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Themen => Sorgerecht => Thema gestartet von: DeepThought am 02. August 2008, 16:49:29



Titel: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: DeepThought am 02. August 2008, 16:49:29
Familiengericht Wuppertal
An den Richter L.

Fax: 0202/ 498 36 05

Düsseldorf, 31.07.2008



Wenn Väter wollen sollen,
dann müssen sie auch können dürfen

Herr Richter L.,

dies ist mein quasi privates Abschiedsschreiben an sie. Ich habe wirklich genug von solchen verlogenen Gerichts-Shows wie am 25.07.2008! Ich sage jetzt offen und direkt meine Meinung und mache einen endgültigen Schlussstrich.

Meinen Eilantrag wegen der Herbst- und Winterferien habe ich - trotz Ihrer „Empfehlung“ – in der abgeänderten Form eingereicht. Es wird der letzte Antrag meinerseits sein. Ich sehe endlich ein, dass das Leben von meinem Sohn missgestaltet ist. Ich kann aber mit reinem Gewissen sagen: ich habe alles Mögliche getan, um ihm ein besseres Leben zu sichern. (Das waren Worte von der JA-Vertreterin Frau R. nachdem das OLG mich entsorgt hat). Ich bin mir im Klaren, dass meinem Antrag nicht entsprochen wird: sonst hätte Mark sich wohlgefühlt und sich weiterentwickelt und genau dies ist nicht gewünscht.

Sollte meine Aussage rechtlich wirklich eine Beleidigung der Amtsinhaber darstellen, gehen sie doch gegen mich vor. Aber wenn Sie in Ihrem Innersten ehrlich wären, hätten Sie zugestehen, dass ich das Recht habe und hätten den Mut gehabt ein Urteil zum wahren Wohl des Kindes zu sprechen.

Übrigens warum hat der OLG Senat auf Ihr Schreiben – ich beschuldige den Senat der Rechtsbeugung – mit absoluter Stille reagiert?! Hatten die „Götter auf Erden“ Angst, dass ich Medienwirbel ausrufe und stichhaltig belege, dass die höchstrichterlichen Entscheidungen nur Lügen beinhalteten und fürs Kind schädigend sind?! Doch wozu die Angst?! Der Fall Görgülü (OLG Naumburg) zeigt ja, wie selbstherrlich Familienrichter sind und dass es nie Rechtsbeugung in Deutschland geben kann.

Ausnahmslos alle Entscheidungen des OLG Senats waren pure feministisch geprägte Rechtsbeugung. Dass diese Entscheidungen falsch waren, sagte die für Mark zuständige JA-Vertreterin Frau R. und ebenfalls der Umgangspfleger K. Mein Anwalt schrieb mir die folgenden, überdeutlichen Worte: „Ich kann inzwischen den Eindruck nicht ganz vermeiden, dass entweder in Ihrer Sache oder generell zwischen dem Familienrichter in Wuppertal und dem zuständigen Rechtsmittelsenat beim OLG Düsseldorf eine Fehde ausgetragen wird“ (auf dem Rücken des Kindes Mark Gurewitsch).

Als Mark entführt wurde, sagte mir Frau Bouffier-Pfeffer vom Kreisjugendamt Gießen, dass ich - sollte ich um den Sohn kämpfen - das erleben werde, was mit meiner Mentalität, meiner Erziehung und meinem Intelligenzniveau nicht zu vereinbaren sei. Diese Worte waren mir damals nicht klar. Nur nach und nach begriff ich, was in der feministischen Bananenrepublik Deutschland abläuft.

In der Tat: Ausschließlich kinderfeindliche und männerhassende Lügen habe ich von allen Behörden (Gericht, Jugendamt, Polizei, Staatsanwaltschaft) erlebt. Fast alle JA-Vertreter sind zwielichtige Gestalten: unter vier Augen sagen sie das Eine, in ihren Berichten oder vor Gericht heucheln sie dem feministischen Machtgesindel hinterher. Sogar der Umgangspfleger K. – welcher die Sorgerechtsentscheidung kritisierte und Frau D. als erziehungsUNWILLIG bezeichnet – sagte im Gerichtstermin am 25.07.2008 nicht die Wahrheit. Er sagt nicht das, was er mir unter vier Augen sagte.

Viele sehen mich als Querulant: wie ein Geistesfahrer trete ich gegen eine Mehrzahl der Amtsinhaber mit ihrem verdrehten Gedankengut und verlogenen Verhalten auf. Vielleicht genau so wie nur ganz wenige gegen die einstimmig geschlossene Gemeinschaft Adolf Hitlers auftraten?!

Warum Mark „nicht zu seinem Vater will“, wissen ausnahmslos alle Beteiligte. Aber alle trugen nur Lügen vor. Die Wahrheit ist absolut einfach und sieht so aus: Frau D. will diese Kontakte nicht. Sie begrenzte alle Kontakte – übrigens auch mit ihrer verachtendenswürdigen Unterstützung, Richter L. – damit bei Mark und mir die Entfremdung eintritt und sich festigt. Ich habe wohl meinen Zweck des „Transportmittels“ gen Westen für sie erfühlt und jetzt bin ich nur ein Störfaktor.

Auch der Umgangspfleger K. ist ein Heuchler, denn er sagte, dass Frau D. die Kontakte Mark mit seiner Vatersfamilie wünscht. Diese Dame konnte diese Kontakte nicht mehr offen vereiteln, da die Umgangspflegschaft eingerichtet wurde. Deswegen beeinflusste sie Mark viel subtiler, quasi „im Verborgenen“. Z.B. darf Mark uns nicht anrufen, obwohl wir gemeinsam für Mark Zettel mit unseren Telefonnummern schrieben und ich sogar einen Kugelschreiber mit dem Foto „Sohn mit Vater“ und meinem Telefonnummer beschaffte. Umgangspfleger K. brachte übrigens am 25.07.2008 das Handy zurück, welches ich für Mark organisierte, damit sogar auf diese Weise kein Kontakt stattfinden kann.

Umgangspfleger K. empfahl mir selber die Kontakte auszusetzen: Wenn Sie nicht ertragen können alle zwei Wochen zuzusehen, wie Mark zu Grunde geht, beenden Sie diese Kontakte. Es ist nicht Wert, wenn Sie dadurch krank werden. Mark wird einen gesunden Vater gebrauchen, um aus dem Sumpf herausgezogen zu werden. Übrigens riet mir meine Umgebung ab – Bekannte und Familienangehörige, mich zu bemühen den Kontakt aufrechtzuerhalten ganz schweigen davon, Mark ganz nach Hause zurückzuholen: Er ist 8 Jahre alt und bereits eine ausgeprägte Persönlichkeit – welche leider nicht besonders interessant ist.

Am 25.07.2008 habe ich darauf beharrt Mark nach Hause zu nehmen. Wäre Frau D. nicht mehr anwesend gewesen, hätte Mark keinen Druck ihrerseits gespürt und wäre mit uns gegangen. Ihnen dürfte eigentlich bekannt sein, dass den Willen des Kindes nur dann zu berücksichtigen gilt, wenn dies mit seinem Wohl vereinbar ist (BVerfG vom 05.11.1980 - Aktenzeichen 1 BvR 349/80).

Umgangspfleger K. hat aber ein Treffen zu Dritt vorgeschlagen und versichert, dass er mir den Tag nennt, wann wir uns treffen, was bis jetzt (sechs Tagen sind vergangen!) nicht passierte. Warum hat er dann bis heute nichts unternommen obwohl er am 30.05.2008 (vor 62 Tagen!) geschrieben: „Ich befinde mich bis zum 16.06.08 nunmehr im Urlaub. Danach werde ich versuchen unabhängig von einem Besuchskontakt bei Ihnen eine Aussprache zwischen Mark und Ihnen in meiner Praxis zu organisieren, um die derzeit sehr statische Situation zu verändern“

Es wurde endlich das erreicht, was zum Standard in Deutschland gehört: Von allen deutschen Kindern, die bei der Mutter leben, sehen mehr als die Hälfte, oft nach einer gewissen Zeitspanne, ihren Vater nie wieder (A Schmidt, Mehr Vater fürs Kind – auch nach Trennung oder Scheidung, Weinheim und Basel, 1998).

Frau L.-S. fragte vor Gericht scheinheilig, ob ich Mark erlaube Frau D. anzurufen (am 8.06.2007) und ob ich ihn selbst anrufe (am 25.07.2008). Sie „vergisst“ aber zu erwähnen, dass sie auf meine unzähligen schriftlich gestellten Anfragen, warum Mark uns nicht anrufen darf (als wir „seine“ Telefonnummer noch nicht kannten) und warum wir Mark nicht anrufen dürfen (nachdem ich bei der Einsicht den JA-Akten diese Nummer ganz zufällig gefunden habe) gar nicht reagierte.

