Schufa hat und seine Bank davon Wind bekam. Wo der Eintrag her kommt, weiß er nicht, ist ja auch unerheblich. Meine immer wieder zarte Nachfrage, ob er nicht doch das Haus verkaufen möchte, ergab die gleiche stereotype Antwort:
Wenn er Privatinso anmelden muss, dann ja, aber nicht vorher, um möglicherweise noch etwas zu retten, denn das Haus sei alles, was er noch hätte.

Zum Glück habe ich um diese Zeit sogar noch jemanden im JA erreicht. Am Donnerstag habe ich Termin und werde die Beistandschaft errichten. Der SA war fassungslos, als ich ihm den Titel vorgelesen hatte, auf "so was" würde er sich gar nicht einlassen. Jetzt habe ich hirnvernagelte endlich auch verstanden, dass der Titel nicht auf 100%, sondern auf 170,-- €, bzw. 220,-- € lautet. Das mit den 100% hat der KV behauptet und ich Depp habs geglaubt. c Der Urkundenbeamte, der das gemacht hat, ist im Übrigen inzwischen im Ruhestand.  puzzled

Gruß AJA

P.S.: Und obwohl es längst offtopic geworden ist, komme ich wieder an den Anfang. Ich kann meine Wut über diese Verantwortungslosigkeit kaum zügeln und muss trotzdem die Kinder hinterher tragen  mad
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PhoeniX
Gast
« Antwort #53 am: 17. September 2007, 21:24:42 »

Moin AJA

In einem Punkt habe ich dich verstanden, auch wenn man mich dafür steinigen könnte:

Der/Die Ex baut nur sch..... und man hat selbst noch die Kosten. Kein Dake, sondern nur Forderungen.  mad

Ich darf mich morgen mit der SPFH und meiner Ex beim psychologen blicken lassen, damit meiner Ex eine Therapie schmackhaft gemacht wird und meine Tochter muß auch noch als Alibi herhalten.

Ich bringe meine Tochter alle 14 Tage zur KM und hole sie wieder ab. einfacher Weg 15 km 8 bis 12 mal im Monat = 120-180 km. Kosten ca 25 bis 30 Euro + 20 Minuten pro Fahrtweg.

Und dann springt das EX auch noch im Dreieck, weil man 2 mal innerhalb von einem Jahr Überstunden machen mußte und die Kleine ne halbe Stunde zu spät kommt. Und damit nicht genug. Montags darauf werden auch noch die Taschentücher beim JA knapp.  mad

Ich verlange ja nicht mal das sie sich an den Kosten beteiligt. Nicht mal auf ein Danke bin ich scharf. Aber wenigstens mal ein wenig Verständniss, wenn es mal nicht ganz so pünktlich klappt......


Zurück zum Thema:

Ich denke das du, AJA, nur die falschen Worte gewählt hast. Geht es dir wirklich um den Kontackt oder darum, das du deine Kinder nicht immer hinter deinen EX hertragen möchtest und dafür auch noch Tritte in eine zahrte Stelle zu bekommen. ALA: Wenn du nur Querschießt, dann hol deine Kinder selber ab.

Gruß

Martin
Gespeichert
AJA
Frischling

Beiträge: 0


« Antwort #54 am: 17. September 2007, 22:20:10 »

Hallo Martin,

wir scheinen in einem ähnlichem Boot zu sitzen.

Zur Umgangssituation: Ich fahre die Kinder alle zwei Wochen hin, bin dann aber dabei. Seit der Pädogeschichte und seiner Depressionen habe ich die Kinder nicht mehr allein dort gelassen.

Ich habe alles mögliche versucht. Mit der alten Nachbarin Kaffee trinken, stundenlang spazieren gehen, bei den Mietern sitzen, aber jedesmal, wenn ich zurück kam, war das Chaos perfekt. Er will es nicht, er kann es nicht.

Meine Kosten belaufen sich dafür etwa auf die Hälfte, da es nur 12 km sind und ich nur eine Hin- und Rückfahrt habe.

