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Autor Thema: meine geschichte - wellentäler  (Gelesen 8136 mal)
brille007
Globaler Moderator
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 9.780



« Antwort #25 am: 16. Juli 2007, 17:02:46 »

Moin Wolli,

auch von mir ein paar Gedanken: Ihr habt besprochen, zu heiraten - ok. Ich sehe aber nirgends die Notwendigkeit, das sofort zu tun bzw. bei Geburt des Kindes bereits verheiratet zu sein. Ich lese aus Deinen Posts auch keine entsprechende Zusage Deinerseits, auf die Du "festgenagelt" werden könntest. Kein Grund zur Panik also. Warum nicht nächstes oder übernächstes Jahr heiraten? Als unverheirateter Vater hat man ein paar zusätzliche Laufereien (z. B., weil's das GSR dann nicht automatisch gibt), aber damit kann man leben.

Genau das solltest Du Deiner LG vorschlagen, um den Druck aus der Sache zu nehmen: Heiraten ist kein Problem, den passenden Zeitpunkt werden wir finden - fertig. Das ist jetzt - ***flüstermodus on*** - auch ein kleiner Test: Wenn sie trotzdem darauf bestünde, unbedingt VOR der Geburt geheiratet zu werden oder die Ernsthaftigkeit Deiner Absichten in Frage stellt, wenn Du nicht sofort heiraten willst, solltest Du Dir über Deine eigene Wichtigkeit bei diesem Vorhaben Gedanken machen. Wenn ihr das jedoch als Sicherheit ausreicht und Ihr es schafft, andere Dinge zum "Thema Nr. 1" zu machen, ist alles auf dem richtigen Weg. Wie mehrere Mitposter schon schrieben: Man hat als unverheiratetes Elternpaar schon lange keine gesellschaftlichen Nachteile mehr. Und Liebe wird auch nicht allein durch eine Hochzeit oder wirtschaftliche "Absicherung" bewiesen, sondern dadurch, dass man etwas gemeinsames aufbaut - mit oder ohne Trauschein.

Was das Freuen angeht: Mutter-Werden ist was ganz anderes als Vater-Werden: Letzteres spürt man schliesslich nicht körperlich. Viele Väter "begreifen" ihre Vaterschaft erst, wenn sie ihr Kind sehen und anfassen können; manche sogar erst, wenn Kommunikation im Form von Lachen etc. möglich ist. Dessen muss man sich als Mann nicht schämen; die Natur hat "Vaterfreuden" gar nicht vorgesehen, sondern nur das "reinhauen" und wieder verschwinden. Alles andere ist Sozialisation. Deine LG sollte aber wissen, dass sich diese Freude nicht erzwingen lässt, sondern dass sie im Gegenteil umso bedrohlicher wird, je mehr sie eingefordert wird: Man kann ihr nur den Raum und die Zeit geben, sich entwickeln zu lassen.

Von einer "Trennung auf Zeit" halte ich - speziell jetzt - überhaupt nichts; damit bekommt eine Schwangere nur den Eindruck, allein gelassen worden zu sein, und das hat sicher keine guten Auswirkungen. Ihr solltet vielmehr versuchen, möglichst bald eine Gesprächstherapie bei einem kundigen Therapeuten zu vereinbaren, in der Ihr beide (!) Eure Ängste thematisieren und danach wechselseitig besser verstehen könnt.

Ermutigende Grüsse
Martin
(der manche Enddreissigerinnen mit Kinderwunsch für tickende Zeitbomben hält) 
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     Der einzige Mensch, den man ändern kann, ist der, den man heute morgen geduscht und angezogen hat
Wolli66
Gast
« Antwort #26 am: 17. Juli 2007, 08:17:37 »

guten morgen

kurzes update:
ich war gestern abend bei meiner LG und habe....die ratschläge von lesemaus aufgreifend...halbwegs sachlich und emotionsarm mit ihr gesprochen, was auch ganz gut funktioniert hat.

