|
Titel: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Wolli66 am 16. Juli 2007, 09:05:16 dear all,
ich heisse wolfgang. bin 41 j und habe hier seit ca. 15 monaten sporadisch gepostet, allerdings nie meine geschichte erzählt oder tagebuch geschrieben. aufgrund aktueller ereignisse, auf die ich später eingehen werde, werde ich ich mich hier jetzt öfter melden, vor allem in tagebuchform...weil ich mir dinge von der seele schreiben muss - verbunden mit dem wunsch, meinungen oder reflexionen zu erhalten... kurz die 'vorgeschichte' ehe mit ex-frau von 1996 bis juni 2007; vorher trennung seit anfang 2006 2 kinder, 9 und 3 jahre den kindern geht es gut, der umgang ist einvernehmlich geregelt...sie sind gerne bei mir... scheidung lief fast reibungslos; alles ist geklärt; dank eines guten nettoeinkommens können ex-frau und ich weiterleben, ohne dass jemand hungern oder dursten oder auf kino verzichten muss.. jetzt zur 'aktuellen' geschichte in kurzform....längerer ausführungen folgen auf wunsch oder bei bedarf durch zufall lernte ich sommer 2006 eine tolle frau kennen...wir waren sehr verliebt, unzertrennlich...und nach mehreren monaten wurde klar, dass die basis unserer beziehung sehr schön und stark ist. sie ist 38 und hat einen sechsjährigen sohn aus einer früheren beziehung. wir begannen von gemeinsamer zukunft, zusammenziehen, gemeinsames kind, heirat erst zuträumen, dann konkreter zu sprechen. gesagt, getan: wir suchen seit frühling diesen jahres konkret nach einer geeigneten wohnung, wurden aber bisher nicht fündig...das thema kind und heirat hatten wir in gemeinsamen einverständnis erstmal soweit nach hinten verschoben, dass ich meine scheidung in ruhe abwickeln werde...sprich wir hatten darüber gesprochen, dass wir anfangen, ernsthaft zu üben', wenn ich geschieden bin.... leider gab es in den letzten monaten immer wieder auch streits, die von ihrer seite mit harten vorwürfen und angriffen geführt wurden... langer rede kurzer sinn: seit gut 3 wochen weiss ich, dass sie von mir schwanger ist. wir waren beide sehr überrascht - zumal sie mir monatelang einredete, dass es in ihrem alter sowieso ein wunder wäre, wenn es ünerhaupt noch klappen würde und wir bestimmt 12 monate üben müssten..lach... statt dessen hat es aber beim ersten mal ...geklappt...sie war glücklich......leider stellte sich bei mir kein glücksgefühl ein!! es war eher ein schock...ich kann nicht erklären warum, aber es kam keine freude auf. sie bekam es natürlich mit und wurde immer verzweifelter und begann mich immer stärker anzugreifen...dass es ein unding wäre, das sich mich nicht freue, dass das allgemein von männern erwartet werden würde, wenn ihre partnerin schwanger wäre usw, dass ich sie allein lässe und dass sie diese extrem belastende situatio nur dann tragen kann, wenn ich mich als partner mit ihr freue. sie und ich begannen uns zurückzuziehen...zu verhärten... gestern die absolute eskalation: sie sagte mir mit kalt-freundlicher stimme, dass sie ja nun damit leben müsste, dass ich kein glücksgefühl aufbringe, jetzt müsste ich aber zumindest meine zusage einhalten und sie heiraten, damit sie finanziell abgesichert ist und sie gesellschaftlich nicht als ledige mutter mit 2 kindern von zwei verschiedenen vätern dasteht, was sie völlig unmöglich wäre ich sagte, dass ich mir momentan nicht vorstelklen kann, sie zu heiraten - nicht nach all den worwürfen und angriffen von ihrer seite, deren heftigkeit ich hier nicht wiedergeben will... da flippt sie aus....drohte mir offen: das mir das sehr leid tun würde...das sich nicht glauben würde, dass ich als 'sieger'aus dieser situation hervorgehen würde...sie würde dafür sorgen, dass ich auch verlierer bin.. ich bin völlig fassungslos! ich bin dabei. wieder auf nomal-null zu kommen und mich auf eine gemeinsame zukunft mit einem gemeinsamen kind zu freuen...bzw. diese freude zu entwickeln...und sie macht druck ohne ende klingt wohl etwas konfus, was ich schreibe... wolli aus düsseldorf Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: 82Marco am 16. Juli 2007, 09:48:29 Servus wolli!
Zitat es war eher ein schock...ich kann nicht erklären warum, aber es kam keine freude auf. Ich würde die Gründe heirfür hinterfragen (passt nicht in Zeitschiene, Problem mit zus. Verantwortung, viell. doch nicht die große Liebe, etceterapepe) und mit ihr reden, wenn Du diese kennst.Deine LG ist sicherlich von diesem Gemütszustand "enttäuscht", denn er steht ja im Widerspruch zu Euren "Träumen", möglicherwesie fragt sie sich auch, ob diese "Nichtfreude" auch für sie gilt? Zitat da flippt sie aus....drohte mir offen: das mir das sehr leid tun würde...das sich nicht glauben würde, dass ich als 'sieger'aus dieser situation hervorgehen würde...sie würde dafür sorgen, dass ich auch verlierer bin. Momentan kannst nur Du beurteilen, wir ernst diese Drohungen zu nehmen sind ... sind diese ernst, würde ich mir überlegen, ob dies der Mensch ist, mit dem ich alt werden möchte.Du kannst eigentlich nur Klarheit schaffen, in dem Du mit Ihr redest und Ihr ehrlich zeigst, was in Dir vorgeht ... mit allen Konsequenzen! Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: weserfrosch am 16. Juli 2007, 10:04:17 Hallo .....
hier scheint es wirklich ein umfassendes Kommunikationsproblem zu geben...... das gemeinsame Gefühl von großer Verliebtheit, gemeinsamen Planungen und Zukunftsträumen zerplatzt wie eine Seifenblase. Kann es sein, dass ihr euch gegenseitig in der Zeit der gemeinsamen "Planungen" auch ein wenig was vorgemacht habt? Ihr habt - so schreibst du - seit Sommer 2006 eine Beziehung - also roundabout 1 Jahr. Ind er Zeit habt ihr trotz der Erfahrungen, die ihr mit anderen PArtnern habt, über Heirat, gemeinsame Wohnung und sogar über ein weiteres gemeinsamen Kind gesprochen? Und besprochen, dass ab deinem Scheidungstermin "scharf geschossen" wird.....? Hallo? Da ist doch klar, dass auch der erste Schuss im Zweifel ein Treffer sein kann....egal, was da vorher für "Übungsszenarien" aufgebaut wurden! Irgendwo kann ich zwar verstehen, wenn man(n) nach langer Zeit einer Ehe mit gemeinsamen Kindern, Scheidung etc. in eine neue Partnerschaft mit großer Eurphorie startet - aber du darfst dich auch nicht wundern, wenn deine jetzige Partnerin bei der beschriebenen 1-Jahres-Beziehung nun gar nicht versteht, warum du dich gar nicht freust, sondern geschockt bist! Ich kann da dem Marco nur recht geben - sprich offen und ehrlich mit ihr. Aber werde dir selbst vorher darüber im Klaren, was DU wirklich willst bzw. wolltest. Und wenn die Träumereien der letzten 12 Monate eben die "falschen empfindungen" waren, dann muss das auch auf den Tisch...... Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: dari am 16. Juli 2007, 10:13:22 Hallo wolli,
beim Lesen haben sich mir die Nackenhaare aufgestellt ! Es gab doch klare Absprachen zwischen euch und wenn ich das richtig verstanden habe, lebt ihr noch nicht zusammen. gestern die absolute eskalation: sie sagte mir mit kalt-freundlicher stimme, dass sie ja nun damit leben müsste, dass ich kein glücksgefühl aufbringe, jetzt müsste ich aber zumindest meine zusage einhalten und sie heiraten, damit sie finanziell abgesichert ist und sie gesellschaftlich nicht als ledige mutter mit 2 kindern von zwei verschiedenen vätern dasteht, was sie völlig unmöglich wäre Da wäre sie nicht die Einzige....davon gibt es auf der Welt viele. Was ich nicht ganz verstehe...was hat eine Heirat mit finanzieller Absicherung zu tun?? Du bist ein "gebrauchter" Mann, der Unterhalt zahlen muss. Hat sie keinen Beruf....Arbeit ? Mich würde vielmehr interessieren....du schreibst, sie bringt ein 6jähriges Kind mit? Wie sieht es da mit dem Kontakt zum Vater aus? Kennt ihr Sohn seinen Vater und hat regelmäßigen Umgang mit diesem? Wie redet sie über diesen bei dir und anderen? Denn genauso, wie sie es beim Ersten macht....würde sie es vermutlich auch mit dir händeln....glaube ich. Ist einfach nur das Bauchgefühl einer Frau....und hab meistens richtig damit gelegen. Also, versuche mit ihr zu reden...so wie es Marco auch schon geschrieben hat....in ruhiger Atmosphäre...vielleicht auf neutralem Boden. Ein Spaziergang im Wald wäre eine Möglichkeit. Sprich mit ihr über deine Gefühle in Ich-Botschaften. Sage ihr, dass du unsicher bist...dass Männer sich nicht freuen müssen über eine Schwangerschaft...genausowenig wie Frauen. Es gibt tatsächlich auch Frauen, deren Freude über das Kind erst mit oder kurz nach der Geburt kam. Also.....überlege in Ruhe, was tief in deinem Inneren los ist und dann rede darüber. Aber lass dich um Himmels willen nicht erpressen oder unter Druck setzen. Ich wünsch dir viel Kraft dafür und das alles gut wird. LG Dari Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Aniram am 16. Juli 2007, 10:29:14 Hallo Wolli !
Ich kann mir vorstellen, wie schrecklich die fehlende Freude Deinerseits für Deine Lebensgefährtin sein muss. Wie frustriert und wie leer sie sich fühlen muss. Andererseits und so traurig das auch sein mag, Freude auf ein Baby ist nichts, was sich auf Befehl und/oder Druck ein- stellt. Ob Du dieses Nichtfreuen erahnen konntest, wer will das außer Dir wissen !?! Wofür ich trotzdem kein und damit meine ich wirklich über- haupt kein Verständnis habe sind so Sätze wie Zitat zumindest meine zusage einhalten und sie heiraten, damit sie finanziell abgesichert ist Zitat da flippt sie aus....drohte mir offen: das mir das sehr leid tun würde...das sich nicht glauben würde, dass ich als 'sieger'aus dieser situation hervorgehen würde...sie würde dafür sorgen, dass ich auch verlierer bin.. Erstens ist in der heutigen Zeit keine Frau mehr gesell- schaftlich ruiniert wenn sie trotz Kinder nicht verheiratet ist... und zweitens hasse ich es, wenn jemand mit Drohungen daherkommt und auf die Erpressertour. Ich könnte noch verstehen, wenn sie von Dir enttäuscht ist und nichts mehr mit Dir zu tun haben will. Ich könnte auch verstehen, wenn sie unter diesen Voraussetzungen das Kind doch nicht kriegen will. Aber ich krieg langsam die Krätze, wenn das erste wonach eine Frau die schwanger ist, der Schrei nach finanzieller Absicherung ist. Da stellt sich bei mir als erstes die Frage nach dem Grund des Wunsches nach einem Baby.... Ich kann Dir nur raten und das sage ich Dir als Frau, heirate sie zumindest derzeit auf gar keinen Fall. Entweder ihr liebt euch, Deine Freude auf das Baby ist wenn ich Dich richtig verstanden habe ja auch bereits ein wenig da und es wird alles gut, oder diese Frau ruiniert Dich endgültig. LG Marina Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Wolli66 am 16. Juli 2007, 10:46:34 dear all,
danke für eure ersten antworten, auf die ich kürz eingehen möchte: @dari doch sie hat bis dato einen beruf. Sie hat einen 30-Std. Vertrag, neben dem sie ihren 6 jährigen Sohn betreut (hat ADHS, was den Betreuungsaufwand exponentiell vergrössert). Sie ist mit ihrem jetzigem Job zeitlich völlig überfordert und hat sich diesen zum 31.08. kündigen lassen (dies war unabhängig von der schwangerschaft geplant). sie ist im sozialpädagogischen bereich in sozialen projekten tätig und in ihrer stadt gut verdrahtet, so dass es für sie kein problem ist, immer wieder an kleinere und größere projekt zu kommen. sie ist KEINE jobverpisserin der sechsjährige hat völlig normalen, regelmässigen kontakt zu seinem vater. der junge liebt seinen vater.der vater ist vom studium direkt in die arbeitslosigkeit und ist recht labil. er zahlt keinen unterhalt; er bezieht ARGE und macht momentan ein massnahme des arbeitsamtes.er hat jetzt die chance, über das arbeitzsamt eine befristete anstellung bei der stadt zu erhalten. meine partnerin würde niemals schlecht von ihm reden. er nimmt das kind immer öfter ausser der reihe, wenn sie arzttermine oder termine im jobn hatte ich versuche ja, mit ihr zu reden, aber ich habe das gefühl, dass wir uns in einem strudel befinden, der immer weiter abwärts führt.... ich habe ihr schon das gesagt, was ich fühle und denke: dass ich sie liebe, das sich mit ihr leben will, dass ich über das baby momentan kein glücksgefühl empfinden kann - das sich mir aber sicher bin, dass sich das noch entwickeln wird und dass ich mir sicher bin, dass es schlön werden wird. dass ich ihre angriffe, vorwürfe, schulmeisterungen nicht ertrage undichmich hierdurch von ihr immer weiter distanziere. dass ich nicht jemanden heiraten kann, der mich fortgesetzt immer wieder so 'angeht'..... @weserfrosch: das mit dem 'sich etwas vormachen' ist so eine sache...ich und wir haben oft darüber nachgedacht, ob wir uns etwas vorgemacht haben. ich dachte eigentlich nein. wir liegen in ganz vielen dingen auf absolut gleicher wellenlänge, lachen ganz viel zusammen, oft blindes verständnis... aber vielleicht gibt es etwas, was ich übersehen habe... hatte aber eigentlich gedacht, das sich erwachsen und lebenserfahren genug bin, mich keine falschen träumen mehr hinzugeben... @marco die gründe sind sicher vielschichtig: ich glaube nicht, dass es mit fehlender liebe zu meiner freundin zu tun hat....eher mit einer mischung aus diversen überforderungsgefühlen....bin selber beruflich extrem belastet bis zum anschlag...werde wenig private zeit haben...vielleicht hat es auch was mit den wachsenden vorwürfen zu tun, die ich von ihr bekomme.. danke update: habe ihr heute morgen eine 'liebe' sms geschrieben und ihr angekündigt, das sich heute abend nach der arbeit zu ihr komme. wolli Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Wolli66 am 16. Juli 2007, 10:53:42 @aniram:
danke für deine worte...sie gehen mir nah, weil sie meinem persönlichem empfinden und dem, was ich momentan denke, sehr nahe kommen das baby war auf vielen gemeinsamen und schönen 'balkongesprächen' gemeinsamer wunsch...es war gemeinsame vorstellung, dass ein gemeinsames baby unsere beziehung perfekt machen könnte...sie sagte dann, dass sie mit mir nur dann ein kind will, wenn ich sie heirate...und für mich war das ok und geut...weil ich sie liebe und weil das für mich ein 'natürlicher ablauf' ist.. wolli Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: weserfrosch am 16. Juli 2007, 10:54:25 hallo wolli
so wie du es beschreibst, war das leben in den letzten 12 monaten ja nicht nur von "friede, freude, eierkuchen" bestimmt....überforderung oder zumindestens anforderungen bis zur belastungsgrenze bei dir.....überforderungen bei deiner freundin, die zur kündigung des jobs bzw. der bitte um freistellung geführt haben... wo ist da realistisch der raum für eure bisherigen träume? insbesondere für ein gemeinsames kind, von dem ihr ja definitiv ausgegangen seid? ich denke schon, dass da vielleicht doch eher der wunsch der vater des gedankens war und dich nun die knallharte realtität an dieser stelle einholt. da wird es schwer, einen rat zu geben oder einen weg aufzuzeigen, zumal deine freundin ja sehr konkrete und deutliche vorstellungen eurer gemeinsamen zukunft hat. zusammenziehen und ein gemeinsames kind zu haben ohne trauschein kommt für sie offenbar nicht in betracht, oder? Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Wolli66 am 16. Juli 2007, 11:01:44 hallo wolli ... wo ist da realistisch der raum für eure bisherigen träume? insbesondere für ein gemeinsames kind, von dem ihr ja definitiv ausgegangen seid? ich denke schon, dass da vielleicht doch eher der wunsch der vater des gedankens war und dich nun die knallharte realtität an dieser stelle einholt. da wird es schwer, einen rat zu geben oder einen weg aufzuzeigen, zumal deine freundin ja sehr konkrete und deutliche vorstellungen eurer gemeinsamen zukunft hat. zusammenziehen und ein gemeinsames kind zu haben ohne trauschein kommt für sie offenbar nicht in betracht, oder? nein, eine beziehung ohne die perspektive einer heirat kommt für sie nicht in frage - ergo auch kein zusammenziehen die knallharte realität....lach..ein schöner begriff...wie gesagt, ich bin kein realitätsferner mensch...die realität wäre auch, zumindest was das wirtschaftliche angeht, problemlos zu machen!...ihre eltern in der gleichen stadt, d.h. ihre mutter kann beim betreuen unterstützen...da ist nichts, was sich nicht von 'intelligenten, tätigen' leuten (ihr zitat) organiseren liesse...es ist eben mein bauchgefühl, was ich nicht einstellt. ..ich empfinde kein glück...wenn ich daran denke, das baby aufwachsen zu sehen und es zu erziehen, dann freue ich mich. und ich freu mich, das mit ihr als mutter zu machen. aber es ist kein eben kein glücksgefühl da...ich empfinde permanenten druck von ihrer seite...der erstickt sehr viel.. wolli Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: 82Marco am 16. Juli 2007, 11:03:11 @wolli:
Zitat update: habe ihr heute morgen eine 'liebe' sms geschrieben und ihr angekündigt, das sich heute abend nach der arbeit zu ihr komme. Ich würde die Gelegenheit beim Schopf packen, sie ausführen und ihr ganz ruhig sagen, daß Du Zitat eher mit einer mischung aus diversen überforderungsgefühlen zu kämpfen hast und daß Dich die wachsenden Vorwürfe und Drohungen zurückdrängen.Die jetzige berufliche Situation ist nicht gerade "beruhigend", um eine Famile zu "gründen". Andereseits hat Euch nun mal das Schicksal ereilt und Du hast ein Recht darauf, daß möglicherweise eine gewisse Zukunftsangst stärker als die bevorstehenden Vaterfreuden ist. Ihr könnt BEIDE daran arbeiten, diese "Überforderung" zu minimieren, in dem Ihr für- und miteinander und in gleicher Aughöhe Euren gemeinsamen Weg geht! :wink: Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Wolli66 am 16. Juli 2007, 11:12:56 @marco
...das habe ich mit ihr schon besprochen....und ist jetzt auch nicht das hauptproblem das hauptproblem ist, dass sie darauf besteht, dass ich sie jetzt auch heirate, so wie ich das auf den 'balkongesprächen' angekündigt habe....und dass die erfahrungen der letzten wochen mich vor der einlösung dieser zusage zurückschrecken lassen. dies führte zu der im eingangspost beschriebenen reaktion ihrerseits.... update: habe mir gerade ausgerechnet, was im falle einer trennung zu zahlen wäre..komme auf 260 KU und ca. 840 BU....1100 ocken, davon 840 für mind. 3 Jahre. wenn esnicht anders geht, mache ich das eben so und versuche, dem kind ein guter vater zu sein. mir bleiben dann noch 1200 im monat und das werde ich überleben wolli Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Aniram am 16. Juli 2007, 11:16:17 Hallo Wolli !