Zitat
Geht es dir wirklich um den Kontackt oder darum, das du deine Kinder nicht immer hinter deinen EX hertragen möchtest und dafür auch noch Tritte in eine zahrte Stelle zu bekommen

Eigentlich geht es mir um den Kontakt. Die Tritte muss nur ich verkraften. Keinen Kontakt mehr müssten die Kinder verkraften, wobei ich da schon geraume Zeit meine Zweifel habe.

Die Große hängt an ihrem Vater, zumal sie diverse Probleme mit ihrem Stiefvater hat. Bei der Mittleren weiß ich es nicht. Der Zwerg - ein klares Nein.

Gestern: er hat ein bisschen mit der Gasdruckpistole herumschießen dürfen *grusel meinerseits*. KV hatte irgendwann keine Lust mehr. Fragte später noch mal nach, Antwort wieder nein. Zwerg: okay, schießen darf ich nicht mehr, Süßigkeiten hast du auch keine mehr, dann können wir ja heim fahren. Ich sagte ihm, dass es noch nicht Zeit wäre, er hat sich eine Weile gelangweilt, dann kam er auf die Idee, nochmal zum Steg (da fließt ein Bach vorm Haus) zu gehen. Okay sag ich, geh. Er ging, kam nach fünf Minuten wieder und setzte sich kommentarlos ins Auto.

Die Mittlere sitzt ohne Ende vorm PC um sich DVD's rein zu ziehen und die Große schaut Musiksender.

Wobei die Große schon auch immer häufiger ihrem Vater seine Inkonsequenz vorwirft. Dreimal nein bedingt bei genügendem Quengeln ein ja.

Ich halte mich da absolut raus, auch wenn es mich manchmal sonst was kostet. Sonst hätte ich den Zwerg auch nicht schießen lassen. Sie merken das von allein.

Ich sehe in die Zukunft. Die Inso ist unabwendbar. Er wird für seine Kinder nicht mehr zahlen können. Damit werde ich irgendwie leben können. Das Haus wird weg sein und sein Leben beendet. Dann habe ich hier drei Kinder, die ich ihm jahrelang hinterher getragen habe, mit dem Erfolg, dass sie um ihn trauern. Drei Kinder, die er wegen eines Hauses in den Wind schießt und die mehr oder weniger an ihm hängen, aus welchen Gründen auch immer.

Mir stinkt es, dass sie nicht erkennen, welchen Stellenwert sie bei ihm haben. Ich kann nichts daran ändern. Ich kann sie dann nur noch aufbauen.

An der Stelle frage ich mich halt wiederholt, warum ich das alles gemacht habe. Hätte ich ihn damals in der Versenkung veschwinden lassen, in die er sich selbst hinein bugsiert hat, hätten sie ihn möglicherweise vergessen. Oder zumindest weniger Trauer erlebt, als was jetzt auf sie zu kommt.

Voraus gesetzt, er macht seine Drohung wahr. Aber so, wie ich das einschätze, wird er einen Weg finden. Eine psychiatrische Behandlung ist ja anstrengend, da müsste man das ein oder andere zugeben. Er hat seinen Weg im Selbstmitleid gefunden und den wird er zu Ende gehen  cry_smile.

Vielleicht weiß einer eine Weg, wie man einen depressiven Menschen zwingen kann, sich in Behandlung zu begeben, ich weiß keinen...

Gruß AJA
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PhoeniX
Gast
« Antwort #55 am: 18. September 2007, 00:22:33 »

Moin AJA


Vielleicht weiß einer eine Weg, wie man einen depressiven Menschen zwingen kann, sich in Behandlung zu begeben, ich weiß keinen...


 gun men_ani

Versuche gerade die Geister aus deinem Hirn zu schießen.  rofl2

Das ist jetzt nicht dein Ernst oder??

Das JA und die SPFH versuche auch gerade meine Ex zu therapieren, indem sie es als Paartherapie tarnen wollen.  c

Wenn ein Kranker nicht einsieht, das er krank ist, hat eine Therapie keinen Sinn.