Frau D. „kauft“ einfach das Kind. Das erste Mal habe ich das am 25.11.2003 beim OLG erlebt. Damals sagte der 3 Jahre und 6 Monate alte Mark: „Papa, ich habe jetzt keine Zeit, wir fahren zu einem Geschäft, wo mir ein Spielzeug gekauft wird“. Dass nicht die zwischenmenschliche Liebe das Wichtigste im Leben ist, sondern die Nützlichkeit eines Menschen hat Mark bereits verinnerlicht: „Papa, wenn du mir das nicht kaufst/nicht erlaubst, dann komme ich nicht mehr zu dir“.

Übrigens vermochten Frau L.-S. und Herr Ralf K. am 25.07.2008 „nicht sehen“, wie Frau D. Mark beeinflusste. Als ich in dem Gerichtsgebäude erschien, legte Frau D. ihren Hand um das Kind Mark Gurewitsch, damit dieser wusste: es ist nicht erwünscht, dass du von mir zu deinem Vater gehst. Gleiches passierte, als ich mich von Mark nach dem Gerichtstermin verabschieden wollte. Da ich diesmal aber Frau D. aufforderte ihre Machthand wegzunehmen, schritt Herr K. heran und nahm Mark von der Frau D. weg.

Mark will auch deswegen nicht zu mir kommen, weil sich all seine früheren Kumpels langsam von ihm abwenden. Er wird für sie immer uninteressanter, da sie wesentlich weiterentwickelt sind als er. Sie toben sich zwar gern auf einem Spielplatz zusammen aus. Sobald es aber zum Fußballspiel o.ä. oder gar zu den Spielen in der Wohnung (Basteln, Tabu, Scrabble o.ä) kommt, ist es mit dem gleichen Entwicklungsniveau vorbei. Mich beunruhig allmählich die Tatsache, dass auch in Wuppertal Mark immer weniger mit den Jungs und mehr mit den Mädels Kontakte hält und eingeht.

„Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht (Art. 6, Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland). Sie höchstpersönlich machen mir aber deutlich, dass ich meinen Sohn nicht erziehen darf, sondern ihn nur als ein Clown unterhalten muss.

Ausnahmslos alle Russisch sprechenden Kinder unseres sozialen Niveaus besuchen „russische“ Schulen, was auch Mark vor noch einem Jahr gern gemacht hat, bis seine Lernwilligkeit durch die „liebevolle“ Kindesmutter regelrecht zerstört wurde. Ich will die Schule nicht besuchen, ich hasse die Hausaufgaben, ich bin ein mittelmäßiger Schüler haben sie selbst am 25.07.2008 von Mark gehört.

Sie haben selbst am 8.06.2007 und am 25.07.2008 von Mark seine Antwort auf die Frage, was er am liebsten spielt, gehört: Computerspiele. Und trotzdem lügt Frau D. wie auch JA-Dame L., dass der Medienkonsum bei Mark begrenzt wird usw.

Das „Gutachten“ von B. ist so ein unbeschreiblicher Unfug nach dem Motto „Wes Brot ich ess’, des Lied ich sing’“, dass ich darüber keine Worte verlieren möchte.

In der TV-Reportage „Wenn Jugendämter versagen. Warum Lea-Sophia sterben musste“ von Catherine Menschner und Michael Richter (NDR fernsehen, 2008) wurden mutige Worte über das Gutachtenerstellen gesprochen:

Familienrichter Ernst Elmar Bergmann: "Es geht sogar weiter. Man weiß, man kennt seine Sachverständigen. Wenn ich eine Frage in einer bestimmten Richtung geklärt haben will, dann suche ich mir einen Sachverständigen aus, dessen Richtung so ist. Das ist ein großes Manko. Es gibt keine Regel, dass Sachverständige nach ihrer fachlichen Qualifikation ausgewählt werden. Das sollte man meinen, dass sie danach ausgewählt werden. Sie werden aber nach dem Bekanntheitsgrad mit dem Richter ausgewählt. Aber auch, dass die Ausbildung der Familienrichter zu schlecht ist, als dass die gute von schlechten Sachverständigen unterscheiden können."

Rechtsanwalt Thomas Zebisch: „Das z.B. ist eine Rechtsverletzung. Wenn ein Gutachten angegriffen wird. Fundiert, also substantiert. Dann halte ich es für eine Verpflichtung gerade in so einem gravierenden Fall ein Obergutachten zu machen. Wovor haben die Richter Angst? Was kann denn passieren, außer dass eben das neue Gutachten da ist? Was kann passieren, wenn ein neues Gutachten das Alte nicht bestätigt und sie dann an ihrer Entscheidung nicht festhalten können?! Also ist diese Verweigerung eines Obergutachtens für mich eine Form der Rechtsbeugung“

Ich kann mich noch sehr gut an unseren Kennenlernens-Gerichtstermin im Januar 2007 erinnern, als Sie folgende Worte beiläufig in den Raum reingeworfen haben: „Ich will nicht auf der erster Seite der BILD-Zeitung stehen“. Den Sinn dieser Worte habe ich zuerst nicht begriffen. Er wurde mir später vom Herrn K. erklärt: Frau Horn hat sie so stark stigmatisiert, dass überall der Name „Gurewitsch“ mit schrecklichen Taten verbunden wird. Wir – sie mit meiner Hilfe – müssen jetzt diesen Stempel wegwischen. Dafür brauchen wir Jahre. Damit Sie wissen: zwei Amtsgerichte – Gießen und Düsseldorf – haben festgestellt, dass ich von Frau D. verleumdet wurde. Übrigens gegen keinen dieser Beschlüsse hat Frau D. eine Beschwerde eingelegt. Sie ging nicht zu den nächsten Gerichtsinstanzen, da sie wusste, dass sie lügt. Aber ihr Ziel hat sie erreicht: sie bekam das Bleiberecht in Deutschland und Mark sicherte ihr dieses samt der Sozialhilfe.

Aber als ich diese Dame wegen Verleumdung anklagte, sagt mir ihre ehemalige Kollegin vom Amtsgericht Düsseldorf Frau Dr. Hesselbarth, dass ich niemals mit dieser Klage in Deutschland Erfolg haben würde, obwohl ich im Recht bin: Frauen dürfen in unserem Land beliebige Lügen erzählen.

Ihre persönliche Arroganz lebt sich in dem Beschluss vom 15.06.2007 zu AZ 61 F 16/07 aus: „Insbesondere ist es dem Kindesvater ausdrücklich verboten, die Kindesmutter zu beleidigen, zu defarmieren [es wurde bestimmt „diffamieren“ gemeint] oder sonst wie schlecht zu machen“. Sie wissen bestimmt besser, als ich, wie es zwischen mir und Frau D. ablief. Diese Dame sagte mir, dass sie ihre Beine breit machte, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Und dass sie es auch zu Viert in einem Raum trieb. Dass diese Dame eine Zielehe mit mir eingegangen war und die Kindesentführung langfristig geplant hat, bestreitet sogar die Ex-**tsts - ID 4** nicht mehr. Es tut mir gar nicht leid, dass ich es nicht zulasse mir zu verbieten die Wahrheit zu sagen.

Als ich meinem Sohn die Märchen vorgelesen habe, in welchen ein netter, freundlicher, hübscher Fuchs andere Tiere betrogen und beklaut hat, um sich selbst zu versorgen, habe ich Mark natürlich die moralischen Seiten dieses Handels erklärt und weinend bat Mark nicht so zu sein, wie die Frau, die ihn geboren hat: hinterlistig, lügnerisch, diebisch.
„Es gehört nicht zur Ausübung des staatliches Wächteramtes für eine den Fähigkeiten des Kindes bestmögliche Förderung zu sorgen / Das Kind hat keinen Anspruch auf eine optimale Förderung und Erziehung / Die Eltern und deren sozioökonomische Verhältnisse gehören grundsätzlich zum Schicksal und Lebensrisiko eines Kindes“ (OLG Hamm, AZ 8 UF 269/07). Lebenspech für Mark Gurewitsch, dass er von dieser Mutter und in diesem rückständig Kinder hassenden Land geboren wurde!

Marks Schicksal sieht schlecht aus: Er wird ein Schulversager werden und auf Drogen und Straftaten umsteigen. Wenn er ca. 12 Jahre alt wird, wird Frau D. alles unternehmen, um ihn loszuwerden. Aber sie muss das nicht beunruhigen: sie werden dann bereits in Rente sein.