Ich kann ihren grundsätzlichen Wunsch nach Heirat der ja eigentlich auch ein gemeinsamer war, schon verstehen. Was mich daran stört ist ihre Vorstellung nach finanzieller Absicherung. Eine Heirat sollte nicht vorrangig unter diesem Gesichtspunkt erfolgen. Und nach diesen Worten Zitat und hat sich diesen zum 31.08. kündigen lassen ist es für mich schon fraglich, ob sie sich mit einem gemein- samen Kind nicht doch persönlich absichern wollte. Weil welche Frau, besonders wenn sie für ihren Sohn keinen Unterhalt bekommt kann es sich sonst leisten, ihren Job auf- zugeben ? Doch nur eine die davon ausgeht, künftig von jemand anderen (sprich von Dir) erhalten zu werden. Klar drängt sie da jetzt doppelt auf Heirat, weil derzeit die Sachlage ja immer noch so ist, daß Du für sie ohne Heirat nur 3 Jahre unterhaltspflichtig bist. Ich leiste gerne Abbitte sollte ich mich irren, aber für mich stinkt das Ganze derzeit gewaltig nach beabsichtigte Abzocke. Ganz besonders unter dem Gesichtspunkt, daß die letzten Monate nicht das Gelbe vom Ei waren und es scheinbar doch Zwistigkeiten und Streit gab. Ich wollte doch niemand heiraten, wo es schon vor der Ehe nicht so besonders gut klappt. Weil diese Streitigkeiten hatten mit dem Baby und Deiner mangelnden Freude ja überhaupt nichts zu tun. Da stimmt was nicht. LG Marina Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Wolli66 am 16. Juli 2007, 11:30:33 @aniram
man kann meiner freundin vielleicht einiges vorwerfen, aber sicher nich finanzielle abzocke,,,sie der un-materiellste mensch, den ich in meinem leben kennerlernte! ich versuche das mir ihrem job und der küpndigung nochmal präziser zu beschreiben: wie gesagt, sie hat einen 30 stunden vertrag und betreut nebenher als alleinerziehende mutter ihren sohn, der adhs hat. sie ist in ihrem tagesablauf extrem belastest und hat keine ressourcen zusätzlich mehr für irgendwas. der job hat zu viele stunden und ist eigentlich nicht mit den notwendigkeiten an die erziehung ihres sohnes vereinbar. darüber hinaus ist der job auch von der tätigkeit her nicht das, was ihr zugesagt wurde...ausserdem wird immer wiedrer verlangt, dass sie mal hier, mal da länger macht. wenn sie dann 14:30 die aufsteht, um ihren sohn von der ogata abholt, machen alle grosse augen. sie hatte sich daher schon vor einigen monaten entschieden, sich kündigen zu lassen ...dann einige zeit (2-3 monate) kraft zu tanken...und dann in neuen projekten mit geringerer stundenzahl weiterzuarbeiten. sie ist wie gesagt so gut verdrahtet und so angesehen, dass dies scheinbar problemlos möglich wäre. die kündigungsabsicht war also unabhängig von der schwangerschaft! ...erscheint jetzt aber natürlich in neuem lichte, da sie eben verständlicherweise nicht mehr nach 2-3 monaten eine neue tätigkeit aufnehmen wird, sondern sich auf die geburt vorbereiten wird. nein, sie ist keine abzockerin. sie will abgesichert sein, was ich verstehen kann....aber das wäre sie auch,wenn wir ohne trauschein leben, da ich eh für alles in der familie aufkommen würde...und wenn sie sich oder ich mich trenne, hat sie zumindest für 3 jahre 1100 ocken...mehr würde sie auch nicht erhalten,wenn wir eine kurz-ehe führen würden.... wolli Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: dari am 16. Juli 2007, 11:36:41 Wolli,
ich schließe mich Marina an....das stinkt ganz gewaltig..... Mein Bauch hört gar nicht mehr auf zu grummeln.... Ihr könnt auch ohne Heirat zusammen leben....und später eine Traumhochzeit feiern...wenn dann immer noch der Wunsch da ist. Und wenn sie in ihrer Stadt so gut angesehen ist....warum dann mit einem 2. unehelichen Kind nicht mehr...wenn sie doch dann mit dem Vater zusammen lebt? Da sind mir persönlich einfach zu viele Widersprüche drin. Ich wünsche dir, dass Aniram und ich uns irren....aber Frauen haben manchmal die bessere "Nase"....wenn ud verstehst, was ich damit meine. Dari Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Aniram am 16. Juli 2007, 11:38:11 Hallo Wolli !
Zitat man kann meiner freundin vielleicht einiges vorwerfen, aber sicher nich finanzielle abzocke,,,sie der un-materiellste mensch, den ich in meinem leben kennerlernte! Hmm... naja wie soll ich sagen ? Du wirst Sie hoffentlich und wahrscheinlich besser kennen. Dann verstehe ich aber das Drängen auf eine Heirat, ganz besonders im Zusammenhang mit den massiven Drohungen, noch weniger. Dann wäre mir (wäre ich sie) daran gelegen, daß die Un- stimmigkeiten der letzten Monate ausgeräumt werden und natürlich wäre mir auch wichtig, daß die Freude auf das Baby auch ihn Dir langsam hochkommt. Wie schon erwähnt, ihre Enttäuschung in dieser Hinsicht kann ich gut nachvollziehen. Alles andere weniger und ist doch zweitrangig. LG Marina Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: weserfrosch am 16. Juli 2007, 11:56:42 Irgendwie komme ich jetzt gar nicht mehr klar.......
Wolli ist schon bei der berechnung von KU und BU....und das auch angesichts des ungeklärten Unterhaltsrechtes der Zukunft für die nächsten drei Jahre.... was willst du eigentlich wirklich? Mit ihr "so" zusammenleben und das Kind gemeinsam großziehen? Im Zweifel nachgeben und heiraten, nur um sie nicht zu verlieren? Das Kind gar nicht erst auf die Welt kommen lassen? (Entschuldigung, ich glaube, in diesem Kontext ist dieser Gedanke zumindestens legitim.....) Und die Schilderung eurer - insbesondere ihre - Belastungen und der Situation vor der Schwangerschaft - ich bleibe dabei: wo war da überhaupt der Raum, um über ein gemeinsames weiteres Kind (egal ob nach 12 Monaten üben oder beim ersten Versuch) zu spekulieren? Das passt alles nicht wirklich.......kann ich den bedenken hier im Forum nur anschließen...leider! Hey....nur zur Info: ich glaube, ich kann deine Gedanken ganz gut nachvolziehen. Bin selbst Vater zweier ehelicher Kinder von 18 + 16 sowie einem "nachehelichem" Kind von nunmehr 3 Jahren, war also auch schon 42, als mein "Jüngster" geboren wurde.... Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Wolli66 am 16. Juli 2007, 12:02:02 Wolli, ich schließe mich Marina an....das stinkt ganz gewaltig..... Mein Bauch hört gar nicht mehr auf zu grummeln.... Ihr könnt auch ohne Heirat zusammen leben....und später eine Traumhochzeit feiern...wenn dann immer noch der Wunsch da ist. Und wenn sie in ihrer Stadt so gut angesehen ist....warum dann mit einem 2. unehelichen Kind nicht mehr...wenn sie doch dann mit dem Vater zusammen lebt? Da sind mir persönlich einfach zu viele Widersprüche drin. @dari natürlich können wir auch ohne trauschein zusammenleben und später - wenn sich alles gut entwickelt - eine traumhochzeit feiern. sie beharrt darauf, dass sie mir VOR der schwanger schaft eben immer wieder gesagt hat, dass für sie nur dann ein weiteres kind in frage kommt, wenn wir heiraten. Und dass ich diese Zusage jetzt eben einhalten müsse. zur klarstellung: wie leben derzeit NICHT zusammen. wir haben eigene wohnungen in zwei ca. 20 km voneinander entfernten großstädten. wir suchen seit längerem eine geeignete wohnung...aber alleine die tatsache, dass dann jedes 2. WE 6 personen diese wohnung bevölkern (meine beiden kinder aus 1. ehe), vertreibt viele vermieter... wir hatten daher ein fall-back-szenario entwickelt, das vorsieht, dass sie bis zur geburt und einige monate danach in ihrer jetzigen wohnung, die optimal auf sie zugeschnitten ist, bleibt (eltern in der nähe, erdgeschoss, keine nachbarn darunter, bäume und spielplatz vorm haus..)...und dass wir, wenn das baby da ist und sie wieder bei kräften ist, gezielt und intensiv nach einer wirklich geeigneten wohnung suchen Wolli Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Wolli66 am 16. Juli 2007, 12:07:02 Irgendwie komme ich jetzt gar nicht mehr klar....... Wolli ist schon bei der berechnung von KU und BU....und das auch angesichts des ungeklärten Unterhaltsrechtes der Zukunft für die nächsten drei Jahre.... was willst du eigentlich wirklich? Mit ihr "so" zusammenleben und das Kind gemeinsam großziehen? Im Zweifel nachgeben und heiraten, nur um sie nicht zu verlieren? Das Kind gar nicht erst auf die Welt kommen lassen? (Entschuldigung, ich glaube, in diesem Kontext ist dieser Gedanke zumindestens legitim.....) ich WILL mit ihr zusammen leben und das kind gemeinsam großziehen! ich will mit ihr glücklich sein! punkt wenn es gut läuft und vor allem ihre vorwürfe aufhören, würde ich gerne eine 'traumhochzeit' folgen lassen..aber nicht jetzt! ...wenn wir allerdings nicht zu normaler kommunikation zurückkehren können und sie ihre vorwürfe und drohungenaufrecht hält, wird eine trennung unausweichlich sein...NUR für diesen fall rechnete ich mal nur für mich ..'laut gedacht'.. nein, ich denke nicht, dass ich sie nur heiraten würde, um sie nicht zu verlieren - das wäre quatsch! das kind kommt zur welt! (wir hatten diesen gedanken schon, aber nur ganz kurz....das herz schlägt schon!) wolli Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Wolli66 am 16. Juli 2007, 12:10:48 xyz
Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: dari am 16. Juli 2007, 13:58:08 Wolli,
nur zum Verstehen...... Zitat sie beharrt darauf, dass sie mir VOR der schwanger schaft eben immer wieder gesagt hat, dass für sie nur dann ein weiteres kind in frage kommt, wenn wir heiraten. Und dass ich diese Zusage jetzt eben einhalten müsse. Wann genau habt IHR entschieden.....so, jetzt wird die Pille oder was auch immer außer Betracht gelassen und es wird geprobt....bis es denn endlich passiert ! Bis sie schwanger ist. Zitat wir suchen seit längerem eine geeignete wohnung...aber alleine die tatsache, dass dann jedes 2. WE 6 personen diese wohnung bevölkern (meine beiden kinder aus 1. ehe), vertreibt viele vermieter... Sorry,....aber das geht nun wirklich keinen Vermieter etwas an. Wenn die Wohnung groß genug ist....spielt das doch wirklich keine Rolle. Falls ihr ein Haus und nicht eine Wohnung anmietet....ist es sowieso egal. Und die Nähe zu ihren Eltern.....wenn sie doch eh nicht mehr so viel arbeiten geht, kann sie die Fahrtzeit doch auch u.a. für die Besuche ihrer Eltern verwenden. Sind nur so Gedanken zu deinen Gründen und Antworten... Und wenn du dich weiterhin weigerst.....was macht sie dann? Das Kind zur Adoption hergeben? Denn austragen will sie es ja auf jeden Fall. Meiner Meinung nach begibt sie sich hiermit...mit diesen Forderungen und dem Druck.....auf verdammt dünnes Eis. Und dieser Schuss könnte dann ganz gewaltig nach hinten losgehen. LG Dari Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Wolli66 am 16. Juli 2007, 14:37:13 @dari
wir haben wie gesagt in vielen 'balkongesprächen' gesagt und entschieden, dass wir ein gemeinsames kind wollen....sagen wir, dass es ab frühjahr diesen jahres (märz) sehr konkret wurde. ich habe ihr dann gesagt, dass ich kein kind zeugen möchte, bevor nicht meine alte 'geschichte' komplett abgeschlossen wäre. dies war anfnag juni dieses jahres der fall (scheidung von der ex). Seit der scheidung war dann klar, dass wir jetzt anfangen, 'scharf zu schiessen'...wobei wir immer gelacht haben und gesagt haben, dass die wahrscheinlichkeit wegen ihres 'vorgerückten' alters zimlich gering wäre... pille oder so gab es auch vorher schon nicht, wir haben immer 'gerechnet'..:-) wegen der wohnung: du bist noch nicht wirklich oft umgezogen oder? die (erschreckende) realität auf dem deutschen mietwohnugnsmarkt ist, dass familien oder familinähnliche verbünde mit kindern oft schief angeguckt werden, wobei die blicke mit anzahl der kinder immer länger werden. gerade in kleinen, übersichtlichen wohneinheiten, die oft noch vom eigentümer selbst vermittelt werden, ist zahl der kinder ein kriterium. wie gesagt, es gibt auch viele kinderfreundliche vermieter - leiden haben dann die wohnungen nicht gepasst haus anmieten? :-)....ich bin zwar kein bettelmönch..aber nach abzug meines unterhaltes für meine kinder und meine ex in höhe von 2000€ im monat verbleibt mir selbst noch 2.300....mithin nicht die summe, um ein ganzes haus anmieten zu können, das geht hier bei 900-1000 los, plus 300-400...ist also finanziell nicht darstellbar... das kind wird nicht zur adoption freigegeben, da die emotionale bindung zu dem kind und der feste wille, verantwortung dafür zu übernehmen, sowohl bei meiner freundin als auch mir ausgeprägt sind. wolli Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: lesemaus am 16. Juli 2007, 14:40:54 Hallo wolli,
ich glaube, es wird höchste Zeit, mal ein paar hochgekochte Emotionen raus zu nehmen. Dass du deine Freundin zum jetzigen Zeitpunkt heiratest, ist schlicht unmöglich. Dass deine Freundin momentan komplett enttäuscht ist, únd sich das bei ihr offensichtlich so ausdrückt, dass sie dich mit Drohungen und wilden Vorwürfen erstickt, ist zwar verstörend für dich, solltest du aber vielleicht auch nicht überbewerten. Es ist ziemlich hart, wenn man glaubte, einen gemeinsamen Traum zu haben, und ja, wahrscheinlich ist sie so ein Mensch, der gerne träumt, der ganz bestimmte Vorstellungen hat, wie man sich in gewissen Situationen zu verhalten hat, und eben auch, wie man (und Mann) zu fühlen hat. Du hast ihr da einen Strich durch die Rechnung gemacht, du empfindest keine Freude über die Schwangerschaft. Das bringt ihren ganzen Lebensplan durcheinander, weshalb sie jetzt so irrational und unverhältnismäßig reagiert. (Ein paar Hormönchen mögen auch noch eine Rolle spielen) Auch deine bisherige Nicht-Freude kann ich nachvollziehen. Wahrscheinlich hast du einfach nicht so schnell damit gerechnet. Es ist schon ein Unterschied, eine Zukunft mit Hochzeit und Kind zu planen, dafür womöglich ein Zeitfenster von einem Jahr im Kopf zu haben, und schwupps ist es vier Wochen später plötzlich soweit. Sie hat es gefreut, dich wahrscheinlich eher gelähmt... Versuche ihr das in Ruhe nochmals zu erklären, dass du sie liebst, dass du mit ihr zusammen sein willst, dass du sicher auch das Baby lieben wirst, wenn es erstmal da ist, dass du einfach momentan dich etwas überrollt und überfordert fühlst, dass es im Grunde nichts mit ihr zu tun hat, sondern mit der Plötzlichkeit der Ereignisse. Wenn sie es nicht versteht, dann macht mal eine Pause. Weil so treibt es euch todsicher auseinander. Vielleicht könnt ihr das Gespräch mit jemandem führen, der ein bisschen moderiert und dafür sorgt, dass die Emotionen nicht so hochkochen. Liebe Grüße, Lesemaus Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Wolli66 am 16. Juli 2007, 14:53:57 @lesemaus
danke für deine worte...du hast die situation ziemlich treffend beschrieben....ich sehe es (eigentlich) auch so...und würde es meinem besten freund genauso raten... es war ursprünglich nicht geplant, dass wir jetzt (sofort) heiraten, sondern sie hatte - auch im hinblick darauf, dass die scheidung erst im juni war - 'zugestimmt', dass wir im dezember diesen jahres heiraten.... wie gesagt, bei den balkongesprächen war es ok....weil alles so gut aussah. zum JETZIGEN zeitpunkt und mit ihrer jetzigen reaktion will ich sie weder im dezember noch irgendwann heiraten.... ansonsten finde ich mich in dem , was du schreibst, gut beschrieben...insbesondere das "momentane überrollt und überfordert" fühlen passt gut. ich bin mir ziemlich sicher, dass sich alles ich in den nächsten monaten so entwicklen würde, wie wir es erwartet und gewünscht haben...wenn eben nicht der druck von ihrer seite wäre.. an eine 'pause' habe ich auch schon gedacht....wie könnte die aussehen? wie lange? gar keinen kontakt?....bin mir da noch unsicher..aber vielleicht ist so eine pause gut für beide... moderation könnte sicher auch helfen...habe ich ihr auch schon vorgeschlagen... aber wer käme dafür in frage?.... Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Angela am 16. Juli 2007, 15:57:07 Hallo Wolli
