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vatersein.de - Forum 23. Mai 2012, 05:53:51 *
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Autor Thema: "David" gegen "Goliath"....  (Gelesen 4311 mal)
Jemmy
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*rotzfrech*sagt LG


« Antwort #25 am: 14. Juli 2007, 23:26:57 »


Hallo Dari !

Inhaltlich schließe ich mich Haddock an. Es ist wichtig, dass du dich im Hintergrund hälst. In erster Linie ist es Sache deines Männe sich um die Gegebenheiten zu  kümmern. Ob " Ersatzmama" oder was immer, darüber würde ich mir nicht so große Gedanken machen, denn das interessiert später keinen mehr, selbst wenn EX dich verbal ins Spiel bringt, wird jeder sofort sagen: Sie gehört zum Mann  und spielt natürlich eine dementsprechende Rolle".

Was den Druck angeht, denke ich,du bist da auf der richtigen Schiene, versuche ihm das klar zu machen. Einem Streit solltest du allerdings aus dem Weg gehen und im Notfall eine Diskussion abbrechen. Dein Männe schiebt einen großen Frust vor sich her und hat das Bedürfnis, diesen auch irgendwo abzuladen. Achte darauf, dass nicht du das bist, denn ganz sicher möchte er das auch nicht. Das Problem ist, du bist greifbar, die EX aber nicht.
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Die Lüge wird nicht zur Wahrheit, weil sie sich ausbreitet und Anklang findet. (Mahatma Ghandy)

Eine EX ist wie Krieg. Einmal erlebt, bleibt sie bestimmend, bis ans Lebensende !

Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen (Edmund Burke).
Hausgeist
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« Antwort #26 am: 17. Juli 2007, 23:15:34 »

Hallo Dari,

ich finde es in der Situation zwar auch in Ordnung, dass du dich im Hintergrund gehalten hast. Da kann ich vor dir nur den Hut ziehen. Ich hätte das, glaube ich, nicht gekonnt. Allerdings kann ich auch nicht so genau einschätzen, wie dein Verhältnis zu seinem Sohn ist.

Ich habe eine sehr innige Beziehung zu den Kindern meines LG. Deswegen käme es für mich auch überhaupt nicht in Frage, mich im Hintergrund zu halten. Darüber habe ich bis jetzt auch noch nie nachgedacht. Zum Nachdenken, wie mein Verhalten auf die Ex meines LG wirkt, hast du mich jetzt eigentlich erst gebracht. Vielen Dank! Vielleicht sollte ich mal darüber nachdenken. Schließlich will ich seine Ex nicht absichtlich verletzen. Mein Umgang mit seinen Kindern geschiet ganz automatisch und selbstverständlich.

Liebe Grüße     Kris
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Und ich hörte eine Stimme von oben: "Lächle und sei froh, denn es könnte schlimmer kommen".
Und ich lächelte und ich war froh.....UND ES KAM SCHLIMMER!
dari
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« Antwort #27 am: 18. Juli 2007, 09:33:47 »

Hallo,

komme jetzt zum Antworten....arbeite im Moment viel.

@haddock
Er wollte mich nicht auf biegen und brechen ins haus mitnehmen....dann wäre es ja sicherlich wieder eskaliert.
Ihm fiel nur auf der heimfahrt ein...dass es vielleicht ein fehler war, nicht gefragt zu haben, ob ich mich auch verabschieden dürfte.
Dass er sachlicher wird...daran arbeite ich. Er hasst Streitereien und es ist fast unmöglich, sich mit ihm zu streiten.
Er muss halt trotz seines Alters lernen, seine Interessen konsequent und sachlich zu vertreten. Und er sagt mir immer wieder, dass ich ihm da Hilfe und Vorbild bin.
Vielleicht liegt es ja daran, dass er als Einzelkind aufgewachsen ist? Lach!

@Jemmy
Ja, ich versuche deinen Rat zu beherzigen...so wie mir hier schon einige den Kopf gewaschen haben.
Ich bin bei uns beiden eher der Kopfmensch...und er der Bauchmensch.
Irgendwann hat er mir mal nach einem Wochenende zu dritt gesagt, er wünschte, ich wäre die Mutter seines Kindes. Weil ich liebevoll aber trotzdem konsequent bin. In allem beständig und verlässlich. Das war ein schönes Kompliment...denn ich behandle den Kleinen so, wie ich auch mit meinen Kindern umgegangen bin.
Trotzdem bewahre ich mir eine Distanz...um eben nicht in die "Ersatzmama"-rolle zu verfallen.

@Hausgeist
Ich liebe den Kleinen...und es tat mir weh, ihn nicht in den Arm genommen und verabschiedet zu haben.
Aber ich weiß eben auch, wie sich die Gegenseite fühlt...ob berechtigt oder nicht, spielt dabei keine Rolle. Und unter diesem "Fühlen" leidet dann der Kleine.
Ich versuche einfach, wenn wir zusammen sind, eine gute Zeit mit dem Kleinen zu haben.
Wir fahren zusammen einkaufen, er hilft altersgemäß im Haushalt mit, wir gehen im Wald mit dem Hund spazieren, letzten Sommer hab ich ihm schwimmen und Federball spielen beigebracht. Mit mir hat er seinen ersten Igel gesehen, wir haben Schnecken gesammelt, klettern auf Bäume. Im Meer haben wir Quallen bestaunt.
Wir entdecken gemeinsam die Welt.
Und das ist das Schönste überhaupt. Er fühlt sich wohl bei uns, hat uns beide sehr lieb.
Natürlich erzählt er zu Hause von den Wochenenden. Und dass es die KM belastet, kann ich mir vorstellen. Sie hat, zumindest nach Aussagen meines LG und auch des Kleinen, sich nie so mit ihren Kindern beschäftigt.
Mir steht es aber nicht zu, dieses zu beurteilen, sondern ich bin so, wie ich bin.