..insgesamt kann man schon von einer 'versöhnung' sprechen :-)
habe ihr nochmal meine gedanken und gefühle beschrieben und deutlich gemacht, dass ich sie sehr lieb habe und dass mein "mangelndes glücksgefühl" bzgl. des babies aus meiner sicht nichts mit ihr zu tun hat und dass ich deutlich spüre, dass ich mich täglich mehr aufs baby freue....
habe aber auch klargestellt, das ihr ihre vorwürfe und gar drohungen nicht ertrage und auch nicht akzeptiere. habe eiterhin klargestellt, dass wir unsere kommunmunikation und umgang miteinander ab sofort auf eine bessere, respektvolle und liebevollere basis stellen müssen, wenn die beziehung  weitergehen soll. das hat sie verstanden!
sie weinte viel und es wurde klar, dass sie vor allem angst davor hat, in ihrer jetzigen situation von mir emotional allein gelassen zu werden. ich habe versucht, ihr diese angst zu nehmen und ihr gesagt, dass ich mit ihr und leben will.

sie hat sich dann etwas beruhigt...und kam dann nochmal auf das thema heirat und unsere absprache zu sprechen. ich habe ihr gesagt, dass sie  hier den 'druck rausnehmen' muss. ich würde mich sehr wohl an dinge halten, die wir besprochen haben...aber ihr auch klar gemacht, dass ich nicht jemanden heiraten werde, der mir seit wochen stärker werdende vorwürfe macht und mir in dieser art zusetzt. wir haben das thema heirat auf dezember geschoben....bis dahin gehen noch einige monate ins land...entweder alles wird und entwickelt sich gut und wunderbar (was sie und ich uns ja wünschen)...dann steht einer heirat auch ichts im wege...oder die nächsten monate führen zu keiner deutlichen verbesserung...dann werde ich sie sicher nicht heiraten.

keiner von uns beiden will stress, sodnern beide wollen mit dem anderen glücklich sein...das wurde gestern abend klar...nur der weg dahin ist etwas steinig...aber das wird schon :-)....hoffe ich

ach ja meine LG war gestern beim arzt: alles io bei ihr und dem baby :-)...wir sind ja noch im ersten trimester und es stehen jetzt noch diverse untersuchungen an, die "alte mütter" machen müssen....

@lesemaus: in der rückschau von gestern haben mir insbesonder deine anmerkungen spontan sehr geholfen und angesprochen . kannst du  mir bitte dein pn geben, damit wir uns mal privat unterhalten (telefonieren) können? habe die technik hier nicht durchschaut...wie gehtr das mit pn?

wolli

« Letzte Änderung: 17. Juli 2007, 09:10:55 von Wolli66 » Gespeichert
Wolli66
Gast
« Antwort #27 am: 17. Dezember 2007, 07:38:57 »

gutenmorgen :-)

nach 5 monaten ein kleines update:

meine partnerin und ich haben vergangenen freitag geheiratet! 

es war total schön und wir hatten dann noch ein wochenende nur für uns allein an der nordsee. thumbup

die vor monaten beschriebenen diskussionen haben sich 'in luft aufgelöst' (hoffentlich für immer). wir wohnen derzeit noch in unseren eigenen wohnungen, wollen aber im sommer 08, wenn sich meine frau von der geburt (geplanter kaiserschnitt) erholt hat, eine gemeinsame wohnung beziehen.

wir freuen uns auf unser baby, dass anfang/mitte februar geboren werden wird -alle sind bisher gesund und wohlauf 

meine kindern aus erster ehe geht es gut! sie freuen sich immer sehr, wenn sie bei mir sind und haben sich mittlerweile an das 'patchworkleben' gewöhnt. erleichternd kommt hier sicher hinzu, dass sie sich mit dem sohn meiner neuen frau gut verstehen und neben ihrem papa mittlerweile auch immer einen freund besuchen.

gruß aus düsseldorf
wolli

meine ex und ich schaffen es momentan gut, die anstehenden themen für die beiden gut zu regeln, z.B. gemeinsame auftritte bei weiterführenden schulen zwecks schulwechsel des großen (10j.); nachhilfe, geschenke für weihnachten etc.

werde euch auf dem laufenden halten
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midnightwish
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« Antwort #28 am: 17. Dezember 2007, 07:46:41 »

Danke wolli für das update,

herzlichen Glückwunsch zur Heirat und viel Glück für die Geburt. Ich weiß zwar nicht warum ihr erst dann zusammenziehen wollt *grübel*, aber ich hoffe doch das ihr trotzdem viel Zeit gemeinsam habt.

Es klingt auch gut das du und deine Ex einen Weg gefunden habt beide für die Kinder da zu sein.

Tina

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Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Wolli66
Gast
« Antwort #29 am: 17. Dezember 2007, 07:55:36 »

Danke wolli für das update,

herzlichen Glückwunsch zur Heirat und viel Glück für die Geburt. Ich weiß zwar nicht warum ihr erst dann zusammenziehen wollt *grübel*, aber ich hoffe doch das ihr trotzdem viel Zeit gemeinsam habt.

Es klingt auch gut das du und deine Ex einen Weg gefunden habt beide für die Kinder da zu sein.