Ich habe gerade deine Geschichte gelesen und mir klingeln schon was die Ohren. Ich kann deine Freundin schon verstehen, sie glaubt wohl, dass sie als Schwangere besser klammern und dich umgarnen kann, für mich hört es sich schlichtweg so an, dass du ein , bitte nicht sauer sein, ein schönes finanzielles Ruhekissen bist. Ist doch klasse ein Mann, der mich und mein Kind versorgt, versorgen muß und ich habe Zeit mich um mein ADHS kind zu kümmern. Ironie off. Aber was mich dabei so stört, sie hat dir mitgeteilt, dass sie berufl. kürzer treten will, wg. des kranken Kindes, löblich, aber was meint sie denn mit dem zweiten Kind, ein Baby braucht noch mehr aufmerksamkeiten als ein ADHS ler. Durch die Behinderung meines Sohnes habe ich mir doch schon eine Meinung bilden können, da er sich 3 freunde aus der Schule angelacht hat die an schwerer ADHS leiden, ich bin meist völlig fertig wenn die wieder weg sind, und besuchen können die uns auch nur, machen sie auch freiwillig, wenn wenigstens1 Elternteil dabei ist. Wie will sie denn das in den Griff kriegen? Bist du dann der Ersatzpapa? Ich würde an deiner Stelle natürlich immer fürs Baby dasein und auch bezahlen, aber die Ehe rauszögern, ihr könnt ja zusammenleben, man braucht ja heute doch keinen Trauschein mehr!!! Ich würde heute auch nicht mehr heiraten, denn ohne Schein lebts sich doch auch gut, und du kannst sie genau so gut unterstützen. Liebe Grüße von der anderen Rheinseite ANGELA Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: lesemaus am 16. Juli 2007, 16:14:22 Hallo Wolli,
in der derzeitigen Situation ist es eigentlich recht vorteilhaft, dass ihr noch nicht zusammen wohnt. Wenn ihr euch also jetzt nochmal zusammensetzt und versucht, ganz sachlich und möglichst emotionsarm (ganz ohne wir es kaum gehen von ihrer Seite aus, dafür hat es sich bereits zu sehr hochgeschaukelt) über die Zukunft sprecht, und sie keinerlei Einsicht und Engegenkommen zeigt, dann würde ich ihr die ganz klare Ansage machen: "Xy, ich habe dich wirklich sehr lieb, ich möchte auch gerne mit dir zusammen leben und dich heiraten, aber in der momentanen Situation sind wir so weit auseinander, dass wir mal eine Weile jeder für sich reflektieren und darüber nachdenken sollten, wo jeder von und hin will und was er, auch nicht zuletzt vom anderen, erwartet." (Kannst es etwas weniger hochgestochen formulieren :wink: ) Vorab in dem Gespräch würde ich ihr nochmals alle Gefühle beschreiben, ohne Vorwürfe, ohne Wertung, einfach die Tatsachen darstellen (die dich sicher auch verwirren und dir wehtun, und sag ihr das auch!)) Dass du verstehst, dass sie enttäuscht ist, und dass sie das nicht so persönlich auf sich beziehen soll. Denn deine fehlende Freude über das Baby hat an und für sich nichts mit ihr zu tun. Genau letzteres wird sie aber glauben, und eines darfst du mir glauben: Eine Schwangerschaft ist zwar keine Krankheit, aber der Gefühlszustand, die Logik und das rationale Denken können schon beeinflusst sein. Die Tatsache, dass sie plötzlich so einen Druck macht, eigentlich aber ein lieber und völlig unmaterialistischer Mensch ist, untermauert das in meinen Augen. Also, ist natürlich blöd, dass jetzt zwei Sachen bei euch zusammenkommen, nämlich deine fehlenden "Freudengefühle" und ihre (hormonellen?) "Ausraster" Da brauchst du jetzt Geduld und Fingerspitzengefühl, wenn dir grundsätzlich daran liegt, eure ursprünglichen Pläne umzusetzen. Dass ihr euch grundsätzlich liebt, davon gehe ich mal aus. Und nach einem Jahr Zusammensein kennt man den anderen doch auch recht gut. Wer bei einem solchen Gespräch zugegen sein könnte, weiß ich nicht. Das ist schwierig, denn es sollte jemand absolut neutrales sein, keine Busenfreundin von ihr (die ihr vielleicht schon Flöhe ins Ohr gesetzt hat), kein Busenkumpel von dir. Im Zweifel versucht es nochmal alleine, es sei denn, dir fällt jemand neutrales ein. Glaub mir, im Falle einer Pause wird einiges an produktiven Gedanken freigesetzt. Mit ein wenig Abstand relativieren sich viele stürmischen Gedanken und Gefühle. Nur musst du es auch konsequent einfordern und umsetzen. Auf die Gefahr hin, dass sie sich nicht berappelt und sich trennt. Aber das glaube ich eigentlich nicht. So wie es jetzt ist, ist ein Scheitern eurer Beziehung in jedem Fall vorprogrammiert. Lieben Gruß, Lesemaus PS: Ja, Pause heißt Pause. Würde sagen, sehr minimierten (Telefon-)Kontakt, besser gar keinen. Sonst gibt´s nur Heultiraden. Anfangen nachzudenken tut man erst, wenn man alleine ist. Die Gelegenheit zum Reden bekam und bekommt sie davor. Wie gesagt, eine gewisse "Härte" oder besser Konsequenz wird es schon von dir fordern... Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: brille007 am 16. Juli 2007, 17:02:46 Moin Wolli,
auch von mir ein paar Gedanken: Ihr habt besprochen, zu heiraten - ok. Ich sehe aber nirgends die Notwendigkeit, das sofort zu tun bzw. bei Geburt des Kindes bereits verheiratet zu sein. Ich lese aus Deinen Posts auch keine entsprechende Zusage Deinerseits, auf die Du "festgenagelt" werden könntest. Kein Grund zur Panik also. Warum nicht nächstes oder übernächstes Jahr heiraten? Als unverheirateter Vater hat man ein paar zusätzliche Laufereien (z. B., weil's das GSR dann nicht automatisch gibt), aber damit kann man leben. Genau das solltest Du Deiner LG vorschlagen, um den Druck aus der Sache zu nehmen: Heiraten ist kein Problem, den passenden Zeitpunkt werden wir finden - fertig. Das ist jetzt - ***flüstermodus on*** - auch ein kleiner Test: Wenn sie trotzdem darauf bestünde, unbedingt VOR der Geburt geheiratet zu werden oder die Ernsthaftigkeit Deiner Absichten in Frage stellt, wenn Du nicht sofort heiraten willst, solltest Du Dir über Deine eigene Wichtigkeit bei diesem Vorhaben Gedanken machen. Wenn ihr das jedoch als Sicherheit ausreicht und Ihr es schafft, andere Dinge zum "Thema Nr. 1" zu machen, ist alles auf dem richtigen Weg. Wie mehrere Mitposter schon schrieben: Man hat als unverheiratetes Elternpaar schon lange keine gesellschaftlichen Nachteile mehr. Und Liebe wird auch nicht allein durch eine Hochzeit oder wirtschaftliche "Absicherung" bewiesen, sondern dadurch, dass man etwas gemeinsames aufbaut - mit oder ohne Trauschein. Was das Freuen angeht: Mutter-Werden ist was ganz anderes als Vater-Werden: Letzteres spürt man schliesslich nicht körperlich. Viele Väter "begreifen" ihre Vaterschaft erst, wenn sie ihr Kind sehen und anfassen können; manche sogar erst, wenn Kommunikation im Form von Lachen etc. möglich ist. Dessen muss man sich als Mann nicht schämen; die Natur hat "Vaterfreuden" gar nicht vorgesehen, sondern nur das "reinhauen" und wieder verschwinden. Alles andere ist Sozialisation. Deine LG sollte aber wissen, dass sich diese Freude nicht erzwingen lässt, sondern dass sie im Gegenteil umso bedrohlicher wird, je mehr sie eingefordert wird: Man kann ihr nur den Raum und die Zeit geben, sich entwickeln zu lassen. Von einer "Trennung auf Zeit" halte ich - speziell jetzt - überhaupt nichts; damit bekommt eine Schwangere nur den Eindruck, allein gelassen worden zu sein, und das hat sicher keine guten Auswirkungen. Ihr solltet vielmehr versuchen, möglichst bald eine Gesprächstherapie bei einem kundigen Therapeuten zu vereinbaren, in der Ihr beide (!) Eure Ängste thematisieren und danach wechselseitig besser verstehen könnt. Ermutigende Grüsse Martin (der manche Enddreissigerinnen mit Kinderwunsch für tickende Zeitbomben hält) :wink: Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Wolli66 am 17. Juli 2007, 08:17:37 guten morgen
kurzes update: ich war gestern abend bei meiner LG und habe....die ratschläge von lesemaus aufgreifend...halbwegs sachlich und emotionsarm mit ihr gesprochen, was auch ganz gut funktioniert hat. ..insgesamt kann man schon von einer 'versöhnung' sprechen :-) habe ihr nochmal meine gedanken und gefühle beschrieben und deutlich gemacht, dass ich sie sehr lieb habe und dass mein "mangelndes glücksgefühl" bzgl. des babies aus meiner sicht nichts mit ihr zu tun hat und dass ich deutlich spüre, dass ich mich täglich mehr aufs baby freue.... habe aber auch klargestellt, das ihr ihre vorwürfe und gar drohungen nicht ertrage und auch nicht akzeptiere. habe eiterhin klargestellt, dass wir unsere kommunmunikation und umgang miteinander ab sofort auf eine bessere, respektvolle und liebevollere basis stellen müssen, wenn die beziehung weitergehen soll. das hat sie verstanden! sie weinte viel und es wurde klar, dass sie vor allem angst davor hat, in ihrer jetzigen situation von mir emotional allein gelassen zu werden. ich habe versucht, ihr diese angst zu nehmen und ihr gesagt, dass ich mit ihr und leben will. sie hat sich dann etwas beruhigt...und kam dann nochmal auf das thema heirat und unsere absprache zu sprechen. ich habe ihr gesagt, dass sie hier den 'druck rausnehmen' muss. ich würde mich sehr wohl an dinge halten, die wir besprochen haben...aber ihr auch klar gemacht, dass ich nicht jemanden heiraten werde, der mir seit wochen stärker werdende vorwürfe macht und mir in dieser art zusetzt. wir haben das thema heirat auf dezember geschoben....bis dahin gehen noch einige monate ins land...entweder alles wird und entwickelt sich gut und wunderbar (was sie und ich uns ja wünschen)...dann steht einer heirat auch ichts im wege...oder die nächsten monate führen zu keiner deutlichen verbesserung...dann werde ich sie sicher nicht heiraten. keiner von uns beiden will stress, sodnern beide wollen mit dem anderen glücklich sein...das wurde gestern abend klar...nur der weg dahin ist etwas steinig...aber das wird schon :-)....hoffe ich ach ja meine LG war gestern beim arzt: alles io bei ihr und dem baby :-)...wir sind ja noch im ersten trimester und es stehen jetzt noch diverse untersuchungen an, die "alte mütter" machen müssen.... @lesemaus: in der rückschau von gestern haben mir insbesonder deine anmerkungen spontan sehr geholfen und angesprochen . kannst du mir bitte dein pn geben, damit wir uns mal privat unterhalten (telefonieren) können? habe die technik hier nicht durchschaut...wie gehtr das mit pn? wolli Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Wolli66 am 17. Dezember 2007, 07:38:57 gutenmorgen :-)
nach 5 monaten ein kleines update: meine partnerin und ich haben vergangenen freitag geheiratet! :) es war total schön und wir hatten dann noch ein wochenende nur für uns allein an der nordsee. :thumbup: die vor monaten beschriebenen diskussionen haben sich 'in luft aufgelöst' (hoffentlich für immer). wir wohnen derzeit noch in unseren eigenen wohnungen, wollen aber im sommer 08, wenn sich meine frau von der geburt (geplanter kaiserschnitt) erholt hat, eine gemeinsame wohnung beziehen. wir freuen uns auf unser baby, dass anfang/mitte februar geboren werden wird -alle sind bisher gesund und wohlauf :) :) meine kindern aus erster ehe geht es gut! sie freuen sich immer sehr, wenn sie bei mir sind und haben sich mittlerweile an das 'patchworkleben' gewöhnt. erleichternd kommt hier sicher hinzu, dass sie sich mit dem sohn meiner neuen frau gut verstehen und neben ihrem papa mittlerweile auch immer einen freund besuchen. gruß aus düsseldorf wolli meine ex und ich schaffen es momentan gut, die anstehenden themen für die beiden gut zu regeln, z.B. gemeinsame auftritte bei weiterführenden schulen zwecks schulwechsel des großen (10j.); nachhilfe, geschenke für weihnachten etc. werde euch auf dem laufenden halten Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: midnightwish am 17. Dezember 2007, 07:46:41 Danke wolli für das update,
herzlichen Glückwunsch zur Heirat und viel Glück für die Geburt. Ich weiß zwar nicht warum ihr erst dann zusammenziehen wollt *grübel*, aber ich hoffe doch das ihr trotzdem viel Zeit gemeinsam habt. Es klingt auch gut das du und deine Ex einen Weg gefunden habt beide für die Kinder da zu sein. Tina Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Wolli66 am 17. Dezember 2007, 07:55:36 Danke wolli für das update, herzlichen Glückwunsch zur Heirat und viel Glück für die Geburt. Ich weiß zwar nicht warum ihr erst dann zusammenziehen wollt *grübel*, aber ich hoffe doch das ihr trotzdem viel Zeit gemeinsam habt. Es klingt auch gut das du und deine Ex einen Weg gefunden habt beide für die Kinder da zu sein. Tina @tina wir haben bisher nicht die passende wohnung gefunden und suchen jetzt wegen der fortgeschrittenen schwangerschaft und der damit verbundenen beschwernisse erstmal nich weiter. wohnung zu finden its nicht ganz leicht: - meine frau hat einen sohn, der adhs hat und der in der wohnung sehr lebendig (menschen ohne kinder würden sagen 'laut' ist). von daher kommt nur eine wohnung im erdgeschoss in frage, da wir keinen nachbarn unter uns diesen lärm zumuten wollen - meine frau ist allergikerin; es kommen daher längst nicht alle wohnungen in betracht, sondern idealerweise schad- und reizstoffarme altbauwohnungen - der sohn meiner frau hat jetz eine sehr verständnisvolle schule bzw. lehrerin in der 2. klasse, die ihn trotz seiner auffälligkeit super fördert. er soll daher bis zum wechsel auf die weiterführende schule auf diese schule gehen; mithin muss sich die lage der neuen wohnung so gestalten, dass keine 'weltreisen' zur schule notwendig sind - wir benötigen einen 'spezilelen' grundriß, da wir ja jedes 2. WE zu sechst sein werden, d.h. keine durchgangszimmer und integriertes offenes wohnzimmer/offene küche, sondern mögklichst viele eigene räume, wo man auch mal die tür zumachen kann. Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Wolli66 am 12. Februar 2008, 21:12:01 dear all,
mal wieder ein kleines update: meine frau hat gestern einen gesunden jungen zur welt gebracht und es geht ihr den umständen entsprechend (kaiserschnitt) gut. damit ist unsere/ meine patchworkfamile nun vollständig....4 jungs im alter von 0 bis 10 jahren aus drei verschiedenen beziehungen :) :thumbup: wir freuen uns sehr auf alles, was vor uns liegt.... der kontakt zu meiner ex-frau und unsere kommunikation bzgl. unserer beiden kinder (10 und 4) wird zunehmend schwieriger, weil es immer mehr themen gibt, wo wir grundsätzlich unterschiedliche auffassungen haben. ich werde hierzu in den nächsten tagen bzw. wochen noch details schreiben und sicher dazu auch fragen stellen bzw. eure meinung wissen wollen... gruß an alle und ich mache jetzt ein kölsch auf :wink: wolli aus düsseldorf Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: DieMystiks am 13. Februar 2008, 16:12:17 Hallo Wolli66, wie Kölsch :thumbdown: :rofl2: dat gibbet ja janisch *kopfschüttel Herzlichen Glückwunsch zum Nachwuchs und deiner Frau eine schnelle Genesung vom Kaiserschnitt. Sicher können wir dir ein paar Tips zu den Schwierigkeiten mit Exchen geben. Ich hoffe du hast schön " Baby pinkeln lassen", aber mit dem richtigen Bier *g LG Tina Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Wolli66 am 13. Februar 2008, 16:52:22 hallo tina,