Schon allein dieses Vorzuschlagen ist für den evtl. Kranken eine erhelbliche Beleidigung.

Ganz einfacher Test AJA: 

Du solltest zu den anonymen Alkoholikern gehen und vorher eine Entgiftung machen.









Was hat dieser Satz jetzt bei dir ausgelöst??

Du bist keine Alkoholikerin und deswegen brauchst du da auch nicht hin. Trotzdem ist es eine schwerwiegende Anschuldigung. Ebenso empfinden es Alkoholiker, die selbst noch nicht so tief gesunken sind um es einzusehen. Ebenso ist es bei Depresiven. "Ich bin nicht depresiv. Ich habe momentan nur eine Pechsträne und die sitze ich mit einem feuchten Auge aus."

ERGO: Vergiß den Käse und mach dir Gedanken darüber wenn es so weit ist.

Gruß

Martin
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« Antwort #56 am: 18. September 2007, 08:13:09 »

Ach Aja,

da hätte ich eine sarkastische Lösung: Warte in Ruhe die Zwangsversteigerung des Häuschens ab. Soltle er dann vor der Zwangsräúmung mit Suizid drohen, kann der GV die Vorführung bei einem Amtsarzt veranlassen und das kann bis zur Zwangseinweisung gehen. Ist ein Weg, aber einerder wohl selten genutzt wird.

Mensch, mach dich endlich frei. Du wirst auch deine Kinder nie endlos schützen können. Egal wie du entscheidest oder entschieden hast, dumachst dir immer Vorwürfe nicht das Optimum für die Kinder ereicht zu haben oder sie nciht genug geschützt zu haben. Anstatt dir darüber und überdeinen Ex Gedanekn zu machen hättest du das Unterhaltthema schon vor Wochen angehen können...

LG Tina
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Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
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« Antwort #57 am: 18. September 2007, 12:54:46 »

Soso, ein AJA-Therapie-Topic unter dem Deckmäntelchen des KU  puzzled
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Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
AJA
Frischling

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« Antwort #58 am: 18. September 2007, 15:48:39 »

Hallo Martin,

Zitat
Ebenso ist es bei Depresiven. "Ich bin nicht depresiv. Ich habe momentan nur eine Pechsträne und die sitze ich mit einem feuchten Auge aus."

ERGO: Vergiß den Käse und mach dir Gedanken darüber wenn es so weit ist.

Nur mit dem Unterschied, dass KV bereits beim Scheidungstermin mit seinen Depressionen "kokettiert" hat, sie öffentlich zur Schau trägt und bereits mehrmals in Therapie war. Nur ist so eine Therapie mühsam und zu anstrengend, um sie einen genügend langen Zeitraum durch zu halten.

Zitat
Soltle er dann vor der Zwangsräúmung mit Suizid drohen, kann der GV die Vorführung bei einem Amtsarzt veranlassen und das kann bis zur Zwangseinweisung gehen. Ist ein Weg, aber einerder wohl selten genutzt wird.

Danke, Tina. Beruhigend, dass es diesen Weg gibt.

Zitat
Soso, ein AJA-Therapie-Topic unter dem Deckmäntelchen des KU

Es gehört irgendwie alles zusammen, Deep. Sollte kein neuer Topic werden  exclamation_smile.

Ich habe irgendwie den Eindruck, ich werde hier nicht ganz ernst genommen - bitte nicht böse auffassen, aber ihr kennt nunmal meinen Ex nicht. Er hat sein Leben komplett dem Haus verschrieben und wenn er es nicht mehr hat, hat er kein Leben mehr. Nichts anderes zählt.

Ich fände es zwar bedauerlich, wenn er diesen letzten Weg geht, letztlich ist es mir aber schon fast egal. Ich mache mir halt nur Gedanken über die Kinder. Ich will nicht SEIN Leben retten, das ist seine Entscheidung.

Zitat
Anstatt dir darüber und überdeinen Ex Gedanekn zu machen hättest du das Unterhaltthema schon vor Wochen angehen können...