Dipl.-Ing. Grigori Gurewitsch


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: Uli am 02. August 2008, 18:30:58
Obwohl einiges gewohnt, bekam ich beim Lesen einen Klos im Hals!

Uli


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: schischni am 02. August 2008, 19:20:21
Hallo

ich muss sagen, ich finde es klasse. Endlich mal jemand der es deutlich ausspricht. Habe es uns ausgedruckt und werden es am Montag zur Beratungsstelle mitnehmen. 
Vieles in diesem Brief ist mit unserer "Sache" identisch.

LG
schischni


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: Uli am 02. August 2008, 19:35:58
ich muss sagen, ich finde es klasse. Endlich mal jemand der es deutlich ausspricht.

Na ja, "klasse" finde ich es nicht. Der Mann musste aufgeben, weil er nicht mehr weiter konnte und ein Kind hat nun keinen Vater mehr. Es ist eher ein Armutszeugnis für diesen (inzwischen feministischen) Staat!

Uli


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: schischni am 02. August 2008, 19:47:50
Hallo Uli,

ich meine ja nicht klasse das dass Kind nun keinen Vater mehr hat, sondern das sich ein Vater mal so wehrt, auch wenn es die reine verzweiflung ist. Denn das ist es und es tut mir auch furchbar leid.
Wer weis, vielleicht hift es ja doch nocht bischen. Werde auf jeden Fall alle Daumen drücken.

Also bitte mich nicht falsch verstehen.

LG
schischni


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: Uli am 02. August 2008, 20:24:34
Also bitte mich nicht falsch verstehen.

Ich habe Dich nicht missverstandem, ich fand nur die Formulierung etwas unglücklich.

Ich glaube nicht, dass der Verfasser mit seinem Schreiben noch etwas Zielführendes erreichen möchte. Ich werte es als letzten (mir durchaus verständlichen) Akt der Selbstbefreiung.
Den Richter wird es wohl darin bestärken letztlich richtig geurteilt zu haben, nämlich einem Querulanten den Weg versperrt zu haben.

Uli


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: Weisnich am 03. August 2008, 00:19:23
Hallo Leute,
ich selbst bin noch nicht an dem Punkt, an dem Herr Gurewitsch ist, allerdings muss ich mich damit befassen, wie ich mit einer solchen Situation umgehe.

Ich frage mich, ob der Weg, den ich gehe, der richtige ist. Durch das Vorgehen meines Richters werde ich das Gefühl nicht los, dass ich einfach nur kalt gestellt werden soll.
Gleichzeitig erinnere ich mich an eine Diskussion mit einem User, den ich mal zu Hause traf. Er war immer einen sauberen und korrekten Weg gegangen, ist regelmäßig vor die Pumpe gelaufen, wurde emotional und finanziell ausgeblutet und hat im Endeffekt nur mit sehr viel Fortune einen Ausgang finden können, der wenigstens auf den ersten Blick gut ist.
Diesen Ausgang fand er aber nicht durch das Gericht, sondern trotz des Gerichts.
Ich sagte ihm damals, dass er den groben Fehler gemacht habe, dass er nicht einfach Fakten schuf.

Vielleicht mache ich genau diesen Fehler jetzt selber.

Gruß,
Michael


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: sadmum am 04. August 2008, 12:26:08
hallo,
bin völlig erschüttert, ob dieses beitrages. bin eine frau. ich kann es nicht nachvollziehen--weder das eine, allerdings auch nicht die pauschalierung.

H.


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: kuehn am 07. August 2008, 22:47:35
hallo


mir spricht der brief nur aus der seele!!!
lest bitte alle den artikel wird mein sohn bei mir bleiben !!!!
kommt auf das gleiche raus.


g.kühn


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: gaya am 10. August 2008, 23:04:14
hallo,


gab es von behörtlicher seite je eine reakion auf diesen brief?

auch auf die gefahr hin, das diese frage von vornerein überflüssig erscheint.

mit freundlichen grüssen

gaya


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: BigDaddy84 am 19. Februar 2009, 10:26:32
Ich fühlte mich tief berührt als ich den brief gelesen habe, er beschreibt zum teil die erfahrungen die ich auch gemacht habe!
Interessieren würde mich auch, ob es eine reaktion auf dieses schreiben gab.

Haltet durch....

Mfg

BigDaddy


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: Kidless am 24. Februar 2009, 11:29:16
Obwohl einiges gewohnt, bekam ich beim Lesen einen Klos im Hals!

Uli

Auch wenn dieses Schreiben nun einige Monate alt ist kann ich mich Uli nur anschließen.

Ob es richtig oder falsch war sei da hingestellt.
Ich kann den Verfasser verstehen.

Mich würde es auch interessieren ob es zu dem Thema Neuigkeiten gibt.

Keep the faith
Kidless


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: Angelspirit2009 am 20. Juli 2009, 20:51:00
Hallo,

ich  bewundern Ihren Mut mit so klaren und deutlichen Worten den Richter anzusprechen und ihn möglicherweise zum Nachdenken angeregt zu haben....Sie haben mein absolutes Mitgefühl und Verständniss und hoffen für Sie und alle anderen das so eine ungerechte Art und Weise endlich ein Ende hat!
Ich erlebe diese Ungerechtigkeiten nun schon fast 1 Jahr  live als Lebensgefährtin und kann gut nachvollziehen wie sich Herr Gurewitsch wohl fühlen mag !
Ihr Brief hat uns wieder neuen Mut und Kraft gegeben zum weiter Kämpfen.
Auch wir würden sehr gerne Wissen wie es ausgegeangen ist....wir wünschen Ihnen viel Kraft

Familie Angelspirit


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: Dibaa am 20. Juli 2009, 22:48:31
Hi,
also ich bekomme immer mehr Angst bei diesem Brief.
Ich würde mir wünschen das der Richter diesen Brief genau liest und darüber nachdenkt.

Leider befürchte ich das es eine Trotzreaktion seitens des Richters geben wird. Jetzt wird er verklagt weil er keinen Umgang will.

Mfg Dibaa


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: Systemcrash am 25. Juli 2009, 05:05:53
Es fehlt das Bild und der volle Name des Richters. :wink:

Gruß SC


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: Milan am 03. September 2009, 09:58:17
Moin!

Ich bin im selben Gerichtsbezirk wie der Autor des Briefes und strandete beim selben OLG. Nach meinen Erfahrungen sagt der Mann die Wahrheit. So weht hier bei uns der Wind.

Greetz,
Milan


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: wedi am 04. September 2009, 20:21:57
Bei mir läuft es ähnlich.JA immer auf meiner Seite, Verfahrenspfleger und vom Gericht eingesetzte Psychologen und Gutachter auch, aber kein Richter spricht endlich mal das aus was alle denken.Schade, vieleicht ist es für Richter einfacher, salomonisch zu entscheiden frei nach dem Motto "Hein duck die , dor kump nen Damper", der Familiensenat wird das schon machen, Hauptsache ich bin erst mal da raus
.Aber RESPEKT für das durchhalten und trotz Dampfer immer den Kopf über Wasser halten.


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: Milan am 04. September 2009, 22:07:02
@Ulli:
Zitat
Den Richter wird es wohl darin bestärken letztlich richtig geurteilt zu haben, nämlich einem Querulanten den Weg versperrt zu haben.
Glaubst Du, der Schwarzlittel hat das überhaupt vollständig gelesen?


@wedi:
auch ein Rheinländer?

Zitat
Bei mir läuft es ähnlich.JA immer auf meiner Seite, Verfahrenspfleger und vom Gericht eingesetzte Psychologen und Gutachter auch, aber kein Richter spricht endlich mal das aus was alle denken.
Wie bei mir!

Milan


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: wertyha am 12. September 2009, 17:03:32
Klar muss man sagen irgendwie hat er recht,

mir hat die Stelle besonders gut mit dem JA gefallen kenn ich !!

Zu mir haben Sie auch immer gesagt : Sicher befürworte ich den Umgang mit dem Vater und wenigstens 3 Stunden werde ich vor dem gericht befürworten.
Toll dachte ich. Und was mach das -........JA . UMgang mit dem Vater erachten wir als Sinnvoll aber nicht in den angestrebten Maße !

Das Jugendamt interessiert mich einen Dreck muss ich sagen, glab hab die selbe Zeit auf dem Amt bis jetzt verbracht wie ich auch meine kleine gesehen hab und man muss ruhig bleiben. Die Entcheidungen sind immer pro Frau, ausser es geht nun gar nicht mehr........