danke für deine netten zeilen... das richtige bier in düsseldorf...lach...das würde den thread sprengen... da ich kein rheinländer bin , habe ich mit der düsseldorf vs. kölle-konkurrenz nix am hut...und entscheide nur nach dem geschmack... altbier is bitter...und kölsch süffig...:-) zu exchen: die liste ist lang geworden und ich habe heute mit ihrem einverständnis einen termin bei 'unserem' mediator vereinbart, damit es bei diesen themen'weitergeht' ...kurz gesagt: mit ihrem verhalten und ihrer einstellung bremst und behindert sie m.E.die entwicklung unserer kinder zu selbständigen und selbstbestimmten persönlichkeiten.... beispiel: meine ex fährt unseren jetzt VIER-jährigen sohn immer noch in der karre umher, wenn er z.B. im auto eingeschlafen ist...er sei zu schwer zum tragen. als ich ihr sagte, dass ein vierjähriger dann eben geweckt wird und 'ganz normal' zu fuss geht, meinte sie, dass das doch dem kind nicht gut täte... als ich sie fragte, ob sie als nächstes für ihn einen rollstuhl besorgt, wenn die karre unter seinem gewicht (> 20 kg) zusammenbricht, starrt sie mich nur verständnislos an...er ist übrigens bereits 108 cm lang und liegt in der karre wie ein hund in einem zu kleinen korb... wolli Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: DieMystiks am 13. Februar 2008, 17:22:13 Hallo Wolli66, die Schwierigkeiten mit Exchen lassen sich wahrscheinlich nicht ganz aus der Welt schaffen. Das Beispiel mit der "Karre" zeigt nur wie bequem Madame ist. Sie geht den Weg des geringsten Widerstandes. Kindi bleibt in der Karre und kann schlafen und so muss Muttchen keine Diskussionen führen oder ein knatschendes Kind laufen lassen. Im Prinzip ist die Lösung sooo einfach, wenn Km nur mitspielen würde. Vielleicht kannst du ja mal anbringen, daß Kindi sich in Augen seiner Freunde ja doch etwas "lächerlich" machen könnte. So nach dem Motto " wie du fährst noch im Buggy, du Baby". Ist ja gar nicht so abwägig, Kinder sind ehrlich und somit wirken sie teilweise untereinander auch "gemein". Die Ex meines LGs hat solche Marotten o.ä. auch nie abgelegt. Wir haben das 14-tägig mit den Kindern selbst besprochen und in die Tat umgesetzt. Ob Geknatsche oder nicht. War zeitaufwendig und teilweise nervig, aber es hat gefruchtet. Km konnte sich dann Diskussionen anhören wenn die Kids von ihrem Schema nicht abweichen wollte. Vielleicht bringt das Gespräch beim Mediator die Km etwas zur Einsicht. Ich drück die Daumen. LG Tina * die sich denkt, daß du noch nicht das richtige "Dunkle" gefunden hast *g Titel: meine geschichte - wellentäler (fortsetzung) Beitrag von: Wegnachvorn am 29. Dezember 2008, 22:16:29 Hallo zusammen,
ich habe in 2007 und Anfang 2008 unter dem user "Wolli66" hier "meine geschichte - wellentäler" gepostet.... aus bestimmten gründen habe ich dann meinen usernamen geändert.... nun steht eine fortsetzung an: meine (noch)-ehefrau, vor deren heirat mich hier die meisten 'gewarnt' hatten, wird anfang januar die scheidung einreichen.... wir sind seit 12 monaten verheiratet und haben ein gemeinsames kind (10 monate). ich habe aus einer früheren ehe bereits 2 kinder (11 und 5 Jahre), die bei ihrer mutter leben. es ist sehr viel passiert in dieser zeit und ich möchte momentan noch nicht so viel erzählen; nur soviel: grund für ihre entscheidung ist kein neuer mann; sie fühlt sich von mir allein gelassen; sie sei unglücklich wie nie zuvor; das leben mit mir sei karg und freudlos; sie will endlich wieder leben; ich sei 'faul' usw. puh. ihre entscheidung hat mich sehr getroffen, weil ich geglaubt hatte, dass sich die in er tat sehr schwierige situation wieder verbessern würde. werde hier weiter in tagebuchform berichten und auch euren rat suchen, wenn die anwaltspost eintrudelt. der umgang mit allen drei kindern läuft übrigens relativ problemlos (die großen derzeit alle 2 wochen, der kleine alle 3 wochen am WE bei mir; dazu teile der schulferien). die kinder sind gerne bei mir :-) danke wolfgang Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: DeepThought am 30. Dezember 2008, 18:43:54 *zusammengeführt*
Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Wegnachvorn am 05. Januar 2009, 09:13:31 guten morgen...ich wünsche ein gutes jahr 2009 :-)
es gibt bisher nichts neues; noch keine Post von ihrem Anwalt. ich habe vorab bereits mal eine grundsätzliche Frage: wirkt sich die Berechnung/Festlegung des an meine Frau zu zahlenden (Trenunngs)-Unterhaltes auch auf den Unterhalt an meine Ex-Frau aus? Wird ihr Unterhalt im Rahmen des Scheidungsantrages meiner Frau neu berechnet werden? Ich zahle an meine Ex-Frau (2 Kinder 11 und 5 leben bei ihr; geschieden 2007; Ehedauer 10 jahre) z. zT. rd. 2000€ EU und KU; dieser Unterhalt ist nicht titutliert, sondern Ergebnis einer außergerichtlichen Vereinbarung (kein Vergleich; es wurde nichts von mir unterschrieben). Ich vermute, dass mir nach Berechnung so oder so nur der Selbstbehalt bleiben wird.... :-( Danke Wolfgang Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Bart am 08. Januar 2009, 08:52:43 Hallo Wolfgang,
ich habe deine Geschichte als Wolli damals mitgelesen. Tut mir Leid das du die Schei.... nochmal durchmachen musst. Kopf hoch Gruß Bart Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: oldie am 08. Januar 2009, 09:15:47 Hi Wegnachvorn
Zitat dieser Unterhalt ist nicht titutliert, sondern Ergebnis einer außergerichtlichen Vereinbarung (kein Vergleich; es wurde nichts von mir unterschrieben). Waren hier RA's involviert und hatte dann Deiner von Dir eine Prozessvollmacht (durfte also für Dich unterzeichnen)? Oder haben hier nur Deine Ex und Du dies verfasst und anerkannt?Zitat wirkt sich die Berechnung/Festlegung des an meine Frau zu zahlenden (Trenunngs)-Unterhaltes auch auf den Unterhalt an meine Ex-Frau aus? Wird ihr Unterhalt im Rahmen des Scheidungsantrages meiner Frau neu berechnet werden? Spätestens mit Geburt Deines dritten Kindes hat sich die Anzahl der UH-Berechtigten geändert und eine Anpassung einer "unverbindlichen" UH-Vereinbarung wäre möglich gewesen. Es kommt darauf an, was in dieser Vereinbarung drin steht. Ich hege allerdings den Verdacht, dass diese doch einem Vergleich entspricht. Wichtig sind hier vor allem die Grundlagen und Bedingungen, worauf die Vereinbarung basiert.Gruss oldie Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Wegnachvorn am 09. Januar 2009, 07:42:49 Waren hier RA's involviert und hatte dann Deiner von Dir eine Prozessvollmacht (durfte also für Dich unterzeichnen)? Oder haben hier nur Deine Ex und Du dies verfasst und anerkannt? Spätestens mit Geburt Deines dritten Kindes hat sich die Anzahl der UH-Berechtigten geändert und eine Anpassung einer "unverbindlichen" UH-Vereinbarung wäre möglich gewesen. Es kommt darauf an, was in dieser Vereinbarung drin steht. Ich hege allerdings den Verdacht, dass diese doch einem Vergleich entspricht. Wichtig sind hier vor allem die Grundlagen und Bedingungen, worauf die Vereinbarung basiert. Guten Morgen Oldie, danke für deine Antwort ja, bei der Erstellung der Vereinabrung war ihr RA involviert, allerdings habe ich nie eine 'Prozessvollmacht' (oder ähnlich). Ich hatte bei der Scheidung keinen eigenen Anwalt, sondern ihr RA war der einzig anwesende Anwalt. Die Vereinbarung ist so etwas wie ein 'Gesprächsprotokoll' von einem Gespräch,dass wir unter seiner Moderation in der Kanzlei ihres RA hatten. Er hatte (mit der hier vielen bekannten 'unterhalts-software')den von mir zu zahlenden Unterhalt ausgerechnet. Das hatte ich zwischendurch durch einen anderen Familienrechts-Anwalt gegenchecken lassen => Die Zahlen waren ok. Das Protokoll inkl. der Unterhaltsberechnungen hat er dann per Post zugesandt. Unterschriften unter dem Protokoll gibt es nicht. Ich kann nicht erkennen, dass es sich um einen Vergleich handelt.... Kannst Du bitte nochmal schreiben, was Du mit den der Verienbarung zugrunde liegenden Grundlagen und Bedingungen meinst. Danke Wolfgang Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Wegnachvorn am 09. Januar 2009, 07:47:54 Hallo Wolfgang, ich habe deine Geschichte als Wolli damals mitgelesen. Tut mir Leid das du die Schei.... nochmal durchmachen musst. Kopf hoch Gruß Bart Moin Bart, danke für Deine aufmunternden Worte. Ja, diese Schei... ein zweites Mal durchzumachen, geht ziemlich an die Substanz. Neben der emotionalen Traumatisierung werde ich zukünftig finanziell wohl auf den Selbstbehalt angewiesen sein....kein schöner Gedanke. Gruß Wolfgang Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Beppo am 09. Januar 2009, 07:58:32 Hallo WNV,
ich bin zwar nicht oldie aber, Zitat Kannst Du bitte nochmal schreiben, was Du mit den der vereinabrung zugrunde liegenden Grundlagen und Bedingungen meinst. das ist wichtig für den Fall, dass die Vereinbarung geändert werden soll. Wenn dann keine Grundlagen oder Bedingungen drin stehen, wird das schwierig. Nur wenn etwas drin steht wie: " Herr A verdient 3.000.-€ und Frau B 1.000,-€, deswegen zahlt Herr A an Frau B 1.000,-€ im Monat". Oder "Solange Frau B grüne Haare hat, zahlt Herr A an Frau B 1.000,-€ pro Monat" Dann gibt es eine Grundlage, die Zahlung zu beenden. Etwas Anderes ist es natürlich, wenn die Vereinbarung von vornherein unwirksam wäre, z.B. wenn drin steht: " Herr A zahlt Frau B 1 Mio im Monat" obwohl A nur 500,- pro Monat verdient. Gruss Beppo Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Wegnachvorn am 19. Mai 2009, 11:37:22 Hallo zusammen,
es gibt nach 5 Monaten ein Update, verbunden mit einer Frage am Ende Also, nach monatelanger "Hängepartie" mit meiner Frau haben wir uns vor einigen Tagen entschlossen, es nochmal mit einander zu versuchen...sprich wir wollen (wieder) zusammenziehen. Wir wohnen ja aktuell in getrennten Wohnungen in zwei 25 km voneinander entfernten Großstädten. Wir waren nie getrennt, die Beziehung lief jedoch in der Vergangenheit oft schlecht mit viele Aufs- und Abs. Ein Zusammenleben schien schwer möglich. Bedingt dadurch, dass die aktuelle Wohnung meiner Frau aus verschiedenen Gründen nicht länger als Wohnraum für meine Frau und die beiden Kinder in Frage kommt (Schadstoffbelastung; im Winter zu kalt/Durchzug; Nachbarn darüber sind zu laut; Wohnviertel hat sich negativ verändert), hat sie nach Lösungen gesucht und ist auf mich zugegangen und hat mich gefragt ob ich wieder mit ihr zusammenziehen will. Da dann nur noch eine Miete anfällt, könnten wir bei Zusammenlegen unserer Mieten ein Reihenhaus im Grünen anmieten, dass genug Platz für alle bietet (jedes 2. WE sind meine beiden Kinder aus erster Ehe bei mir). Ich hatte spontan bei Ihrer Frage ein paar Bauchschmerzen, weil ich nach den Erfahrungen der letzten 12 Monate Sorge hatte, dass ein Zusammenleben in einer Wohnung schwierig wird...wir haben dann ein sehr offenes und freundschaftliches Gespräch geführt, in dem wir sinngemäß besprochen haben, die Vergangenheit ruhen zu lassne und einen Neubeginn zu machen. Ich freue mich, dass es diese Chance gibt, um unsere Ehe/ Beziehung zu retten und wieder lebenswert zu machen. Aber: da die Beziehung schon mal vor dem Ende stand, möchte ich mich für den Fall einer endgültigen Trennung und Auszug aus der (dann gemeinsamen) Wohnung absichern, d.h. wenn es nicht klappen sollte und ich ausziehen sollte, möchte ich nicht gesamtschuldnerisch für die Miete des angemieteten Hauses aufkommen müssen (was der Fall wäre, wenn wir beide als Hauptmieter unterschreiben). Falls sie sich dann nämlich weigern sollte, ebenfalls auszuziehen oder sich sehr in die Länge zieht, müsste ich die Miete des Hauses weiterzahlen, da sie derzeit kein eigenes Einkommen hat und von meinen monatlichen Zahlungen das Haus nicht alleine bezahlen könnte. Meine Frage: Wie kann der neue Mietvertrag so gestaltet werden, dass ich mir darüber keine Gedanken machen muß? Ist es ggfs. sinnvoll, dass sie als Alleinmieter auftritt? Danke & Gruß Wolfgang Meine Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Mux am 19. Mai 2009, 15:56:08 Hi Wolfgang,
zu Deiner Frage: Nein auf keinen Fall! Bei der Anmietung des gemeinsamen Hauses solltest nur DU als Hauptmieter auftreten, um der von Dir gefürchteten Problematik im Falle einer Trennung aus dem Wege zu gehen. Allerdings sollte Dein Einkommen und die Miete in einem vernünftigen Verhältnis stehen, sonst wird sich kein Vermieter drauf einlassen. Klappt Euer Zusammenziehen nicht, kannst Du einfach kündigen und bist nach drei Monaten raus. Allerdings würde ich mir das sehr gut überlegen, vor allem die Motivation (eine statt zwei Mieten) erscheint mir doch recht dünn als Grundlage für ein erneutes Zusammenziehen. LG, Mux Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Wegnachvorn am 19. Mai 2009, 16:05:29 Bei der Anmietung des gemeinsamen Hauses solltest nur DU als Hauptmieter auftreten, um der von Dir gefürchteten Problematik im Falle einer Trennung aus dem Wege zu gehen. ... Klappt Euer Zusammenziehen nicht, kannst Du einfach kündigen und bist nach drei Monaten raus. Hallo Mux, danke für Deine Antwort Ich bin mir darüber im klaren, dass es mehr Motivation für ein Zusammenziehen geben muß als die reine Mietkostensynergien...:-)) Bzgl. Deiner Einschätzung bin ich mir unsicher: Was würde passieren, wenn ich Hauptmieter bin, im Falle einer Trennung ordentlich kündige und nach 3 Monaten frsitgerecht ausziehe...aber meine Frau nicht bereit ist auszuziehen...??? Der Vermieter könnte dann sein Haus nicht neu vermieten und würde mit seinen Forderungen auf mich zukommen, weil ich als Vertragspartner die Bedingungen der Kündigung nicht erfüllen würde, oder? Wolfgang Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Mux am 19. Mai 2009, 16:20:16 Hi Wolfgang,
Zitat Was würde passieren, wenn ich Hauptmieter bin, im Falle einer Trennung ordentlich kündige und nach 3 Monaten frsitgerecht ausziehe...aber meine Frau nicht bereit ist auszuziehen...Huch Der Vermieter könnte dann sein Haus nicht neu vermieten und würde mit seinen Forderungen auf mich zukommen, weil ich als Vertragspartner die Bedingungen der Kündigung nicht erfüllen würde, oder? Für ihr Verbleib in der Wohnung gibt es keine rechtliche Grundlage mehr, d.h. sie kann geräumt werden. Dass das in der Praxis nicht immer so einfach ist, ist hinlänglich bekannt (vgl. Mietnomaden). Wenn Du Deiner Frau nur im Ansatz ein solches Verhalten zutrauen würdest, lass die Finger von Deiner Idee! (Keine) Alternativen: 1. Sie allein im Mietvertrag: Aufgrund fehlender Bonität aussichtslos, wenn nicht Eltern / Bank oder so ne Bürgschaft übernehmen. 2. Ihr beide gemeinsam im Mietvertrag: Regelfall, leider immer problematisch: Einer allein kann nicht kündigen, wenn der andere nicht zustimmt. Ziehst Du aus und sie bleibt und zahlt keine Miete, zahlst Du. Und diesmal - anders als im von mir genannten Fall - in völligem Einklang mit geltendem Recht. Du wärest gezwungen, von Ihr die Miete zivilrechtlich zurückzufordern. Aussichtsreich, nicht??? :-) LG, Mux Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: lesemaus am 19. Mai 2009, 17:18:59 Hei Wolli,