Damit triffst du einen ganz wunden Punkt, Tina. Mir sitzt noch arg der Brief meiner Schwägerin in den Knochen, in dem so sinngemäß stand: Wenn du meinem Bruder sein Haus wegnimmst, nimmst du deinen Kindern ihren Vater, also verzichte bitte auf KU.
Vom Kopf her ist mir völlig klar, dass nicht ich Schuld bin an der Misere und dass KU den Kindern zusteht. Klar ist aber auch, dass dieser Tatbestand von der Familie wieder umgedreht wird, gegen mich verwendet und ich will nicht die Schuldige sein, dass die Kinder keinen Vater haben.

Gruß AJA
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82Marco
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« Antwort #59 am: 18. September 2007, 16:33:46 »

Servus Aja!

Ich lese schon geraume Zeit mit und gebe nun auch meinen Senf dazu:
Zitat
Klar ist aber auch, dass dieser Tatbestand von der Familie wieder umgedreht wird, gegen mich verwendet und ich will nicht die Schuldige sein, dass die Kinder keinen Vater haben.

Ich erlebe ähnliches mit der "Verwandschaft" meiner (neuen) Frau. Deshalb kann ich Dir nur raten, zieh Dir diesen Schuh einfach nicht an, er gehört Dir nicht. Wenn die meinen, KV kann nur Vater sein, wenn er das Haus behält, sollen sie doch. Die Kinder werden früher oder später auch merken, wo der Hase lang läuft.
Durch Dein "zögerliches" Verhalten machst Du Dich erpressbar und letztendlich erreicht die Gegenseite, das was sie will, nämlich dass Du vor lauter Gewissenskonflikten die Füße still hältst, anstatt in Deinem Sinne und in dem der Kinder zu handeln.

KV "stiehlt" sich aus der Verantwortung und Du hast schlechtes Gewissen, weil Du sagst, so geht es nicht? Es ist seine ALLEINIGE Entscheidung, wie er aus seiner (selbst verursachten) Misere rauskommt und dazu muß ER stehen, nicht Du, auch seinen Kindern gegenüber!

Ich denke Du mußt dem Ganzen endgültig einen Riegel vorschieben, sonst hast Du Dein Leben lang keine Ruhe...
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Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
AJA
Frischling

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« Antwort #60 am: 18. September 2007, 18:26:09 »

Danke Marco  bussie,

du hast es perfekt auf den Punkt gebracht. Ich zieh das Ding ja jetzt auch durch, wie auch immer es enden wird. Vielleicht schaffe ich es ja auch noch irgendwann darauf zu vertrauen, dass die Kinder sich tatsächlich ihr eigenes Bild zu schaffen  mad3

Gruß AJA
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« Antwort #61 am: 18. September 2007, 19:00:00 »

Liebe AJA!

Die eigenen Erfahrungen werden sich zwangsläufig ergeben...wenn Du dies zuläßt, in dem die Kids auch mal in Hinblick auf KV mal auf die Nase fallen, enttäuscht werden, etc. Du kannst sie dann wieder aufrichten, wenn sie es brauchen/wollen...

Schönen Abend!
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AJA
Frischling

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« Antwort #62 am: 20. September 2007, 22:43:58 »

Update:

die Beistandschaft ist errichtet, der Pfändungsbeschluss kommt auf den Weg. Ansonsten habe ich einen ziemlich fassungslosen JA-SB hinterlassen. Bezüglich mehr KU hat er mir so ziemlich jede Hoffnung genommen, da brauch ich wohl gar nicht anfangen. Lediglich mit der Zwangsverrentung hat er mir ein wenig Mut gemacht. Die Rentenkasse würde kein gesteigertes Interesse daran zeigen, einen 46-jährigen auf Dauer zu verrenten.