Ich denke auch nicht darüber nach, wenn wir unter uns sind. Nur, wenn die Mutter dabei ist, dann steig ich eben nicht mit aus, um ihn an die Tür zu bringen. Wir verabschieden uns im Wagen. Und für uns ist das auch in Ordnung so.
Wenn eine Situation nicht entspannt ist, sollte zumindest einer versuchen, die Spannung heraus zu nehmen.
Ich denke, es ist nie verkehrt, sich Gedanken zu machen. Leider kann das nicht jeder. Aber es ist nie zu spät, es zu lernen.
Denn du kennst doch sicher das Sprichwort...."Was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem Andern zu".

So wurde ich erzogen und ich versuche, mich daran zu halten. Das Gute, das man gibt, kommt immer zurück. Genauso wie das Schlechte.
...
Puuh, ist jetzt echt lang geworden, sorry. Aber wenn  ich schon mal Zeit habe...lach!

Ich werde wieder berichten, wenn es was Neues gibt.

LG an Alle
Dari
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Eduas
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« Antwort #28 am: 19. Juli 2007, 11:59:00 »

Hallo dari,

ich kann zwar zum Thema nichts beitragen, aber will dir trotzdem meinen allergrößten Respekt für deine Einstellung und dein Handeln aussprechen  applausueberkopf

Dein LG kann wirklich froh sein so einen Menschen als Unterstützung auf seiner Seite zu haben  achtung



Das musste ich jetzt mal loswerden.


Viele Grüße und mach weiter so

Eduas
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dari
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« Antwort #29 am: 26. Juli 2007, 10:35:19 »

@ Eduas

Dankeschön  mad3

LG
Dari
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dari
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« Antwort #30 am: 26. Juli 2007, 10:48:19 »

Hallo ihr Lieben,

ich hoffe, ihr seid noch nicht alle im Urlaub...lach.
Wenn doch, wünsche ich euch einen wunderschönen....

Ja, so langsam geht es zum Startplatz...mir fällt grad kein besserer Begriff ein.

Denn dieses Gefühl in mir....ich kenne es eigentlich nur vom Sport. Wenn du weißt...jetzt geht es gleich los und du mußt alles geben...um vielleicht aufs Treppchen zu kommen.

Am Mo., 30.07. ist der Termin beim JA mit der KM, so sie denn kommt. Ich habe so eine Angst, dass LG nicht ruhig bleibt.....Aber wie sollen wir das durchspielen? Für so etwas gibt es kein Training...leider!  exclamation_smile

Und gestern lag der Brief vom AG im Kasten. Termin am 29.08. in der Familiensache...Das Erscheinen der Parteien ist angeordnet...oh Gott. Noch vier Wochen bis dahin ohne den Kleinen.

Das letzte WE war am 02./03.06.

Bis zum Termin und dann vielleicht wieder sehen sind es dann drei Monate ohne Kontakt, außer den beiden kurzen (10 min.) vor seiner Abreise in die Türkei und den zwei Telefonaten.

Ich hab Angst, dass der Kleine sich entfremdet.

Wie war das bei Euch?  Jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?  Nach drei Monaten ohne Kontakt bei einem 7jährigen?   War die Vertrautheit noch da?

Im Moment sehr geknickt... ;(hatte gehofft der Termin beim AG kommt früher...

LG
Dari
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Hausgeist
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« Antwort #31 am: 27. Juli 2007, 07:50:24 »

Hallo dari,

ich kann dich beruhigen! Drei Monate sind natürlich eine lange Zeit.

Die Ex meines LG hatte ihm (uns) den Kleinen (8 Jahre) auch etwa drei Monate vorenthalten.

Mein LG musste dann das UR einklagen. Aber danach lief alles wieder seinen gewohnten Gang.

Und siehe da: der Lütte ist jetzt 9 Jahre alt und wohnt seit Pfingsten bei uns. ER hat sich dazu entschieden,
bei uns zu leben!

Kopf hoch und verständnisvolle Grüße

Kris
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Und ich hörte eine Stimme von oben: "Lächle und sei froh, denn es könnte schlimmer kommen".
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dari
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« Antwort #32 am: 31. Juli 2007, 11:19:00 »

Hallo Kris....

danke für deine aufmunternden Worte...ich hoffe auf die innige Bindung zwischen uns und dem Kleinen...und dass er die Situation einigermaßen unbeschadet übersteht.

@ All

Der Termin beim JA wurde kurzfristig telefonisch gestrichen...die Sachbearbeiterin ist krank  thumbdown.

Was aber auch nicht schlimm ist.....denn am Sonntag flogen die Fetzen...bei den Schwiegereltern  mad

Muss mir das jetzt mal von der Seele schreiben...sonst werde ich noch verrückt !!

Wis sitzen also zusammen...Schwiegereltern, LG und ich. Mutter will mit LG besprechen, was er alles beim Termin im JA vorbringen soll.....sprich: schmutzige Wäsche waschen. So in der Form....KM hat immer mehr Geld bekommen, als ihr zustand...sie hat das Auto bekommen...der Kleine war vier-, fünf mal in der Woche bei den Großeltern und LG...und so weiter.
Ich habe ihr dann gesagt...das Finanzielle ist eine andere Baustelle....es geht um den Umgang, nicht um irgendeinen KU oder die Vergangenheit. Damit würde er sich direkt ins Abseits schießen.
Sie aber weiter...ja, aber die KM sagt doch immer, nur "zahlende Mitglieder" haben Rechte...die behauptet ja, dass der KU vom Jugendamt kommt.
Ich darauf....das stimmt ja auch so, sachlich betrachtet. LG zahlt ans Jugendamt, JA zahlt an KM. Dafür gibt es Kontoauszüge und gut ist. Ausserdem wird das wegen einer KU-Klage noch gerichtlich geregelt. Und sie hat Recht, wenn sie auf einen Titel besteht, den sie bisher noch nicht hat. Der steht ihr zu.