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: Daisy am 12. September 2009, 19:07:59
Hallo Milan,

leider ist das wohl nicht nur im Rheinland so wie du an unserer Geschichte unschwer erkennen kannst.
Dieser Brief könnte auch von meinem Schatz sein, der ist momentan auch an dem Punkt aufgeben zu wollen.


traurige Grüße
Daisy


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: papa39 am 25. September 2009, 17:12:47
Hallo,

bei unserer Trennung waren die Kinder 5 und 8 Jahre alt. Sie leben seither bei der Mutter. Es gab viele Versuche von der Mutter und ihrer Verwandtschaft, meine Kinder zu entfremden, aber (waren die Versuche zu schwach oder meine Kinder zu stark?) wir haben nach 7 Jahren  immer noch  Kontakt, wenn auch eher lose (200 km Entfernung).

Die Erfahrungen mit dem FamGericht kann ich so bestätigen, wenn ich auch darauf verzichtet habe, das OLG einzuschalten.

Die Richterin, die 2 Kinder im selben Alter hat, hat natürlich extrem viel Verständnis für das Los der "armen" Mutter und gibt mein Geld mit Hingabe aus; alles zum Wohle der Kinder, klar. Da fällt dann auch schon mal der Satz: "Kümmern Sie sich um Ihre Kinder." Dass meine Versuche durch gezielte und attraktive Gegenangebote ins Leere laufen, spielt keine Rolle. Und auf meinen Hinweis auf die Entfernung kam dann ans Licht, dass ihr das gar nicht bewußt war ("Ach so, Sie wohnen ja gar nicht hier")!!!! Warum sollte sie sich auch mit den an der Verhandlung beteiligten Personen auseinander setzen??

Ich wünsche Dir, Grigori, dass deine Kinder stark genug sind. Dann werden sie eines Tages auch zu Dir finden!

Viele Grüße
papa39


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: heidschnucke am 02. Oktober 2009, 12:00:14
Hallo,

uns wurde beim Lesen richtig schlecht.
Was kann man(n) denn tun, wenn jeder einfach erzählen kann, was er/sie will, ohne irgendwas beweisen zu müssen. JA etc. wiegen einen in Sicherheit und wenn's drauf ankommt, wird man hängengelassen. Aber das ist wohl der Unterschied zwischen Strafrecht und Familienrecht. Viele Dinge im Familienrecht lassen sich nicht messen (z.B. Fördermöglichkeiten, Kindeswohl, etc.) und Beweise interessieren niemanden bzw. gelten nicht. Es wird nur an Aussagen festgehalten von mehr oder weniger qualifizierten Personen. Wer dabei unter wessen Einfluss steht ist unerheblich.

Wir finden den Brief nicht ermutigend wie ein anderer User schrieb. Wir empfanden es eher als Warnung, vor das OLG zu ziehen. Uns machte es richtig Angst und wir wünschen dem Betroffenen alle Kraft der Welt und dass er weiter für sein Kind da sein kann.
Schön, dass es jemand mal auf den Punkt gebracht hat, wie so manche Behörde etc. arbeitet.
Uns würde interessieren, ob es in irgendeiner Form irgendeine Reaktion gab (seitens Gericht).

Gruß


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: Rainbow76 am 02. Oktober 2009, 19:35:48
Uns würde interessieren, ob es in irgendeiner Form irgendeine Reaktion gab (seitens Gericht).

So wie ich unsere Gerichte einschätze, gab es für diesen Brief nen sattes Ordnungsgeld...  :knockout:


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: randy2201 am 25. Oktober 2009, 23:06:56
verzeiht!!!
aber das schreiben an das oberlandesgericht!?
hat dieser vater nicht um sein kind gekämpft!? das oberlandesgericht hat ihm sein kind wieder weggenommen...so war es auch bei mir!
mit diesem schreiben wird er aber dem oberlandesgericht genau das bekunden was sie wollen!
er wäre nicht in der lage ein kind zu versorgen.
bei gericht kann man nichts auf der menschlichen art und weise gewinnen, nur psychlogisch!!!
mit diesem schreiben aber wird er sich als vater die bretter unter den füßen wegziehen!!!

liebe grüße randy


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: midnightwish am 26. Oktober 2009, 07:18:56
Hallo randy,

ohne die Gesichte zu kennen, sollte man sich kein Urteil erlauben.

Wenn ein vater viele jahre um sein Kind kämpft und immer wieder verliert, dann hat er mein vollstes Verständis irgendwann aufzugeben. Vor allem dann, wenn auch das Kind, aufgrund der mütterlichen Beeinflußung, nichts mehr mit dem Vater zu tun haben will.

Weißt du, wie du reagieren würdest, wenn du nach 5,6,7 oder 8 jahren Kampf reagieren würdest? Was du tun würdest, wenn dein Kind zu dir sagt, dich nicht mehr sehen zu wollen?

Tina


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: DeepThought am 26. Oktober 2009, 08:08:01
Moin,

hat dieser vater nicht um sein kind gekämpft!?
Ich kenne den Vater persönlich und behaupte, er hat mehr gekämpft als so mancher Maulheld.

DeepThought


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: Milan am 26. Oktober 2009, 09:51:42
Moin!

Aus dem Brief geht doch hervor, dass er mächtig gekämpft und dabei alle Federn gelassen hat. Ich meine, dass das OLG froh sein kann, dass er nur diesen Brief geschrieben hat. Garantiert hatte er in stillen Stunden ganz andere, viel extremere Ideen.

Mancher Richter hätte es wahrlich verdient selber mal einen Hausbesuch vom Vater zu bekommen...

Milan


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: brille007 am 26. Oktober 2009, 10:26:09
naja...

...neu in ein Forum wie dieses zu kommen, einen alten Thread auszugraben und ohne Detail- und Sachkenntnis mal eben schnell zu behaupten "der hat alles falsch gemacht" entspricht dem "Bundestrainer-Syndrom": Nach einem verlorenen Fussballspiel können auch Millionen von deutschen Hobby-Experten ganz genau sagen, was schief gegangen ist - und was nicht schiefgegangen wäre, wenn man SIE vorher mal gefragt hätte.

Jeder blamiert sich halt, so gut er kann...

Grüssles
Martin


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: Rainbow76 am 26. Oktober 2009, 13:52:42
Liebe Mitleser...

also ich kann hier nicht erkennen, das @Randy geschrieben hat, dass der Vater nicht um sein Kind gekämpft und das er alles falsch gemacht hat!
Er schrieb nur, dass dieser letzte Brief an das Gericht, dieses wohl in der Ansicht bestätigen wird und das sich der Vater damit seine Chancen für eine eventuelle Zukunft noch weiter verbaut hat. Mehr lese / sehe ich da nicht... ;)

Ich persöhnlich sehe das so, dass der Vater einfach in die Hoffnunglosigkeit verfallen ist, was bei einem Rechtstreit über Jahre auch ein menschliches Recht ist vorallem wenn einen letztendlich der Boden unter den Füssen weggerissen wird und das er mit diesen Brief "einfach nur" seinen Unmut und seiner Hoffnungslosigkeit einfach Luft gemacht hat um mit der "Sache" für sich nun erstmal abzuschließen.
Ob dieser Brief an den Richter der richtige Weg ist bzw. war, mag jeder für sich selbst beurteilen... Verständnis kann man aber dafür aufbringen auch wenn es vielleicht in dieser Art und Weise falsch war.

Mit Besten Grüßen...

Rainbow


PS: Ich hoffe ich bin mit meiner Ansicht nun nicht auch diesem "Bundestrainersyndrom" verfallen...  :wink:



Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: randy2201 am 26. Oktober 2009, 16:08:55
hallo tina!
ist schon wahr was du sagst, aber wer ausser ihm selbst kennt schon den genauen ablauf...
ich selbst habe auch monate gegen das jugendamt gekämpft... eingaben, dienstaufsichtsbeschwerde uns mehr. alles ohne erfolg.
meine beiden töchter aus erster ehe haben auch ohne grund den kontakt zu mir abgebrochen, die kleine hab ich 8 jahre nicht mehr gesehen.
aber nie im leben gewinnst du bei gericht mit menschlichen gefühlen!

liebe grüße!!


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: midnightwish am 26. Oktober 2009, 16:32:29
Ja, dieser Vater hatte vor Gericht aber schon definitiv verloren. Es gab keine weitere Möglichkeit mehr weiter vor Gericht zu ziehen. Und ich persönlich ziehe meinen Hut vor diesem vater, der dem Richter mit diesem Brief vor Augen führt, was angerichtet wurde.