Tina

@tina
wir haben bisher nicht die passende wohnung gefunden und suchen jetzt wegen der fortgeschrittenen schwangerschaft und der damit verbundenen beschwernisse erstmal nich weiter.

wohnung zu finden its nicht ganz leicht:
- meine frau hat einen sohn, der adhs hat und der in der wohnung sehr lebendig (menschen ohne kinder würden sagen 'laut' ist). von daher kommt nur eine wohnung im erdgeschoss in frage, da wir keinen nachbarn unter uns diesen lärm zumuten wollen
- meine frau ist allergikerin; es kommen daher längst nicht alle wohnungen in betracht, sondern idealerweise schad- und reizstoffarme altbauwohnungen
- der sohn meiner frau hat jetz eine sehr verständnisvolle schule bzw. lehrerin in der 2. klasse, die ihn trotz seiner auffälligkeit super fördert. er soll daher bis zum wechsel auf die weiterführende schule auf diese schule gehen; mithin muss sich die lage der neuen wohnung so gestalten, dass keine 'weltreisen' zur schule notwendig sind
- wir benötigen einen 'spezilelen' grundriß, da wir ja jedes 2. WE zu sechst sein werden, d.h. keine durchgangszimmer und integriertes offenes wohnzimmer/offene küche, sondern mögklichst viele eigene räume, wo man auch mal die tür zumachen kann.

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Wolli66
Gast
« Antwort #30 am: 12. Februar 2008, 21:12:01 »

dear all,
mal wieder ein kleines update:

meine frau hat gestern einen gesunden jungen zur welt gebracht und es geht ihr den umständen entsprechend (kaiserschnitt) gut. damit ist unsere/ meine patchworkfamile nun vollständig....4 jungs im alter von 0 bis 10 jahren aus drei verschiedenen beziehungen  thumbup

wir freuen uns sehr auf alles, was vor uns liegt....

der kontakt zu meiner ex-frau und unsere kommunikation bzgl. unserer beiden kinder (10 und 4) wird zunehmend schwieriger, weil es immer mehr themen gibt, wo wir grundsätzlich unterschiedliche auffassungen haben. ich werde hierzu in den nächsten tagen bzw. wochen noch details schreiben und sicher dazu auch fragen stellen bzw. eure meinung wissen wollen...

gruß an alle und ich mache jetzt ein kölsch auf   

wolli aus düsseldorf
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DieMystiks
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WWW
« Antwort #31 am: 13. Februar 2008, 16:12:17 »



Hallo Wolli66,

wie Kölsch thumbdown rofl2  dat gibbet ja janisch *kopfschüttel

Herzlichen Glückwunsch zum Nachwuchs und deiner Frau eine schnelle Genesung vom Kaiserschnitt.

Sicher können wir dir ein paar Tips zu den Schwierigkeiten mit Exchen geben.

Ich hoffe du hast schön " Baby pinkeln lassen", aber mit dem richtigen Bier *g

LG
Tina
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Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
Wolli66
Gast
« Antwort #32 am: 13. Februar 2008, 16:52:22 »

hallo tina,
danke für deine netten zeilen...

das richtige bier in düsseldorf...lach...das würde den thread sprengen...

da ich kein rheinländer bin , habe ich mit der düsseldorf vs. kölle-konkurrenz nix am hut...und entscheide nur nach dem geschmack...
altbier is bitter...und kölsch süffig...:-)

zu exchen: die liste ist lang geworden und ich habe heute  mit ihrem einverständnis einen termin bei 'unserem' mediator vereinbart, damit es bei diesen themen'weitergeht'
...kurz gesagt: mit ihrem verhalten und ihrer einstellung bremst und behindert sie m.E.die entwicklung unserer kinder zu selbständigen und selbstbestimmten persönlichkeiten....
beispiel: meine ex fährt unseren jetzt VIER-jährigen sohn immer noch in der karre umher, wenn er z.B. im auto eingeschlafen ist...er sei zu schwer zum tragen. als ich ihr sagte, dass ein vierjähriger dann eben geweckt wird und 'ganz normal' zu fuss geht, meinte sie, dass das doch dem kind nicht gut täte...
als ich sie fragte, ob sie als nächstes für ihn einen rollstuhl besorgt, wenn  die karre unter seinem gewicht (> 20 kg) zusammenbricht, starrt sie mich nur verständnislos an...er ist übrigens bereits 108 cm lang und liegt in der karre wie ein hund in einem zu kleinen korb...

wolli
« Letzte Änderung: 13. Februar 2008, 16:56:02 von Wolli66 » Gespeichert
DieMystiks
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« Antwort #33 am: 13. Februar 2008, 17:22:13 »



Hallo Wolli66,

die Schwierigkeiten mit Exchen lassen sich wahrscheinlich nicht ganz aus der Welt schaffen.