Aber der Umgang hat rein gar nichts mit Zahlungen zu tun. Und das wird man der KM beim JA dann auch wahrscheinlich so sagen. Damit schießt sich KM selbst ins Aus. Wenn sie sagt....Kind gegen Geld.

Darauf meinte Schwiegermutter....wenn der Vater nicht zahlen würde....dann würde sie ihr Kind auch nicht raus geben.

Da bin ich explodiert  crash crash

Hab ihr an den Kopf geworfen, dass sie keinen Deut besser ist als die verhaßte Ex....wenn sie so ein Denken hat. Und sie die Erste wäre, die man verklagen müßte auf Umgang.
Es gäbe tausend Gründe, warum ein Vater womöglich nicht den KU zahlen könnte. Und wenn man als Frau ein Kind in die Welt setzen würde, sollte man in der Lage sein, es zur Not alleine zu ernähren.
Und was, wenn der Vater arbeitslos ist und man lebt noch in einer Familie zusammen? Wird er dann raus geschmissen? Bis er wieder Arbeit hat?
Oder schlimmer...er verstirbt...und außer der kleinen Halbwaisenrente gibt es nix, weil KM und KV nicht verheiratet waren? Sterben dann auch die Großeltern? Hat das Kind dann nur noch die halbe Familie?


Wie war das noch? Man kommt am wenigsten mit den Menschen klar, die einem die eigenen Fehler vorleben....
Jetzt weiß ich, warum Ex und Schwiegermutter nicht klar kamen...weil Schwiegermon....im Grunde auch so ist. Nur eine Generation älter. Und wäre es ihre Tochter....würde sie wahrscheinlich genau in die Kerbe reinhauen.
Der Kerl zahlt nicht voll....also kriegt er auch den Kleinen nicht.

Habe ihr vorgeworfen...dass sie ihren Enkel auch als Eigentum betrachtet...die einzigen, die das nicht tun würden...wären der Opa und der Vater. Und dass der Junge bei solchen Frauen in seinem Umfeld einem nur leid tun kann.
Hab ja in meinem Thread mal geschrieben, dass ich den Eindruck habe, dass Oma auf mich eifersüchtig ist...jetzt weiß ich, dass mein Gefühl richtig war.
Es war ja an einem Samstag...als ich den Kleinen bei Oma abgeholt und ein paar Stunden mit ihm shoppen war (neue Schuhe). Damals hat Oma sich beschwert...dass sie ja jetzt gar nix mehr von dem Kleinen hätte, weil er ja dann Abends bei uns schläft und Sonntags nach Hause muß.

Am Sonntag hab ich ihr dann gesagt....du hast sowieso nie was von dem Kleinen, wenn du auf der Couch sitzt und Fernsehen schaust und D. oben in seinem Zimmer ist und Fern sieht.
Wann hast du dich mit ihm zusammen hin gesetzt und mit ihm gemalt....oder gebastelt...oder ein Spiel gespielt...oder vorgelesen...oder die Natur erkundet ? Hab ich in 1 Jahr noch nicht einmal gehört oder gesehen! Das machen Omas aber !! So waren meine Omas und tausende andere sind so ! Und so sind sogar viele Mütter !

Oh Mann....hab mich so aufgeregt...und war dementsprechend auch laut...dass ich anschließend zu Hause Magenschmerzen hatte.

Sorry, wenn ich hier ausgeholt habe. Wollte mir das nur mal von der Seele schreiben. Jetzt geht es wieder besser.

Dari
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weserfrosch
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« Antwort #33 am: 31. Juli 2007, 11:33:41 »

Hallo Dari....
manchmal platzt einem eben der Kragen und man/frau muss sich einfach mal Luft machen. Gerade wenn so viele Belastungen gleichzeitig bzw. parallel zueinander laufen. Ich kann das schon verstehen.....
Wie war denn die Reaktion der Schwiegereltern? Hat Schwiegermama dich nun rausgeworfen und ihrem Sohn gesagt, dass er nur noch kommen dürfe, wenn du nicht dabei bist?  Und was hat Schwiegerpapa dazu gesagt?

Naja....ich denke, so ein Gewitter hat ja auch ne reinigende Wirkung. Das erfrischt die Umgebungsluft dann erst einmal....und man kann hinterher vielleicht ein wenig besser miteinander umgehen.

Viel Glück.....
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Und immer immer wieder geht die Sonne auf.....
Jemmy
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*rotzfrech*sagt LG


« Antwort #34 am: 31. Juli 2007, 11:50:12 »


Hallo dari !

Schlimm genug, wenn die EX solche "Berater" hat. Aber es ist schön zu sehen, dass du dafür
sorgst, dass solche "Berater" in eurem Umfeld auf den Platz verwiesen werden der ihnen zusteht:

Ausserhalb des Spielfeldes!

Bleibt ruhig und sachlich bei allem, arbeitet die Baustellen voneinander getrennt ab und ihr werdet
das Bestmögliche rausholen. Davon bin ich fest überzeugt. Lasst euch nicht reinreden, ihr seid es die
letzten endes alles verantworten müssen. Solche Leute im Umfeld mit ihrem "das hab ich doch schon
immer gewußt" Gequatsche bringen euch nicht weiter und es ist gut von dir sie konsequent in ihre
Schranken zu weisen.

Aber mal so unter uns ( hört ja keiner zu ): Hat Spaß gemacht, die Dame zu falten.Stimmts ?  rofl2
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« Antwort #35 am: 31. Juli 2007, 14:25:16 »

@ weserfrosch

Die Schwiegermama hat "klein" beigegeben. Ich denke, ich habe da einen Denkprozess in Gang gesetzt...Denn sie hat mich nicht raus geschmissen...nachdem ich dann erklärt habe, dass das Kind in Deutschland nie verhungern würde....vielleicht arm aufwachsen, aber nicht verhungern. Zumindest gibt es staatliche Hilfen, die die KM in Anspruch nehmen könnte...und der Vater müßte es ja doch irgendwann zurück zahlen.
Sie hat dann doch eingesehen, dass ein Kind beide Eltern braucht...unabhängig von der finanziellen Seite. Das einzige, was ein Kind nicht braucht, sind schlagende und mißbrauchende Eltern. Da würde auch ich die Grenze ziehen.