schön, mal wieder von dir zu hören... :) Zu was deine Frau im Stande ist, das kannst du selbst am Besten beurteilen. Bisher ist eigentlich immer, wenn du Fragen hattest und im Zweifel warst, am Schluss der worst case eingetreten. Daher neige ich dazu, dass du als Hauptmieter fungieren solltest, und deine Frau sich an der Miete intern beteiligt. Man muss viell nochmal hervorheben, dass ihr bisher noch nie zusammen gewohnt habt. Und dann: Was genau heißt es, dass ihr die Vergangenheit ruhen lasst? Kann sie das? Bei wirklich null anfangen, und nicht nur im Moment wollend, und in zwei Monate steht ihr wieder vor den gleichen altbekannten Dilemmas?! Naja, Zeit wäre es ja wirklich, nach zwei Jahren Ehe mal zusammen zu ziehen. Eine Garantie für Funktionieren gibt es nicht, gibt es nie. Ich weiß nicht, ob ich persönlich nach all dem Hickhack noch die Power hätte, von vorne anzufangen, aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. DIR glaube ich, dass du bereit ist, den Resetknopf auf Null zu drücken. Nun, ihr seid ja beide (neben allem mal unterstelltem Temperament) auch nüchtern kalkulierende Menschen. Stellt ein paar Spielregeln auf. Damit das ganze eine Chance hat. Für die Kinder wäre es sicherlich wünschenswert, mal einen zentralen Lebenspunkt zu haben. Und ein wirkliches Familienleben kann m.E. auch erst stattfinden, wenn die Familie zusammen lebt. Ich drück dir die Daumen. Und bin auch irgendwie gespannt, was da noch so kommt... :wink: Grüßchen, Andrea Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Wegnachvorn am 20. Mai 2009, 08:05:13 Guten Morgen,
Mux und Andrea, danke für Eure Antworten @ Andrea: Du hast mail.... Gruß Wolfgang Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Lausebackesmama am 20. Mai 2009, 18:32:41 Hi Wolli,
ich halte die Idee in Anbetracht der Situation für Murks. Selbst wenn Du im Mietvertrag alleine stehst, könnte sie sich im worst case die Ehewohnung (das Ehehaus) zuweisen lassen. Dann stehst Du da mit einem Haus, in dem Du nicht wohnst und musst blechen. Klar, Du kannst dann kündigen, aber... Vielleicht solltet ihr, wenn ein Neustart schon sein soll, hübsch bescheiden mit einer passablen Wohnung beginnen. Und wenn es - sagen wir mal 1-2 Jahre gut klappt, noch mal umziehen. LG LBM Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: oldie am 20. Mai 2009, 19:06:18 Hi Wegnachvorn
Ich möchte mal mit folgendem Zitat einleitend beginnen: gesagt, getan: wir suchen seit frühling diesen jahres konkret nach einer geeigneten wohnung, wurden aber bisher nicht fündig...das thema kind und heirat hatten wir in gemeinsamen einverständnis erstmal soweit nach hinten verschoben, dass ich meine scheidung in ruhe abwickeln werde...sprich wir hatten darüber gesprochen, dass wir anfangen, ernsthaft zu üben', wenn ich geschieden bin.... Dann kommen folgende Ansagen:leider ... DU hast versprochen, dass ... IHR habt verabredet, dass ... SIE möchte finanziell abgesichert sein. Und und und. Und, ihr habt geheiratet. OK. So, JETZT - nach zwischenzeitl. mehrmonatiger Trennung - wollt ihr ein Haus gemeinsamen mieten. Die einleitende Begründung liest sich wie folgt: Bedingt dadurch, dass die aktuelle Wohnung meiner Frau aus verschiedenen Gründen nicht länger als Wohnraum für meine Frau und die beiden Kinder in Frage kommt (Schadstoffbelastung; im Winter zu kalt/Durchzug; Nachbarn darüber sind zu laut; Wohnviertel hat sich negativ verändert), hat sie nach Lösungen gesucht und ist auf mich zugegangen und hat mich gefragt ob ich wieder mit ihr zusammenziehen will. Da dann nur noch eine Miete anfällt, könnten wir bei Zusammenlegen unserer Mieten ein Reihenhaus im Grünen anmieten, dass genug Platz für alle bietet (jedes 2. WE sind meine beiden Kinder aus erster Ehe bei mir). Ja sage mal, gibt es da auch Gefühle, also auch den Willen, mit dem anderen gemeinsam zusammenzuleben, nicht nur den Kühlschrank zu teilen? Für mich liest es sich so dass ich sagen möchte: Du hast nicht alle Tassen im Schrank - oder Du bist verdammt hart im Nehmen.Du hast in Deinem ersten Beitrag gebeten, auch zu reflektieren - bitte schön. Über einen Zeitraum von fast 3 Jahren sehe ich Dich bestenfalls am Anfang, und da mietet man nicht zusammen ein Haus. Und Du machst Dir Gedanken darüber, wer nun Hauptmieter werden soll. :knockout: Gruss oldie Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Wegnachvorn am 20. Mai 2009, 19:42:56 Hallo oldie,
danke für deine warnenden worte.... da ich sicher weiß, dass ich alle Tassen im Schrank habe, muss ich wohl sehr hart im nehmen sein.... :wink: (smile... Lesemaus wird es bestätigen...) im Ernst: natürlich mache ich mir sehr viele gedanken über ide neue Entwicklung und den neuen Plan. Ich hoffe einfach, dass es gut wird. Wolfgang Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Lausebackesmama am 20. Mai 2009, 19:53:38 Ich hoffe einfach, dass es gut wird. Mann, mann, mann und ich dachte immer, man sagt Frauen Naivität und Rosa-Wolken-Denken nach.... Du bist der beste Beweis, dass diese Pauschalurteile Quatsch sind! :rofl2: Mensch Wolli..... LG LBM Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: oldie am 20. Mai 2009, 20:09:02 Hi
Na dann möchte ich Dir/euch mal alles Gute Wünschen. Zum Thema: Rein gefühlsmässig würde ich unter euren Bedingungen die Variante bevorzugen, wo Du der Alleinmieter bist. Sicher gibt es sowohl für und wider - doch wenn ihr es euch in den Kopf gesetzt habt so ist das nun mal ein Risiko, welches kaum zu reduzieren ist. Freilich wäre es schick, wenn Deine Frau Alleinmieter werden würde, da sie nun mal im Falle des Scheiterns eurer Ehe mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit die Wohnung zugesprochen bekommen bzw. erst mal geraume Zeit darin wohnen bleiben würde. Du kannst das drehen wie Du willst, neben der freien Entscheidung bleiben ebenso äussere Sachzwänge. Jedenfalls beide zusammen im Mietvertrag könnte im Falle des Scheiterns für Dich die meisten Probleme bringen. Gruss oldie Edit: Um den Faden mal weiter zu spinnen: Es ist durchaus üblich und gesetzeskonform, wenn zw. Eheleuten, wo einer alleine Hauptmieter ist, Mietverträge im Sinne eines Untermietvertrages geschlossen werden. Wichtig dabei ist lediglich, dass sich an die üblichen Formen eines Mietvertrages gehalten wird. Dadurch würde im Falle, dass Deine Frau Hauptmieterin ist, sie zum einen ein "Einkommen"erzielen, welches dem Eigentümer präsentiert werden kann (Mietzahlungssicherheit), zum anderen Dir in Bezug auf Deine anderen UH-Verpflichtungen keine Mietersparnis wegen kostenfreiem Wohnen untergeschoben werden können. Edit2: falls ich das jetzt nicht mit Wohneigentum und den sich daraus ergebenden Konsequenzen/Möglichkeiten durcheinander bringe. Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Wegnachvorn am 07. August 2009, 16:25:24 Hallo an alle,
es gibt ein Update: ....was nicht so alles passieren kann...Nachstehende Mail habe ich heute von meiner "Frau" bekommen Hintergrund: Ich hatte angedeutet, dass unser gemeinsames Kinde (jetzt 18 Monate) vielleicht irgendwann mal (mit 13, 14 Jahren) bei mir wohnen könnte, wenn es denn wollte...sie hat das in den falschen Hals bekommen und fühlt sich jetzt bedroht, dass ich ihr das Kind "wegnehmen" will (nachdem ich sie ja schon der Möglichkeit "beraubt" habe, einem Job nachzugehen, da ich sie durch Wahrnehmen meines eigenen Jobs dazu zwingen würde, rund um die Uhr nur Babysitter zu sein). Da wiill sie jetzt, dass ich im Scheidungsfall einem alleinigen Sorgerecht für sie zustimme. Für den falle der Zustimmung wird die Ehe auf dem Papier aufrecht erhalten, um das Ehegattensplitting zu erhalten.. Andernfalls reicht sie die Scheidung ein....Ehegattensplitting fällt weg...ich falle sofort auf den Selbstbehalt zurück...und meine Ex-Frau, mit der ich mittlerweile wieder einen guten Draht auf der Elternebene habe, erhält im Zuge der Unterhaltsneuberechnung deutlich weniger als bisher, was ich ihr nicht antun will.. Soll ich etwa die Füße stillhalten??? Fühle mich zum Kotzen. Intuitiv würde ich sagen, lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende...aber die finanziellen Folgen machen mir echt Sorgen... P.S. Wir wohnen (natürlich) nach wie vor in getrennten Wohnungen... Danke! Mail: "Die momentane Gesetzeslage ist nicht lebbar. Deine Äußerungen zum möglichen Wechsel eines Kindes zum anderen Elternteil aus verschiedensten Gründen auch nicht. Entweder, ich mache nächste Woche einen Anwaltstermin um abzusprechen, wie folgender Ehevertrag nachzuschieben ist: im Scheidungsfall: -alleiniges Sorgerecht an Mutter -Betreuungsunterhalt: 50% Erwerbstätigkeit der Mutter ab 5.Geburtstag des Kindes 75% Erwerbstätigkeit der Mutter ab 12. Geburtstag des Kindes, alles andere überobligatorisch falls Du nicht einverstanden bist (nachfolgende Eheverträge zum Thema Betreuungsunterhalt werden aufgrund der unzufriedenstellenden da ungewissen neuen Rechtslage inzwischen von Rechtsanwälten empfohlen, Vergabe von alleinigem Sorgerecht wird aufgrund der hohen Trennungsrate immer öfter ausgesprochen. Du hast zu keinem Zeitpunkt mit K. zusammengelebt/ für /um ihn gesorgt ) werde ich nächste Woche Scheidung mit Antrag auf alleiniges Sorgerecht einreichen. Antwort erwarte ich bis montag mittag" Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Lausebackesmama am 07. August 2009, 16:59:21 Hi!
Weder das eine noch das andere würde ich ehevertraglich regeln lassen. Eure Ehe war recht kurz, daher sehe ich keinen Grund für so langen Unterhalt für die nette Dame. Und das Sorgerecht ist nicht daran geknüpft, ob man zusammen gelebt hat. Ich würde sie OHNE zu antworten, auflaufen lassen. LG LBM Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: bronze am 07. August 2009, 17:03:47 Moin,
die will Dich als Rentenpunktesammler festketten. Ich würde das ungefähr so beantworten: Liebe Exe, einem Ehevertrag stimme ich nicht zu. Deinem Wunsch einen Scheidungsantrag zu stellen, will ich mich nicht in den Weg stellen. Es bleibt Dir in diesem Zusammenhang natürlich freigestellt besagten Antrag auf Übertragung des Sorgerechts zu stellen, auf dessen Begründung ich schon gespannt bin. Im übrigen sehe ich dem weiteren Verfahren gelassen entgegen. Mit den besten Grüßen wegnachvorn PS: Gesetzlagen fragen nicht danach ob sie lebbar sind. Sie greifen in unser Leben ein. Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: brille007 am 07. August 2009, 17:06:27 Moin,
Deine Frau hat ja irgendwo gepflegt ein Rad ab. Mir hatten sich ja schon vor zwei Jahren angesichts Deiner Schilderung die Fussnägel aufgerollt: sie sagte mir mit kalt-freundlicher stimme, dass sie ja nun damit leben müsste, dass ich kein glücksgefühl aufbringe, jetzt müsste ich aber zumindest meine zusage einhalten und sie heiraten, damit sie finanziell abgesichert ist und sie gesellschaftlich nicht als ledige mutter mit 2 kindern von zwei verschiedenen vätern dasteht, was sie völlig unmöglich wäre Die Dame scheint es sich - nachdem sie Dir die Ehe abgerungen hat - verpflichtet zu fühlen, ihre damaligen Ankündigungen in die Tat umzusetzen. Leider sind unsere damaligen Warnungen nicht auf fruchtbaren Boden gefallen; ansonsten wäre das BU-/EU-Problem demnächst vom Tisch.ich sagte, dass ich mir momentan nicht vorstelklen kann, sie zu heiraten - nicht nach all den worwürfen und angriffen von ihrer seite, deren heftigkeit ich hier nicht wiedergeben will... da flippt sie aus....drohte mir offen: das mir das sehr leid tun würde...das sich nicht glauben würde, dass ich als 'sieger'aus dieser situation hervorgehen würde...sie würde dafür sorgen, dass ich auch verlierer bin.. Aktuell lässt mich allerdings speziell diese Sorgerechts-Nummer auflachen: Vergabe von alleinigem Sorgerecht wird aufgrund der hohen Trennungsrate immer öfter ausgesprochen. Du hast zu keinem Zeitpunkt mit K. zusammengelebt/ für /um ihn gesorgt ) werde ich nächste Woche Scheidung mit Antrag auf alleiniges Sorgerecht einreichen. Das Gemeinsame Sorgerecht ist Standard und wird bei Scheidungen auch nicht umverteilt; es sei denn, es wäre eine konkrete Kindeswohlgefährdung nachweisbar. Da solltest Du Dir ob dieses Geplänkels also keine grossen Sorgen machen. Ein Kind ist kein Alleinbesitz. Und ob eine kaum 2-jährige Ehe, die nicht einmal in einer Wohnung "stattgefunden" hat, Unterhaltsansprüche über 10 und mehr Jahre begründen oder ob es sich dabei eher um eine Kurzzeit- oder gar Scheinehe gehandelt hat, klären gute Juristen...Was den Betreuungsunterhalt angeht, hat die Lady ja auch recht sportliche Vorstellungen; vor allem in Sachen "überobligatorisch". Aber auch Dein Rückfall in Steuerklasse 1 erhöht die Unterhaltsleistungen für Mutter und Kind nicht. Ich persönlich würde mich jedenfalls kein weiteres Mal (!) erpressen lassen, sondern einfach auf meine eigene Kenntnis der Rechtslage (und deren Abweichung von Madame's Utopien) hinweisen (oder ggf. auch garnichts sagen). Die von ihr genannten "Erwerbstätigkeits-Prozentsätze" sind jedenfalls so wenig einforderbar wie das ASR. Da hat wohl ein Anwalt oder eine Kaffeekränzchenfreundin genau das gefaselt, was Madame hören wollte. Dein "neues" Kind steht im gleichen Rang wie die "alten"; ob und wieviel Unterhalt für die Mütter überhaupt noch möglich ist, wenn der KU erst einmal bedient wurde, steht in den Sternen. Reich werden dürfte jedenfalls niemand dabei, wenn die Unterhaltskette 5 Personen lang ist. Deine DEF ist also gut beraten, ihre eigene Erwerbstätigkeit nicht schleifen zu lassen, wenn sie nicht der Armut anheim fallen möchte. Mit Mitte 40 oder Anfang 50 wird man ihr keine gut bezahlten Vollzeit-Jobs mehr anbieten. Grüssles Martin Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Wegnachvorn am 07. August 2009, 17:41:08 Danke für Eure ersten Meinungen......bestärken mich in meiner (zugegeben momentan schockierten) Wahrnehmung.
zum Unterhalt: 3 Kinder (12, 6, 18 Monate) Netto Stkl I 4.900€ (noch ohne Bereinigung durch Abzüge aber bereits inkl. des positiven Nettoeffektes durch begrenztes Realsplitting bzgl. !. ExFrau) Es wird also bzgl Betreuungsunterhalt einiges zum Verteilen bleiben.... Frage: > Wird bei 2 ExFrauen das verbleibende Geld gedrittelt? Oder wie bestimmt sich dann der jeweilige Anteil? Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: bronze am 07. August 2009, 17:51:39 Es wird also bzgl Betreuungsunterhalt einiges zum Verteilen bleiben.... Grüße Till Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Wegnachvorn am 07. August 2009, 18:15:53 ...echte Zahlen....ich versuchs mal und bitte um Korrekturen/ Richtigstellung
Netto Stkl I: 4500€ + Realsplittingvorteil Ex1: 400€ + Realsplittingvorteil Ex 2 350€??? + Bonuszahlung 1x/ahr 0€ in 2009 (aber 12.000 in 2008...) - Pensionszusatz/ LV - 165 € (hatte RA bei 1. Ex anerkannt) - Berufsunfähigk.Vers. - 130 € (hatte RA ebenfalls anerkannt) - Pausch.berufsbed. Auf, - 150 € --------------------------------------------------- verbleibt 4800€ Kinder + 3x Hälfte KG +246€ - K1 (12J) -574 (Stufe 9 statt Stufe 10 wg. 5 Untberecht.) - K2 (6J) -490 (dito) - K3 (18 M) - 428 (dito) --------------------------------------------------------------- bleibt 3550€:3 Drittelung 1180€ (Drittelung wg. 3 Ansprucgsberechtigter) Ist das so richtig? Wenn ja: hurra, das wäre dann ja noch ein Stück mehr als der SB Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Beppo am 07. August 2009, 19:36:22 Moin.