Und wenn es dem Richter auch nur 5 min Schlaf geraubt hat hat sich das gelohnt


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: randy2201 am 26. Oktober 2009, 16:52:44
vor gericht ist jeder vater und jede mutter mit ihrem anliegen nur ein aktenzeichen!
mit jedem richterspruch entet dieses aktenzeichen mit entsprechender frist.
dieser vater hat sich aufgeopfert, aber leider erreichen wird er nichts. vor unseren deutschen gerichten werden wir als normale bürger keine gerechtigkeit erfahren.
leider muß ich sagen, wenn dieser vater jahrelang bei gericht um sein kind kämpft und zum schluß androht sich umzubringen... somit macht er alle jahre des kampfes ungeschehen.
seht die sache nicht menschlich, vor gericht sind wir alle nur nummerfolgen die bearbeitet werden.

wenn ich an meine töchter denke kommen mir auch die tränen, aber was hilft es mir?  meine mädels sind nun in dem alter das sie selber nachdenken und ich warte ab bis sie kommen.

nein glaubt mir, mit menschlichen denken kommt heute keiner ans ziel, strategie ist gefragt!


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: DeepThought am 26. Oktober 2009, 17:04:46
nein glaubt mir, mit menschlichen denken kommt heute keiner ans ziel, strategie ist gefragt!
Das ist mir jetzt irgendwie ganz neu und ich könnte hierzu wahrlich Nachhilfe gebrauchen. Vielleicht in einem gesonderten Topic? Danke.


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: LinasPapa am 13. November 2009, 21:58:58
An dem Kurs nehme Ich dann auch gern Teil !  :wink: kanns gebrauchen


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: Agent_Zero am 14. November 2009, 12:24:32
Hi Randy,

Zitat
dieser vater hat sich aufgeopfert, aber leider erreichen wird er nichts. vor unseren deutschen gerichten werden wir als normale bürger keine gerechtigkeit erfahren.

Ja und nein. Ihm ging es in letzter Instanz, bzw. mit seinem offenen Brief vielmehr darum, nach seinem
verlorenen Kampf die Schweinerei ans Tageslicht zu bringen.

Natürlich hat man in der Maschinerie des Gerichtes mal solche und mal solche Karten. Und keiner möchte
eine schlechte Karte ziehen.

Nur wenn dieser Kampf andere davor schützen kann, war er dennoch nicht verloren.

Gruss
Agent


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: Papa09 am 17. Dezember 2009, 16:42:29
Ich habe den Brief gelesen und er beschreibt genau das was ich für mich und meine tochter beführchte.... leider kenne ich das mit den Verleumdungen.... keiner Glaubt einem Mann wenn die Frau was sagt... Ich hoffe das du durch schreiben dieses Briefes vieleicht noch mal Kraft gefunden hast.

Benjamin


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: NeedMyGirl am 20. Dezember 2009, 13:26:39
Dieser Brief macht mich fertig.

Ich habe so große Angst, dass ich das auch alles durchmachen muss. Und ich denke, dass ich das alles nicht durchstehen werde. Die letzten Jahre waren eigentlich schon zu viel für mich.

Für mich gibt es nur noch eine Frau im Leben, die mir wirklich wichtig ist. Und das ist meine Tochter.

Und wenn man sie mir wegnimmt, werde ich daran zugrunde gehen.


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: michaelz am 26. Januar 2010, 21:03:19
ich kann nicht mehr!!

ich kann meine tränen nicht mehr zurückhalten!
es tut mir so unendlich leid umd deinen jungen und um eure beziehung

ich hoffe ich werde stark genug in meinem kamf sein denn ich habe bereits einen selbstmordversuch wegen
meines machtlosen daseins im kamf gegen meine(dr)ex um den umgang hinter mir!
aber ich kann sagen ich bin gestärkt daraus hervorgegangen


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: Specialized SX am 09. Februar 2010, 21:32:59
Oh mein Gott, ich bekomme Angst um meine Tochter... Siehe meinen Beitrag: Meine Tochter soll mit einem Kriminellen leben?!?


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: Agent_Zero am 09. Februar 2010, 22:28:30
Zitat
Zitat von: randy2201 am 26. Oktober 2009, 16:52:44
nein glaubt mir, mit menschlichen denken kommt heute keiner ans ziel, strategie ist gefragt!

Das würde mich jetzt allerdings auch näher interessieren. Das wäre dann faktisch eine Generallösung!?!


Jedenfalls hut ab vor dem offenen Brief. Ich wette, viele hätten nicht den mumm, ihre Gedanken, Wut
und die Enttäuschung so kundzutun.

Gruss
Agent


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: OlliT am 15. Februar 2010, 22:37:20
Wenn ich das ganze hier lese so habe ich noch mehr Angst und das obwohl ich mich kontinuierlich immer um meine Kinder gekümmert habe und meine Frau hingegen nicht anwesend war.


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: VerusGrond am 16. Februar 2010, 08:11:02
Hallo zusammen !
ich erlaube mir folgendes Zitat einzustellen . . .

....tiefer Ekel ....

"Ich war von 1973 bis 2004 Richter am Landgericht Stuttgart und habe in dieser Zeit ebenso unglaubliche wie unzählige, vom System organisierte Rechtsbrüche und Rechtsbeugungen erlebt, gegen die nicht anzukommen war/ist, weil sie systemkonform sind. Ich habe unzählige Richterinnen und Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte erleben müssen, die man schlicht "kriminell" nennen kann. Sie waren/sind aber sakrosankt, weil sie per Ordre de Mufti gehandelt haben oder vom System gedeckt wurden, um der Reputation willen. In der Justiz gegen solche Kollegen vorzugehen, ist nicht möglich, denn das System schützt sich vor einem Outing selbst - durch konsequente Manipulation. Wenn ich an meinen Beruf zurückdenke (ich bin im Ruhestand), dann überkommt mich ein tiefer Ekel vor 'meinesgleichen'."

Frank Fahsel, Fellbach, in der "Süddeutschen Zeitung", 9.4.2008


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: max23 am 20. Februar 2010, 00:36:31
Hut ab, vor dem Mut und traurig das es soweit kommt.
Habs mit Tränen in den Augen gelesen. Leider kein Einzelfall.
Einfach nur traurig find ich. :frustrierend:


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: so-oder-so am 15. April 2010, 13:35:55
Rattatataaa...das habe ich auch gemacht. Es gibt tatsächlich Schreckenssenate, und leider nicht zu knapp. Meine persönlichen Schreiben haben die Frau Richtern Gastrop am OLG München, die übrigens 1 Monat nach meinem Urteil in Pension gegangen ist und danach das selben Gericht ein genau gegensätzliches Unrteil in einem anderen Fall gesprochen hat, absolut nicht berührt. Väterfeindliche Gerichte sind leider Alltag.

Ich habe zwei Aktenordner voll mil väterfeindlichen Parolen einer wildgewordenen Richterin!!!

Kopf hoch. Leider geht das Leben weiter. Ich bin auf jeden Fall mit meinen Herz und auch gedanklich bei Dir.


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: marcus7170290 am 06. Mai 2010, 22:36:22
Habe nicht alles Lesen, fehlt mir die Kraft dazu, aber gib deinen Sohn nicht auf. Meine Ex hat das Alleinige Sorge Recht bekommen und ich fühle mich wie ein Schwerverbrecher obwohl ich alles für meine Tochter gemacht habe. und werde nun vor dem OLG MÜnchen Familiensenat Augsburg weiter dafür kämpfen, dass wir Väter auch Rechte haben. Kämpfe gegen GWG München Gutachen und habe in Dr. Werner Leitner jemand gefunden, der das Gutachten  der GWG angreift und auseinander nimmt


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: Agent_Zero am 06. Mai 2010, 23:07:04
Moin,

an diesem System sind schon viele zerbrochen. Ich denke, es ist auch mit die Motivation
die man sich gegenseitig gibt, die es ausmacht, weiterzukämpfen.

Einsehen werden es die Behörden wohl nie. Es wird ein ewiger Kampf bleiben. Es wird
weiter persönliche Höhepunkte und nie erreichte Höhen geben, sowie es weiter Einzel-
schicksale geben wird.

Jedoch gilt: Nur wer weiter kämpft, kann etwas erreichen.

Wenn jedoch nichts mehr geht, ist es verständlich, dass der eine oder andere kapituliert.

Wenn der beschwerliche Weg an der Gesundheit nagt, ist man(n) mehr oder weniger genötigt,
kürzer zu treten, oder neue Wege zu beschreiten.

Sonst kann der Weg schlimm enden.