Interessant am Rande: Er hat einen Kollegen angerufen, gefragt, ob ihm der Name G. etwas sagt. Es hat keine zwei Sekunden gedauert, bis er sagte: aha, hab ich mir gedacht. Keine Ahnung, worum es dabei ging, aber der Name ist in den Köpfen, obwohl der Titel vor zwei Jahren das letzte war, von dem ich JA-mäßig etwas weiß. Ebenso hat er noch Rückstände beim JA in Höhe von knapp 4.000 €. Ich dachte, die wären längst abgegolten. Ich weiß seit heute, dass seine Steuerrückzahlungen vom FA direkt ans JA überwiesen werden. Ich weiß aber auch, dass er mit den Steuerrückzahlungen seine Schulden bei der Gemeinde bezüglich des Kanalanschlusses für das Haus begleichen will  c, ein diesbezügliches Schreiben habe ich zufällig mal gesehen, bzw. er hat es mir erzählt.

Die Bombe tickt ...

Gruß AJA
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Nichtabsteiger 2011/12


« Antwort #63 am: 21. September 2007, 13:16:31 »

Ich weiß seit heute, dass seine Steuerrückzahlungen vom FA direkt ans JA überwiesen werden.

Das solltest Du eigentlich nicht wissen. 

Was ich Dir raten soll, weiß ich nicht. Nur eins kann ich Dir sagen: Du wirst Deine Kinder weder vor allem Unheil beschützen können, noch ihnen potemkinsche Dörfer vormachen können, wenn es um ihren Vater geht.

Du bist da, wenn sie fallen, von daher fallen sie nicht "so tief". Aber die Ernüchterung und die Trauer, egal aus welchen Gründen, kannst Du nicht für sie aushalten.

LG LBM
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Der Sprung
über den eigenen Schatten
gelingt leichter,
wenn wir ihn für jemanden wagen,
der Licht in unser Leben bringt.

(Ernst Ferstl)
AJA
Frischling

Beiträge: 0


« Antwort #64 am: 21. September 2007, 20:56:22 »

Hi LBM,

Zitat
Das solltest Du eigentlich nicht wissen.

Du meinst, der JA-SB hat seine Schweigepflicht gebrochen? Mag sein, aber ich schrieb ja, er war fassungslos. Und das, obwohl er nur einige Eckdaten erfahren hat. Er kann ebenso wenig wie ich verstehen, wie ein Vater von drei Kindern einen Karren so bewusst an die Wand fahren kann. Er kann ebenso wenig wie ich verstehen, dass ein Haus wichtiger ist, als drei wunderbare Kinder.

Sei's drum, du hast mir in Nici's Thread meine Signatur vor Augen geführt. In diesem Fall fehlt mir die Gelassenheit, noch mehr der Mut und vor allem die Weisheit.

Zitat
Du wirst Deine Kinder weder vor allem Unheil beschützen können, noch ihnen potemkinsche Dörfer vormachen können, wenn es um ihren Vater geht.

Nein, das kann ich nicht und sie merken immer mehr, was da läuft  exclamation_smile.

Letzten Sonntag z. B., ich habe Taschengeld-Girokonten für die Mädels beantragt. Natürlich musste KV unterschreiben. Er unterschrieb beide Anträge. Anschließend erklärte ich ihm für beide Mädchen getrennt, warum ich das für sinnvoll halte. Seine Antwort: ach, J.'s Antrag war da auch dabei?  c

Ich hatte ihm die Anträge rüber geschoben, als ich sicher war, dass alle drei vor der Glotze klemmen, aber just in dem Moment kam die Große dazu.

Die Idee, das ASR zu beantragen hatte ich ja schon mal, aber laut meiner Anwältin bestünde dafür kein Grund. Na gut, dann hole ich halt weiterhin desinteressierte Unterschriften ein.

Dieser Thread hat mir geholfen, mich zumindest so weit von meinem Ex zu entfernen, dass ich nicht mehr das Gefühl habe, ihm helfen zu müssen. Er will keine Hilfe, dann soll er es lassen.

Die Kinder werde ich irgendwie auffangen. Nun muss ich nur noch lernen, mir den Schuh nicht anzuziehen, dass das alles so eskaliert ist, weil ich mich getrennt habe. Ich weiß, dass mir der Schuh nicht passt, aber er steht trotzdem jeden Morgen irgendwie vor meinem Bett  mad.