Mir fallen schon mal 5 Punkte auf. 1. Keine Altersvorsorge. Bei geschätzten 10.000,- € Brutto kannst du 400,-€ im Monat für eine zusätzlich Altersvorsorge aufwenden. 2. Pauschale für berufsbedingte Aufwendung ist (meistens) 5% vom Netto. Das wären 240,-€ und nicht 150,- Damit fällst du schon mal 2 Zeilen weiter runter in die 8. 3. 5 Berechtigte bedeuten 2 Zeilen Abzug, also Zeile 6. 4. Abzug von 1/7 Erwerbsanreiz fehlt vor EU. Das wären nochmal 500,-€ 5. Bei 4.800,- Netto liegt der Bedarfskontrollbetrag bei 1.800,-€ Auch wenn nicht alles so glatt durchgehen wird, dürfte sich der Traum vom schönen EU stark relativiert haben. Allerdings in erster Linie für deine 1. Frau, da sie nachrangig bedient wird. Gruss Beppo Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Wegnachvorn am 07. August 2009, 20:27:04 Danke Beppo!
hatte mich bei der Rechnung vertan: die 4500 netto sind bereits inkl. des Realsplittings von Ex 1. werde unten eine neue Rechnung aufmachen...bitte schaut nochmal rüber zu 1.) es sind 8000€ brutto; die 165€ Pensionszusatzversich./LV ist Altersvorsorge; 4% von 8000 wären demnach 320€ allerdings habe ich real keine so hohen Beiträge...können die auch "fiktiv" angesetzt werden? zu 2.) die 5% habe ich auch gelesen, allerdings habe ich in Unterhaltsleitlinien auch von einer Begrenzung auf 150€ gelesen. Was stimmt ? zu 3.) 2 Zeilen Abzug? das wußte ich nicht. zu 4.) Bist Du sicher, dass ich vor der Drittelung noch 1/7 abziehen darf?! zu 5.) Was bedeutet der Bedarfskontrollbeitrag in diesem Fall? dass mir mind. 1800€ bleiben müssen? Was bedeutet es, dass die 1. Frau nachrangig bedient wird? wie wirkt sich das in Zahlen aus? Neue Rechnung: Netto Stkl I: 4100€ + Realsplittingvorteil Ex1: 400€ + Realsplittingvorteil Ex 2 350€ + Bonuszahlung 1x/Jahr 0€ in 2009 (aber 12.000 in 2008...) - Altersvorsorge - 165 € (tatsächl. Aufwendung) -320€ (4% vom Brutto) - Berufsunfähigk.Vers. - 130 € (tatsächl. Aufwend) - 130€ - Pausch.berufsbed. Auf, - 150 € - 200€ (5% Netto) ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- verbleibt 4400€ 4200€ Kinder + 3x Hälfte KG +246€ +246€ - K1 (12J) -513 (Stufe 7 statt Stufe 9 wg. 5 Pers.).) -483 (St. 6 statt 8) - K2 (6J) -438 (dito) -413 (dito) - K3 (18 M) - 383 (dito) -360 (dito) ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------- bleibt 3312€ 3190€ 1/7 Erwerbsanreiz - 473 -455€ ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ bleibt 2839€ :3 2.735€€ : 3 Drittelung 946€ (Drittelung wg. 3 Erwachsenerr) 911€ => für mich: 4850 - 2x 946 - 513/438/383 = 1.624€? => Ex 1 und Ex 2: jeweils 946€ Betreuungsunterhalt + KU? So ok? oder habe ich was übersehen? Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Beppo am 07. August 2009, 20:44:27 Schon besser!
1.) Die 4% musst du tatsächlich aufwenden. Das ist eine Obergrenze und keine Pauschale. Ob sich das für dich lohnt, musst du entscheiden. Evtl., wenn du knapp über einer DT Zeile stehst. 2.) Das hängt vom jeweiligen OLG ab. Schau mal in deine Leitlinien oder sag uns, welches zuständig ist. 3.) Steht so in der DT. 3 ist normal, jede Person mehr oder weniger bringt es um eine Zeile rauf oder runter. 4.) Ja, wobei auch das bei den OLGs unterschiedlich gehandhabt wird. Südlich des Weißwurstäquators ist es nur 1/10. 5.) Steht am rechten Rand der DT und bedeutet, dass Besserverdienenden auch mehr bleiben muss. Hält sich aber auch nicht jedes OLG dran. Das ist wahre Rechtsstaatlichkeit alá Schland! Ob sie dir tatsächlich 1.800,- lassen sei mal dahingestellt, aber fordern würde ich es auf jeden Fall. Nachrangig heißt, dass erst die Kinder ihr Geld kriegen, dann die Mütter mit kleinen Kindern, und die Anderen kriegen nur was übrig bleibt. Wie das dann genau gerechnet wird, ist aber Spökenkiekerei. Ansonsten ist deine neue Rechnerei schon recht plausibel. Ob es nun eher die linke, oder die rechte Spalte wird, sei mal dahin gestellt. Das hängt vom Richter und deinem Pokerface ab. Gruss Beppo Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Wegnachvorn am 07. August 2009, 20:52:20 Nochmals danke!
Wohne in Düsseldorf. Also OLG Düsseldorf oder OLG Hamm zuständig? Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Beppo am 07. August 2009, 21:00:05 Also von denen (Düsseldorf) kann man ja wohl erwarten, dass sie ihre eigene Tabelle ernst nehmen.
Das erhöht die Chancen für die Anwendung des Bedarfskontrollbetrages. Die Leitlinien findest du jedenfalls hier (http://www.vatersein.de/News-new_topic-6.html). Ich habe grade keine Lust, das Kleingedruckte zu lesen. Gruss Beppo Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: bronze am 08. August 2009, 10:52:23 beppo :thumbup:
der Laden hier zaubert mir immer wieder ein Lächeln auf die Lippen Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Wegnachvorn am 09. August 2009, 19:28:42 Hallo,
Ich habe nochmal eine Fragen bzgl. der obigen Unterhaltsrechnung: Meine Demnächst-Ex hat noch einen Sohn ( 8J.) aus einer früheren Beziehung. Der Vater des Kindes zahlt seit Jahren keinen Unterhalt (arbeitslos). Solange ich nicht mit ihr verheiratet war, hat sie Unterhalt von der Unterhaltsvorschusskasse erhalten. Dies wurde eingestellt, nachdem wir geheiratet haben, d.h. ich musste für den Lebensunterhalt mit aufkommen. Meine Frage: Wird im Rahmen der Scheidung dieses Kind in der o.a. Unterhaltsberechnung berücksichtigt? Muss ich auch für dieses Kind nach der Scheidung Unterhalt zahlen oder erhält meine DEF nach der Scheidung dann wieder Geld von der Unterhaltsvorschusskasse? Danke! Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Lausebackesmama am 09. August 2009, 19:31:49 Moin,
nein, für dieses Kind bist Du nicht unterhaltspflichtig. Sie muss mit einer Bestätigung der erfolgten Trennung (Bürgeramt oder Notar) zur UHV-Stelle und bekommt dann für diese Kind wieder UHV. LG LBM Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Wegnachvorn am 09. August 2009, 20:40:59 Hallo nochmal,
jetzt taucht noch ein Problem auf: Wenn ich mich scheiden lasse, wird meine DEF zunächst keinen Job haben. Was ist dann mit ihrer Krankenversicherung? Muss sie sich selbst versichern und muß ich das dann noch zusätzlich übernehmen? Oder muss sie die KV-Beiträge aus dem Unterhalt bestreiten? Anmerkung: ch bin freiwillig gesetzlich versichert; meine DEF ist bei mir familienversichert Danke! Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: ginnie am 09. August 2009, 21:05:20 Hi
ich denke im Moment ist sie bei dir familienversichert, und zwar in der gesetzl. Krankenkasse? Ab Rechtskraft der Scheidung geht das nicht mehr. Die Voraussetzungen für ihre Familienversicherung entfallen. Sie kann sich dann aber selbst freiwillig in der gesetzl. Krankenversicherung versichern, die Beitragsberechnung ist je Satzung verschieden, es gibt einen Mindesbeitrag bzw. ist der Beitrag einkommensabhängig. Ehegattenunterhalt=Einkommen. Die Kinder kann sie dann aber kostenfrei mit familienversichern. Falls sie beim Arbeitsamt gemeldet ist, könnte darüber eine Pflichtversicherung für sie erfolgen. Deine Kinder (oder dein Kind?) kannst du übrigens auch selbst kostenfrei bei dir mitversichern. Ob du ihren Beitrag zusätzlich zum Unterhalt zahlen musst, weiß ich nicht. ligr ginnie Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Beppo am 10. August 2009, 00:20:23 Ob du ihren Beitrag zusätzlich zum Unterhalt zahlen musst, weiß ich nicht. Durchaus! Wenn sie selbst nicht versicherungspflichtig tätig ist, kommt noch Kranken- und Altersvorsorgeunterhalt oben drauf. Allerdings bleiben die SBs unverändert, so dass sich die gesamt Zahlung kaum verändern dürfte. Gruss Beppo Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Wegnachvorn am 10. August 2009, 05:43:05 Moin Beppo,
danke für Deine Antwort! Ich verstehe das noch nicht ganz: Du schreibst einerseits, dass Kranken- und Altersvorsogeunterhalt noch oben drauf kommen - andererseits sagst Du, dass sich die gesamte Zahlung durch die unveränderten SB'e kaum verändert?! In meiner Rechnung oben kam heraus, dass meine Ex 946 € (+ KU) erhält; mir bliebe demnach 1.624€. Wenn ich jetzt nochmal z.B.150€ KV (günstigster Tarif in gesetzl. KV) und nochmal 100€ für Altersvorsorge abziehe, kommt Ex 2 bereits auf 1.196€ und mir bleibt noch1.374€. Das wäre dann doch aber schon eine ziemlich deutliche Veränderung der gesamten Zahlung, oder?! Wie wirkt sich nun der von Dir angesprochene "unveränderte SB" aus? Kommt hier der von Dir angesprochene Bedarfskontrollbeitrag ins Spiel? Habe ich etwas übersehen? Danke! Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Lausebackesmama am 10. August 2009, 06:13:55 Hi Wolli!
Ja, Du hast den Bedarfskontrollbetrag übersehen, der wohl ebenfalls nicht unterschritten werden darf. Zitat 6. Der Bedarfskontrollbetrag des Unterhaltspflichtigen ab Gruppe 2 ist nicht identisch mit dem Eigenbedarf. Er soll eine ausgewogene Verteilung des Einkommens zwischen dem Unterhaltspflichtigen und den unterhaltsberechtigten Kindern gewährleisten. Wird er unter Berücksichtigung anderer Unterhaltspflichten unterschritten, ist der Tabellenbetrag der nächst niedrigeren Gruppe, deren Bedarfskontrollbetrag nicht unterschritten wird, anzusetzen. Quelle (http://www.vatersein.de/Forum-action-post-topic-10284-start-50-num_replies-71.html)Heißt, dass eine andere Stufe zugrunde gelegt werden muss, so dass letztendlich für alle der Unterhalt passt und Dein Bedarfskontrollbetrag nicht unterschritten wird. LG LBM, Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: midnightwish am 10. August 2009, 08:25:07 Hm lbm,
da bin ich nicht so sicher. Der Bedarfskontrllbetrag ist ja was anderes als der SB. Von daher gehe ich davon aus, das dieser eher und leichter unterschritten werden darf als der SB. Hatte Beppo nicht mal was davon geschrieben, das der Bedarfskontrollbetrag bei ihm keine große Berücksichtigung fand? Tina Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Beppo am 10. August 2009, 08:29:35 Guten Morgen
Hatte Beppo nicht mal was davon geschrieben, das der Bedarfskontrollbetrag bei ihm keine große Berücksichtigung fand? Ich kämpfe noch drum und versuche den BKB zu verteidigen. Bei meiner Scheidung wurde mein BKB leicht unterschritten und eigentlich müsste der BKB verhindern, dass meine Ex vorm OLG noch mehr Forderungen durchsetzen kann. Abwarten. Hängt aber auch davon ab, ob der mit der Anzahl der Unterhaltsberechtigten nach unten wandert. Gruss Beppo Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: bronze am 10. August 2009, 09:12:22 Guten Morgen Beppo;
das verstehe ich nicht ganz Zitat eigentlich müsste der BKB verhindern, dass meine Ex vorm OLG noch mehr Forderungen durchsetzen kann . Eigentlich verhindert der BKB nur, dass Deine Ex gegenüber den Kindern nicht schlechter gestellt wird.Ich hatte die Ausführung meines RA zum BKB damals so verstanden. Der BKB ist nur ein Kontroll-Betrag, er dient der Kontrolle von etwas. Er hat nichts mit Selbstbehalt des Barzahlers zu tun, der dem Barzahler hilft etwas zu behalten (<- kleiner Spaß muss sein, nä?). Was kontrolliert der BKB? Die gerechte Verteilung der Verteilungsmasse unter allen Unterhaltsberechtigten. Praktisch sieht das so aus, dass man bei Berechnung der Unterhaltszahlung an mehrere Unterhaltsberechtigte, nach Vorrang sortiert, je Berechtigtem den Unterhalt vom bNetto abzieht. Wird dabei der BKB unterschritten, und es sind noch nicht alle bedient, zeigt die Unterschreitung des Kontrollbetrages an, dass durch den SB nach unten blockiert, möglicherweise der letzte in der Unterhaltsempfängerkette unterproportional an der Verteilungsmaße Anteil hätte. Anders gesagt, der Letzte bekäme aus der Verteilungsmasse weniger, weil wg SB ja nicht genug für alle da ist. Das ist natürlich ungerecht. Also rutscht man bei Unterschreiten des BKB eine Einkommenstufe in der DT runter und das Prozedere geht von Vorne los. Schön nach Vorrang ausrechnen, bis kein Unterhaltsberechtigter gegenüber den anderen Unterhaltsberechtigten schlechter gestellt ist. Sind alle Unterhaltsberechtigten bedient, darf der BKB ruhig unterschritten werden, solange der SB erhalten bleibt. Aber der läßt sich ja nach unten dehnen. Gruß Till Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Beppo am 10. August 2009, 09:36:10 Moin,
ich hoffe ja, dass du unrecht hast aber ich muß gestehen, dass ich den BKB nicht wirklich verstehe. Und es wäre in der Tat sehr ungewöhnlich für das Väterentsorgungsrecht, wenn es eine Bestimmung geben sollte, die den Interessen des Zahlers dienen sollte. Wo gibts denn sowas? Gruss Beppo Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: bronze am 10. August 2009, 10:00:37 Nochmal nachgefasst zum besseren Verständnis des BKB:
Er steuert nur die Geldverteilung innerhalb der Bedarfsgemeinschaft. Edit: Ich muß hier zurückrudern: Er steuert vornehmlich die Geldverteilung innerhalb der Bedarfsgemeinschaft Der UZ hat vornehmlich seinen SB als Schutz. Wir hatten hier schon mal die Diskussion, weil ich die Frage aufwarf, wie der Begriff "Unterhaltsberechtigte" im Zusammenhang mit dem BKB aufzufassen sei. Denn berechtigt seien streng genommen auch die potentiellen Unterhaltsempfänger in der Bedarfsgemeinschaft. Konkret: EX verzichtete auf EU (nur kein Neid Jungs, es ging um Centbeträge), hatte aber potentiell den Anspruch darauf (faktisch auflebend bei Rücktritt vom Verzicht, bzw. nach damaliger Rechtslage wg Verlust/Aufgabe der Arbeitstelle), war also "Unterhaltsberechtigte" wie es in der Regelung zum BKB steht. So lieber Beppo, jetzt habe ich Dir vermutlich den Tag versaut und lege schonmal ein paar Groschen für Dein Trostbier am 12. zurück. Grüße Till Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Wegnachvorn am 10. August 2009, 10:03:19 Scheint eine Diskussion von allgemeinen Interess zu sein...