Gruss
Agent


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: marcus7170290 am 06. Mai 2010, 23:25:31
*vollquoting gelöscht*

Da ich nur alle vierzehn Tage meine Tochter sehen durfte, ging es mir auch sehr an die Substanz, Aber jedes mal wenn meine Tochter bei mir war, hat sie mir gezeigt, wie sehr sie mich liebt und an mir hängt. So das ich " gezwungen " war, den Kopf hoch zu halten. Und nachdem meine Ex per Gericht alles hatte ( Sorgerecht) kommuniziert sie aufeinmal mit mir, was vorher angeblich nicht möglich war, warum sie das Sorgerecht bekam.
Steht heute vor der Tür und sagt, *** möchte zu Dir kommen, geht das?? Super und es freute mich, vorher durfte  ich nicht mal zu ihrem Geburtstag anrufen, da bekam ich vom JA die schlimmsten Vorwürfe.
Trotzdem muss ich weiter kämpfen, da ich die entziehung des Sorgerechts einer Entmündigung gleichsetze
Anm.: Bitte keine Realnamen. Forenregeln (http://www.vatersein.de/forum-topic-878.0.html) beachten!
Und bitte ein "Hallo" und "Gruß" ist durchaus höflich, oder benimmst du dich auch irl so stoffelig?


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: Berner am 12. Mai 2010, 22:08:09
Hallo marcus, diesen Brief zulesen ist denke ich für mich nicht nachzuvollziehen was du und dein Sohn durchmachen musstet. Ich glaube das keiner richtrig verstehen kann, was ihr durchgemacht habt. Man kann es vielleicht ahnen.
Ich stehe gerade am Anfang im Kampf um meine Tochter und habe einige wenige Erfahrungen wie ihr schon durch. Aber dein Brief geht mir durch alle Nerven, denn es ist unfassbar wie die Richter und Jaleute mit ihren Mitmenschen umgehen. ALLES ZUM WOHL DER KINDER !!!!!!! HAHAHAHAHAHA!

Euch beiden wünsche ich alles Gute und höre nicht auf zu kämpfen, denn alles wird gut. Die Hoffnung stirbt zu letzt.

Bye Berner


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: brille007 am 12. Mai 2010, 23:02:01
Hallo marcus, diesen Brief zulesen ist denke ich für mich nicht nachzuvollziehen was du und dein Sohn durchmachen musstet. Ich glaube das keiner richtrig verstehen kann, was ihr durchgemacht habt.
Damit es nach einem unsinnigen Vollquoting keine Verwechslungen gibt: Dieser Brief wurde vor knapp zwei Jahren von einem gewissen Grigori Gurewitsch verfasst und an den zuständigen Richter geschickt.


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: Berner am 13. Mai 2010, 11:06:16
Moin,
als ich gestern den Brief gelesen habe und den falschen Autorennamen geschrieben habe, kann bei dem Inhalt passieren. Dieser Brief errinnert mich an das was hinter mir und vor mir liegt. Wenn man so einen Brief an den Richter schickt, dann muss man sehr viel unfassbar Negatives durchgemacht haben.
Selbst nach knapp 2 Jahren verfehlt der Brief seine Wirkung nicht, weil wir es selbst immer wieder ähnlich erleben. SCHEIßSYSTEM

Seit einem Jahr kämpfe ich um meine Tochter und stoße immer wieder an den Scheißbehörden an. Leider muß ich immer weiter den Verfall meine Kurzen mitansehen.

Gruß Berner


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: chiarasdad am 30. Mai 2010, 20:57:51
Hallo zusammen,

also ganz ehrlich, mir wird jeden Tag in diesem Land mehr schlecht und der Spruch......." ich kann gar nicht soviel essen, wie ich ko.... könnte" der trifft es auf den Punkt..........
ich bin erst seit heute hier und ganz ehrlich, ich sehe diesen Weg auch auf mich zu kommen..............meine Ex tut alles, was sie denkt das es für sie gut ikst und alle drumherum müssen damit leben und genau solchen Frauen wird eben nicht mal eine Grenze gezeigt, weil ja einfach der Mann der "böse " ist.............

ich wünsche dem Schreiber einfach die Kraft das alles zu überstehen und das Glück, das sein Sohn ihn irgendwann finden will.............

MfG Peter


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: Agent_Zero am 30. Mai 2010, 21:34:10
Moin Chiarasdad,

...der Schreiber des Briefes hat "seinen Kampf" verloren, deswegen auch der Brief
an den Richter, in dessen Verantwortung dies passierte.

Gebracht hat es ihm unter Umständen nicht viel und eventuell etwas ärger. Jedoch
ziehe ich meinen Hut davor, hinter der Sache zu stehen und die Meinung zu vertreten,
auch wenn es mal rauher wird.

Gruss
Agent


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: mikkian am 20. Juni 2010, 19:00:37
Hallo zusammen,

ich habe mir gerade diesen offenen Brief durch gelesen. Ein wenig erinnert das mich an mich selber als ich versuchte wenigstens noch ein wenig Mitspracherecht an der Erziehung des Kindes zu haben.
Es gab einige Termine beim JA, dort hatte die Mutter dann immer versichert das der Junge keine Filme oder Playstationspiele spielt die nicht für sein Alter frei gegeben sind zu sehen bekommt, ebenso würde der Junge doch gar nicht stundenlang vor irgendwelchen elektronischen Geräten sitzen.
Alles Lügen der Mutter, aber ich musste das auch so hinnehmen und habe irgendwann aufgehört darum zu kämpfen, es bringt nichts und in aller erster Linie wurde das Kind damit belastet ("Du darfst Papa nicht erzählen was Du zu Hause machst).
Mal eine kleine Geschichte, was Mütter alles so dürfen:
Als der Junge ca. 8 Jahre alt gewesen ist hat er Urlaub auf Mallorca mit seiner Mutter und seinen Großeltern gemacht. Dort hat er sich beim spielen den Arm gebrochen und die Mutter befand es nicht als notwendig den Jungen dort ausreichend ärztlich behandeln zu lassen. Nach der Rückkehr der beiden habe ich mir sofort den Jungen geholt und bin ihm ins Krankenhaus gefahren, dort bekam er einen Gips und der Unfallchirug meinte wir hätten Glück das der Bruch noch nicht weiter zusammen gewachsen ist, sonst hätte der Arm gebrochen werden müssen.
Gleichfalls erzählte mir die Mutter dann aber sie wäre bei einem Heilpraktiker auf Mallorca gewesen, der Junge müsste jetzt diese spanischen Medikamente nehmen, wofür sie seien konnte sie mir nicht beantworten (und spanisch kann ich auch nicht), nur das er sie nehmen müsste. Ich bin dann mit meinem Jungen zu meinem Hausarzt und habe ihm die zur Hälfte gefüllte Plastiktüte mit Medikamenten gezeigt. Mein Arzt meinte diese einen Tabletten die der Junge nehmen sollte könnte er soweit als Durchfallmittel erkennen, dabei hatte der Junge gar keinen Durchfall zu der Zeit. Und den Rest der Medikamente solle ich mal vernichten, besser wäre das...
Vom Jugendamt bekam ich nach diesem Vorfall nur gesagt:"Wenn der Junge bei der Mutter ist dann ist das ihre Angelegenheit was sie mit dem Junge macht, ich solle mich da nicht weiter einmischen....

Aber nun wohnt der Junge zum Glück bei mir und wir haben eine Menge aufzuarbeiten.


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: Weekenddad am 22. September 2010, 00:37:47
Die Richter und das JA fahren doch mit uns  :achterbahn: Dieser Mann hat gekämpft und mit diesem öffentlichen Brief ein Denkmal gebaut. Ich hoffe sein Sohn hat die Chance in zu lesen um alles besser zu verstehen. Ich ziehe tief den Hut vor diesem Vater.  :respekt:


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: Agent_Zero am 22. September 2010, 08:26:37
Moin,

irgendwie schon mystisch, tümpelt der Brief (bzw. Thread) immer wieder einmal hoch. Am Freitag geht
es bei mir wieder mal um alles oder nichts.

Mag man es Pessimismus nennen, aber den Thread habe ich mir gedanklich vorgemerkt. Sollte wieder
nichts dabei rauskommen und ich durch die Exekutive oder ähnliches gezwungen werden zu kapitulieren,
werde ich mit Sicherheit nicht wortlos aufgeben.

Dieser Beitrag führt einem immer wieder vor Augen, wie es laufen kann. Die passende (H)exe dazu hätte
ich.

Same shit, different day!