Nun, Opa und Vater haben sich nicht eingemischt...weil...Schwiegermama ist sehr dominant. Eben auch so, wie die Ex war.
Mein LG sagte dann aber doch, dass er sich auf mich verlassen würde, und wenn ich ihm rate, ruhig und sachlich zu bleiben, würde er darauf  vertrauen, dass das der richtige Weg ist. Er nabelt sich ab und bezieht offen Stellung.
Und das finde ich gut....denn er muss mit jeder Entscheidung bis ans Lebensende leben. Er steht hinter und zu mir, so wie ich auch umgekehrt.

@ Jemmy

Schwer zu glauben, aber es hat keinen Spaß gemacht, denn eigentlich mag ich Schwiegermama. Und irgendwie tut sie mir leid. Weil sie es selbst nicht besser gelernt und erlebt hat.
Eigentlich müßte sie mir ja etwas beibringen vom Leben...so sehe ich das. Aber es ist umgekehrt. Und sie bittet mich öfter um Hilfe...Dann "wasche" ich ihr den Kopf...denn sie weiß, dass ich ihr nie nach dem Mund reden würde. Ich beleidige sie natürlich nicht, sondern bringe meine Ansichten mit Respekt vor...und deswegen kommen wir vielleicht gut klar. Die Familie erlebt zum ersten Mal, wie man partnerschaftlich miteinander umgeht.
Beispiel: Opa und Oma zoffen sich, weil Opa schwerhörig ist und nicht zum Arzt will. Über Jahre hinweg. Nach vielen Gesprächen mit mir und Vermittlung durch mich waren die beiden jetzt vor drei Wochen beim Arzt und Opa probiert gerade verschiedene Geräte. Die Lautstärke im Haus ist normal geworden...die beiden zoffen sich nicht mehr, seit Jahren. Und Opa hört neue Geräusche...lach.
Das alles ging ohne Gebrülle oder dominieren, sondern durch sachliches Verhalten. Schwiegermama hat also erlebt, wie man den Konflikt beheben kann, durch neue Wege.

Mal schauen, wieviel sie noch lernen mag....vielleicht basteln wir dann mal alle zusammen. Das wäre schön !!

dari
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dari
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« Antwort #36 am: 06. August 2007, 11:34:02 »

Hallo zusammen,

ich brauche eure hilfe....denn jetzt tritt er fall ein, den ich immer versucht habe zu verhindern.

Am Samstag war Post vom gegnerischen Anwalt im Kasten.
Es war die Schilderung der KM an das Gericht wegen den vom KV beantragten Termin wegen Umgang.

Natürlich wird alles abgestritten und die KM behauptet von allem Geschilderten das Gegenteil.
Damit haben wir ja auch gerechnet bzw. ich hab es meinem LG im Vorfeld gesagt, weil ich ja leider das Prozedere kenne. Und habe versucht meinen LG darauf vorzubereiten.
Was mein Problem nun ist....ich habe immer gesagt...keine Schlammschlacht vor Gericht !

Die KM hat nun aber in dem Schreiben an das Gericht Zeugen benannt, die die angeblich Aussagen oder Situationen bestätigen könnten.
Wir haben das bewußt nicht getan, sondern sind in den ANträgen absolut sachlich und auf die Zukunft gerichtet geblieben.
Die Zeugen sind ihr derzeitiger Freund, zwei "beste" Freundinnen und sogar ihr eigener Anwalt.
Denn sie hat den Kleinen zum Anwalt geschleppt, damit er vor diesem wiederholt, wie schlecht angeblich der Papa über die Mama reden würde.
Das  Schreiben des Anwalts ist echt tiefstes Niveau...der arme Richter mußte 6 Seiten lesen...

Aber mein LG fängt jetzt auch an Zeugen zu sammeln. Er hat sich nie etwas zu Schulden kommen lassen...aber er will alles widerlegen. Ich arbeite im Moment viel, so dass Liebling viel Zeit hat, sich mit Eltern, Freunden, Nachbarn usw. zu treffen und zu besprechen.

Wie kann ich das verhindern? Soll ich es überhaupt verhindern?

Die KM sagt ganz klar in dem Schreiben....weil der KV die Mutter schlecht redet, soll das Kind weniger zum Vater...denn das Kind will natürlich nicht, dass sich die Eltern sreiten.

Wie gesagt....es wird nicht schlecht über sie geredet....sondern einige Aussagen wurden klar gestellt.

Z.B. dass Papa weniger Geld hat, seit er mit mir zusammen ist....das stimmt nicht und das wurde klar gestellt. Wir habn nicht gesagt, die Mama lügt, sondern dass Papa vorher schon kein Geld hatte...sonst hätte er ja noch das alte Auto und die Fahrschule.

Oder...die Oma wollte dich als Baby nicht.....Nein, die Oma wollte dich immer..hat dich immer lieb gehabt.

Wie soll sich LG verhalten ? Haben die erfahrenen User hier einen Rat für ihn/uns?

Eine verzweifelte Dari....die geich wieder arbeiten muss..

GLG
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brille007
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« Antwort #37 am: 06. August 2007, 11:45:51 »

Moin dari,

Zeugen werden in familienrechtlichen Auseinandersetzungen nur selten gehört; deshalb macht es auch wenig Sinn, welche zu benennen. In Eurem Fall würde der Versuch der Widerlegung von Schwachsinn sowieso nur bedeuten, auf 6 Seiten Schriftsatz mit 12 Seiten weiterem Schriftsatz zu antworten.