Das Beispiel mit der "Karre" zeigt nur wie bequem Madame ist. Sie geht den Weg des geringsten Widerstandes. Kindi bleibt in der Karre und kann schlafen und so muss Muttchen keine Diskussionen führen oder ein knatschendes Kind laufen lassen.

Im Prinzip ist die Lösung sooo einfach, wenn Km nur mitspielen würde.
Vielleicht kannst du ja mal anbringen, daß Kindi sich in Augen seiner Freunde ja doch etwas "lächerlich" machen könnte. So nach dem Motto " wie du fährst noch im Buggy, du Baby".

Ist ja gar nicht so abwägig, Kinder sind ehrlich und somit wirken sie teilweise untereinander auch "gemein".

Die Ex meines LGs hat solche Marotten o.ä. auch nie abgelegt. Wir haben das 14-tägig mit den Kindern selbst besprochen und in die Tat umgesetzt. Ob Geknatsche oder nicht. War zeitaufwendig und teilweise nervig, aber es hat gefruchtet. Km konnte sich dann Diskussionen anhören wenn die Kids von ihrem Schema nicht abweichen wollte.

Vielleicht bringt das Gespräch beim Mediator die Km etwas zur Einsicht. Ich drück die Daumen.

LG
Tina  * die sich denkt, daß du noch nicht das richtige "Dunkle" gefunden hast *g
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Wegnachvorn
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« Antwort #34 am: 29. Dezember 2008, 22:16:29 »

Hallo  zusammen,

ich habe in 2007 und Anfang 2008 unter dem user "Wolli66"  hier "meine geschichte - wellentäler" gepostet....
aus bestimmten gründen habe ich dann meinen usernamen geändert....

nun steht eine  fortsetzung an: meine (noch)-ehefrau, vor deren heirat mich hier die  meisten 'gewarnt' hatten, wird anfang januar die scheidung einreichen....
wir sind seit 12 monaten verheiratet und haben ein gemeinsames kind (10 monate).
ich habe aus einer früheren ehe bereits 2 kinder (11 und 5 Jahre), die bei ihrer mutter leben.

es ist sehr viel passiert in dieser zeit und ich möchte momentan noch nicht so viel erzählen; nur soviel: grund für ihre entscheidung ist kein neuer mann; sie fühlt sich von mir allein gelassen; sie sei unglücklich wie nie zuvor; das leben mit mir sei karg und freudlos; sie will endlich wieder leben; ich sei 'faul' usw.

puh. ihre entscheidung hat mich sehr getroffen, weil ich geglaubt hatte, dass sich die in er tat sehr schwierige situation wieder verbessern würde.

werde hier weiter in tagebuchform berichten und auch euren rat suchen, wenn die anwaltspost eintrudelt.

der umgang mit allen drei kindern läuft übrigens relativ problemlos (die großen derzeit alle 2 wochen, der kleine alle 3 wochen am WE bei mir; dazu teile der schulferien). die kinder sind gerne bei  mir :-)

danke
wolfgang
« Letzte Änderung: 29. Dezember 2008, 22:37:14 von Wegnachvorn » Gespeichert
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« Antwort #35 am: 30. Dezember 2008, 18:43:54 »

*zusammengeführt*
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Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
Wegnachvorn
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« Antwort #36 am: 05. Januar 2009, 09:13:31 »

guten morgen...ich wünsche ein gutes jahr 2009 :-)

es gibt bisher nichts neues; noch keine Post von ihrem Anwalt.

ich habe vorab bereits mal eine grundsätzliche Frage:
wirkt sich die Berechnung/Festlegung des an meine Frau zu zahlenden (Trenunngs)-Unterhaltes auch auf den Unterhalt an meine Ex-Frau aus? Wird ihr Unterhalt im Rahmen des Scheidungsantrages meiner Frau neu berechnet werden?

Ich zahle an meine Ex-Frau (2 Kinder 11 und 5 leben bei ihr; geschieden 2007; Ehedauer 10 jahre) z. zT. rd. 2000€ EU und KU; dieser Unterhalt ist nicht titutliert, sondern Ergebnis einer außergerichtlichen Vereinbarung (kein Vergleich; es wurde nichts von mir unterschrieben).