Gruß AJA
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AJA
Frischling

Beiträge: 0


« Antwort #65 am: 28. September 2007, 21:34:05 »

Update:
Ihr könnt mich jetzt steinigen, köpfen, meinen Account löschen, mir Umgangsboykott oder sonst was unterstellen – ist mir fast egal.

Ich habe es getan. Ich habe mit den Kindern über die geplünderten Sparbücher geredet.

Es gab die unterschiedlichsten Reaktionen. Der Zwerg brach in Tränen aus und meinte, er will sein Geld wieder haben. Als er sich wieder beruhigt hatte meinte er, wenn er mich gefragt hätte, hätte er seinem Vater 50,-- € gegeben. Nach einer Pause: im Jahr. Dann wollte er fernsehen.

Die Mittlere wusste gar nicht, wie sie mit der Situation umgehen sollte. Wollte nach einer Weile in ihr Zimmer, hat dort vernehmbar laut geheult, kam dann wieder runter um zu fragen, ob sie auch fernsehen dürfe.

Die Situation der Großen war, wie zu erwarten am schwierigsten. Sie hängt oder besser hing an ihrem Vater.
Nach einer Weile erzählte sie, dass sie von zumindest einer Abhebung wusste. Es war, als er damals mit ihr zu unserer Nichte, der Taufpatin meiner Großen fuhr (obwohl davon überhaupt keine Rede war, sie sollte mit dem Zug fahren, den ich bezahlt hätte und sollte mit ihrer Patin allein ein paar schöne Tage haben. Hat er als Sprungbrett benutzt, weil er allein kontaktunfähig ist.)  Sie sah in seiner Wohnung 400,-- € liegen und fragte ihn danach. Er sagte ihr, dass er das Geld von ihrem Sparbuch abgehoben hat, weil er sonst nicht mit ihr zu der Nichte fahren könnte. Versprach ihr, das Geld wieder einzubezahlen, und sie sollte ja nicht mir davon erzählen, weil ich sonst Stress machen würde. Das war im September letzen Jahres. Sie hat ihm vertraut. Seither wurden insgesamt 3.750,-- € abgehoben, die Sparbücher sind quasi leer.

Dieser Druck, mir nichts erzählen zu dürfen, lastet seit über einem Jahr auf meiner Tochter  c. Vielleicht relativiert das ein wenig mein eigenes heutiges Fehlverhalten.
Ich habe einfach keine Kraft mehr, diesen Mann vor meinen Kindern hoch zu halten, er hat es einfach nicht verdient.

Am Sonntag wäre Vater-WE und ich werde NICHT hinfahren. Die Große ist grad so enttäuscht, dass sie ihren Vater nie wieder sehen möchte. Den anderen scheint es egal zu sein.

Ich könnte nur noch heulen, kotzen …

Wenn ich mir überlege, dass ich mir bis vor zwei Wochen noch Gedanken gemacht habe, wie ich ihn retten könnte … jeder Gedanke, jede Minute, die ich damit verschwendet habe tut mir nur noch leid.
Ich habe anderes zu tun. Ich habe mich auf meine Kinder und zwar ausschließlich auf sie zu konzentrieren. Und wenn er sein Leben endlich beendet werde ich drei Kreuzzeichen machen und ein Vater unser hinter her schicken.

Gruß AJA
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« Antwort #66 am: 28. September 2007, 22:09:40 »

Ich könnte nur noch heulen, kotzen …
Tatsächlich? Vermittelt Erfolg solche Gefühle? Meine Fr.... bist du niederträchtig. Nur weil du derart strunzdoof bist, nicht in der Lage bist, mit deinem Ex abzuschließen, ihm nicht den Dreck unter den Fingernägeln gönnst, instrumentalisierst du in erziehungsunfähiger Art eure gemeinsamen Kinder, nur damit es dir durch deren Leid besser geht. Pfui Teufel!

AJA, tu der Leserschaft einen letzten Gefallen...

DeepThought
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Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
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