Gruß
Agent


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: Dirk_39 am 26. März 2011, 08:38:03
Ist ein alter Thread, ich weiß.

Aber beim Lesen des Briefes habe ich Respekt vor diesem Vater bekommen, den ich nicht mal kenne! ich weiß, dass Gewalt keine Lösung ist, aber bei manchen Richtern oder Behördenvertretern müsste man sich nicht wundern, wenn die Väter austicken und tatsächlich mal einen Hausbesuch abstatten!



Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: jonas2004 am 20. August 2011, 09:37:08
Habe  höchste   Achtung  vor Diesen Vater  !!!!!   Ich kann es Verstehen  warum man nach Jahren   nicht mehr kann .  Obwohl schon viele wissen das ich im vergleich 0 aber wirklich 0  erlebt habe.



Lg


Jonas 2004


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: Jens Jacob am 04. September 2011, 21:02:08
Hallo Grigori, hallo zusammen,

wenn ich diesen Brief lese, fallen mir sofort ein paar Sachen auf, die ich so nicht akzeptieren kann.
Zum einen ist der RA das Sprachrohr zum Richter. Eigene Briefe an den Richter finden eher wenig Bedeutung.
Es sei denn, der Richter ist faul und hakt dieses Thema ab.
Natürlich kann er dies lesen aber für eine Entscheidung wohl eher nicht relevant.
Außerdem sind es nur ein paar Jahre die verstrichen sind. Blöder Spruch hinterher "Die Zeit heiligt die Mittel"
Habe selbst früher den Richter angeschrieben, heraus gekommen ist gar nichts.
zum Thema Jugendamt: Dienstaufsichtsbeschwerden eine nach der anderen geschrieben. Landen im Papierkorb
oder werden mit einem Kommentar versehen, dass sich die Balken biegen. Nachweislich alles observiert mit einem Bekannten.
Es glaubt mir eh keiner was ich da beobachtet habe und wie die Stellungnahme dann ausging.
Ich hatte einen Familienpsychologen, der quasi auf meiner Seite war. Bei der Verhandlung hat er fast den Schwanz eingezogen.
RA: sind selbständige Unternehmer. Daher ist es wichtig, den/die  Mann/Frau des Vertrauens zu finden.
Will keine Werbung machen, habe aber 2 gute an der Hand, die auch strategisch vorgehen.

Mein Rat hier. Nicht aufgeben, Dein Sohn wird irgendwann die Schwingungen spüren, die für ihn gekämpft werden.
Ich hatte auch ein fast eine Ewigkeit verbracht, indem mein Sohn zu mir sagte: "Geh weg, sonst rufe ich die Polizei"
oder die KM sagte" ** will Dich einfach nicht sehen, Tschüss". Über tausend Kilometer an Leerfahrten hingelegt.


Jens Jakob



Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter,
Beitrag von: Malachit am 04. September 2011, 22:44:36
Hallo Jens Jacob,

seufz ;-(

wenn ich diesen Brief lese, fallen mir sofort ein paar Sachen auf, die ich so nicht akzeptieren kann.
(...)
Mein Rat hier. Nicht aufgeben, Dein Sohn wird irgendwann die Schwingungen spüren, die für ihn gekämpft werden.

Auch hier der Hinweis: Dieser Brief ist inzwischen mehr als drei Jahre alt. Es handelt sich um keinen aktuellen Fall, und wenn du mal Onkel Google bemühst, dann wirst du problemlos feststellen, dass diesem Brief damals ein mindestens vierjähriger Vernichtungsfeldzug voranging, den die Mutter gegen den Vater geführt hat, selbstverständlich mit freundlicher Unterstützung durch die üblichen Hilfstruppen der deutschen Justiz.

Und so wie ich das sehe: Dieser Brief war wichtig, ist wichtig, und wird (leider) noch einige Zeit wichtig sein. Nicht, weil der betreffende Richter ihn gelesen hat (falls er ihn überhaupt gelesen hat) - sondern weil dieser Brief hier veröffentlicht ist, als Anklage und ständige Mahnung, in was für einem Dunklen Zeitalter wir hier in Deutschland leben.

Viele liebe Grüße,

Malachit.


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: Jens Jacob am 05. September 2011, 17:45:17
Hallo Malachit,

habe ich gelesen, dass es hier um keinen aktuellen Fall handelt. Den vierjährigen Vernichtungsfeldzug werde ich mir noch genauer anschauen.
Die Wichtigkeit dieses Briefes ist absolut in Ordnung. Trotzdem nciht aufgeben.
Habe einen solchen Vernichtungsfeldzug selbst Jahre miterlebt.
"Ich will den Sohn umbringen" etc. Misshandlung usw.
Wenn mein Beitrag vielleicht noch dieses Jahr  bei SternTV gezeigt wird, gebe ich rechtzeitig Bescheid.
RTL hat bei mir schon angerufen und möchten meinen Fall moderieren.

Ich glaube, keine Facette wurde bei mir ausgelassen.

Jens Jakob


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: Marko99 am 14. November 2011, 13:23:07
Ich habe den Brief leider auch jetzt gelesen...

Mein Vater hat damals den Kampf um die Tochter aus erster Ehe verloren... War eine andere Zeit damals..

Meine Mutter hat auch ihre ganz speziellen Erfahrungen mit JA und Gerichten zu diesem Thema gemacht...

Und dann noch dieser Brief...

In mir kämpfen gerade zwei Wölfe...Einer der sagt... Kämpfe wie ein Wolf um deine Kinder...und einer lass los...bringt nix..zahl einfach KU... Welchen Wolf soll ich füttern?



Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: Malachit am 14. November 2011, 17:13:33
Hallo Marko,

In mir kämpfen gerade zwei Wölfe...Einer der sagt... Kämpfe wie ein Wolf um deine Kinder...und einer lass los...bringt nix..zahl einfach KU... Welchen Wolf soll ich füttern?

Natürlich den Wolf, der um die Kinder kämpft - was denn sonst?

Viele liebe Grüße,

Malachit.


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: Marko99 am 15. November 2011, 18:07:22
*Vollquoting gelöscht*

Das wollte ich lesen:-) Aber es sind natürlich auch Gedanken die man(n)/ Vater sich stellen sollte und darf.

Wie gesagt, mein Vater hat damals irgendwann gesagt, er möchte nicht mehr.. immer wieder Angriffe von der 1. Frau... sogar Gefängnis, weil er den Unterhalt nicht zahlen konnte und 3 Kinder mit der neuen Frau (meiner Mutter) hat.. 6 Wochen war er dafür weg...

Aber ich bin eine Kämpfer Natur... Und auch ich beherrsche "Dirty Tricks" nicht nur vom skaten damals... Aber will ich auf diese Ebene sinken? Nein...


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: wedi- am 15. November 2011, 19:06:11
Hi
Aber ich bin eine Kämpfer Natur...

Das sollte/muss man(n) auch sein.

Und auch ich beherrsche "Dirty Tricks" nicht nur vom skaten damals... Aber will ich auf diese Ebene sinken? Nein...
Du nicht und ich auch nicht, das Familienunrecht ist aber auf dieser Ebene. :puzz:

Gruss Wedi


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: jjussuff am 16. November 2011, 10:55:42
moin männers... ich war fast ein jahr nicht mehr hier. nachdem ich letztes jahr das sorgerecht für meinen sohn beantragt hatte, hatte ich sowas von die schnauze voll, und musste ich mir erstmal die wunden lecken. durch den plötzlichen tot meines vaters, und der natürlich daraus resultierenden zweimaligen lohnpfändung (man könnte schliesslich etwas geerbt haben), und der nachträglichen diffamierung durch eine richterin (kein gsr bekommen) bin ich dann ein paarmal sonntags in die kirche gegangen. es ist schon erstaunlich, wie schnell man das beten wieder lernt.
...aber wisst ihr was? man lernt noch etwas... vergebung.... und den glauben, dass irgendwan jeder das bekommt was er verdient. irgendwan müssen diese exen und die helferschaft mal zeugnis für ihre taten ablegen. hoffentlich wird es nicht zu hart für diese menschen, denn ohne hilfe sind auch diese aufgeschmissen.
ich für meinen teil habe mit dieser geschichte abgeschlossen. ich mag mir nicht mehr darüber den kopf zerbrechen, weshalb ich regelmässig zu einem grabstein in 200km entfernung, aber nicht zu meinem sohn, der gerade 20km entfernt wohnt gehen kann. wenn er irgendwann alt genug ist, kann er mich gerne besuchen, tür und tor werden für ihn offenstehen. sollte er mich irgendwann mal fragen, warum ich mich angeblich nicht gekümmert habe, dann werde ich auf die homepages von vatersein.de etc verweisen. dann kann er sich selber ein bild davon machen. ich habe etwas gutes getan, ich habe ein kind gezeugt, das ist etwas sehr schönes. 