Der Anwalt Deines LG sollte hierauf pauschal und knapp antworten; sinngemäss mit

"Die von Madame X angebotenenen "Zeugenaussagen" verfolgen lediglich das Ziel der Diskriminierung des Kindesvaters zur Unterminierung seines Umgangsrechts und entbehren jeder sachlichen Grundlage. Mehr als bedenklich dabei ist jedoch, dass und wie das Kind selbst instrumentalisiert und in die Vorgänge eingebunden wird: Einen 7-jährigen einer anwaltlichen Befragung auszusetzen, bis er die erwünschten Antworten liefert, bedarf keines weiteren Kommentars über die mütterlichen Intentionen."

Auch hier gilt nämlich leicht: Wer sich verteidigt, klagt sich an. Und Richter, die ungern 6-seitige Schriftsätze lesen, tun sich noch viel weniger gern 10- oder 20-seitige Schriftsätze an.

Grüssles
Martin
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« Antwort #38 am: 06. August 2007, 12:53:07 »

Hallo Martin !

Obwohl Du mit diesem Satz

Zitat
Und Richter, die ungern 6-seitige Schriftsätze lesen, tun sich noch viel weniger gern 10- oder 20-seitige Schriftsätze an. 

zweifellos recht haben wirst und ich mir das Durchlesen gegen-
oder auch einseitiger Schuldzuweisungen auch mehr als nervig
vorstelle, stößt es mir bei diesem Satz doch immer wieder sauer
auf.

Ich mache während meiner Tätigkeit auch nicht jede Arbeit
gleich gerne und mit derselben Begeisterung wie so manche
andere und einige davon geht mir echt auf die Nerven. Getan
werden muss sie trotzdem.

Und mit zur Arbeit eines nicht gerade schlecht bezahlten Richters
gehört es eben, diverse Schriftsätze zu lesen um sich ein Bild zu
machen und nach Möglichkeit und Erfahrung herauszufinden, was
Wahrheit ist uns was nicht.

LG Marina

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« Antwort #39 am: 06. August 2007, 13:12:35 »

Hallo marina,

Zitat
Und mit zur Arbeit eines nicht gerade schlecht bezahlten Richters
gehört es eben, diverse Schriftsätze zu lesen um sich ein Bild zu
machen und nach Möglichkeit und Erfahrung herauszufinden, was
Wahrheit ist uns was nicht.

Damit hast du ja recht, nur in der Praxis ist es schlicht und infach nicht möglich alles zu lesen, weil sonst würde nämlich bei der Überlastung der Gerichte gar nix mehr gehen.

In der letzten gerichtlichen Aueinandersetzung, in der der KV auch mit Schlamm geworfen hat das wir darin wohl alle versunken wären, kommentierte meine Anwältin das nur so: Die Behauptungen des Antragstellers entbehren jeglicher Grundlage und Beweisbarkeit. Von der Richterin kam ein schreiben in dem sie ihn zurechtwies und darauf hinwies das 80% der von ihm geschilderteten Umstände nichts mit dem Prozeß zu tun haben, deshalb irrelevant und zu unterlassen seien.

Wer auf auf Schwachsinn ausfürhlich reagiert hat schon verloren. Denn dann steigen die Zweifel. Lehnt mandas lapidar infach ab ist es an der Gegenseite entweder vor Wut zu kochen oder weiter mit Schmutz zuwerfen und das sieht kaum ein Richter gern.

LG Tina
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« Antwort #40 am: 06. August 2007, 16:15:57 »

Hi Marina,

Ich mache während meiner Tätigkeit auch nicht jede Arbeit
gleich gerne und mit derselben Begeisterung wie so manche
andere und einige davon geht mir echt auf die Nerven. Getan
werden muss sie trotzdem.

das ist der bekannte Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Bei Justitia hat er oft mit der (falschen) Erwartung zu tun, ein Richter würde "Recht" so sprechen wie Lieschen Müller auf der Strasse sich "Gerechtigkeit" vorstellt. daher gibt es oft auch die archaische Erwartung, dass Haus, Geld und Kinder bekommt, wer sich selbst als Opfer und den anderen als Bösewicht darstellt.

Tatsächlich besteht die Arbeit eines Richters aber nicht in peniblem Aktenstudium und nachfolgend salomonisch-klugen und "gerechten" Urteilen, sondern vor allem darin, einen Fall vom Tisch zu bekommen - und zwar so, dass er möglichst NICHT in die nächste Instanz geht und das ohnehin überlastete System weiter belastet. Hierfür braucht es eine gewisse "Prozessökonomie" - und zu der gehört sehr oft, dass er Schriftsätze kurz vor dem Termin querliest. Was Ex-Partner sich gegenseitig vorzuwerfen haben, interessiert dabei nur ausnahmsweise - denn im Scheidungsverfahren wird nicht "Schuld" aus der Vergangenheit beurteilt, sondern Lösungen für die Zukunft gesucht.

Deshalb kann man nur raten: Schriftsätze kurz, knapp und knackig; Überflüssiges weglassen und nicht jeden Käse widerlegen wollen, den die Gegenseite auffährt. Wenn die "basics" schon auf den ersten 1 oder 2 Seiten eines Schriftsatzes stehen, ist die Chance gross, dass ein Richter sie auch liest. Was auf Seite 13 oder 27 steht, ist meistens eh nur noch Geschwurbel, mit dem ein Anwalt vielleicht seinen Mandanten beeindrucken kann - aber eben kein Gericht. Ob Du, ich oder sonstwer eine andere Arbeitsmoral haben, wird deutsche Familienrichter jedenfalls kaum interessieren.

Liebe Grüsse
Martin
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*rotzfrech*sagt LG


« Antwort #41 am: 06. August 2007, 21:57:00 »


Hallo Dari!

In solch einem Verfahren interessiert ein derartiger Schriftsatz den Richter
nicht im geringsten.
Meine EX hat ebenfalls solch einen Megaschrifftsatz abgeliefert und ich habe
( da nicht mehr viel Zeit bis zur Verhandlung) eine Erwiederung geschrieben.
Diese habe ich meinem Anwalt vorgelegt und dieser hat mich dann gefragt,
ob ich nichts besseres mit meiner Zeit anzufangen wüsste!!!!!!!!!!!!!!
Dieser ganze Müll war nicht eine Sekunde Gegenstand der Verhandlung!