Ich vermute, dass mir nach Berechnung so oder so nur der Selbstbehalt bleiben wird.... :-(

Danke
Wolfgang
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Bart
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« Antwort #37 am: 08. Januar 2009, 08:52:43 »

Hallo Wolfgang,
ich habe deine Geschichte als Wolli damals mitgelesen. Tut mir Leid das du die Schei....  nochmal durchmachen musst.

Kopf hoch

Gruß
Bart
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oldie
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Bonnie 2


« Antwort #38 am: 08. Januar 2009, 09:15:47 »

Hi Wegnachvorn

Zitat
dieser Unterhalt ist nicht titutliert, sondern Ergebnis einer außergerichtlichen Vereinbarung (kein Vergleich; es wurde nichts von mir unterschrieben).
Waren hier RA's involviert und hatte dann Deiner von Dir eine Prozessvollmacht (durfte also für Dich unterzeichnen)? Oder haben hier nur Deine Ex und Du dies verfasst und anerkannt?

Zitat
wirkt sich die Berechnung/Festlegung des an meine Frau zu zahlenden (Trenunngs)-Unterhaltes auch auf den Unterhalt an meine Ex-Frau aus? Wird ihr Unterhalt im Rahmen des Scheidungsantrages meiner Frau neu berechnet werden?
Spätestens mit Geburt Deines dritten Kindes hat sich die Anzahl der UH-Berechtigten geändert und eine Anpassung einer "unverbindlichen" UH-Vereinbarung wäre möglich gewesen. Es kommt darauf an, was in dieser Vereinbarung drin steht. Ich hege allerdings den Verdacht, dass diese doch einem Vergleich entspricht. Wichtig sind hier vor allem die Grundlagen und Bedingungen, worauf die Vereinbarung basiert.

Gruss oldie
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Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
Wegnachvorn
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« Antwort #39 am: 09. Januar 2009, 07:42:49 »

Waren hier RA's involviert und hatte dann Deiner von Dir eine Prozessvollmacht (durfte also für Dich unterzeichnen)? Oder haben hier nur Deine Ex und Du dies verfasst und anerkannt?

Spätestens mit Geburt Deines dritten Kindes hat sich die Anzahl der UH-Berechtigten geändert und eine Anpassung einer "unverbindlichen" UH-Vereinbarung wäre möglich gewesen. Es kommt darauf an, was in dieser Vereinbarung drin steht. Ich hege allerdings den Verdacht, dass diese doch einem Vergleich entspricht. Wichtig sind hier vor allem die Grundlagen und Bedingungen, worauf die Vereinbarung basiert.

Guten Morgen Oldie,
danke für deine Antwort

ja, bei der Erstellung der Vereinabrung war ihr RA involviert, allerdings habe ich nie eine 'Prozessvollmacht' (oder ähnlich). Ich hatte bei der Scheidung keinen eigenen Anwalt, sondern ihr RA war der einzig anwesende Anwalt.

Die Vereinbarung ist so etwas wie ein 'Gesprächsprotokoll' von einem Gespräch,dass wir unter seiner Moderation in der Kanzlei ihres RA hatten. Er hatte (mit der hier vielen bekannten 'unterhalts-software')den von mir zu zahlenden Unterhalt ausgerechnet. Das hatte ich zwischendurch durch einen anderen Familienrechts-Anwalt gegenchecken lassen => Die Zahlen waren ok.

Das Protokoll inkl. der Unterhaltsberechnungen hat er dann per Post zugesandt. Unterschriften unter dem Protokoll gibt  es nicht.

Ich kann nicht erkennen, dass es sich um einen Vergleich handelt....
Kannst Du bitte nochmal schreiben, was Du mit den der Verienbarung zugrunde liegenden Grundlagen und Bedingungen meinst.

Danke
Wolfgang

« Letzte Änderung: 09. Januar 2009, 07:48:58 von Wegnachvorn » Gespeichert
Wegnachvorn
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« Antwort #40 am: 09. Januar 2009, 07:47:54 »

Hallo Wolfgang,
ich habe deine Geschichte als Wolli damals mitgelesen. Tut mir Leid das du die Schei....  nochmal durchmachen musst.

Kopf hoch

Gruß
Bart

Moin Bart,

danke für Deine aufmunternden Worte.
Ja, diese Schei... ein zweites Mal durchzumachen, geht ziemlich an die Substanz. Neben der emotionalen Traumatisierung werde ich zukünftig finanziell wohl auf den Selbstbehalt angewiesen sein....kein schöner Gedanke.


Gruß
Wolfgang
« Letzte Änderung: 09. Januar 2009, 08:30:48 von Wegnachvorn » Gespeichert
Beppo
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Ich bin nicht Deutschland. Ich bin Griechenland.