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: dschoermanizer am 22. Mai 2012, 17:41:20
Auch wenn der Eintrag schon mehrere Jahre alt ist, ist er erschreckend und mehr als je Gegenwart nehme ich an...

Mich würde interessieren, gibt es hier irgendeinen Vater der sein Kind "gewonnen" hat, sein Kind wieder bekommen hat?
Oder ist das Fiktion?


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: VerusGrond am 23. Mai 2012, 04:04:21
Ja, das würde mich auch einmal interessieren - ich verfolge dieses Forum hier bereits seit Jahren - und ich habe ähnliches erlebt. Bei mir waren es sieben Jahre Umgangsvereitelung - obwohl ich die elterliche Sorge habe - der übliche Vernichtungsfeldzug. Neuerdings werden reine Rechtfertigungsgutachten erstellt. Die Beschlüsse in meinem Fall sind nahezu absurd. Wie dem auch sei - ich habe mich nicht entschieden - einen solchen Trauerbrief zu verfassen. Ich gehe die Sache anders an. Das Gericht wird wohl ohne mich verhandeln - denn ich nehme an den Verhandlungen nicht mehr teil - das kann mein RA machen - mein persönliches Erscheinen anzuordnen ist nicht notwendig, weil die vergangenen Jahre keine Regelung des Umgangs hervorgebracht haben. Vielleicht stelle ich auch den Antrag auf  Entscheidung in einem rein schriftlichen Verfahren - schreiben können die ja alle recht gut - nur handeln nicht. Auch den anderen Beteiligten zeige ich deutlich meine Betroffenheit - und weise darauf hin, dass in der nächsten Verhandlung - tatsächlich entschieden wird, ob das arme Kind jemals seinen Vater kennen lernen wird. Ach ja, und es macht durchaus Sinn ab und zu bei der Staatsanwaltschaft, bei dem Gerichtsdirektor und sonstigen Personen anzurufen und nachzufragen wie das eigene Kind überhaupt aussieht.


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: brille007 am 23. Mai 2012, 11:32:58
Moin VerusGrond,

angesichts dieser "Methode"
Das Gericht wird wohl ohne mich verhandeln - denn ich nehme an den Verhandlungen nicht mehr teil - das kann mein RA machen - mein persönliches Erscheinen anzuordnen ist nicht notwendig, weil die vergangenen Jahre keine Regelung des Umgangs hervorgebracht haben.
darfst Du Dich über das Ergebnis weder wundern noch beklagen. Denn bei Familiengerichten werden nicht die Überlegungen oder Gedanken nicht anwesender Kläger geprüft; Dein Verhalten lässt sich auch einfach deuten als "hat kein Interesse am Kind, will nur der Mutter ein bisschen Ärger machen". Der Sinn von Botschaften (auch non-verbalen) entsteht bekanntlich beim Empfänger. Nicht Anwesende haben keine Möglichkeit, hier korrigierend einzugreifen.

Ach ja, und es macht durchaus Sinn ab und zu bei der Staatsanwaltschaft, bei dem Gerichtsdirektor und sonstigen Personen anzurufen und nachzufragen wie das eigene Kind überhaupt aussieht.
klar, dann springen die sofort auf, lassen ihre Arbeit liegen und malen Dir ein Bild von Deinem Kind. Denn bekanntlich ist es eine der Aufgaben von Staatsanwälten (?) und Gerichtsdirektoren, augenscheinlich desinteressierte Väter über das aktuelle Aussehen ihrer Kinder zu informieren...

Strukturiertes und zielorientiertes Handeln bedeutet unter anderem, nicht sieben Jahre lang immer wieder dieselben Fehler zu machen, den eigenen Kopf gegen die Wand zu schlagen und sich über die Schmerzen zu beklagen, sondern ab und an einmal nachzusehen, ob in der Wand auch eine Tür ist...

Grüssles
Martin


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: VerusGrond am 23. Mai 2012, 11:43:03
Nun, das sehe ich etwas anders - nach so langer Zeit weiß man eigentlich doch nicht mehr, was man überhaupt richtig oder falsch machen kann - weil man tatsächlich das eigene Kind nicht mehr kennt. Das ist zwar schade - aber, man muss es zunächst so hinnehmen wie es ist. Versaubeutelt hat man das sicherlich mit. Und ganz ehrlich - natürlich liebt jeder Vater seine Kinder - es hat was mit Zug- und Druckmotivation zu tun - es macht tatsächlich keinen übermäßigen Sinn - zu viel an dem eigenen Kind zu ziehen - es reicht vielmehr manchmal auch aus - deutliches Desinteresse an den Verfahren, den Juristen und den abgeschrägten Gutachtern - nicht jedoch am Kind zu zeigen.


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: sleepy am 23. Mai 2012, 11:51:24
Hallo,

deutliches Desinteresse an den Verfahren, den Juristen und den abgeschrägten Gutachtern zu zeigen.

Noch viel mehr Sinn würde es machen, solche Verfahren dann gar nicht erst anzustrengen.  :phantom:

Gruß
Sleepy


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: VerusGrond am 23. Mai 2012, 18:41:33
Aha welch wundervolle Erkenntnis - am besten wäre es tatsächlich keinen Streit vor irgendeinem Gericht zu führen - weil das natürlich die Atmosphäre vergiftet - und letztlich ist es tatsächlich die gesammelte Helferindustrie, die sich eine goldene Nase verdient, während sowohl die streitenden Eltern und ganz besonders die Kinder dabei auf der Strecke bleiben. Es bleibt also die Frage der Schadensbegrenzung für die Kinder - wo und wann erleiden sie mehr Schaden - durch den Verlust eines Elternteils oder durch den erzwungenen Umgang - genau in diese Situation wurden wahrscheinlich einige Väter und auch Mütter nichtsahnend - den Rechtsanwälten und Gerichten vertrauend - hineingeschleppt. Wir haben es also mit einer hilflosen Helferindustrie zu tun, dessen einziger Zweck es ist Geld zu verdienen. In meinem Fall schickte man mir einen "Gutachter" nach jetzt sieben Jahren Umgangsvereitelung auf den Hals. Nicht etwa, das der das Kind mitgebracht hatte - damit ich es überhaupt einmal kennen lernen kann - nein der suchte tatsächlich Gründe bei mir, warum das Kind keinen Umgang mehr will. Und dann kam er auch noch an und meinte es sei nicht sinnvoll derzeit Umgang zu pflegen - er wolle mit mir vor Gericht darüber streiten.  Ich bin seit Geburt des Kindes Inhaber der elterlichen Sorge und meine, dass das Umgangsrecht ein absolutes Recht ist und sogar Strafrechtsschutz genießt.  Ich habe dem Gutachter mitgeteilt, dass er jawohl nicht ganz dicht sein kann - und dass ich mit ihm gar nichts verhandeln und auch nicht vor irgend einem Gericht mit ihm streiten werde. Er war übrigens der dritte Gutachter und alle drei kamen zu unterschiedlichen Ergebnissen in den angeblichen Beweisbeschlüssen. Da ich tatsächlich nicht ein Mal weiß, wie mein eigenes Kind aussieht muss ich angesichts solcher Willkür und dem Vorgehen der Gerichte den Beteiligten ein absolutes Armutszeugnis ausstellen.


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: VerusGrond am 29. Mai 2012, 18:01:33
@sleepy

um die Motivation engagierter Väter für solche Verfahren zu verstehen  - empfehle ich Dir dringend die folgende Lektüre :

"Psychosoziale Folgen des Vaterverlustes" - deutsches Ärzteblatt, Heft 9, September 2007

wir strengen solche Verfahren NICHT an um die Damen der Schöpfung zu ärgern - sondern um eine vernünftige Sozialisation unserer Kinder sicher zu stellen.

Gruß, Verus


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: Maximahl am 03. Februar 2014, 15:39:10
Ich steh wohl noch am Anfang dieser Erfahrung.....

Doch soviel ist mir wohl schon bewusst, es wird kein gutes Ende geben wenn aus Bequemlichkeit und Desinteresse gekränkten EX...... mit der Macht die Ihr über unschuldige Kinder gegeben wird ihre Rachsucht befriedigen zu können.

MM


Titel: Re: Ein Vater gibt auf: Offener Brief an den Richter
Beitrag von: WolfiRolfi am 27. Februar 2017, 16:34:13
wow bewundernswert