Ich möchte dir damit sagen, dass nichts so heiß gegessen wird, wie es gekocht
wird. Es geht hier um Umgang und die peröhnlichen Befindlichkeiten der EX
interessieren keinen Richter.
Meine Erwiederung hat der Richter niemals zu gesicht bekommen. Sie dienen mir
als Tagebuch und zeigen mir gleich zugleich auf, mit welchem Unsinn man(n)
seine Zeit verschwendet!

LG Thomas


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« Antwort #42 am: 10. August 2007, 08:22:53 »

So, hier ist DER Tag nun.

LG und KM sitzen jetzt beim JA und führen das Gespräch. Das erste begleitete Gespräch überhaupt seit 4 Jahren.
Denn jetzt ist ja das Gericht involviert und da muss KM wohl oder übel ein Gespräch führen.

Hab kein gutes Gefühl dabei. Warum? Nun, wegen Gestern....

Mein LG ist am Samstag am Haus der KM gewesen und hat mit ihrem LG gesprochen, wann die Kinder nach Hause kommen. Seine Aussage....Sonntagabend. Montag ist Schulbeginn/Ferienende.

Gelandet sind die Kids dann Mittwoch um 00.10 Uhr, waren um 03.00 Uhr im Bett und um 8.00 Uhr wieder in der Schule.

Mein LG hat dann am Mittwochnachmittag mit dem Kleinen telefoniert und durfte gestern Mittag nach der Schule seinen Sohn sehen.

Was mir nun ein ungutes Gefühl macht ?

KM war freundlich wie nie in den letzten 17 Monaten. Sie hat meinen LG ins Haus gebeten, er durfte in der Küche Platz nehmen, sie bot ihm einen Kaffee an. Er war sage und schreibe 1 Stunde zu Besuch und hat dann anschließend den Kleinen sogar zu einem Schulfreund fahren dürfen.
Das Gespräch verlief ruhig, die KM war ruhig, es entstand ein Gefühl von....Ruhe vor dem Sturm.....bei meinem LG.

Nun, er kennt sie natürlich wesentlich besser als ich.
Ich würde mir wünschen, dass solche Kontakte immer so harmonisch ablaufen könnten. Ich hätte auch kein Problem, die KM bei uns in die Wohnung zu lassen und ihr einen Kaffee anzubieten, wenn man sich mal unterhalten möchte über Belange und Bedürfnisse des Kindes.
Sie muss nicht eine Freundin werden, das möchte ich auch gar nicht. Aber man ja neutral miteinander umgehen.

Nur.....LG traut dem Frieden nicht.

Der Kleine meinte, dieses Wochenende könne er nicht kommen, da der Sohn des LG der Mutter da sei.....aber nächstes Wochenende. Damit wäre der 14 tätige Besuchsrhythmus wieder umgelegt, zum zweiten Mal in diesem Jahr.

Dieses Wochenende wäre eigentlich Papawochenende gewesen. Er hat nicht mit dieser Sinneswandlung vor dem Termin beim FG gerechnet, und nächstes Wochenende, am Mamawochenende, muss er  auf einer regionalen Messe für die Fahrschule, bei der er arbeitet, am Stand vertreten sein.
Der Arbeitgeber zeigt insofern Verständnis, als dass er ihn an den Papawochenenden frei stellt.
Aber natürlich nicht so kurzfristige Absagen.....er könne seinen Kleinen ja mitbringen zur Messe....aber was soll ein 7jähriger da? Würde sich nur langweilen und könnte nichts mit Papa unternehmen. Die Messe ist ja samstags und sonntags.

Oh Mensch....ich würde so gerne hellsehen....dann wüße ich, ob sie irgendetwas im Schilde führt....oder es diesmal wirklich zu einem Sinneswandel gekommen ist und man langsam Vertrauen aufbauen kann. Vielleicht hat ihr LG, ebenfalls ein getrennter Vater, ja einen guten Einfluss auf sie und sie hat in den letzten drei Wochen nachgedacht, als die Kinder in der Türkei waren. Aber der Schriftsatz ihres Anwaltes läßt diesbezüglich keinen Schluss in diese Richtung zu.

Aber leider zeigt die Vergangenheit....sie war immer dann zuckersüss...wenn sie auf verlorenem Posten stand....um dann eine 180 ° Wende zu machen, wenn sie ihr Ziel erreicht hatte. In diesem Fall sehe ich den heutigen Termin und eine eventuelle Beeinflussung auf Rücknahme der Klage auf Umgang als möglichen Auslöser für dieses "nette" Verhalten gestern.

Ich hoffe, mein Bauch irrt sich diesmal und mein Misstrauen ist unbegründet....

Dari
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« Antwort #43 am: 10. August 2007, 13:49:06 »

Schade.... exclamation_smile...mein Bauch hat sich nicht geirrt und bei dieser Frau brauche ich wirklich keine hellseherischen Fähigkeiten.
Sie ist so "einfach" gestrickt, dass es schon fast weh tut.....

das Gespräch dauerte ca. 90 min. und in dieser Zeit hörte die Sachbearbeiterin zu und die Eltern redeten....KV 30 min., KM 60 min.

Die Situation wurde von beiden Seiten dargestellt....allerdings mit dem Unterschied....dass KM mit Dreck warf...und KV kaum etwas dazu erwiderte....er bieb beim roten Faden...Umgang und Zukunft.

KM wollte ihn als Alkoholiker darstellen....zog mich mit hinein (angebl. abfällige Äußerungen über ein paar Schuhe ihres Sohnes...schallend lach !!)....und hatte für alles und jeden Zeugen. Die zwei besten Freundinnen und ihren 10. Lover, der nichts dazu sagen kann, weil er erst später aufgetaucht ist, so einfach.