« Antwort #41 am: 09. Januar 2009, 07:58:32 »

Hallo WNV,

ich bin zwar nicht oldie aber,

Zitat
Kannst Du bitte nochmal schreiben, was Du mit den der vereinabrung zugrunde liegenden Grundlagen und Bedingungen meinst.

das ist wichtig für den Fall, dass die Vereinbarung geändert werden soll.

Wenn dann keine Grundlagen oder Bedingungen drin stehen, wird das schwierig.

Nur wenn etwas drin steht wie: " Herr A verdient 3.000.-€ und Frau B 1.000,-€, deswegen zahlt Herr A an Frau B 1.000,-€ im Monat".

Oder "Solange Frau B grüne Haare hat, zahlt Herr A an Frau B 1.000,-€  pro Monat"

Dann gibt es eine Grundlage, die Zahlung zu beenden.

Etwas Anderes ist es natürlich, wenn die Vereinbarung von vornherein unwirksam wäre, z.B. wenn drin steht: " Herr A zahlt Frau B 1 Mio im Monat" obwohl A nur 500,- pro Monat verdient.

Gruss Beppo
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"Wer Kinder hat, wird bis auf die Haut ausgezogen!"
Meo-Micaela Hahne, Vorsitzende Richterin am BGH
Wegnachvorn
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« Antwort #42 am: 19. Mai 2009, 11:37:22 »

Hallo zusammen,

es gibt nach 5 Monaten ein Update, verbunden mit einer Frage am Ende

Also, nach monatelanger "Hängepartie" mit meiner Frau haben wir uns vor einigen Tagen entschlossen, es nochmal mit einander zu versuchen...sprich wir wollen (wieder) zusammenziehen.

Wir wohnen ja aktuell in getrennten Wohnungen in zwei 25 km voneinander entfernten Großstädten.
Wir waren nie getrennt, die Beziehung lief jedoch in der Vergangenheit oft schlecht mit viele Aufs- und Abs. Ein Zusammenleben schien schwer möglich.

Bedingt dadurch, dass die aktuelle Wohnung meiner Frau aus verschiedenen Gründen nicht länger als Wohnraum für meine Frau und die beiden Kinder in Frage kommt (Schadstoffbelastung; im Winter zu kalt/Durchzug; Nachbarn darüber sind zu laut; Wohnviertel hat sich negativ verändert), hat sie nach Lösungen gesucht und ist auf mich zugegangen und hat mich gefragt ob ich wieder mit ihr zusammenziehen will. Da dann nur noch eine Miete anfällt, könnten wir bei Zusammenlegen unserer Mieten ein Reihenhaus im Grünen anmieten, dass genug Platz für alle bietet (jedes 2. WE sind meine beiden Kinder aus erster Ehe bei mir).

Ich hatte spontan bei Ihrer Frage ein paar Bauchschmerzen, weil ich nach den Erfahrungen der letzten 12 Monate Sorge hatte, dass ein Zusammenleben in einer Wohnung schwierig wird...wir haben dann ein sehr offenes und freundschaftliches Gespräch geführt, in dem wir sinngemäß besprochen haben, die Vergangenheit ruhen zu lassne und einen Neubeginn zu machen.

Ich freue mich, dass es diese Chance gibt, um unsere Ehe/ Beziehung zu retten und wieder lebenswert zu machen.

Aber: da die Beziehung schon mal vor dem Ende stand, möchte ich mich für den Fall einer endgültigen Trennung und Auszug aus der (dann gemeinsamen) Wohnung absichern, d.h. wenn es nicht klappen sollte und ich ausziehen sollte, möchte ich nicht gesamtschuldnerisch für die Miete des angemieteten Hauses aufkommen müssen (was der Fall wäre, wenn wir beide als Hauptmieter unterschreiben). Falls sie sich dann nämlich weigern sollte, ebenfalls auszuziehen oder sich sehr in die Länge zieht, müsste ich die Miete des Hauses weiterzahlen, da sie derzeit kein eigenes Einkommen hat und von meinen monatlichen Zahlungen das Haus nicht alleine bezahlen könnte.

Meine Frage: Wie kann der neue Mietvertrag so gestaltet werden, dass ich mir darüber keine Gedanken machen muß?
Ist es ggfs. sinnvoll, dass sie als Alleinmieter auftritt?

Danke & Gruß
Wolfgang


Meine



« Letzte Änderung: 19. Mai 2009, 11:41:52 von Wegnachvorn » Gespeichert
Mux
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« Antwort #43 am: 19. Mai 2009, 15:56:08 »

Hi Wolfgang,

zu Deiner Frage:
Nein auf keinen Fall!

