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Betreuter Umgang


Geht vom Umgangselternteil eine Gefahr für das Kind aus oder haben sich Elternteil und Kind über einen längeren Zeitraum nicht gesehen und es soll eine Wiederannäherung statt finden, wird häufig ein sog. betreuter Umgang empfohlen bzw. angeordnet.

Elternteil und Kind treffen sich zu festgesetzten Terminen bei einer Institution (JA, karitative Einrichtung) und verbringen eine zumeist kurze Zeit (1 bis 3 Stunden) in deren Räumlichkeiten. Die Institutionen bieten zumeist Spielzimmer an.

10 Gründe gegen betreuten Umgang (danke, Milan):

  1. ... animiert BU überforderte und arbeitsunlustige Richter dazu den Fall auf die lange Bank zu schieben, da Vater und Kind sich ja sehen und kein dringlicher Handlungsbedarf mehr besteht. Dank Akzeptieren des BU kam meine Akte wieder ganz nach unten in den Stapel unseres Richters und kostete meinen Sohn und mich 4 weitere Monate.
  2. ... verhindern die KMs somit, dass man(n) ihnen den Vorwurf der vollumfänglichen Kindesentziehung machen kann. Die Aberkennung ihrer Erziehungseignung rückt in weite Ferne- doch die braucht Vater in BRD. Das greift nicht mehr, da sie vor dem Gericht als einigungswillig gelten auch wenn sie es gar nicht sind, auch wenn TROTZ BU eine Entfremdung eintritt.
  3. ... hilft man(n) den KMs noch zusätzlich die echte Frage der gerichtlichen Umgangsregelung um Monate hinaus zu zögern. Sie kann problemlos einen oder mehrere BUs absagen, kräht kein Hahn nach. Diese abgesagten Termine werden obszönerweise hinten wieder dran gehangen und ruckzuck hängt man 2 Monate länger im BU fest, 2 Monate wieder keine richterliche Anhörung.
  4. ... die Väter, die im Streit um das ASR hängen schwächen ihre Position eklatant durch den BU und die damit verbundene Verzögerung. Irgendwann greift nämlich der Kontinuitätsgrundsatz, Kind hat Vater zu lange zu selten gesehen, ASR also zur Mutter damit die Kids kein weiteres Trauma erleben.
  5. ... drängt Vater sich so in eine Position im Sinne von "der macht alles mit" und läuft so Gefahr, dass die KMs ihm immer wieder neue Sanktionen auferlegen, die von Ämtern und Richtern getragen werden. Willenlose Väter sind vor dem Recht einfache Väter. Das Recht will einfache Väter, weil es dann nicht richten muss.
  6. ... gibt es nur in den seltensten Fällen eine rechtliche Grundlage für BU. Der BGH schliesst ausdrücklich aus, dass BU zum Einsatz kommen kann aufgrund tief zerstrittener Eltern und der Unfähigkeit die Umgangsfrage selbst zu lösen. Im Besonderen greift BU dann nicht, wenn der das Kind einbehaltende Elternteil die Kommunikation unterbindet und Herausgaben des Kindes verhindert.
  7. ... wird durch viele OLG-Urteile belegt, dass BU nicht zum Einsatz kommen darf um Probleme auf der Elternebene zu lösen oder zu umgehen. Er darf einzig eingesetzt werden, wenn eine glasklare Gefährdung für das Kindeswohl vom nicht einbehaltenden Elternteil ausgeht (Misshandlungen, Auslandsflucht, mehrjähriger Kontaktabbruck).
  8. ... widerspricht BU dem Grundrecht eines jeden Vaters und Menschen, festgelegt im BGB, §1684 Absatz 4: "Eine Entscheidung, die das Umgangsrecht oder seinen Vollzug für längere Zeit oder auf Dauer einschränkt oder ausschließt, kann nur ergehen, wenn andernfalls das Wohl des Kindes gefährdet wäre."
  9. ... widerspricht BU dem Grundrecht unserer Kinder, auch § 1684 BGB, Absatz 1: "Das Kind hat das Recht auf Umgang mit jedem Elternteil; jeder Elternteil ist zum Umgang mit dem Kind verpflichtet und berechtigt."
  10. ... brechen die KMs die ihnen durch das Gesetzbuch auferlegten Pflichten (!!!) des Elternseins, wieder § 1684 BGB, diesmal Absatz 2: "Die Eltern haben alles zu unterlassen, was das Verhältnis des Kindes zum jeweils anderen Elternteil beeinträchtigt oder die Erziehung erschwert."

Siehe auch:
[ Umgang ] [ Urteil ] [ Kindeswohl ]






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