Als mein LG erwiderte, für meine Behauptungen kann ich die ganze Siedlung und die KiGa-Leiterin als Zeugen benennen, hat sie das Thema gewechselt.....und behauptete nun, er hätte sie bei der Klassenlehrerin schlecht gemacht. Seine Erwiderung....warum....ich war doch mit D. und den Großeltern alleine beim Martinszug...du fandest das doch affig und bist weg geblieben. Da brauch ich der Lehrerin nix zu sagen, die hat Augen im Kopf. Und bildet sich ihre eigene Meinung.

Alles in allem hat er recht wenig erwidert, sie ausreden lassen, und an die Beabeiterin gerichtet....ich habe nie schlecht über F. geredet, ich habe nur Unwahrheiten, die D. mir erzählt  hat und mich oder meine Eltern in einem schlechten Licht dastehen liessen, richtig gestellt. An die KM gerichtet....dein Lebenswandel interessiert mich nicht die Bohne, es sei denn, D. erzählt mir, er solle zu XY Papa sagen. Und wenn es dann mehrmals hintereinander passiert, dann rede ich auch mit meinem Sohn . Ich bin der Papa und nicht XY, der schon nach ein paar Monaten wieder ersetzt wird.

Das Gespräch verlief ruhig, die Beamtin hörte und notierte mit und jetzt möchte sie noch mit D.sprechen, bevor der Bericht ans Gericht raus geht.

Liebling hat ein schlechtes Gefühl...und die Angst, den Kleinen nie wieder zu sehen.

Wie würdet ihr das einschätzen? Nach diesem Gesprächsverlauf?

Lieber Gruß
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« Antwort #44 am: 13. August 2007, 13:54:23 »

Hallo zusammen,

es gibt Neues und Positives zu berichten.

Am Freitag waren wir bei der ARGE, denn LG bezog aufgrund der Unterhaltsforderung Zuschuss von der ARGE. Mein LG hat dort jetzt schriftlich auf weitere Zahlungen verzichtet, da ich nun endgültig in den Haushalt einziehe und ja ebenfalls Einkommen beziehe aus meinen 2 Jobs.

Der MA meinte, er hätte früher oder später darauf drängen müssen, dass LG eine Abänderungsklage über Unterhaltshöhe einreicht, weil es nicht angehen kann, dass der Unterhalt zum Teil über den Staat finanziert wird.

Im Verlauf des Gespräches stellte sich dann heraus, dass dieser MA 10 Jahre beim JA für Familiensachen zuständig war und die Sachbearbeiterin unseres Falles seine Nachfolgerin ist.
Er meinte, mein LG solle sich keine Sorgen machen...er bekäme seinen Umgang. Würde halt nur Zeit brauchen und er dürfe nicht nachlassen oder aufgeben. Die Argumente der KM würde man kennen, alle würden sie diese anbringen. Besonderes Gewicht wird dem nicht beigemessen...es sei denn, er hätte das Kind in Gefahr gebracht oder so was. Aber das hat sie ja nicht angebracht und kann das jetzt schwerlich nachholen, da das Gespräch bereits stattgefunden hat.

Bezügl. des in den Raum gestellten Hinweises...er war betrunken und ist vielleicht alkoholkrank?, könnte er bezeugen, dass bei allen Besuchen meines LG bei der ARGE er NIE etwas derartiges wahrgenommen hat...also keine Fahne oder so. Sondern meinen LG als ehrlichen, geradlinigen Mann kennen gelernt hat.  Er hätte ganz andere Fälle kennen gelernt und selbst diese hätten ihren Umgang.

Das war sehr aufbauend für meinen LG, denn seine Mama kommt ja immer mit, das stand aber in der "Bild"....der Vater kämpft schon seit Jahren...du hast eh keine Chance, die Mutter lügt besser und gegen die kann eh keiner gewinnen.

Der 29. kommt immer näher....und die Nervosität wird immer größer.

Dari
« Letzte Änderung: 13. August 2007, 14:07:23 von dari » Gespeichert
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« Antwort #45 am: 14. August 2007, 20:39:20 »

Oh Mensch,

als ob der ganze Stress nicht schon reichen würde.....ereilt uns die Nachricht, dass sich ein Kamerad aus dem Motorradclub von meinem LG das Leben genommen hat... cry_smile

Er war depressiv....aber keiner der Kumpels hat es mitbekommen....weil er nicht über seine Probleme geredet hat.

Er war arbeitslos, die Freundin vor ein paar Wochen weg, scheinbar süchtig nach PC-Spielen und verzweifelt....ließ die Wohnung und sich verkommen, schottete sich von seiner Umwelt ab. Niemand kam mehr an ihn ran.

Und dann am Donnerstag bereits die Tat...gefunden am Samstag von der Ex....

Im Reden darüber hat mir Liebling erzählt, dass auch er kurz davor gestanden hat....vor drei Jahren....den Baum hatte er sich schon ausgesucht, gegen den er mit seinem Motorrad fahren wollte....
Dann kam ein echter  Unfall dazwischen....und dann ich. Er meinte...wenn man es genau nimmt, hast du mir das Leben gerettet....denn ohne dich hätte ich es getan über kurz oder lang.

Mein Appell an alle  Väter hier.....bitte,bitte....redet mit euren Frauen, Familien und Freunden und hier im Forum über eure Sorgen und euren Kummer.

Wir alle fühlen uns furchtbar schlecht, weil wir keine Chance bekamen zum Helfen....zum einfach Dasein.
Wir können es nicht fassen...geschweige denn verstehen.

Dari   cry_smile
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« Antwort #46 am: 15. August 2007, 12:17:44 »

Auch das jetzt noch.  cry_smile

Bin in Gedanken bei euch und wünsch euch, dass ihr gut reden und verarbeiten könnt.
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« Antwort #47 am: 28. August 2007, 15:47:54 »

Hallo.....

hatte bisher keine Zeit zum ausführlichen Scheiben.