Bei der Anmietung des gemeinsamen Hauses solltest nur DU als Hauptmieter
auftreten, um der von Dir gefürchteten Problematik im Falle einer Trennung
aus dem Wege zu gehen.

Allerdings sollte Dein Einkommen und die Miete in einem vernünftigen Verhältnis
stehen, sonst wird sich kein Vermieter drauf einlassen.

Klappt Euer Zusammenziehen nicht, kannst Du einfach kündigen und bist nach drei Monaten raus.

Allerdings würde ich mir das sehr gut überlegen, vor allem die Motivation (eine statt zwei Mieten)
erscheint mir doch recht dünn als Grundlage  für ein erneutes Zusammenziehen.

LG,
Mux 


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Wegnachvorn
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« Antwort #44 am: 19. Mai 2009, 16:05:29 »

Bei der Anmietung des gemeinsamen Hauses solltest nur DU als Hauptmieter
auftreten, um der von Dir gefürchteten Problematik im Falle einer Trennung
aus dem Wege zu gehen.

...
Klappt Euer Zusammenziehen nicht, kannst Du einfach kündigen und bist nach drei Monaten raus.


Hallo Mux,
danke für Deine Antwort

Ich bin mir darüber im klaren, dass es mehr Motivation für ein Zusammenziehen geben muß als die reine Mietkostensynergien...:-))

Bzgl.  Deiner Einschätzung bin ich mir unsicher:
Was würde passieren, wenn ich Hauptmieter bin, im Falle einer Trennung ordentlich kündige und nach 3 Monaten frsitgerecht ausziehe...aber meine Frau nicht bereit ist auszuziehen...Huch
Der Vermieter könnte dann sein Haus nicht neu vermieten und würde mit seinen Forderungen auf mich zukommen, weil ich als Vertragspartner die Bedingungen der Kündigung nicht erfüllen würde, oder?

Wolfgang
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« Antwort #45 am: 19. Mai 2009, 16:20:16 »

Hi Wolfgang,

Zitat
Was würde passieren, wenn ich Hauptmieter bin, im Falle einer Trennung ordentlich kündige und nach 3 Monaten frsitgerecht ausziehe...aber meine Frau nicht bereit ist auszuziehen...Huch
Der Vermieter könnte dann sein Haus nicht neu vermieten und würde mit seinen Forderungen auf mich zukommen, weil ich als Vertragspartner die Bedingungen der Kündigung nicht erfüllen würde, oder?

Für ihr Verbleib in der Wohnung gibt es keine rechtliche Grundlage mehr, d.h. sie kann geräumt werden. Dass das in der Praxis nicht immer so einfach ist,
ist hinlänglich bekannt (vgl. Mietnomaden). Wenn Du Deiner Frau nur im Ansatz ein solches Verhalten zutrauen würdest, lass die Finger von Deiner Idee!

(Keine) Alternativen:

1. Sie allein im Mietvertrag: Aufgrund fehlender Bonität aussichtslos, wenn nicht Eltern / Bank  oder so ne Bürgschaft übernehmen.
2. Ihr beide gemeinsam im Mietvertrag: Regelfall, leider immer problematisch: Einer allein kann nicht kündigen, wenn der andere
nicht zustimmt. Ziehst Du aus und sie bleibt und zahlt keine Miete, zahlst Du. Und diesmal - anders als im von mir genannten Fall -
in völligem Einklang mit geltendem Recht. Du wärest gezwungen, von Ihr die Miete zivilrechtlich zurückzufordern. Aussichtsreich, nicht??? :-)

LG,
Mux



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lesemaus
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Optimistin


« Antwort #46 am: 19. Mai 2009, 17:18:59 »

Hei Wolli,

schön, mal wieder von dir zu hören...   

Zu was deine Frau im Stande ist, das kannst du selbst am Besten beurteilen.
Bisher ist eigentlich immer, wenn du Fragen hattest und im Zweifel warst, am Schluss der worst case eingetreten.
Daher neige ich dazu, dass du als Hauptmieter fungieren solltest, und deine Frau sich an der Miete intern beteiligt.

Man muss viell nochmal hervorheben, dass ihr bisher noch nie zusammen gewohnt habt.

Und dann: Was genau heißt es, dass ihr die Vergangenheit ruhen lasst? Kann sie das? Bei wirklich null anfangen, und nicht nur im Moment wollend, und in zwei Monate steht ihr wieder vor den gleichen altbekannten Dilemmas?!