Wiki sagt dazu: "Für jede Einkommensgruppe gibt es einen Bedarfskontrollbetrag, der für eine ausgewogene Verteilung zwischen allen Beteiligten sorgen soll. Liegt das Resteinkommen des Pflichtigen unter dem Kontrollbetrag und ist der Kindesunterhalt aus einer Einkommensgruppe über 1 entnommen, so werden Einkommensgruppe und damit Kontrollbetrag sowie Kindesunterhalt durch Interpolieren allmählich abgesenkt, bis entweder das Resteinkommen den Kontrollbetrag nicht mehr unterschreitet oder der Kindesunterhalt die unterste Einkommensgruppe erreicht hat." Ich verstehe das so, dass mit meinem (ursprünglichen) bereinigtem Nettoeinkommen bei einem BKB von 1800€ Netto lande.....wenn dann schrittweise KU und EU abgezogen wird, wird dieser Betrag bzgl. des mir verbeibenden Betrages jedoch unterschritten. Also rutsche ich in der DDT eine Stufe tiefer...und der BKB auf 1700€ (usw. in 100-er Schritten)....dann wird neue gerechnet... Wenn ich das bei mir tue, lande ich schließlich bei einem BKB von 1500€, der dann nicht mehr unterschritten wird.... Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: bronze am 10. August 2009, 11:00:44 Moin,
ich habe Urteile dazu gesucht: Das OLG Braunschweig meint dazu: .... wobei der Senat darauf hinweist, dass der Bedarfskontrollbetrag nicht identisch mit dem Eigenbedarf des Unterhaltsverpflichteten ist, vielmehr lediglich eine Rechengröße darstellt, die eine ausgewogene Verteilung des Einkommens zwischen dem Unterhaltsschuldner und den unterhaltsberechtigten Kindern bzw. dem Ehegatten gewährleisten soll und lediglich dazu führt, dass bei seinem Unterschreiten eine Herabgruppierung vorgenommen werden soll (vgl. Düsseldorfer Tabelle, Anmerkung 6). Der Senat nimmt diese Angemessenheitskontrolle ohne die festen Kontrollbeträge der Düsseldorfer Tabelle im Rahmen der Ergebnisprüfung als letzte Stufe der Unterhaltsberechnung vor (vgl. BGH FamRZ 1992, 539, 541 [BGH 29.01.1992 - XII ZR 239/90]; 2000, 1492, 1493). und das OLG Brandeburg urteilte dazu jüngst: Eine Höherstufung um eine Einkommensgruppe, die zu einem Zahlbetrag von xy EUR, wie ihn das Amtsgericht ausgeurteilt hat, führen würde (vgl. Zahlbetragstabelle in Anlage II der Unterhaltsleitlinien des Brandenburgischen Oberlandesgerichts , Stand 1.1.2008) scheidet aus. Denn der Bedarfskontrollbetrag von 1.000 EUR in der Einkommensgruppe II wäre nicht gewahrt (vgl. zur Bedarfsbemessung unter Berücksichtigung des Bedarfskontrollbetrages Nr. 11.2 der genannten Leitlinien). Und kommentierend auszugsweise in einem hier nicht näher bestimmten Werk: Zur Überprüfung der Richtigkeit einer Höherstufung ist der Tabelle jeder Einkommensstufe ein Bedarfskontrollbetrag zugefügt. Dieser ist ein Mindestbetrag, der dem Unterhaltspflichtigen immer zu belassen ist. Wird er unterschritten, kann der Unterhaltspflichtige nicht höher gestuft werden. Der Bedarfskontrollbetrag ist nicht mit dem Selbstbehalt zu verwechseln. Der Bedarfskontrollbetrag bezieht sich nur auf die Werte der Düsseldorfer Tabelle, der Selbstbehalt ist ein Betrag, der dem Unterhaltspflichtigen auf jeden Fall zum eigenen Unterhalt verbleiben muss. Er gilt unabhängig von der jeweiligen Unterhaltsart. Der entscheidende Halbsatz ist unterstrichen. Sieht so aus, als könnte ich das Trostbier wieder streichen, gell Beppo? :wink: Grüße Till Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Beppo am 10. August 2009, 11:05:15 Danke, das sind genau die Formulierungen, die bisher schon verhindert haben, dass ich das verstehe.
Vorsichtshalber, solltest du also trotzdem 1-3 Trostbiere bereit halten! :wink: Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Wegnachvorn am 22. Juni 2010, 08:24:02 Hallo an alle,
es geht weiter und ich möchte Euch ein update geben. Nachdem einige Monate "Ruhe" war und ich den Umgang mit meinem jüngsten Sohn ungestört wahrnehmen konnte, steht jetzt die nächste Eskalation - initiiert durch meine "Frau" an. Es geht um einen "Unfall" bei mir und ihrer darauf folgenden "Mitteilung", dass ich mit allen 3 Kinder überfordert wäre und ein zu hohes Unfallrisiko für ihn besteht und dass er zukünftig nur noch dann bei mir sein "darf", wenn max. EIN weiteres Kind gleichzeitig bei mir ist Vorgeschichte zum "Unfall" siehe hier: http://www.vatersein.de/Forum-topic-19255.html Unmittelbar nach dem "Unfall" fuhr meine Ex mit den beiden Kindern (sie hat noch ein Kind aus einer früheren Beziehung)in eine bereits länger geplante Kur und es war meine Hoffnung, dass sie sich auf dieser Kur entspannt und ihre "Affektaussage" nach Rückkehr revidiert. Weit gefehlt: Sie kommt morgen zurück, am kommenden WE wäre mein Sohn planmäßig gemeinsam mit meinen beiden Kindern aus 1. Ehe bei mir....und gestern erreicht mich folgende email: "es geht um die Abklärung, ob X am WE 25. KW zu dir geht. falls Du an diesem WE auch Y haben solltest, geht er nicht zu dir". Ich habe nichts anderes erwartet - aber es trifft mich dennoch....es sooo absurd!! Ich habe gestern bereits kurz mit meiner Anwältin telefoniert und wir werden heute länger sprechen. Plan ist es, dass ich meiner Ex eine email zurückschicke, in der ich sage, dass ich ihre "mitteilung" nicht akzeptiere und dassich darauf bestehe, dass die seit 1,5 Jahren bestehende Umgangsregelung genauso beibehalten wird; andernfalls werde ich sofort meine Anwältin damit beauftragen, die Fortführung der bisherigen, gewachsenen Umgangsregelung gerichtlich bestätigen zu lassen. Falls meine Ex darauf nicht einlenkt, geht sofort der Schriftsatz meiner Anwältin raus. Einen Zwischenschritt beim JA habe ich nur kurz erwogen - da ich meine Ex und ihre Kompromisslosigkeit jedoch kenne, halte ich das für verlorene Zeit. Es ist an der Zeit, dass ich eine deutliche Grenze setze. Vermutlich wird das der Auftakt einer Schlammschlacht sein, denn sie wird in ihrer Wut und ihrem Hass alles in Bewegung setzen, um mir sowohl beim Umgang als auch finanziell zu schaden. So be it. Über Eure Gedanken oder Anmerkungen hierzu freue ich mich. Viele Grüße aus Düsseldorf Wolfgang Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: staengler am 22. Juni 2010, 08:39:23 Servus Wolfgang,
bist ja eigentlich schon ein alter Hase auf dem Gebiet der Umgangsauseinandersetzungen. Dein geplantes Vorgehen ist meiner Meinung nach genau richtig! Auch richtig ist es wohl, sich auf eine kommende Schlammschlacht einzustellen. Auf jeden Fall gibt es keinen Grund auf dieser Welt, irgendwelche Zugeständnisse oder Kompromisse zu machen. Du könntest ja Glück haben und auf einen Richter stoßen, der der KM ein paar sehr deutliche Worte mit auf den Weg gibt, die eine Schlammschlacht von vorne herein eindämmen. Einen solchen wünsche ich Dir auf jeden Fall... Gruß, Michael Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: lesemaus am 22. Juni 2010, 09:40:28 Hallo Wolli,
ich denke, dieser altbekannten Mischung aus Hysterie und verschobener Wahrnehmung kannst du nur mit großer Ruhe und Standhaftigkeit begegnen. Lass dich auf gar keine Diskussionen ein. Mit einer Beule an der Stirn eines 2-Jährigen, selbst wenn sie von der befreundeten Kinderärztin attestiert ist, wird sie wohl kaum eine Aussetzung/Umstellung des Umganges durchsetzen können. Besteh auf der bisherigen Umgangsregelung, die ist nämlich gut durchdacht und gut für alle, die Kinder haben im Wechsel Individualität und Geschwisterbindung, und du und auch die Mütter haben jeweils ein WE frei. Lass sie schreiben, lass sie schreien, bleib ruhig und sag so wenig wie möglich dazu. Heb die mails nur immer schön auf. Die dürften in Summe aussagekräftiger sein als ein ärztliches Attest über eine Beule. Gruß, Andrea PS: Nach einer MuKiKur kommen die wenigsten Frauen väterentspannt zurück. Spekuliere ich mal. Gewesen bin ich selbst noch in keiner...... Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Beppo am 22. Juni 2010, 09:46:44 PS: Nach einer MuKiKur kommen die wenigsten Frauen väterentspannt zurück. Genau.Nach meiner Erfahrung sind das die reinsten Waffenmessen für militante Kindesbesitzerinnen. Meine kam da auch immer voll aufmunitioniert und im Kampfanzug mit gekreuzten Patronengurten und abgezogenen Handgranaten im Mund zurück. Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: staengler am 22. Juni 2010, 09:51:59 Zitat Meine kam da auch immer voll aufmunitioniert und im Kampfanzug mit gekreuzten Patronengurten und abgezogenen Handgranaten im Mund zurück. [ironiemoduson]Ist das Kurheim in Pakistan?[ironiemodusoff] Ja, man (Mann) kann sich so richtig vorstellen, wie die Lagebesprechungen im Speisesaal ablaufen... Gruß, Michael Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: anfree72 am 22. Juni 2010, 09:57:10 Genau das habe ich mich gerade gefragt.
Was wird denen dort erzählt? Die mittlerweile Ex-Frau meines Lebensgefährten war 7 Wochen auf Kur, kam nach hause und er sollte/mußte aus dem gem. Schlafzimmer ausziehen da die Kinder ja nun gewöhnt waren bei ihr zu schlafen. :knockout: Andrea Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Beppo am 22. Juni 2010, 10:02:12 Was wird denen dort erzählt? Naja, ich denke nicht, dass das zum offiziellen Seminarangebot gehört sondern eher als Erfahrungsaustausch kampferprobter Scheidungsveteraninnen Bestandteil des Rahmenprogramms ist. Da der Scheidungskrieg ja auch sehr ermüdend sein kann, dürfte der Anteil dieser Amazonen unter den Streß geplagten AE-Müttern auch besonders hoch sein. Gruss Beppo Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: lesemaus am 22. Juni 2010, 10:28:43 Genau Beppo, so sieht es aus, man kann sich das in der Tat lebhaft vorstellen.
Selbst die friedfertigste und extremst aufs Kindswohl bedachte Ex wird vermutlich kurze Selbstzweifel bekommen, wenn sie 3 Wochen lang Gehör und Gehirn gespült bekommt... ...und dass Wollis zweite Ex nicht zur Kategorie AUSGEGLICHEN gehört, kommt ja spurenweise gut rüber.... Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: sumsemann am 22. Juni 2010, 12:34:20 Tachen
ich hoffe ihr meintet das Geschriebene nicht wirklich ernst.. :) ich komme gerade von einer MuKiKu und bin ebenfalls nicht entspannt,weil mein Kiddi etwas krank war und die Viren beschlossen auch mich Heim zu suchen.. auch ich bin AE-Muddi und habe genauso AE-Muddis wie AE-Väter getroffen, die einen an der "Klatsche"( very sorry) haben. Ja auch Pappis waren da.. Also um dem Thema mal eine andere Richtung zu geben, im Speisesaal ist/ war man damit beschäftigt die Mäuler zu stoffen und die Hoffnung hatte mal "Warmes Essen in sich" zu bekommen. Ein Männerfressendes Monster ist mir nicht über den Weg gelaufen und ich war dort eher in der Unterzahl und fand die Besuche der Daddys anstrengend, weil mir bewußt wurde was meine Süße nicht hat. Gespräche über Partner, Exen oder ähnliches waren entweder gutes Brechmittel,weil oft Gegenstandslos ( das übliche BLabla)oder aber ich konnte bedingt Aufbauarbeit leisten in Richtung: "Kinder haben ein Recht auf beide Elternteile etc." und ja wenn ich von 10 AE-Muddis/ Pappas - Mitkurenden eine/n bekehrt habe.. bis denne Grüße Moni Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Beppo am 22. Juni 2010, 12:46:53 Moin,
oder aber ich konnte bedingt Aufbauarbeit leisten in Richtung: "Kinder haben ein Recht auf beide Elternteile etc." und ja wenn ich von 10 AE-Muddis/ Pappas - Mitkurenden eine/n bekehrt habe.. Na siehste, dann scheint es da ja auch einige Wilde gegeben zu haben, an denen du deine Missionsarbeit ausgeübt hast!Stell dir mal vor, du wärst nicht da gewesen! :) Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Wegnachvorn am 23. Juni 2010, 08:54:28 @ all
Vielen Dank für Eure Meinungen, die mich in meiner geplanten Vorgehensweise bestärken. Ich habe gestern länger mit meiner Anwältin telefoniert und mit ihr gemeinsam eine email an meine Frau entworfen. Tenor der Mail....habt Ihr dazu Anmerkungen? - ich bin mit ihrem "Vorschlag" nicht einverstanden - angestrebte Trennung der Geschwisterkinder im Rahmen der Umgangskontakte stellt Kindeswohl- beeinträchtigung für unser gemeinsames Kind dar - Sorge, Aufsicht und Pflege unseres gemeinsamen Kindes werden von mir stets sehr umsichtig und sorgfältig wahrgenommen. Dazu gehört natürlich auch die Verhinderung von möglichen Spielunfällen. Da meine Ex pädagogisch bewandert ist, darf vorausgesetzt werden, dass ihr bekannt ist, dass Kinder sich beim Spielen ab und an weh tun - Wenn Sie meint, dass aufgrund von vorangegangenen Spielunfällen eine umgangsrechtliche Einschränkung vorzunehmen ist, wird sie sicherlich dafür Verständnis haben, dass - wenn sie weiterhin auf ihrer Meinung bestehst - ich rechtliche Hilfe in Anspruch nehmen muss - Dies bedeutet, dass ich im Falle ihrer Wigerung, mir unser gemeinsames Kind an den vereinbarten Wochenenden bzw. Umgangszeiten zu übergeben, beim Familiengericht im Rahmen einer Einstweiligen Anordnung ihre Vorgehensweise überprüfen lassen werde - abschließende Formulierung: "Im Sinne unseres gemeinsamen Kindes bitte ich Dich, bevor Du eine Weigerung durchsetzt, erneut über die Situation nachzudenken. Mir ist es sicherlich lieber, keine Rechtsstreitigkeit beginnen zu müssen, jedoch sollte Dir klar sein, dass ich dies ohne Zögern tun werde, wenn Du mir unser Kind verweigerst" Danke & Grüße Wolfgang Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: staengler am 23. Juni 2010, 09:04:44 Servus Wolfgang,
2 Anmerkungen: Zitat angestrebte Trennung der Geschwisterkinder im Rahmen der Umgangskontakte stellt Kindeswohl- Kindeswohlbeeinträchtigung würde ich nicht schreiben. Die Kinder haben einfach das Recht, sich zu sehen. Schon gar, wenn sie gut miteinander auskommen.beeinträchtigung für unser gemeinsames Kind dar Kindeswohlbeeinträchtigung klingt schon irgendwie nach Straftat und wird entsprechend "Gengendruck" erzeugen. Zitat Sorge, Aufsicht und Pflege unseres gemeinsamen Kindes werden von mir stets sehr umsichtig und sorgfältig wahrgenommen. Klingt nach Rechtfertigung und Entschuldigung. Das ist mit Sicherheit nicht erforderlich!Einfach klare Ansage, dass es den Kindern bei Dir gut geht und Du eine Änderung der bestehenden Regelung nicht hinnehmen wirst. Gruß, Michael Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: 82Marco am 23. Juni 2010, 09:08:03 Servus Wolfgang!