Der Termin beim JA mit dem Kleinen war vergangene Woche am Mittwoch.
Mein LG hat dann am Do mit der Angestellten telefoniert und sie hat kurz vom Gespräch mit D. erzählt.
Der Kleine hat wohl erzählt, dass Papa schlecht über Mama redet....inwiefern er dabei Einzelheiten erzählt oder pauschalisiert geredet hat, wissen wir nicht.
Er hat aber wohl ganz klar gesagt, dass er seinen Papa vermisst und zu diesem will...und hat auch geweint  cry_smile.

Wie kann eine Mutter nur so grausam sein??? Sie hat jetzt auch den telefonischen Kontakt eingestellt. Der AB ist ausgeschaltet und ans Handy oder Telefon geht man nicht mehr ran....

Null Kontakt !!! Keine Möglichkeit mit dem Kleinen zu reden.....

Gestern war der 1. Gerichtstermin bezüglich KU. Nach drei Minuten war mein LG wieder draussen. Der Richter hat wohl verkündet, dass der PKH-Antrag abgelehnt wird, worauf die Anwältin Einspruch/Beschwerde? einlegte.
LG hat es nicht richtig verstanden...die KM ist gar nicht zum Termin erschienen, nur ihr Anwalt war da.
Jetzt wurde die Sache neu terminiert in 3 Wochen.
Ich hab es so verstanden, dass der Richter auf jeden Fall den beantragten KU festsetzen will. Weil er ja die PKH abgelehnt hat.
Ist ja auch in Ordnung. Dieser liegt in der 1. Stufe der DT.
Mein LG will ja nur eine Bankverbindung haben. Wozu denn jetzt ein 2. Termin? Das verstehen wir nicht?
Kann es sein, dass die Anwältin vielleicht nur eine 2. Verhandlungsgebühr abrechnen will?

Für den Termin morgen wegen Umgang ist ihm ja vom selben Richter im Vorfeld PKH bewilligt worden.

Was, wenn KM morgen auch nicht erscheint? Kann der Richter dann ein Versäumnisurteil erlassen oder wid dann wieder neu terminiert?

Weiß jemand, wie es dann abläuft?

Sind im Moment echt ratlos.

Und der Kontakt mit dem Kleinen....telefonisch geht ja nicht mehr....schriftlich wird nicht funktionieren; sie wird alles verschwinden lassen.
Und wenn er zur Schule fährt? In der großen Pause? Würde er sich irgendwie strafbar machen?
Es ist doch schließlich auch sein Kind und sie hat noch keine richterliche Verfügung, dass er sich D. nicht nähern dürfte. Denn ich befürchte, die würde sie sich dann mit irgendwelchen Lügen besorgen.

Bitte....habt ihr einen Rat für uns???

Danke..

LG Dari
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« Antwort #48 am: 29. August 2007, 16:56:31 »

Update:

Heute war der Termin.....

Was wir nicht wußten...D. war auch dort und hat mit dem Richter vor dem Termin gesprochen. Anschließend hat er mit dem LG seiner Mutter wohl irgendwo im Gericht gewartet....er sollte noch einmal in den Verhandlungsraum kommen, war aber angeblich nicht mehr im Gebäude.

Liebling war mit seiner Anwältin dort, die KM mit Anwalt und LG.

Resümee:
Der Richter hat es sich verdammt einfach gemacht und die Verantwortung auf das JA abgeschoben...... rofl2

Das JA soll eine Ferien- und Feiertagsregelung mit den Eltern vereinbaren. Der Sachbearbeiter war sauer und hat das wohl auch gesagt....Herr Richter, da machen sie es sich aber verdammt einfach.

Der Bericht des JA fiel zugunsten meines LG aus.....aber der Richter wollte nur die 2-Wochen-Regelung festsetzen.

KM wollte nur von Sa-So dem Umgang zustimmen...weil D. angeblich freitags zum Fußball und Schwimmen geht. Es stellte sich dann schnell die Lüge heraus...dass D. freitags manchmal mit seinem Freund und dessen Vater schwimmen gegangen ist...denn dieser Vater ist Polizist im Schichtdienst...und nicht in einem Schwimmverein ist.
Jetzt hat der Richter wohl angeordnet, dass die KM den Trainingsplan für die nächsten 3 Monate vom Fußball beibringen soll. Denn D. ist in keinem Verein...das wissen wir ganz sicher!!

Umgang jetzt von Fr. nachmittag bis Sonntagabend..erstmal bis Mitte Oktober so festgesetzt...Herbstferien?
Gnädige 4 Tage....von Fr. bis Mo. Wobei das auch inklusive dem Papawochenende ist.

Volle Bauchlandung !!!   mad   Aber war ja nicht anders zu erwarten! 

Dann geht es jetzt halt zum OLG in Köln....Ob die Richter dort Väterfreundlicher sind, bleibt abzuwarten   schild_frustrierend

Ein Sch...tag für uns....aber D. darf am Samstag kommen. Das ist der einzige Lichtblick.

KM besteht darauf, dass ausschließlich mein LG seinen Sohn abholt und sich um ihn kümmert...sonst niemand, nicht ich, nicht Oma oder Opa. Wir leben zusammen, wie soll das gehen? Aber ihr Typ, der noch nicht mal mit ihr und den  Kindern zusammen lebt, der darf sich um D. kümmern. Der wievielte war das nochmal? Der 10. oder 11.?

Egal, einen Krieg gewinnt man nicht mit einer Schlacht. Jetzt hilft nur noch die Zeit.

Liebling wird auf jeden Fall nicht aufgeben. Und wir werden alles, was wir mit dem Kleinen erleben, dokumentieren.....schriftlich und zur Not auch per Video. damit sie keine Gelegenheit mehr bekommt, irgendwelche Lügen zu erzählen.

Werde dieses Tagebuch nächste Woche fortsetzen, sofern am Wochenende der Umgang stattfindet.

Wünsche allen noch eine gute Zeit und viel Kraft für alles.....

Dari
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