Naja, Zeit wäre es ja wirklich, nach zwei Jahren Ehe mal zusammen zu ziehen.
Eine Garantie für Funktionieren gibt es nicht, gibt es nie.
Ich weiß nicht, ob ich persönlich nach all dem Hickhack noch die Power hätte, von vorne anzufangen, aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.
DIR glaube ich, dass du bereit ist, den Resetknopf auf Null zu drücken.
Nun, ihr seid ja beide (neben allem mal unterstelltem Temperament) auch nüchtern kalkulierende Menschen. Stellt ein paar Spielregeln auf. Damit das ganze eine Chance hat.
Für die Kinder wäre es sicherlich wünschenswert, mal einen zentralen Lebenspunkt zu haben.
Und ein wirkliches Familienleben kann m.E. auch erst stattfinden, wenn die Familie zusammen lebt.

Ich drück dir die Daumen.
Und bin auch irgendwie gespannt, was da noch so kommt... 

Grüßchen, Andrea

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Getretener Quark wird breit, nicht stark
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« Antwort #47 am: 20. Mai 2009, 08:05:13 »

Guten Morgen,

Mux und Andrea,
danke für Eure Antworten

@ Andrea: Du hast mail....

Gruß
Wolfgang
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Nichtabsteiger 2011/12


« Antwort #48 am: 20. Mai 2009, 18:32:41 »

Hi Wolli,

ich halte die Idee in Anbetracht der Situation für Murks. Selbst wenn Du im Mietvertrag alleine stehst, könnte sie sich im worst case die Ehewohnung (das Ehehaus) zuweisen lassen. Dann stehst Du da mit einem Haus, in dem Du nicht wohnst und musst blechen. Klar, Du kannst dann kündigen, aber...

Vielleicht solltet ihr, wenn ein Neustart schon sein soll, hübsch bescheiden mit einer passablen Wohnung beginnen. Und wenn es - sagen wir mal 1-2 Jahre gut klappt, noch mal umziehen.

LG LBM
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Bonnie 2


« Antwort #49 am: 20. Mai 2009, 19:06:18 »

Hi Wegnachvorn

Ich möchte mal mit folgendem Zitat einleitend beginnen:
gesagt, getan: wir suchen seit frühling diesen jahres konkret nach einer geeigneten wohnung, wurden aber bisher nicht fündig...das thema kind und heirat hatten wir in gemeinsamen einverständnis erstmal soweit nach hinten verschoben, dass ich meine scheidung in ruhe abwickeln werde...sprich wir hatten darüber gesprochen, dass wir anfangen, ernsthaft zu üben', wenn ich geschieden bin....
leider ...
Dann kommen folgende Ansagen:
DU hast versprochen, dass ...
IHR habt verabredet, dass ...
SIE möchte finanziell abgesichert sein.
Und und und. Und, ihr habt geheiratet. OK.

So, JETZT - nach zwischenzeitl. mehrmonatiger Trennung - wollt ihr ein Haus gemeinsamen mieten. Die einleitende Begründung liest sich wie folgt:
Bedingt dadurch, dass die aktuelle Wohnung meiner Frau aus verschiedenen Gründen nicht länger als Wohnraum für meine Frau und die beiden Kinder in Frage kommt (Schadstoffbelastung; im Winter zu kalt/Durchzug; Nachbarn darüber sind zu laut; Wohnviertel hat sich negativ verändert), hat sie nach Lösungen gesucht und ist auf mich zugegangen und hat mich gefragt ob ich wieder mit ihr zusammenziehen will. Da dann nur noch eine Miete anfällt, könnten wir bei Zusammenlegen unserer Mieten ein Reihenhaus im Grünen anmieten, dass genug Platz für alle bietet (jedes 2. WE sind meine beiden Kinder aus erster Ehe bei mir).
Ja sage mal, gibt es da auch Gefühle, also auch den Willen, mit dem anderen gemeinsam zusammenzuleben, nicht nur den Kühlschrank zu teilen? Für mich liest es sich so dass ich sagen möchte: Du hast nicht alle Tassen im Schrank - oder Du bist verdammt hart im Nehmen.
Du hast in Deinem ersten Beitrag gebeten, auch zu reflektieren - bitte schön. Über einen Zeitraum von fast 3 Jahren sehe ich Dich bestenfalls am Anfang, und da mietet man nicht zusammen ein Haus.

Und Du machst Dir Gedanken darüber, wer nun Hauptmieter werden soll. c

Gruss oldie
« Letzte Änderung: 20. Mai 2009, 19:15:38 von oldie » Gespeichert

Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
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