Zitat - Sorge, Aufsicht und Pflege unseres gemeinsamen Kindes werden von mir stets sehr umsichtig und sorgfältig Ich würde das weglassen, bringt nix ausser Missdeutung als Angriff auf sie...wahrgenommen. Dazu gehört natürlich auch die Verhinderung von möglichen Spielunfällen. pädagogisch bewandert ist, darf vorausgesetzt werden, dass ihr bekannt ist, dass Kinder sich beim Spielen ab und an weh tun Den Schlussatz würde ich ebenfalls weglassen, ist in den vorangegangenen Punkten bereits erläutert; wobei ich anstatt "ihrem Verständnis" besser "sie lässt mir keine andere Wahl als im Sinne des Kindes" schreiben würde. Grüßung Marco Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: lesemaus am 23. Juni 2010, 09:51:30 Hallo Wolfgang,
du neigst dazu, allzu wortreich zu formulieren und dich für Dinge zu rechtfertigen, für die du dich nicht rechtfertigen musst. Dein schlechtes Gewissen in allen Ehren, jedem tut leid, wenn das Kind sich was anhaut, aber es gibt schlicht kein Kind, dass nicht irgendwann eine Schramme abkriegt. Schreib kurz und sachlich, und gib ihr keinen Raum zu diskutieren. LG, Andrea Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Wegnachvorn am 24. Juni 2010, 13:50:57 dear all,
update: ich habe die o.a. email (mit teilweiser Berücksichtigung der von Euch genannten Punkte) gestern morgen an meine DEF versandt und Antwort bis heute Mittag erbeten. Sie meldete sich eben und teilte mir mit: - sie habe meiner Mail entnommen hat, dass am kommenden WE x UND Y bei mir wären und dass sie mir daher Z morgen nicht zum Umgang übergeben wird. - Sie hat außerdem bereits alle Umgangs-WE aus ihrem Kalender gestrichen, an denen Z. zeitgleich mit X und Y bei mir sein würden, d.h. sie scheint das durchziehen zu wollen. - sie verbietet mir ab sofort, zu ihrer Wohnung zu kommen und bei ihr zu klingeln. Zukünftige Übergaben von Z. sollen an einem neutralen Ort außerhalb ihres Wohnviertels stattfinden (McDonalds-Parkplatz) - sie fragte, ob ich am WE 3.-4. Juli den Umgang wahrnehmen will - dem würde sie allerdings nur zustimmen, wenn max. ein weiteres Kind bei mir ist. Da an diesem WE planmäßig sowieso nur Z. bei mir wäre, werde ich den Umgang wahrnehmen. - ansonsten hat sie nichts zu meiner Mail gesagt - da ich Z. wegen der Kur nun bereits 5 Wochen nicht gesehen habe, hat sie angeboten, dass ich ihn morgen 13:30 - 15:30 hier sehen darf (in dieser Zeit hat sie hier in der Satdt einen Arzttermin). Ich habe zugesagt, damit Z. mich wiedersieht und die Zeit der Trennung nicht noch länger wird. Ich bin aufgewühlt, wütend und traurig. Was für eine Farce. Meine RAin habe ich bereits auf Rückruf - ihr Schriftsatz geht Anfang der nächsten Woche raus Grüße Wolfgang Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Wegnachvorn am 23. Juli 2010, 14:44:44 Update:
Meine "Frau" hat die Scheidung inkl. Antrag auf alleiniges Sorgerecht eingereicht. Der entsprechende Antrag des Gerichtes ging mir vor 1 Woche zu. Ich werde bzgl. VKH-Antrag meiner Frau zur Stellungnahme innerhalb von 2 Wochen aufgefordert - nicht jedoch zur Stellungnahme bzgl. der Scheidung an sich. Unterhaltsforderungen habe ich bisher (noch) nicht erhalten. Frage: Gibt es Fristen, bis zu denen ich formal Stellung zu dem Scheidungsantrag an sich nehmen muss? Was ist üblich an Antwortzeit? Was ist inhaltlicher Bestandteil so einer Stellungnahme? Hintergrund: Ich fahre in 1 Woche für 2 Wochen mit den Kindern in Urlaub und möchte mich während des Urlaubes so wenig wie möglich mit diesem Thema beschäftigen; ausserdem benötige ich Zeit um meine Strategie festzulegen - dafür ist es aus meiner Sicht wichtig zu wissen,ob und in welcher Höhe Unterhaltsforderungen kommen. Danke Wolfgang Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Beppo am 23. Juli 2010, 14:50:12 Moin zum Scheidungsantrag ansich musst du gar keine Stellungnahme abgeben.
Du wirst nur irgendwann in der Verhandlung gefragt, ob du auch geschieden werden möchtest. Stellung beziehen musstn du eigentlich nur zu den begleitenden Anträgen, Z.B. Unterhaltb oder eben ASR für die Exe. Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Wegnachvorn am 23. Juli 2010, 14:56:13 Danke für die schnelle Antwort, Beppo!
Ich weite meine Frage aus: gibt es bzgl. der begleitenden Anträge enstprechende Fristen oder Empfehlungen? Wolfgang Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: brille007 am 23. Juli 2010, 16:00:13 Moin,
gibt es bzgl. der begleitenden Anträge enstprechende Fristen oder Empfehlungen? nein, die gibt es nicht wirklich (auch wenn sinngemäss drinstehen kann "Ihrer Stellungnahme sehen wir bis zum XYZ entgegen"). Befristet könnte einzig die Stellungnahme zum VKH-Antrag Deiner Ex sein: Wenn Du weisst, dass sie ein fettes Sparbuch auf den Bahamas oder Goldbarren unterm Kopfkissen hat, solltest Du das da reinschreiben. Aber grundsätzlich willst Du ja auch geschieden werden; der Widerspruch gegen den VKH-Antrag macht also nur Sinn, wenn sie Einkünfte oder Vermögen verschweigt oder falsch deklariert. (Hintergrund: Leute, die ihren Anwalt selbst bezahlen müssen, sind meist nicht so streitlustig wie die, die glauben, selbst die unsinnigsten Anträge "gratis" verhandeln lassen zu können.)Aus psychologischen Gründen kann es Sinn machen, Dich VOR dem Urlaub mit Deinem Anwalt zu bereden, damit Du den Käse WÄHREND des Urlaubs aus dem Kopf hast. Zum ASR-Antrag musst Du derzeit garnix sagen; den muss vielmehr Deine Ex begründen (nein, ein "ich will mit meinem Ex nichts mehr zu tun haben" reicht dafür nicht). Möglicherweise kann es taktisch Sinn machen, einen entsprechenden Gegenantrag zu stellen; das rückt die Proportionen manchmal wieder gerade. Aber "verfristeln" kann man da eigentlich nix; geschieden wirst Du sowieso erst, wenn alle Anträge gestellt und verhandelt sind. Grüssles Martin Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Wegnachvorn am 23. Juli 2010, 17:25:34 Danke Martin, gute Idee mit dem "vor dem Urlaub besprechen"!
Bzgl. Antrag ASR werde ich hier schreiben, wenn der Tanz beginnt. Wer meinen Thread aufmerksam gelesen hat, wird erahnen, was ich meine... Wolfgang Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: DeepThought am 23. Juli 2010, 18:55:26 Bitte aber auf Themenseparierung achten. Danke.
Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Wegnachvorn am 06. Oktober 2010, 15:50:31 Hallo,
kurzes Update: gestern hatte ich Gerichtstermin zum Thema Umgangsrecht und Sorgerecht.... Leider eine sehr unsichere (junge) Richterin, die meiner "Frau" viel Raum zur Wiedergabe ihrer verzerrten Wahrnehmung (um nicht Falschaussagen zu benutzen) gab... Was wurde "beschlossen" (in Kürze): - Verfahrenspfleger/-beistand wird eingerichtet - Umgang: Erstellung Gutachten, um zu prüfen ob ich in der Lage bin, bei 3 Kindern gleichzeitig die Aufsicht adäquat wahrzunehmen. :knockout: Bis zur Vorlage des Gutachtens weiterhin eingeschränkter Umgang, d.h. mein jüngster Sohn "darf" weiterhin nur dann bei mir sein, wenn nicht gleichzeitig auch meine beiden größeren Söhne bei mir sind. Das bedeutet in praxi, dass der Kleine baw jedes 3. WE von Freitagabend bis Sonntagabend bei mir ist..zuzüglich jeweils ein paar Tage in der Herbst- und Weihnachtsferien. - Sorgerecht: Der Übertragung der alleinigen Sorge auf meine Frau wurde (vorerst) nicht zugestimmt - hierzu lägen keine ausreichenden Anhaltspunkte vor zumal nicht erkennbar sei, dass ich gemeinsame sorgerechtsrelevante Entscheidungen "boykottieren" würde. . Die Gegenseite hat es - mit Hilfe des JA - geschafft, dass ein Gutachten zu erstellen ist, dass prüfen soll, ob die Übertragung der alleinigen Sorge auf einen Elternteil dem Kindswohl entspricht... Da bin ich jetzt ja mal gespannt. Wer von Euch hat bereits Erfahrung mit derartigen Gutachtern? Welche Tips könnt ihr mir geben? Danke Wolfgang Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Wegnachvorn am 06. Juni 2011, 16:24:18 Dear all,
mal wieder ein kurzes Update - verbunden mit einer Frage aus aktuellem Anlass. Ich bin mittlerweile zu allen nur möglichen Themen von meiner DEF verklagt worden: - sie will ASR (wir sind verheiratet) - sie will massiv eingeschränkten Umgang nach ihrem Gusto - sie will mich finanziell ausbluten Das Sorgerechtsthema habe ich in der 1. Instanz gewonnen, aber die Freude währte nicht lange, denn die Beschwerde der DEF beim OLG ließ nicht lange auf sich warten... Am WE hat sie der ganzen Geschichte eine neue Facette hinzugefügt, zu der ich gerne Eure Meinung wissen möchte: Da sie kein Wort mehr mit mir spricht, hat sich eingespielt, dass wir uns bei den Übergaben jeweils ein Blatt mit kurzen Anmerkungen mitgeben (z.B. aktueller Gesundheitszustand, Medikamente, besondere Vorkommnisse etc.) In diesem Zusammenhang hatte ich ihr vor 3 Wochen u.a. höflich aufgeschrieben: "Bitte packe beim nächsten Mal eine Badehose für ***** ein - die Freibadsaison hat begonnen" Anmerkung: Ich war mit dem Kind in den vergangenen beiden Jahren des öfteren im Freibad. Er hatte bei mir nie einen Sonnenbrand etc. und ich habe immer darauf geachtet, dass er nicht der prallen Sonne ausgesetzt wird, dass er eingecremt wird, im Schatten bleibt, dass er Sonnenbekleidung trägt etc. Nun kam am vergangenen Freitag ihre "Antwort", die ich mal zitiere... "Bzgl. Anfrage Badehose seitens X (X= mein Nachname; sie siezt mich nur noch!) bei der vorherigen Übergabe mit der Information "die Freibadsaison hat begonnen": Das Kind ist offizieller Hauttyp "keltischer Hauttyp" und gesundheitlich nicht für Freibadaufenthalte geeignet. Zu googlen unter : keltischer Hauttyp, WHO, Sonnenbrand Kinder, fahrlässige Körperverletzung. Es findet keinerlei Bräunung statt. Immer Sonnenkappe, halblange Hose und halblange Ärmel am Oberteil mindestens, auch im Schatten. Wasser unter freiem Himmel reflektiert Sonnenlicht zusätzlich. Keine Wiese und Gräser an nackte Füße und andere Körperteile wegen entstehendem Juckreiz, siehe Allergie, siehe Neurodermitis. Bei Sonnenbrand, Sonnenstich oder Vorstufen erfolgt Anzeige wegen Körperverletzung" Sie droht mir tatsächlich mit einer Anzeige für Körperverletzung! Meine Anwältin ist die nächsten Tage nicht erreichbar, so dass ich das nicht zeitnah mit ihr besprechen kann. Was meint Ihr dazu? Wie soll ich darauf reagieren? Gar nicht reagieren und drüber stehen? Dem Gericht zur kenntnis geben im Rahmen der OLG-Beschwerde? ..sonstiges..? Danke WNV __________________________________________________________ Bitte keine Realnamen: Beachte Forenregel! Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Beppo am 06. Juni 2011, 16:31:18 Gar nicht reagieren und drüber stehen? Genau so.Badehose selber kaufen, Kind eincremen, schwimmen gehen, nie wieder mit Muttern über deine Aktivitäten diskutieren. Gruss Beppo Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Wegnachvorn am 06. Juni 2011, 18:56:33 Genau so. Badehose selber kaufen, Kind eincremen, schwimmen gehen, nie wieder mit Muttern über deine Aktivitäten diskutieren. Gruss Beppo Danke, Beppo, das bestärkt mich in meinen Gedanken Gruß WNV Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Lausebackesmama am 06. Juni 2011, 19:18:00 Also, wenn ich Richter wäre, und die vor mir steht und plärrt: "Herr Richter, Herr Richter, der war mit dem Kind im SCHWIMMBAD!!!!" würde ich mit meinem Hämmerchen nach ihr schmeißen. :gunman:
LG LBM Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: brille007 am 06. Juni 2011, 20:35:56 das, liebe LBM...
würde ich mit meinem Hämmerchen nach ihr schmeißen. :gunman: ...stelle ich mir gerade bildhaft vor.LIKE IT! :wink: Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Tom66 am 06. Juni 2011, 21:47:13 Hallo WNV,
In diesem Zusammenhang hatte ich ihr vor 3 Wochen u.a. höflich aufgeschrieben: "Bitte packe beim nächsten Mal eine Badehose für ***** ein - die Freibadsaison hat begonnen" Wenn du, wie bei den meisten Besuchselternteilen üblich (vermute ich zumindest), für deinen Sohn einfach eine Badehose gekauft hättest, hätte sich der Ärger gar nicht ergeben. Badehose selber kaufen, Kind eincremen, schwimmen gehen, nie wieder mit Muttern über deine Aktivitäten diskutieren. Genau so hättest du es machen sollen. Mein Tipp: Keine unnötigen Gefechte beginnen, nur um Recht zu bekommen. Das erhöht deine Lebensqualität erheblich. Grüße Tom Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Wegnachvorn am 07. Juni 2011, 07:56:07 Danke für Eure Antworten
@Tom66: ich hatte bisher nicht den Eindruck, dass ich unnötige Gefechte begonnen habe - zumal KM immer Wert darauf gelegt hatte, dass alle sie alle notwendige Kleidung für den Umgang mitgibt. Ich werde Deinem und auch Beppo's Rat folgen...Badehose ist schon gekauft :wink: Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Bart am 07. Juni 2011, 10:32:06 Hallo WNV,
mit solchen (schriftlichen) Mitteilungen disqualifiziert sie sich als Elternteil. Heb dir den Zettel auf. Für den Fall der Fälle hast du´s schriftlich das sie nicht ganz dicht ist. Viel Spaß im Schwimmbad Gruß Bart Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: Wegnachvorn am 30. November 2011, 16:10:22 Dear all,
es ist Zeit für ein Update: Nach fast 1,5 Jahren heftigem "Scheidungskrieg", bei dem meine Ex so ziemlich alles "versucht" hatte, was möglich ist (Entzug SR; massiver Reduzierung Umgang; Maximalforderungen Unterhalt), bin ich seit dem letzten Freitag endlich glücklich geschieden! :) Dank der vielen guten Ratschläge hier im Forum, die ich bei meinem Vorgehen immer wieder berücksichtigt habe (auch wenn ich Brille's Rat, nicht zu heiraten, damals in den Wind geschlagen habe :wink:), einer guten und engagierten Anwältin sowie einer jungen Richterin, die sich auf sehr erfreuliche Weise "gemausert" hat, sind mir die befürchteten Horrorszenarien erspart geblieben: - Sorgerecht: meine Ex ist sowohl vor dem AG als auch dem OLG mit dem Versuch gescheitert, das ASR zu erhalten - Umgang: nach massiver Umgangsreduktion habe ich ab sofort wieder den "normalen" Umgang gleichzeitig mit allen 3 Kindern (jedes 2. WE; normale Ferienregelung etc.) - Unterhalt: hier kam es zu einem Vergleich, der Befristungen und Begrenzungen kennt und mit dem ich leben kann. Viele Grüße :) WVN Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: ginnie am 30. November 2011, 16:23:34 Hi wnv,
... und mit dem ich leben kann. Das allein zählt. Genieße dein Leben, da du jetzt eine Baustelle weniger hast! (bzw. viele Baustellen weniger...) :thumbup: ligr ginnie Titel: Re: meine geschichte - wellentäler Beitrag von: brille007 am 30. November 2011, 16:32:16 Moin WNV,
(auch wenn ich Brille's Rat, nicht zu heiraten, damals in den Wind geschlagen habe :wink:) das nächste mal hörste aber drauf, gelle? Wird billiger und stressärmer :wink:Grüssles & Glückwunsch Martin |